Rechtsprechung
   BGH, 09.12.1976 - II ZR 205/74   

Volltextveröffentlichungen

Zeitschriftenfundstellen

  • BGHZ 67, 383
  • NJW 1977, 501 (Ls.)
  • VersR 1977, 325



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Wird zitiert von ... (8)  

  • BGH, 18.12.1990 - VI ZR 169/90  

    Darlegungs- und Beweislast des Krankenhausträgers bei Verletzung eines Patienten

    Jedoch kann die Beweislastumkehr nach dem Sinn der Beweisregel auch den Nachweis eines objektiven Pflichtverstoßes des Schuldners umfassen, wenn der Gläubiger im Herrschafts- und Organisationsbereich des Schuldners zu Schaden gekommen ist und die den Schuldner treffenden Vertragspflichten (auch) dahin gingen, den Gläubiger gerade vor einem solchen Schaden zu bewahren (vgl. BGHZ 3, 162, 174; 8, 239, 241 f.; 27, 236, 238 ff.; 41, 151, 153; 51, 91, 103 ff.; 67, 383, 387; Senatsurteil vom 19. Juni 1973 - VI ZR 178/71 - VersR 1973, 862 f; OLG Hamm NJW-RR 1989, 468; Palandt/Heinrichs, BGB 49. Aufl., § 282 Anm. 2 c) bb); Baumgärtel, Handbuch der Beweislast im Privatrecht, Bd. 1, Anh. § 282 Rdn. 37, 57, 88 ff.).
  • BGH, 19.11.1991 - VI ZR 171/91  

    Beweislastumkehr bei Produzentenhaftung; Darlegungs- und Beweislast für

    Liegt daher die Ursache der Unaufklärbarkeit im Bereich des Produzenten, so erscheint es nach dieser Rechtsprechung sachgerecht und zumutbar, daß ihn das Risiko der Nichterweislichkeit seiner Schuldlosigkeit trifft (BGHZ 51, 91, 105; für vergleichbare Interessenkonflikte vgl. BGHZ 67 383, 387; BGH, Urteile vom 16. Februar 1972 - VI ZR 111/70 VersR 1972, 559; vom 3. November 1981 - VI ZR 119/80 - VersR 1982, 161).
  • BGH, 12.11.1986 - VIII ZR 280/85  

    Schadensersatz bei Mitwirkung am Zustandekommen eines sittenwidrigen und damit

    Wohl aber hat sie bei einzelnen vorvertraglichen Rechtsbeziehungen, insbesondere bei der Verletzung von Schutz- und Aufklärungspflichten die Darlegungs- und Beweislast nach Organisations- oder Gefahrenbereichen verteilt (BGHZ 66, 51, 53; 67, 383, 387; BGH, Urteile vom 26. September 1961 - VI ZR 92/61 = NJW 1962, 31 unter 2 und vom 24. März 1977 - III ZR 198/74 = NJW 1978, 41 unter II 2; vgl. auch Staudinger/Löwisch aaO., § 282 Rdn. 25; Jauernig/Vollkommer aaO., § 282 Anm. 1 d bb).
mehr
  • BGH, 17.01.1995 - X ZR 88/93  

    BGB §§ 276, 282, 631

    In der Rechtsprechung ist anerkannt (vgl. BGHZ 23, 288 = NJW 1957, 746 = LM § 635 BGB Nr. 2; BGHZ 28, 251 = NJW 1959, 34 = LM § 611 BGB Nr. 16), daß bei bestimmten Vertragstypen, zu denen auch der hier vorliegende Werkvertrag gehört, den Schuldner nach dem Rechtsgedanken des § 282 BGB insoweit jedenfalls dann die Beweislast trifft, wenn entweder feststeht, daß er objektiv gegen die ihn treffenden Pflichten verstoßen hat und dadurch der behauptete Schaden entstanden ist (BGHZ 42, 16 = NJW 1964, 1791 = LM § 635 BGB Nr. 12; BGHZ 61, 118 = NJW 1973, 1688 = LM § 282 BGB Nr. 20; BGH NJW 1980, 2186 = LM § 282 BGB Nr. 32 = VersR 1980, 1024) oder die Ursache für den eingetretenen Schaden, vor dem seinen Vertragspartner zu bewahren zu den Pflichten des Unternehmers gehört hat, in dessen Herrschafts- oder Verantwortungsbereich zu suchen ist (vgl. BGHZ 3, 162 = NJW 1952, 23 = LM § 282 BGB Nr. 1; BGHZ 67, 383 = NJW 1977, 501 = LM § 58 BinnSchG Nr. 5; BGH NJW 1991, 1540 = LM § 276 (Hb) BGB Nr. 60).
  • BGH, 20.03.1978 - II ZR 19/76  

    Unwirksamkeit von Konossementsbedingungen

    Insoweit hat der Senat vor allem den Gedanken einer Verteilung der Beweislast nach Gefahrenbereichen durchgreifen lassen (vgl. auch BGHZ 67, 383, 387), dem auch hier eine erhebliche Bedeutung beigemessen werden muß.
  • OLG Brandenburg, 15.01.2002 - 11 U 57/01  

    Bauarbeitsrecht - Unfallverhütung bei Lötarbeiten in einem Gebäude

    In der Rechtsprechung ist anerkannt (vgl. BGHZ 23, 288, 290 f; 28, 251, 254), dass bei bestimmten Vertragstypen, zu denen namentlich der hier vorliegende Werkvertrag gehört, den Schuldner nach dem Rechtsgedanken des § 282 BGB insoweit jedenfalls dann die Beweislast trifft, wenn entweder feststeht, dass er objektiv gegen die ihn treffenden Pflichten verstoßen hat und dadurch der behauptete Schaden entstanden ist (BGHZ 42, 16, 18; 61, 118, 128; BGH-Urteil vom 01.07.1980 - VI ZR 112/79; VersR 1980, 1024, 1028) oder die Ursache für den eingetretenen Schaden, vor den seinen Vertragspartner zu bewahren, zu den Pflichten des Unternehmers gehört hat, in dessen Herrschafts- oder Verantwortungsbereich zu suchen ist (vgl. BGHZ 3, 162, 174; 67, 383, 397; BGH-Urteil vom 18.12.1990 VI ZR 169/90, NJW 1991, 1540, 1541; BGH-Urteil vom 17.01.1995 - X ZR 88/93; VersR 1995, 805).
  • BGH, 23.02.1978 - II ZR 228/75  
    Ausschlaggebend ist dabei, daß es einerseits einem Ladungsbeteiligten vielfach nur schwer oder überhaupt nicht möglich ist zu beweisen, daß die See- oder Ladungsuntüchtigkeit bereits bei Antritt der Reise bestanden hat, während es andererseits für den Verfrachter vielfach nicht schwierig sein wird, diesen - in seinem Herrschaftsund Organisationsbereich liegenden - Punkt zu klären, und, sofern ihm das einmal nicht möglich ist, er jedenfalls "näher dran" ist, die Folgen der Nichtaufklärbarkeit zu tragen (vgl. BGHZ 67, 383, 387/388).
  • LG Kassel, 30.11.2007 - 5 O 1488/06  

    Krankenhaushaftung: Beweislast des Krankenhausträgers beim Sturz eines

    Jedoch kann die Beweislastumkehr nach dem Sinn der Beweisregel auch den Nachweis einen objektiven Pflichtenverstoßes des Schuldners umfassen, wenn der Gläubiger im Herrschafts- und Organisationsbereich des Schuldners zu Schaden gekommen ist und die den Schuldner treffenden Vertragspflichten (auch) dahin gehen, den Gläubiger gerade vor einem solchen Schaden zu bewahren (vgl. BGHZ 3, 162, 174; BGHZ 27, 236, 238 f; BGHZ 67, 383, 387).
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