Rechtsprechung
   BSG, 12.06.2008 - B 3 KR 19/07 R   

Volltextveröffentlichungen (10)

  • lexetius.com

    Krankenversicherung - kein Anspruch auf Vergütung einer stationären Krankenhausbehandlung bei missbräuchlicher Verwendung einer Krankenversicherungskarte

  • Sozialgerichtsbarkeit.de

    Krankenversicherung

  • openjur.de

    Krankenversicherung; kein Anspruch auf Vergütung einer stationären Krankenhausbehandlung bei missbräuchlicher Verwendung einer Krankenversicherungskarte

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  • Bundessozialgericht

    Krankenversicherung - kein Anspruch auf Vergütung einer stationären Krankenhausbehandlung bei missbräuchlicher Verwendung einer Krankenversicherungskarte

  • IWW
  • NWB SteuerXpert START
  • RA Kotz (Volltext/Leitsatz)

    Krankenversichertenkarte - Missbrauch und Vergütungspflicht der Krankenkasse

  • kkh-allianz.de

    Kostenrisiko des Krankenhauses bei missbräuchlich verwendeter Krankenversicherungskarte

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Vergütung einer stationären Krankenhausbehandlung durch die gesetzliche Krankenversicherung bei missbräuchlicher Verwendung einer Krankenversicherungskarte

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)

    Krankenversicherung - kein Anspruch auf Vergütung einer stationären Krankenhausbehandlung bei missbräuchlicher Verwendung einer Krankenversicherungskarte

Kurzfassungen/Presse (5)

  • Bundessozialgericht (Pressemitteilung)

    Keine Vergütungspflicht der Krankenkasse bei Erschleichen einer Krankenhausbehandlung durch missbräuchliche Verwendung einer Krankenversichertenkarte

  • wkdis.de (Pressemitteilung)

    Keine Vergütungspflicht der Krankenkasse bei Erschleichen einer Krankenhausbehandlung

  • aok-business.de (Kurzinformation)

    Krankenversicherung: Für "erschlichene" Krankenhausbehandlung trägt die Klinik das Risiko

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  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Krankenhausbehandlung erschlichen: Keine Vergütungspflicht der Krankenkasse

  • finanztip.de (Kurzinformation)

    Keine Vergütungspflicht der Krankenkasse bei Erschleichen einer Krankenhausbehandlung durch missbräuchliche Verwendung einer Krankenversichertenkarte

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • BSGE 101, 33
  • NZS 2009, 281 (Ls.)



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Wird zitiert von ... (13)  

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 12.11.2012 - L 19 AS 1450/10  

    Grundsicherung für Arbeitsuchende

    Solange ein Versicherter im Besitz einer Krankenversicherungskarte ist, ist er bei der Inanspruchnahme von ambulanten Behandlungen nicht Zahlungsansprüchen der Leistungserbringer ausgesetzt, da diese gegenüber der Krankenkasse abrechnen können (vgl. hierzu BSG Urteil vom 12.06.2008 - B 3 KR 19/07 R = juris Rn 31).

    Durch das Instrument der Kostenzusage im Fall der stationären Behandlung wird das Risiko, die Kosten einer stationären Krankenhausbehandlung selbst zu tragen, weiter abgemildert (vgl. zu den Rechtswirkungen einer Kostenzusage: BSG Urteil vom 12.06.2008 - B 3 KR 19/07 R).

    Dem Kläger steht ein Anspruch auf Freistellung von den Kosten der stationären Behandlung gegenüber der Beigeladenen zu 1) aufgrund einer der LWL-Klinik X erteilten vorbehaltlosen Kostenzusage nicht zu (vgl. zu den Rechtswirkungen einer Kostenzusage: BSG Urteil vom 12.06.2008 - B 3 KR 19/07 R = juris Rn 21).

    Die Pflichtmitgliedschaft des Klägers bei der Beigeladenen zu 1) hat mit dem Ende des Bezugs der Leistungen nach dem SGB II zum 31.10.2005 geendet (vgl. zur Zahlungsverpflichtung einer Krankenkasse im Fall der stationären Behandlung nach § 19 Abs. 2 SGB V: BSG Urteil vom 12.06.2008 - B 3 KR 19/07 R = juris Rn 19).

  • BSG, 28.10.2008 - B 8 SO 22/07 R  

    Sozialgerichtliches Verfahren - notwendige Beiladung - Sozialhilfe -

    Ob die daneben abgegebene in der Praxis übliche "Kostenübernahmeerklärung" des Sozialhilfeträgers gegenüber der Einrichtung, verbunden mit der Bitte, die Kosten durch monatliche Rechnungen anzufordern, so verstanden werden kann oder muss, dass der Sozialhilfeträger gegenüber der Einrichtung für die Heimkosten im Sinne eines deklaratorischen oder gar abstrakten Schuldanerkenntnisses einstehen will, bedarf keiner Entscheidung (vgl dazu etwa BVerwGE 126, 295 ff und BVerwGE 96, 71 ff; s aber auch BSGE 86, 166 ff = SozR 3-2500 § 112 Nr. 1 und BSG, Urteil vom 12. Juni 2008 - B 3 KR 19/07 R - RdNr 21, zur Veröffentlichung in BSGE und SozR vorgesehen, zum Krankenhausrecht der gesetzlichen Krankenversicherung).
  • BSG, 08.09.2009 - B 1 KR 8/09 R  

    Anspruch einer Krankenkasse auf Verzugszinsen für verspätet zurückgezahlte

    Die entsprechende Anwendung des § 288 Abs. 2 BGB kann sich dann aber erst recht nicht auf hieran anknüpfende öffentlich-rechtliche Erstattungsansprüche erstrecken, die dem Anspruch aus ungerechtfertigter Bereicherung nach § 812 BGB nachgebildet sind (vgl dazu zB Senatsurteil vom 16.12.2008 - B 1 KN 2/08 KR R, RdNr 11; BSG, Urteil vom 20.11.2008 - B 3 KN 1/08 KR R, RdNr 16; BSG, Urteil vom 12.6. 2008 - B 3 KR 19/07 R, BSGE 101, 33 = SozR 4-2500 § 109 Nr. 9, jeweils RdNr 17).
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  • BSG, 28.09.2010 - B 1 KR 3/10 R  

    Krankenversicherung - Vergütungsanspruch eines Apothekers für die Belieferung

    Demgemäß sind - ähnlich wie im Bereich der Rückabwicklung von Zahlungsansprüchen bei zu Unrecht erfolgter Krankenhausbehandlung (vgl zB BSG [1. Senat] BSGE 104, 15 = SozR 4-2500 § 109 Nr. 17, RdNr 11; BSG, Urteil vom 16.12.2008 - B 1 KN 2/08 KR R, RdNr 11, juris; BSG [3. Senat] BSGE 101, 33 = SozR 4-2500 § 109 Nr. 9, RdNr 17 f) - auch die aus einer zu Unrecht erfolgten Zahlung folgenden Erstattungsansprüche einer KK dem öffentlichen Recht zuzuordnen (vgl bereits BSG, Urteil vom 27.10.2009 - B 1 KR 7/09 R, RdNr 9, zur Veröffentlichung in SozR 4-2500 § 130a Nr. 4 vorgesehen; BSG SozR 4-2500 § 129 Nr. 2 RdNr 19).
  • SG Dresden, 15.06.2011 - S 25 KR 143/09  
    Die Klage ist als (echte) Leistungsklage nach § 54 Abs. 5 Sozialgerichtsgesetz (SGG) zulässig, denn es geht bei einer auf Rückzahlung von Behandlungskosten gerichteten Klage einer Krankenkasse gegen einen Leistungserbringer um einen Parteienstreit im Gleichordnungsverhältnis, in dem eine Regelung durch Verwaltungsakte nicht in Betracht kommt (vgl. z.B. BSG, Urteil vom 12.06.2008, Az.: B 3 KR 19/07 R, Juris, Rn. 15 m.w.N.).

    Denn für die Anwendung des § 814 BGB ist die (hier nicht gegebene) positive Kenntnis der Rechtslage erforderlich, wofür der dringende Verdacht einer etwaigen Nichtschuld, der erst noch durch weitere Ermittlungen verifiziert werden muss, nicht ausreicht (vgl. BSG, Urteil vom 12.06.2008, Az.: B 3 KR 19/07 R, Juris, Rn. 34).

  • BSG, 17.06.2010 - B 3 KR 4/09 R  

    Erstattungsanspruch der Krankenkasse gegen ein Krankenhaus; Zulässigkeit der

    Insbesondere ist die Klage als (echte) Leistungsklage nach § 54 Abs. 5 SGG zulässig, denn es geht auch bei einer auf Rückzahlung von Behandlungskosten gerichteten Klage einer Krankenkasse gegen ein Krankenhaus um einen Parteienstreit im Gleichordnungsverhältnis, in dem eine Regelung durch Verwaltungsakt nicht in Betracht kommt (vgl BSGE 86, 166, 167 = SozR 3-2500 § 112 Nr. 1 S 2; BSG SozR 4-2500 § 112 Nr. 2 RdNr 13; BSGE 101, 33 = SozR 4-2500 § 109 Nr. 9, RdNr 15).
  • LSG Baden-Württemberg, 08.12.2009 - L 11 KR 5031/09  

    Streitigkeiten zwischen Krankenkassen und Hilfsmittellieferanten über

    Dabei gelten ähnliche Grundsätze wie nach §§ 812 ff BGB (BSG, Urteil vom 12. Juni 2008, B 3 KR 19/07 R, SozR 4-2500 § 109 Nr. 9).
  • LSG Berlin-Brandenburg, 15.01.2009 - L 24 KR 573/07  

    Gesetzliche Krankenversicherung - Familienversicherung - Aufschiebende Wirkung

    Auch wenn die Funktion dieser Krankenversichertenkarte als Versicherungsnachweis nach § 15 Abs. 2 SGB V nur für die ambulante Behandlung gilt, während es für den Bereich der Krankenhausbehandlung den in § 112 Abs. 1 SGB V genannten Vertragspartnern überlassen worden ist, das Nähere über die Aufnahme der Versicherten, die Kostenübernahme und die Abrechnung der Entgelte vertraglich zu regeln (§ 112 Abs. 2 Nr. 1 SGB V), schließt dies die Vorlage der Krankenversichertenkarte bei Inanspruchnahme von Krankenhausbehandlung, insbesondere wenn zu diesem Zeitpunkt eine Kostenübernahmeerklärung der Krankenkasse nicht vorliegt, nicht aus (vgl. auch BSG, Urteil vom 12. Juni 2008, B 3 KR 19/07 R, zitiert nach juris).
  • SG Stuttgart, 28.05.2009 - S 10 KR 7276/05  

    Rechtmäßigkeit eines Schiedsspruchs

    Auch vor dem Hintergrund der Entscheidung des Bundessozialgerichts vom 12.06.2008 (B 3 KR 19/07, SozR 4-2500 § 109 Nr. 9) lässt sich aus Sicht der Krankenkassen kein Bedürfnis ableiten, eine solche Regelung zu vereinbaren.
  • LSG Sachsen, 16.05.2012 - L 1 KR 115/10  
    Denn der Behandlungspflicht zugelassener Krankenhäuser nach § 109 Abs. 4 Satz 2 SGB V steht ein Vergütungsanspruch gegenüber, dessen Höhe gemäß § 109 Abs. 4 Satz 3 SGB V nach Maßgabe des KHG, des KHEntgG und, sofern das Krankenhaus nicht in das DRG-Vergütungssystem einbezogen ist, der Bundespflegesatzverordnung (vgl. dort § 1 Abs. 1) vertraglich abschließend festgelegt wird (siehe nur BSG, Urteil vom 17.12.2009 - B 3 KR 12/08 R - BSGE 105, 150 Rn. 8 f. = SozR 4-2500 § 109 Nr. 20; Urteil vom 16.12.2008 - B 1 KN 3/08 KR R - BSGE 102, 181 Rn. 15 = SozR 4-2500 § 109 Nr. 15; Urteil vom 16.12.2008 - B 1 KN 1/07 KR R - BSGE 102, 172 Rn. 11 = SozR 4-2500 § 109 Nr. 13; Urteil vom 18.09.2008 - B 3 KR 15/07 R - SozR 4-2500 § 109 Nr. 11 Rn. 12; Urteil vom 12.06.2008 - B 3 KR 19/07 R - BSGE 101, 33 Rn. 19 = SozR 4-2500 § 109 Nr. 9).
  • SG Augsburg, 04.11.2009 - S 15 SO 78/09  

    Kostenerstattungsanspruch des Krankenhausträgers gegenüber dem Sozialhilfeträger

  • SG Aachen, 11.01.2011 - S 13 KR 55/10  

    Krankenversicherung

  • LSG Sachsen, 12.07.2011 - L 1 KR 63/08  
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