Rechtsprechung
   BGH, 13.03.1981 - I ZR 5/79   

Volltextveröffentlichungen (3)

Kurzfassungen/Presse (2)

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • BGHZ 80, 172
  • NJW 1981, 1611
  • ZIP 1981, 591
  • MDR 1981, 730
  • WM 1981, 542



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Wird zitiert von ... (29)  

  • BGH, 06.06.2000 - XI ZR 258/99  

    Bankrecht - Widerspruchsrecht gegen Lastschriften

    Mit ihm gehen die kontokorrentfähigen beiderseitigen Ansprüche und Leistungen unter, übrig bleibt nur der Anspruch aus dem Saldoanerkenntnis (BGHZ 80, 172, 176).
  • BGH, 20.03.1997 - IX ZR 71/96  

    Umfang der Pfändung der künftigen Ansprüche aus einem Girovertrag; Erstreckung

    Auf der Grundlage eines vom Vollstreckungsschuldner abgeschlossenen Kontokorrentvertrages kann nicht nur das bei Wirksamwerden der Pfändungsmaßnahme vorhandene Guthaben, sondern es können auch alle zukünftigen Aktivsalden gepfändet werden, sofern die Pfändungsanordnung mit der nötigen Bestimmtheit erkennen läßt, daß dies gewollt ist (BGHZ 80, 172, 181).
  • BGH, 29.11.1984 - IX ZR 44/84  

    Vorpfändung und Sicherungsvollstreckung; Pflicht einer Bank zur Einlösung von

    Die Pfändung der Forderung des Schuldners gegen die Beklagte aus dem Kontokorrent- und Girovertrag (vgl. dazu BGHZ 80, 172; 84, 325; 371) war mit der Zustellung des Beschlusses vom 14. Oktober 1982 an sie als Drittschuldnerin am 19. Oktober 1982 als bewirkt anzusehen (§ 829 Abs. 3 ZPO).

    An diesem Tage, auf den abzustellen ist (vgl. BGHZ 80, 172, 176), überstieg der Habensaldo des Schuldners die Klageforderung.

    Durch die Veränderung der Gläubigerstellung soll die Rechtsposition des Schuldners keine Verschlechterung erfahren (zu § 404 BGB BGHZ 19, 153, 156; 58 327, 331; 64, 122, 126; zu § 357 HGB Canaris HGB aaO Anm. 11; Schlegelberger/Hefermehl HGB 5. Aufl. § 357 Rdnr. 8, 11; Rutke ZIP 1984, 538 unter Hinweis auf die Denkschrift zu Zweiten Entwurf eines HGB; vgl. BGHZ 80, 172, 177).

mehr
  • BGH, 08.07.1982 - I ZR 148/80  

    Pfändbarkeit des Tagesguthabens auf Kontokorrentkonto (II)

    Diese vom Senat bislang nicht entschiedene Frage (vgl. BGHZ 80, 172, 179, 180) hat das Berufungsgericht (Schleswig-Holsteinisches OLG Jur. Büro 1981, 622) in Übereinstimmung mit der in Rechtsprechung und Schrifttum dazu vorherrschenden Auffassung zutreffend bejaht (vgl. OLG Karlsruhe Die Justiz 1980, 143; OLG Celle ZIP 1981, 496; OLG Stuttgart WM 1981, 1149 = ZIP 1981, 1196; FG Rheinland-Pfalz EFG 1980, 533; LG Hannover NJW 1974, 1095; LG Detmold Rpfleger 1978, 150; LG Göttingen Nds. Rpflege 1980, 152, LG Göttingen Rpfleger 1980, 237; Canaris in Großkomm. HGB a.a.O. § 355 Rdn. 4, 72; § 357 Rdn. 17 a. E., 24 a. E.; Anh. § 357 Rdn. 68, 167, 202; Canaris, Bankvertragsrecht 2. Bearbeitung a.a.O. Rdn. 182, 190; Schlegelberger-Hefermehl a.a.O. § 355 Rdn. 51, 52; § 357 Rdn. 9, 18; Anh. § 365 Rdn. 60 a. E.; Baumbach/Duden, HGB 24. Aufl., 1980, § 357 Anm. 8 E; Düringer/Hachenburg/Breit, HGB, 3. Aufl., 1932, § 357 Anm. 20; Zöller/ Scherübl, ZPO 13. Aufl., 1981, § 829 Anm. II 2, S. 1858; Thomas/Putzo, ZPO 11. Aufl., 1981, § 829 Anm. 6a bb; Stöber, Forderungspfändung, 6. Aufl., 1981, Rdn. 166; Gleisberg, Betrieb 1980, 865, 866; Forgach, Betrieb 1974, 809, 812, 813; 1852; Herz, G., Betrieb 1974, 1851, 1852; Herz, G., Das Kontokorrent, 1974, S. 159, 160; Schläger NJW 1974, 1095; Sprengel MDR 1952, 8, 9; Klee MDR 1952, 202; vgl. auch Beeser AcP 155, 418, 429; zweifelnd Gaul, Zur Rechtsstellung der Kreditinstitute als Drittschuldner in der Zwangsvollstreckung, in: Festschrift zum 50jährigen Bestehen des Lehrinstituts für das kommunale Sparkassen- und Kreditwesen, 1978, S. 95, 96; a. A. OLG Oldenburg WM 1979, 591, 593, 594; OLG Köln ZIP 1981, 964, 965; LG Stuttgart Rpfleger 1981, 24; Liesecke WM 1975, 314, 321; Terpitz WM 1979, 570, 574; Berger ZIP 1980, 946; 1981, 583; Sühr WM 1981, 1149).

    Zwar sind nach § 355 HGB bei einer Kontokorrentvereinbarung, wie sie auch im Streitfall getroffen worden ist, grundsätzlich alle aus der Geschäftsverbindung resultierenden beiderseitigen Ansprüche und Leistungen kontokorrentgebunden, d. h. unabtretbar (BGH WM 1971, 178; NJW 1982, 1150, 1151) und unpfändbar (Senat, Urteil vom 13. März 1981, I ZR 5/79, BGHZ 80, 172, 175, 176).

    § 357 HGB ist im Gegenteil eine Schutzvorschrift zugunsten des Gläubigers, die dem Schuldner - im Rahmen des Kontokorrents - die Möglichkeit nehmen soll, dem Gläubiger durch beliebige Schaffung neuer Schuldposten das Guthaben zu entziehen (BGHZ 80, 172, 177, 178).

  • BGH, 07.07.2005 - III ZR 422/04  

    ARGE - Treuhandkonto: Aussonderung von Geldbeträgen

    Dem könnte im vorliegenden Fall schon entgegenstehen, daß das streitgegenständliche Treuhandkonto in laufender Rechnung geführt wurde, die eingestellten Einzelforderungen daher mit ihrer Verrechnung und dem nachfolgenden Saldoanerkenntnis erloschen sind und an deren Stelle jeweils neue, vom Schuldgrund losgelöste Forderungen auf den Überschuß traten (vgl. BGHZ 80, 172, 176; 150, 122, 128 f.).
  • BGH, 11.10.2005 - XI ZR 85/04  

    Notarrecht - Verfügungen eines seines Amtes enthobenen Notars

    Die Klageforderung ist nicht durch Anerkenntnis des beim Rechnungsabschluss zum Ende des zweiten Quartals des Jahres 1999 von der Beklagten ermittelten Saldos untergegangen (vgl. BGHZ 80, 172, 176 und Urteil vom 4. Juli 1985 - IX ZR 135/84, WM 1985, 969, 971).
  • BGH, 07.11.1994 - II ZR 270/93  

    Umqualifizierung einer Kredithilfe in Eigenkapitalersatz

    Der Ausgangspunkt des Berufungsgerichts, ein Pfändungsbeschluß gemäß § 829 ZPO müsse den zu pfändenden Anspruch so genau beschreiben, daß unzweifelhaft feststehe, welche Forderung Gegenstand der Zwangsvollstreckung sein soll, ist zwar zutreffend (vgl. BGHZ 13, 42, 43; 80, 172, 180; 93, 82, 83; Urt. v. 9. Juli 1987 - IX ZR 165/86, WM 1987, 1311, 1312; v. 28. April 1988 - IX ZR 151/87, WM 1988, 950, 951; v. 21. Februar 1991 - IX ZR 64/90, WM 1991, 779, 781; v. 28. Februar 1975 - V ZR 146/73, WM 1975, 385, 386 und v. 26. Januar 1983 - VIII ZR 258/81, WM 1983, 217, 218 jew. m.w.N.).
  • BGH, 11.03.1999 - IX ZR 164/98  

    Behandlung des Erlöses aus der Veräußerung massefremder Gegenstände

    Dabei ist nicht nur auf die jeweiligen Salden an den Rechnungsabschlußstichtagen abzustellen, sondern es ist jeder zwischenzeitliche niedrigere Tagessaldo von Bedeutung (vgl. zur Pfändung eines Kontokorrentguthabens BGHZ 80, 172, 176 ff).
  • BGH, 24.01.1985 - IX ZR 65/84  

    Pfändbarkeit der Ansprüche des Mitinhabers eines »Oder-Kontos« gegen die Bank

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  • BGH, 30.06.1982 - VIII ZR 129/81  

    Pfändbarkeit des Tagesguthabens auf Kontokorrentkonto (I)

    1. Die Parteien sind darin einig, daß die Pfändung des Saldos, der im Zeitpunkt der Zustellung des Pfändungs- und Überweisungsbeschlusses an die Bekl. auf dem Konto des Schuldners bestand (Zustellungssaldo), und die Pfändung der zukünftigen Abschlußsalden (vgl. hierzu BGH Urteil vom 13. März 1981 - I ZR 5/79 = BGHZ 80, 172) nicht zum Erfolg führen konnte, weil das Konto des Schuldners zu den maßgeblichen Terminen am 22. März, 20. Juni und 20. September 1979 kein Guthaben aufwies.

    Der I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat die Frage, ob der aufgrund des Girovertrages bestehende Anspruch des Bankkunden auf Auszahlung eingehender Beträge an sich und auf Durchführung von Überweisungen an Dritte pfändbar ist, offen gelassen (Urteil vom 13. März 1981 aaO BGHZ 80, 172, 179).

    Die Kontokorrentabrede bewirkt, wie der Bundesgerichtshof erst kürzlich erneut bestätigt hat (Urteile vom 13. März 1981 = BGHZ 80, 172 und vom 27. Januar 1982 - VIII ZR 28/81 = WM 1982, 233, 234 = NJW 1982, 1150, 1151), gemäß § 357 HGB die Unpfändbarkeit der kontokorrentzugehörigen Forderungen.

  • BGH, 01.12.1982 - VIII ZR 279/81  

    Ergänzung oder Berichtigung der Drittschuldnererklärung

  • OLG Köln, 30.04.2008 - 2 U 19/07  

    Insolvenzrecht - Rechtserwerb bei Anordnung eines Zustimmungsvorbehalts;

  • BGH, 24.01.1985 - I ZR 201/82  

    Saldierung von Posten aus unverbindlichen Börsentermin- und Differenzgeschäften

  • BGH, 04.07.1985 - IX ZR 135/84  

    Rechtsfolgen der Kündigung einer unbefristeten Kreditbürgschaft

  • BGH, 09.02.2012 - VII ZB 49/10  

    Zwangsvollstreckung - Pfändung von Ansprüchen gegen ein Kreditinstitut

  • BGH, 27.01.1982 - VIII ZR 28/81  

    Anforderungen an Bestimmtheit der Angabe der gepfändeten Forderung; Pfändung

  • BGH, 28.04.1988 - IX ZR 151/87  

    Bestimmtheit eines Pfändungs- und Überweisungsbeschlusses; Bezeichnung von

  • OLG Koblenz, 21.06.2004 - 12 U 786/03  
  • BGH, 13.05.1997 - IX ZR 129/96  

    Berücksichtigung von Schuldposten; Rechtsstellung der kontokorrentführenden Bank

  • BayObLG, 10.05.1999 - 5St RR 89/99  

    Strafbarkeit nach § 156 StGB i.V.m. § 807 ZPO wegen falscher Angaben

  • BayObLG, 10.05.1999 - 5St RR 98/99  
  • OLG Köln, 19.04.2004 - 2 U 187/03  

    Stillschweigende Kontokorrentvereinbarung bei Warenlieferung an selbständige

  • BFH, 20.12.1983 - VII R 80/80  

    Pfändung von Ansprüchen aus Girokonten

  • BGH, 09.02.2012 - VII ZB 54/10  

    Zwangsvollstreckung - Herausgabe von Kontoauszügen nach Überweisungsbeschluss

  • OLG Köln, 30.04.2008 - 2 U 106/07  

    Insolvenzrecht - Rechtserwerb bei Anordnung eines allgemeinen Verfügungsverbots

  • FG Köln, 08.12.2004 - 14 K 6912/03  

    Pfändung einer nicht existenten Forderung und Rechtsfolge irrtümlicher Zahlung

  • AG Wuppertal, 10.05.2006 - 443 M 13/06  
  • OLG Rostock, 13.12.2001 - 1 U 69/00  
  • KG, 15.07.2004 - 22 U 297/03  

    Haftungsverband der Grundschuld: Beachtlichkeit einer Vorausverfügung über

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