Weitere Entscheidung unten: OLG Hamburg, 06.12.2001

Rechtsprechung
   KG, 12.10.2001 - 15 U 6025/00   

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https://dejure.org/2001,4987
KG, 12.10.2001 - 15 U 6025/00 (https://dejure.org/2001,4987)
KG, Entscheidung vom 12.10.2001 - 15 U 6025/00 (https://dejure.org/2001,4987)
KG, Entscheidung vom 12. Oktober 2001 - 15 U 6025/00 (https://dejure.org/2001,4987)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • verkehrslexikon.de

    Zum Vergütungsanspruch des Rechtsanwalts nach fristloser Kündigung des Mandats durch den Auftraggeber

  • BRAK-Mitteilungen

    Anwaltsvertrag - zu den Auskunftspflichten des Anwalts gegenüber seinem Mandanten und den Rechtsfolgen eines diesbezüglichen vertragswidrigen Verhaltens

  • brak-mitteilungen.de PDF, S. 46

    BRAGO § 118; BGB §§ 628, 666
    Anwaltsvertrag - Auskunftspflichten des Anwalts gegenüber seinem Mandanten und den Rechtsfolgen eines diesbezüglichen vertragswidrigen Verhaltens

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    BRAO § 50 Abs. 3 S. 2; BGB § 628 § 666 § 667
    Pflicht eines Rechtsanwalts zur Erteilung von Auskünften und Berichten

Papierfundstellen

  • NJW 2002, 2961 (Ls.)
  • NJW-RR 2002, 708
  • BRAK-Mitt. 2002, 44
 
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Wird zitiert von ... (13)Neu Zitiert selbst (13)

  • BGH, 08.10.1981 - III ZR 190/79

    Begründung von Nebenpflichten durch den Anwaltsvertrag - Kündigung des

    Auszug aus KG, 12.10.2001 - 15 U 6025/00
    Die Voraussetzungen dieser Einwendungen hat der Auftraggeber darzulegen und zu beweisen (BGH, NJW 1982, 437, 438 = MDR 1982, 386).

    Fortfall des Interesses wird regelmäßig angenommen, wenn der Dienstberechtigte die empfangene Leistung wirtschaftlich nicht mehr verwerten kann, sie also für ihn nutzlos geworden ist (BGH, MDR 1982, 386 = NJW 1982, 437; BGB-RGRK/ Corts , 12. Aufl., § 628, Rdnr. 14).

  • BGH, 18.06.1998 - IX ZR 311/95

    Auskunftspflicht des Beauftragten; Pfändung des Anspruchs auf Abtretung einer

    Auszug aus KG, 12.10.2001 - 15 U 6025/00
    Der RA kann daher die erforderte Auskunft nicht nur dann verweigern, wenn der Auftraggeber an ihr kein vernünftiges Interesse hat (§ 226 BGB), sondern auch dann, wenn dessen Interesse so unbedeutend ist, dass es in keinem Verhältnis zu dem Aufwand steht, der durch die Erteilung der Auskunft entsteht (BGH, WM 1984, 1164, 1165; NJW 1998, 2969).

    Auf eine gesetzlich normierte Pflicht zur Auskunftserteilung, wie im Falle des § 666 BGB, ist diese Einschränkung daher nicht übertragbar (BGH, NJW 1998, 2969, 2970).

  • BGH, 07.10.1976 - III ZR 110/74

    Honorarforderung wegen anwaltlicher Tätigkeit - Vertragswidriges Verhalten eines

    Auszug aus KG, 12.10.2001 - 15 U 6025/00
    Ein vertragswidriges, die Kündigung des Vertragspartners veranlassendes Verhalten i.S.d. § 628 Abs. 1 Satz 2 BGB setzt eine schuldhafte Verletzung einer Vertragspflicht voraus (BGH, WM 1977, 369, 371 = MDR 1977, 476; NJW 1985, 41 = MDR 1985, 299).
  • BGH, 03.04.1996 - VIII ZR 54/95

    Auskunftspflicht des Versicherungsunternehmens gegenüber dem ausgeschiedenen

    Auszug aus KG, 12.10.2001 - 15 U 6025/00
    Eine solche Einschränkung wird zwar anerkannt, soweit sich bei Fehlen einer besonderen gesetzlichen Regelung eine Auskunftspflicht allein aus Treu und Glauben herleiten lässt (BGHZ 126, 109, 113 = NJW 1995, 386; NJW 1996, 2100, 2101 = LM H.8/1996 § 92 HGB Nr. 5).
  • BGH, 16.05.1984 - IVa ZR 106/82

    Auskunftspflicht eines mit dem inkassobeauftragten Rechtsbeistand

    Auszug aus KG, 12.10.2001 - 15 U 6025/00
    Der RA kann daher die erforderte Auskunft nicht nur dann verweigern, wenn der Auftraggeber an ihr kein vernünftiges Interesse hat (§ 226 BGB), sondern auch dann, wenn dessen Interesse so unbedeutend ist, dass es in keinem Verhältnis zu dem Aufwand steht, der durch die Erteilung der Auskunft entsteht (BGH, WM 1984, 1164, 1165; NJW 1998, 2969).
  • BGH, 16.10.1986 - III ZR 67/85

    Rechtsfolgen der Kündigung eines Anwaltsvertrages; Herabsetzung eines

    Auszug aus KG, 12.10.2001 - 15 U 6025/00
    Dies würde bedeuten, dass dem Kl. trotz der vorzeitigen Beendigung seines Auftrages die Gebühren in voller Höhe verblieben (§§ 13 IV, 31 Abs. 1 Nr. 1.-3. BRAGO; BGH, NJW 1987, 315, 316 = MDR 1987, 297).
  • BGH, 07.06.1984 - III ZR 37/83

    Annehmung der Interessen eines Dritten gegen den Auftraggeber eines Rechtsanwalts

    Auszug aus KG, 12.10.2001 - 15 U 6025/00
    Ein vertragswidriges, die Kündigung des Vertragspartners veranlassendes Verhalten i.S.d. § 628 Abs. 1 Satz 2 BGB setzt eine schuldhafte Verletzung einer Vertragspflicht voraus (BGH, WM 1977, 369, 371 = MDR 1977, 476; NJW 1985, 41 = MDR 1985, 299).
  • OLG Karlsruhe, 08.03.1994 - 3 U 45/93

    Vergütungsanspruch des Rechtsanwalts trotz Mandatsniederlegung

    Auszug aus KG, 12.10.2001 - 15 U 6025/00
    Sie fällt somit zwangsläufig bei einem Anwaltswechsel erneut an, ohne dass dadurch jedoch die bisherige Tätigkeit des ausscheidenden Anwalts ihren Wert verliert (OLG Karlsruhe, MDR 1994, 519 f.; vgl. ferner Kramer , MDR 1998, 324, 331 f.).
  • BGH, 17.05.1994 - X ZR 82/92

    Rechte des Arbeitnehmererfinders bei unbeschränkter Inanspruchnahme einer

    Auszug aus KG, 12.10.2001 - 15 U 6025/00
    Eine solche Einschränkung wird zwar anerkannt, soweit sich bei Fehlen einer besonderen gesetzlichen Regelung eine Auskunftspflicht allein aus Treu und Glauben herleiten lässt (BGHZ 126, 109, 113 = NJW 1995, 386; NJW 1996, 2100, 2101 = LM H.8/1996 § 92 HGB Nr. 5).
  • BGH, 30.11.1989 - III ZR 112/88

    Ansprüche des Konkursverwalters gegen den Rechtsanwalt des Gemeinschuldners

    Auszug aus KG, 12.10.2001 - 15 U 6025/00
    Die Auskunftspflicht kann daher selbst dann bestehen, wenn der Herausgabeanspruch gem. § 667 BGB i.V.m. § 50 Abs. 3 Satz 2 BRAO bereits durch Erfüllung erloschen ist, insbesondere hinsichtlich solcher Unterlagen, die der Mandant zwar bereits erhalten hat, die aber bei ihm nachträglich verloren gegangen sind (BGHZ 109, 260 = NJW 1990, 510 = MDR 1990, 315).
  • BGH, 14.02.2000 - II ZR 218/98

    Fristlose Kündigung des GmbH-Geschäftsführers

  • BGH, 30.03.1995 - IX ZR 182/94

    Gebührenanspruch des Prozeßbevollmächtigten nach Notwendigkeit der Mandatierung

  • BAG, 11.02.1981 - 7 AZR 12/79

    Kündigung - Schadensersatz wegen Auflösungsverschuldens

  • BGH, 29.09.2011 - IX ZR 170/10

    Rechtsanwaltsvertrag: Vergütungsanspruch bei Kündigung des Mandatsverhältnisses

    Die Einschränkung, die bis zur Mandatsniederlegung erbrachten Leistungen würden für den Auftraggeber jedenfalls insoweit nicht nutzlos, als die Tätigkeiten des ersten Anwalts für den Mandanten einen bleibenden Wert hätten, wie z.B. die Klageerhebung zur Hemmung der Verjährung oder Einlegung eines fristgebundenen Rechtsmittels, das der zweite Anwalt infolge des Fristablaufs nicht mehr einlegen könne (vgl. OLG Karlsruhe, NJW-RR 1994, 1084, 1085; KG, NJW-RR 2002, 708, 709 f; OLG Schleswig, OLGR Schleswig 2008, 232, 234; Erman/Belling, BGB, 13. Aufl., § 628 Rn. 12; Palandt/Weidenkaff, BGB, 70. Aufl., § 628 Rn. 4; Mugler, AnwBl. 2000, 19, 21), ist jedenfalls insoweit nicht gerechtfertigt, als der Auftraggeber einen neuen Anwalt bestellen muss, um den Rechtsstreit fortführen zu können (Henssler/Deckenbrock, NJW 2005, 1, 4; MünchKomm-BGB/Henssler, 5. Aufl. § 628 Rn. 28).
  • BGH, 16.07.2020 - IX ZR 298/19

    Anspruch des Mandanten auf Schadensersatz gegenüber seinem Rechtsanwalt;

    Ein Schadensersatzanspruch aus § 628 Abs. 2 BGB setzt mithin ein anwaltliches Fehlverhalten von der Schwere eines wichtigen Grundes nach § 626 BGB voraus (KG, NJW-RR 2002, 708, 710; Mennemeyer in Fahrendorf/Mennemeyer, Die Haftung des Rechtsanwalts, 9. Aufl., Kap. 1 Rn. 233; Jungk in Borgmann/Jungk/Schwaiger, Anwaltshaftung, 6. Aufl., Kap. III. Rn. 106).
  • OLG Frankfurt, 21.09.2010 - 18 U 18/10

    Rechtsanwaltsvertrag: Rückforderung gezahlter Vergütung wegen Kündigung des

    Kündigt der mit der Vertretung der Partei im Anwaltsprozess beauftragte Rechtsanwalt das Mandat vor Abschluss des Verfahrens, ohne dazu durch vertragswidriges Verhalten der Partei veranlasst zu sein, und muss die Partei deshalb zwecks ordnungsgemäßer Vertretung einen anderen Rechtsanwalt beauftragen, haben die vom ursprünglichen Prozessbevollmächtigten bereits erbrachten Leistungen infolge der Kündigung für die Partei kein Interesse mehr, so dass der kündigende Rechtsanwalt seinen Vergütungsanspruch gemäß § 628 Absatz 1 Satz 2 BGB verliert und die Partei bereits gezahlte Vergütung in der Höhe des an den neuen Prozessbevollmächtigten zu zahlenden Betrags gemäß § 812 Absatz 1 Satz 2, 1. Alt. BGB zurückfordern kann (Ablehnung von OLG Karlsruhe, Urteil vom 8.3.1994, Az. 3 U 45/93, NJW-RR 1994, 1084 und KG, Urteil vom 12.10.2001, Az. 15 U 6025/00, NJW-RR 2002, 708 sowie OLG Schleswig, Urteil vom 14.12.2006, Az. 11 U 21/06, OLGR Schleswig 2008, 232).

    Auch die vom Kammergericht vertretene Auffassung, ein einmal eingelegtes Rechtsmittel behalte auch nach der Beendigung des Mandats seinen "Nutzen" (KG, Urteil vom 12.10.2001, Az.: 15 U 6025/00, NJW-RR 2002, 708-711 - zitiert nach juris), verkennt, dass dieser Nutzen unter anderem wegen der (im Revisionsverfahren anlog anzuwendenden, vgl. Heßler in Zöller, Rdnr. 2 zu § 555 ZPO) Vorschrift des § 539 Abs. 1 ZPO entfällt, wenn der Mandant nicht mehr anwaltlich vertreten ist.

    Die Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung erfordert eine Entscheidung des Revisionsgerichts, weil der Senat hinsichtlich des Interessefortfalls im Sinne von § 628 Abs. 1 Satz 2 BGB in entscheidungserheblicher Weise von den Auffassungen der Oberlandesgerichte Karlsruhe und Schleswig und des Kammergerichts (OLG Karlsruhe, Urteil vom 08.03.1994, Az.: 3 U 45/93- NJW-RR 1994, 1084; Schleswig-Holsteinisches Oberlandesgericht, Urteil vom 14.12.2006, Az.: 11 U 21/06, OLGR Schleswig 2008, 232-236; KG, Urteil vom 12.10.2001, Az.: 15 U 6025/00, NJW-RR 2002, 708-711 - jeweils zitiert nach juris) abweicht.

  • LG Bonn, 12.03.2014 - 5 S 180/13

    Nachweispflichten in Rechnung gestellter Internetverbindungen

    Vertragswidrig im Sinne des § 628 Abs. 2 BGB ist jedes schuldhaft pflichtwidrige Handeln mit dem Gewicht eines wichtigen Grundes im Sinne des § 626 Abs. 1 BGB (vgl. KG, NJW-RR 2002, 708 (710); Weidenkaff, in: Palandt, BGB, 71. Aufl., § 628 Rdnr. 6).
  • LG Stuttgart, 15.11.2022 - 31 O 125/21

    Insolvenzverwalter bekommt Recht: EY muss Einsicht in Wirecard-Akten gewähren

    Die Besorgung von Rechtsangelegenheiten verpflichtet Rechtsanwälte, dem Mandanten Auskunft zu erteilen, indem die Schriftsätze der Gegenseite übermittelt werden, - soweit erforderlich - Einsichtnahme in die Handakte gewährt und darüber hinaus über den Sachstand berichtet wird (BeckOK BGB/Detlev Fischer, 61. Ed. 1.2.2022, BGB § 666 Rn. 6 unter Hinweis auf BGHZ 109, 260 (267) = NJW 1990, 510; NJW 2018, 2319 Rn. 12; 2020, 3725 Rn. 16; Röhl/Hidding, WM 2021, 1729, 1730; KG NJW-RR 2002, 708).
  • OLG Schleswig, 14.12.2006 - 11 U 21/06

    Schadensersatz gegen Rechtsanwalt nach Vergleichsschluss

    Ein Interessenwegfall ist hier aber ausnahmsweise dann zu verneinen, wenn einzelne Tätigkeiten des ersten Anwalts für den Mandanten einen bleibenden Wert haben - wie z.B. die Einlegung eines fristgebundenen Rechtsmittels, das der zweite Anwalt infolge Fristablaufs nicht mehr mit Erfolg einlegen könnte (OLG Karlsruhe MDR 1994, 519; KG Berlin NJW-RR 2002, 708; Erman, 10. Auflage, § 628 Rn. 12).
  • KG, 18.08.2005 - 8 U 251/04

    Anwaltsvertrag: Schadensersatzanspruch wegen Beratungs- und Aufklärungsfehlern;

    Diese kann jedoch nicht angenommen werden, wenn der Rechtsanwalt - wie hier durch Einspruchseinlegung - fristwahrend tätig geworden ist, und diese Handlung durch den neu beauftragten Anwalt auch nicht mehr nachgeholt werden könnte (ebenso OLG Karlsruhe MDR 1994, 519 f.; KG NJW-RR 2002, 708, 710).
  • LG Karlsruhe, 16.02.2021 - 5 O 271/19

    Revisionsanwalt muss regelmäßig nur Erfolgsaussichten der

    Ob das Interesse des Klägers an der bereits erfolgten Rechtsmitteleinlegung infolge der Kündigung weggefallen ist (so OLG Frankfurt, Urteil vom 21. September 2010 - 18 U 18/10, bestätigt durch BGH, Urteil vom 29. September 2011 - IX ZR 170/10, Rn. 14; a.A. OLG Karlsruhe, Urteil vom 08. März 1994 - 3 U 45/93; KG Berlin, Urteil vom 12. Oktober 2001 - 15 U 6025/00), kann hier daher offen bleiben.
  • OLG Saarbrücken, 27.09.2007 - 8 U 694/05

    Auszahlung der Darlehensvaluta als Annahme des Kreditantrags - Mehrheit von

    Im Übrigen ist das Landgericht auch mit Recht davon ausgegangen, dass der - durch die Grundsätze von Treu und Glauben sowie der Zumutbarkeit und Erforderlichkeit begrenzte (vgl. BGH NJW 1982, 574; KG NJW-RR 2002, 708) - Auskunftsanspruch ausgeschlossen ist, nachdem die in Rede stehenden Vorgänge 25 Jahre zurückliegen, die Beklagten auch nach Beendigung der Geschäftsbeziehung über viele Jahre hinweg keine Auskunft verlangt haben und die handelsrechtlichen Aufbewahrungsfristen längst abgelaufen sind (vgl. BGH NJW 2001, 1486; BGHZ 39, 87; OLG Stuttgart, NJW 1968, 2338).
  • LG Aachen, 18.01.2013 - 6 S 101/12

    Rechtsanwalt, Gebührenanspruch, Wegfall, Kündigung, Berufungsbegründung,

    Dies gilt umso mehr, als sich ein Dienstverpflichteter, der wie ein Rechtsanwalt nach gesetzlichen Regelungen pauschal für eine Vielzahl möglicher Tätigkeiten vergütet wird (OLG Karlsruhe, Urteil vom 08.03.1994, Az.: 3 U 45/93- NJW-RR 1994, 1084 - zitiert nach juris), immer dann der Verpflichtung, den Dienst-, bzw. Geschäftsbesorgungsvertrag gänzlich zu erfüllen, entziehen könnte, wenn die Voraussetzungen der gesetzlichen Gebührenregelung vorliegen, ohne befürchten zu müssen, seinen Vergütungsanspruch zu verlieren." Da das OLG Frankfurt jedoch hinsichtlich des Interessefortfalls im Sinne von § 628 Abs. 1 Satz 2 BGB in entscheidungserheblicher Weise von den Auffassungen der Oberlandesgerichte Karlsruhe und Schleswig und des Kammergerichts (OLG Karlsruhe, Urteil vom 08.03.1994, Az.: 3 U 45/93- NJW-RR 1994, 1084; Schleswig-Holsteinisches Oberlandesgericht, Urteil vom 14.12.2006, Az.: 11 U 21/06, OLGR Schleswig 2008, 232-236; KG, Urteil vom 12.10.2001, Az.: 15 U 6025/00, NJW-RR 2002, 708-711 - jeweils zitiert nach juris) abwich, ließ es die Revision zu.
  • AG Bad Mergentheim, 01.02.2013 - 2 C 170/12

    Auskunftsansprüche von Miterben untereinander - Umfang des Auskunftsanspruchs

  • OLG Brandenburg, 17.01.2007 - 13 U 188/05

    Geschäftsbesorgungsvertrag: Anspruch eines Gesellschafters einer nach Auflösung

  • LG Hagen, 13.03.2013 - 8 O 79/11

    Anspruch auf Auskunft sowie auf Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung und

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Rechtsprechung
   OLG Hamburg, 06.12.2001 - 13 AR 33/01   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2001,19775
OLG Hamburg, 06.12.2001 - 13 AR 33/01 (https://dejure.org/2001,19775)
OLG Hamburg, Entscheidung vom 06.12.2001 - 13 AR 33/01 (https://dejure.org/2001,19775)
OLG Hamburg, Entscheidung vom 06. Dezember 2001 - 13 AR 33/01 (https://dejure.org/2001,19775)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Kurzfassungen/Presse

  • brak-mitteilungen.de PDF, S. 46 (Auszüge)

    §§ 29, 281 ZPO
    Anwaltsgebühren - örtliche Zuständigkeit bei Honorarklagen von Anwälten

Papierfundstellen

  • BRAK-Mitt. 2002, 44
 
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Wird zitiert von ... (5)Neu Zitiert selbst (8)

  • BGH, 22.02.1978 - IV ARZ 10/78

    Bindungswirkung eines Verweisungsbeschlusses in einer Familiensache

    Auszug aus OLG Hamburg, 06.12.2001 - 13 AR 33/01
    Sowohl das AG Hamburg-Bergedorf als auch das AG Tostedt haben sich rechtskräftig für unzuständig erklärt; Ersteres hat sich durch den gem. § 281 Abs. 2 Satz 3 ZPO unanfechtbaren Beschl. v. 24.7.2001 für örtlich unzuständig erklärt und den Rechtsstreit an das AG Tostedt verwiesen und Letzteres hat durch Beschl. v. 9.8.2001 die Ablehnung der Übernahme des Verfahrens erklärt, die für § 36 Nr. 6 ZPO ausreicht (BGHZ 71, 15, 17).
  • BGH, 29.01.1986 - IVb ZR 8/85

    Funktionale Zuständigkeit der Prozeßabteilung des Amtsgerichts; Gebührenklage des

    Auszug aus OLG Hamburg, 06.12.2001 - 13 AR 33/01
    Nach herrschender Meinung (BGH, NJW 1991, 3095, 3096; BGHZ 97, 79, 82; BayOLG, MDR 1981, 233 f.; LG Hamburg, MDR 1976, 318 m.w.N.), der sich der Senat anschließt, ist für anwaltliche Honorarklagen das Gericht am Sitz des RA zuständig.
  • BGH, 19.01.1993 - X ARZ 845/92

    Ausübung des Wahlrechts bei Angabe des Streitgerichts im Mahnbescheidantrag -

    Auszug aus OLG Hamburg, 06.12.2001 - 13 AR 33/01
    Jedoch hat die Kl. ihr Wahlrecht gem. § 35 ZPO dadurch verbindlich und unwiderruflich (BGH, NJW 1993, 1273) ausgeübt, dass sie im Antrag auf Erlass eines Mahnbescheides das AG Hamburg-Bergedorf als das für das streitge Verfahren zuständige Gericht bezeichnet hat (§ 690 Abs. 1 Nr. 5 ZPO).
  • AG Lübeck, 15.10.1980 - 11 C 119/80
    Auszug aus OLG Hamburg, 06.12.2001 - 13 AR 33/01
    Nach herrschender Meinung (BGH, NJW 1991, 3095, 3096; BGHZ 97, 79, 82; BayOLG, MDR 1981, 233 f.; LG Hamburg, MDR 1976, 318 m.w.N.), der sich der Senat anschließt, ist für anwaltliche Honorarklagen das Gericht am Sitz des RA zuständig.
  • BGH, 31.01.1991 - III ZR 150/88

    Anwalthonoraransprüche - Gerichtsstand des Erfüllungsorts - Ort der Kanzlei -

    Auszug aus OLG Hamburg, 06.12.2001 - 13 AR 33/01
    Nach herrschender Meinung (BGH, NJW 1991, 3095, 3096; BGHZ 97, 79, 82; BayOLG, MDR 1981, 233 f.; LG Hamburg, MDR 1976, 318 m.w.N.), der sich der Senat anschließt, ist für anwaltliche Honorarklagen das Gericht am Sitz des RA zuständig.
  • LG Hamburg, 30.10.1975 - 9 S 55/75
    Auszug aus OLG Hamburg, 06.12.2001 - 13 AR 33/01
    Nach herrschender Meinung (BGH, NJW 1991, 3095, 3096; BGHZ 97, 79, 82; BayOLG, MDR 1981, 233 f.; LG Hamburg, MDR 1976, 318 m.w.N.), der sich der Senat anschließt, ist für anwaltliche Honorarklagen das Gericht am Sitz des RA zuständig.
  • KG, 28.07.1992 - 11 AR 27/92
    Auszug aus OLG Hamburg, 06.12.2001 - 13 AR 33/01
    Nach ständiger höchstrichterlicher Rspr. hat ein Verweisungsbeschluss - ebenso wie bei Willkür oder Verletzung des rechtlichen Gehörs - ausnahmsweise keine Bindungswirkung, wenn er wegen fehlender Begründung nicht erkennen lässt, ob er auf gesetzlicher Grundlage beruht, sofern sich diese nicht aus der Akte ergibt (KG, MDR 1998, 618 und MDR 1993, 176; OLG München, FamRZ 1982, 942, 943; s. auch OLG Hamburg, FamRZ 1978, 906).
  • OLG München, 19.04.1982 - 26 AR 4/82
    Auszug aus OLG Hamburg, 06.12.2001 - 13 AR 33/01
    Nach ständiger höchstrichterlicher Rspr. hat ein Verweisungsbeschluss - ebenso wie bei Willkür oder Verletzung des rechtlichen Gehörs - ausnahmsweise keine Bindungswirkung, wenn er wegen fehlender Begründung nicht erkennen lässt, ob er auf gesetzlicher Grundlage beruht, sofern sich diese nicht aus der Akte ergibt (KG, MDR 1998, 618 und MDR 1993, 176; OLG München, FamRZ 1982, 942, 943; s. auch OLG Hamburg, FamRZ 1978, 906).
  • BGH, 11.11.2003 - X ARZ 91/03

    Gebührenforderungen von Rechtsanwälten können in der Regel nicht am Gericht des

    An der deshalb gebotenen Bestimmung des Amtsgerichts Berlin-Schöneberg als zuständiges Gericht sehe man sich jedoch gehindert, weil jedenfalls das Bayerische Oberste Landesgericht (NJW-RR 2001, 928; NJW 2003, 366), das Hanseatische Oberlandesgericht Hamburg (BRAK-Mitt. 2002, 44) und das Oberlandesgericht Köln (NJW-RR 1997, 825) die Frage des besonderen Gerichtsstands des Erfüllungsorts bei Klagen auf Zahlung von Rechtsanwaltsgebühren anders entschieden hätten.
  • KG, 07.03.2003 - 28 AR 67/02

    Zuständiges Gericht für Klage auf Zahlung von Anwaltshonorar

    Zuständigkeitsbestimmung jedoch durch Entscheidungen jedenfalls des BayObLG (BayObLG v. 7.11.2000 - 4Z AR 118/00, NJW-RR 2001, 928; v. 14.10.2002 - 1Z AR 140/02, MDR 2003, 480 = NJW 2003, 366), des OLG Hamburg (BRAK-Mitt. 2002, 44) und des OLG Köln (OLG Köln v. 29.10.1996 - 5 W 74/96, OLGReport Köln 1997, 11 = NJW-RR 1997, 825) gehindert, in denen die Rechtsauffassung vertreten wird, dass für anwaltliche Honorarklagen der Gerichtsstand des Erfüllungsorts gem. § 29 ZPO am Kanzleisitz des Rechtsanwalts gegeben ist - s. dazu unten 2.

    Der Senat würde jedoch mit der von ihm beabsichtigten Entscheidung von den Auffassungen des OLG Köln (OLG Köln v. 29.10.1996 - 5 W 74/96, OLGReport Köln 1997, 11 = NJW-RR 1997, 825), des OLG Hamburg (BRAK-Mitt. 2002, 44) und des BayObLG (BayObLG v. 7.11.2000 - 4Z AR 118/00, NJW-RR 2001, 928 und v. 14.10.2002 - 1Z AR 140/02, MDR 2003, 480 = NJW 2003, 366) abweichen, da diese Entscheidungen - jedenfalls die Entscheidung des OLG Hamburg und des BayObLG - zu einer Zeit ergangen sind, zu der die Berufsbildveränderungen, die der Senat vorstehend dargestellt hatte, bereits eingetreten waren.

  • OLG Karlsruhe, 17.03.2003 - 15 AR 53/02

    Honorarklage des Rechtsanwalts: Unverbindlichkeit eines Verweisungsbeschlusses

    Diese Auffassung ist in den letzten Jahren sowohl in der Literatur als auch in der Rechtsprechung der Instanzgerichte zunehmend auf Kritik gestoßen (vgl. Prechtel, NJW 1999, 3617 ff.; Siemon, MDR 2002, 366 ff.; OLG Frankfurt, NJW 2001, 1583; LG München, NJW-RR 2002, 206; LG Frankfurt, NJW 2001, 2640; LG Ravensburg, BRAK-Mitt. 2002, 99, 100; AG Dortmund, BRAK-Mitt. 2000, 207; AG Rastatt, JurBüro 2002, 39; AG Spandau, NJW 2000, 1654; entsprechend für das Honorar eines Steuerberaters OLG Hamburg, OLGR 2000, 222); andere wollen hingegen an der bisherigen Auffassung festhalten (vgl. Krügermeyer-Kalthoff/Reutershan, MDR 2001, 1216 ff.; BayObLG NJW 2003, 366; OLG Hamburg, BRAK-Mitt. 2002, 44; OLG München, Versicherungsrecht 2001, 395; OLG Köln, NJW-RR 1997, 825).
  • OLG Hamburg, 05.03.2003 - 13 AR 3/03

    Leistungsort für Honorarforderungen aus einem Steuerberatervertrag

    Der Senat hält insoweit nicht mehr an seiner im Beschluss vom 6.12.2001 (BRAK-Mitt. 2002, 44) bezüglich Honoraransprüchen eines Rechtsanwalts geäußerten Rechtsauffassung fest.
  • OLG Hamburg, 18.04.2002 - 13 AR 6/02

    Bindungswirkung eines gerichtlichen Verweisungsbeschlusses; Erfüllungsort am

    Denn selbst wenn der Senat sich weiterhin (siehe Beschluss vom 6.12.2001, AZ: 13 AR 33/01) der herrschenden Meinung anschließen sollte, wonach für anwaltliche Honoraransprüche der Kanzleisitz Erfüllungsort ist (u.a. BGH NJW 1991, 3095, 3096; BGHZ 97, 79, 82; BayOLG MDR 1981, 233 f. und NJW-RR 1996, 52 f.; OLG Köln NJW-RR 1997, 825 f.; OLG Celle NJW 1990, 777; LG München 1, 15. ZK, MDR 2001, 591; LG Hamburg MDR 1976, 318; Zöller-Vollkommer, ZPO, 23. Aufl., § 29 Rn. 25), wäre der Verweisungsbeschluss des Amtsgerichts Hamburg vom 30.1.2002 für das Amtsgericht Rotenburg (Wümme) bindend gem. § 281 Abs. 2 S. 5 ZPO a. F. bzw. § 281 Abs. 2 S. 4 ZPO n. F.
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