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   BVerfG, 17.12.1964 - 1 BvL 2/62   

Volltextveröffentlichungen

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    Zulässigkeitsvoraussetzungen für eine Richtervorlage nach Art. 100 Abs. 1 GG

Verfahrensgang

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 12.12.1961 - IV A 1088/61
  • BVerfG, 17.12.1964 - 1 BvL 2/62

Zeitschriftenfundstellen

  • BVerfGE 18, 274
  • DVBl 1965, 519
  • DÖV 1966, 658



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Wird zitiert von ... (18)  

  • BVerfG, 06.11.1984 - 2 BvL 19/83  

    Investitionshilfegesetz

    Bei diesen sollen die durch die Abgabe einkommenden Mittel - ungeachtet der differenzierten Abgabengestaltung im einzelnen - Belastungen oder Vorteile innerhalb eines bestimmten Erwerbs- oder Wirtschaftszweiges ausgleichen: Preisausgleichsabgaben nähern entweder die Preise für Güter gleicher Art in standortgünstig und standortungünstig gelegenen Gebieten (revierfernen, frachtungünstig gelegenen Gebieten) einander an oder gleichen Preise für verschiedenartige, in ihrer Verwendung einander jedoch ähnliche Güter aus (BVerfGE 8, 274 [316 f.]); die Hebammenabgabe dient dem Ausgleich unterschiedlicher Hebammeneinkünfte und stellt so die gleichmäßige Versorgung der Bevölkerung in Stadt und Land mit Hebammenhilfe sicher (BVerfGE 17, 287 [292]); die Mehrwertabgabe schöpft Umlegungsvorteile ab (BVerfGE 18, 274 [287]); die Milchausgleichsabgabe führt innerhalb der in eine Marktordnung einbezogenen und durch sie auf besondere Weise wirtschaftlich verbundenen Betriebe einen annäherungsweisen Ausgleich der Erträge herbei (BVerfGE 18, 315 [328]).
  • BVerfG, 17.01.1979 - 1 BvL 25/77  

    Unterhaltspflichtverletzung

    Die vorgenommene tatsächliche und rechtliche Würdigung erscheint nicht offensichtlich unhaltbar (vgl.BVerfGE 13, 31 [35 f.]; 16, 82 [88]; 18, 274 [280 f.]), wenngleich die Ansichten des vorlegenden Gerichts in wesentlichen Punkten Bedenken begegnen, wie bei der Sachprüfung der Vorlagefrage zu erörtern sein wird.
  • BGH, 13.12.1990 - III ZR 240/89  

    Antragsbefugnis des Umlegungsausschusses; Verlegung einer stark befahrenen

    Abgesehen davon, daß Ausgleichszahlungen erst im Umlegungsverzeichnis endgültig festgesetzt werden (§ 68 Abs. 1 Nr. 4 und 5 BauGB ), nimmt der Umlegungswertausgleich der Umlegung grundsätzlich nicht den Charakter einer Inhaltsbestimmung des Eigentums (Senatsurteil vom 21. Februar 1980 - III ZR 84/78 - WM 1980, 684, 685; vgl. auch BVerfGE 18, 274, 287).
mehr
  • BGH, 13.05.1974 - III ZR 7/72  

    Berücksichtigung von planungsbedingten Wertsteigerungen des Restgrundstücks bei

    Die nachfolgende Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs hat bisher nicht erörtert, ob die vorstehenden Gedankengänge bei der Anwendung des Bundesbaugesetzes noch durchgreifen können, nachdem der Bundesgesetzgeber sowohl in diesem Gesetz als auch im Bereich des Abgabenrechts bisher davon abgesehen hat, die privaten Planungsgewinne allgemein abzuschöpfen (vgl. dazu u.a. BVerfGE 18, 274, 284).
  • BFH, 30.04.1971 - VI R 17/68  
    Diese Auffassung habe auch das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) bei der verfassungsrechtlichen Prüfung einiger Vorschriften des AufbG von Nordrhein-Westfalen in seiner Entscheidung 1 BvL 2/62 vom 17. Dezember 1964 (Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts Bd. 18, S. 274, 287 - BVerfGE 18, 274, 287 -) vertreten.

    Der Ausgleich der Wertänderung in Geld stellt nach der gesetzlichen Erläuterung des Beitragsbegriffs einen Beitrag (Ernst-Friede, Kommentar zum Aufbaugesetz Nordrhein-Westfalen, 4. Aufl. 1958 S. 193) oder doch mindestens, wie das BVerfG es in der Entscheidung 1 BvL 2/62 (a.a.O.) ausdrückt, eine beitragsähnliche Leistung dar, die steuerrechtlich als sonstige öffentliche Abgabe im Sinne des § 9 Nr. 2 EStG anzusehen ist.

  • BVerfG, 05.07.1967 - 2 BvL 29/63  

    EWG-Recht

    Deshalb ist die Vorlage insoweit unzulässig (vgl. hierzu BVerfGE 18, 274 [280 f.]; 19, 282 [286] sowie 7, 59 ff.; 10, 1 [3]; 13, 165 [167]).
  • BGH, 06.12.1984 - III ZR 174/83  

    Bemessung des Geldausgleichs

    Die Umlegung kann auch dann zu einem Vorteil (einer zu berücksichtigenden Bodenwertsteigerung) führen, wenn der Eigentümer sein Grundstück unverändert zurückerhält (Senatsurteil vom 12. Oktober 1959 - III ZR 48/58 = BGHZ 31, 49, 58; s. auch BVerfGE 18, 274, 282).
  • BGH, 22.06.1978 - III ZR 92/75  

    Ermittlung des durch die Umlegung bewirkten Bodenwertzuwachses

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  • BGH, 19.01.1984 - III ZR 185/82  

    Ausscheiden von Verkehrs- und Grünflächen aus der Umlegungsmasse

    Ihre Ansicht, die Auffassung des Senats stehe im Gegensatz zur Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts in BVerfGE 18, 274 ff. trifft nicht zu.
  • BVerfG, 28.04.1971 - 2 BvL 14/70  

    Wirksamkeit des Geschäftsverteilungsplans eines Gerichts bei unrichtiger

    Von ihr kann deshalb bei der Prüfung der Zulässigkeit der Vorlagen nicht ausgegangen werden (BVerfGE 7, 171 (175); 18, 274 (280 f.)).
  • VGH Baden-Württemberg, 15.11.2001 - 2 S 633/00  

    Umlegungswertausgleich - Beitragsfiktion - Anwendung des

  • BVerfG, 07.05.1968 - 2 BvL 5/67  

    Anforderungen an einer Richtervorlage nach Art. 100 Abs. 1 bei

  • OVG Bremen, 26.11.1987 - 1 B 84/87  

    Verwaltungsprozeßrecht: Ernstliche Zweifel an der Rechtmäßigkeit eines

  • OVG Hamburg, 07.03.1990 - Bs VI 98/89  

    Verwaltungsprozeßrecht: Sanierungsbeitrag als Abgabe i.S. von § 80 Abs. 2

  • StGH Hessen, 07.01.1970 - P.St. 562  

    Art 1 Verf HE, Art 107 Verf HE, Art 118 Verf HE, Art 133 Verf HE

  • StGH Hessen, 27.03.1974 - P.St. 719  

    Staatsgerichtshof - Prüfungskompetenz - Rechtsverordnung - Fachhochschulzulassung

  • BGH, 19.12.1985 - III ZR 141/84  
  • BVerwG, 29.01.1968 - IV B 146.66  
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