Rechtsprechung
   BSG, 27.06.2006 - B 2 U 20/04 R   

Volltextveröffentlichungen (8)

  • lexetius.com

    Sozialgerichtliches Verfahren - Rechtstatsachen zur Auslegung einer Rechtsnorm: keine Bindung des Revisionsgerichts an tatrichterliche Feststellung - gesetzliche Unfallversicherung - Berufskrankheit - arbeitstechnische Voraussetzung - haftungsbegründende Kausalität - Zuhilfenahme medizinischer, naturwissenschaftlicher und technischer Sachkunde - Lendenwirbelsäulenerkrankung - Ganzkörperschwingung - Berufskraftfahrer - Baustoffanfahrer

  • Sozialgerichtsbarkeit.de

    Unfallversicherung

  • openjur.de

    Sozialgerichtliches Verfahren; Rechtstatsachen zur Auslegung einer Rechtsnorm: keine Bindung des Revisionsgerichts an tatrichterliche Feststellung; gesetzliche Unfallversicherung; Berufskrankheit; arbeitstechnische Voraussetzung; haftungsbegründende Kaus ...

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  • Bundessozialgericht

    Sozialgerichtliches Verfahren - Rechtstatsachen zur Auslegung einer Rechtsnorm: keine Bindung des Revisionsgerichts an tatrichterliche Feststellung - gesetzliche Unfallversicherung - Berufskrankheit - arbeitstechnische Voraussetzung - haftungsbegründende Kausalität - Zuhilfenahme medizinischer, naturwissenschaftlicher und technischer Sachkunde - Lendenwirbelsäulenerkrankung - Ganzkörperschwingung - Berufskraftfahrer - Baustoffanfahrer

  • NWB SteuerXpert START

    SGG § 163

  • REHADAT Informationssystem (Volltext/Leitsatz/Kurzinformation)

    Anerkennung einer Lendenwirbelsäulenerkrankung als Berufskrankheit

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BKV Anl. 1 Nr. 2110; SGG § 163
    Bindung des Revisionsgerichts an tatrichterliche Feststellung im sozialgerichtlichen Verfahren, Prüfung der Kausalität bei Berufskrankheit

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)

    sozialgerichtliches Verfahren, Rechtstatsachen zur Auslegung einer Rechtsnorm: keine Bindung des Revisionsgerichts an tatrichterliche Feststellung, gesetzliche Unfallversicherung, Berufskrankheit, arbeitstechnische Voraussetzung, haftungsbegründende Kausalität, Zuhilfenahme medizinischer, naturwissenschaftlicher und technischer Sachkunde, Lendenwirbelsäulenerkrankung, Ganzkörperschwingung, Berufskraftfahrer, Baustoffanfahrer

Kurzfassungen/Presse

  • rentenberater.de (Leitsatz/Kurzinformation)

    Wissenschaftliche Erkenntnisse zu den Möglichkeiten der Krankheitsverursachung unterliegen als Rechtstatsachen nicht der Bindung des Revisionsgerichts an tatrichterliche Feststellungen

Sonstiges

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Anmerkung zum Urteil des BSG vom 27.06.2006, Az.: B 2 20/04 R (Berufskrankheit / generelle Tatsachen)" von RiinLSG Ursula Spiolek, original erschienen in: SGb 2007, 506 - 508.

Verfahrensgang

  • SG Saarbrücken, 31.01.2002 - S 3 U 241/00
  • LSG Saarland, 10.09.2003 - L 2 U 54/02
  • BSG, 27.06.2006 - B 2 U 20/04 R

Zeitschriftenfundstellen

  • BSGE 96, 291
  • NZS 2007, 328 (Ls.)



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Wird zitiert von ... (108)  

  • BSG, 30.10.2007 - B 2 U 4/06 R  

    Gesetzliche Unfallversicherung - Berufskrankheit - bandscheibenbedingte

    Die Mindestbelastungswerte müssen naturgemäß niedriger angesetzt werden, weil sie ihrer Funktion als Ausschlusskriterium auch noch in besonders gelagerten Fällen, etwa beim Zusammenwirken des Hebens und Tragens mit anderen schädlichen Einwirkungen, gerecht werden müssen (BSGE 96, 291 = SozR 4-2700 § 9 Nr. 7 RdNr 19).

    Welches Maß an belastenden Einwirkungen mindestens erforderlich ist, um eine BK - ggf unter Einbeziehung weiterer Kriterien - anzuerkennen oder umgekehrt, wo die Mindestgrenze liegt, bis zu der ein rechtlich relevanter Ursachenzusammenhang ohne weitere Prüfung ausgeschlossen werden kann, ist unter Zuhilfenahme medizinischer, naturwissenschaftlicher und technischer Sachkunde nach dem im Entscheidungszeitpunkt aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisstand zu entscheiden (Urteile des Senats vom 9. Mai 2006 -B 2 U 1/05 R - BSGE 96, 196 = SozR 4-2700 § 8 Nr. 17 und vom 27. Juni 2006 - B 2 U 20/04 R - BSGE 96, 291 = SozR 4-2700 § 9 Nr. 7 RdNr 18).

    Grenzwerte, die aus solchen Modellen abgeleitet werden, müssen deshalb so bemessen werden, dass im Falle ihrer Unterschreitung auch in besonders gelagerten Fällen und unter Berücksichtigung der multifaktoriellen Entstehung von bandscheibenbedingten Erkrankungen der LWS, ein rechtlich relevanter Kausalzusammenhang ohne weitere medizinische Prüfung ausgeschlossen ist (Senatsurteil vom 27. Juni 2006 - BSGE 96, 291 = SozR 4-2700 § 9 Nr. 7 RdNr 19).

  • BSG, 07.04.2011 - B 9 VJ 1/10 R  

    Impfschaden - Impfung - Impfreaktion - Impfkomplikation - Impfstoff - Diphtherie

    Nach der Rechtsprechung des Bundessozialgerichts - BSG - (Hinweis auf das Urteil vom 27.6. 2006 - B 2 U 20/04 R -) würden wissenschaftliche Erkenntnisse über medizinische Ursachen- und Wirkungszusammenhänge nicht mehr als Tatsachenfeststellungen iS von § 163 SGG gewertet, weil sie keine Tatsachen des Einzelfalles seien, sondern allgemeine (generelle) Tatsachen, die für alle einschlägigen (dort Berufskrankheiten-) Fälle von Bedeutung seien.

    2006 (BSGE 96, 291 = SozR 4-2700 § 9 Nr. 7) zum Berufskrankheitenrecht hingewiesen.

    Zwar mag eine im og Sinne generelle Tatsache dann als Rechtstatsache anzusehen sein, wenn sie Gegenstand einer Rechtsnorm ist (vgl BSG SozR 4-2700 § 9 Nr. 7; noch nicht differenziert in BSG SozR 3-2500 § 34 Nr. 4).

    Das BSG ist aber auch im Fall der Annahme einer generellen "Rechtstatsache" bisher ausdrücklich allein von der Durchbrechung der Bindung des § 163 SGG ausgegangen (BSGE 96, 291 = SozR 4-2700 § 9 Nr. 7, RdNr 24; BSGE 94, 90 = SozR 3-2500 § 18 Nr. 6; s dazu Dreher, Rechtsfrage und Tatfrage in der Rechtsprechung des BSG, Festschrift 50 Jahre BSG, 791, 796).

    Dies entspricht der Rechtsprechung des BSG im Sozialen Entschädigungsrecht, insbesondere im Impfschadensrecht, und Schwerbehindertenrecht (s BSG Urteil vom 17.12.1997 - 9 RVi 1/95 - SozR 3-3850 § 52 Nr. 1 S 3, Urteil vom 24.4. 2008 - B 9/9a SB 10/06 R - SozR 4-3250 § 69 Nr. 9 RdNr 25) sowie im Bereich der gesetzlichen Unfallversicherung (BSG Urteil vom 9.5. 2006 - B 2 U 1/05 R - BSGE 96, 196 = SozR 4-2700 § 8 Nr. 17; Urteil vom 27.6. 2006 - B 2 U 20/04 R - BSGE 96, 291 = SozR 4-2700 § 9 Nr. 7).

  • BSG, 24.04.2008 - B 9/9a SB 10/06 R  

    Schwerbehindertenrecht - Feststellung - Behinderung - Grad der Behinderung -

    Denn es ist auch Aufgabe der Revisionsgerichte, auf medizinischen Erfahrungssätzen und wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhende allgemeine (generelle) Tatsachen zu ermitteln und festzustellen, um in dieser Hinsicht ebenfalls die Einheitlichkeit der Rechtsprechung sicherzustellen und so die Rechtseinheit zu wahren (zur fehlenden Bindung des Revisionsgerichts bei der Feststellung genereller Tatsachen vgl zB: BSG, Beschluss vom 7.10.2005 - B 1 KR 107/04 B, SozR 4-1500 § 160a Nr. 9 RdNr 6; BSG, Urteil vom 13.12.2005 - B 1 KR 21/04 R, SozR 4-2500 § 18 Nr. 5 RdNr 18; BSG, Urteil vom 27.6.2006 - B 2 U 20/04 R, BSGE 96, 291 = SozR 4-2700 § 9 Nr. 7, jeweils RdNr 24; BSG, Urteil vom 27.6.2006 - B 2 U 5/05 R, BSGE 96, 297 = SozR 4-5671 § 6 Nr. 2, jeweils RdNr 19).
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