Weitere Entscheidung unten: BFH, 09.10.1985

Rechtsprechung
   BFH, 16.10.1985 - II R 99/85   

Volltextveröffentlichungen (3)

Kurzfassungen/Presse

Zeitschriftenfundstellen

  • BFHE 145, 95
  • BB 1986, 724
  • BStBl II 1986, 148



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Wird zitiert von ... (11)  

  • BFH, 02.03.2011 - II R 23/10  

    Vorlage an BVerfG: Bemessung der Grunderwerbsteuer nach Grundbesitzwerten

    Insbesondere bedarf es keiner Auseinandersetzung mit der Frage, ob die Bemessungsgrundlage aus § 8 Abs. 2 GrEStG aus Verfassungsgründen zumindest annähernd am gemeinen Wert ausgerichtet sein muss und somit im Vergleich zur Besteuerung nach dem Wert der Gegenleistung (§ 8 Abs. 1 GrEStG) nicht zu allzu verschiedenen Ergebnissen führen darf (so Fischer in Boruttau, Grunderwerbsteuergesetz, 16. Aufl., Vorbemerkungen Rz 94; Viskorf in Boruttau, Grunderwerbsteuergesetz, 16. Aufl., § 8 Rz 15b; Pahlke in Pahlke/Franz, Grunderwerbsteuergesetz, Kommentar, 4. Aufl., § 8 Rz 79; Rutemöller, DStZ 2010, 637, 638 ff.; Micker, DStZ 2009, 285, 290; ähnlich wohl auch Hofmann, a.a.O., § 8 Rz 66; vgl. auch bereits BFH-Urteile in BFHE 101, 438, BStBl II 1971, 343, unter II.3.; vom 16. Oktober 1985 II R 99/85, BFHE 145, 95, BStBl II 1986, 148).
  • BFH, 15.11.1989 - II R 71/88  

    Gegenleistung bei Grundstückserwerb durch Abgabe des Meistgebots

    Es wird daran festgehalten, daß beim Grundstückserwerb durch Abgabe des Meistgebots seitens eines Gläubigers auch der Betrag zur Gegenleistung gehört, in dessen Höhe der Gläubiger, der das Meistgebot abgegeben hat, mit dem Zuschlag gemäß § 114a ZVG als aus dem Grundstück befriedigt gilt (Bestätigung von BFHE 145, 95, BStBl II 1986, 148).

    Zur Begründung hat sie ausgeführt, entgegen der Auffassung des Bundesfinanzhofs (BFH) in seinem Urteil vom 16. Oktober 1985 II R 99/85 (BFHE 145, 95, BStBl II 1986, 148) sei der Betrag nicht in die Gegenleistung einzubeziehen, hinsichtlich dessen der Erwerber gemäß § 114a ZVG als aus dem Grundstück befriedigt gelte.

    Der Senat hat bereits in seinem Urteil in BFHE 145, 95, BStBl II 1986, 148 entschieden, daß zur Gegenleistung für den Erwerb eines Grundstücks durch Abgabe des Meistgebotes auch die Beträge gehören, in deren Höhe der Meistbietende aufgrund der Vorschrift des § 114a ZVG als aus dem Grundstück befriedigt gilt.

  • BFH, 02.03.2011 - II R 64/08  

    Vorlage an BVerfG: Bemessung der Grunderwerbsteuer nach Grundbesitzwerten

    Insbesondere bedarf es keiner Auseinandersetzung mit der Frage, ob die Bemessungsgrundlage aus § 8 Abs. 2 GrEStG aus Verfassungsgründen zumindest annähernd am gemeinen Wert ausgerichtet sein muss und somit im Vergleich zur Besteuerung nach dem Wert der Gegenleistung (§ 8 Abs. 1 GrEStG) nicht zu allzu verschiedenen Ergebnissen führen darf (so Fischer in Boruttau, a. a. O., Vorbemerkungen Rz 94; Viskorf in Boruttau, a. a. O., § 8 Rz 15b; Pahlke/ Franz, a. a. O., § 8 Rz 79; Rutemöller, DStZ 2010, 637/638 ff.; Micker, DStZ 2009, 285/290; ähnlich wohl auch Hofmann, a. a. O., § 8 Rz 66; vgl. auch bereits BFH-Urteile in BFHE 101, 438, BStBl II 1971, 343, unter II. 3.; vom 16. Oktober 1985 II R 99/85, BFHE 145, 95, BStBl II 1986, 148).
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Rechtsprechung
   BFH, 09.10.1985 - II R 204/83   

Volltextveröffentlichungen (3)

Kurzfassungen/Presse

Zeitschriftenfundstellen

  • BFHE 145, 109
  • BB 1986, 383
  • BStBl II 1986, 148
  • NVwZ 1986, 512



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Wird zitiert von ... (8)  

  • BFH, 18.12.2002 - II R 20/01  

    Steuerrecht - Einheitswertfeststellung bei baurechtswidriger Bebauung

    Beschreitet der von einem Steuerverwaltungsakt betroffene Fiskus den Finanzrechtsweg, handelt es sich nicht um einen unzulässigen Insichprozess (Urteil des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 9. Oktober 1985 II R 204/83, BFHE 145, 109, BStBl II 1986, 148).
  • BFH, 04.04.2008 - IV R 91/06  

    Zulässigkeit der Revision - Beschwer - Verhältnis von Feststellungsbescheiden -

    Nichts anderes würde im Ergebnis gelten, wenn das Erbrecht des Fiskus gemäß §§ 1964 ff. BGB festgestellt wird, da auch hierdurch --ungeachtet der Frage, ob Steuerforderung und Steuerschuld durch Konfusion erloschen sind-- die Durchführung des Verwaltungsverfahrens nach § 180 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a AO nicht berührt wird (vgl. BFH-Urteile vom 9. Oktober 1985 II R 204/83, BFHE 145, 109, BStBl II 1986, 148; vom 18. Dezember 2002 II R 20/01, BFHE 200, 397, BStBl II 2003, 228, und vom 18. November 2004 V R 66/03, BFH/NV 2005, 710; zur Vollstreckung s. BFH-Urteil vom 7. März 2006 VII R 12/05, BFHE 212, 388, BStBl II 2006, 584).
  • BFH, 13.01.1987 - VII R 147/84  

    FlurbG § 108; KraftStG (1979) § 1 Abs. 1 Nr. 1, § 3 Nr. 7; StVZO § 18

    Die Vorinstanz durfte in der Sache entscheiden, weil der Umstand, daß der Kläger als Körperschaft des öffentlichen Rechts sich gegen die Kraftfahrzeugbesteuerung durch das FA wendet, nicht die Annahme rechtfertigt, daß es sich um einen unzulässigen In-sich-Prozeß handele (vgl. Bundesfinanzhof - BFH -, Urteil vom 9. Oktober 1985 II R 204/83, BFHE 145, 109, BStBl II 1986, 148).
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  • BFH, 18.11.2004 - V R 66/03  

    Finanzrechtsweg für Fiskus

    Der von einem Verwaltungsakt betroffene Fiskus kann deshalb gemäß § 40 FGO den Finanzrechtsweg beschreiten (BFH-Urteile vom 9. Oktober 1985 II R 204/83, BFHE 145, 109, BStBl II 1986, 148, und vom 18. Dezember 2002 II R 20/01, BFHE 200, 397, BStBl II 2003, 228).
  • BFH, 06.03.1991 - II R 97/89  

    Grundsteuerbefreiung für Hafen

    Die dagegen eingelegte Revision hatte Erfolg (Urteil des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 9. Oktober 1985 II R 204/83, BFHE 145, 109, BStBl II 1986, 148).
  • BFH, 15.03.2001 - II R 38/99  
    Der von einem Verwaltungsakt betroffene Fiskus kann deshalb grundsätzlich den Finanzrechtsweg beschreiten (vgl. zur Zulässigkeit eines Insichprozesses betreffend Einheitswertbescheide Urteil des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 9. Oktober 1985 II R 204/83, BFHE 145, 109, BStBl II 1986, 148).
  • BFH, 13.01.1987 - VII R 150/84  
    Die Vorinstanz durfte in der Sache entscheiden, weil der Umstand, daß der Kläger als Körperschaft des öffentlichen Rechts sich gegen die Kraftfahrzeugbesteuerung durch das FA wendet, nicht die Annahme rechtfertigt, daß es sich um einen unzulässigen In-sich-Prozeß handele (vgl. Bundesfinanzhof -BFH-, Urteil vom 9. Oktober 1985 II R 204/83 , BFHE 145, 109, BStBl 1986 II S. 148).
  • VG Chemnitz, 12.04.1995 - 4 K 2271/94  

    GG Art. 14 Abs. 1, Art. 19 Abs. 4, Art. 28 Abs. 2, Art.

    Auch aus der in Art. 28 Abs. 2 GG und Art. 82 Abs. 2 Satz 1 und 84 der SächsVerf, die keine über Art. 28 Abs. 2 GG hinausgehende Gewährleistung enthält, verfassungsrechtlich verbürgten Selbstverwaltungsgarantie ergibt sich kein Klagerecht der drittbetroffenen Gemeinde in dreipoligen Rechtsverhältnissen der vorliegenden Art. Die anderslautende Entscheidung des Bundesfinanzhofes (BFH, Urteil vom 09.10.1985, in NVwZ 1986, S. 512) betrifft dagegen zweipolige Rechtsverhältnisse.
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