Weitere Entscheidung unten: BFH, 12.10.1999

Rechtsprechung
   BFH, 24.02.2000 - III R 80/97   

Volltextveröffentlichungen (8)

mehr
  • DER BETRIEB(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Krankheitsbedingte Unterbringung der Eltern im Altenpflegeheim - Keine Aufteilung in Unterhalts- und Krankheitskosten - Aufwendungen für Heimunterbringung - Krankheitskosten - Außergewöhnliche Belastung

  • NWB SteuerXpert START
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Außergewöhnliche Belastung: Unterbringung in Altenpflegeheim

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)
  • Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Aufwendungen für die krankheitsbedingte Unterbringung von Angehörigen im Altenpflegeheim als außergewöhnliche Belastung

Kurzfassungen/Presse (3)

  • aok-business.de (Kurzinformation)

    Außergewöhnliche Belastung: Nicht nur Pflege hilft Steuern sparen

  • aerzteblatt.de (Pressemeldung)

    Aufwendungen absetzen

  • finanztip.de (Kurzinformation)

    Außergewöhnliche Belastung durch Pflegekosten für Eltern

Sonstiges

  • nwb.de (Verfahrensmitteilung)

    EStG § 33, EStG § 33a Abs 1
    Krankheitskosten; Pflegeheim; Pflegekosten; Unterhalt

Verfahrensgang

  • FG Köln, 11.12.1996 - 4 K 7087/94
  • BFH, 24.02.2000 - III R 80/97

Zeitschriftenfundstellen

  • BFHE 191, 280
  • NJW 2000, 2767
  • FamRZ 2000, 1014
  • BB 2000, 1123
  • DB 2000, 1206
  • BStBl II 2000, 294



Kontextvorschau:





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (30)  

  • BFH, 18.04.2002 - III R 15/00  

    Altenheim-Aufenthalt kann steuerlich geltend gemacht werden

    Zu den üblichen Aufwendungen der Lebensführung rechnen regelmäßig auch die Kosten für die altersbedingte Unterbringung in einem Altersheim (ständige Rechtsprechung, z.B. BFH-Urteil vom 24. Februar 2000 III R 80/97, BFHE 191, 280, BStBl II 2000, 294, m.w.N.).

    Denn zu den Krankheitskosten gehören nicht nur die Aufwendungen für medizinische Leistungen im engeren Sinn, sondern auch solche für eine krankheitsbedingte Unterbringung (BFH-Urteil in BFHE 191, 280, BStBl II 2000, 294).

  • BFH, 19.06.2008 - III R 57/05  

    Eine Abfindung von Unterhaltsansprüchen des geschiedenen Ehegatten kann nur

    Aufwendungen für die krankheitsbedingte Unterbringung von Angehörigen im Altenpflegeheim fallen deshalb unter § 33 EStG, während Aufwendungen für deren altersbedingte Heimunterbringung nur nach § 33a Abs. 1 EStG berücksichtigt werden können (Senatsurteil vom 24. Februar 2000 III R 80/97, BFHE 191, 280, BStBl II 2000, 294).
  • BFH, 13.12.2005 - X R 61/01  

    (Vermögensübergabe gegen Versorgungsleistungen

    Dabei kann offen bleiben, inwieweit diese Zahlungen als (typische) Unterhaltskosten i.S. von § 33a Abs. 1 EStG und inwieweit sie darüber hinaus als krankheitsbedingte, durch die Pflegebedürftigkeit der S ausgelöste erhöhte Aufwendungen i.S. von § 33 EStG einzuordnen sind (zur Abgrenzung der Aufwendungen i.S. von § 33a Abs. 1 EStG und § 33 EStG bei den Kosten der Unterbringung des Steuerpflichtigen oder --wie hier-- eines nahen Angehörigen in einem Alten(pflege-)heim vgl. z.B. BFH-Urteile vom 29. September 1989 III R 129/86, BFHE 158, 380, BStBl II 1990, 418; vom 24. Februar 2000 III R 80/97, BFHE 191, 280, BStBl II 2000, 294; vom 18. April 2002 III R 15/00, BFHE 199, 135, BStBl II 2003, 70; BFH-Beschluss vom 29. August 2003 III B 105/02, BFH/NV 2004, 178; vgl. ferner Mellinghoff in Kirchhof, Einkommensteuergesetz, KompaktKommentar, 5. Aufl., § 33 Rz. 5, m.w.N. und Rz. 100, Stichwort: "Altenheim"; Blümich/Oepen, Einkommensteuergesetz, Körperschaftsteuergesetz, Gewerbesteuergesetz, § 33a EStG Rz. 84, m.w.N.; Blümich/Heger, a.a.O., § 33 EStG Rz. 207 ff., m.w.N.).
mehr
  • BFH, 26.03.2009 - VI R 60/08  

    Unterhaltsaufwendungen als außergewöhnliche Belastung nach Verwendung eigener

    Deshalb bedarf es auch keiner Entscheidung, ob bzw. inwieweit hier überhaupt der Anwendungsbereich des § 33 EStG eröffnet ist, weil in Folge der Heimunterbringung der M durch die Pauschalregelungen des § 33a EStG nicht abgegoltene zusätzliche Aufwendungen entstanden sind (vgl. Urteil des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 24. Februar 2000 III R 80/97, BFHE 191, 280, BStBl II 2000, 294).

    Die Anwendbarkeit des § 33a EStG (vgl. BFH-Urteil in BFHE 191, 280, BStBl II 2000, 294) und die grundsätzliche Abziehbarkeit der von den Klägern geltend gemachten Aufwendungen nach dieser Vorschrift unterstellt, ist das FG zutreffend davon ausgegangen, dass im Streitfall auch die vom Träger der Sozialhilfe zur Finanzierung der Heimunterbringung verwendeten Altersbezüge der im Heim untergebrachten M als Einkünfte und Bezüge i.S. des § 33a Abs. 1 Satz 4 EStG zu berücksichtigen sind und deshalb ein Abzug nach § 33a EStG ausscheidet.

    Damit sind nur die üblichen, für den laufenden Lebensunterhalt des Empfängers bestimmten Leistungen gemeint; zu den üblichen Aufwendungen rechnen regelmäßig auch die Kosten für die altersbedingte Unterbringung in einem normalen Altenheim (vgl. BFH-Urteil in BFHE 191, 280, BStBl II 2000, 294, m.w.N.).

  • BFH, 23.05.2002 - III R 24/01  

    Heimunterbringungskosten als außergewöhnliche Belastung

    Nach der Rechtsprechung des Senats gilt dies insbesondere bei einer behinderungs- oder krankheitsbedingten Unterbringung in einem Heim (vgl. Urteil vom 24. Februar 2000 III R 80/97, BFHE 191, 280, BStBl II 2000, 294, m.w.N.).

    Es ist nichts Außergewöhnliches, dass ein älterer Mensch in einem Altersheim lebt, weil er nicht mehr für sich sorgen kann oder will (ständige Rechtsprechung, vgl. z.B. BFH-Urteile in BFHE 158, 380, BStBl II 1990, 418, und in BFHE 191, 280, BStBl II 2000, 294, m.w.N.).

  • BFH, 15.04.2010 - VI R 51/09  

    Heimkosten des nicht pflegebedürftigen Ehegatten keine außergewöhnlichen

    In einem solchen Fall ist die Gewährung des Pauschbetrags nach § 33a Abs. 3 Satz 2 Nr. 2 EStG ausgeschlossen (vgl. BFH-Urteil vom 24. Februar 2002 III R 80/97, BFHE 191, 280, BStBl II 2000, 294).
  • BFH, 30.06.2011 - VI R 14/10  

    Aufwendungen für die krankheitsbedingte Unterbringung eines Angehörigen als

    Aufwendungen für die krankheitsbedingte Unterbringung von Angehörigen in einem Altenpflegeheim fallen deshalb unter § 33 EStG, während beispielsweise Aufwendungen für deren altersbedingte Heimunterbringung nur nach § 33a Abs. 1 EStG berücksichtigt werden können (BFH-Urteile vom 24. Februar 2000 III R 80/97, BFHE 191, 280, BStBl II 2000, 294; in BFHE 222, 338, BStBl II 2009, 365, und vom 11. Februar 2010 VI R 61/08, BFHE 228, 350, BStBl II 2010, 621).

    Denn die unter § 33 EStG fallenden abziehbaren krankheitsbedingten Mehrkosten - und nur wegen dieser ist die Klägerin ausweislich der bindenden Feststellungen des FG vom Sozialamt der Stadt A in Anspruch genommen worden - umfassen ebenso wie bei einer Unterbringung in einem Krankenhaus nicht nur die Aufwendungen für Pflege und ärztliche Hilfe, sondern auch die gesamten vom Heim in Rechnung gestellten Kosten für Unterkunft und Verpflegung, die bei einem Heimaufenthalt in der Regel erheblich höher liegen als die dafür üblichen Kosten bei einem Verbleib im eigenen Haushalt (BFH-Urteil in BFHE 191, 280, BStBl II 2000, 294, m. w. N.).

  • BFH, 13.10.2010 - VI R 38/09  

    Heimkosten als außergewöhnliche Belastung

    Liegt dagegen ein durch Krankheit veranlasster Aufenthalt in einem Alters- oder Pflegeheim vor, stellen sich die Aufwendungen für die Heimunterbringung als Krankheitskosten dar (BFH-Urteile vom 24. Februar 2000 III R 80/97, BFHE 191, 280, BStBl II 2000, 294; vom 23. Mai 2002 III R 24/01, BFHE 199, 296, BStBl II 2002, 567; vom 18. April 2002 III R 15/00, BFHE 199, 135, BStBl II 2003, 70; s. auch R 33.3 Abs. 1 Satz 1 i. V. m. Abs. 2 Satz 2 der Einkommensteuer-Richtlinien 2008).
  • BFH, 29.03.2001 - III B 146/00  

    Grundsätzliche Bedeutung der Rechtssache; Altenheim-Unterbringungskosten als

    An dieser ständigen Rechtsprechung hat der BFH festgehalten (vgl. BFH-Urteil vom 24. Februar 2000 III R 80/97, BFHE 191, 280, BStBl II 2000, 294, m.umf.N.), und insbesondere bestätigt, dass die Anwendung des § 33 EStG dann nicht ausgeschlossen sei, wenn dem Steuerpflichtigen in Ausnahmefällen durch außergewöhnliche Umstände zusätzliche, durch die Pauschalregelungen des § 33a EStG nicht abgegoltene besondere Aufwendungen entstünden.

    Die Beschwerde meint, das FG habe mit seinem allgemein gehaltenen Verweis auf die Pauschalregelung in § 33a Abs. 3 Satz 2 EStG das vom BFH in seinem Urteil in BFHE 191, 280, BStBl II 2000, 294 postulierte Gebot einer Einzelfall bezogenen Prüfung ignoriert.

    Vielmehr hat der BFH in dem vermeintlichen Divergenzurteil in BFHE 191, 280, BStBl II 2000, 294 und ebenso im BFH-Urteil vom 12. November 1996 III R 38/95 (BFHE 182, 64, BStBl II 1997, 387, unter 1. a und b der Gründe) unter Nachweis der ständigen Rechtsprechung gerade Aufwendungen, die einem Steuerpflichtigen durch seine altersbedingte Unterbringung in einem Altenheim erwachsen, ausdrücklich nicht als außergewöhnlich, sondern als typische Kosten der Lebensführung qualifiziert, so dass der grundsätzliche Ausschluss eines Abzugs solcher Aufwendungen als außergewöhnliche Belastung nach § 33 EStG im Wortsinn zu verstehen ist.

  • BFH, 27.03.2007 - VIII R 60/05  

    Kein Halbeinkünfteverfahren auf ohne Liquidation im Veranlagungszeitraum 2001

    Verneint es die Voraussetzungen für eine eigenkapitalersetzende Maßnahme oder ggf. in der geltend gemachten Höhe, so muss es dementsprechend saldieren (vgl. zum Saldierungsgebot Beschluss des Großen Senats des BFH vom 17. Juli 1967 GrS 1/66, BFHE 91, 393, BStBl II 1968, 344; BFH-Beschluss vom 19. April 2005 III B 19/04, juris; BFH-Urteil vom 24. Februar 2000 III R 80/97, BFHE 191, 280, BStBl II 2000, 294, 296), und zwar bis zur Grenze des im finanzgerichtlichen Verfahren geltenden Verböserungsverbotes (§ 96 Abs. 1 Satz 2 FGO; BFH-Urteile vom 12. Dezember 1995 VIII R 59/92, BFHE 179, 335, BStBl II 1996, 219; vom 26. November 1997 X R 146/94, BFH/NV 1998, 961).
  • FG München, 29.09.2004 - 9 K 3169/03  

    Nachweis der krankheitsbedingten Heimunterbringung eines Angehörigen als

  • FG Niedersachsen, 19.03.2002 - 13 K 519/97  

    Abzugs von Aufwendungen für die Unterbringung in einem Altenheim und Pflegeheim

  • BFH, 24.05.2000 - VI R 89/99  

    a. Bedarf

  • FG Köln, 26.10.2004 - 1 K 2682/02  

    Außergewöhnliche Belastungen bei Unterbringung in einem Seniorenpflegeheim

  • FG München, 27.06.2006 - 2 K 859/03  

    Nachweis der Zwangsläufigkeit einer Heimunterbringung durch ein nachträglich

  • BFH, 18.12.2008 - III R 12/07  

    Unterbringungskosten in einem Altenheim als außergewöhnliche Belastung -

  • BFH, 29.08.2003 - III B 105/02  

    NZB: Übergehen von Sachanträgen

  • FG München, 31.07.2007 - 2 K 3041/04  

    Ansatz von Aufwendungen für die Unterbringung in einem Sozialtherapeutischen

  • FG Hamburg, 11.05.2001 - VI 122/00  

    Aufwendungen für behinderungsbedingte Unterbringung in betreuter Wohngemeinschaft

  • FG Niedersachsen, 12.05.2009 - 10 K 63/05  

    Behandlung von Aufwendungen für die Unterbringung und Versorgung in einem

  • BFH, 09.12.2010 - VI R 14/09  

    Kosten behinderungsbedingter Heimunterbringung als außergewöhnliche Belastungen

  • FG Düsseldorf, 21.02.2012 - 10 K 2504/10  
  • FG Düsseldorf, 21.02.2012 - 10 K 2505/10  
  • BFH, 28.03.2001 - III B 120/00  
  • FG Baden-Württemberg, 24.09.2007 - 6 K 83/07  

    Zumutbare Belastung bei getrennter Veranlagung - außergewöhnliche Belastung bei

  • FG Köln, 28.04.2009 - 8 K 1337/08  

    Ermäßigung der Einkommenssteuer durch Abzug von Kosten der krankheitsbedingten

  • FG Niedersachsen, 14.09.2005 - 3 K 635/04  

    Keine förmlichen Anforderungen an den Nachweis von Krankheitskosten i.S.d. §

  • FG Mecklenburg-Vorpommern, 20.07.2005 - 1 K 135/02  

    Unterhaltszahlungen für zurückliegende Jahre als außergewöhnliche Belastung;

  • FG Hessen, 15.11.2001 - 3 K 2329/99  

    Unterhaltsbedürftig; Zwangsläufig; Außergewöhnliche Belastung; Angehöriger;

  • FG Hamburg, 27.04.2005 - II 116/03  

    Abgabenordnung/Einkommensteuer: Rechtserheblichkeit neuer

Rechtsprechung
   BFH, 12.10.1999 - VII R 6/99   

Volltextveröffentlichungen (5)

  • riw-online.de(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Nacherhebung von Zoll wegen Widerrufs der Ursprungszeugnisse

  • rechtsportal.de

    Nacherhebung von Zoll beim Widerruf von Ursprungszeugnissen zur Erlangung einer Zollpräferenz

  • Judicialis
mehr

Kurzfassungen/Presse

  • NWB SteuerXpert START (Leitsatz)

    ZK Art. 220 Abs. 2 Buchst. b ZK Art. 221 ZK Art. 239 ZKDVO i.d.F. von Art. 1 Nr. 1 VO (EG) Nr. 3254/94 Art. 67, 68, 77 Abs. 1 ZKDVO i.d.F. von Art. 94

Sonstiges

  • nwb.de (Verfahrensmitteilung)

    ZK Art 220, ZKDV Art 78, VO (EWG) Nr 3668/93, VO (EWG) Nr 3832/90, VO (EWG) Nr 2913/92 (ZK) Art 220, VO (EWG) Nr 2454/93 Art 78
    Aktiver Irrtum; EG; Nachweis; Präferenznachweis; Ursprung; Vertrauensschutz; Zoll

Verfahrensgang

  • FG Düsseldorf, 04.12.1998 - 4 K 2029/98
  • BFH, 12.10.1999 - VII R 6/99

Zeitschriftenfundstellen

  • BFHE 190, 507
  • BB 1999, 2601
  • BB 2000, 237
  • BStBl II 2000, 294



Kontextvorschau:





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (33)  

  • BFH, 14.06.2005 - VII R 17/04  

    Wiedereinfuhr von EU-Ursprungserzeugnissen aus Tschechien - Absehen von der

    Die Klägerin habe entgegen der Rechtsprechung des Senats (Urteil vom 12. Oktober 1999 VII R 6/99, BFHE 190, 507) nicht dargelegt, dass die Unrichtigkeit der Warenverkehrsbescheinigungen darauf beruhe, dass die tschechischen Behörden sie aufgrund richtiger und vollständiger Angaben der Ausführer, jedoch in Verkennung der Ursprungsregeln ausgestellt hätten.

    Das FG ist im Ansatzpunkt zutreffend davon ausgegangen, dass eine Zollschuld gemäß Art. 201 Abs. 1 ZK entstanden ist und eine Präferenzbehandlung für die streitgegenständlichen PKW vom Typ A regelmäßig dann ausscheidet, wenn --wie hier-- bei der Überprüfung einer als Präferenznachweis vorgelegten Warenverkehrsbescheinigung nicht eindeutig festzustellen ist, dass die Warenverkehrsbescheinigung richtig ist (vgl. Urteile des Bundesfinanzhofs --BFH-- in BFHE 200, 444, BStBl II 2003, 145; in BFHE 190, 507; BFH-Beschluss vom 12. März 2002 VII B 169/01, BFH/NV 2002, 962).

    Das Vorliegen dieser Voraussetzungen hat der Zollschuldner substantiiert darzulegen (Senatsurteil in BFHE 190, 507, 511 f.) und erforderlichenfalls zu beweisen.

  • BFH, 06.06.2000 - VII R 72/99  

    Nacherhebung von Einfuhrabgaben

    Vertrauensschutzgesichtspunkte können im Falle der Nacherhebung nur insoweit berücksichtigt werden, als die dafür im Gemeinschaftsrecht festgelegten Voraussetzungen erfüllt sind, d. h. wenn einer der in Art. 5 VO Nr. 1697/79 (bis 31. Dezember 1993) bzw. Art. 220 Abs. 2 ZK ausdrücklich geregelten Tatbestände erfüllt ist (vgl. Senatsurteil vom 12. Oktober 1999 VII R 6/99, BFHE 190, 507, BStBl II 2000, 294, m. w. N.).
  • BFH, 27.07.2005 - VII R 19/04  

    Wiedereinfuhr von EU-Ursprungserzeugnissen in die EU

    Die Klägerin habe entgegen der Rechtsprechung des Senats (Urteil vom 12. Oktober 1999 VII R 6/99, BFHE 190, 507) nicht dargelegt, dass die Unrichtigkeit der Warenverkehrsbescheinigungen darauf beruhe, dass die tschechischen Behörden sie aufgrund richtiger und vollständiger Angaben der Ausführer, jedoch in Verkennung der Ursprungsregeln ausgestellt hätten.

    Das FG ist im Ansatzpunkt zutreffend davon ausgegangen, dass eine Zollschuld gemäß Art. 201 Abs. 1 ZK entstanden ist und eine Präferenzbehandlung für die streitgegenständlichen PKW regelmäßig dann ausscheidet, wenn --wie hier-- bei der Überprüfung einer als Präferenznachweis vorgelegten Warenverkehrsbescheinigung nicht eindeutig festzustellen ist, dass die Warenverkehrsbescheinigung richtig ist (vgl. Urteile des Bundesfinanzhofs --BFH-- in BFHE 200, 444, BStBl II 2003, 145; in BFHE 190, 507; BFH-Beschluss vom 12. März 2002 VII B 169/01, BFH/NV 2002, 962).

    Das Vorliegen dieser Voraussetzungen hat der Zollschuldner substantiiert darzulegen (Senatsurteil in BFHE 190, 507, 511 f.) und erforderlichenfalls zu beweisen.

mehr
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht