Rechtsprechung
   BFH, 17.05.2000 - I R 19/98   

Volltextveröffentlichungen (8)

  • lexetius.com

    EStG i. d. F. vor Änderung durch das StandOG § 50c Abs. 1 Satz 1 Nr. 1

  • Simons & Moll-Simons

    EStG i.d.F. vor Änderung durch das StandOG § 50c Abs. 1 Satz 1 Nr. 1

  • IWW
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  • DER BETRIEB(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    § 50c Abs. 1 Satz 1 EStG setzt Erwerb von Anteilen an einer unbeschränkt steuerpflichtigen Kapitalgesellschaft voraus - Wann muss die unbeschränkte Steuerpflicht gegeben sein? - Zur unbeschränkten Steuerpflicht einer ausländischen Kapitalgesellschaft

  • NWB SteuerXpert START
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    EStG (i.d.F. vor Änderung durch das StandOG StandOG) § 50c Abs. 1 S. 1 Nr. 1
    Ausschüttungsbedingte Teilwertabschreibung

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)
  • Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Anwendungsbereich des § 50 c Abs. 1 EStG vor seiner Änderung durch das Standortsicherungsgesetz 1993

Sonstiges

  • nwb.de (Verfahrensmitteilung)

    EStG § 50 c, KStG § 1 Abs 1 Nr 1
    Anteilserwerb; Gewinnausschüttung; Teilwertabschreibung; unbeschränkte Steuerpflicht; Zeitpunkt

Verfahrensgang

  • FG Rheinland-Pfalz, 12.01.1998 - 5 K 1507/96
  • BFH, 17.05.2000 - I R 19/98

Zeitschriftenfundstellen

  • BFHE 192, 282
  • BB 2000, 1930
  • DB 2000, 1846
  • BStBl II 2000, 619



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Wird zitiert von ... (11)  

  • BFH, 20.03.2002 - I R 63/99  

    Zum Verhältnis der Hinzurechnungsbesteuerung nach § 7 AStG zu 42 AO

    Der spezielleren Vorschrift kommt hiernach im Hinblick auf die allgemeine Regelung eine Abschirmwirkung zu (Senatsurteile in BFHE 168, 279, BStBl II 1992, 1029, in BFHE 166, 323, BStBl II 1992, 1026, in BFHE 191, 257, BStBl II 2001, 222, und in BFH/ NV 2000, 824; vom 17. Mai 2000 I R 19/98, BFHE 192, 282, BStBl II 2000, 619).
  • BFH, 07.11.2007 - I R 41/05  

    Sperrbetrag bei Aufwärtsverschmelzung

    Die Belastung der Erträge mit Körperschaftsteuer während der Besitzzeit des Nichtanrechnungsberechtigten wird dadurch bei dem (anrechnungsberechtigten) Anteilserwerber definitiv; die Einmalbesteuerung im Inland wird sichergestellt (Senatsurteile vom 17. Mai 2000 I R 19/98, BFHE 192, 282, BStBl II 2000, 619; vom 22. Februar 2006 I R 120/04, BFHE 213, 25, BStBl II 2007, 321).
  • FG Hessen, 05.11.2007 - 6 K 2291/07  

    Rücknahme der Genehmigung zur Besteuerung der Umsätze nach vereinnahmten

    bb) Der Klägerin ist zwar insoweit zuzustimmen, als im Hinblick auf ihre ertragsteuerliche Befreiung von der Buchführungs- und Aufzeichnungspflicht eine Istbesteuerung nicht nur konsequent, sondern auch vom Normzweck des § 20 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 UStG erfasst wäre, sie verkennt jedoch, dass Grenze jeder Auslegung der mögliche Wortsinn einer Vorschrift ist (BFH-Urteil vom 17.05.2000 I R 19/98, BStBl II 2000, 619; Lang in Tipke/Lang, Steuerrecht, 18. Auflage, § 5 Rz 53).

    In solchen Fällen ist eine Rechtsfortbildung nicht möglich, weil der Richter sich andernfalls unter Verstoß gegen den Gesetzesvorbehalt (Art. 20 Abs. 3 GG) an die Stelle des Gesetzgebers setzten würde (vgl. BFH-Urteil vom 17.05.2000 I R 19/98, BStBl II 2000, 619).

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  • BFH, 20.03.2001 - I R 63/99  

    Gestaltungsmissbrauch bei Zwischenschaltung einer Finanzierungsgesellschaft

    Der spezielleren Vorschrift kommt hiernach im Hinblick auf die allgemeine Regelung eine Abschirmwirkung zu (Senatsurteile in BFHE 168, 279, BStBl II 1992, 1029, in BFHE 166, 323, BStBl II 1992, 1026, in BFHE 191, 257, BStBl II 2001, 222, und in BFH/NV 2000, 824; vom 17. Mai 2000 I R 19/98, BFHE 192, 282, BStBl II 2000, 619).
  • BFH, 06.11.2002 - V R 57/01  

    "unterhaltende" Leistungen und "ähnliche" Leistungen

    Eine Auslegung gegen den möglichen Wortsinn kommt nur unter sehr engen Voraussetzungen in Betracht, wenn nämlich die auf den Wortlaut abgestellte Auslegung zu einem sinnwidrigen Ergebnis führen würde (vgl. z.B. BFH-Urteile vom 11. Juli 2001 VII R 28/99, BFHE 195, 510, BStBl II 2002, 267; vom 17. Mai 2000 I R 19/98, BFHE 192, 282, BStBl II 2000, 619, m.w.N.).
  • FG Rheinland-Pfalz, 19.01.2005 - 1 K 2976/01  

    Sperrbetrag nach § 50c Abs. 11 EStG 1997

    Dies muss deswegen dem Gesetzgeber überlassen bleiben (BFH-Urteil vom 17. Mai 2000 - I R 19/98, a.a.O.).

    Der BFH hat in seinem Urteil vom 17. Mai 2000 - I R 19/98 - a.a.O., in dem die Frage zu entscheiden war, ob § 50c Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 EStG i.d.F. vor Änderung durch das Standortsicherungsgesetz - StandOG - anwendbar ist, wenn die Kapitalgesellschaft, deren Anteile veräußert wurden, im Zeitpunkt dieser Veräußerung noch beschränkt steuerpflichtig ist und erst im Anschluss daran unbeschränkt steuerpflichtig wird, ausgeführt, dass im Ergebnis § 50c EStG eine sondergesetzliche Konkretisierung des allgemeinen abgabenrechtlichen Missbrauchstatbestandes in § 42 Satz 1 AO beinhalte, wonach das Steuergesetz durch Missbrauch von Gestaltungsmöglichkeiten nicht umgangen werden könne.

  • FG Düsseldorf, 10.09.2002 - 6 K 3666/98  

    Dividendenstichtagsgeschäfte; Nichtanrechnungsberechtigter Anteilseigner;

    § 50 c EStG stellt eine sondergesetzliche Konkretisierung des allgemeinen abgabenrechtlichen Missbrauchstatbestandes in § 42 Satz 1 AO dar, weshalb ein mittels § 50 c EStG nicht vorgesehener Ausschluss der Zurechnung von Dividendenbezügen und von Körperschaftsteuerguthaben beim anrechnungsberechtigten Steuerpflichtigen nicht mit Hilfe des § 42 AO zu erreichen ist (BFH vom 17.05.2000 I R 19/98, BStBl II 2000, 619).
  • FG Thüringen, 09.04.2003 - III 313/02  

    Ermittlung des geldwerten Vorteils aus der verbilligten Überlassung von

    Eine derartige analoge Anwendung verbiete aber der Gesetzesvorbehalt, Art. 20 Abs. 3 GG , vgl. etwa Urteil des BFH vom 17. Mai 2000, BStBl II 2000, 619.
  • FG Münster, 25.10.2006 - 1 K 538/03  

    Gestaltungsmissbrauch bei Formwechsel KapGes in PersGes

    § 5 Abs. 3 Satz 2 UmwStG a.F. sowie § 50c EStG i.V.m. § 4 Abs. 5 UmwStG a.F. stellen die im vorliegenden Fall zu prüfenden speziellen Missbrauchstatbestände dar (hinsichtlich des § 50c EStG vgl. BFH-Urteil vom 17.5.2000 I R 19/98, BFHE 192, 282, BStBl II 2000, 619).
  • FG München, 07.03.2001 - 7 V 498/01  

    Verfassungsmäßigkeit der erstmaligen Anwendung der Neuregelung des § 50c

    Wenn das Gesetz den Weg, dem Erwerber der Anteile (und nicht dem Veräußerer) die (angeschafften) Beteiligungserträge als Ertrag zuzurechnen, gegangen ist, ist dies gerade aus Gründen der Steuersystematik geschehen, um nicht in das körperschaftsteuerliche Anrechnungsverfahren einzugreifen und dadurch Systembrüche zu vermeiden (vgl. dazu auch BFH-Urteil vom 17. Mai 2000 I R 19/98, BStBl II 2000, 619, 620 unter 3. a zu § 50 c Abs. 11 EStG ).
  • FG Thüringen, 28.09.2011 - 3 K 1086/09  
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