Rechtsprechung
   BFH, 13.12.2001 - III R 24/99   

Volltextveröffentlichungen (9)

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  • DER BETRIEB(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Antrag auf Investitionszulage - Keine Unterschrift auf Antrag - Eigenhändige Unterschrift auf Begleitschreiben - Ausnahmsweise formgerecht

  • NWB SteuerXpert START

    InvZulG 1991 § 6 Abs. 3 Satz 1
    Ein Antrag auf Investitionszulage kann in Ausnahmefällen unter bestimmten Voraussetzungen auch ohne eigenhändige Unterschrift auf dem Antragsformular wirksam gestellt sein

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    InvZulG (1991) § 6 Abs. 3 S. 1

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)
  • Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Eigenhändige Unterschrift auf Anschreiben, aber nicht auf Formular des Antrags auf Investitionszulage

  • Betriebs-Berater

    Eigenhändige Unterschrift auf dem Anschreiben, aber nicht auf dem Formular des Antrags auf Investitionszulage

Kurzfassungen/Presse

  • aok-business.de (Kurzinformation)

    Verfahrensrecht: Eine "beigefügte" Unterschrift genügt

Sonstiges

  • nwb.de (Verfahrensmitteilung)

    InvZulG § 2 Nr 1, InvZulG § 6 Abs 3, BGB § 95, EStG § 6 Abs 2, StGB § 264 Abs 1, AO 1977 § 110
    Antrag; Antragsfrist; Betriebsstätte; Form; Gebäudebestandteil; Unterschrift; Verbleiben

Verfahrensgang

  • FG Berlin, 17.12.1998 - 4073/96
  • BFH, 13.12.2001 - III R 24/99

Zeitschriftenfundstellen

  • BFHE 196, 464
  • BB 2002, 450
  • BB 2002, 612
  • DB 2002, 459
  • BStBl II 2002, 159



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Wird zitiert von ... (23)  

  • BFH, 31.01.2007 - III B 168/05  

    InvZul: Zulagenantrag, eigenhändige Unterschrift

    Mit dem vom BFH entschiedenen Fall (Urteil vom 13. Dezember 2001 III R 24/99, BFHE 196, 464, BStBl II 2002, 159) sei der Streitfall nicht vergleichbar, weil die mit dem Antrag übersandten Unterlagen keine Unterschriften aufwiesen.

    Die Rechtsfrage laute, ob zwischen dem BFH-Urteil in BFHE 196, 464, BStBl II 2002, 159 und dem Urteil der Vorinstanz eine Divergenz bestehe.

    Mit der Behauptung, das FG habe das BFH-Urteil in BFHE 196, 464, BStBl II 2002, 159 nicht entsprechend angewandt, obwohl es sich um einen vergleichbaren Sachverhalt handele, wird insbesondere auch keine Divergenz ausreichend dargelegt, sondern nur eine fehlerhafte Subsumtion unter die Rechtsausführungen des vorgenannten BFH-Urteils behauptet.

    Eine Ausnahme von diesen Erfordernissen im Sinne der vom Kläger zitierten BFH-Rechtsprechung (BFH-Urteil in BFHE 196, 464, BStBl II 2002, 159) liegt schon deshalb nicht vor, weil der Antrag von der Ehefrau (mit dem Nachnamen) unterschrieben ist und im Streitfall darüber hinaus keine weiteren Unterlagen beigefügt waren, die eine der Urheberschaft des Klägers vergleichbare Gewähr für die Unterschrift und den Äußerungswillen des Anspruchsberechtigten ergeben könnten.

  • BFH, 30.10.2008 - III R 107/07  

    Eigenhändige Unterzeichnung des Investitionszulageantrags einer

    Nach der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs (BFH) --z.B. dem Senatsurteil vom 13. Dezember 2001 III R 24/99 (BFHE 196, 464, BStBl II 2002, 159)-- brauche der Antragsteller nicht eigenhändig zu unterzeichnen, wenn der Unterzeichnende die Verantwortung für die Richtigkeit der der Erklärung zu Grunde liegenden Tatsachen übernehme und kein Zweifel an der Urheberschaft des Antrages bestehe.

    Der Antrag einer GmbH auf Gewährung einer Investitionszulage (nach dem InvZulG 1991 bis InvZulG 1996) ist daher grundsätzlich nur wirksam, wenn er von dem Geschäftsführer eigenhändig unterschrieben ist; die Unterschrift eines Prokuristen oder eines sonstigen Vertreters genügt nicht (Senatsurteile in BFHE 196, 464, BStBl II 2002, 159; in BFHE 198, 283, BStBl II 2002, 668; Senatsbeschluss vom 17. März 2008 III B 41/07, BFH/NV 2008, 1200).

  • BFH, 28.07.2003 - III B 129/02  

    Antrag auf InvZul; Wiedereinsetzung

    b) Für die Rüge der Divergenz fehlt es bereits an der Gegenüberstellung tragender, sich widersprechender abstrakter Rechtssätze im angefochtenen Urteil des Finanzgerichts (FG) einerseits und in den angeblichen Divergenzentscheidungen des BFH in BFHE 196, 464, BStBl II 2002, 159 und des FG des Landes Brandenburg vom 1. Juni 1999 3 K 212/97 I (Entscheidungen der Finanzgerichte --EFG-- 1999, 915) andererseits (BFH-Beschluss vom 26. März 2003 III B 92/02, BFH/NV 2003, 939, 940).

    Das Urteil des BFH in BFHE 196, 464, BStBl II 2002, 159 betrifft den Fall, dass ausnahmsweise auch ein ohne eigenhändige Unterschrift auf dem Formular gestellter Investitionszulagenantrag dann wirksam sein kann, wenn sich aus den dem Antrag beigefügten Unterlagen eine wirksame Unterschrift ergibt, die vergleichbare Gewähr für die Urheberschaft und den Äußerungswillen des Anspruchsberechtigten erbringt.

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  • BFH, 16.05.2002 - III R 27/01  

    Eigenhändige Unterschrift bei Antrag auf Investitionszulage

    Die Eigenhändigkeit der Unterschrift dient im Zusammenhang mit der auf dem Antragsvordruck abzugebenden Wahrheitsversicherung vor allem dazu, den Antragsberechtigten die Verantwortung für die Richtigkeit der dem Antrag zugrunde liegenden Tatsachen und Belege sowie der im Antragsvordruck geforderten Absichtserklärungen übernehmen zu lassen (Senats-Urteil vom 13. Dezember 2001 III R 24/99, BFHE 196, 464, BStBl II 2002, 159, m.w.N.).
  • BFH, 19.02.2004 - III R 14/02  

    Investitionszulage bei Nutzungsüberlassung

    Werden sie --wie im Streitfall-- innerhalb des Drei-Jahres-Zeitraums an einen anderen Betrieb vermietet, bleibt nach der Rechtsprechung des Senats der Anspruch auf Investitionszulage erhalten, wenn es sich entweder um eine nur kurzfristige Nutzungsüberlassung --bis zu drei Monaten-- handelt oder wenn der Mieter "seinerseits die Verbleibensvoraussetzungen erfüllt" (Senatsurteile vom 15. März 1991 III R 18/88, BFH/NV 1991, 626, zu § 4b InvZulG 1982; vom 3. August 2000 III R 76/97, BFHE 194, 282, BStBl II 2001, 446, zur Investitionszulagenverordnung; vom 13. Dezember 2001 III R 24/99, BFHE 196, 464, BStBl II 2002, 159, zum InvZulG 1991; vom 7. März 2002 III R 44/97, BFHE 198, 169, BStBl II 2002, 545, zum InvZulG 1993).
  • BFH, 30.09.2003 - III R 8/02  

    Erhöhte Investitionszulage für überlassene Wirtschaftsgüter

    Das Verbleiben verlangt eine dauerhafte räumliche Beziehung (vgl. z.B. Senatsurteil vom 13. Dezember 2001 III R 24/99, BFHE 196, 464, BStBl II 2002, 159, m.w.N.) des Wirtschaftsguts zu einem "solchen Betrieb".
  • FG Köln, 21.02.2008 - 2 K 736/07  

    Vergütungsantrag bedarf eigenhändiger Unterschrift des Unternehmers

    Auch bei Steuerklärungen dient das Erfordernis der eigenhändigen Unterschrift der erkennbaren Übernahme der Verantwortung des Steuerpflichtigen für die tatsächlichen Angaben in der Steuererklärung (vgl. hierzu auch die Rechtsprechung des BFH zum Erfordernis der Eigenhändigkeit der Unterschrift bei Anträgen auf Investitionszulage, Urt. v. 16.05.2002, III R 27/01, BStBl II 2002, 668;v. 13.12.2001, III R 24/99, BStBl II 2002, 159;v. 15.10.1998, III R 58/95, BStBl II 1999, 237;v. 30.06.1998, III R 5/97, BFH/NV 1999, 363).

    Dem vergütungsberechtigten Unternehmer soll durch das Erfordernis der eigenhändigen Unterschrift vor Augen geführt werden, dass er auch die strafrechtliche Verantwortung für seine steuerlichen Angaben übernehmen muss (vgl. BFH-Urt. v. 16.05.2002, III R 27/01, BStBl II 2002, 668;v. 13.12.2001, III R 24/99, BStBl II 2002, 159).

  • BFH, 17.03.2008 - III B 41/07  

    Eigenhändige Unterzeichnung eines Antrags auf Investitionszulage - Änderbarkeit

    a) In der Rechtsprechung des BFH ist geklärt, dass ein für eine GmbH gestellter Antrag auf Investitionszulage gemäß § 6 Abs. 3 des Investitionszulagengesetzes (InvZulG) 1996 eigenhändig vom Geschäftsführer zu unterzeichnen war und deshalb die Unterschrift eines Prokuristen oder eines sonstigen Vertreters nicht genügte (Senatsurteile vom 15. Oktober 1998 III R 58/95, BFHE 187, 141, BStBl II 1999, 237; vom 17. Dezember 1998 III R 87/96, BFHE 188, 182, BStBl II 1999, 313; vom 30. Juni 1998 III R 5/97, BFH/NV 1999, 363; vom 29. März 2001 III R 48/98, BFHE 195, 1, BStBl II 2001, 629; vom 13. Dezember 2001 III R 24/99, BFHE 196, 464, BStBl II 2002, 159; vom 16. Mai 2002 III R 27/01, BFHE 198, 283, BStBl II 2002, 668; Senatsbeschlüsse vom 28. Juli 2003 III B 129/02, BFH/NV 2003, 1610; vom 30. Juni 2004 III B 174/03, BFH/NV 2004, 1619; vom 14. Oktober 2004 III B 54/04, juris; vom 25. Februar 2005 III B 113/04, BFH/NV 2005, 1144; vom 31. Januar 2006 III B 57/05, BFH/NV 2006, 1047; vom 31. Januar 2007 III B 168/05, BFH/NV 2007, 977; vom 30. Juli 2007 III B 161/06, juris).
  • FG Sachsen-Anhalt, 26.02.2004 - 1 K 57/00  

    Kein wirksamer Investitionszulagenantrag einer GmbH bei Unterzeichnung durch

    Im Übrigen sei nach der neueren Rechtsprechung sogar ein Investitionszulagenantrag ohne eigenhändige Unterschrift wirksam gestellt, wenn sich aus den beigefügten Unterlagen eine der Unterschrift vergleichbare Gewähr für die Urheberschaft und den Äußerungswillen des Anspruchsberechtigten ergibt (vgl. BFH, Urt. v. 13. Dezember 2001, III R 24/99, BStBl. II 2002, 159).

    Diesem Ergebnis steht auch nicht entgegen, dass nach neuester Rechtsprechung auch ein Investitionszulageantrag ausnahmsweise ohne eigenhändige Unterschrift auf dem Antragsformular wirksam gestellt werden kann, wenn sich aus den beigefügten Unterlagen eine der Unterschrift vergleichbare Gewähr für die Urheberschaft und den Äußerungswillen des Anspruchberechtigten ergibt (BFH, Urt. v. 13. Dezember 2001. III R 24/99, BStBl. II 2002, 159).

  • BFH, 10.05.2005 - III B 153/04  

    Subventionsbetrug; Sachverhaltswürdigung des FG

    Schließlich widerspricht die Entscheidung des FG auch nicht dem Urteil des BFH vom 13. Dezember 2001 III R 24/99 (BFHE 196, 464, BStBl II 2002, 159), wonach ein Antrag auf Investitionszulage ausnahmsweise auch ohne wirksame Unterschrift gestellt sein kann, wenn sich aus den dem Antrag beigefügten Unterlagen eine der Unterschrift vergleichbare Gewähr für die Urheberschaft und den Äußerungswillen des Anspruchsberechtigten ergibt.
  • BFH, 24.07.2003 - III B 78/02  

    InvZul, Antrag per Fax

  • BFH, 18.07.2002 - III B 18/02  

    InvZul; Verbleibensvoraussetzungen; Vermietung von WG an Betriebe in den alten

  • FG Köln, 25.01.2007 - 2 K 1092/05  

    Beim Vorsteuervergütungsantrag reicht die Unterschrift eines Prokuristen nicht

  • FG Köln, 21.02.2008 - 2 K 754/04  

    Vergütungsantrag bedarf eigenhändiger Unterschrift des Unternehmers

  • FG Münster, 25.08.2004 - 1 K 3235/02  

    Eigenhändige Unterschrift, Fürsorgepflicht des Finanzamts

  • FG Köln, 19.03.2009 - 2 K 2233/07  

    Notwendigkeit der Einreichung eines fristgerechten ordnungsgemäßen Antrags auf

  • FG Brandenburg, 05.06.2003 - 5 K 3060/00  

    Investitionszulage; Verbleibensvoraussetzung bei Nutzungsüberlassung

  • FG Sachsen, 17.08.2004 - 5 K 814/99  

    Aufhebung festgesetzter Investitionszulagen wegen Fehlens einer eigenhändigen

  • FG Köln, 09.11.2010 - 2 K 2047/08  

    Eigenhändige Unterschrift; Drittstaatenangehörige; Verhinderung; Wiedereinsetzung

  • FG Köln, 09.11.2010 - 2 K 5679/04  

    Eigenhändige Unterschrift; Drittstaatenangehörige; Assoziierungsabkommen Türkei;

  • FG Sachsen, 17.10.2002 - 2 K 1558/00  
  • FG Sachsen-Anhalt, 17.10.2002 - 2 K 1558/00  

    Erfordernis der eigenhändigen Unterschrift des Anspruchsberechtigten im Antag auf

  • FG Hessen, 08.06.2006 - 9 K 3941/04  

    Erfordernis der eigenhändigen Unterschrift zur Unterzeichnung eines

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