Rechtsprechung
| BFH, 19.02.1974 - VIII R 65/72 |
Volltextveröffentlichungen
Kurzfassungen/Presse (2)
- NWB SteuerXpert START (Leitsatz)
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz und Auszüge)
Zeitschriftenfundstellen
- BFHE 111, 496
- BStBl II 1974, 337
Wird zitiert von ... (10)
- BFH, 16.11.1982 - VIII R 167/78
Die auf Grund eines Kommunalabgabengesetzes von Grundstückseigentümern erhobenen …
Damit entfalle insbesondere nach den Grundsätzen des Urteils des Bundesfinanzhofs (BFH) vom 19. Februar 1974 VIII R 65/72 (BFHE 111, 496, BStBl II 1974, 337) die Abziehbarkeit als Werbungskosten.Als nicht mit der Grundstücksnutzung zusammenhängend, sondern der Wertsteigerung des Grund und Bodens dienend wurden angesehen der Erschließungsaufwand zur Erstanlage einer Straße ebenso wie der Beitrag zur nachhaltigen Verbesserung einer Ortsstraße (vgl. BFH-Urteile vom 18. September 1964 VI 100/63 S, BFHE 81, 233, BStBl III 1965, 85; vom 19. Februar 1974 VIII R 65/72, BFHE 111, 496, BStBl II 1974, 337).
- BFH, 12.04.1984 - IV R 137/80
Zuschüsse und Beiträge zur Schaffung einer Fußgängerzone
Als nachträgliche Kosten zur Anschaffung von Grund und Boden hat die Rechtsprechung des Beiträge zur Errichtung oder Änderung öffentlicher Anlagen wie Straßen und Kanalisationen angesehen (vgl. z. B. Urteile vom 18. September 1964 VI 100/63 S, BFHE 81, 233, BStBl III 1965, 85, und vom 19. Februar 1974 VIII R 65/72, BFHE 111, 496, BStBl II 1974, 337).Voraussetzung für die Annahme nachträglicher Anschaffungskosten in diesem Sinne ist, daß durch die Baumaßnahmen, für die die Beiträge geleistet worden sind, eine Werterhöhung des Grund und Bodens eintritt, die unabhängig von der Bebauung des Grundstücks und dem Bestand des auf dem Grundstück errichteten Gebäudes ist, und ferner, daß die geleisteten Beiträge in einem Sachbezug zum Grundstück stehen (BFHE 111, 496, BStBl II 1974, 337, und BFHE 137, 55, BStBl II 1983, 111).
- BFH, 26.02.1980 - VIII R 80/77
Kostenbeitrag eines Fuhrunternehmers für den betriebsgerechten Ausbau einer …
Das Finanzgericht (FG) hat seine Entscheidung wie folgt begründet: Die fraglichen Aufwendungen seien wie Anliegerbeiträge zu behandeln, die höchstrichterliche Finanzrechtsprechung zufolge der Wertsteigerung des Grund und Bodens dienten (Hinweis auf das Urteil des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 19. Februar 1974 VIII R 65/72, BFHE 111, 496, BStBl II 1974, 337).Bei seiner Entscheidung hat sich das FG nach dem Urteil des erkennenden Senats vom 19. Februar 1974 VIII R 65/72 (BFHE 111, 496, BStBl II 1974, 337) gerichtet, wonach ein vom Grundstückseigentümer an die Gemeinde zu zahlender Anliegerbeitrag zur nachhaltigen Verbesserung einer Ortsstraße den Aufwendungen für den Grund und Boden angehört.
- BFH, 20.11.1980 - IV R 126/78
Die Übernahme von Erschließungskosten durch den Erbbauberechtigten ist …
Erschließungskosten werden in ständiger Rechtsprechung als Aufwendungen auf den Grund und Boden behandelt (BFH-Urteile vom 18. September 1964 VI 100/63 S, BFHE 81, 233, BStBl III 1965, 85; vom 19. Februar 1974 VIII R 65/72, BFHE 111, 496, BStBl II 1974, 337). - BFH, 11.03.1976 - VIII R 212/73
EStG § 9 Abs. 1 Nr. 7, § 7
Kontextvorschau leider nicht verfügbar - BFH, 04.11.1986 - VIII R 322/83
Entwässerungs- und Klärbeiträge als Erhaltungsaufwand
Die vom Grundstückseigentümer an die Gemeinde entrichteten Beiträge zur Erweiterung einer veralteten Kanalisation oder zur nachhaltigen Verbesserung einer Ortsstraße wurden bislang gleichfalls als der Wertsteigerung des Grundstücks dienender und damit beim Grund und Boden aktivierungspflichtiger Aufwand angesehen (s. BFH-Urteile vom 6. Juli 1972 VIII R 20/72, BFHE 106, 311, BStBl II 1972, 790, und vom 19. Februar 1974 VIII R 65/72, BFHE 111, 496, BStBl II 1974, 337). - BFH, 06.07.1989 - IV R 27/87
Unentgeltliche Abgabe von Grundstücksflächen als nachträgliche Anschaffungskosten …
Als nachträgliche Anschaffungskosten von Grund und Boden sind von der Rechtsprechung des BFH insbesondere auch grundstücksbezogene Erschließungsbeiträge angesehen worden, sofern sie die genannten Voraussetzungen erfüllen (vgl. z.B. Urteile vom 16. November 1982 VIII R 167/78, BFHE 137, 55, BStBl II 1983, 111; vom 19. Februar 1974 VIII R 65/72, BFHE 111, 496, BStBl II 1974, 337; Urteile in BFHE 142, 247, BStBl II 1985, 49, und in BFHE 140, 573, BStBl II 1984, 489). - BFH, 26.01.1984 - IV R 30/80
Zuschüsse und Beiträge zur Schaffung einer Fußgängerzone
Diesen Zusammenhang hat der BFH bei Erschließungsaufwendungen und bei Beiträgen zur nachhaltigen Verbesserung einer Ortsstraße wegen der damit verbundenen dauernden Wertverbesserung des Grund und Bodens verneint (Urteile vom 18. September 1964 VI 100/63, BFHE 81, 233, BStBl III 1965, 85; vom 19. Februar 1974 VIII R 65/72 , BFHE 111, 496 , BStBl II 1974, 337 ) und diese Aufwendungen deshalb den -nachträglichen- Anschaffungskosten des Grund und Bodens zugerechnet. - BFH, 20.02.1975 - IV R 79/74 Kontextvorschau leider nicht verfügbar
- BFH, 28.10.1975 - VIII R 104/71
EStG (1967) § 7b, § 54
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