Rechtsprechung
   BFH, 03.08.2000 - III R 76/97 NV   

Volltextveröffentlichungen (8)

mehr
  • DER BETRIEB(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Neue Bundesländer - Räumliche Bindung eines begünstigten Wirtschaftsguts auch bei länger als drei Monate dauernder Überlassung an Betrieb eines Dritten - Kurzfristige Überlassung an Nichtberechtigten

  • NWB SteuerXpert START
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    InvZV § 2 S. 1 Nr. 6; FGO § 118 Abs. 2
    Verbleibensvoraussetzungen bei der Investitionszulage

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)
  • Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Verbleibensvoraussetzungen für Investitionszulage im Fördergebiet

Kurzfassungen/Presse

  • BRZ (Kurzinformation/Entscheidungsbesprechung)

    Kurzfristige Überlassung begünstigter Wirtschaftsgüter an Dritte im Fördergebiet

Besprechungen u.ä.

  • BRZ (Kurzinformation/Entscheidungsbesprechung)

    Kurzfristige Überlassung begünstigter Wirtschaftsgüter an Dritte im Fördergebiet

Sonstiges

  • nwb.de (Verfahrensmitteilung)

    InvZV § 2 S 1 Nr 6
    Mietvertrag; Nutzungsüberlassung; Verbleiben

Verfahrensgang

  • FG Berlin, 21.12.1994 - IV 56/94
  • BFH, 03.08.2000 - III R 76/97 NV

Zeitschriftenfundstellen

  • BFHE 194, 282
  • BB 2001, 1242
  • DB 2001, 1540
  • BStBl II 2001, 446



Kontextvorschau:





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (13)  

  • BFH, 19.02.2004 - III R 14/02  

    Investitionszulage bei Nutzungsüberlassung

    Werden sie --wie im Streitfall-- innerhalb des Drei-Jahres-Zeitraums an einen anderen Betrieb vermietet, bleibt nach der Rechtsprechung des Senats der Anspruch auf Investitionszulage erhalten, wenn es sich entweder um eine nur kurzfristige Nutzungsüberlassung --bis zu drei Monaten-- handelt oder wenn der Mieter "seinerseits die Verbleibensvoraussetzungen erfüllt" (Senatsurteile vom 15. März 1991 III R 18/88, BFH/NV 1991, 626, zu § 4b InvZulG 1982; vom 3. August 2000 III R 76/97, BFHE 194, 282, BStBl II 2001, 446, zur Investitionszulagenverordnung; vom 13. Dezember 2001 III R 24/99, BFHE 196, 464, BStBl II 2002, 159, zum InvZulG 1991; vom 7. März 2002 III R 44/97, BFHE 198, 169, BStBl II 2002, 545, zum InvZulG 1993).

    Deshalb hat der Vermieter keinen Anspruch auf Investitionszulage, wenn der Mieter kein Anspruchsberechtigter i.S. des § 1 InvZulG 1996 ist, weil er von der Einkommen- bzw. Körperschaftsteuer befreit ist (vgl. dazu die von der Klägerin herangezogenen Senatsurteile in BFHE 160, 370, BStBl II 1990, 750, und in BFHE 194, 282, BStBl II 2001, 446).

  • BFH, 13.12.2001 - III R 24/99  

    Eigenhändige Unterschrift auf Anschreiben, aber nicht auf Formular des Antrags

    § 2 InvZulG 1991 verlangt grundsätzlich ein räumliches Verbleiben (räumliche Bindung) des begünstigten Wirtschaftsguts in irgendeinem Betrieb (einer Betriebsstätte) im Fördergebiet, nicht unbedingt in dem Betrieb (der Betriebsstätte) des Anspruchsberechtigten, so dass auch längerfristige Nutzungsüberlassungen zulagenunschädlich sind, solange das Wirtschaftsgut einem Betrieb (einer Betriebsstätte) eines Dritten im Fördergebiet zuzuordnen ist, der seinerseits die Verbleibensvoraussetzungen erfüllt (vgl. Senatsurteil vom 3. August 2000 III R 76/97, BFH/NV 2001, 338).
  • BFH, 30.06.2005 - III R 47/03  

    Selbständigen Tankstellenverwaltern zum Betrieb überlassene Tankstellen keine

    Bei langfristiger Überlassung verbleiben die Wirtschaftsgüter dagegen in dem Betrieb bzw. der Betriebsstätte des Nutzungsberechtigten, unabhängig davon, ob der Investor den Einsatz der überlassenen Wirtschaftsgüter z.B. durch bestimmte Weisungsmöglichkeiten, Zutritts- oder Kontrollbefugnisse beeinflussen kann (BFH-Urteil vom 3. August 2000 III R 76/97, BFHE 194, 282, BStBl II 2001, 446, m.w.N.).
mehr
  • BFH, 07.03.2002 - III R 44/97  

    InvZulG 1993: Erhöhte Zulage bei verarbeitendem Gewerbe

    Werden die Wirtschaftsgüter einem anderen Betrieb zur Nutzung überlassen, sind die Verbleibensvoraussetzungen nur dann erfüllt, wenn es sich nur um eine kurzfristige Nutzungsüberlassung --bis zu drei Monaten-- handelt (BFH-Urteil vom 3. August 2000 III R 76/97, BFHE 194, 282, BStBl II 2001, 446) oder wenn der Betrieb, dem die Wirtschaftsgüter zur Nutzung überlassen werden, seinerseits die Verbleibensvoraussetzungen erfüllt (BFH-Urteile vom 2. März 1990 III R 77/88, BFHE 160, 370, BStBl II 1990, 750, und in BFHE 194, 282, BStBl II 2001, 446; Zitzmann, Zulagen für Investitionen in den neuen Bundesländern, 5. Aufl., Rz. 119, 120).
  • BFH, 20.02.2003 - III R 7/02  

    Erhöhte Investitionszulage auch, wenn die Wirtschaftsgüter innerhalb des

    Nicht erforderlich ist ein Verbleiben im Betrieb des Anspruchsberechtigten, so dass auch längerfristige Vermietungen zulagenunschädlich sind, solange das Wirtschaftsgut dem Betrieb eines Dritten im Fördergebiet zuzuordnen ist, der seinerseits die Verbleibensvoraussetzungen erfüllt (BFH-Entscheidungen vom 11. Februar 1999 III B 51/98, BFH/NV 1999, 970, m.w.N.; vom 3. August 2000 III R 76/97, BFHE 194, 282, BStBl II 2001, 446, zu § 2 Satz 1 Nr. 6 Investitionszulagen-Verordnung; BMF-Schreiben vom 28. August 1991, BStBl I 1991, 768, Tz. 41 ff.).
  • FG Brandenburg, 10.04.2002 - 5 K 2745/99  

    Investitionszulagenschädliche Nutzungsüberlassung von Wirtschaftsgütern an einen

    Bei langfristiger Vermietung, d. h. einer Vermietung über einen Zeitraum von mehr als drei Monaten ist hinsichtlich der Verbleibensvoraussetzungen auf den Betrieb des Nutzenden abzustellen (vgl. Urteil des BFH vom 03.08.2000, III R 76/97, BFH/NV 2001, 338 ).

    Für den vorliegenden Fall sind nach Auffassung des Senats u. a. die Urteile des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 03.08.2000, a.a.O. und vom 02.03.1990 ( III R 77/88, BStBl. II 1990, 750) zu beachten (anderer Auffassung Blümich/Selder Einkommensteuergesetz und Nebengesetze, § 2 InvZulG 1996 Tz. 48), in denen der BFH die Überlassung von Wirtschaftsgütern an einen Betrieb über einen Zeitraum von drei Monaten hinaus als zulagenschädlich angesehen hat, weil dieser Betrieb aufgrund seiner Körperschaftsteuerbefreiung selbst nicht zulagenbegünstigt war.

  • BFH, 21.11.2003 - III B 43/03  

    NZB: kumulative Urteilsbegründung, Verletzung der Hinweispflicht

    Zwar weist der Kläger zutreffend darauf hin, dass eine nur kurzfristige Vermietung (bis zu drei Monaten) an ein nichtbegünstigtes Unternehmen zulagenunschädlich ist; denn in diesem Falle verbleibt das Wirtschaftsgut im Betrieb des Investors (BFH-Urteil in BFHE 198, 169, BStBl II 2002, 545; vom 3. August 2000 III R 76/97, BFHE 194, 282, BStBl II 2001, 446).
  • BFH, 16.05.2006 - VIII B 1/05  

    Ordnungsgemäße Rüge eines Verfahrensmangels; Widersprüchlichkeit eines Urteils

    Der Mangel der Widersprüchlichkeit eines Urteils begründet indes keinen Verfahrensmangel, der mit der Nichtzulassungsbeschwerde geltend gemacht werden könnte (Beschluss des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 30. Mai 1988 V B 75/87, BFH/NV 1989, 372; BFH-Urteile vom 21. September 1988 V R 188/83, BFH/NV 1989, 203; vom 3. August 2000 III R 76/97, BFHE 194, 282, BStBl II 2001, 446).
  • BFH, 26.06.2002 - III B 31/02  

    Nutzungsüberlassung im Fördergebiet; Verbleibensvoraussetzung

    Im Übrigen übersieht die Klägerin, dass nach ständiger Rechtsprechung eine längerfristige Vermietung oder Verpachtung nur zulagenunschädlich ist, solange das Wirtschaftsgut einem Betrieb oder einer Betriebsstätte eines Dritten im Fördergebiet zuzuordnen ist, der seinerseits die Verbleibensvoraussetzungen des § 2 Satz 1 Nr. 2 des Investitionszulagengesetzes 1991 (InvZulG 1991) insoweit erfüllt (vgl. BFH-Urteil vom 3. August 2000 III R 76/97, BFHE 194, 282, BStBl II 2001, 446, m.w.N.).
  • BFH, 18.07.2002 - III B 18/02  

    InvZul; Verbleibensvoraussetzungen; Vermietung von WG an Betriebe in den alten

    Werden sie innerhalb des Dreijahreszeitraums einem anderen Betrieb überlassen, sind nach der Rechtsprechung des Senats die Verbleibensvoraussetzungen nur dann erfüllt, wenn es sich entweder um eine nur kurzfristige Nutzungsüberlassung --bis zu drei Monaten-- handelt (BFH-Urteil vom 3. August 2000 III R 76/97, BFHE 194, 282, BStBl II 2001, 446) oder wenn der Betrieb, dem die Wirtschaftsgüter zur Nutzung überlassen werden, seinerseits die Verbleibensvoraussetzungen erfüllt (BFH-Urteile vom 2. März 1990 III R 77/88, BFHE 160, 370, BStBl II 1990, 750; in BFHE 194, 282, BStBl II 2001, 446, sowie vom 13. Dezember 2001 III R 24/99, BFHE 196, 464, BStBl II 2002, 159).
  • FG Brandenburg, 05.06.2003 - 5 K 3060/00  

    Investitionszulage; Verbleibensvoraussetzung bei Nutzungsüberlassung

  • FG Brandenburg, 12.06.2002 - 5 K 2786/99  

    Erhöhte Investitionszulage bei Überlassung der geförderten Wirtschaftsgüter;

  • FG Sachsen, 12.10.2006 - 4 K 1442/01  

    Erfüllung der Verbleibensvoraussetzung des § 2 Nr. 2 FördG bei abwickelnder

Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht