Rechtsprechung
   BVerfG, 18.06.2008 - 2 BvL 6/07   

Volltextveröffentlichungen (3)

Kurzfassungen/Presse (7)

  • Bundesverfassungsgericht (Pressemitteilung)

    Regelung über Versorgungsabschlag für teilzeitbeschäftigte Beamte nichtig

  • 123recht.net (Pressemeldung, 11.7.2008)

    Höhere Pension für langjährige Teilzeitbeamte // Berlin prüft Nachschlag auch für Bestandsruheständler

  • wkdis.de (Pressemitteilung)

    Regelung über Versorgungsabschlag für teilzeitbeschäftigte Beamte nichtig

mehr
  • Verlag Dr. Otto Schmidt (Kurzinformation)

    Regelung über Versorgungsabschlag für teilzeitbeschäftigte Beamte ist verfassungswidrig

  • streifler.de (Kurzinformation)

    Regelung über Versorgungsabschlag

  • streifler.de (Kurzinformation)

    Regelung über Versorgungsabschlag

  • kundenserver.de (Kurzinformation)

    Berechnung der Versorgung für Teilzeitbeamte: Benachteiligung von Frauen

Sonstiges (3)

  • bundesrat (Verfahrensmitteilung)
  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Anmerkung zum Beschluss des BVerfG vom 18.06.2008, Az.: 2 BvL 6/07" von Helmut Borth, original erschienen in: FamRZ 2008, 1598 - 1599.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Anmerkung zum Beschluss des BVerfG vom 18.6.2008, Az.: 2 BvL 6/07 (Die Berechnung des Ruhegehaltssatzes von Teilzeitbeamten...)" von Prof. Dr. Uwe Kischel, LL.M., original erschienen in: JZ 2008, 1110 - 1112.

Verfahrensgang

  • VGH Bayern, 27.08.2007 - 3 B 05.2471
  • BVerfG, 18.06.2008 - 2 BvL 6/07

Zeitschriftenfundstellen

  • BVerfGE 121, 241
  • NJW 2008, 3121 (Ls.)
  • FamRZ 2008, 1598
  • DVBl 2008, 1051
  • NVwZ 2008, 987



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Wird zitiert von ... (72)  

  • BVerfG, 14.02.2012 - 2 BvL 4/10  

    W 2-Besoldung der Professoren in Hessen verfassungswidrig

    Die Begründungsanforderungen in Bezug auf die Entscheidungserheblichkeit der Vorlagefrage und die Überzeugung des Gerichts von der Verfassungswidrigkeit der zur Prüfung gestellten Norm (vgl. BVerfGE 105, 61 [67]; 121, 241 [252 f.]; 126, 77 [97 f.]; jeweils m. w. N.) sind erfüllt.

    c) Bei der Konkretisierung der aus Art. 33 Abs. 5 GG resultierenden Pflicht zur amtsangemessenen Alimentierung besitzt der Gesetzgeber einen weiten Entscheidungsspielraum (vgl. BVerfGE 8, 1 [22 f.]; 114, 258 [288]; 117, 372 [381]; 121, 241 [261]).

    Zu prüfen, ob er dabei die gerechteste, zweckmäßigste und vernünftigste Lösung gewählt hat, ist nicht Aufgabe des Bundesverfassungsgerichts (vgl. BVerfGE 103, 310 [320]; 117, 330 [353]; 121, 241 [261]).

  • BVerwG, 25.03.2010 - 2 C 72.08  

    Ruhegehalt; Ruhegehaltssatz; ruhegehaltfähige Dienstzeiten; Ausbildungszeiten im

    Vielmehr ist die Geltung dieses Gebots Folge der Grundentscheidung des Gesetzgebers, Teilzeitbeschäftigung zu ermöglichen (vgl. zu Art. 3 Abs. 1 und Abs. 3 Satz 1 GG BVerfG, Beschlüsse vom 27. November 1997 - 1 BvL 12/91 - BVerfGE 97, 35 und vom 18. Juni 2008 - 2 BvL 6/07 - BVerfGE 121, 241 ).

    Auf der Grundlage der tatsächlichen Feststellungen des Verwaltungsgerichtshofs verstoßen die Kürzungsregelungen der § 6 Abs. 1 Satz 4 und § 12 Abs. 5 BeamtVG zudem gegen Art. 3 Abs. 1 GG, § 13 Abs. 1 Satz 3 BeamtVG verstößt gegen Art. 3 Abs. 3 Satz 1 GG (vgl. BVerfG, Beschlüsse vom 27. November 1997 a.a.O. und vom 18. Juni 2008 a.a.O. ).

    Aufgrund der europarechtlich gebotenen Nichtanwendung dieser Vorschriften kommt es jedoch darauf nicht entscheidungserheblich an, sodass eine Vorlage an das Bundesverfassungsgericht nach Art. 100 Abs. 1 Satz 1 GG ausscheidet (vgl. BVerfG, Urteil vom 28. Januar 1992 - 1 BvR 1025/82, 1 BvL 16/83 und 10/91 - BVerfGE 85, 191 und Beschluss vom 18. Juni 2008 a.a.O. ).

  • BVerwG, 25.10.2012 - 2 C 59.11  

    Ruhegehaltssatz; Ruhegehaltfähigkeit von Teilbeschäftigungszeiten; degressive

    Dieser Ruhegehaltssatz beruhte auf der Anwendung der versorgungsgesetzlichen Regelungen über den Versorgungsabschlag für Teilbeschäftigungszeiten, die das Bundesverfassungsgericht durch Beschluss vom 18. Juni 2008 (BVerfGE 121, 241) für nichtig erklärte.

    a) Die anfängliche Rechtswidrigkeit der Festsetzung des Ruhegehaltssatzes von 52, 51 % in dem ursprünglichen Versorgungsfestsetzungsbescheid ist die zwingende Folge des Beschlusses des Bundesverfassungsgerichts vom 18. Juni 2008 - 2 BvL 6/07 - (BVerfGE 121, 241):.

    Das Bundesverfassungsgericht hat in der Entscheidungsformel des Beschlusses vom 18. Juni 2008 (a.a.O.) § 85 Abs. 4 Satz 2 BeamtVG als mit Art. 3 Abs. 3 Satz 1 GG unvereinbar und nichtig erklärt, soweit hierdurch die Anwendbarkeit des § 14 Abs. 1 Satz 1 zweiter und dritter Halbsatz BeamtVG (F. 1989), d.h. des Versorgungsabschlags, auf die Teilbeschäftigungszeiten angeordnet wurde.

    Das Ermessen des Beklagten zur Rücknahme des ursprünglichen Versorgungsfestsetzungsbescheids nach Art. 48 Abs. 1 Satz 1 BayVwVfG war ab dem Monat, der auf den Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 18. Juni 2008 (a.a.O.) folgt, auf Null reduziert.

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