Rechtsprechung
   BFH, 13.04.1965 - I 366/62 U   

Volltextveröffentlichungen

Kurzfassungen/Presse

Zeitschriftenfundstellen

  • BFHE 82, 466
  • BStBl III 1965, 416



Kontextvorschau:





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (11)  

  • BFH, 09.04.1981 - IV R 24/78  

    Kredite zur Beschaffung von dem Leasinggeber zuzurechnenden Leasinggegenständen

    Dabei ist für die Unterscheidung zwischen Dauerschulden i. S. von § 8 Nr. 1 und § 12 Abs. 2 Nr. 1 GewStG einerseits und laufenden Verbindlichkeiten andererseits in erster Linie der "Charakter der Schuld" maßgeblich (z.B. BFH-Urteile vom 22. Juni 1965 I 202/64 U, BFHE 82, 657, BStBl III 1965, 484; vom 13. April 1965 I 366/62 U, BFHE 82, 466, BStBl III 1965, 416; vom 4. November 1964 I 206/62, Steuerrechtsprechung in Karteiform - StRK -, Gewerbesteuergesetz, § 12 Rechtsspruch 57; vom 11. August 1959 I 197/57 S, BFHE 69, 447, BStBl III 1959, 428).

    Hingegen sind Schulden, die der Beschaffung des für das Unternehmen erforderlichen Anlagevermögens dienen, ihrem Charakter nach regelmäßig keine laufenden Verbindlichkeiten, sondern Dauerschulden, und zwar jedenfalls dann, wenn ihre Laufzeit 12 Monate übersteigt (z.B. BFH-Urteile vom 28. Juli 1976 I R 91/74, BFHE 119, 569/573, BStBl II 1976, 789; vom 20. Juli 1965 I 7/65 U, BFHE 83, 333, BStBl III 1965, 620; in BFHE 82, 466, BStBl III 1965, 416; vom 2. Mai 1961 I 63/60 S, BFHE 73, 744, BStBl III 1961, 537).

    b) wenn ein Personenbeförderungsunternehmen Kredite mit einer durchschnittlichen Laufzeit von mehr als 12 Monaten zum Erwerb von Omnibussen aufnimmt, auch wenn sich diese durch den betriebsüblichen Einsatz rasch abnutzen und deshalb in verhältnismäßig kurzer Zeit wieder veräußert und durch neue ersetzt werden (Urteile in BFHE 82, 466, BStBl III 1965, 416),.

  • BFH, 02.02.1990 - III R 165/85  

    Fernsehgerät als Umlaufvermögen

    Wenn das FG daher auch aus dem Gegenstand des Gewerbes der Klägerin geschlossen hat, daß die vermieteten und anschließend veräußerten Geräte dem Umlaufvermögen zuzurechnen sind, so entspricht dies der Rechtsprechung des BFH, der für die Frage nach der Zuordnung von Wirtschaftsgütern zum Anlage- oder Umlaufvermögen auch die Eigenart des Geschäftsbetriebes für maßgebend gehalten hat (BFH-Urteile vom 2. Mai 1961 I 63/60 S, BFHE 73, 744, BStBl III 1961, 537; vom 13. April 1965 I 366/62 U, BFHE 82, 466, BStBl III 1965, 416, und vom 13. Januar 1972 V R 47/71, BFHE 106, 142, BStBl II 1972, 744).
  • BFH, 29.10.1974 - I R 103/73  

    Rückstellungen bei Erdölleitungsunternehmen für die Verpflichtung zur

    Sie hingen wirtschaftlich mit dem Verlegen, Dulden und Beseitigen der Rohrleitungen (Anlagenvermögen) zusammen (Urteil des Bundesfinanzhofs - BFH - vom 13. April 1965 I 366/62 U, BFHE 82, 466, BStBl III 1965, 416), anders als im Falle des BFH-Urteils vom 14. November 1968 I 51/65 (BFHE 94, 574, BStBl II 1969, 266), in dem es um Schadensersatzverpflichtungen aus dem laufenden Abbau von Kohle gegangen sei.

    Das FA beruft sich zu Unrecht auf das BFH-Urteil I 366/62 U. Der Senat hat in diesem Urteil Kredite, die ein Personenbeförderungsunternehmen zum Ankauf von Omnibussen (Anlagevermögen) aufnahm, als Dauerschulden angesehen.

mehr
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht