Weitere Entscheidung unten: BFH, 15.11.1990

Rechtsprechung
   BFH, 21.02.1991 - IV R 35/89   

Volltextveröffentlichungen (6)

  • Simons & Moll-Simons

    EStG §§ 4, 5, 12

  • Alpmann Schmidt
  • DER BETRIEB(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Typisch stille Unterbeteiligung zwischen nahen Angehörigen - Schenkung der Einlage - Auszahlung oder Gutschrift der Gewinnanteile - Informationsrecht - Wahrung der Gewinn- und Entnahmerechte

mehr
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    EStG § 4 § 5 § 12

  • Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Typische stille Unterbeteiligung naher Angehöriger

  • Betriebs-Berater

    Typische stille Unterbeteiligungen von Angehörigen

Kurzfassungen/Presse

Zeitschriftenfundstellen

  • BFHE 164, 238
  • BB 1991, 1478
  • BB 1991, 1770
  • DB 1991, 2013
  • BStBl II 1991, 238
  • BStBl II 1995, 449



Kontextvorschau:





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (17)  

  • BFH, 06.07.1995 - IV R 79/94  

    Zur Mitunternehmerschaft im Rahmen von Unterbeteiligungsgesellschaften

    Dabei gelten die auch sonst bei Gesellschaftsverträgen zwischen nahen Angehörigen maßgebenden Rechtsgrundsätze, d. h. der Vertrag muß zivilrechtlich wirksam sein, inhaltlich dem zwischen Fremden Üblichen entsprechen und so auch durchgeführt werden (Senatsurteil vom 21. Februar 1991 IV R 35/89, BFHE 164, 238, BStBl II 1995, 449).

    Der Senat hat bereits früher hervorgehoben, daß die Unterbeteiligung eine bürgerlich-rechtliche Innengesellschaft ist, die der stillen Gesellschaft nahesteht (Urteil in BFHE 164, 238; vgl. auch Urteil in BFHE 174, 219, BStBl II 1994, 635).

    Die Auszahlung der Gewinnanteile kann allerdings durch Abschluß eines Darlehensvertrags über den entnehmbaren, aber tatsächlich nicht entnommenen Gewinnanteil ersetzt werden (BFH-Urteile vom 18. Oktober 1989 I R 203/84, BFHE 158, 421, BStBl II 1990, 68, und in BFHE 164, 238, BStBl II 1995, 449).

    Hiervon ist auch der Senat bereits im Urteil in BFHE 164, 238, BStBl II 1995, 449 ausgegangen.

    Die vertragliche Regelung schließt weitere Informationsrechte des Unterbeteiligten ausdrücklich aus; dadurch unterscheidet der Streitfall sich auch vom Falle des Urteils in BFHE 164, 238, BStBl II 1995, 449, in dem vereinbart war, daß der Hauptbeteiligte auf Verlangen des Unterbeteiligten weitere Auskünfte zu erteilen hatte.

  • BFH, 18.05.2004 - IX R 83/00  

    Steuerrechtliche Anerkennung eines Mietvertrags zwischen einer GbR und ihrem

    cc) Verträge unter nahen Angehörigen sind daraufhin zu untersuchen, ob sie durch die Einkünfteerzielung oder den steuerrechtlich unbeachtlichen privaten Bereich (§ 12 EStG) veranlasst sind (BFH-Urteile vom 28. Juni 2002 IX R 68/99, BFHE 199, 380, BStBl II 2002, 699; vom 21. Februar 1991 IV R 35/89, BFHE 164, 238, BStBl II 1995, 449).
  • BFH, 21.10.1992 - X R 99/88  

    Gewinnanteile der eigenen Kinder bei Ausschluss einer Verlustbeteiligung nicht

    Im Falle des BFH-Urteils vom 21. Februar 1991 IV R 35/89 (BFHE 164, 238) war der typisch still Unterbeteiligte gleichfalls am Verlust beteiligt.
mehr
  • BFH, 12.02.1992 - X R 121/88  

    Nicht abziehbare Zuwendungen durch Zuwendungen an Kinder (§ 12 Nr. 2 EStG )

    Der Senat läßt dahingestellt, ob er dem Urteil des IV. Senats vom 21. Februar 1991 IV R 35/89 (BFHE 164, 238) folgen könnte, soweit dieser eine steuerrechtlich unterschiedliche Behandlung von geschenkter Darlehensforderung und schenkweise begründeter stiller Gesellschaft für gerechtfertigt hält.
  • BFH, 07.11.2000 - VIII R 16/97  

    Mitunternehmerstellung der Kinder trotz Abweichung vom Einstimmigkeitsprinzip

    Die zivilrechtliche Gestaltung muss ferner klar und eindeutig sein und auch tatsächlich entsprechend den getroffenen Vereinbarungen vollzogen werden (vgl. für Gesellschaftsverhältnisse z.B. BFH-Urteile vom 27. Januar 1994 IV R 114/91, BFHE 174, 219, BStBl II 1994, 635; vom 21. Februar 1991 IV R 35/89, BFHE 164, 238, BStBl II 1995, 449; vom 17. Januar 1991 IV R 132/85, BFHE 163, 449, BStBl II 1991, 607; vom 31. Mai 1989 III R 91/87, BFHE 158, 16, BStBl II 1990, 10; vom 10. November 1987 VIII R 166/84, BFHE 152, 325, BStBl II 1989, 758; vom 9. Juli 1987 IV R 95/85, BFHE 150, 539, BStBl II 1988, 245; vom 5. Juni 1986 IV R 53/82, BFHE 147, 139, BStBl II 1986, 798; vom 14. August 1986 IV R 341/84, BFHE 147, 449, BStBl II 1987, 23).
  • BFH, 27.01.1994 - IV R 114/91  

    Schenkung einer Unterbeteiligung am Kommanditanteil des Vaters an Kind

    Insoweit verbleibt es bei dem ständiger Rechtsprechung des BFH entsprechenden Grundsatz, daß Gesellschaftsverträge zwischen nahen Angehörigen, soweit die übrigen Voraussetzungen erfüllt sind, auch dann anerkannt werden können, wenn die Beteiligung oder die zum Erwerb der Beteiligung aufzuwendenden Mittel dem in die Gesellschaft aufgenommenen Angehörigen unentgeltlich zugewendet worden sind (vgl. z. B. Senats-Urteil vom 21. Februar 1991 IV R 35/89, BFHE 164, 238, Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung - HFR - 1991, 642).

    Allerdings richten sich die Informations- und Kontrollrechte des Unterbeteiligten nicht gegen die Hauptgesellschaft, sondern gegen den Hauptbeteiligten (Urteil des Bundesgerichtshofs - BGH - vom 11. Juli 1968 II ZR 179/66, BGHZ 50, 316, 323 ff.; Senatsurteil in BFHE 164, 238, HFR 1991, 642).

  • BFH, 03.12.1991 - IX R 155/89  

    Keine Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung eines Unterbeteiligten an einer

    Ist der Unterbeteiligte nicht Mitunternehmer (typische stille Unterbeteiligung), so kann seine Beteiligung nach § 20 Abs. 1 Nr. 4 EStG zu Einkünften aus Kapitalvermögen führen (vgl. die BFH-Urteile vom 10. November 1987 VIII R 53/84, BFHE 151, 434, BStBl II 1988, 186; vom 9. November 1988 I R 191/84, BFHE 155, 454, BStBl II 1989, 343; vom 21. Februar 1991 IV R 35/89, BFHE 164, 238; vom 16. Dezember 1986 VIII R 10/85, BFH/ NV 1987, 715; Schmidt, a. a. O., § 15 Anm. 61 e).

    Er steht lediglich in Rechtsbeziehungen zu dem Hauptgesellschafter und bildet mit diesem eine Innengesellschaft (vgl. BFH-Urteile vom 8. August 1979 I R 82/76, BFHE 128, 457, BStBl II 1979, 768; vom 18. März 1982 I R 127/78, BFHE 135, 464, BStBl II 1982, 546, und in BFHE 164, 238; Bilsdorfer, Neue Juristische Wochenschrift - NJW - 1980, 2785).

  • BFH, 14.05.2003 - X R 14/99  

    Typisch stille Gesellschaft, minderjährige Kinder

    Nur auf diese Weise kann sichergestellt werden, dass die Vertragsbeziehungen nicht im privaten Bereich (§ 12 Nr. 1, 2 EStG) wurzeln (BFH-Urteil vom 21. Februar 1991 IV R 35/89, BFHE 164, 238, BStBl II 1995, 449).
  • BFH, 08.12.2000 - IV B 24/00  

    Verträge zwischen nahen Angehörigen (Vater-Sohn)

    b) Des Weiteren ist der Kläger der Auffassung, das FG habe abweichend vom Senats-Urteil vom 21. Februar 1991 IV R 35/89 (BFHE 164, 238, BStBl II 1995, 449) den Rechtssatz aufgestellt, durch den vertraglichen Ausschluss des Rechts auf Einsicht in die Verhältnisse der Hauptgesellschaft würden dem Sohn von vornherein die für eine wirksame Ausübung der Kontrollrechte erforderlichen Informationsrechte vorenthalten.

    Bei dieser Aussage handelt es sich jedoch um eine Würdigung der Umstände des Streitfalls, die das FG treffen konnte, ohne von einem im Senats-Urteil in BFHE 164, 238, BStBl II 1995, 449 aufgestellten allgemeinen Rechtssatz abzuweichen.

  • BFH, 23.04.1992 - IV R 46/91  

    Vertretung des Kindes bei Mietvertragsabschluss mit Vater

    a) Nach der ständigen Rechtsprechung des BFH sind Vertragsverhältnisse zwischen nahen Angehörigen im Einkommensteuerrecht nur zu berücksichtigen, wenn sie zivilrechtlich wirksam sind, inhaltlich dem unter fremden Dritten Üblichen entsprechen und so auch vollzogen werden (vgl. z. B. Senatsurteil vom 21. Februar 1991 IV R 35/89, BFHE 164, 238, m. w. N.).
  • FG Niedersachsen, 18.02.2003 - 13 K 193/01  

    Vertrag zwischen nahen Angehörigen: Keine Eigenheimzulage für die Anschaffung

  • FG Baden-Württemberg, 19.09.2006 - 4 K 177/02  

    Anerkennung von Verträgen zwischen nahen Angehörigen, die unter Verstoß gegen

  • FG Niedersachsen, 29.09.2011 - 10 K 269/08  

    Zuwendung einer atypisch stillen Beteiligung

  • FG Hamburg, 18.10.2001 - II 281/00  

    Mitunternehmerschaft bei Familien-KG

  • FG München, 07.11.2002 - 13 V 2413/02  

    Zur steuerlichen Anerkennung einer Unterbeteiligung des Ehegatten; Aussetzung der

  • FG Hamburg, 24.07.2001 - II 281/00  

    Vorliegen einer Mitunternehmerschaft bei starker Einschränkung der Kontrollrechte

  • FG Sachsen-Anhalt, 28.08.2002 - 2 K 111/02  

    Schenkung einer Kommanditbeteiligung an minderjähriges Kind; Gesonderte und

Rechtsprechung
   BFH, 15.11.1990 - IV R 63/88   

Volltextveröffentlichungen (4)

  • Simons & Moll-Simons

    EStG §§ 4, 5; FGO §§ 76, 155

  • DER BETRIEB

    Schuldzinsen als Betriebsausgaben - Betriebliche Verwendung der Darlehensvaluta Voraussetzung - Tilgung privater Wohnungsbauschulden als Privatvorgang - Abwicklung über Betriebskonto der GbR ohne Bedeutung - Gleiche Beurteilung bei Vermögensvergleich und Überschußrechnung

  • rechtsportal.de
  • Betriebs-Berater

    Gesellschafterdarlehen: Abgrenzung zwischen Betriebs- und Privatvermögen

Kurzfassungen/Presse

Zeitschriftenfundstellen

  • BFHE 162, 562
  • BB 1991, 454
  • DB 1991, 678
  • BStBl II 1991, 238



Kontextvorschau:





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (17)  

  • BFH, 08.12.1997 - GrS 1/95  

    Anerkennung des Zwei- oder Dreikontenmodells

    Der Unternehmer ist berechtigt, Eigenkapital durch Fremdkapital zu ersetzen (s. auch BFH-Urteil vom 15. November 1990 IV R 63/88, BFHE 162, 562, BStBl II 1991, 238, unter 4. c der Entscheidungsgründe).

    Dabei ist unerheblich, ob die Darlehensmittel einem besonderen Konto oder einem gemischten Kontokorrentkonto zufließen, von welchem zuvor wegen fehlender Barmittel mit schulderhöhender Wirkung aus privaten Gründen Beträge abgebucht wurden (BFH-Urteil in BFHE 162, 562, BStBl II 1991, 238).

  • BFH, 28.06.1995 - XI R 34/93  

    Das sog. Zwei- oder Dreikontenmodell auf dem Prüfstand des Großen Senats des BFH!

    Die Darlehensverbindlichkeit wird nicht dadurch zu Betriebsvermögen, daß die Darlehensvaluta auf ein betriebliches Konto überwiesen wird (BFH-Urteile vom 15. November 1990 IV R 63/88, BFHE 162, 562, BStBl II 1991, 238; vom 10. Juli 1991 VIII R 241/80, BFH/ NV 1992, 171, und in BFHE 164, 46, BStBl II 1991, 516).

    Gerade für die Frage der Zuordnung von Darlehen zum betrieblichen oder privaten Bereich ist nach der Rechtsprechung aber entscheidend, wofür die Darlehensvaluta tatsächlich verwendet wird (vgl. Großer Senat in BFHE 161, 290, BStBl II 1990, 817, und u. a. BFH-Urteile in BFHE 162, 562, BStBl II 1991, 238, und in BFH/ NV 1993, 603).

  • BFH, 28.10.1999 - VIII R 42/98  

    Darlehenszinsen als Sonderbetriebsausgaben

    Das Kriterium der tatsächlichen Mittelverwendung beansprucht darüber hinaus aber auch dann Gültigkeit, wenn der Gesellschafter (Geld-)Leistungen an die Personengesellschaft (Mitunternehmerschaft) refinanziert (BFH-Urteile vom 8. November 1990 IV R 127/86, BFHE 163, 530, BStBl II 1991, 505; vom 15. November 1990 IV R 63/88, BFHE 162, 562, BStBl II 1991, 238).

    Dies wiederum wäre mit der weiteren Folge verbunden, daß im Umfang der betrieblichen Verwendung der Einlage --und im anhängigen Verfahren somit im Umfang der streitbefangenen Schuldzinsen-- der Zinsaufwand des P als Sonderbetriebsausgaben des P anzusetzen wäre und damit unter Berücksichtigung der hierdurch bedingten Änderung der Gewerbesteuer den Gesamtgewinn der Mitunternehmerschaft mindern würde (vgl. --auch zur Zugehörigkeit der (übernommenen) Darlehensschulden zum negativen Sonderbetriebsvermögen des Gesellschafters-- BFH-Urteile in BFHE 163, 530, BStBl II 1991, 505; in BFHE 162, 562, BStBl II 1991, 238).

mehr
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht