Rechtsprechung
   BFH, 19.10.2005 - I R 76/04   

Volltextveröffentlichungen (8)

  • lexetius.com

    GG Art. 2 Abs. 1, Art. 3 Abs. 1, Art. 20 Abs. 3, Art. 140; WRV Art. 137 Abs. 3 und 6; KiStG NW § 4 Abs. 1 Nr. 5

  • Simons & Moll-Simons

    GG Art. 2 Abs. 1, Art. 3 Abs. 1, Art. 20 Abs. 3, Art. 140; WRV Art. 137 Abs. 3 und 6; KiStG NW § 4 Abs. 1 Nr. 5

  • IWW
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  • DER BETRIEB(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Erhebung eines besonderen Kirchengelds in glaubensverschiedener Ehe - Verfassungsmäßigkeit der Kirchgelderhebung - Keine Verletzung des Rückwirkungsverbots - Keine Erhebungsdefizite - Keine Verletzung der persönlichen Handlungsfreiheit und der Art. 3 und 4 GG

  • NWB SteuerXpert START

    GG Art. 2 Abs. 1, Art. 3 Abs. 1, Art. 20 Abs. 3, Art. 140 WRV Art. 137 Abs. 3 und 6 KiStG NW § 4 Abs. 1 Nr. 5

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Verfassungsmäßigkeit des besonderen Kirchgelds in Nordrhein-Westfalen

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)
  • Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Besonderes Kirchgeld in glaubensverschiedener Ehe

Kurzfassungen/Presse (4)

  • IWW (Kurzinformation)

    Kirchensteuer - Ungleichbehandlung beim besonderen Kirchgeld ist rechtens

  • wkdis.de (Pressemitteilung)

    Verfassungsmäßigkeit des besonderen Kirchgelds in Nordrhein-Westfalen

  • advogarant.de (Kurzinformation)

    Kirchgeld in NRW ist verfassungsgemäß

  • aok-business.de (Kurzinformation)

    Kirchgeld: Gemeinsame Veranlagung kann auch Nachteile bringen

Sonstiges (2)

  • nwb.de (Verfahrensmitteilung)

    KiStG (NW) § 4 Abs 1 Nr 5, KiStO (NW) § 6 Abs 2 S 2, GG Art 3 Abs 1
    Glaubensverschiedene Ehe; Gleichheitsgrundsatz; Kirchgeld

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Aktuelle Rechtsprechung des BFH zur Kirchensteuer" von Ass. Dr. Matthias Gehm, original erschienen in: NVwZ 2007, 56 - 58.

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • BFHE 211, 90
  • NVwZ-RR 2006, 750
  • FamRZ 2006, 334 (Ls.)
  • BB 2006, 90
  • DB 2006, 486
  • BStBl II 2006, 274



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Wird zitiert von ... (34)  

  • FG Nürnberg, 18.06.2009 - 6 K 49/08  

    Verfassungsmäßigkeit der Erhebung von besonderem Kirchgeld bei

    Die Schaffung solcher Steuern ist grundsätzlich zulässig; denn es ist den Religionsgemeinschaften im Rahmen ihres Besteuerungsrechtes (Art. 140 GG i.V.m. Art. 137 Abs. 6 WRV) nicht verwehrt, für die Erhebung der Kirchensteuer neben dem Einkommen andere, nach eigenen Kriterien gestaltete Besteuerungsmaßstäbe heranzuziehen; dabei eröffnet sich ihnen ein weiter Gestaltungsspielraum (vgl. BVerfG-Beschluss vom 23. Oktober 1986 2 BvL 7, 8/84, BVerfGE 73, 388 ; ebenso BFH-Urteil vom 19. Oktober 2005 I R 76/04, BStBl II 2006, 274 ).

    31 2.3 Angesichts der Schwierigkeiten, den "Lebensführungsaufwand" des jeweiligen kirchenangehörigen Ehegatten zu ermitteln, ist es nach einheitlicher höchstrichterlicher Rechtsprechung (Bundesverwaltungsgericht -BVerwG-, Urteil vom 18. Februar 1977 VII C 48.73, Neue Juristische Wochenschrift -NJW- 1977, 1304; BVerfG-Beschluss vom 30. August 1982 1 BvR 1109/81, Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung -HFR- 1984, 73; BFH-Beschluss vom 22. Januar 2002 I B 18/01, Sammlung amtlich nicht veröffentlichter Entscheidungen des Bundesfinanzhofs -BFH/NV- 2002, 674 und BFH-Urteil vom 19. Oktober 2005 I R 76/04, BStBl II 2006, 274 ) im Sinne einer Typisierung verfassungsrechtlich unbedenklich, die dem "Lebensführungsaufwand" zugrunde liegende wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des kirchenangehörigen Ehegatten am Einkommen beider Ehegatten zu messen.

    Gerechtfertigt ist dies nicht zuletzt dadurch, dass der zivilrechtliche Unterhaltsanspruch des Ehegatten auf einen angemessenen Teil des gemeinsamen Einkommens gemäß § 1360a des Bürgerlichen Gesetzbuchs -BGB- (sog. Taschengeldanspruch) den Gesetzesmaterialien (vgl. schriftlicher Bericht zu BTDrucks. 2/3409, S. 37) zufolge ausdrücklich auch der Deckung von kirchlichen Mitgliedsbeiträgen dienen soll (vgl. BFH-Urteil vom 19. Oktober 2005 I R 76/04, BStBl II 2006, 274 ).

    Lediglich die Wahl der getrennten Veranlagung schließt die Bestimmung des Lebensführungsaufwands nach dem gemeinsamen Einkommen der Ehegatten aus (vgl. BFH-Urteile vom 19. Oktober 2005 I R 76/04, BStBl II 2006, 274 , vom 21. Dezember 2005 I R 64/05, juris-Dokument Nr.STRE200650329 und vom 25. Januar 2006 I R 62/05, juris-Dokument Nr.STRE200650690).

    Von einem Einkommen in Höhe von mehr als 300.000 EUR an steigt das Kirchgeld nicht mehr und trägt so dem Umstand Rechnung, dass ab einer gewissen Höhe das Einkommen typischerweise nicht mehr in vollem Umfang zur Deckung des laufenden Unterhaltsbedarfs und damit zur Lebensführung verwendet wird, sondern auch und gerade zur Vermögensbildung (vgl. FG Düsseldorf, Urteil vom 18. Juni 2004 1 K 6487/02 Ki, EFG 2004, 1547 , bestätigt durch BFH-Urteil vom 19. Oktober 2005 I R 76/04, BStBl II 2006, 274).

    3.1.4 Ein strukturelles Vollzugsdefizit, das nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts dann vorliegt, wenn sich eine Erhebungsregelung gegenüber einem Besteuerungstatbestand in der Weise strukturell gegenläufig auswirkt, dass der Besteuerungsanspruch weitgehend nicht durchgesetzt werden kann, und dieses Ergebnis dem Gesetzgeber zuzurechnen ist (vgl. BVerfG-Urteil - zur Zinsbesteuerung - vom 27. Juni 1991 2 BvR 1493/89, BVerfGE 84, 239, BStBl II 1991, 654, und BVerfG-Urteil - zur Besteuerung von Spekulationsgeschäften - vom 9. März 2004 2 BvL 17/02, BVerfGE 110, 94, BStBl II 2005, 56), haben im Falle des besonderen Kirchgelds die Finanzgerichte (FG Bremen, Urteil vom 14. Januar 2004 2 K 223/03 (1), EFG 2004, 587 ; FG Düsseldorf, Urteile vom 18. Juni 2004 1 K 6487/02 Ki, EFG 2004, 1547 , und vom 23. Juli 2004 1 K 4952/02 Ki, juris-Dokument Nr.STRE200471865; FG Köln, Urteil vom 11. Mai 2005 11 K 6619/02, juris-Dokument Nr.STRE200571015) und ebenso der Bundesfinanzhof in seinen Revisionsentscheidungen vom 19. Oktober 2005 I R 76/04 (BStBl II 2006, 274 ), vom 21. Dezember 2005 I R 44/05 (juris-Dokument Nr.STRE200650330) und vom 25. Januar 2006 I R 62/05 (juris-Dokument Nr.STRE200650690) ausdrücklich verneint.

  • FG Nürnberg, 15.06.2009 - 6 V 1769/08  

    Keine ernstlichen Zweifel an der Verfassungsmäßigkeit der Festsetzung und

    Die Schaffung solcher Steuern ist grundsätzlich zulässig; denn es ist den Religionsgemeinschaften im Rahmen ihres Besteuerungsrechtes (Art. 140 GG i.V.m. Art. 137 Abs. 6 WRV) nicht verwehrt, für die Erhebung der Kirchensteuer neben dem Einkommen andere, nach eigenen Kriterien gestaltete Besteuerungsmaßstäbe heranzuziehen; dabei eröffnet sich ihnen ein weiter Gestaltungsspielraum (vgl. BVerfG-Beschluss vom 23. Oktober 1986 2 BvL 7, 8/84, BVerfGE 73, 388 ; ebenso BFH-Urteil vom 19. Oktober 2005 I R 76/04, BStBl II 2006, 274 ).

    2.1.3 Angesichts der Schwierigkeiten, den "Lebensführungsaufwand" des jeweiligen kirchenangehörigen Ehegatten zu ermitteln, ist es nach einheitlicher höchstrichterlicher Rechtsprechung (Bundesverwaltungsgericht -BVerwG-, Urteil vom 18. Februar 1977 VII C 48.73, Neue Juristische Wochenschrift -NJW- 1977, 1304; BVerfG-Beschluss vom 30. August 1982 1 BvR 1109/81, Höchstrichterliche Finanzrechtsprechung -HFR- 1984, 73; BFH-Beschluss vom 22. Januar 2002 I B 18/01, Sammlung amtlich nicht veröffentlichter Entscheidungen des Bundesfinanzhofs -BFH/NV- 2002, 674 und BFH-Urteil vom 19. Oktober 2005 I R 76/04, BStBl II 2006, 274 ) im Sinne einer Typisierung verfassungsrechtlich unbedenklich, die dem "Lebensführungsaufwand" zugrunde liegende wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des kirchenangehörigen Ehegatten am Einkommen beider Ehegatten zu messen.

    Gerechtfertigt ist dies nicht zuletzt dadurch, dass der zivilrechtliche Unterhaltsanspruch des Ehegatten auf einen angemessenen Teil des gemeinsamen Einkommens gemäß § 1360a des Bürgerlichen Gesetzbuchs -BGB- (sog. Taschengeldanspruch) den Gesetzesmaterialien (vgl. schriftlicher Bericht zu BTDrucks. 2/3409, S. 37) zufolge ausdrücklich auch der Deckung von kirchlichen Mitgliedsbeiträgen dienen soll (vgl. BFH-Urteil vom 19. Oktober 2005 I R 76/04, BStBl II 2006, 274 ).

    Lediglich die Wahl der getrennten Veranlagung schließt die Bestimmung des Lebensführungsaufwands nach dem gemeinsamen Einkommen der Ehegatten aus (vgl. BFH-Urteile vom 19. Oktober 2005 I R 76/04, BStBl II 2006, 274 , vom 21. Dezember 2005 I R 64/05, [...]Dokument Nr. STRE200650329 und vom 25. Januar 2006 I R 62/05, [...]Dokument Nr. STRE200650690).

    Von einem Einkommen in Höhe von mehr als 300.000 EUR an steigt das Kirchgeld nicht mehr und trägt so dem Umstand Rechnung, dass ab einer gewissen Höhe das Einkommen typischerweise nicht mehr in vollem Umfang zur Deckung des laufenden Unterhaltsbedarfs und damit zur Lebensführung verwendet wird, sondern auch und gerade zur Vermögensbildung (vgl. FG Düsseldorf, Urteil vom 18. Juni 2004 1 K 6487/02 Ki, EFG 2004, 1547 , bestätigt durch BFH-Urteil vom 19. Oktober 2005 I R 76/04, BStBl II 2006, 274).

  • BFH, 27.08.2008 - I R 78/01  

    Mantelkaufregelungen teilweise verfassungswidrig

    bbb) Ob dieser letzteren Auffassung allgemein zu folgen ist, kann im Streitfall jedoch dahingestellt bleiben (offenlassend auch Senatsurteile vom 29. April 2008 I R 103/01, BStBl II 2008, 723; vom 24. April 2007 I R 16/06, BFHE 218, 102, BStBl II 2007, 707; vom 19. Oktober 2005 I R 76/04, BFHE 211, 90, BStBl II 2006, 274; vom 8. November 2006 I R 69, 70/05, BFHE 215, 491, BStBl II 2007, 662; Senatsbeschluss vom 3. Februar 2005 I B 208/04, BFHE 209, 204, BStBl II 2005, 351; im Ergebnis auch BFH-Beschluss in BFHE 217, 117, BStBl II 2008, 140, 148).
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  • OVG Niedersachsen, 11.06.2008 - 13 LC 583/04  

    Rückwirkende Einführung eines besonderen Kirchgeldes während des

    Eine Abgrenzung zwischen zulässiger und unzulässiger Rückwirkung anhand eines "dispositionsbestimmten Rückwirkungsbegriffs" ist demgegenüber nicht vorzunehmen, weil die glaubensbezogene Entscheidung, Mitglied einer Kirche zu sein, keine (wirtschaftliche) Disposition darstellt (wie BFH, Urt. v. 21.12.2005 - I R 44/05 -, u. v. 19.10.2005 - I R 76/04 -, jew. zit. nach juris).

    Der für Kirchensteuer zuständige 1. Senat des Bundesfinanzhofs (Urt. v. 19.10.2005 - I R 76/04 -, juris) hat diese Diskussion aufgegriffen und im Hinblick auf die Einführung des besonderen Kirchgeldes in Nordrhein-Westfalen rückwirkend zum 1. Januar 2001 aber letztlich offen gelassen, weil auch unter Zugrundelegung der Rechtsprechung des IX. Senats des Bundesfinanzhofs davon auszugehen sei, dass die rückwirkende Einführung des besonderen Kirchgeldes nicht gegen Art. 20 Abs. 3 GG verstoße.

    Er hat zu der Konstellation, in der der Kirchensteuerbeschluss noch im Jahr 2000 gefasst wurde, allerdings erst im Oktober 2001 veröffentlicht wurde, unter anderem ausgeführt (Urt. v. 19.10.2005 - I R 76/04 -, juris):.

    Auch der Bundesfinanzhof und das Bundesverwaltungsgericht halten die Erhebung eines besonderen Kirchgeldes in glaubensverschiedenen Ehen für verfassungsrechtlich unbedenklich (BFH, Urt. v. 21.12.2005 - I R 44/05 -, juris, Urt. v. 19.10.2005 - I R 76/04 -, juris; BVerwG, Urt. v. 11.11.1988 - 8 C 10/87 -, juris).

  • BFH, 24.04.2007 - I R 16/06  

    Anwendung des Wertaufholungsgebots auf unter Buchwertfortführung getauschte

    Ob dieser Auffassung zu folgen ist, kann dahingestellt bleiben (offenlassend auch Senatsbeschluss vom 3. Februar 2005 I B 208/04, BFHE 209, 204, BStBl II 2005, 351; Senatsurteile vom 19. Oktober 2005 I R 76/04, BFHE 211, 90, BStBl II 2006, 274; vom 8. November 2006 I R 69, 70/05, BFH/NV 2007, 616).
  • BFH, 29.04.2008 - I R 103/01  

    Erstmalige Anwendung von § 4 Abs. 5 und 6 UmwStG 1995 i.d.F. des Gesetzes

    Ob dieser letzteren Auffassung zu folgen ist, kann im Streitfall jedoch dahingestellt bleiben (offenlassend auch Senatsurteile vom 24. April 2007 I R 16/06, BFHE 218, 102, BStBl II 2007, 707; vom 19. Oktober 2005 I R 76/04, BFHE 211, 90, BStBl II 2006, 274; vom 8. November 2006 I R 69, 70/05, BFHE 215, 491, BStBl II 2007, 662; Senatsbeschluss vom 3. Februar 2005 I B 208/04, BFHE 209, 204, BStBl II 2005, 351).
  • BFH, 12.11.2008 - I R 77/07  

    Sperrbetrag gemäß § 50c EStG 1997 bei sog. Doppelumwandlungsmodell - Keine

    Ob dieser zuletzt genannten Auffassung allgemein zu folgen ist, kann im Streitfall dahingestellt bleiben (offenlassend auch Senatsbeschluss vom 3. Februar 2005 I B 208/04, BFHE 209, 204, BStBl II 2005, 351; Senatsurteile vom 19. Oktober 2005 I R 76/04, BFHE 211, 90, BStBl II 2006, 274; vom 8. November 2006 I R 70/05, BFHE 215, 491, BStBl II 2007, 662; vom 29. April 2008 I R 103/01, BFHE 221, 121, BStBl II 2008, 723).
  • BVerfG, 28.10.2010 - 2 BvR 591/06  

    Musterformulierung - Besonderes Kirchgeld

    Wenn angesichts der Schwierigkeiten der Bestimmung des Lebensführungsaufwandes als Indikator der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit des kirchenangehörigen Ehepartners dieser Aufwand nach dem gemeinsamen Einkommen der Ehegatten bemessen wird, ist hiergegen verfassungsrechtlich nichts einzuwenden (vgl. auch BFH, Urteil vom 19. Oktober 2005 - I R 76/04 -, BStBl II 2006, S. 274 [277] m. w. N.).
  • BFH, 16.05.2007 - I R 38/06  

    Anrechnung von freiwilligen Beiträgen an eine Freikirche auf das besondere

    Auch diese bestimmt in § 6 Abs. 1 Nr. 5, dass die Kirchensteuer bei kirchensteuerpflichtigen Gemeindemitgliedern, deren Ehegatte nicht kirchensteuerpflichtig ist, als besonderes Kirchgeld erhoben werden kann (vgl. zur Verfassungsmäßigkeit des besonderen Kirchgeldes Senatsurteil vom 19. Oktober 2005 I R 76/04, BFHE 211, 90, BStBl II 2006, 274).
  • BFH, 21.12.2005 - I R 44/05  

    Kirchgeld - Verfassungsmäßigkeit

    Wegen der diesbezüglichen Einzelheiten nimmt der erkennende Senat auf sein Urteil vom 19. Oktober 2005 I R 76/04 (BFHE 211, 90) Bezug.

    Denn die Nichterfassung bestimmter Fälle wird unter dem Gesichtspunkt einer zulässigen Typisierung und Vereinfachung des Erhebungsverfahrens für verfassungsrechtlich unbedenklich gehalten (vgl. dazu auch das genannte Urteil des erkennenden Senats in BFH/NV 2006, 451); lediglich ergänzend wird auf den angenommenen (geringen) Umfang des Vollzugsdefizits verwiesen.

  • FG Bremen, 07.02.2007 - 3 K 73/05  

    Berücksichtigung von vor dem Gesetzesbeschluss zum Fünften Gesetz zur Änderung

  • BFH, 21.12.2005 - I R 64/05  
  • BFH, 20.12.2006 - I B 43/06  

    Besonderes Kirchgeld in glaubensverschiedener Ehe verstößt nicht gegen

  • BFH, 16.12.2008 - I R 96/05  

    Nachversteuerung ausländischer Betriebsstättenverluste

  • BFH, 26.11.2008 - I R 56/06  

    Anwendung des § 50c Abs. 11 EStG 1997 auf Anteilserwerbe vor 1997

  • BFH, 20.12.2006 - I B 141/05  

    NZB: Zeitpunkt der Entscheidung über die Zulassung

  • BFH, 16.11.2009 - I B 58/09  

    Darlegung der grundsätzlichen Bedeutung - Verfassungsverstoß

  • FG München, 31.10.2007 - 9 K 174/07  

    Zulässigkeit einer vorbeugenden Unterlassungsklage; Mitteilung von

  • FG Münster, 22.02.2008 - 9 K 5096/07  

    Vereinbarkeit einer rückwirkenden Anwendung von § 40a Abs. 1 S. 2 Gesetz über

  • BFH, 25.01.2006 - I R 62/05  

    Besonderes Kirchgeld in glaubensverschiedener Ehe in Nordrhein-Westfalen

  • BFH, 19.10.2005 - I R 91/04  
  • BFH, 19.10.2005 - I R 57/05  

    Glaubensverschiedene Ehen - besonderes Kirchgeld

  • BFH, 29.01.2010 - I B 98/09  

    Verfassungsmäßigkeit des besonderen Kirchgelds bei glaubensverschiedener Ehe in

  • FG Köln, 11.05.2005 - 11 K 6619/02  

    Rechtmäßigkeit des in glaubensverschiedener Ehe erhobenen besonderen Kirchgeldes

  • FG Köln, 08.06.2005 - 11 K 3248/02  

    Rechtmäßigkeit des in glaubensverschiedener Ehe erhobenen besonderen Kirchgeldes

  • FG Düsseldorf, 17.03.2010 - 15 K 2978/08  

    Keine Berufung auf Vollzugsdefizit bei Wahl der Steuerklassen- Kombination III/V

  • FG Köln, 11.05.2005 - 11 K 3989/03  

    Begrenzung der Pflicht zur Zahlung des besonderen Kirchgelds auf

  • FG Köln, 08.06.2005 - 11 K 1389/03  

    Verfassungswidrigkeit des besonderen Kirchgeldes

  • BFH, 20.12.2005 - I B 197/04  

    NZB: glaubensverschiedene Ehen - besonderes Kirchgeld

  • FG Düsseldorf, 28.04.2006 - 1 K 1778/05  

    Besonderes Kirchgeld; Beitragsanrechnung; freikirchliche Gemeinden; freiwillige

  • BVerfG, 28.10.2010 - 2 BvR 816/10  
  • FG Köln, 11.05.2005 - 11 K 385/03  

    Rechtmäßigkeit des in glaubensverschiedener Ehe erhobenen besonderen Kirchgeldes

  • FG Niedersachsen, 12.03.2009 - 10 K 238/06  

    Feste Schädlichkeitsgrenze der Höhe der eigenen Einkünfte und Bezüge des Kindes

  • FG München, 19.04.2007 - 9 V 175/07  

    Mitteilung der Einkünfte des Ehegatten an Kirchensteueramt bei

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