Rechtsprechung
   BSG, 10.05.2000 - B 6 KA 67/98 R   

Volltextveröffentlichungen (4)

Kurzfassungen/Presse

  • aerzteblatt.de (Kurzinformation)

    Zulassung ist nicht pfändbar: Eignung wird bei der Verlegung eines Sitzes nicht geprüft

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • BSGE 86, 121
  • NJW 2001, 2823 (Ls.)
  • NZS 2001, 160



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Wird zitiert von ... (42)  

  • BSG, 31.05.2006 - B 6 KA 7/05 R  

    Vertragsarztrecht - keine rückwirkende Genehmigung zur Verlegung des

    Aus dieser Vorschrift hat der Senat in seinem Urteil vom 10. Mai 2000 abgeleitet, dass die Fortführung der Praxis unter einer anderen Anschrift eine Verlegung des Vertragsarztsitzes darstellt, die genehmigungsbedürftig ist (BSGE 86, 121, 123 = BSG SozR 3-5520 § 24 Nr. 4 S 15/16).

    Die Genehmigung der Verlegung des Vertragsarztsitzes hat damit wie die Zulassung zur vertragsärztlichen Versorgung gemäß § 95 Abs. 3 SGB V (dazu BSGE 86, 121, 123 = SozR aaO S 16), die Ermächtigung zur Teilnahme an der vertragsärztlichen Versorgung gemäß § 116 SGB V (BSG SozR 3-2500 § 116 Nr. 5 S 33 ff), die Genehmigung zur Führung einer Gemeinschaftspraxis gemäß § 33 Abs. 2 Ärzte-ZV (dazu BSG SozR 4-5520 § 33 Nr. 2 RdNr 18) und die Anstellung eines Arztes in der vertragsärztlichen Praxis gemäß § 32b Ärzte-ZV (BSG SozR 3-5525 § 32b Nr. 1 S 4 ff) statusrelevanten Charakter.

    Diese ist ohne einen Vertragsarztsitz nicht möglich (BSGE 85, 1, 4 ff = SozR 3-2500 § 103 Nr. 5 S 30 ff; BSGE 86, 121, 124 f = SozR aaO S 18).

    "Ort der Niederlassung" iS des § 95 Abs. 1 Satz 4 SGB V, § 24 Abs. 1 Ärzte-ZV ist nicht eine Ortschaft iS einer Verwaltungseinheit bzw ein Teil einer Ortschaft, sondern der konkrete Ort der Praxis des Vertragsarztes, der durch die Praxisanschrift gekennzeichnet ist (BSGE 86, 121, 122 = SozR aaO S 15, mwN).

    Statusrelevante Maßnahmen wie die Verlegung eines Vertragsarztsitzes können nur mit Wirkung für die Zukunft genehmigt werden, weil der Teilnahmestatus des Vertragsarztes wegen der vielfachen Auswirkungen - etwa auf den Behandlungsanspruch der Versicherten, der Ansprüche des Arztes auf Teilnahme an der Honorarverteilung und der Verpflichtung der KÄV zur Honorarausschüttung - nicht rückwirkend begründet oder verändert werden kann (vgl zum Ganzen: BSG SozR 3-1500 § 97 Nr. 3 S 5 f; BSGE 86, 121, 123 = SozR aaO S 16; s auch BSG-Urteil vom 21. Februar 2006 - B 1 KR 22/05 R - juris: keine Rückwirkung der Genehmigung eines Krankenhaus-Versorgungsvertrages).

  • BSG, 28.11.2007 - B 6 KA 26/07 R  

    Vertragsärztliche Versorgung - Ausschreibung eines Vertragsarztsitzes nur bei

    Deshalb können im Falle einer Einzelpraxis Ausschreibung und Nachbesetzung nur so lange erfolgen, als ein Praxissubstrat noch vorhanden ist (BSGE 85, 1, 5 und 7 = SozR 3-2500 § 103 Nr. 5 S 31 f und 34; s auch BSGE 86, 121, 122 f = SozR 3-5520 § 24 Nr. 4 S 15 f).
  • BSG, 05.02.2003 - B 6 KA 42/02 R  

    Zulassung - vertragsärztliche/-psychotherapeutische Versorgung - Psychotherapeut

    Die Beendigung von Zulassung und Ermächtigung muss daher klar geregelt sein (so schon BSGE 86, 121, 123 f = SozR 3-5520 § 24 Nr. 4 S 16 f; vgl auch BSG, Urteil vom 6. November 2002 - B 6 KA 39/01 R -, nicht veröffentlicht).
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