Rechtsprechung
   BFH, 13.07.1994 - I R 120/93   

Volltextveröffentlichungen (6)

  • Simons & Moll-Simons

    EStG 1989 § 50 d Abs. 1 Satz 1; DBA-Polen Art. 16 Abs. 2; AO 1977 § 2; GG Art. 25, Art. 59 Abs. 2, Art. 79 Abs. 2

  • DER BETRIEB(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Quellensteuerabzug - Rechtmäßigkeit des § 50d Abs. 1 EStG - BFH erklärt "treaty override" von DBA für zulässig

  • riw-online.de(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    DBA: Steuerabzug bei Künstlern

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  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Besonderheiten im Fall von DBA

  • Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    DBA: Steuerabzug bei Künstlern

  • Betriebs-Berater

    Zur Rechtmäßigkeit des § 50 d Abs. 1 Satz 1 EStG

Kurzfassungen/Presse (2)

Zeitschriftenfundstellen

  • BFHE 175, 351
  • BB 1994, 2411
  • BB 1995, 88
  • DB 1994, 2531
  • BStBl II 1995, 129



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Wird zitiert von ... (23)  

  • BFH, 19.05.2010 - I B 191/09  

    AdV bei negativem Konflikt über abkommensrechtliche Qualifikation einer

    Das mag prinzipiell in Einklang damit stehen, dass sowohl das Abkommen zur Vermeidung der Doppelbesteuerung infolge dessen Transformation in nationales Recht (vgl. im Hinblick auf das DBA-Spanien: Zustimmungsgesetz vom 16. Januar 1968, BGBl II 1968, 9) als auch das Einkommensteuergesetz in der Normenhierarchie gleichrangig auf derselben Stufe stehen (vgl. z. B. Senatsurteil vom 13. Juli 1994 I R 120/93, BFHE 175, 351, BStBl II 1995, 129).
  • BFH, 20.03.2002 - I R 38/00  

    Erstattung der Kapitalertragsteuer bei zwischengeschalteter ausländischer

    Der abkommensrechtlich mögliche Erstattungsanspruch steht deshalb unter dem Vorbehalt der tatbestandlichen Voraussetzungen von § 50d Abs. 1 Satz 1 und Abs. 1 a EStG 1990/1994 (vgl. Senatsurteile vom 13. Juli 1994 I R 120/93, BFHE 175, 351, BStBl II 1995, 129; vom 21. Mai 1997 I R 79/96, BFH/NV 1997, 760; Senatsbeschluss vom 17. Mai 1995 I B 183/94, BFHE 178, 59, BStBl II 1995, 781; grundlegend Wassermeyer in Debatin/Wassermeyer, Doppelbesteuerungsabkommen, MA Art. 1 Rz. 12; Hahn-Joecks in Kirchhof/Söhn/Mellinghoff, a.a.O., § 50d Rdnr. A 23 ff., m.w.N.).
  • BFH, 21.05.1997 - I R 79/96  

    Verfahren zur Freistellung von DBA-Einkünften (§ 50 d EStG )

    Insoweit und zu Art. 25 des Grundgesetzes wird auf das Urteil des Senats vom 13. Juli 1994 I R 120/93 (BFHE 175, 351 , BStBl II 1995, 129 ) hingewiesen.

    Das Zustimmungsgesetz zu einem DBA ist ein einseitiger Akt des deutschen Gesetzgebers, der mit Vorbehalten versehen, aufgehoben oder geändert werden kann (BFH vom 13.7.1994 - I R 120/93, BStBl II 1995, 126).

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  • BFH, 10.01.2012 - I R 66/09  

    Verfassungswidrigkeit eines sog. Treaty override (§ 50d Abs. 8 EStG

    Dem hat sich der erkennende Senat in seiner bisherigen Spruchpraxis angeschlossen (vgl. z. B. Urteil vom 13. Juli 1994 I R 120/93, BFHE 175, 351, BStBl II 1995, 129, dort m. w. N. zur älteren Literatur; Beschluss vom 17. Mai 1995 I B 183/94, BFHE 178, 59, BStBl II 1995, 781).
  • FG Rheinland-Pfalz, 30.06.2009 - 6 K 1415/09  

    Zur Frage der Verfassungsmäßigkeit des § 50d Abs. 8 EStG

    Im Übrigen habe der BFH die Abweichung von in DBA festgelegten Besteuerungsgrundlagen für rechtmäßig erachtet (Urteil vom 13.07.1994, I R 120/93).

    Auch der Bundesfinanzhof (BFH) hat die Abweichung von in DBA festgelegten Besteuerungsregeln für rechtmäßig erachtet (BFH-Urteil vom 13.07.1994, I R 120/93, BStBl. II 1995, 129, zu § 50d Abs. 1 S. 1 EStG und Art. 16 Abs. 2 DBA Polen).

    25 GG ist nicht berührt, da das DBA-Türkei nicht zu den allgemeinen Regeln des Völkerrechts gehört (BFH-Urteil vom 13.07.1994, a.a.O., zum DBA-Polen).

  • FG Düsseldorf, 07.12.2010 - 13 K 1214/06  

    Besteuerung von Ruhegehaltszahlungen an persönlich haftenden Gesellschafter einer

    Die Art. 25 des Grundgesetzes (GG) und Art. 59 GG werden durch ein Treaty Override nicht verletzt (vgl. die eingehende Begründung von Seer, in IStR 1997, 481 ff.; vgl. ferner Frotscher, in FS für Harald Schaumburg, 2009, 687, BFH-Urteil vom 13. Juli 1994 I R 120/93, BFHE 175, 351, BStBl II 1995, 129).

    Spätere speziellere Regelungen gehen daher der übernommenen Vertragsnorm vor, wenn ein gesetzgeberischer Wille zur Abkommensverdrängung feststellbar ist (so die Rechtsprechung des BFH und die herrschende Literaturauffassung, vgl. etwa BFH-Urteil vom 13. Juli 1994 I R 120/93, BFHE 175, 351, BStBl II 1995, 129).

  • FG Bremen, 10.02.2011 - 1 K 20/10  

    Verfassungsmäßigkeit der Treaty Override Regelung des § 50d Abs. 9 S. 1 Nr.

    Der Beklagte ist ferner der Ansicht, dass auch der BFH in seinem Urteil vom 13. Juli 1994 ( I R 120/93) die Abweichung von in Doppelbesteuerungsabkommen festgelegten Besteuerungsregeln für rechtmäßig erachtet habe.

    Das Zustimmungsgesetz ist vielmehr ein einseitiger Akt des deutschen Gesetzgebers, der mit Vorbehalten versehen, aufgehoben oder geändert werden kann (BFH-Urteil vom 13. Juli 1994 I R 120/93, BFHE 175, 351 , BStBl II 1995, 129 ).

    Da der Gesetzgeber - wie bereits oben ausgeführt - die Möglichkeit hat, ein einfaches Gesetz durch ein anderes einfaches Gesetz zu ändern oder aufzuheben, besteht auch die Möglichkeit, das Vertragsgesetz und damit das DBA durch ein anderes Gesetz zu verdrängen (BFH-Urteil vom 13. Juli 1994 I R 120/93, BFHE 175, 351 , BStBl II 1995, 129 ).

  • BFH, 28.11.2001 - I B 169/00  

    § 50 d Abs. 1 a EStG - Wirksamkeit der Norm

    aa) Der Senat hat im Zusammenhang mit § 50d Abs. 1 Satz 1 EStG entschieden, dass Rechtsgrundlage für die Anwendung eines DBA das jeweilige innerstaatliche Zustimmungsgesetz ist und dass dieses vom Gesetzgeber nachträglich mit Vorbehalten versehen, aufgehoben oder geändert werden kann (Senatsurteil vom 13. Juli 1994 I R 120/93, BFHE 175, 351, BStBl II 1995, 129).

    bb) Allerdings ergibt sich aus der genannten Entscheidung des Senats, dass im Hinblick auf § 2 der Abgabenordnung (AO 1977) ein wirksames "treaty overriding" möglicherweise nur dann vorliegt, wenn der Gesetzgeber die Abweichung von den einschlägigen Zustimmungsgesetzen ausdrücklich anordnet (Senatsurteil in BFHE 175, 351, BStBl II 1995, 129, 130).

  • BFH, 17.05.1995 - I B 183/94  

    Steueranmeldung nach § 50 a EStG und DBA

    Der erkennende Senat hat durch Urteil vom 13. Juli 1994 I R 120/93 (BFHE 175, 351, BStBl II 1995, 129) entschieden, daß die in § 50 d Abs. 1 Satz 1 EStG getroffene Regelung rechtmäßig ist.
  • FG Köln, 14.03.2000 - 8 K 543/99  

    Steuerpflicht und Progressionsvorbehalt für Einkünfte eines in den USA ansässigen

    Eine abkommenswidrige, innerstaatliche Gesetzgebung ist jedoch nicht "rechtmäßig" (zu diesem Terminus vgl. BFH-Urteil vom 1.3. Juli 1994 I R 120/93, BStBl II 1995, 129 : § 50 d Abs. 1 Satz 1 EStG ist - im Verhältnis zum DBA-Polen - "rechtmäßig"; vgl. auch Vogel DBA Einleitg. Rz. 135).

    Denn im Urteil vom 13. Juli 1994 I R 120/93, BStBl II 1995, 129 [130]) hat der BFH festgestellt, daß § 2 AO nicht den Fall betrifft, daß der Gesetzgeber - wie z. B. in § 50 d Abs. 1 Satz 1 EStG geschehen - ausdrücklich eine vom Zustimmungsgesetz abweichende Regelung trifft.

  • FG Rheinland-Pfalz, 11.10.2007 - 6 K 1611/07  

    Nachweispflichten des § 50d Abs. 8 EStG für steuerfreien Arbeitslohn auf

  • FG Hamburg, 17.01.1997 - II 97/96  

    Quellensteuer auf Tournee-Sponsoring und Merchandising-Einkünfte

  • FG München, 30.07.2009 - 1 K 1816/09  

    Abkommensrechtliche Behandlung von Lizenzzahlungen als Sondervergütungen nach

  • FG Baden-Württemberg, 28.10.2004 - 6 K 170/02  

    Irische Kapitalgesellschaft (ISFC Dublin Docks) und Niedrigbesteuerung nach §

  • FG Köln, 25.01.2007 - 2 K 5824/04  

    Besteuerung von Dividenden in dem Vertragsstaat der Ansässigkeit der

  • FG Münster, 11.11.2008 - 15 K 1114/99  

    Rechtmäßigkeit einer gesonderten und einheitlichen Gewinnfeststellung für 1996

  • FG Baden-Württemberg, 25.10.2004 - 6 K 170/02  

    Niedrigbesteuerung nach § 8 Abs. 3 AStG; Tatbestandwirkung von

  • FG Niedersachsen, 04.03.2010 - 6 K 511/06  

    Steuerabzug nach § 50 a Abs. 4 EStG

  • FG Hamburg, 17.06.1996 - II 40/96  

    Ausländischer Künstler: Steuer- oder Nachforderungsbescheid gegen

  • FG Baden-Württemberg, 26.03.2003 - 2 K 453/01  

    Keine rückwirkende Kindergeldfestsetzung nach bestandskräftig gewordenem

  • FG Münster, 23.05.2001 - 8 K 1045/97  

    Ausländische Konzertdirektion haftet für „Künstlersteuer“ bei Auftritten im

  • FG Düsseldorf, 27.06.2002 - 14 K 2428/98  

    Progressionsvorbehalt; Zeitweise unbeschränkte Steuerpflicht; Einkünfte aus

  • FG Hessen, 15.12.2003 - 4 K 1604/02  

    Verlustausgleich bei ausländischen Betriebsstätten - Verlustausgleich;

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