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   BVerwG, 25.10.1968 - VII C 90.66   

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Kurzfassungen/Presse

Zeitschriftenfundstellen

  • BVerwGE 30, 347
  • NJW 1969, 708



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Wird zitiert von ... (36)  

  • BVerwG, 25.09.2008 - 3 C 35.07  

    Klagebefugnis; Rechtsschutzbedürfnis; Rechtsschutzinteresse; Konkurrentenklage;

    Das Klagerecht des vorhandenen Unternehmers bildet hiernach gleichsam das Vehikel zur Durchsetzung dieses - an sich nur im öffentlichen Interesse bestehenden - Gesetzeszwecks (Urteile vom 20. November 1959 - BVerwG 7 C 12.59 - BVerwGE 9, 340 und vom 25. Oktober 1968 - BVerwG 7 C 90.66 - BVerwGE 30, 347 ).
  • BVerwG, 06.04.2000 - 3 C 6.99  

    Verkehrswirtschaftsrecht; - Personenbeförderungsgesetz

    Das Bundesverwaltungsgericht hat einem vorhandenen Verkehrsunternehmer ein Klagerecht gegen die Genehmigung für einen weiteren Unternehmer zugestanden, wenn er geltend macht, sein dem öffentlichen Verkehr bereits dienendes Unternehmen werde durch die neue Genehmigung beeinträchtigt (vgl. Urteil vom 25. Oktober 1968 - BVerwG VII C 90.66 - NJW 1969, S. 708).
  • BVerwG, 24.06.2010 - 3 C 14.09  

    Linienverkehrsgenehmigung; Busverkehr; Busfernverkehr; Buslinienfernverkehr;

    Ein vorhandener Verkehrsunternehmer hat ein Klagerecht gegen die einem anderen Unternehmer erteilte Genehmigung, wenn er geltend macht, sein dem öffentlichen Verkehr bereits dienendes Unternehmen werde durch die neue Genehmigung beeinträchtigt; § 13 Abs. 2 Nr. 2 PBefG dient auch dem Schutz des vorhandenen Verkehrsangebots und der darin tätigen Unternehmer (vgl. Urteile vom 25. Oktober 1968 - BVerwG 7 C 90.66 - BVerwGE 30, 347 = Buchholz 442.01 § 13 PBefG Nr. 16 S. 27 f. und vom 6. April 2000 - BVerwG 3 C 6.99 - Buchholz 310 § 42 Abs. 2 VwGO Nr. 4 m.w.N.).
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  • VG Sigmaringen, 28.09.2006 - 5 K 1315/06  

    Einstweilige Erlaubnis für den Weiterbetrieb des Schülerverkehrs

    Nach der herrschenden Auffassung in der Rechtsprechung (vgl. BVerwG, Urteil vom 25.10.1968 - VII C 90.66 -, juris; siehe ferner OVG Sachsen-Anhalt, Beschluss vom 15.10.1993 - 4 M 9/93 -, juris; VG Braunschweig, Beschluss vom 08.07.2005 - 6 B 370/05 - a.A. soweit ersichtlich nur VG München, Beschluss vom 01.12.1998 - M 6 S 98.5141 -, juris) ist in Fällen, in denen - wie hier - eine endgültige Genehmigung aufgrund der Anfechtung durch einen Dritten (noch) nicht vollzogen werden kann, der Zeitraum bis zum Vorliegen einer unanfechtbaren Genehmigung mittels einstweiliger Erlaubnisse nach § 20 PBefG zu überbrücken und nicht durch Anordnung der sofortigen Vollziehbarkeit der endgültigen Genehmigung (so jedoch VG München, Beschluss vom 01.12.1998 - M 6 S 98.5141 -, juris).

    Es verlangt, dass ein bestehendes Verkehrsbedürfnis, auch wenn noch nicht endgültig über den Genehmigungsantrag entschieden ist, nicht unbefriedigt bleibt (vgl. BVerwG, Urteil vom 25.10.1968 - VII C 90.66 -, juris).

    Lediglich im Fall einer inzwischen eingetretenen Änderung der Sach- und Rechtslage oder einer offensichtlich falschen rechtlichen Bewertung bei der Prüfung der Genehmigungsvoraussetzungen nach den §§ 13 und 15 PBefG bestünde für die Genehmigungsbehörde ein Anlass, in eine erneute Prüfung der Genehmigungsvoraussetzungen einzutreten (vgl. hierzu: BVerwG, Urteil vom 25.10.1968 - VII C 90.66 -, juris; OVG Sachsen-Anhalt, Beschluss vom 15.10.1993 - 4 M 9/93 -, juris; VG Braunschweig, Beschluss vom 08.07.2005 - 6 B 370/05 -, juris).

  • VGH Bayern, 01.06.2011 - 11 B 11.332  

    Ein "Bierbus" für die Landeshauptstadt München

    Es ist anerkannt, dass § 13 Abs. 2 Nr. 2 PBefG einem vorhandenen Unternehmer gerichtlich durchsetzbare Abwehrrechte gegen die Erteilung einer Linienverkehrsgenehmigung an einen Dritten verschaffen kann (vgl. grundlegend BVerwG vom 25.10.1968 BVerwGE 30, 347/348).

    Denn die Befugnisse, die "vorhandenen Unternehmern" nach § 13 Abs. 2 Nr. 2 PBefG zustehen, sind ihnen deshalb zuerkannt, weil die Aufrechterhaltung einer geordneten, das öffentliche Verkehrsbedürfnis befriedigenden Verkehrsbedienung nur gewährleistet ist, wenn die Leistungsfähigkeit der Unternehmen gewahrt bleibt, die diesen Verkehr durchführen (vgl. BVerwG vom 25.10.1968, a.a.O., S. 348).

  • OVG Niedersachsen, 16.09.2004 - 7 LB 3545/01  

    Konkurrentenstreit im personenbeförderungsrechtlichen Genehmigungsverfahren;

    Das Bundesverwaltungsgericht hat aber nicht nur einem vorhandenen Verkehrsunternehmer ein Klagerecht gegen die Genehmigung für einen weiteren Unternehmer zugestanden, wenn er geltend macht, sein dem öffentlichen Verkehr bereits dienendes Unternehmen werde durch die neue Genehmigung beeinträchtigt (vgl. Urt. v. 25.10.1968 - VII C 90.66 -, BVerwGE 30, 347), sondern auch demjenigen ein Klagerecht eingeräumt, der selbst eine Linienverkehrsgenehmigung beansprucht, wenn durch die Erteilung einer entsprechenden Genehmigung an einen Dritten die Wahrnehmung dieses Anspruchs praktisch verhindert wird, weil davon auszugehen ist, dass eine annähernd kostendeckende Bedienung der Linie nur durch einen Unternehmer erfolgen kann und eine Konkurrenz zu einem ruinösen Wettbewerb führen muss.
  • BGH, 25.10.1982 - NotZ 7/82  
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  • VG Braunschweig, 08.07.2005 - 6 B 370/05  

    Linienverkehrsgenehmigungen und Bewerberkonkurrenz; Ausschreibungsverfahren;

    Zwar handelt es sich bei einer einstweiligen Erlaubnis nach § 20 PBefG um einen Verwaltungsakt mit Doppelwirkung (BVerwG, Urt. vom 25.10.1968, BVerwGE 30, 347; OVG Sachsen-Anhalt, Beschl. vom 15.10.1993 - 4 M 9/93 - ; OVG Hamburg, Beschl. vom 20.09.2004 - 1 Bs 303/04 - ), der den Adressatem der einstweiligen Erlaubnis begünstigt und einen Mitbewerber beschweren kann.

    Denn im Verfahren nach § 20 PBefG besteht für die Genehmigungsbehörde kein Anlass zu einer erneuten Prüfung der Zulassungsvoraussetzungen, wenn bereits eine positive Entscheidung nach § 15 PBefG über den Betrieb einer Linie getroffen wurde (vgl. hierzu: BVerwG, Urt. vom 25.10.1968, aaO.; OVG Sachsen-Anhalt, Beschl. vom 15.10.1993, aaO.).

  • VGH Hessen, 21.10.2008 - 2 UE 922/07  

    Genehmigung von Linienverkehr mit Omnibussen

    Anderenfalls wäre eine sachgerechte Verkehrsbedienung gefährdet (vgl.: BVerwG, Urteil vom 6. April 2000 - 3 C 6.99 -, NVwZ 2001, 322 = DVBl. 2000, 1614 = GewArch 2001, 341 = Buchholz 310 § 42 Abs. 2 VwGO Nr. 4; Urteil vom 25. Oktober 1968 - VII C 90.66 -, BVerwGE 30, 347, jeweils m. w. N.; VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 27. November 2003 - 3 S 709/03 -, Juris = DVBl. 2004, 843 [LS] = UPR 2004, 240 [LS]).
  • OVG Hamburg, 02.01.2012 - 3 Bs 55/11  

    Versagung der Genehmigung einer Stadtrundfahrtlinie aus Gründen des

    Sie ist im öffentlichen Verkehrsinteresse geboten, wenn ansonsten ein bestehendes Verkehrsbedürfnis unbefriedigt bleibt (vgl. BVerwG, Urt. v. 25.10.1968, BVerwGE 30, 347).

    Es kann nicht Sinn der einstweiligen Erlaubnis sein, einen Verkehr zu ermöglichen, bei dem schon jetzt eindeutig feststeht, dass er dem Gesetz widerspricht (vgl. BVerwG, Urt. v. 25.10.1968, BVerwGE 30, 347).

  • VG Gießen, 04.04.2006 - 6 G 51/06  

    Linienverkehrsgenehmigung für die Buslinien 410 419 und 420

  • VGH Baden-Württemberg, 09.10.2007 - 9 S 2240/06  

    Krankenhausfinanzierung; Krankenhausplan; Feststellungsbescheid;

  • VGH Baden-Württemberg, 09.10.2007 - 9 S 2240/07  

    Klagebefugnis eines Krankenhausträgers gegen die Aufnahme von Betten eines

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 12.09.2008 - 13 B 929/08  
  • VGH Bayern, 09.02.2012 - 11 B 10.2791  

    Berechtigtes Interesse an der Feststellung wegen beabsichtigtem

  • OVG Hamburg, 20.09.2004 - 1 Bs 303/04  
  • VG München, 24.06.2009 - M 23 K 07.6110  

    Klagebefugnis (hier verneint)

  • VGH Hessen, 15.10.2002 - 2 UE 2948/01  

    Genehmigung eines grenzüberschreitenden Linienverkehrs

  • VG Karlsruhe, 15.01.2003 - 5 K 1141/02  

    Linienverkehrsgenehmigung - Beauftragung von Subunternehmern; Besitzstandsklausel

  • VGH Baden-Württemberg, 11.06.1992 - 14 S 2912/90  

    Zur Übertragbarkeit einer personenbeförderungsrechtlichen Genehmigung; keine

  • OVG Sachsen-Anhalt, 09.02.2007 - 1 M 267/06  

    Konkurrentenstreit um einstweilige Erlaubnis nach § 20 PBefG

  • OVG Sachsen-Anhalt, 23.10.2007 - 1 M 148/07  

    Konkurrentenstreit um einstweilige Erlaubnis nach § 20 PBefG

  • OVG Mecklenburg-Vorpommern, 23.01.1996 - 1 M 1/96  

    PBefG § 20

  • VG Arnsberg, 18.09.2008 - 7 K 2889/07  

    Genehmigung für Linienbusverkehr nach Kroatien

  • OVG Hamburg, 21.02.2011 - 3 Bs 131/10  

    Einstweiliger Rechtsschutz bei Genehmigung für die Beförderung von Personen mit

  • OVG Rheinland-Pfalz, 24.05.2012 - 7 A 10246/12  

    Genehmigungsfähigkeit eines sog. Seniorenbusses bei Nichtvorliegen von Merkmalen

  • BVerwG, 16.07.1980 - 7 C 25.78  
  • VG Stade, 16.09.2004 - 1 A 463/03  

    Konkurrenzverhältnisse bei der Vergabe eines Stadtbusverkehrs im ÖPNV;

  • VG Köln, 16.03.2007 - 11 L 1959/06  
  • VGH Bayern, 01.09.2010 - 11 BV 09.2445  

    Genehmigung eines Linienverkehrs mit Kraftomnibussen

  • VGH Baden-Württemberg, 21.01.1993 - 14 S 12/92  

    Einschreiten der Behörde gegen eine ohne Genehmigung vorgenommene wesentliche

  • VG Gießen, 08.05.2008 - 6 K 30/08  

    Klagebefugnis eines Konkurrenten gegen Linienverkehrsgenehmigung

  • VG Hamburg, 03.03.2005 - 15 K 87/03  
  • VG Gera, 30.10.2002 - 2 K 945/99  

    Personenbeförderungsrecht; Personenbeförderungsrecht; Feststellungsklage;

  • VG Sigmaringen, 22.09.2005 - 8 K 997/03  

    Keine Klagebefugnis eines Konkurrenzunternehmers im Personenbeförderungsrecht

  • VG Gelsenkirchen, 19.04.2002 - 7 L 645/02  
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