Rechtsprechung
   BSG, 06.09.2006 - B 6 KA 40/05 R   

Volltextveröffentlichungen (6)

  • lexetius.com

    Hemmung der vierjährigen Ausschlussfrist für den Erlass von Honorarberichtigungsbescheiden durch Bescheide im Rahmen der vertragsärztlichen Wirtschaftlichkeitsprüfung

  • Sozialgerichtsbarkeit.de

    Vertragsarztangelegenheiten

  • openjur.de

    Hemmung der vierjährigen Ausschlussfrist für den Erlass von Honorarberichtigungsbescheiden durch Bescheide im Rahmen der vertragsärztlichen Wirtschaftlichkeitsprüfung; Zusammenhang zwischen Wirtschaftlichkeitsprüfung und sachlich-rechnerischer Richtigstellung

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  • Bundessozialgericht

    Hemmung der vierjährigen Ausschlussfrist für den Erlass von Honorarberichtigungsbescheiden durch Bescheide im Rahmen der vertragsärztlichen Wirtschaftlichkeitsprüfung - Zusammenhang zwischen Wirtschaftlichkeitsprüfung und sachlich-rechnerischer Richtigstellung

  • NWB SteuerXpert START
  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • wkdis.de (Pressemitteilung)

    Hemmung der Ausschlussfrist durch Wirtschaftlichkeitsprüfung

  • eep-law.de , S. 4 (Kurzinformation)

    Wirtschaftlichkeitsprüfung kann Ausschlussfrist für Honorarberichtigung hemmen

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • BSGE 97, 84



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Wird zitiert von ... (39)  

  • BSG, 05.05.2010 - B 6 KA 5/09 R  

    Arzneimittelregress - Geltung der vierjährigen Ausschlussfrist - kein "sonstiger

    1993 (14a/ 6 RKa 37/91- BSGE 72, 271 = SozR 3-2500 § 106 Nr. 19; bestätigt durch BSGE 79, 97, 100 = SozR 3-5545 § 23 Nr. 1 S 4; s auch BSGE 97, 84 = SozR 4-2500 § 106 Nr. 15, RdNr 16; BSGE 98, 169 = SozR 4-2500 § 85 Nr. 35, RdNr 20) entschieden.

    Diese Ausschlussfrist, innerhalb derer der Bescheid ergehen muss, gilt für sachlich-rechnerische Richtigstellungen (s hierzu BSGE 97, 84 = SozR 4-2500 § 106 Nr. 15, RdNr 12; BSG SozR 4-2500 § 85 Nr. 22 RdNr 14; BSGE 89, 90, 103 = SozR 3-2500 § 82 Nr. 3 S 16) und für Bescheide zur Umsetzung degressionsbedingter Honorarminderungen (BSG MedR 2008, 100 RdNr 15 ff, und BSGE 98, 169 = SozR 4-2500 § 85 Nr. 35, RdNr 15 ff) gleichermaßen wie für Wirtschaftlichkeitsprüfungen (s hierzu BSGE 72, 271, 277 = SozR 3-2500 § 106 Nr. 19 S 111 f; BSGE 95, 199 = SozR 4-2500 § 106 Nr. 11, RdNr 62).

    Später ergehende Kürzungs- bzw Rückforderungsbescheide können regelmäßig nur noch dann Rechtswirkungen entfalten, wenn die Vertrauensschutzausschlusstatbestände des § 45 SGB X (Abs. 2 iVm Abs. 4 Satz 1) vorliegen (BSGE 98, 169 = SozR 4-2500 § 85 Nr. 35, RdNr 16; BSGE 97, 84 = SozR 4-2500 § 106 Nr. 15, RdNr 12).

    (1) Die Möglichkeit einer Unterbrechung bzw Hemmung der Ausschlussfrist für den Erlass von Prüf- und Richtigstellungsbescheiden folgt aus der entsprechenden Anwendung der Vorschriften des § 45 SGB I über die Unterbrechung bzw Hemmung der Verjährung (s hierzu BSGE 97, 84 = SozR 4-2500 § 106 Nr. 15, RdNr 14; s auch BSGE 98, 169 = SozR 4-2500 § 85 Nr. 35, RdNr 28, und BSG, Beschluss vom 27.4. 2005 - B 6 KA 46/04 B - juris RdNr 10 f; vgl auch BSGE 95, 199 = SozR 4-2500 § 106 Nr. 11, RdNr 62).

    Die Anwendung einzelner Verjährungsvorschriften, insbesondere der über die Unterbrechung bzw Hemmung der Verjährung, auf Ausschlussfristen ist trotz der Unterschiede zwischen Verjährung und Ausschlussfrist nicht ausgeschlossen und auch im bürgerlichen Recht anerkannt (BSGE 97, 84 = SozR 4-2500 § 106 Nr. 15, RdNr 15 mwN).

    Die Rechtswirkungen von Unterbrechung und Hemmung bleiben insoweit gleich (s schon BSGE 97, 84 = SozR 4-2500 § 106 Nr. 15, RdNr 14).

    Diesen Anspruch können sie ggf mit der Untätigkeitsklage durchsetzen (BSGE aaO = SozR aaO; s hierzu auch BSG, Urteil vom 20.9. 1995 - BSGE 76, 285, 287 = SozR 3-2500 § 106 Nr. 30 S 167, 168; BSG, Urteil vom 14.5. 1997 - SozR 3-2500 § 106 Nr. 39 S 215; zuletzt Urteil vom 6.9. 2006 - BSGE 97, 84 = SozR 4-2500 § 106 Nr. 15, RdNr 17).

    Ungeachtet des Umstandes, dass eine Verjährungsunterbrechung bzw -hemmung im Regelfall nur eintritt, wenn die Klage gegen den Schuldner gerichtet wird (s BSGE 79, 97, 103 = SozR 3-5545 § 23 Nr. 1 S 7), wird eine analoge Anwendung jedenfalls dann bejaht, wenn dem betroffenen Vertragsarzt vor Ablauf der Frist der Beschluss über seine Beiladung zu diesem Verfahren zugestellt wird und er damit förmlich Kenntnis nimmt (BSGE 76, 285, 293 = SozR 3-2500 § 106 Nr. 30 S 170; BSGE 79, 97, 103 = SozR 3-5545 § 23 Nr. 1 S 7; s auch BSGE 97, 84 = SozR 4-2500 § 106 Nr. 15, RdNr 17).

    Zum einen wäre die rechtliche Wirkung einer derartigen Klage nicht sicher zu beurteilen, da die "verjährungsunterbrechende" Wirkung der Untätigkeitsklage von einer (einfachen) Beiladung des betroffenen Vertragsarztes abhängig ist (vgl BSGE 76, 285, 293 = SozR 3-2500 § 106 Nr. 30 S 174; BSGE 79, 97, 103 = SozR 3-5545 § 23 Nr. 1 S 7 f; s auch BSGE 97, 84 = SozR 4-2500 § 106 Nr. 15, RdNr 17), die wiederum im Ermessen des Gerichts steht.

    § 45 SGB I gilt zwar unmittelbar nur für Sozialleistungen, findet aber nach der Rechtsprechung des Senats bezüglich der im Vertragsarztrecht geltenden Ausschlussfristen entsprechende Anwendung (BSGE 97, 84 = SozR 4-2500 § 106 Nr. 15, RdNr 14; BSGE 98, 169 = SozR 4-2500 § 85 Nr. 35, RdNr 28; BSG, Beschluss vom 27.4. 2005 - B 6 KA 46/04 B - juris RdNr 10 f).

  • BSG, 23.06.2010 - B 6 KA 7/09 R  

    Vertragsarzt - Gemeinschaftspraxis - keine Tätigkeit in freier Praxis bei Fehlen

    d) Der Aufhebung der ursprünglichen Honorarbescheide steht auch die vierjährige Ausschlussfrist, innerhalb derer der Bescheid über die sachlich-rechnerische Richtigstellung ergehen muss (s hierzu BSGE 89, 90, 103 = SozR 3-2500 § 82 Nr. 3 S 16; BSGE 96, 1 = SozR 4-2500 § 85 Nr. 22, RdNr 14; BSGE 97, 84 = SozR 4-2500 § 106 Nr. 15, RdNr 12), nicht entgegen.

    Nach Ablauf der Ausschlussfrist ergehende Kürzungs- bzw Rückforderungsbescheide können - auch wenn die Richtigstellung von fehlerhaften vertragsärztlichen Abrechnungen grundsätzlich kein Verschulden des Vertragsarztes voraussetzt (BSGE 96, 99 = SozR 4-5520 § 33 Nr. 6 RdNr 28) - regelmäßig nur noch dann Rechtswirkungen entfalten, wenn die Vertrauensschutzausschlusstatbestände des § 45 SGB X (Abs. 2 iVm Abs. 4 Satz 1) vorliegen (grundlegend BSGE 96, 1 = SozR 4-2500 § 85 Nr. 22, RdNr 14; ebenso BSGE 97, 84 = SozR 4-2500 § 106 Nr. 15, RdNr 12; BSGE 98, 169 = SozR 4-2500 § 85 Nr. 35, RdNr 16; BSG, Urteil vom 5.5. 2010 - B 6 KA 5/09 R - RdNr 32, zur Veröffentlichung in SozR vorgesehen).

  • BSG, 28.03.2007 - B 6 KA 22/06 R  

    Kassenzahnärztliche Vereinigung - Berichtigung fehlerhafter Degressionsbescheide

    Für sachlich-rechnerische Richtigstellungen gilt ebenso wie für den Erlass von Prüfbescheiden in Wirtschaftlichkeitsprüfungsverfahren und für Bescheide zur Umsetzung der degressionsbedingten Honorarminderung eine vierjährige Ausschlussfrist, innerhalb derer Richtigstellungsbescheide der K(Z)ÄV dem Betroffenen bekannt gegeben werden müssen (dazu zuletzt mit umfangreichen Nachweisen aus der bisherigen Rechtsprechung Senatsurteil vom 6.9.2006 - B 6 KA 40/05 R -, zur Veröffentlichung in BSGE und SozR 4 vorgesehen).

    Auch im Urteil vom 6.9.2006 (B 6 KA 40/05 R, zur Veröffentlichung in BSGE und SozR 4 vorgesehen), das eine Honorarberichtigung wegen fehlerhafter Anwendung der Nr. 5 des Einheitlichen Bewertungsmaßstabs für vertragsärztliche Leistungen aF im vertragsärztlichen Bereich betrifft, hat der Senat offen gelassen, ob hinsichtlich des Beginns der Ausschlussfrist der Rechtsauffassung des dortigen Berufungsgerichts (LSG Schleswig-Holstein) oder des LSG Nordrhein-Westfalen zu folgen sei.

    Im Einklang mit der Rechtsprechung der Zivilgerichte hat der Senat lediglich für die Dauer der Frist und deren Hemmung bzw Unterbrechung ergänzend auf die Vorschriften im SGB und BGB zurückgegriffen (zuletzt Senatsurteil vom 6.9.2006, aaO, RdNr 15 ff).

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  • BSG, 28.03.2007 - B 6 KA 26/06 R  

    Beginn der Ausschlussfrist für Honorarberichtigungen bei fehlerhaften

    Für sachlich-rechnerische Richtigstellungen gilt ebenso wie für den Erlass von Prüfbescheiden in Wirtschaftlichkeitsprüfungsverfahren und für Bescheide zur Umsetzung der degressionsbedingten Honorarminderung eine vierjährige Ausschlussfrist, innerhalb derer Richtigstellungsbescheide der K(Z)ÄV dem Betroffenen bekannt gegeben werden müssen (dazu zuletzt mit umfangreichen Nachweisen aus der bisherigen Rechtsprechung Senatsurteil vom 6.9.2006 - B 6 KA 40/05 R -, zur Veröffentlichung in BSGE und SozR 4 vorgesehen).

    Auch im Urteil vom 6.9.2006 (B 6 KA 40/05 R, zur Veröffentlichung in BSGE und SozR 4 vorgesehen), das eine Honorarberichtigung wegen fehlerhafter Anwendung der Nr. 5 des Einheitlichen Bewertungsmaßstabs für vertragsärztliche Leistungen aF im vertragsärztlichen Bereich betrifft, hat der Senat offen gelassen, ob hinsichtlich des Beginns der Ausschlussfrist der Rechtsauffassung des dortigen Berufungsgerichts (LSG Schleswig-Holstein) oder des LSG Nordrhein-Westfalen zu folgen sei.

    Im Einklang mit der Rechtsprechung der Zivilgerichte hat der Senat lediglich für die Dauer der Frist und deren Hemmung bzw Unterbrechung ergänzend auf die Vorschriften im SGB und BGB zurückgegriffen (zuletzt Senatsurteil vom 6.9.2006, aaO, RdNr 15 ff).

  • BSG, 28.03.2007 - B 6 KA 28/06 R  

    Beginn der Ausschlussfrist für Honorarberichtigungen bei fehlerhaften

    Für sachlich-rechnerische Richtigstellungen gilt ebenso wie für den Erlass von Prüfbescheiden in Wirtschaftlichkeitsprüfungsverfahren und für Bescheide zur Umsetzung der degressionsbedingten Honorarminderung eine vierjährige Ausschlussfrist, innerhalb derer Richtigstellungsbescheide der K(Z)ÄV dem Betroffenen bekannt gegeben werden müssen (dazu zuletzt mit umfangreichen Nachweisen aus der bisherigen Rechtsprechung Senatsurteil vom 6.9.2006 - B 6 KA 40/05 R -, zur Veröffentlichung in BSGE und SozR 4 vorgesehen).

    Auch im Urteil vom 6.9.2006 (B 6 KA 40/05 R, zur Veröffentlichung in BSGE und SozR 4 vorgesehen) , das eine Honorarberichtigung wegen fehlerhafter Anwendung der Nr. 5 des Einheitlichen Bewertungsmaßstabs für vertragsärztliche Leistungen aF im vertragsärztlichen Bereich betrifft, hat der Senat offen gelassen, ob hinsichtlich des Beginns der Ausschlussfrist der Rechtsauffassung des dortigen Berufungsgerichts ( LSG Schleswig-Holstein ) oder des LSG Nordrhein-Westfalen zu folgen sei.

    Im Einklang mit der Rechtsprechung der Zivilgerichte hat der Senat lediglich für die Dauer der Frist und deren Hemmung bzw Unterbrechung ergänzend auf die Vorschriften im SGB und BGB zurückgegriffen ( zuletzt Senatsurteil vom 6.9.2006, aaO, RdNr 15 ff ).

  • BSG, 18.08.2010 - B 6 KA 14/09 R  

    Vertragsärztliche Versorgung - Wirtschaftlichkeitsprüfung - kostenmäßige

    Der Senat hat bereits in anderem Zusammenhang ausgeführt, dass eine einmal eingetretene Fristenhemmung in dem Sinne fortwirkt, dass damit zugleich die Kompetenz zu weiteren Entscheidungen nachfolgender Instanzen gewahrt bleibt, die - sofern der Gegner einen Rechtsbehelf einlegt - auch "verbösernde" Entscheidungen treffen dürfen (vgl BSGE 95, 199 = SozR 4-2500 § 106 Nr. 11, RdNr 62 mwN; vgl auch zB BSGE 97, 84 = SozR 4-2500 § 106 Nr. 15, RdNr 12 am Ende; BSG vom 5.5. 2010 - B 6 KA 21/09 R - RdNr 44 mwN, zur Veröffentlichung in SozR vorgesehen).

    Dies kann auch nicht unter Rückgriff auf die sog Randzuständigkeit der Prüfgremien (vgl hierzu BSG SozR 4-2500 § 106 Nr. 10 RdNr 13; BSGE 97, 84 = SozR 4-2500 § 106 Nr. 15 RdNr 19; BSG SozR 4-2500 § 106a Nr. 3 RdNr 12) gerechtfertigt werden.

  • BSG, 29.11.2006 - B 6 KA 39/05 R  

    Abrechnungsprüfung in der vertragsärztlichen Versorgung - keine gesonderte

    Denn der Senat erkennt in ständiger Rechtsprechung eine sog "Randzuständigkeit" der Wirtschaftlichkeitsprüfgremien auch für sachlich-rechnerische Richtigstellungen an (vgl BSG SozR 4-2500 § 106 Nr. 10 RdNr 13, mwN; zuletzt Urteil vom 6. September 2006 - B 6 KA 40/05 R - dort RdNr 19, zur Veröffentlichung in SozR 4 vorgesehen).

    Die Rechtsprechung des Senats hat darüber hinaus aus verfahrensökonomischen Gründen stets auch die Gremien der Wirtschaftlichkeitsprüfung für berechtigt gehalten, Richtigstellungen vorzunehmen, wenn sich die Notwendigkeit dazu im Rahmen einer Wirtschaftlichkeitsprüfung nachträglich ergibt und der Frage der Abrechnungsfähigkeit einzelner Leistungen nach den Vorschriften des Bewertungsmaßstabs im Verhältnis zur Wirtschaftlichkeit keine derart überragende Bedeutung zukommt, dass eine Abgabe des Verfahrens an die K(Z)ÄV geboten ist (vgl BSG SozR 4-2500 § 106 Nr. 10 RdNr 13 und zuletzt Urteil vom 6. September 2006 - B 6 KA 40/05 R - RdNr 19 - zur Veröffentlichung in SozR 4 vorgesehen; für den vertragszahnärztlichen Bereich BSG SozR 3-2500 § 106 Nr. 19 S 114 sowie Nr. 29 S 163).

  • BSG, 03.02.2010 - B 6 KA 37/08 R  

    Vertragsärztliche Versorgung - Regressbescheid gegen Gemeinschaftspraxis -

    Dem Interesse des Vertragsarztes, nicht damit rechnen zu müssen, dass noch nach Jahr und Tag ein Prüf- und Regressverfahren gegen ihn eingeleitet wird, dient eine andere Frist, nämlich die generell für vertragsärztliche Prüf- und Regressverfahren bestehende Vier-Jahres-Frist (zu dieser Frist allgemein zB BSGE 96, 1 = SozR 4-2500 § 85 Nr. 22, RdNr 14; BSGE 97, 84 = SozR 4-2500 § 106 Nr. 15, RdNr 12 ff; BSG MedR 2008, 100, 101 f RdNr 16 ff; vgl jetzt § 106 Abs. 2 Satz 7 Halbs 2 SGB V zur Frist von zwei Jahren für Verordnungsregresse wegen Überschreitung von Richtgrößenvolumina).
  • SG Marburg, 03.06.2009 - S 12 KA 520/08  

    Vertragszahnarzt - Nachweis für die Erbringung der Röntgenleistungen - Nachweis

    Es sei auch zu erwähnen, dass die Ausschlussfrist durch die Zusendung des Verweisungsbeschlusses des Prüfungsausschusses am 19.04.2005 im Sinne der BSG-Entscheidung vom 06.09.2006 (Az.: B 6 KA 40/05 R) wirksam gehemmt bzw. wirksam unterbrochen worden sei.

    Sie ist dann nur noch nach Maßgabe der Vertrauensausschlusstatbestände des § 45 (Abs. 2 i.V.m. Abs. 4 Satz 1) SGB X möglich (vgl. BSG, Urt. v. 06.09.2006 - B 6 KA 40/05 R - SozR 4-2500 § 106 Nr. 15 = BSGE 97, 84 = GesR 2007, 174 = USK 2006-114, juris Rdnr. 12).

    Das von jeher von der Rechtsprechung als berechtigt anerkanntes Interesse des Vertragsarztes, nicht ohne zeitliche Begrenzung damit rechnen zu müssen, mit Prüfmaßnahmen überzogen zu werden, wird gewahrt, weil in der Situation, dass innerhalb der vierjährigen Ausschlussfrist weder ein Prüfbescheid noch ein Richtigstellungsbescheid ergeht und auch kein Klageverfahren einer Krankenkasse auf Vornahme einer Honorarkürzung anhängig gemacht wird, für spätere Kürzungs- bzw. Berichtigungsmaßnahmen regelmäßig kein Raum mehr ist (vgl. BSG, Urt. v. 06.09.2006 - B 6 KA 40/05 R - aaO., juris Rdnr. 13 ff.).

  • BSG, 05.05.2010 - B 6 KA 20/09 R  

    Zulässigkeit der Anschlussberufung im sozialgerichtlichen Verfahren; Zulässigkeit

    Dem Interesse des Vertragsarztes, nicht damit rechnen zu müssen, dass noch nach Jahr und Tag ein Prüf- und Regressverfahren gegen ihn eingeleitet wird, dient eine andere Frist, nämlich die generell für vertragsärztliche Prüf- und Regessverfahren bestehende Vier-Jahres-Frist (zu dieser Frist allgemein zB BSGE 96, 1 = SozR 4-2500 § 85 Nr. 22 RdNr 14; BSGE 97, 84 = SozR 4-2500 § 106 Nr. 15 RdNr 12 ff; BSG MedR 2008, 100, 101 f RdNr 16 ff, vgl jetzt § 106 Abs. 2 Satz 7 Halbs 2 SGB V zur Frist von zwei Jahren für Verordnungsregresse wegen Überschreitung von Richtgrößenvolumina).
  • BSG, 05.05.2010 - B 6 KA 21/09 R  

    Vertragszahnärztliche Versorgung - Degressionsberechnung - Jahresbezug - Ausnahme

  • SG Berlin, 22.09.2010 - S 71 KA 552/09  

    Vertragsärztliche Versorgung; Honoraraufhebung und -rückforderung als Ergebnis

  • BSG, 28.01.2009 - B 6 KA 11/08 R  

    Wiedereinsetzung in den vorigen Stand - Versäumung der Widerspruchsfrist -

  • SG Marburg, 25.11.2009 - S 12 KA 73/09  

    Ausschluss nachträglicher Wirtschaftlichkeitsprüfungen nur hinsichtlich geplanter

  • BSG, 17.03.2010 - B 6 KA 13/09 R  

    Vertragsarzt - Vergütung zeitgebundener und genehmigungsbedürftiger

  • SG Marburg, 07.07.2010 - S 12 KA 633/09  

    Vertragszahnarzt - Abrechnung von Wurzelkanalbehandlungen - Beseitigung von

  • SG Marburg, 20.06.2012 - S 12 KA 152/12  

    Vertragszahnärztliche Versorgung - Nachweis für die Erbringung von

  • BSG, 18.08.2010 - B 6 KA 25/09 R  

    Honorierung vertragsärztlicher Leistungen; Zulässigkeit der Einbeziehung von

  • BSG, 08.02.2012 - B 6 KA 12/11 R  

    Krankenversicherung - Praxisgebühr - Vertragsarzt - Zweck des

  • BSG, 18.01.2006 - B 6 KA 41/05 R  

    Nichteinhaltung der Revisionsfrist durch eine Kassenärztliche Vereinigung,

  • LSG Niedersachsen-Bremen, 28.01.2009 - L 3 KA 99/07  

    Arzneimittelregress wegen der Verordnung nicht zugelassener Arzneimittel - keine

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 13.04.2010 - L 11 KA 62/08  

    Vertragsarztangelegenheiten

  • BSG, 29.11.2007 - B 6 KA 52/07 B  

    Honorarberichtigung bei der vertragsärztlichen Wirtschaftlichkeitsprüfung des

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 13.02.2008 - L 11 KA 1/06  

    Vertragsarztangelegenheiten

  • LSG Schleswig-Holstein, 24.03.2009 - L 4 KA 3/08  
  • LSG Schleswig-Holstein, 20.12.2011 - L 4 KA 23/11  

    Honorarrückforderung wegen Neuberechnung der Vergütung psychotherapeutischer

  • SG Marburg, 16.06.2010 - S 12 KA 794/09  

    Vertragszahnärztliche Versorgung - Wirtschaftlichkeitsprüfung -

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 29.02.2012 - L 11 KA 73/08  

    Vertragsarztangelegenheiten

  • SG Marburg, 16.06.2010 - S 12 KA 60/10  

    Vertragszahnärztliche Versorgung - Wirtschaftlichkeitsprüfung - keine Verwirkung

  • SG Marburg, 20.06.2012 - S 12 KA 137/11  

    Sozialgerichtliches Verfahren - reine Anfechtungsklage - Sach- und Rechtslage im

  • SG Marburg, 06.04.2011 - S 12 KA 831/10  

    Vertragszahnärztliche Versorgung - Dokumentationspflicht - Nachweis einer

  • SG Marburg, 20.06.2012 - S 12 KA 227/11  

    § 106a SGB 5, Nr 56 EBM-Z, Nr 47a EBM-Z, Nr 48 EBM-Z, Nr 53 EBM-Z

  • SG Düsseldorf, 13.06.2007 - S 2 KA 124/06  

    Vertragsarztangelegenheiten

  • SG Marburg, 20.06.2012 - S 12 KA 116/12  
  • SG Marburg, 20.06.2012 - S 12 KA 812/11  

    Vertragszahnarzt - Anzahl der Röntgenaufnahmen für Wurzelfüllung - Erbringung von

  • LSG Berlin-Brandenburg, 03.07.2012 - L 24 KA 23/11  

    Honorarberichtigung - Ausschlussfrist

  • SG Düsseldorf, 23.02.2011 - S 14 KA 261/09  

    Vertragsarztangelegenheiten

  • SG Düsseldorf, 23.02.2011 - S 14 KA 36/09  

    Vertragsarztangelegenheiten

  • SG Marburg, 20.06.2012 - S 12 KA 640/11  

    § 106a SGB 5, Nr 56 EBM-Z, Nr 47a EBM-Z, Nr 48 EBM-Z, Nr 53 EBM-Z

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