Rechtsprechung
| BSG, 17.06.2008 - B 8/9b AY 1/07 R |
Volltextveröffentlichungen (8)
- lexetius.com
Asylbewerberleistung - Analogleistung - rechtsmissbräuchliche Beeinflussung - Anforderung - Verlängerung der Aufenthaltsdauer - generell-abstrakte Betrachtungsweise - Erfüllung der Vorbezugszeit in § 2 Abs 1 AsylbLG nur durch Leistungen gem § 3 AsylbLG
- Sozialgerichtsbarkeit.de
- openjur.de
Asylbewerberleistung; Analogleistung; rechtsmissbräuchliche Beeinflussung der Aufenthaltsdauer; generell-abstrakte Betrachtungsweise; Anforderung an Vorbezugszeit; Neuregelung; Verfassungsmäßigkeit; Zurechnung des Fehlverhaltens der Eltern; sozialgeric ...
- Bundessozialgericht
Asylbewerberleistung - Analogleistung - rechtsmissbräuchliche Beeinflussung der Aufenthaltsdauer - generell-abstrakte Betrachtungsweise - Anforderung an Vorbezugszeit - Neuregelung - Verfassungsmäßigkeit - Zurechnung des Fehlverhaltens der Eltern - sozialgerichtliches Verfahren - mündliche Verhandlung - Anwendung des Art 6 Abs 1 MRK - Beteiligter - sozialrechtliches Verwaltungsverfahren - Dauerverwaltungsakt - wesentliche Änderung
- Informationsverbund Asyl und Migration (Volltext/Auszüge)
SGG § 96; SGG § 70 Nr. 3; AGSGG § 3; SGB X § 48 Abs. 1; AsylbLG § 2 Abs. 1; AsylbLG § 1 a; AsylbLG § 2 Abs. 3; GG Art. 3 Abs. 1
D (A), Asylbewerberleistungsgesetz, Anfechtungsklage, Leistungsklage, Verwaltungsakt, Dauerwirkung, Dauerverwaltungsakt, Verfahrensgegenstand, Widerspruchsbescheid, Folgebescheid, Klagegegner, Behörde, Aufenthaltsdauer, 36-Monats-Frist, 48-Monats-Frist, Unterbrechung, Sozialhilfe, Grundsicherung für Erwerbsunfähige, Grundsicherung für Arbeitssuchende, Erwerbstätigkeit, Bindungswirkung, Verwaltungsakt, Minderjährige, Eltern, Familienangehörige, Beurteilungszeitpunkt, Rückwirkung, Vertrauensschutz, Richtlinienumsetzungsgesetz, Verfassungsmäßigkeit, Rechtsmissbrauch, Verhältnismäßigkeit, Duldung, Abschiebungshindernis, Asylantrag, Asylantragstellung, Ursächlichkeit, Vorsatz, Fahrlässigkeit, Irrtum, Abschiebungsstopp, Erlasslage, Zurechnung - NWB SteuerXpert START
AsylbLG § 2 Abs. 1
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz , Vorbezugszeiten für den Anspruch auf Analogleistungen
- Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)
Asylbewerberleistung - Analogleistung - rechtsmissbräuchliche Beeinflussung der Aufenthaltsdauer - generell-abstrakte Betrachtungsweise - Anforderung an Vorbezugszeit - Neuregelung - Verfassungsmäßigkeit - Zurechnung des Fehlverhaltens der Eltern - sozialgerichtliches Verfahren - mündliche Verhandlung - Anwendung des Art 6 Abs 1 MRK - Beteiligter - sozialrechtliches Verwaltungsverfahren - Dauerverwaltungsakt - wesentliche Änderung
Kurzfassungen/Presse (4)
- 123recht.net (Pressemeldung, 17.6.2008)
Geringere Leistungen für geduldete Flüchtlinge // Gesetzesverschärfungen gebilligt
- wkdis.de (Pressemitteilung)
Rechtsmissbräuchliche Beeinflussung der Aufenthaltsdauer
- aok-business.de (Kurzinformation)
Ausländerrecht: Wer seinen Pass bewusst vernichtet, erhält weniger Stütze
- Verlag Dr. Otto Schmidt (Kurzinformation)
Geduldete Ausländer haben bei Missbrauch keinen Anspruch auf höhere Sozialhilfe-Leistungen
Besprechungen u.ä.
- Informationsverbund Asyl und Migration
(Entscheidungsbesprechung)
Die neue Rechtsprechung des Bundessozialgerichts zu § 2 AsylbLG (RA Sascha Kellmann; Asylmagazin 10/2008, S. 9-13)
Verfahrensgang
- SG Düsseldorf, 02.06.2005 - S 35 AY 5/05
- LSG Nordrhein-Westfalen, 19.04.2007 - L 9 AY 1/05l
- BSG, 17.06.2008 - B 8/9b AY 1/07 R
- BSG - B 9b AY 1/07 R (anhängig)
Zeitschriftenfundstellen
- BSGE 101, 49
- NVwZ-RR 2009, 243
Wird zitiert von ... (117)
- LSG Thüringen, 23.09.2008 - L 8 B 66/07 Im Lichte der Entscheidung des Bundessozialgerichts vom 17. Juni 2008 (Az.: B 8/9b AY 1/07 R) ergibt sich, dass das Sozialgericht den Beschwerdeführern zu Unrecht Prozesskostenhilfe verweigert hat.
Diese Entscheidung basiert auf dem (bestandskräftigen) Bescheid vom 24. Januar 2005, dessen objektiver Regelungsgehalt für einen verständigen Erklärungsempfänger (vgl. BSG, Urteil vom 17. Juni 2008 - B 8/9b AY 1/07 R - Rdnr. 11 des Urteilstexts) zeitlich unbeschränkt ist.
Der in der Klage zu beurteilende Zeitraum bezieht sich auch auf die Zeit nach Erlass des Widerspruchsbescheides (vgl. BSG, Urteil vom 17. Juni 2008 - B 8/9b AY 1/07 R - Rdnr. 12 des Urteilstexts), weil vorliegend niedrigere Leistungen ohne zeitliche Beschränkung bewilligt wurden, die Beschwerdeführer den am 1. Dezember 2005 geltend gemachten Anspruch nicht nur bis zur Entscheidung über den Widerspruch, sondern auch für den Folgezeitraum geltend machen und der Beschwerdegegner sich auch in der Folgezeit weigerte, die beanspruchten Leistungen zu erbringen (vgl. BSG, Urteil vom 11. Dezember 2007 B 8/9b SO 12/06 R Rdnr 9).
Demgegenüber genügt anders als bei § 1a AsylbLG (…dazu nur: Herbst, aaO, § 1a RdNr 15;… Hohm, aaO, § 1a RdNr 101, Stand Dezember 2006) nicht, dass die Dauer des Aufenthalts auf Gründen beruht, die in der Verantwortungssphäre des Hilfesuchenden liegen (vgl. BSG, Urteil vom 17. Juni 2008 - B 8/9b AY 1/07 R - Rdnr. 32 des Urteilstexts).
Daher führt nur ein Verhalten, das unter jeweiliger Berücksichtigung des Einzelfalls, der besonderen Situation eines Ausländers in der Bundesrepublik Deutschland und der besonderen Eigenheiten des AsylbLG unentschuldbar ist (Sozialwidrigkeit), zum Ausschluss von Analog-Leistungen; nur dann ist es gerechtfertigt, auch die minderjährigen Kinder mit den Folgen dieses Verhaltens zu belasten (vgl. BSG, Urteil vom 17. Juni 2008 - B 8/9b AY 1/07 R - Rdnr. 33 des Urteilstexts).
Entscheidend sind immer die Umstände des Einzelfalls (vgl. BSG, Urteil vom 17. Juni 2008 - B 8/9b AY 1/07 R - Rdnr. 34 des Urteilstexts).
Hat der Ausländer diese Gründe zu vertreten, hat er also insoweit selbst Einfluss auf das Geschehen genommen, kann nur deshalb, nicht aber wegen bestehender Ausreisepflicht, ein Rechtsmissbrauch bejaht werden (vgl. BSG, Urteil vom 17. Juni 2008 - B 8/9b AY 1/07 R - Rdnr. 35 des Urteilstexts).
Hierfür können die im Strafrecht entwickelten Grundsätze des Irrtums über die tatbestandlichen Voraussetzungen eines Rechtfertigungsgrundes nutzbar gemacht werden (vgl. BSG, Urteil vom 17. Juni 2008 - B 8/9b AY 1/07 R - Rdnr. 39 des Urteilstexts).
Ist der Rechtsmissbrauch zeitlich vor der Einreise anzusiedeln, wirkt er sich ab Einreise der Asylbewerber aus (vgl. vgl. BSG, Urteil vom 17. Juni 2008 - B 8/9b AY 1/07 R - Rdnr. 40 des Urteilstexts).
Ebenso wenig ist es in diesem Zusammenhang entscheidend, ob der Missbrauchstatbestand aktuell andauert oder die Annahme rechtfertigt, er sei noch kausal für den derzeitigen Aufenthalt des Ausländers (vgl. BSG, Urteil vom 17. Juni 2008 - B 8/9b AY 1/07 R - Rdnr. 41 des Urteilstexts - unter Aufgabe der Rechtsprechung des für das Asylbewerberleistungsrecht früher zuständigen 9b Senat in seiner Entscheidung vom 8. Februar 2007 - SozR 4 3520 § 2 Nr. 1 -).
Ein Ausländer, der seine Aufenthaltsdauer selbst missbräuchlich beeinflusst hat, ist nicht schutzbedürftig (vgl zur zu berücksichtigenden Dauer auch Hohm, NVwZ 2005, 388 f), solange ihm das Aufenthaltsrecht keinen gefestigten Aufenthaltsstatus zugesteht (vgl. BSG, Urteil vom 17. Juni 2008 - B 8/9b AY 1/07 R - Rdnr. 41 des Urteilstexts).
Allerdings zeigen bereits Gesetzeswortlaut ("Beeinflussung", nicht Verlängerung) und Gesetzesbegründung, die ua in ihrer beispielhaften Aufzählung die Vernichtung eines Passes nennt, dass eine typisierende, also generell-abstrakte Betrachtungsweise hinsichtlich des Zusammenhangs zwischen dem vorwerfbaren Verhalten und der Beeinflussung der Dauer des Aufenthaltes ausreicht, also kein Kausalzusammenhang im eigentlichen Sinn erforderlich ist (vgl. BSG, Urteil vom 17. Juni 2008 - B 8/9b AY 1/07 R - Rdnr. 43 des Urteilstexts - mwN).
Wie sollte beurteilt werden, wie lange ein Asylverfahren bei anderem Verhalten des Ausländers gedauert hätte und ob der Ausländer bei einer kürzeren Verfahrensdauer ausgewiesen worden oder ausgereist wäre (vgl. BSG, Urteil vom 17. Juni 2008 - B 8/9b AY 1/07 R - Rdnr. 43 des Urteilstexts).
Lässt es sich nicht feststellen, ob eine solche Ausnahme vorliegt, geht dies zu Lasten des Ausländers (vgl. BSG, Urteil vom 17. Juni 2008 - B 8/9b AY 1/07 R - Rdnr. 44 des Urteilstexts).
Im Klageverfahren wird auch zu klären sein, ob den Beschwerdeführern überhaupt noch weitere Leistungen zustehen (vgl. zu den Aspekten dieser Prüfung BSG, Urteil vom 17. Juni 2008 - B 8/9b AY 1/07 R - Rdnr. 49 des Urteilstexts).
- SG Osnabrück, 11.12.2008 - S 16 AY 59/08
Einstweiliger Rechtsschutz - besonderes Vollzugsinteresse aus fiskalischen …
Dieser Widerruf erfolgte auf Grund des Widerspruchsbescheides vom 12.09.2008 und des Urteils des Bundessozialgerichts vom 17.06.2008 (Az.: B 8/9b AY 1/07 R).Zwar hat das BSG in seiner Entscheidung vom 17.06.2008 ausgeführt, dass sich die zunächst in dem Gesetzesentwurf zur Gesetzesänderung im Jahr 1997 zeigende Integrationskomponente in der endgültigen Version dieses Gesetzes nicht mehr gezeigt habe (vgl. BSG, Urteil vom 17.06.2008, Az.: B 8/9b AY 1/07 R), dies führt jedoch nicht zu der Annahme, dass diese Integrationskomponente nach dem gesetzgeberischen Willen in § 2 AsylbLG nunmehr gar keine Rolle spielt.
Zwar ergibt sich aus der Gesetzesbegründung zum Gesetz zur Umsetzung aufenthalts- und asylrechtlicher Richtlinien der Europäischen Union vom 28.08.2007 (Art. 6 Abs. 2 Nr. 2, BGBl I 1970 (2007)), dass ein Integrationsbedarf für Hilfeempfänger zwar nach dem AsylbLG grundsätzlich nicht gesehen werde, jedoch macht der Gesetzgeber gerade eine Ausnahme für den Fall der zeitlichen Verfestigung, die nach der Neufassung nun nach vier Jahren gesehen wird (vgl. BT-Drucks. 16/5065, S 232, so auch das BSG: Urteil vom 17.06.2008, Az.: B 8/9b AY 1/07 R).
Zunächst ist der Wortlaut der Vorschrift zwingend (vgl. BSG, Urteil vom 17.06.2008, Az.: B 8/9b AY 1/07 R).
Auch der Entwurf eines Ersten Gesetzes zur Änderung des AsylbLG vom 24.10.1995 sah zunächst ebenfalls keinen Vorbezug von Leistungen nach § 3 AsylbLG vor, sondern eine reine Wartefrist von 24 Monaten nach dem Erteilen einer Duldung, und verzichtete auf die Wartefrist bei Kriegs- und Bürgerkriegsflüchtlingen, deren Abschiebung wegen des Krieges in ihrem Heimatland ausgesetzt war, sogar gänzlich (vgl. BSG, Urteil vom 17.06.2008, Az.: B 8/9b AY 1/07 R unter Bezugnahme auf: BT-Drucks 13/2746, S 5).
Dadurch trat hier der der Gedanke der Kosteneinsparung in den Vordergrund (vgl. BSG, Urteil vom 17.06.2008, Az.: B 8/9b AY 1/07 R und Bezugnahme auf den Ausschussbericht vom 07.02.1996, BT-Drucks 13/3728, S 3).
Durch die starre Frist (ab 01.06.1997) hat der Gesetzgeber beabsichtigt, die höheren Leistungen nach § 2 AsylbLG daran zu koppeln, dass das Existenzminimum für einen festen Zeitraum von drei Jahren nur auf einem niedrigeren Niveau sichergestellt werden solle (vgl. BSG, Urteil vom 17.06.2008, Az.: B 8/9b AY 1/07 R).
Neben der beabsichtigten Sanktion sollte durch den Bezug von Grundleistungen für die Dauer von drei Jahren aber auch der Anreiz für die Einreise von Ausländern und ihren weiteren Verbleib im Bundesgebiet genommen werden (vgl. BSG, Urteil vom 17.06.2008, Az.: B 8/9b AY 1/07 R unter Bezugnahme auf: Hohm, AsylbLG, § 2, Rn. 86).
Dieses Ziel würde verfehlt, wenn andere Sozialleistungen die erforderlichen Zeiten des Vorbezugs erfüllten (vgl. BSG, Urteil vom 17.06.2008, Az.: B 8/9b AY 1/07 R).
Auch wenn hierbei bezogen auf die leistungsrechtliche Privilegierung vor allem an die zeitliche Verfestigung angeknüpft wurde und dementsprechend die Integrationskomponente erneut wieder an Wichtigkeit gewinnt (vgl. BT-Drucks 16/5065, S 232 siehe dazu bereits oben), hat der Gesetzgeber aber dennoch die Erforderlichkeit des Vorbezugs von Leistungen nach § 3 AsylbLG beibehalten; es bestehen deshalb keine Anhaltspunkte für die Annahme, dass der Gesetzgeber die mit der Regelung des § 2 Abs. 1 AsylbLG (neben der Integrationskomponente) verbundene Intention, den Bezug von Analog-Leistungen an eine bestimmte Dauer des Vorbezugs von Grundleistungen zu koppeln, aufgeben wollte (vgl. BSG, Urteil vom 17.06.2008, Az.: B 8/9b AY 1/07).
Niedrige Leistungen sollen also dazu dienen, Anreize für die Aufnahme einer Beschäftigung zu geben (vgl. BSG, Urteil vom 17.06.2008, Az.: B 8/9b AY 1/07 R).
Dies ist vorliegend nicht der Fall, da nicht in den Leistungsbezug vor der Gesetzesänderung eingegriffen wird (vgl. BSG, Urteil vom 17.06.2008, Az.: B 8/9b AY 1/07 R; so auch bereits: SG Osnabrück, Beschluss vom 08.01.2008, Az.: S 16 AY 24/07 ER; ebenso zur AsylbLG-Novelle 1997: Sächsisches OVG, Beschluss vom 18.08.1997, Az.: 2 S 361/97).
Dies konnte die Kammer aber dahinstehen lassen, da - auch bei Vorliegen einer unechten Rückwirkung - diese zumindest, nach den oben genannten Definitionen, verfassungsrechtlich gerechtfertigt wäre (vgl.: BSG, Urteil vom 17.06.2008, Az.: B 8/9b AY 1/07 R).
Gegen einen Vorrang der Interessen der Leistungsempfänger spricht dabei, dass die Leistungsempfänger nach der Konzeption des Gesetzes gerade keinen gefestigten Aufenthalt im Bundesgebiet haben (vgl. BSG, Urteil vom 17.06.2008, Az.: B 8/9b AY 1/07 R; Sächsisches OVG, Beschluss vom 18. August 1997, Az.: 2 S 361/97).
- LSG Nordrhein-Westfalen, 26.07.2010 - L 20 AY 13/09
Niedrige Sätze für Asylbewerber verfassungswidrig // Karlsruhe soll nun …
Das Bundessozialgericht (BSG) habe mit Urteil vom 17.06.2008 - B 8/9b AY 1/07 R klargestellt, dass die Vorbezugsfrist des § 2 Abs. 1 AsybLG nur mit Leistungsbezügen nach § 3 AsylbLG über eine Dauer von 48 Monaten möglich sei.Er wandte sich gegen die Lesart des geänderten § 2 Abs. 1 AsylbLG durch das BSG in dessen Urteil vom 17.06.2008 - B 8/9b AY 1/07 R und trug insoweit verfassungsrechtliche Bedenken vor.
Zur Begründung hat er im Wesentlichen geltend gemacht, gegen die Entscheidung der Beklagten wie auch gegen das Urteil des BSG vom 17.06.2008 - B 8/9b AY 1/07 R bestünden erhebliche verfassungsrechtliche Bedenken.
a) Eine rechtsmissbräuchliche Selbstbeeinflussung der Aufenthaltsdauer in Deutschland (also ein auf die Aufenthaltsverlängerung zielendes vorsätzliches, sozialwidriges Verhalten, welches bei typisierender Betrachtung für eine Verlängerung der Aufenthaltsdauer als kausal anzusehen ist; vgl. BSG, Urteil vom 17.06.2008 - B 8/9b AY 1/07 R, Leitsätze 1 und 3 nach JURIS) ist dem Kläger nicht anzulasten.
Der Wortlaut des § 2 Abs. 1 AsylbLG ist insoweit zwingend und einer erweiternden Auslegung etwa dahin, dass auch höhere Leistungen nach § 2 AsylbLG die Vorbezugszeit auffüllen können, nicht fähig (vgl. hierzu und zum Folgenden BSG, Urteil vom 17.06.2008 - B 8/9b AY 1/07 R, Rn. 19 - 23):.
bb) Kommt deshalb eine Anrechnung der vom Kläger bezogenen Leistungen nach § 2 Abs. 1 AsylbLG auf die Vorbezugsfrist von 48 Monaten nach dem zwingenden Wortlaut der Vorschrift nicht in Betracht, kann sich der Kläger auch nicht darauf berufen, ihm seien ab dem 28.08.2007 Leistungen nach § 2 AsylbLG nur zu Unrecht, jedoch - mangels Aufhebung der entsprechenden Verwaltungsakte - nach § 77 SGG bindend bewilligt worden (vgl. hierzu BSG, Urteil vom 17.06.2008 - B 8/9b AY 1/07 R zu Rn. 24).
Mit der Rechtsänderung zum 28.08.2007 entfiel deshalb - ähnlich wie bei der zum 01.06.1997 durch Rechtsänderung eingetretenen Situation (s.o. aa) - ein zuvor bereits bestehender Anspruch auf Analogleistungen, wenn der Leistungsempfänger - wie der Kläger - noch keine 48 Monate Leistungen nach § 3 AsylbLG bezogen hatte (i.E. ebenso BSG, Urteil vom 17.06.2008 - B 8/9b AY 1/07 R zu Rn. 27 f.;… Adolph, a.a.O., § 2 AsylbLG Rn. 13;… Herbst, a.a.O., § 2 AsylbLG Rn. 11a. Soweit das BSG sich allerdings auf Art. 3 Abs. 1 GG stützt und einen Gleichheitsverstoß sieht, wollte man in "Altfällen" einen 36-monatigen Vorbezug genügen lassen, folgt der Senat diesem Begründungsansatz nicht. Denn es steht dem Gesetzgeber frei, einmal normierte Ansprüche auf Sozialleistungen ab einem bestimmten Stichtag an strengere - ggf. gleichwohl verfassungsgemäße - Anforderungen zu knüpfen, welche für "Altfälle" noch nicht Leistungsvoraussetzung waren; sachlicher Differenzierungsgrund ist in solchen Fällen der unterschiedliche Erfüllungszeitpunkt der Leistungsvoraussetzungen vor oder am bzw. nach dem Stichtag).
Ohnehin können nach § 3 Abs. 2 AsylLG - wie im Falle des Klägers geschehen - auch die Grundleistungen unter bestimmten Voraussetzungen in Form von Geldleistungen gewährt werden (vgl. BSG, Urteil vom 17.06.2008 - B 8/9b AY 1/07 R zu Rn. 14, das sich allerdings nicht zu § 6 AsylbLG verhält).
- BSG, 24.03.2009 - B 8 AY 10/07 R
Asylbewerberleistung - sozialgerichtliches Verfahren - Einbeziehung von Klägern …
In der Sache handelt es sich um eine Klage auf höhere Leistungen (§ 130 Abs. 1 Satz 1 SGG), selbst wenn kein typischer Höhenstreit vorliegt, weil Analog-Leistungen regelmäßig in Form von Geldleistungen in entsprechender Anwendung des SGB XII erbracht werden und die Leistungen nach §§ 3 ff AsylbLG grundsätzlich als Sachleistungen vorgesehen sind (vgl dazu näher das Senatsurteil vom 17. Juni 2008 - B 8/9b AY 1/07 R).Ein Anspruch auf Analog-Leistungen setzt dann einen neuen 36-Monats-Zeitraum in Gang, ohne dass es auf die § 2 AsylbLG innewohnende Integrationskomponente ankäme (vgl dazu BSG, Urteil vom 17. Juni 2008 - B 8/9b AY 1/07 R).
Unterbrechungen des Leistungsbezuges, die nicht gleichzeitig mit der Beendigung der (allgemeinen) Leistungsberechtigung nach § 1 AsylbLG einhergehen (etwa bei fehlender Bedürftigkeit), sind hingegen - unabhängig von ihrer Dauer - nach Wortlaut ("insgesamt") sowie Sinn und Zweck der Vorschrift für das Erfüllen der Vorbezugszeit unschädlich und dementsprechend zu addieren, bis 36 (bzw 48) Monate erreicht sind (BSG, Urteil vom 17. Juni 2008 - B 8/9b AY 1/07 R ; Hohm, AsylbLG, § 2 RdNr 41, Stand März 2007;… ders in Schellhorn/Schellhorn/Hohm, SGB XII, 17. Aufl 2006, § 2 AsylbLG RdNr 8; Adolph in Linhart/Adolph, SGB II/SGB XII/AsylbLG, § 2 AsylbLG RdNr 13, Stand Oktober 2007;… Wahrendorf in Grube/Wahrendorf, SGB XII, 2. Aufl 2008, § 2 AsylbLG RdNr 2;… Birk in Lehr- und Praxiskommentar SGB XII, 8. Aufl 2008, § 2 AsylbLG RdNr 3; Herbst in Mergler/Zink, Handbuch der Grundsicherung und Sozialhilfe, § 2 AsylbLG RdNr 14, Stand August 2007; Decker in Oestreicher, SGB XII/SGB II, § 2 AsylbLG RdNr 10, Stand Juni 2005).
Selbst wenn bereits Leistungen nach § 2 AsylbLG bezogen wurden, muss die Vorbezugszeit bei einer Wiedereinreise aus dem Ausland erfüllt werden (aA: Niedersächsisches OVG, Beschluss vom 27. März 2001 - 12 MA 1012/01 -, FEVS 52, 367 ff, und LSG Niedersachsen-Bremen, Urteil vom 18. Dezember 2007 - L 11 AY 60/05 -, die einen längeren Auslandsaufenthalt für eine neu zu erfüllende Vorbezugszeit fordern;… Hohm in Schellhorn/Schellhorn/Hohm, aaO, RdNr 9;… Herbst, aaO, RdNr 15;… Decker, aaO, RdNr 10, der auf ein "asylbewerberleistungsrechtlich nicht konformes Verhalten" abstellen will; noch offen gelassen im Senatsurteil vom 17. Juni 2008 - B 8/9b AY 1/07 R).
Dies leuchtet ohne Weiteres bei einem mehrjährigen Aufenthalt in einem anderen Staat ein, trifft aber auch für kurze Auslandsaufenthalte zu, weil es Ziel der Vorbezugszeit ist, Anreize für die (Wieder-)Einreise von Ausländern und ihren weiteren Verbleib im Bundesgebiet zu nehmen (BSG, Urteil vom 17. Juni 2008 - B 8/9b AY 1/07 R; Hohm, AsylbLG, § 2 RdNr 86, Stand März 2007).
- LSG Nordrhein-Westfalen, 27.02.2012 - L 20 AY 48/08
Minderjährig, leistungsberechtigt, Analogleistungen, Asylbewerberleistungsgesetz, …
Die Beklagte verweist auf die Rechtsprechung des Bundessozialgerichts ((BSG) Urteil vom 17.06.2008 - B 8/9b AY 1/07 R), wonach eine teleologische oder verfassungskonforme Anpassung der im Wortlaut eindeutigen Regelung des § 2 AsylbLG unzulässig sei.Das Urteil des BSG vom 17.06.2008 (a.a.O.) stehe mit den Gesetzesmaterialien nicht in Einklang.
Gegenstand des Klage- und Berufungsverfahrens ist der in der tatsächlichen Überweisung der Leistungen für den Monat August 2007 liegende (konkludente) Bescheid (§ 33 Abs. 2 SGB X; vgl. BSG, Urteil vom 17.06.2008 - B 8/9b AY 1/07 R) in der Gestalt des Widerspruchsbescheides vom 03.09.2007 (§ 95 SGG).
Zwar ist dem Kläger eine rechtsmissbräuchliche Selbstbeeinflussung der Aufenthaltsdauer in Deutschland (also ein auf die Aufenthaltsverlängerung zielendes vorsätzliches, sozialwidriges Verhalten, welches bei typisierender Betrachtung für eine Verlängerung der Aufenthaltsdauer als kausal anzusehen ist; vgl. BSG, Urteil vom 17.06.2008 - B 8/9b AY 1/07 R) nicht anzulasten.
Einer solcherart erweiternden Auslegung stehen im Übrigen auch Sinn und Zweck der Regelung sowie deren Gesetzesentwicklung entgegen (vgl. hierzu eingehend BSG, Urteil vom 17.06.2008 - B 8/9b AY 1/07 R zu Rn. 19 ff.; dem BSG folgend auch der Senat in den Vorlagebeschlüssen gemäß Art. 100 Abs. 1 GG vom 26.07.2010 - L 20 AY 13/09 …sowie vom 22.11.2010 - L 20 AY 1/09, derzeit anhängig beim Bundesverfassungsgericht (BVerfG) unter 1 BvL 10/10 zu Rn. 58 ff. bzw. 1 BvL 2/11 zu Rn. 46 ff.).
Liegen jedoch die (weiteren) Voraussetzungen des § 2 Abs. 1 AsylbLG, insbesondere also ein hinreichend langer Vorbezug von Grundleistungen, in der Person des Kindes nicht vor, begründet § 2 Abs. 3 AsylbLG aus sich heraus keinen Anspruch auf Analogleistungen; ein Absehen vom zwingenden Erfordernis einer hinreichenden Vorbezugszeit bei Kindern, deren Eltern nicht (mehr) im Grundleistungsbezug stehen, kommt nicht in Betracht (…vgl. Vorlagebeschluss des Senats vom 22.11.2010 - L 20 AY 1/09 zu Rn. 56 unter Verweis auf BSG, Urteil vom 17.06.2008 - B 8/9b AY 1/07 R m.w.N. zu Rn. 25 f.).
- SG Freiburg, 08.12.2008 - S 6 AY 5874/08
D (A), Asylbewerberleistungsgesetz, vorläufiger Rechtsschutz (Eilverfahren), …
Aus den Ausführungen des Bundessozialgerichts in seinem Urteil vom 17.6.2008- B 8/9b AY 1/07 gehe hervor, dass der Rechtmissbrauch nur in Gründen liegen könne, welche die Ausreise des Betroffenen unmöglich werden ließen, nicht jedoch in der Einreise als solcher, auch wenn diese (wie in der weitaus überwiegenden Zahl aller Asylbewerber) unter Verstoß gegen Rechtsvorschriften erfolgt sei.Nach der neuen Rechtsprechung des Bundessozialgerichts seit dem Urteil vom 17.6.2008 - B 8/9b AY 1/07 R komme es hierauf jedoch nicht mehr an.
Denn das Bundessozialgericht hat in seiner Entscheidung vom 17.6.2008 - B 8/9b AY 1/07 R (…Rn. 40 der Entscheidungsgründe) überzeugend ausgeführt, dass eine rechtsmissbräuchliche Beeinflussung des Aufenthalts auch in einem vor der Einreise liegenden Verhalten gesehen werden kann.
Diese Auffassung steht auch nicht im Widerspruch zu der genannten Entscheidung des Bundessozialgerichts vom 17.6.2008 - B 8/9b AY 1/07 R. Zwar stellt das Gericht in Randnummer 40 der Entscheidungsgründe fest, dass wegen des Tatbestandsmerkmals ,,Beeinflussung der Dauer des Aufenthalts" ,,auf den gesamten Zeitraum des Leistungsberechtigten in Deutschland" (gemeint ist wohl: des Aufenthalts des Leistungsberechtigten in Deutschland) abzustellen sei (…unter Berufung auf Grube/ Wahrendorf, SGB XII, 2. Aufl., § 2 AsylbLG, Rn. 4 und Hohm, AsylbLG, § 2 Rn. 72).
Die besondere Betonung des Gesamtzeitraums dient jedoch ersichtlich der Abgrenzung von Auffassungen in Literatur und Rechtsprechung, insbesondere der dortigen Vorinstanz, die einen anderen Ansatz verfolgen und lediglich solche Zeiten mit Bezug von Leistungen nach § 3 AsylbLG als Vorbezugszeiten ausnehmen wollen, in denen der Ausländer sich rechtsmissbräuchlich verhalten hat oder in denen dieses Verhalten fortwirkte (vgl. BSG 17.6.2008 - B 8/9b AY 1/07 R, Rn. 40 a. E.).
Für einen solchen Fall sieht auch das Bundessozialgericht (Urteil vom 17.6.2008- B 8/9b AY 1/07 R, Rn. 44) auch bei Vorliegen rechtsmissbräuchlichen Verhaltens mangels Kausalität dieses Verhaltens keinen Leistungsausschluss.
- LSG Nordrhein-Westfalen, 22.11.2010 - L 20 AY 1/09
Asylbewerberleistungsgesetz, Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, …
Das Bundessozialgericht (BSG) habe mit Urteil vom 17.06.2008 - B 8/9b AY 1/07 R mit ausführlicher (vom Sozialgericht wörtlich zitierter) Begründung dargelegt, dass § 2 AsylbLG hinsichtlich der Anspruchsvoraussetzung eines Vorbezugs von Leistungen nach § 3 AsylbLG über einen Zeitraum von insgesamt 48 (vormals 36) Monaten einer erweiternden Auslegung nicht zugänglich sei.a) Eine rechtsmissbräuchliche Selbstbeeinflussung der Aufenthaltsdauer in Deutschland (also ein auf die Aufenthaltsverlängerung zielendes vorsätzliches, sozialwidriges Verhalten, welches bei typisierender Betrachtung für eine Verlängerung der Aufenthaltsdauer als kausal anzusehen ist; vgl. BSG, Urteil vom 17.06.2008 - B 8/9b AY 1/07 R, Rn. 33 ff. und Rn. 43 f.) ist der Klägerin nicht anzulasten.
Der Wortlaut des § 2 Abs. 1 AsylbLG ist insoweit zwingend und einer erweiternden Auslegung etwa dahin, dass auch Zeiten des Bezugs von Leistungen nach dem BSHG oder der Unterhaltssicherung aus (eigenen oder elterlichen) Einkünften die Vorbezugszeit auffüllen können, nicht fähig (vgl. hierzu und zum Folgenden BSG, Urteil vom 17.06.2008 - B 8/9b AY 1/07 R, Rn. 19 - 23; dem BSG folgend auch der Senat im Vorlagebeschluss vom 26.07.2010 - L 20 AY 13/09):.
Ob der Gesetzgeber insoweit eine sinnvollere oder bessere Lösung hätte wählen können, obliegt nicht der gerichtlichen, sondern allein der rechtspolitischen Beurteilung (siehe zum Ganzen BSG, Urteil vom 17.06.2008 - B 8/9b AY 1/07 R, Rn. 25 f. m.w.N.).
Ohnehin können nach § 3 Abs. 2 AsylLG - wie im Falle der Klägerin geschehen - auch die Grundleistungen unter bestimmten Voraussetzungen in Form von Geldleistungen gewährt werden (vgl. BSG, Urteil vom 17.06.2008 - B 8/9b AY 1/07 R, Rn. 14, das sich allerdings nicht zu § 6 AsylbLG verhält).
- BSG, 13.11.2008 - B 14 AS 24/07 R
Grundsicherung für Arbeitsuchende - Leistungsausschluss für …
Es ist davon auszugehen, dass nach dieser Zeit (nunmehr 48 Monate auf Grund der Änderung des § 2 Abs. 1 AsylbLG durch das Gesetz zur Umsetzung aufenthalts- und asylrechtlicher Richtlinien der Europäischen Union vom 19. August 2007 [BGBl I 1970] mit Wirkung zum 28. August 2007) bei den Betroffenen eine Aufenthaltsperspektive entsteht, die es gebietet, Bedürfnisse anzuerkennen, die auf eine bessere soziale Integration gerichtet sind (so BR-Drucks 224/07 S 443 f), soweit für den zuvor benannten Zeitraum zunächst einmal die niedrigen Leistungen nach §§ 3 ff AsylbLG bezogen worden sind (vgl zum Motiv der Kostensenkung bei der Einführung der Koppelung der höheren Leistungen an den Vorbezug der niedrigen Leistungen, BSG Urteil vom 17. Juni 2008 - B 8/9b AY 1/07 R, RdNr 19 ff).Die Leistungen nach § 2 AsylbLG sind nicht nur - in der Regel - höher als die Leistungen nach dem AsylbLG, sie sind auch in entsprechender Anwendung von § 10 Abs. 3 SGB XII im Regelfall - wie auch hier - als Geldleistung zu erbringen (vgl hierzu sowie zur grundsätzlichen Erbringung der Leistungen nach §§ 3 ff AsylbLG als Sachleistung BSG, Urteil vom 17. Juni 2008 - B 8/9b AY 1/07 R;… Adolph, aaO, Stand Juni 2008, § 2 AsylbLG RdNr 29).
- LSG Niedersachsen-Bremen, 07.04.2011 - L 8 AY 4/08
"Aktualitätsgrundsatz" verhindert nicht die Auszahlung rechtswidrig …
Nach der Rechtsprechung des BSG in seinen Urteilen vom 17. Juni 2008 (B 8/9b AY 1/07 R, B 8/9b AY 11/07 R) sind nur nicht mehr bestehende Bedarfe nicht mehr zu decken.Er hält auch in Kenntnis des Urteils des BSG vom 17. Juni 2008 (B 8/9b AY 1/07 R) eine rechtsmissbräuchliche Beeinträchtigung der Dauer des Aufenthalts der Kläger in der Bundesrepublik Deutschland für gegeben.
Einer Leistungsklage bedarf es grundsätzlich dann nicht, wenn mit der Aufhebung der abändernden Bescheide der ursprüngliche Bescheid seine Wirkung wieder entfaltet, die Kläger ihr Ziel also bereits mit der Anfechtungsklage verwirklichen können (vgl nur BSG-Urteil vom 17. Juni 2008 - B 8/9b AY 1/07 R - m.w.N.).
Maßgebend für die Beurteilung der Frage, für welche Zeit Leistungen bewilligt werden sollen, ist dabei, wie ein Empfänger die Erklärung nach den Umständen des Einzelfalles verstehen muss (…vgl nur Keller in Meyer-Ladewig/Keller/Leitherer, SGG, 9. Auflage 2008, Anhang § 54 Rdn. 3 a; BSG Urteil vom 17. Juni 2008 - B 8/9b AY 1/07 R - , BSGE 101, 49 = SozR 4-3520 § 2 Nr. 2 = InfAuslR 2009, 29 = FEVS 60, 193 = Breith 2009, 927).
Selbst wenn die Kläger versucht haben sollten, die Dauer ihres Aufenthalts in der Bundesrepublik Deutschland rechtsmissbräuchlich zu beeinflussen, könnte dennoch ein Anspruch auf die hier streitigen Leistungen nach § 2 AsylbLG bestehen, falls den Klägern aus anderen als von ihnen zu vertretenden Gründen eine Ausreise nicht möglich gewesen sein sollte (vgl hierzu BSG Urteil vom 17. Juni 2008 - B 8/9b AY 1/07 R - , a.a.O, RdNr 44).
Auf die Rechtsprechung des BSG in seinen Urteilen vom 17. Juni 2008 (B 8/9b AY 1/07 R - , a.a.O, B 8 AY 11/07 R) kann sich der Beklagte nicht erfolgreich berufen.
- SG Hildesheim, 01.02.2012 - S 42 AY 177/10
Voraussetzungen der Leistungsgewährung nach § 2 Abs. 1 AsylbLG an geduldete …
Soweit, wie die Antragsteller sinngemäß vertreten, allein auf die Bewilligungslage bzw. Anspruchsberechtigung im Rahmen des Tatbestandsmerkmals "Leistungen nach § 3 AsylbLG erhalten haben" abzustellen ist (vgl. dazu etwa SG Aachen…, Urteil vom 26. Februar 2008 - S 20 AY 1/08 -, zit. nach juris Rn. 16; in diesem Sinne wohl auch zu verstehen BSG, Urteil vom 17. Juni 2008 - B 8/9b AY 1/07 R -, BSGE 101, S. 49 ff., zit. nach juris Rn. 24), haben die Antragsteller schon seit dem 10. Januar 2010 die Vorbezugszeit von 48 Monaten erfüllt.Wie das Bundessozialgericht in seinem grundlegenden Urteil vom 17. Juni 2008 (- B 8/9b AY 1/07 R -, a.a.O.) bereits entschieden hat, setzt der Rechtsmissbrauch in objektiver Hinsicht zunächst ein unredliches, von der Rechtsordnung missbilligtes Verhalten des Leistungsberechtigten (sog. Missbrauchstatbestand) voraus.
Ausreichend für die Annahme der Beeinflussung der Aufenthaltsdauer ist zudem, wenn bei generell-abstrakter Betrachtungsweise das vorwerfbare Fehlverhalten typischerweise die Aufenthaltsdauer verlängern kann; ein Kausalzusammenhang im engeren Sinne, und damit die Feststellung, ob die Aufenthaltsbeendigung des betroffenen Leistungsberechtigten durch sein Fehlverhalten tatsächlich verzögert wurde bzw. früher hätte erfolgen können, ist nicht erforderlich, weil keine sichere Aussage über hypothetische Kausalverläufe getroffen werden kann (BSG, Urteile vom 17. Juni 2008, a.a.O., juris Rn. 43;… vom 2. Februar 2010 - B 8 AY 1/08 R -, zit. nach juris Rn. 12).
Der Vorwurf des Rechtsmissbrauchs setzt nach der Rechtsprechung des BSG sowohl Vorsatz bezüglich der tatsächlichen Umstände, die das Fehlverhalten begründen, als auch der Beeinflussung der Aufenthaltsdauer voraus (BSG, Urteil vom 17. Juni 2008, a.a.O., juris Rn. 39;… sog. subjektive Komponente = Verschulden, juris Rn. 32).
Diesen Grundsatz hält die erkennende Kammer auch nach der Leitentscheidung des BSG vom 17. Juni 2008 (a.a.O.) zur Auslegung und Anwendung des § 2 Abs. 1 AsylbLG weiterhin für anwendbar; eine ausdrückliche Abkehr ist diesen jedenfalls nicht zu entnehmen.
- BVerfG, 18.07.2012 - 1 BvL 10/10
Staat muss Leistungen für Asylbewerber deutlich erhöhen // Verfassungshüter …
- BSG, 17.06.2008 - B 8 AY 5/07 R
Sozialrechtliches Verwaltungsverfahren - Anwendbarkeit von § 44 Abs 1 SGB X …
- BSG, 09.06.2011 - B 8 AY 1/10 R
Asylbewerberleistung - Zugunstenverfahren - Nachzahlung von Analogleistungen gem …
- BSG, 17.06.2008 - B 8 AY 9/07 R
Asylbewerberleistung - sozialgerichtliches Verfahren - Zurücknahme der Berufung - …
- BSG, 16.12.2008 - B 4 AS 40/07 R
Grundsicherung für Arbeitsuchende - Streitgegenstand - Leistungsausschluss für …
- BSG, 17.06.2008 - B 8 AY 12/07 R
Sozialgerichtliches Verfahren - Widerspruchsverfahren - Streitgegenstand - …
- BSG, 06.10.2011 - B 9 SB 7/10 R
Anspruch schwerbehinderter Menschen auf unentgeltliche Beförderung; Ausstellung …
- SG Hildesheim, 23.11.2012 - S 42 AY 113/12
Keine Zäsur durch Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis gem. § 25 Abs. 5 …
- SG Oldenburg, 09.08.2010 - S 25 AY 43/09
Sozialrechtliches Verwaltungsverfahren - Aufhebung eines Verwaltungsakts gem § …
- BSG, 17.06.2008 - B 8 AY 13/07 R
Sozialgerichtliches Verfahren - Streitgegenstand - Asylbewerberleistung - …
- LSG Niedersachsen-Bremen, 20.01.2009 - L 11 AY 36/08
Asylbewerberleistung - Analogleistung nach § 2 AsylbLG - Vorbezugszeit - …
- LSG Nordrhein-Westfalen, 22.11.2010 - L 20 AY 49/08
Asylbewerberleistungsgesetz, Analogleistungen, minderjährig, Auslegung, …
- LSG Baden-Württemberg, 27.10.2011 - L 7 AY 3538/11
Sozialgerichtliches Verfahren - Prozesskostenhilfe - hinreichende …
- BSG, 17.06.2008 - B 8 AY 8/07 R
Asylbewerberleistung - Analogleistung gem § 2 AsylbLG - Klage auf höhere …
- LSG Niedersachsen-Bremen, 20.01.2009 - L 11 AY 2/08
Asylbewerberleistung - rechtsmissbräuchliches Verhalten - ungeklärte …
- SG Detmold, 24.06.2010 - S 6 AY 68/09
Asylbewerberleistungsgesetz, Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, …
- BSG, 02.02.2010 - B 8 AY 1/08 R
Asylbewerberleistung - Analog-Leistung nach § 2 AsylbLG - Vorbezugszeit - …
- SG Hildesheim, 28.01.2010 - S 40 AY 158/08
Asylbewerberleistung - Leistungseinschränkung nach § 2 Abs 3 AsylbLG bei …
- SG Detmold, 30.09.2009 - S 6 AY 29/09
Sozialhilfe
- SG Detmold, 24.06.2010 - S 6 AY 70/09
Sozialhilfe
- BSG, 17.06.2008 - B 8 AY 11/07 R
Sozialgerichtliches Verfahren - Widerspruchsverfahren - Streitgegenstand - …
- LSG Niedersachsen-Bremen, 13.01.2009 - L 11 AY 118/08
Einstweiliger Rechtsschutz - Asylbewerberleistung - zeitliche Voraussetzungen des …
- LSG Berlin-Brandenburg, 15.01.2010 - L 23 AY 1/07
Anschluss Analogleistungen bei bestehender Immatrikulation; Pro-forma-Studium; …
- LSG Nordrhein-Westfalen, 01.06.2010 - L 20 AY 4/10
Sozialhilfe
- LSG Niedersachsen-Bremen, 21.01.2009 - L 11 AY 2/08
Anspruch auf Asylbewerberleistung, rechtsmissbräuchliche Beeinflussung der …
- LSG Sachsen-Anhalt, 17.12.2009 - L 8 AY 1/09
- SG Aachen, 25.01.2011 - S 20 AY 11/09
Sonstige Angelegenheiten
- SG Hamburg, 03.01.2011 - S 6 AY 70/09
- SG Hamburg, 03.01.2011 - S 6 AY 70/90
Die Änderung der BSG-Rechtsprechung zum Begriff der Rechtsmissbräuchlichkeit …
- SG Osnabrück, 21.08.2008 - S 16 AY 37/08
D (A), Asylbewerberleistungsgesetz, Aufenthaltsdauer, Rechtsmissbrauch, …
- LSG Baden-Württemberg, 24.11.2008 - L 7 AY 5149/08
Kürzung der Asylbewerberleistung - fehlende Freiwilligkeitserklärung - …
- LSG Baden-Württemberg, 18.01.2011 - L 13 AS 4814/10
Sozialgerichtliches Verfahren - Zurückverweisung an das Sozialgericht - …
- BSG, 21.12.2009 - B 14 AS 66/08 R
Grundsicherung für Arbeitsuchende - Berechtigter - Leistungsausschluss für …
- BVerfG, 07.02.2012 - 1 BvR 1263/11
Notwendigkeit des Bestehens einer gegenwärtigen Bedürftigkeit für einen Anspruch …
- BSG, 17.12.2009 - B 3 KR 14/08 R
Krankenversicherung - Apotheke - Teilnahme an Arzneimittelversorgung mittels …
- BSG, 07.05.2009 - B 14 AS 41/07 R
Grundsicherung für Arbeitsuchende - Streitgegenstand - Leistungsausschluss für …
- LSG Nordrhein-Westfalen, 26.06.2008 - L 20 B 77/07
D (A), Asylbewerberleistungsgesetz, Aufenthaltsdauer, Rechtsmissbrauch, …
- LSG Nordrhein-Westfalen, 19.04.2010 - L 20 B 42/09
Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, Asylbewerberleistungsgesetz, …
- LSG Nordrhein-Westfalen, 19.04.2010 - L 20 B 43/09
Sozialhilfe
- LSG Nordrhein-Westfalen, 14.02.2011 - L 12 B 50/09
Grundsicherung für Arbeitsuchende
- SG Dortmund, 10.11.2008 - S 47 AY 276/06
Asylbewerber in Lünen Vorwurf rechtsmissbräuchlicher Beeinflussung des …
- LSG Thüringen, 23.03.2009 - L 8 B 131/08
- LSG Sachsen, 03.07.2009 - L 7 B 243/08 AY-ER
Einstweiliger Rechtsschutz im sozialgerichtlichen Verfahren; aufschiebende …
- LSG Bayern, 10.11.2009 - L 18 AY 6/09
Einstweiliger Rechtsschutz - Asylbewerberleistungsrecht - Leistungsberechtigter - …
- LSG Nordrhein-Westfalen, 10.01.2011 - L 20 AY 179/10
Sozialhilfe
- LSG Nordrhein-Westfalen, 10.01.2011 - L 20 AY 178/10
Sozialhilfe
- LSG Nordrhein-Westfalen, 23.05.2011 - L 20 AY 139/10
Sozialhilfe
- LSG Baden-Württemberg, 08.12.2011 - L 7 AY 3353/09
Asylbewerberleistung - keine Kostenerstattung nach § 7 Abs 1 S 3 AsylbLG - …
- LSG Niedersachsen-Bremen, 21.02.2011 - L 8 AY 126/10
Sozialgerichtliches Verfahren - Prozesskostenhilfe bei Höhenstreit - …
- SG Aachen, 26.05.2009 - S 20 AY 5/09
Sonstige Angelegenheiten
- LSG Niedersachsen-Bremen, 22.02.2011 - L 8 AY 62/10
Einstweiliger Rechtsschutz - Glaubhaftmachung des Anordnungsgrundes - …
- SG Berlin, 07.07.2009 - S 47 SO 1643/08
Sozialhilfe - Bewilligung von Hilfe zum Lebensunterhalt "bis auf weiteres"- kein …
- BSG, 11.02.2009 - B 8 AY 2/08 R
D (A), Asylbewerberleistungsgesetz, Kinder, in Deutschland geborene Kinder, …
- SG Hildesheim, 28.01.2010 - S 40 AY 172/08
Asylbewerberleistung - Analogleistung gem § 2 Abs 1 AsylbLG - …
- SG Münster, 12.04.2010 - S 12 AY 41/09
Sozialhilfe
- LSG Nordrhein-Westfalen, 17.05.2010 - L 20 AY 10/10
Asylbewerberleistungsgesetz, Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, …
- SG Duisburg, 29.03.2011 - S 16 AY 47/07
Sozialhilfe
- LSG Baden-Württemberg, 21.10.2011 - L 12 AS 3445/11
Arbeitslosengeld II - Neubemessung des Regelbedarfs - Verfassungsmäßigkeit - …
- SG Hildesheim, 06.09.2012 - S 42 AY 152/12
- OVG Bremen, 11.02.2009 - S 3 B 41/09
D (A), Asylbewerberleistungsgesetz, Verfassungsmäßigkeit, Gleichheitsgrundsatz
- SG Hildesheim, 03.04.2012 - S 42 AY 147/11
Rechtsmissbräuchliches Verhalten bei Identitätstäuschung - Vorabentscheidung
- LSG Mecklenburg-Vorpommern, 19.08.2009 - L 9 B 371/08
Kürzung der Asylbewerberleistung - Verhinderung von aufenthaltsbeendenden …
- SG Hildesheim, 06.12.2012 - S 42 AY 152/12
Unzulässigkeit der Versagung von Asylbewerberleistungen nach den Vorschriften des …
- LSG Rheinland-Pfalz, 18.02.2011 - L 1 SO 33/09
Anspruch auf Sozialhilfe; Übernahme ungedeckter Heimkosten
- LSG Baden-Württemberg, 27.10.2011 - L 7 AY 3998/11
Sozialgerichtliches Verfahren - einstweilige Anordnung - Asylbewerberleistung - …
- LSG Baden-Württemberg, 01.08.2008 - L 7 AY 2732/08
Asylbewerberleistung - Analogleistung - Unterbrechung der Vorbezugszeit durch …
- LSG Nordrhein-Westfalen, 31.03.2010 - L 20 B 3/09
Asylbewerberleistungsgesetz, Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, …
- LSG Niedersachsen-Bremen, 16.10.2008 - L 8 SO 70/08
Sozialhilfe - Hilfe zum Lebensunterhalt - Verwaltungsakt mit Dauerwirkung - …
- LSG Bayern, 22.04.2009 - L 11 AY 2/09
Sozialgerichtliches Verfahren - Prozesskostenhilfe - Beurteilung - hinreichende …
- LSG Nordrhein-Westfalen, 14.05.2009 - L 20 B 15/09
Sozialhilfe
- LSG Berlin-Brandenburg, 16.09.2009 - L 23 AY 8/09
Keine Leistungen für die Vergangenheit; Aktualitätsprinzip; Rechtsmissbräuchliche …
- LSG Nordrhein-Westfalen, 24.10.2011 - L 20 AY 114/10
Sozialhilfe
- LSG Nordrhein-Westfalen, 04.08.2010 - L 20 AY 47/10
Asylbewerberleistungsgesetz, Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, …
- LSG Nordrhein-Westfalen, 14.02.2011 - L 20 AY 46/08
Sozialhilfe
- SG Aachen, 11.11.2008 - S 20 AY 7/08
Anspruch auf Asylbewerberleistungen, Vorbezugszeit bei Leistungen in besonderen …
- LSG Bayern, 09.09.2009 - L 18 SO 52/09
Grundsicherung für Arbeitsuchende - Erwerbsfähigkeit - Bezug einer Rente wegen …
- LSG Nordrhein-Westfalen, 13.01.2010 - L 20 B 54/09
Sozialhilfe
- LSG Nordrhein-Westfalen, 13.01.2010 - L 20 B 53/09
Asylbewerberleistungsgesetz, vorläufiger Rechtsschutz, Anordnungsgrund, …
- LSG Nordrhein-Westfalen, 03.09.2010 - L 13 SB 58/10
Entschädigungs-/Schwerbehindertenrecht
- LSG Berlin-Brandenburg, 20.05.2010 - L 23 SO 157/07
Sozialhilfe; Gegenwärtigkeitsprinzip; Aktualitätsgrundsatz
- LSG Nordrhein-Westfalen, 23.09.2010 - L 20 AY 69/10
Sozialhilfe
- LSG Nordrhein-Westfalen, 27.09.2010 - L 20 AY 79/10
Sozialhilfe
- LSG Berlin-Brandenburg, 24.02.2012 - L 15 SO 75/09
Maßregelvollzug - Barbetrag - Arbeitstherapiegeld - Einkommensanrechnung
- LSG Niedersachsen-Bremen, 15.06.2009 - L 11 AY 27/09
Asylbewerberleistung - falsche Angaben über Volkszugehörigkeit - …
- VG Aachen, 05.08.2009 - 8 K 731/08
- SG Aachen, 15.09.2009 - S 20 AY 6/09
Sonstige Angelegenheiten
- LSG Berlin-Brandenburg, 09.05.2012 - L 23 SO 9/12
Übernahme von Mietkosten bei Inhaftierung
- SG Lüneburg, 19.11.2009 - S 28 AS 666/08
Übernahme von Tilgungsleistungen als Kosten der Unterkunft durch den …
- SG Lüneburg, 23.11.2009 - S 26 AY 24/09
Asylbewerberleistung - Analog-Leistung nach § 2 AsylbLG - Vorbezugszeit - …
- SG Gelsenkirchen, 18.01.2010 - S 12 AY 43/09
SGB II, Asylbewerberleistungsgesetz, Überprüfungsantrag, SGB XII, …
- SG Münster, 12.04.2010 - S 12 AY 89/09
Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, Asylbewerberleistungsgesetz, …
- LSG Sachsen-Anhalt, 14.10.2010 - L 8 B 16/08
- LSG Sachsen-Anhalt, 23.12.2010 - L 8 SO 34/09
- LSG Nordrhein-Westfalen, 17.02.2011 - L 20 AY 149/10
Asylbewerberleistungsgesetz, Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, …
- LSG Hessen, 22.07.2011 - L 7 SO 129/11
- LSG Hessen, 22.07.2011 - L 7 SO 128/11
Berechnung des Wertes des Beschwerdegegenstandes im Verfahren über die …
- LSG Baden-Württemberg, 21.10.2011 - L 12 AS 2597/11
Arbeitslosengeld II - keine zusätzliche Übernahme von Kosten für die Beschaffung …
- LSG Berlin-Brandenburg, 30.01.2012 - L 15 AY 23/11
Libanesischer Staatsangehöriger - rechtsmissbräuchliche Beeinflussung der …
- SG Aachen, 27.02.2009 - S 20 AY 2/09
Sonstige Angelegenheiten
- SG Berlin, 23.07.2009 - S 49 AY 35/08
- SG Stade, 15.02.2010 - S 33 AY 33/06
Asylbewerberleistungen - grundsätzliche Anwendbarkeit des § 44 SGB 10 - …
- SG Köln, 26.07.2010 - S 21 AY 116/10
SonstigeAngelegenheiten
- SG Hildesheim, 14.08.2008 - S 42 AY 105/08
D (A), Asylbewerberleistungsgesetz, Aufenthaltsdauer, 48-Monats-Frist, …
- SG Hildesheim, 19.08.2008 - S 39 AY 233/07
D (A), Asylbewerberleistungsgesetz, vorläufiger Rechtsschutz (Eilverfahren), …
- LSG Niedersachsen-Bremen, 25.09.2008 - L 11 B 28/08
D (A), Prozesskostenhilfe, Erfolgsaussichten, Asylbewerberleistungsgesetz, …
- SG Osnabrück, 18.12.2008 - S 16 AY 64/08
D (A), Asylbewerberleistungsgesetz, Bewilligungsbescheid, Dauerwirkung, …
- VG Berlin, 25.10.2011 - 29 K 468.10
§ 11 BeschVerfV, § 60a Abs 2 AufenthG, § 25 Abs 5 S 4 AufenthG
