Rechtsprechung
   BVerfG, 03.04.1990 - 1 BvR 680/86; 1 BvR 681/86   

Hitler-T-Shirt

Art. 5 Abs. 3 Satz 1 GG, § 86 Abs. 1 Nr. 4 StGB, § 86a Abs. 1 Nr. 1 StGB, Kunstfreiheit und Strafrecht

Volltextveröffentlichungen (2)

  • DFR

    Hitler-T-Shirt

  • rechtsportal.de

    Verwendung verfassungswidriger Kennzeichen und Satire

Kurzfassungen/Presse

Verfahrensgang

  • LG Augsburg, 22.11.1985 - 30 Js 1533/84
  • LG Augsburg, 22.11.1985 - 4 Ns 30 Js 1522/84
  • BayObLG, 02.05.1986 - RReg. 5 St 94/86
  • BVerfG, 03.04.1990 - 1 BvR 680/86; 1 BvR 681/86

Zeitschriftenfundstellen

  • BVerfGE 82, 1
  • NJW 1990, 2541
  • NStZ 1990, 333
  • ZUM 1990, 572



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Wird zitiert von ... (8)  

  • BVerfG, 03.03.2004 - 1 BvR 2378/98  

    Großer Lauschangriff

    Die Grenzen der Auslegung von Verfassungsrecht liegen auch für eine durch Verfassungsänderung geschaffene Norm dort, wo einer nach Wortlaut und Sinn eindeutigen Vorschrift ein entgegengesetzter Sinn verliehen, der normative Gehalt der auszulegenden Norm grundlegend neu bestimmt oder das normative Ziel in einem wesentlichen Punkt verfehlt würde (vgl. BVerfGE 11, 77 ; 33, 52 ; 54, 277 ; 82, 1 ).
  • BVerfG, 13.06.2007 - 1 BvR 1783/05  

    Roman Esra

    Soweit es zur Herstellung der Beziehungen zwischen Künstler und Publikum der publizistischen Medien bedarf, sind auch die Personen durch die Kunstfreiheitsgarantie geschützt, die eine solche vermittelnde Tätigkeit ausüben (vgl. BVerfGE 30, 173 ; 36, 321 ; 77, 240 ; 81, 278 ; 82, 1 ).
  • LSG Hessen, 29.10.2008 - L 6 AS 336/07  

    Grundsicherung für Arbeitsuchende - Verfassungswidrigkeit der Höhe der

    Sie würde - nach herkömmlichen Auslegungsgrundsätzen - die Feststellung einer ungewollten, planwidrigen Gesetzeslücke voraussetzen (vgl. dazu z.B. BVerfGE 82, 1, 11 f.; 286, 304).
mehr
  • BGH, 21.06.1990 - 1 StR 477/89  

    Kunstfreiheit und Jugendschutz

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  • BVerfG, 03.03.2004 - 1 BvR 1084/99  
    Die Grenzen der Auslegung von Verfassungsrecht liegen auch für eine durch Verfassungsänderung geschaffene Norm dort, wo einer nach Wortlaut und Sinn eindeutigen Vorschrift ein entgegengesetzter Sinn verliehen, der normative Gehalt der auszulegenden Norm grundlegend neu bestimmt oder das normative Ziel in einem wesentlichen Punkt verfehlt würde (vgl. BVerfGE 11, 77 ; 33, 52 ; 54, 277 ; 82, 1 ).
  • BayObLG, 15.07.1993 - 3St RR 154/92  

    GG Art. 5; StGB § 185

    Art. 5 Abs. 3 GG ist allerdings dann nicht einschlägig, wenn verfahrensgegenständliche Äußerungen offenkundig keine Satire darstellen (BVerfGE 82, 1/6 = NJW 1990, 2541 ; BVerfG NJW 1993, 1462 ).
  • SG Aurich, 14.03.2008 - S 25 AS 822/07  
    Es fehlt hierfür bereits an einer ungewollten planwidrigen Regelungslücke, die durch richterliche Rechtsfortbildung im Wege der Analogie zu schließen wäre (zur Methode der Analogie s. nur BVerfG, Beschluss vom 03.04.1990 ­ 1 BvR 680/681/86, BVerfGE 82, 1 [11 ff.] und BVerfG, Beschluss vom 10.07.1990 ­ 1 BvR 984, 985/87, BVerfGE 82, 286 [304]).
  • BayObLG, 18.02.1998 - 5St RR 117/97  

    GG Art. 5 Abs. 1, 3; StGB § 185, § 193; StPO § 267 Abs. 5

    Art. 5 Abs. 3 GG wäre nicht einschlägig, wenn verfahrensgegenständliche Äußerungen offenkundig weder eine Satire noch eine andere Kunstform darstellten (BVerfGE 82, 1/6 = NJW 1990, 2541 ; BVerfG NJW 1993, 1462 ).
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