Rechtsprechung
   BGH, 24.09.2008 - IV ZR 134/07   

Volltextveröffentlichungen (8)

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  • IWW
  • NWB SteuerXpert START
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Rechtmäßigkeit der Übergangsregelung für sog. rentennahe Versicherte in der Zusatzversorgung des öffentlichen Dienstes

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Beamtenrecht - Systemumstellung der Zusatzversorgung des öffentlichen Dienstes

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)

Kurzfassungen/Presse (10)

  • bundesgerichtshof.de (Pressemitteilung)

    Startgutschriftenregelung der neuen Satzung der Versorgungsan-stalt des Bundes und der Länder (VBLS) für rentennahe Pflichtversicherte wirksam

  • IWW (Pressemitteilung)

    Startgutschriftenregelung der neuen VBLS-Satzung wirksam

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Startgutschriftenregelung für rentennahe Pflichtversicherte in der VBLS

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  • 123recht.net (Pressebericht, 24.9.2008)

    Umstellung der Zusatzversorgung im öffentlichen Dienst ist rechtens // BGH erklärt Stichtagsreglung für wirksam

  • wkdis.de (Pressemitteilung)

    Startgutschriftenregelung der neuen Satzung der Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBLS) für rentennahe Pflichtversicherte wirksam

  • Verlag Dr. Otto Schmidt (Kurzinformation)

    Startgutschriftenregelung für rentennahe pflichtversicherte Angestellte und Arbeiter im öffentlichen Dienst ist wirksam

  • rentenberater.de (Leitsatz/Kurzinformation)

    Übergangsregelung der Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder für rentennahe Versicherte wirksam

  • jurawelt.com (Pressemitteilung)

    Startgutschriftenregelung der neuen Satzung der Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBLS) für rentennahe Pflichtversicherte wirksam

  • ebnerstolz.de (Kurzinformation)

    Startgutschriftenregelung für rentennahe pflichtversicherte Angestellte und Arbeiter im öffentlichen Dienst ist wirksam

  • rentenberater.de (Kurzinformation)

    Startgutschriftenregelung der VBLS für rentennahe Pflichtversicherte wirksam

Sonstiges

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 24.09.2008, Az.: IV ZR 134/07 (Anfangsgutschrift der VBL für rentennahe Jahrgänge verfassungsgemäß)" von RiOLG a. D. Werner Gutdeutsch, original erschienen in: FamRB 2008, 364.

Verfahrensgang

  • LG Karlsruhe, 02.07.2004 - 6 O 1000/03
  • OLG Karlsruhe, 03.05.2007 - 12 U 286/04
  • BGH, 24.09.2008 - IV ZR 134/07

Zeitschriftenfundstellen

  • BGHZ 178, 101
  • MDR 2009, 87
  • FamRZ 2009, 36
  • VersR 2008, 1677
  • DÖV 2009, 216
  • NVwZ 2009, 539



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Wird zitiert von ... (78)  

  • BGH, 20.07.2011 - IV ZR 76/09  

    Sozialrecht - "Sanierungsgelder" für Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes

    (1) Satzungsänderungen, die auf einer maßgeblichen Grundentscheidung der Tarifpartner beruhen, dürfen nicht gegen Grundrechte und grundgesetzliche Wertentscheidungen verstoßen, weil die Beklagte als Anstalt des öffentlichen Rechts eine öffentliche Aufgabe wahrnimmt (Senatsurteile vom 24. September 2008 - IV ZR 134/07, BGHZ 178, 101 Rn. 25; vom 14. November 2007 aaO Rn. 33; vom 20. September 2006 aaO Rn. 10; vom 16. März 1988 aaO 383; jeweils m.w.N.).

    Allerdings sind mit Blick auf die durch Art. 9 Abs. 3 GG geschützte Tarifautonomie den Tarifvertragsparteien bei der inhaltlichen Gestaltung tarifvertraglicher Regelungen besondere Beurteilungs-, Bewertungs- und Ermessensspielräume sowie eine so genannte Einschätzungsprärogative in Bezug auf die tatsächlichen Gegebenheiten und betroffenen Interessen zuzugestehen (Senatsurteile vom 24. September 2008 aaO Rn. 26; vom 14. November 2007 aaO Rn. 35; BAG NZA 2007, 881, 883; BAGE 118, 326, 337; BAG ZTR 2005, 263, 264; jeweils m.w.N.).

    Insbesondere sind die Tarifvertragsparteien nicht verpflichtet, die jeweils zweckmäßigste, vernünftigste oder gerechteste Lösung zu wählen (Senatsurteile vom 24. September 2008 aaO; vom 14. November 2007 aaO; jeweils m.w.N.).

    Die Einschätzung der voraussichtlichen Entwicklung, insbesondere der zu erwartenden Finanzierungslasten und ihrer Auswirkungen ist ebenso wie die Lösung entstehender Verteilungsprobleme Sache der Tarifvertragsparteien (Senatsurteil vom 24. September 2008 aaO Rn. 27 m.w.N.; BAG, Urteil vom 27. März 2007 aaO Rn. 56).

    Selbst wenn mit Finanzierungsschwierigkeiten nicht zu rechnen gewesen wäre, bedeutet dies nicht, dass die Tarifvertrags parteien auf die ständig steigenden Finanzierungslasten nicht reagieren durften (Senatsurteil vom 24. September 2008 aaO Rn. 28; BAG aaO Rn. 58 ff.).

    cc) Die Erhebung von Sanierungsgeldern widerspricht auch nicht dem - bei Überprüfung der Satzungsbestimmungen zu beachten den (Senatsurteil vom 24. September 2008 aaO Rn. 25) - Gemeinschaftsrecht, insbesondere nicht den Regeln der Wettbewerbsfreiheit nach Artt. 101, 102 AEUV.

  • BGH, 20.07.2011 - IV ZR 68/09  

    Erhebung von Sanierungsgeldern durch Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder

    (1) Satzungsänderungen, die auf einer maßgeblichen Grundentscheidung der Tarifpartner beruhen, dürfen nicht gegen Grundrechte und grundgesetzliche Wertentscheidungen verstoßen, weil die Beklagte als Anstalt des öffentlichen Rechts eine öffentliche Aufgabe wahrnimmt (Senatsurteile vom 24. September 2008 - IV ZR 134/07, BGHZ 178, 101 Rn. 25; vom 14. November 2007 aaO Rn. 33; vom 20. September 2006 aaO Rn. 10; vom 16. März 1988 aaO 383; jeweils m. w. N.).

    Allerdings sind mit Blick auf die durch Art. 9 Abs. 3 GG geschützten Tarifautonomie den Tarifvertragsparteien bei der inhaltlichen Gestaltung tarifvertraglicher Regelungen besondere Beurteilungs-, Bewertungs- und Ermessensspielräume sowie eine so genannte Einschätzungsprärogative in Bezug auf die tatsächlichen Gegebenheiten und betroffenen Interessen zuzugestehen (Senatsurteile vom 24. September 2008 aaO Rn. 26; vom 14. November 2007 aaO Rn. 35; BAG NZA 2007, 881, 883; BAGE 118, 326, 337; BAG ZTR 2005, 263, 264; jeweils m. w. N.).

    Insbesondere sind die Tarifvertragsparteien nicht verpflichtet, die jeweils zweckmäßigste, vernünftigste oder gerechteste Lösung zu wählen (Senatsurteile vom 24. September 2008 aaO; vom 14. November 2007 aaO; jeweils m. w. N.).

    Die Einschätzung der voraussichtlichen Entwicklung, insbesondere der zu erwartenden Finanzierungslasten und ihrer Auswirkungen ist ebenso wie die Lösung entstehender Verteilungsprobleme Sache der Tarifvertragsparteien (Senatsurteil vom 24. September 2008 aaO Rn. 27 m. w. N.; BAG, Urteil vom 27. März 2007 aaO Rn. 56).

    Selbst wenn mit Finanzierungsschwierigkeiten nicht zu rechnen gewesen wäre, bedeutet dies nicht, dass die Tarifvertragsparteien auf die ständig steigenden Finanzierungslasten nicht reagieren durften (Senatsurteil vom 24. September 2008 aaO Rn. 28; BAG aaO Rn. 58 ff.).

    cc) Die Erhebung von Sanierungsgeldern widerspricht auch nicht dem - bei Überprüfung der Satzungsbestimmungen zu beachtenden (Senatsurteil vom 24. September 2008 aaO Rn. 25) - Gemeinschaftsrecht, insbesondere nicht den Regeln der Wettbewerbsfreiheit nach Artt. 101, 102 AEUV.

  • BGH, 19.07.2011 - IV ZR 46/09  

    Sozialrecht - "Sanierungsgelder" für Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes

    aa) Satzungsänderungen, die auf einer maßgeblichen Grunden t-scheidung der Tarifpartner beruhen, dürfen nicht gegen Grundrechte und grundgesetzliche Wertentscheidungen verstoßen, weil die Beklagte als Anstalt des öffentlichen Rechts eine öffentliche Aufgabe wahrnimmt (Senatsurteile vom 24. September 2008 - IV ZR 134/07, BGHZ 178, 101 Rn. 25; vom 14. November 2007 aaO Rn. 33; vom 20. September 2006 aaO Rn. 10; vom 16. März 1988 aaO 383; jeweils m.w.N.).

    Allerdings sind mit Blick auf die durch Art. 9 Abs. 3 GG geschützte Tarifautonomie den Tarifvertragspa r-teien bei der inhaltlichen Gestaltung tarifvertraglich er Regelungen besondere Beurteilungs-, Bewertungs- und Ermessensspielräume sowie eine so genannte Einschätzungsprärogative in Bezug auf die tatsächlichen Gegebenheiten und betroffenen Interessen zuzugestehen (Senatsurteile vom 24. September 2008 aaO Rn. 26; vom 14. November 2007 aaO Rn. 35; BAG NZA 2007, 881, 883; BAGE 118, 326, 337; BAG ZTR 2005, 263, 264; jeweils m.w.N.).

    Insbesondere sind die Tarifvertragsparteien nicht verpflichtet, die jeweils zweckmäßigste, vernünftigste oder gerec h-teste Lösung zu wählen (Senatsurteile vom 24. September 2008 aaO; vom 14. November 2007 aaO; jeweils m.w.N.).

    Die Einschätzung der voraussichtlichen Entwicklung, insb e-sondere der zu erwartenden Finanzierun gslasten und ihrer Auswirkungen ist ebenso wie die Lösung entstehender Verteilungsprobleme Sache der Tarifvertragsparteien (Senatsurteil vom 24. September 2008 aaO Rn. 27 m.w.N.; BAG, Urteil vom 27. März 2007 aaO Rn. 56).

    Selbst wenn mit Finanzi e-rungsschwierigkeiten nicht zu rechnen gewesen wäre, bedeutet dies nicht, dass die Tarifvertragsparteien a uf die ständig steigenden Finanzierungslasten nicht reagieren durften (Senatsurteil vom 24. September 2008 aaO Rn. 28; BAG aaO Rn. 58 ff.).

    c) Die Erhebung von Sanierungsgeldern widerspricht auch nicht dem - bei Überprüfung der Satzungsbestimmungen zu beachtenden (Senatsurteil vom 24. September 2008 aaO Rn. 25) - Gemeinschaftsrecht, insbesondere nicht den Regeln der Wettbewerbsfreiheit nach Artt. 101, 102 AEUV.

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  • OLG Hamm, 30.06.2010 - 20 U 172/09  

    Wirksamkeit der Umstellung der Zusatzversorgungskasse der Kirchen von der

    Die gerichtliche Kontrolle der Satzungsbestimmungen der Beklagten als einer kirchlichen Zusatzversorgungskasse ist nach ständiger Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs neben der Prüfung, ob die Rechtsvorschriften der Europäischen Gemeinschaft beachtet sind, darauf zu erstrecken, ob ein Verstoß gegen das Grundgesetz vorliegt (BGH, Urteil vom 24.09.2008 - IV ZR 134/07 = VersR 2008, 1677, 1678 m.w.N.).

    Nach der Rechtsprechung des BGH (BGH VersR 2008, 1677; ebenso BGH Urteil vom 20.01.2010 IV ZR 231/07 Tz 10 sowie BGH Urteil vom 17.02.2010 IV ZR 312/07 Tz 9) ist die im Rahmen der Systemumstellung der Zusatzversorgung des öffentlichen Dienstes getroffene Übergangsregelung für sogenannte rentennahe Versicherte - zu denen auch der Kläger zählt - in vollem Umfang wirksam.

    Selbst wenn mit Finanzierungsschwierigkeiten nicht zu rechnen gewesen wäre, bedeutet dies nicht, dass von einer Systemänderung hätte abgesehen werden müssen (BGH VersR 2008, 1677 Tz 28; BGH Urteil vom 04.11.2009 IV ZR 118/07 Tz 12).

    Ohnehin ist davon auszugehen, dass die Einnahmen- und Ausgabenentwicklungen bei den Zusatzversorgungskassen insgesamt zu einer Krise der Zusatzversorgung geführt haben (BGH VersR 2008, 1677 Tz 27).

    Maßgebend für die verfassungsrechtliche Unbedenklichkeit der Übergangsregelung ist nicht, dass sie in einzelnen Fällen möglicherweise zu Benachteiligungen rentennaher Versicherter gegenüber rentenfernen führt, vielmehr ist auf die generellen Auswirkungen der Regelung abzustellen (BGH VersR 2008, 1677, 1682).

    Aus den vom BGH (VersR 2008, 1677 Tz 30) genannten Gründen, auf die Bezug genommen werden kann, liegt ein Verstoß gegen § 18 Abs. 2 BetrAVG im Falle eines rentennahen Versicherten schließlich ebenfalls nicht vor.

  • BGH, 24.03.2010 - IV ZR 296/07  

    Versicherungsrecht - Öffentlicher Dienst: Überschussbeteiligung Betriebsrente

    Mit Urteil vom 24. September 2008 (IV ZR 134/07 - BGHZ 178, 101) hat er dies bestätigt und die Berechnung der bis zum Zeitpunkt der Systemumstellung von den rentennahen Versicherten erworbenen Rentenanwartschaften sowie deren Übertragung in das neu geschaffene Betriebsrentensystem gebilligt.

    Das gilt insbesondere auch für die Zugrundelegung der fiktiven, sich bei Vollendung des 63. Lebensjahres ergebenden Versorgungsrente (BGHZ 178, 101 Tz. 39-45), die Festschreibung der Rechengrößen, wie etwa des Entgelts, des Familienstandes und der Steuerklasse zum Umstellungsstichtag (BGHZ aaO Tz. 46 ff.).

    Wie der Senat zu den Übergangsregelungen für die so genannten rentenfernen und rentennahen Pflichtversicherten in den Urteilen vom 14. November 2007 (IV ZR 74/06 - BGHZ 174, 127 Tz. 81) und vom 24. September 2008 (IV ZR 134/07 - BGHZ 178, 101 Tz. 50) entschieden hat, ist die von den Tarifvertragsparteien gewählte und von der Beklagten in ihre Satzung übernommene Form der Dynamisierung der erteilten Startgutschriften i.S. des § 78 Abs. 1 Satz 2 VBLS durch die in den §§ 68 f. VBLS geregelte Überschussbeteiligung (vgl. §§ 33 Abs. 7 ATV, 79 Abs. 7 VBLS) nicht zu beanstanden.

  • BGH, 05.12.2012 - IV ZB 22/12  
    Im Zuge ihrer Systemumstellung (vgl. dazu Senatsurteile vom 14. November 2007 - IV ZR 74/06, BGHZ 174, 127 ff. und vom 24. September 2008 - IV ZR 134/07, BGHZ 178, 101 ff.) erteilte die Antragsgegnerin dem - rentennnahen - Antragsteller am 21. Februar 2004 eine Startgutschrift über 93, 21 Versorgungspunkte (das entspricht einer monatlichen Rente von 372, 84 EUR), wobei von der für den Umstellungsstichtag errechneten fiktiven Gesamtversorgung des Antragstellers dessen gesetzliche Rente einschließlich ihrer durch Beiträge an die FZR erworbenen Anteile in Abzug gebracht wurde.

    Der Antragsteller beanstandet, dass im Rahmen der durch die Systemumstellung bei der Antragsgegnerin veranlassten Startgutschrift- Berechnung (vgl. dazu im Einzelnen Senatsurteil vom 24. September 2008 aaO Rn. 31 ff.) seine gesetzliche Rente in voller Höhe auf die Gesamtversorgung angerechnet worden sei, obwohl Teile davon durch Beitragszahlungen zur FZR erworben worden seien.

    aa) Der Senat hält daran fest, dass die im Zuge der Systemumste llung der Antragsgegnerin getroffene Übergangsregelung für rentennahe Versicherte als solche der verfassungsrechtlichen Überprüfung standhält (vgl. dazu Senatsurteil vom 24. September 2008 - IV ZR 134/07, BGHZ 178, 101).

  • LAG Köln, 11.11.2009 - 9 Sa 327/09  

    Tarifvertragliche Altersversorgung für das Bodenpersonal der Lufthansa;

    Danach müssen Änderungen des Tarifvertrages den Grundsätzen der Verhältnismäßigkeit und des Vertrauensschutzes Rechnung tragen (vgl. BAG, Urteil vom 21. August 2007 - 3 AZR 102/06 - BGH, Urteil vom 24. September 2008 - IV ZR 134/07 - ) .

    Denn eine entsprechende Umstellung hat die VBL durch die Neufassung ihrer Satzung vom 22. November 2002 rückwirkend zum 31. Dezember 2001 vollzogen (vgl. dazu auch: BGH, Urteile vom 14. November 2007 - IV ZR 74/06 - und vom 24. September 2008 - IV ZR 134/07 - ).

    Der so ermittelte Startbaustein für über 45-jährige Mitarbeiter ist nicht zu beanstanden (vgl. für die nach demselben System erfolgte Umstellung nach der geänderten VBL-Satzung: BGH, Urteil vom 24.September 2008 - IV ZR 134/07 - ).

    Zu einer vollständigen Aufrechterhaltung der bisherigen Dynamisierung waren die Tarifvertragsparteien, denen ein weiter Handlungsspielraum zukommt, dagegen nicht verpflichtet (vgl. BGH, Urteil vom 24. September 2008 - IV ZR 134/07 - ).

  • BGH, 12.01.2011 - IV ZR 118/10  

    Zusatzversorgungssystem für den öffentlichen Dienst

    Bei der Umsetzung und inhaltlichen Ausgestaltung maßgeblicher Grundentscheidungen der Tarifvertragsparteien genießt der Satzungsgeber eine weitgehende Gestaltungsfreiheit, die die Gerichte grundsätzlich zu respektieren haben (Senatsurteile vom 24. September 2008 - IV ZR 134/07, BGHZ 178, 101 Rn. 26; vom 14. November 2007 - IV ZR 74/06, BGHZ 174, 127 Rn. 32).

    Insbesondere sind die Tarifvertragsparteien nicht verpflichtet, die jeweils zweckmäßigste, vernünftigste oder gerechteste Lösung zu wählen (Senatsurteil vom 24. September 2008 aaO).

    Da die Beklagte als Anstalt des öffentlichen Rechts (§ 1 Satz 1 VBLS) eine öffentliche Aufgabe wahrnimmt, ist die gerichtliche Kontrolle ihrer Satzungsbestimmungen nach ständiger Rechtsprechung neben der Prüfung, ob die Rechtsvorschriften der Europäischen Gemeinschaft beachtet sind (vgl. Senatsurteil vom 1. Juni 2005 - IV ZR 100/02, VersR 2005, 1228 unter II 1 b), jedenfalls darauf zu erstrecken, ob ein Verstoß gegen das Grundgesetz vorliegt (Senatsurteile vom 24. September 2008 - IV ZR 134/07, BGHZ 178, 101 Rn. 26; vom 14. November 2007 - IV ZR 74/06, BGHZ 174, 127 Rn. 33).

    Ob eine zuvor bestehende Rentenanwartschaft der Zusatzversorgung des öffentlichen Dienstes in den Schutzbereich des Art. 14 Abs. 1 GG fällt, kann offen bleiben (verneinend Senatsurteile vom 14. November 2007 - IV ZR 74/06, BGHZ 174, 127 Rn. 51 f.; vom 24. September 2008 - IV ZR 134/07, BGHZ 178, 101 Rn. 26; offen gelassen von BVerfGE 98, 365, 401).

  • BGH, 02.12.2009 - IV ZR 279/07  

    Versicherungsrecht - Betriebliche Rentenversicherung: Berechnung

    Die Anwartschaften der rentennahen Versicherten werden nach der in den §§ 78 Abs. 1 und 2, 79 Abs. 2 Sätze 1 bis 3 VBLS (im Wesentlichen übereinstimmend mit den §§ 32 Abs. 1 und 4 Satz 1, 33 Abs. 2, 4 ff. ATV) getroffenen Übergangsregelung weitgehend nach dem alten Satzungsrecht ermittelt und übertragen (vgl. zu dieser Übergangsregelung Senatsurteil vom 24. September 2008 - IV ZR 134/07 - BGHZ 178, 101), wohingegen sich die Anwartschaften der rentenfernen Versicherten nach den §§ 32 Abs. 1 und 4, 33 Abs. 1 Satz 1 ATV, 78 Abs. 1 und 2, 79 Abs. 1 Satz 1 VBLS i.V. mit § 18 Abs. 2 des Betriebsrentengesetzes (BetrAVG) berechnen (vgl. dazu Senatsurteil vom 14. November 2007 - IV ZR 74/06 - BGHZ 174, 127).

    Mit Urteil vom 24. September 2008 (IV ZR 134/07 - BGHZ 178, 101) hat er dies bestätigt und die Berechnung der bis zum Zeitpunkt der Systemumstellung von den rentennahen Versicherten erworbenen Rentenanwartschaften sowie deren Übertragung in das neu geschaffene Betriebsrentensystem gebilligt.

    Das gilt insbesondere auch für die Festschreibung der Rechengrößen, wie etwa des Entgelts, des Familienstandes und der Steuerklasse, zum Umstellungsstichtag (BGHZ 178, 101 Tz. 46 ff.).

  • BGH, 04.11.2009 - IV ZR 118/07  

    Rechtmäßigkeit des Systemwechsels vom Gesamtversorgungssystem zum

    Dies hat der Senat mit Urteil vom 24. September 2008 (BGHZ 178, 101 Tz. 23 ff.) bestätigt und die Berechnung der bis zum Zeitpunkt der Systemumstellung von den rentennahen Versicherten erworbenen Rentenanwartschaften sowie deren Übertragung in das neu geschaffene Betriebsrentensystem gebilligt.

    Es ist hinzunehmen, dass gemäß § 78 Abs. 2 Satz 1 VBLS für die Berechnung der Anwartschaften der 31. Dezember 2001 als Stichtag maßgebend ist und es deshalb für die Ermittlung des gesamtversorgungsfähigen Entgelts auf die letzten Jahre vor diesem Stichtag und nicht - wie nach § 43 VBLS a.F. - auf die entsprechenden Jahre vor Eintritt des Versicherungsfalls ankommt (BGHZ 178, 101 Tz. 46 ff.).

    Der Auffassung der Revision, ein Versicherter habe Anspruch auf die Hochrechnung auf das 63. Lebensjahr, wenn sie für ihn günstiger sei als die Sonderregelung nach § 79 Abs. 2 Sätze 4 und 5 VBLS, fehlt jede rechtliche Grundlage; sie ergibt sich auch nicht aus Art. 3 Abs. 1 GG (vgl. BGHZ 178, 101 Tz. 60).

  • BGH, 27.09.2012 - IV ZR 182/10  
  • BGH, 27.09.2012 - IV ZR 176/10  
  • OLG Hamm, 02.06.2010 - 20 U 5/10  
  • BGH, 18.02.2009 - XII ZB 54/06  

    Familienrecht - Behandlung von VBL-Anrechten im Versorgungsausgleich

  • BGH, 25.11.2009 - IV ZR 340/07  

    Sozialrecht - Betriebsrente: Einmalige Abfindung von Kleinrenten ist zulässig

  • BGH, 14.01.2009 - XII ZB 74/08  

    Familienrecht - Bezug von Rente im Zeitpunkt des Versorgungsausgleichs

  • OLG Hamm, 25.02.2011 - 20 U 105/10  

    Rechtmäßigkeit der Systemumstellung in der Altersversorgung der Kirchlichen

  • LG Karlsruhe, 12.11.2010 - 6 O 95/06  

    Zusatzversorgung im öffentlichen Dienst: Berechnung der Startgutschrift für

  • BGH, 17.02.2010 - IV ZR 312/07  

    Voraussetzungen für die Wirksamkeit von Übergangsregelungen für rentennahe

  • BGH, 25.11.2009 - IV ZR 244/08  

    Anspruch auf Witwen-Zusatzrente unter Anrechnung der überwiegend in der früheren

  • OLG Hamm, 25.02.2011 - 20 U 103/10  
  • OLG Hamm, 25.02.2011 - 20 U 134/10  
  • OLG Hamm, 25.02.2011 - 20 U 119/10  
  • BGH, 24.06.2009 - XII ZB 160/07  

    Familienrecht - Teilzeitbeschäftigung: Beeinflußung der Betriebszugehörigkeit?

  • BGH, 16.12.2009 - IV ZR 17/06  

    Versicherungsrecht - Übergangsregelungen für rentennahe Versicherte sind wirksam

  • BGH, 20.05.2009 - IV ZR 115/05  

    Arbeit & Soziales

  • BGH, 02.06.2010 - IV ZR 310/07  

    Versicherungsrecht - Überschussbeteiligung Betriebsrente im öffentlichen Dienst

  • LG Dortmund, 28.05.2009 - 2 O 512/03  
  • BGH, 24.03.2010 - IV ZR 69/08  

    Versicherungsrecht - Öffentlicher Dienst: Überschussbeteiligung Betriebsrente

  • LG Karlsruhe, 30.04.2010 - 6 S 20/09  

    Zusatzversorgung im öffentlichen Dienst: Rentenkürzungen wegen vorzeitiger

  • BGH, 20.01.2010 - IV ZR 231/07  
  • BGH, 29.09.2010 - IV ZR 11/10  

    Versicherungsrecht - Überschussbeteiligung Betriebsrente im öffentlichen Dienst

  • BGH, 10.03.2010 - IV ZR 333/07  

    Verfahrensrecht - Zurückweisung der Revision; Versorgungsrente öfftl. Dienst

  • BGH, 04.11.2009 - IV ZR 57/07  

    Verfassungsgemäßheit des geringeren Nettoversorgungssatzes für zum Zeitpunkt des

  • LG Karlsruhe, 26.03.2010 - 6 O 240/09  

    Zusatzversorgung des öffentlichen Dienstes: Auskunftsanspruch eines rentennahen

  • BGH, 29.09.2010 - IV ZR 8/10  

    Zusatzversorgungssystem für den öffentlichen Dienst

  • BGH, 03.12.2008 - IV ZR 251/06  

    Rechtstellung schwerbehinderter Versicherter in der Zusatzversorgung des Bundes

  • LG Karlsruhe, 15.05.2009 - 6 O 356/05  

    Zusatzversorgung im öffentlichen Dienst: Wirksamkeit der Stichtagsregelungen im

  • BGH, 03.12.2008 - IV ZR 319/06  

    Rechtstellung schwerbehinderter Versicherter in der Zusatzversorgung des Bundes

  • BGH, 03.12.2008 - IV ZB 50/05  

    Anrechnung der Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung auf

  • LG Karlsruhe, 12.11.2010 - 6 O 30/04  

    Zusatzversorgung im öffentlichen Dienst: Anrechnung von Vordienstzeiten außerhalb

  • BGH, 24.03.2010 - IV ZR 160/08  

    Versicherungsrecht - Öffentlicher Dienst: Überschussbeteiligung Betriebsrente

  • BGH, 29.09.2010 - IV ZR 179/09  

    Zusatzversorgungssystem für den öffentlichen Dienst

  • BGH, 29.09.2010 - IV ZR 99/09  

    Versicherungsrecht - Überschussbeteiligung Betriebsrente im öffentlichen Dienst

  • BGH, 04.11.2009 - IV ZR 84/08  

    Rechtmäßigkeit eines Systemwechsels vom bisherigen Gesamtversorgungssystem zum

  • BGH, 24.03.2010 - IV ZR 206/08  

    Versicherungsrecht - Öffentlicher Dienst: Überschussbeteiligung Betriebsrente

  • BGH, 24.03.2010 - IV ZR 163/08  

    Versicherungsrecht - Öffentlicher Dienst: Überschussbeteiligung Betriebsrente

  • LG Karlsruhe, 24.04.2009 - 6 S 12/07  

    VBL: Begünstigung nach § 36 Abs. 2 Satz 2 VBLS n.F. bei teilrentenbedingter

  • BGH, 24.03.2010 - IV ZR 175/08  

    Versicherungsrecht - Überschussbeteiligung Betriebsrente im öffentlichen Dienst

  • BGH, 24.03.2010 - IV ZR 67/08  

    Versicherungsrecht - Öffentlicher Dienst: Überschussbeteiligung Betriebsrente

  • BGH, 24.03.2010 - IV ZR 68/08  

    Versicherungsrecht - Öffentlicher Dienst: Überschussbeteiligung Betriebsrente

  • BGH, 24.03.2010 - IV ZR 178/08  

    Versicherungsrecht - Öffentlicher Dienst: Überschussbeteiligung Betriebsrente

  • BGH, 24.03.2010 - IV ZR 165/08  

    Versicherungsrecht - Öffentlicher Dienst: Überschussbeteiligung Betriebsrente

  • BGH, 24.03.2010 - IV ZR 166/08  

    Versicherungsrecht - Öffentlicher Dienst: Überschussbeteiligung Betriebsrente

  • BGH, 20.05.2009 - IV ZR 226/05  

    Arbeit & Soziales

  • LG Karlsruhe, 05.02.2010 - 6 O 300/06  

    Zusatzversorgung im öffentlichen Dienst nach Satzungsumstellung: Besondere Härte

  • BGH, 24.03.2010 - IV ZR 90/08  

    Versicherungsrecht - Öffentlicher Dienst: Überschussbeteiligung Betriebsrente

  • BGH, 24.03.2010 - IV ZR 164/08  

    Versicherungsrecht - Öffentlicher Dienst: Überschussbeteiligung Betriebsrente

  • BGH, 24.03.2010 - IV ZR 71/08  

    Versicherungsrecht - Öffentlicher Dienst: Überschussbeteiligung Betriebsrente

  • BGH, 24.03.2010 - IV ZR 180/08  

    Versicherungsrecht - Öffentlicher Dienst: Überschussbeteiligung Betriebsrente

  • BGH, 24.03.2010 - IV ZR 181/08  

    Versicherungsrecht - Öffentlicher Dienst: Überschussbeteiligung Betriebsrente

  • BGH, 24.03.2010 - IV ZR 179/08  

    Versicherungsrecht - Öffentlicher Dienst: Überschussbeteiligung Betriebsrente

  • BGH, 24.03.2010 - IV ZR 91/08  

    Versicherungsrecht - Öffentlicher Dienst: Überschussbeteiligung Betriebsrente

  • BGH, 24.03.2010 - IV ZR 177/08  

    Versicherungsrecht - Öffentlicher Dienst: Überschussbeteiligung Betriebsrente

  • BGH, 24.03.2010 - IV ZR 227/08  

    Versicherungsrecht - Öffentlicher Dienst: Überschussbeteiligung Betriebsrente

  • BGH, 24.03.2010 - IV ZR 80/08  

    Versicherungsrecht - Öffentlicher Dienst: Überschussbeteiligung Betriebsrente

  • BGH, 24.03.2010 - IV ZR 78/08  

    Versicherungsrecht - Öffentlicher Dienst: Überschussbeteiligung Betriebsrente

  • BGH, 24.03.2010 - IV ZR 176/08  

    Versicherungsrecht - Überschussbeteiligung Betriebsrente im öffentlichen Dienst

  • BGH, 24.03.2010 - IV ZR 174/08  

    Versicherungsrecht - Überschussbeteiligung Betriebsrente im öffentlichen Dienst

  • BGH, 24.03.2010 - IV ZR 169/08  

    Versicherungsrecht - Überschussbeteiligung Betriebsrente im öffentlichen Dienst

  • BGH, 24.03.2010 - IV ZR 83/08  

    Versicherungsrecht - Öffentlicher Dienst: Überschussbeteiligung Betriebsrente

  • BGH, 24.03.2010 - IV ZR 168/08  

    Versicherungsrecht - Öffentlicher Dienst: Überschussbeteiligung Betriebsrente

  • BGH, 24.03.2010 - IV ZR 182/08  

    Versicherungsrecht - Öffentlicher Dienst: Überschussbeteiligung Betriebsrente

  • LAG München, 02.07.2012 - 3 Sa 838/11  

    Betriebliche Altersversorgung, beamtenrechtliche Grundsätze, Halbanrechnung von

  • LG Karlsruhe, 06.03.2009 - 6 O 237/07  

    Zusatzversorgung im öffentlichen Dienst: Berechnung der Startgutschrift unter

  • BGH, 25.11.2010 - IV ZR 106/10  

    Verfahrensrecht - Unstatthafte Nichtzulassungsbeschwerde

  • LG Karlsruhe, 06.03.2009 - 6 O 114/08  

    VBL-Übergangsrecht: (Un-)Beachtlichkeit der Begründung, Aufhebung und Änderung

  • LG Karlsruhe, 21.08.2009 - 6 O 130/04  

    Zusatzversorgung im öffentlichen Dienst: Nichtberücksichtigung von

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