Rechtsprechung
   BSG, 09.12.1997 - 1 RK 23/95   

Volltextveröffentlichungen (3)

Kurzfassungen/Presse (3)

Zeitschriftenfundstellen

  • BSGE 81, 240
  • MDR 1998, 1233
  • NZS 1998, 477
  • DB 1998 Beil. 16, 5
  • DB 1999 Beil. 11, 4



Kontextvorschau:





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (87)  

  • BSG, 28.02.2008 - B 1 KR 16/07 R  

    Gemeinsamer Bundesausschuss - Anfechtungsklage gegen Erlass einer Richtlinie im

    Die Versorgung mit Lebensmitteln gehört grundsätzlich nicht zu den Aufgaben der GKV, selbst wenn therapeutische Nebeneffekte damit verbunden sind (stRspr, vgl zB BSGE 81, 240 ff = SozR 3-2500 § 27 Nr. 9 - Diätnahrungsmittel; BSGE 96, 153 = SozR 4-2500 § 27 Nr. 7 - D-Ribose).

    Die vom Bundesausschuss beschlossenen Ausnahmefälle sollten durch formelles Gesetz in die Versorgung mit Arzneimitteln einbezogen und dadurch Unsicherheiten über deren Einbeziehung in den GKV-Leistungskatalog aufgrund der BSG-Rechtsprechung (BSGE 81, 240 ff = SozR 3-2500 § 27 Nr. 9 - Diätnahrungsmittel) beseitigt werden (vgl BT-Drucks 14/157 S 33, zu Artikel 1 Nr. 5 - § 31 - zu Absatz 1).

    Damit vermeidet es nicht nur Abgrenzungsprobleme, die nach dem früheren Recht der RVO entstehen konnten, sondern trägt der begrenzten Aufgabenstellung der GKV Rechnung, sich auf gezielte Maßnahmen der Krankheitsbekämpfung zu beschränken (vgl dazu insgesamt BSGE 81, 240, 243 = SozR 3-2500 § 27 Nr. 9 S 29 mwN).

  • BSG, 04.04.2006 - B 1 KR 12/04 R  

    Krankenversicherung - Ausschluss von Einfachzucker (D-Ribose) aus dem

    Bereits in seinem Urteil vom 9. Dezember 1997 (BSGE 81, 240 ff = SozR 3-2500 § 27 Nr. 9 - Diätnahrungsmittel) hat der Senat eine Leistungspflicht der GKV für Mehraufwendungen abgelehnt, die Versicherten dadurch entstehen, dass sie anstelle haushaltsüblicher Lebensmittel aus Krankheitsgründen eine Diät- oder Krankenkost verwenden müssen.

    Es ist weder eine Dienstleistung noch wird es als solche von speziell ausgebildeten Personen erbracht; auch ist es nicht zur äußeren Einwirkung auf den Körper bestimmt (vgl zu diesen Kriterien allgemein BSGE 81, 240 = SozR 3-2500 § 27 Nr. 9 - Diätnahrungsmittel; zum früheren Recht vgl BSGE 28, 158, 159 f = SozR Nr. 30 zu § 182 RVO Bl Aa 28; BSGE 46, 179, 182 = SozR 2200 § 182 Nr. 32 S 62; BSG SozR 3-2200 § 182 Nr. 11 S 47 f).

  • BSG, 28.06.2000 - B 6 KA 26/99 R  

    Beeinträchtigung der Berufsfreiheit von Diätassistenten

    Deren Einkauf und Zubereitung blieben auch dann Teil der allgemeinen Lebensführung, wenn eine besondere krankheitsangepaßte Ernährungsweise nötig sei (BSGE 81, 240 = SozR 3-2500 § 27 Nr. 9).

    Die Richtlinien des Beklagten stellen eine Form der Rechtsetzung durch die Exekutive dar (so BSGE 78, 70, 75 mwN = SozR 3-2500 § 92 Nr. 6 S 30 zu den RL über die Einführung neuer Untersuchungs- und Behandlungsmethoden ; BSGE 82, 41, 47 f mwN = SozR 3-2500 § 103 Nr. 2 S 17 zu den Bedarfsplanungs-RL; im Ergebnis ebenso BSGE 81, 54, 63 ff = SozR 3-2500 § 135 Nr. 4 S 18 ff; BSGE 81, 73, 80 ff = SozR 3-2500 § 92 Nr. 7 S 55 ff zu den NUB-RL; BSGE 81, 240, 242 = SozR 3-2500 § 27 Nr. 9 S 28 zu den Arzneimittel-RL; BSGE 73, 271, 287 ff = SozR 3-2500 § 13 Nr. 4 S 27 ff zu den NUB-RL; BSGE 81, 182, 187 f = SozR 3-2500 § 109 Nr. 5 S 39 f zu den NUB-RL; BSGE 85, 36, 44 f = SozR 3-2500 § 27 Nr. 11 S 45 zu den Arzneimittel-RL; Beschluß vom 9. Dezember 1997 - 10/4 BK 1/96 - zu den NUB-RL).

    Obwohl eine gesundheitsbewußte Ernährung für den Schutz vor möglichen Erkrankungen von fundamentaler Bedeutung sein kann, sind die durch besondere Lebensmittel verursachten Kosten oder Mehrkosten nicht von der Versichertengemeinschaft zu tragen (so zuletzt BSGE 81, 240, 243 = SozR 3-2500 § 27 Nr. 9 S 29 mwN ; BSG SozR 3-2500 § 27 Nr. 10 S 34 f ; aus der älteren Rechtsprechung: BSGE 46, 179, 182 = SozR 2200 § 182 Nr. 32 S 82 ; andererseits die Heilmitteleigenschaft bejahend: BSG SozR 3-2500 § 33 Nr. 15 S 65 f ; BSG SozR 3-2200 § 182 Nr. 11 sowie BSGE 67, 36, 37 = SozR 3-2500 § 27 Nr. 2 S 4 ).

    Erst nachdem eine solche Prüfung des Beklagten stattgefunden hat, kann auch die Frage einer gerichtlichen Überprüfung unterzogen werden, ob dieser die mit einer Normgebung in Form von Richtlinien verbundenen erweiterten rechtlichen Grenzen seines Gestaltungs- und Beurteilungsspielraums eingehalten hat (vgl BSGE 83, 205, 208 = SozR 3-2500 § 85 Nr. 29 S 214 f; BSGE 83, 218, 220 = SozR 3-2500 § 87 Nr. 21 S 108 f ; BSGE 66, 163, 164 = SozR 3-2200 § 182 Nr. 1 S 2; BSGE 81, 240, 242 = SozR 3-2500 § 27 Nr. 9 S 28 mwN; BSGE 85, 36, 44 f = SozR 3-2500 § 27 Nr. 11 S 45; vgl auch BSG vom 16. November 1999 - B 1 KR 9/97 R - S 15 f, zur Veröffentlichung in BSGE und SozR vorgesehen).

mehr
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht