Rechtsprechung
| BGH, 15.05.1952 - IV ZR 157/51 |
Volltextveröffentlichungen
Zeitschriftenfundstellen
- BGHZ 6, 121
- NJW 1952, 929
Wird zitiert von ... (24)
- BGH, 25.01.1988 - II ZR 320/87
Zulässigkeit des Widerrufs eines Überweisungsauftrags; Entstehungszeitpunkt der …
Die Rechtsprechung geht mit der herrschenden Lehre davon aus, daß die Gutschrift sich als abstraktes Schuldversprechen oder Schuldanerkenntnis der Bank gegenüber dem Kunden darstellt (BGHZ 6, 121, 124; BGHZ 26, 167, 171;… BGH, Urt. v. 18.3.1970 - VIII ZR 228/67, WM 1970, 751 …und Urt. v. 20.11.1970 - V ZR 58/69, WM 1970, 110).Die Annahme der Gutschrift durch den Begünstigten ist nicht erforderlich (BGH, Urt. v. 9.3.1951 - I ZR 38/5O, NJW 1951, 437, BGHZ 6, 121, 123); er braucht von der Gutschrift auch keine Kenntnis zu erlangen (vgl. Liesecke, WM 1975, 229).
Die Ansicht, die bereits die Eingabe der Belege in die Datenverarbeitung genügen läßt, berücksichtigt nicht hinreichend, daß eine Geldüberweisung der Barzahlung hinsichtlich der Erfüllung nur dann wirtschaftlich gleich erachtet werden kann, wenn jene dem Verfügungsbereich des Gläubigers (Überweisungsempfängers) so nahe gerückt worden ist, daß dieser das Buchgeld wie bares Geld verwerten kann (BGHZ 6, 121, 125 u. Sen.Urt. v. 21.12.1981 - II ZR 27O/79, WM 1982, 291).
- BGH, 28.10.1998 - VIII ZR 157/97
Erfüllung einer Geldschuld durch Banküberweisung
- BGH, 17.02.1994 - IX ZR 158/93
Erfüllung der Kaufpreisschuld eines Grundstückskäufers bei Hinterlegung des …
Mit der Kontogutschrift des Betrages wäre dessen Wert in das Vermögen der Klägerin übergegangen und spätestens jetzt deren Kaufpreisanspruch erloschen (§ 362 Abs. 1 BGB ; vgl. BGHZ 6, 121, 122;… BGH, Urt. v. 13. März 1953 - V ZR 92/51, NJW 1953, 897).
- BGH, 29.09.1986 - II ZR 283/85
Warn- und Schutzpflichten der am Überweisungsverkehr beteiligten Banken bei einer …
Dieser Anspruch stand allerdings unter der auflösenden Bedingung, daß kein Widerruf erfolgt (ständige Rechtsprechung; vgl. BGHZ 6, 121, 124, 27, 241;… Urt. v. 20.11.1970 - IV ZR 58/69, WM 1971, 110, 111, Urt. v. 28.11.1972 - II ZR 110/76, WM 1978, 58, BGHZ 93, 315 ).Der Widerruf ist bis zur Gutschrift auf dem Konto des Empfängers möglich (BGHZ 6, 121, 124).
- BGH, 21.01.1999 - I ZR 158/96
Einigung über Beförderungskosten zwischen einem Großverlader und einem …
Für den Rechtsverkehr im Bankbereich geht die Rechtsprechung davon aus, daß bereits die Gutschrift als Buchungsakt im Rahmen des Girovertrags grundsätzlich ein abstraktes Schuldversprechen oder -anerkenntnis des Kreditinstituts gegenüber dem Kunden zum Inhalt hat, das diesem einen entsprechenden - selbständigen - Auszahlungsanspruch gegen die Bank verschafft (vgl. BGHZ 6, 121, 124; 87, 246, 252; 103, 143, 146; 105, 263, 269). - BGH, 16.04.1991 - XI ZR 68/90
Bereicherungseinrede einer Bank gegenüber einer Kontogutschrift
- BFH, 11.12.1990 - VIII R 8/87
Einlage: Banküberweisung
Dies folgt daraus, daß es bei einer Banküberweisung zu dem Inhalt des Girovertrags gehört, daß der Auftrag durch Gutschrift durchgeführt wird (BGH-Urteil vom 12. Dezember 1957 II ZR 185/56, BGHZ 26, 167, 171, m. w. N.; Urteil des Reichsgerichts - RG - vom 19. März 1913 Rep I 403/12, RGZ 82, 95, sowie für die Frage des Erfüllungszeitpunkts BGH-Urteil vom 15. Mai 1952 IV ZR 157/51, BGHZ 6, 121), die Überweisung mithin bis zur Gutschrift beim Empfänger sich in einem Schwebezustand befindet, der einen jederzeitigen Rückruf erlaubt. - BFH, 10.11.1987 - VII R 171/84
Keine Gefahrtragung des Finanzamts bei falscher Kontoangabe durch …
Gegen diese Auffassung spricht nicht das BGH-Urteil vom 15. Mai 1952 IV ZR 157/51 (BGHZ 6, 121, 127). - LG Frankfurt/Main, 22.09.1993 - 1 S 78/93
Skonto: Wann ist eine Zahlung durch Banküberweisung rechtzeitig?
(Auszug): "Die Erfüllung einer Geldschuld im bargeldlosen Zahlungsverkehr i.S. des § 362 BGB tritt erst mit der Gutschrift des Betrages auf dem Konto des Gläubigers ein (BGHZ 6, 121, 122).Das Amtsgericht ist insoweit rechtlich zutreffend davon ausgegangen, daß die Erfüllung einer Geldschuld im bargeldlosen Zahlungsverkehr i.S. des § 362 BGB erst mit der Gutschrift des Betrages auf dem Konto des Gläubigers eintritt (BGHZ 6, 121, 122 m.w.N.).".
- BFH, 14.01.1986 - IX R 51/80
Zeitpunkt des Abflusses von Werbungskosten bei Banküberweisungsaufträgen
Dieser Rechtsauffassung steht nicht entgegen, daß der Steuerpflichtige seiner Bank keinen unwiderruflichen Überweisungsauftrag erteilt hatte und daß der Überweisungsauftrag infolgedessen noch bis zur Erteilung der Gutschrift auf dem Konto des Überweisungsempfängers hätte widerrufen werden können (vgl. BGH-Urteil vom 15. Mai 1952 IV ZR 157/51, BGHZ 6, 121, 124). - BGH, 21.12.1981 - II ZR 270/79
- BGH, 26.11.1982 - V ZR 145/81
Einreden gegen abgetretene Grundschuld
- BGH, 03.10.1952 - I ZR 8/52
- BGH, 15.04.1959 - V ZR 21/58
- LG Kaiserslautern, 24.02.2009 - 1 S 52/08
Der (ungeklärte) Verlust eines erfüllungshalber hingegebenen Überweisungsträgers …
- LSG Hessen, 21.11.1972 - L 1 Kg 1286/69
- LG Hamburg, 26.10.1990 - 311 S 55/90
BGB § 554
- BGH, 18.04.1961 - 1 StR 602/60
- LSG Hessen, 21.11.1972 - L 1 Ar 950/71
§ 149 Abs 2 S 1 AFG vom 25.06.1969, § 364 Abs 1 BGB vom 18.08.1896
- BVerwG, 03.04.1978 - 3 B 56.77
- BFH, 14.01.1986 - IX R 17/83
- BGH, 25.11.1955 - I ZR 196/53
- BGH, 20.12.1955 - I ZR 171/55
- BGH, 19.01.1961 - II ZR 146/59
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