Rechtsprechung
   BFH, 31.05.2001 - V R 71/99   

Volltextveröffentlichungen (10)

  • lexetius.com

    UStG 1993 § 17 Abs. 2 Nr. 1; Richtlinie 77/388/EWG Art. 11 Teil C Abs. 1, Art. 20 Abs. 1 Buchst. b

  • Simons & Moll-Simons

    UStG 1993 § 17 Abs. 2 Nr. 1; Richtlinie 77/388/EWG Art. 11 Teil C Abs. 1, Art. 20 Abs. 1 Buchst. b

  • IWW
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  • DER BETRIEB(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Berichtigung des Vorsteuerabzugs und der Umsatzsteuer, wenn Leistungsempfänger Bestehen und Höhe des vereinbarten Entgelts bestreitet - Begriff der Uneinbringlichkeit - § 17 Abs. 2 Nr. 1 UStG

  • NWB SteuerXpert START
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Umsatzsteuerkorrektur bei bestrittenen Forderungen

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Steuerrecht - Zur Berichtigung der Umsatzsteuer

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)
  • Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Berichtigung der Umsatzsteuer und des Vorsteuerabzugs bei substantiiertem Bestreiten des Bestehens und der Höhe des vereinbarten Entgeltes

  • Betriebs-Berater

    Berichtigung der Umsatzsteuer und des Vorsteuerabzugs bei substantiiertem Bestreiten des Bestehens und der Höhe des vereinbarten Entgelts

Kurzfassungen/Presse

  • IWW (Kurzinformation)

    Umsatzsteuer - Berichtigung schon bei bestrittener Forderung

Besprechungen u.ä.

  • IWW (Entscheidungsanmerkung)

    Umsatzsteuerkorrektur bereits bei Gläubigereinrede?

Sonstiges (2)

  • Europäischer Gerichtshof (Verfahrensmitteilung)

    Umsatzsteuergesetz 1993, § 17 Abs. 2 No. 1
    Abgaben, Mehrwertsteuer

  • nwb.de (Verfahrensmitteilung)

    UStG § 17 Abs 2 Nr 1 J: 1993, BGB § 315
    Gerichtsverfahren; Prinzip der Sollbesteuerung; Unbillige Leistungsbestimmung; Uneinbringlichkeit

Zeitschriftenfundstellen

  • BFHE 196, 330
  • BB 2001, 2571
  • BB 2002, 183
  • DB 2002, 1358
  • BStBl II 2003, 206



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Wird zitiert von ... (20)  

  • BFH, 22.04.2004 - V R 72/03  

    Steuerrecht - Umsatzsteuer-Berichtigung

    Damit entfällt seine Berechtigung für den Abzug der Vorsteuer und dementsprechend ist die Umsatzsteuerschuld des Leistenden nach § 17 Abs. 2 Nr. 1 UStG zu korrigieren (BFH-Urteil vom 31. Mai 2001 V R 71/99, BFHE 196, 330, BStBl II 2003, 206, m. w. N.).

    b) Das FG ist unter ausdrücklicher Bezugnahme auf das Urteil in BFHE 196, 330, BStBl II 2003, 206 von diesen Grundsätzen ausgegangen.

    Dass sich der vorliegende Sachverhalt und der dem Urteil in BFHE 196, 330, BStBl II 2003, 206 zugrunde liegende Sachverhalt in mannigfacher Hinsicht unterscheiden, hindert nicht, dass beide Fälle nach denselben Grundsätzen zu entscheiden sind.

  • BFH, 18.09.2008 - V R 56/06  

    Minderung der Bemessungsgrundlage

    Die Vorschrift berücksichtigt auch, dass die Besteuerung nach dem Sollprinzip --Entstehung der Umsatzsteuer und die Abziehbarkeit der in Rechnung gestellten Vorsteuer bereits mit Ausführung der Leistung ohne Rücksicht auf den Zeitpunkt der Vereinnahmung der Gegenleistung (vgl. § 13 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. a UStG und § 15 Abs. 1 Nr. 1 Satz 1 UStG)-- auf der am Regelfall orientierten Erwartung des Gesetzgebers beruht, der Leistungsempfänger werde die Forderung des Leistenden befriedigen und damit das betragsmäßige Gleichgewicht von Vorsteuerabzug und Umsatzsteuerschuld herstellen (vgl. BFH-Urteile vom 31. Mai 2001 V R 71/99, BFHE 196, 330, BStBl II 2003, 206, unter II.2.; vom 22. April 2004 V R 72/03, BFHE 205, 525, BStBl II 2004, 684, unter II.1.a).
  • BFH, 19.08.2008 - VII R 36/07  

    Abtretung - Vorsteuer - Steuervergütung - Vorsteuerberichtigung - Feststellung

    Für den Fall der (ganzen oder teilweisen) Rückgängigmachung einer Lieferung ermöglicht § 17 Abs. 2 Nr. 3 UStG 1999 zur Herstellung des Gleichgewichts zwischen Umsatzsteuer und Vorsteuerabzug die Korrektur der Steuerbelastung, gleichzeitig aber auch die Rückforderung der Vorsteuer (vgl. z.B. BFH-Urteil vom 31. Mai 2001 V R 71/99, BFHE 196, 330, BStBl II 2003, 206, m.w.N.).
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  • BFH, 20.07.2006 - V R 13/04  

    Uneinbringlichkeit einer Entgeltsforderung i.S. des § 17 Abs. 2 Nr. 1 Satz

    Damit entfällt seine Berechtigung für den Abzug der Vorsteuer und dementsprechend ist die Umsatzsteuerschuld des Leistenden nach § 17 Abs. 2 Nr. 1 UStG zu korrigieren (BFH-Urteile in BFHE 205, 525, BStBl II 2004, 684; vom 31. Mai 2001 V R 71/99, BFHE 196, 330, BStBl II 2003, 206, m.w.N.).
  • FG Thüringen, 01.12.2009 - 3 K 921/07  

    Umsatzsteuerberichtigung wegen Uneinbringlichkeit von Mietforderungen aus

    Der Begriff der Uneinbringlichkeit ist hiernach auch mit Rücksicht auf den Zweck der Vorschrift auszulegen (Urteil des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 31.05.2001 V R 71/99, Sammlung der amtlich veröffentlichten Entscheidungen des BFH - BFHE - 196, 330, Bundessteuerblatt - BStBl - II 2003, 206).

    Ein Entgelt wird somit uneinbringlich, wenn die zugrundeliegende Forderung einerseits noch nicht erfüllt, andererseits aber weder rechtlich noch tatsächlich durchsetzbar ist (vgl. BFH-Urteile vom 20. Januar 1997 V R 5/96, BFH/NV 1997, 811; vom 08.12.1993 XI R 81/90, BFHE 173, 252 , BStBl II 1994, 338 ; BFH-Beschluss vom 10. März 1983 V B 46/80, BFHE 138, 107 , BStBl II 1983, 389 ) bzw. bei objektiver Betrachtung in absehbarer Zeit nicht durchgesetzt werden kann (substantiierte Forderungsbestreitung, vgl. BFH-Urteile vom 31.05.2001 V R 71/99, BFHE 196, 330 , BStBl II 2003, 206 ; vom 22. April 2004 V R 72/03, BFHE 205, 525 , BStBl II 2004, 684, vom 13.01.2005 V R 21/04, BFH/NV 2005, 928 ; vom 20.07.2006 V R 13/04, BStBl II 2007, 22 ; BFH-Beschlüsse vom 12.02.2009 XI B 76/08, BFH/NV 2009, 974 , vom 15.04.2004 V B 162/03, BFH/NV 2004, 1122 ; vom 31. Januar 2006 V B 79/04, BFH/NV 2006, 1166 ; vom 4. Juni 2007 V B 76/06, BFH/NV 2007, 2151 ).

    Eine Uneinbringlichkeit aus rechtlichen Gründen ist nach der - zutreffenden - Auffassung des Bundesfinanzhofs jedenfalls dann gegeben, wenn der Unternehmer entweder die Entgeltforderung wegen verfahrensrechtlicher Hindernisse zumindest vorübergehend nicht geltend machen kann (Eröffnung des Insolvenzverfahrens, § 80 Abs. 1 , § 89 Abs. 1 InsO ; so für den Fall des Konkurses des Schuldners: BFH-Urteile vom 16.07.1987 V R 80/82, BFHE 150, 211, BStBl. II 1987, 691; vom 13.11.1986 V R 59/79, BFHE 148, 346, BStBl II 1987, 226 ; vom 8.05.2003 V R 20/02, BFHE 203, 181 , BStBl II 2003, 953) oder der Forderung dauerhaft materiellrechtliche Einwendungen des Schuldners entgegenstehen (so für den Fall des unbefristeten Einforderungsverzichts: BFH-Beschluss vom 10.03.1983 V B 46/80, BFHE 138, 107 , BStBl. II 1983, 389; vom 07.01.1998 V B 106/97, BFH/NV 1998) oder wenn und ggf. soweit der Leistungsempfänger das Bestehen der Entgeltsforderung selbst oder deren Höhe substantiiert bestreitet, indem er konkretisierte Einwendungen vorbringt, so dass die Möglichkeit besteht, dass die Forderung nicht oder nicht in voller Höhe durchsetzbar ist (vgl. BFH-Urteile vom 31.05.2001 V R 71/99, BFHE 196, 330 , BStBl II 2003, 206 ; vom 22. April 2004 V R 72/03, BFHE 205, 525 , BStBl II 2004, 684).

  • FG Nürnberg, 11.11.2003 - II 132/02  

    Begriff der Uneinbringlichkeit in § 17 Abs. 2 Nr. 1 UStG

    Von dieser Möglichkeit einer eigenständigen nationalen Regelung hat der Gesetzgeber in § 17 UStG Gebrauch gemacht (BFH-Urteil vom 31.05.2001 V R 71/99, BStBl. II 2003, 206).

    Für den Fall der (ganzen oder teilweisen) Uneinbringlichkeit ermöglicht § 17 Abs. 2 Nr. 1 UStG zur Herstellung des Gleichgewichts zwischen Umsatzsteuer und Vorsteuerabzug die Korrektur der Steuerbelastung, gleichzeitig aber auch die Rückforderung der Vorsteuer (BFH-Urteil vom 31.05.2001 V R 71/99, a.a.O.).

    "Uneinbringlich" ist danach eine Forderung, wenn der Anspruch auf Entrichtung des Entgelts nicht erfüllt wird und bei objektiver Betrachtung damit zu rechnen ist, dass der Leistende die Entgeltsforderung (ganz oder teilweise) jedenfalls auf unabsehbare Zeit weder rechtlich noch tatsächlich durchsetzen kann (vgl. BFHUrteile vom 08.12.1993 XI R 81/90, BStBl. II 1994, 338 und vom 31.05.2001 V R 71/99, a.a.O.; Tehler in Reiß/ Kraeusel/Langer, Umsatzsteuergesetz , § 17 Rz. 101 ff, jeweils m.w.N.).

  • BFH, 31.01.2006 - V B 79/04  

    NZB: Uneinbringlichkeit i. S. des § 17 Abs. 2 Nr. 1 UStG

    Diese Voraussetzungen lägen zwar auch vor, wenn und ggf. soweit der Leistungsempfänger das Bestehen der Entgeltforderung selbst oder deren Höhe substantiiert bestreite und damit erkläre, dass er die Forderung (ganz oder teilweise) nicht bezahlen werde (Hinweis auf Urteil des Bundesfinanzhofs --BFH-- vom 31. Mai 2001 V R 71/99, BFHE 196, 330, BStBl II 2003, 206).

    Der BFH habe im Urteil in BFHE 196, 330, BStBl II 2003, 206 diese Auffassung bestätigt.

  • FG Sachsen-Anhalt, 21.06.2007 - 3 K 1528/05  

    Persönliche Haftung der Gesellschafter einer Gesellschaft Bürgerlichen Rechts

    Die Vorschrift des § 17 Abs. 2 Nr. 1 Satz 1 UStG bildet lediglich einen besonderen Anwendungsfall des § 17 Abs. 1 UStG und entspricht dem Grundsatz, dass das tatsächlich vereinnahmte Entgelt die Bemessungsgrundlage der Umsatzsteuer bilden soll (vgl. BFH-Urteil vom 31. Mai 2001 V R 71/99, BFH/NV 2002, 142).

    Dies ist schon dann der Fall, wenn der Leistungsempfänger das Bestehen der Entgeltsforderung substantiiert bestreitet und damit erklärt, er werde die Verbindlichkeit nicht begleichen (BFH-Urteil vom 31. Mai 2001 V R 71/99, BFH/NV 2002, 142).

  • FG Sachsen-Anhalt, 21.06.2007 - 3 K 1529/05  

    Rechtmäßigkeit eines Haftungsbescheids wegen der Inanspruchnahme eines gesetzlich

    Die Vorschrift des § 17 Abs. 2 Nr. 1 Satz 1 UStG bildet lediglich einen besonderen Anwendungsfall des § 17 Abs. 1 UStG und entspricht dem Grundsatz, dass das tatsächlich vereinnahmte Entgelt die Bemessungsgrundlage der Umsatzsteuer bilden soll (vgl. BFH-Urteil vom 31. Mai 2001 V R 71/99, BFH/NV 2002, 142).

    Dies ist bereits dann der Fall, wenn der Leistungsempfänger das Bestehen der Entgeltsforderung substantiiert bestreitet und damit erklärt, er werde die Verbindlichkeit nicht begleichen (BFH-Urteil vom 31. Mai 2001 V R 71/99, BFH/NV 2002, 142).

  • BFH, 15.04.2004 - V B 162/03  

    USt: Uneinbringlichkeit des vereinbarten Entgelts

    Durch die Rechtsprechung ist bereits geklärt, dass das vereinbarte Entgelt gemäß § 17 Abs. 2 Nr. 1 UStG uneinbringlich ist, wenn die tatsächliche Vereinnahmung noch nicht endgültig feststeht; dies ist nicht erst dann der Fall, wenn die Forderung auf Zahlung des Entgelts schlechthin keinen Wert mehr hat, sondern auch dann, wenn sie für geraume Zeit nicht durchsetzbar ist, unbeschadet dessen, dass nachträglich noch Zahlungen auf diese Forderung beim Gläubiger eingehen (BFH-Urteile vom 13. November 1986 V R 59/79, BFHE 148, 346, BStBl II 1987, 226, und vom 31. Mai 2001 V R 71/99, BFHE 196, 330, BStBl II 2003, 206).
  • FG Sachsen, 17.03.2004 - 2 K 2580/03  

    Uneinbringlichkeit einer Forderung nicht bereits bei bloßem Ausbleiben einer

  • FG München, 12.10.2006 - 14 K 3791/04  

    Uneinbringlichkeit einer Forderung bei Nichterfüllung eines Anspruchs auf

  • BFH, 11.03.2005 - V B 50/04  

    Darlegung eines Zulassungsgrundes

  • BFH, 30.06.2000 - V B 153/99  
  • FG Berlin-Brandenburg, 09.09.2008 - 6 K 2463/03  

    Verfahrensunterbrechung wegen Insolvenz der fehlerhaft notwendig beigeladenen

  • FG Köln, 22.08.2001 - 2 K 6183/96  

    Änderung der Bemessungsgrundlage bei Uneinbringlichkeit des vereinbarten Entgelts

  • FG Sachsen, 22.10.2003 - 1 K 1964/00  

    Steuerrecht - Wann entsteht die Umsatzsteuer für Bauleistungen?

  • FG München, 24.04.2008 - 14 K 1511/05  

    Änderung der Bemessungsgrundlage

  • FG Nürnberg, 08.06.2010 - 2 K 1121/09  

    Keine Berichtigung wegen Forderungsausfalls nach § 17 UStG bei

  • FG Brandenburg, 09.08.2005 - 1 K 2448/02  

    Umsatzsteuerberichtigung wegen Uneinbringlichkeit einer auf absehbare Zeit nicht

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