Weitere Entscheidung unten: BFH, 18.04.2000

Rechtsprechung
   BFH, 08.06.2000 - IV R 37/99   

Volltextveröffentlichungen (8)

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  • DER BETRIEB(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Zur Unwirksamkeit einer versehentlich erklärten Einspruchsrücknahme - Steuerliche Behandlung einer doppelstöckigen Personengesellschaft, wenn die Untergesellschaft nur Vermögen verwaltet - Gewerblich tätige Obergesellschaft prägt die Tätigkeit der vermögensverwaltenden Untergesellschaft

  • NWB SteuerXpert START
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Gewerbliche Prägung einer GbR

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)
  • Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Zurücknahme eines Einspruchs/ Gewerbliche Prägung einer GbR durch an ihr beteiligte gewerblich tätige Personengesellschaft

Sonstiges

  • nwb.de (Verfahrensmitteilung)

    AO 1977 § 362, EStG § 15 Abs 3 Nr 2
    Einspruchsrücknahme; Gewerbliche Prägung; Rückwirkung

Verfahrensgang

  • FG München, 16.03.1999 - 12 K 616/94
  • BFH, 08.06.2000 - IV R 37/99

Zeitschriftenfundstellen

  • BFHE 193, 85
  • BB 2001, 86
  • DB 2001, 126
  • BStBl II 2001, 162



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Wird zitiert von ... (33)  

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  • BFH, 20.12.2006 - X R 38/05  

    Kürzung des Vorwegabzugs bei nachträglicher Lohnzahlung für ein im Vorjahr

    aa) Zum einen gelten für die Auslegung, den Zugang und das Wirksamwerden der Einspruchsrücknahme die für empfangsbedürftige Willenserklärungen bestehenden Regelungen des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) entsprechend (BFH-Entscheidungen vom 8. Juni 2000 IV R 37/99, BFHE 193, 85, BStBl II 2001, 162, und vom 3. April 2002 IX B 151/01, BFH/NV 2002, 900; Birkenfeld in HHSp, § 362 AO Rz 15, m.w.N.).
  • BFH, 23.09.2008 - I B 92/08  

    Gemeinschaftsrechtmäßigkeit und Verfassungsmäßigkeit der sog. Wegzeugsteuer nach

    Eine Enttäuschung dieses Vertrauens ist nach der Rechtsprechung des BVerfG gleichwohl gerechtfertigt, wenn das Vertrauen nicht schutzwürdig war, weil mit der Neuregelung gerechnet werden musste, wenn das geltende Recht unklar und verworren war, wenn das Vertrauen einer ungültigen Rechtsnorm galt oder wenn zwingende Gründe des gemeinen Wohls die Rückwirkung rechtfertigen (BVerfG-Urteil vom 19. Dezember 1961 2 BvL 6/59, BVerfGE 13, 261, 271; BFH-Urteile vom 10. Juli 1986 IV R 12/81, BFHE 147, 63, BStBl II 1986, 811; vom 8. Juni 2000 IV R 37/99, BFHE 193, 85, 91, BStBl II 2001, 162).
  • BFH, 30.10.2002 - IX R 80/98  

    Einkünftequalifizierung bei Zebra-Gesellschaften

    Darüber hinaus hat er im Urteil vom 8. Juni 2000 IV R 37/99 (BFHE 193, 85, BStBl II 2001, 162) darauf hingewiesen, dass anteilige Einkünfte, die eine gewerblich geprägte KG sowie eine GmbH als Gesellschafter einer Grundstücks-GbR erzielten, auf der Ebene der GbR gesondert und einheitlich festzustellen seien.
  • BFH, 07.04.2004 - I B 61/03  

    Darlegung der grundsätzlichen Bedeutung und der Divergenz

    Die Erklärung der Rücknahme einer Klage unterliege als empfangsbedürftige Willenserklärung des Verfahrensrechts den Auslegungsregeln der §§ 133, 157 des Bürgerlichen Gesetzbuchs --BGB-- (Hinweis auf Urteil des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 8. Juni 2000 IV R 37/99, BFHE 193, 85, BStBl II 2001, 162).

    Die Vorentscheidung weiche vom BFH-Urteil in BFHE 193, 85, BStBl II 2001, 162 ab, wonach das Gericht alle Umstände in Betracht zu ziehen habe, die sich nicht aus dem Rücknahmeschreiben selbst ergäben.

    Im Übrigen folgt das FG den Grundsätzen des BFH-Urteils in BFHE 193, 85, BStBl II 2001, 162 ausdrücklich.

  • FG Rheinland-Pfalz, 26.01.2010 - 3 K 2002/09  

    Steuerermäßigung für Handwerkerleistungen; Höchstbetrag

    Das ist dann geboten, wenn die wortgetreue Auslegung zu einem sinnwidrigen Ergebnis führt, das vom Gesetzgeber nicht beabsichtigt sein kann (Beschluss vom 8. September 2004 X B 51/04, BFH/NV 2005, 53; Urteil vom 8. Juni 2000 IV R 37/99, Bundessteuerblatt II 2001, 162; Urteil vom 17. Januar 1995 IX R 37/91, Bundessteuerblatt II 1995, 410; Urteil vom 17. Februar 1994 VIII R 30/92, Bundessteuerblatt II 1994, 938; Urteil vom 2. August 1983 VIII R 190/80, Bundessteuerblatt II 1984, 4; Urteil vom 1. August 1974 IV R 120/70, Bundessteuerblatt II 1975, 12).

    Dies kann beispielsweise bei einem erkennbaren bzw. offensichtlichen Redaktionsversehen der Fall sein (BFH, Urteil vom 8. Juni 2000 IV R 37/99, a.a.O.).

    Unter Korrektur dieses gesetzgeberischen Redaktionsversehens (vgl. BFH, Urteil vom 8. Juni 2000 IV R 37/99, a.a.O.) ist daher Art. 4 Abs. 3 des Wachstumsstärkungsgesetzes dahingehend zu lesen, dass sowohl der ausdrücklich benannte Art. 1 Nr. 3 (§ 35a Abs. 2 S. 2 EStG in der Fassung des Wachstumsstärkungsgesetzes) als auch der versehentlich nicht erwähnte Art. 1 Nr. 4 b) (§ 52 Abs. 50b S. 4 EStG in der Fassung des Wachstumsstärkungsgesetzes) am Tag nach der Verkündung, also am 30.12.2008, in Kraft getreten sind.

  • FG Saarland, 18.11.2010 - 1 K 2455/06  

    Doppelstöckige Personengesellschaft: Keine gewerbliche Prägung einer

    Der BFH habe mit Urteil vom 8. Juni 2000 (BStBl II 2001, 162) für den Fall einer GmbH & Co KG eine extensive Auslegung des Wortlauts der Norm bestätigt.

    Eine Obergesellschaft in der Rechtsform der GmbH & Co. KG, die originär gewerblich tätig ist und - wäre sie dies nicht - als gewerblich geprägte Gesellschaft gilt, steht ebenfalls nach § 15 Abs. 3 Nr. 2 Satz 2 EStG einer Kapitalgesellschaft gleich (BFH vom 8. Juni 2000 IV R 37/99, BStBl II 2001, 162).

    Aus dem BFH-Urteil vom 8. Juni 2000 (IV R 37/99 BStBl II 2001, 162) kann nichts anderes hergeleitet werden.

  • BFH, 11.03.2010 - VI R 9/08  

    Beiträge für eine Direktversicherung - Durchschnittsberechnung nach § 40b

    Denn Steuergesetze können nur ausnahmsweise gegen den Wortlaut ausgelegt werden, wenn die wortgetreue Auslegung zu einem sinnwidrigen Ergebnis führt, das vom Gesetzgeber nicht beabsichtigt sein kann (Urteil des Bundesfinanzhofs vom 8. Juni 2000 IV R 37/99, BFHE 193, 85, BStBl II 2001, 162).
  • BFH, 23.04.2003 - IX R 28/00  

    Teilanfechtung

  • BFH, 13.09.2001 - IV B 87/01  
  • FG Niedersachsen, 28.09.2010 - 12 K 478/08  

    Zeitlicher Anwendungsbereich des § 46 Abs. 2 Nr. 1 EStG in der Fassung des

  • BFH, 18.01.2007 - IV R 35/04  

    Einspruch; Auslegung

  • BFH, 10.03.2009 - IX B 177/08  

    Nichtzulassungsbeschwerde: Divergenz - Einspruchsrücknahme - Sachaufklärung -

  • FG Düsseldorf, 12.03.2003 - 7 K 7427/98  

    Gewerblicher Grundstückshandel; Zebragesellschaft; Zuständigkeit;

  • FG Bremen, 16.11.2006 - 4 K 169/04  

    Voraussetzungen der Festsetzung eines Zusatzzolls auf aus den Vereinigten Staaten

  • FG Köln, 21.03.2001 - 4 K 6694/97  

    Zulässigkeit strafverschärfender Analogie

  • FG Schleswig-Holstein, 01.07.2004 - 5 K 100/03  

    Mögliche Auslegung eines Schreibens zur Rücknahme eines Einspruchs

  • FG Düsseldorf, 13.03.2003 - 7 K 7427/98  
  • BFH, 24.10.2003 - IX B 70/03  

    Auslegung prozessualer Willenserklärungen

  • FG Bremen, 07.02.2007 - 3 K 73/05  

    Berücksichtigung von vor dem Gesetzesbeschluss zum Fünften Gesetz zur Änderung

  • FG München, 30.07.2009 - 1 K 1816/09  

    Abkommensrechtliche Behandlung von Lizenzzahlungen als Sondervergütungen nach

  • BFH, 08.10.2001 - VIII B 22/01  
  • FG Düsseldorf, 27.10.2009 - 17 K 1039/08  

    Gesetzeslücke bei Einführung des Halbeinkünfteverfahrens

  • FG Münster, 01.09.2011 - 9 K 5772/03  

    Bestätigung des Vorlagebeschlusses des Gerichts v. 2.3.2007 an das BVerfG:

  • FG Münster, 28.01.2005 - 9 K 1514/02  

    Verfassungsrechtliche Beurteilung der rückwirkenden Geltung von § 23 Abs. 2

  • FG Rheinland-Pfalz, 07.10.2010 - 4 K 1663/07  

    Haftung einer Bank bei Überweisung von Guthaben des Erblassers an den im Ausland

  • FG Niedersachsen, 28.09.2009 - 3 K 869/04  

    Besteuerung des Veräußerungsgewinns bei Übertragung eines Grundstücks aus dem

  • FG Köln, 14.03.2001 - 11 K 5230/95  

    Bildung einer § 6 b-Rücklage bei einer GmbH & Co. GbR

  • FG Köln, 15.03.2005 - 13 K 5975/03  

    Umgliederung des verwendbaren Eigenkapitals

  • FG Köln, 13.07.2010 - 8 V 887/10  

    Vorliegen einer Organschaft; Feststellungswirkung eines Haftungsbescheides

  • OVG Sachsen-Anhalt, 22.06.2010 - 4 L 14/09  

    Vereinbarkeit des § 233a Abgabenordnung ( AO ) mit wesentlichen Grundsätzen

Rechtsprechung
   BFH, 18.04.2000 - VIII R 11/98   

Volltextveröffentlichungen (7)

  • lexetius.com

    EStG 1990 § 15a Abs. 1, Abs. 2, Abs. 4, § 52 Abs. 19 Satz 2 Nr. 4, § 52 Abs. 19 Satz 3 Nr. 3 Buchst. b, 2. Halbsatz, § 7 Abs. 2; EStDV § 82f; AO 1977 § 180 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a; FGO § 48 Abs. 1 Nr. 3 (a. F.), § 60 Abs. 3

  • Simons & Moll-Simons

    EStG 1990 § 15a Abs. 1, Abs. 2, Abs. 4, § 52 Abs. 19 Satz 2 Nr. 4, § 52 Abs. 19 Satz 3 Nr. 3 Buchst. b, 2. Halbsatz, § 7 Abs. 2; EStDV § 82f; AO 1977 § 180 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. a; FGO § 48 Abs. 1 Nr. 3 (a.F.), § 60 Abs. 3

  • DER BETRIEB

    Verrechenbarkeit von Verlusten nach § 15a Abs. 4 EStG 1990 - Zur Bedeutung von § 52 Abs. 19 Satz 3 Buchst. b EStG 1990 - Kein Wahlrecht hinsichtlich der Reihenfolge des Abzugs von Verlustanteilen - Kein Meistbegünstigungsgrundsatz

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Sonstiges

  • nwb.de (Verfahrensmitteilung)

    EStG § 15 a, EStG § 52 Abs 19
    Kommanditist; Verlust

Verfahrensgang

  • FG Niedersachsen, 03.12.1997 - II 91/96
  • BFH, 18.04.2000 - VIII R 11/98

Zeitschriftenfundstellen

  • BFHE 192, 422
  • BB 2000, 2404
  • DB 2000, 2454
  • BStBl II 2001, 162
  • BStBl II 2001, 166



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Wird zitiert von ... (3)  

  • BFH, 13.07.2006 - IV R 67/04  

    Gewinnzurechnung nach § 15a Abs. 3 EStG - Gesetzlicher Beteiligtenwechsel -

    Entgegen der Ansicht des FA folgt nichts anderes aus dem BFH-Urteil vom 18. April 2000 VIII R 11/98 (BFHE 192, 422, BStBl II 2001, 166).

    Hiervon geht auch das Urteil in BFHE 192, 422, BStBl II 2001, 166 aus, wenn es ausführt, dass sich für die nicht in § 52 Abs. 19 Satz 2 Nr. 4 EStG genannten Verluste die Ausgleichs- und Abzugsfähigkeit allein nach § 15a Abs. 1 Satz 1 EStG bestimme (unter II.2.a bb, 1. Abs. a.E.).

  • BFH, 14.10.2003 - VIII R 81/02  

    Neue BFH-Rechtsprechung zu § 15a EStG

    Nur diese Beurteilung nach dem sog. Stichtagsprinzip entspricht zudem --wie der Bundesfinanzhof (BFH) mit Urteil vom 14. Dezember 1995 IV R 106/94 (BFHE 179, 368, BStBl II 1996, 226, 229, 230) im Einzelnen dargelegt hat-- dem Willen des Gesetzgebers, die Verlustverrechnung nach Maßgabe der Haftungsverhältnisse am jeweiligen Bilanzstichtag zu begrenzen, sei es auf den Betrag der zu diesem Zeitpunkt geleisteten Einlage (§ 15a Abs. 1 Satz 1 EStG; vgl. dazu auch BFH-Urteil vom 18. April 2000 VIII R 11/98, BFHE 192, 422, BStBl II 2001, 166, 168), sei es auf den Betrag der am Bilanzstichtag gegebenen Außenhaftung aufgrund einer entsprechenden Eintragung im Handelsregister (§ 15a Abs. 1 Satz 2 EStG i.V.m. § 171 Abs. 1 HGB; dazu BFH-Beschluss vom 28. Mai 1993 VIII B 11/92, BFHE 171, 300, BStBl II 1993, 665).
  • BFH, 03.02.2010 - IV R 61/07  

    Formwechsel einer GmbH in eine KG - Verrechenbare Verluste nach § 15a EStG

    Hiernach ist nicht nur die Höhe des Kapitalkontos im Rahmen des Grundtatbestands des § 15a Abs. 1 Satz 1 EStG (vgl. BFH-Urteil vom 18. April 2000 VIII R 11/98, BFHE 192, 422, BStBl II 2001, 166, zu II. 2. b aa), sondern - wie dem Wortlaut des § 15a Abs. 1 Satz 2 EStG zweifelsfrei zu entnehmen - auch die für den sog. erweiterten Verlustausgleich maßgebliche Haftsumme des Kommanditisten nach den tatsächlichen und rechtlichen Verhältnissen am jeweiligen Bilanzstichtag zu bestimmen (BFH-Beschluss vom 28. Mai 1993 VIII B 11/92, BFHE 171, 300, BStBl II 1993, 665).
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