Rechtsprechung
   BVerwG, 26.01.2010 - 4 B 43.09   

Volltextveröffentlichungen (6)

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  • NWB SteuerXpert START
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Verhältnis einer eisenbahnrechtlichen Fachplanung zur kommunalen Bauleitplanung; Befugnis einer Gemeinde zur Absicherung einer Fachplanung nach der Freistellung der Fläche von der fachplanungsrechtlichen Zweckbindung durch die zuständige Fachplanungsbehörde; Vorausschauender Einsatz von Mitteln der Bauleitplanung für den Fall der fachplanerischen Freistellung; Anforderungen an die Vorverlegung der Zugriffsmöglichkeit mit dem Sicherungsmittel des Vorkaufsrechts; Zulässigkeit einer kommunalen "Freihalteplanung"; Verhältnis fachplanerischer zu allgemein bauplanerischer Flächensicherung

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Öffentliches Baurecht - Freihalteplanung auf ehem. Bahngelände zulässig!

Kurzfassungen/Presse

  • lto.de (Kurzinformation)

    Baurechtliches Fachplanungsprivileg hindert Gemeinde nicht an Freihaltung bestimmter Baunutzungsflächen für Verkehrszwecke

Zeitschriftenfundstellen

  • BauR 2010, 871
  • ZfBR 2010, 376



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Wird zitiert von ... (10)  

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 19.04.2010 - 7 A 1041/08  

    Anwendung der allgemeinen Regeln über das Verwaltungsverfahren bei der Ausübung

    Darin liegt auch ein entscheidender Unterschied der hier zu betrachtenden Vorschrift zu der Delegationsnorm, die der von der Klägerin angeführten Entscheidung des Verwaltungsgerichts Sigmaringen, Urteil vom 13. September 2007 - 6 K 766/07 - nachgehend VGH B-W, Urteil vom 30. März 2009 - 8 S 31/08 -, BauR 2010, 74, und BVerwG, Beschluss vom 26. Januar 2010 - 4 B 43.09 -, juris, zugrundelag.

    - 4 B 43.09 -, juris; Paetow, a.a.O., § 25 Rdnr. 4.

    - 4 B 43.09 - und vom 15. Februar 2000.

    - 4 B 43.09 -, juris.

  • OVG Niedersachsen, 15.04.2011 - 1 KN 356/07  

    Normenkontrolle gegen innerstädtische Entlastungsstraße

    Nach der genannten Vorschrift haben die Gemeinden die Möglichkeit, im Rahmen der kommunalen Selbstverwaltung das Festsetzungsinstrumentarium des § 9 BauGB für eine eigene Städtebau- und Verkehrspolitik zu nutzen (BVerwG, Beschl. v. 22.4.1997 - 4 BN 1.97 -, NVwZ-RR 1998, 217; Urt. v. 28.1.1999 - 4 CN 5.98 -, a.a.O.; Urt. v. 7.6.2001 - 4 CN 1.01 -, BVerwGE 114, 301 = NVwZ 2001, 1280 ; Beschl. v. 15.8.2007 - 4 BN 30.07 -, juris; Beschl. v. 26.1.2010 - 4 B 43.09 -, BauR 2010, 871 ).

    Zum Anderen sind gerade bei der Berührung von Bahnflächen unter bestimmten Voraussetzungen sogar "Freihalte"-Festsetzungen zulässig (BVerwG, Beschl. v. 26.1.2010 - 4 B 43.09 -, BauR 2010, 871 ; Senatsurt. v. 20.11.2008 - 1 KN 160/07 -, BRS 73 Nr. 15).

  • VGH Bayern, 06.04.2011 - 15 ZB 09.2047  

    Vorkaufsrecht ohne städtbauliche Planungen?

    Die Gemeinde erhält so die Möglichkeit, bereits im Frühstadium der Vorbereitung städtebaulicher Maßnahmen Grundstücke zu erwerben (BVerwG vom 15.2.2000 Buchholz 406.11 § 25 BauGB Nr. 4; vom 26.1.2010 ZfBR 2010, 376).

    In eine auf diese Vorschrift gestützte Vorkaufssatzung können nur Flächen einbezogen werden, deren Erwerb der Verwirklichung der beabsichtigten städtebaulichen Maßnahmen dienlich ist (BVerwG vom 15.2.200, a.a.O.; vom 26.1.2010, a.a.O.).

    Er ist weit zu verstehen, einer förmlichen Konkretisierung der Planungsabsichten bedarf es nicht (BVerwG vom 26.1.2010, a.a.O.; vom 8.9.2009, a.a.O.).

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  • BVerwG, 22.06.2011 - 4 CN 4.10  

    Ziel der Raumordnung; Regel-Ausnahme-Struktur; Konzentrationsgebot; Zentrale

    Sie kann nicht losgelöst von der Bedeutung der Sache bestimmt werden, die für den Regelfall im Streitwertkatalog konkretisiert wird (vgl. auch Beschluss vom 26. Januar 2010 - BVerwG 4 B 43.09 - juris Rn. 16).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 07.07.2011 - 2 D 137/09  

    Normenkontrollantrag gegen einen Bebauungsplan wegen nicht hinreichender

    - 4 B 43.09 -, BauR 2010, 871 = juris Rn. 6, Urteil vom 28. Januar 1999 - 4 CN 5.98 -, BVerwGE 108, 248 = BRS 62 Nr. 4 = juris Rn. 18, Beschluss vom 22. April 1997 - 4 BN 1.97 -, BRS 59 Nr. 1 = juris Rn. 3; OVG NRW, Urteile vom 17. Juni 2011 - 2 D 106/09.NE -, S. 20 des amtlichen Umdrucks, und vom 18. Dezember 2009 - 7 D 124/07.NE, 7 D 128/08.NE -, BauR 2010, 1717 = juris Rn. 58.
  • OVG Niedersachsen, 19.01.2012 - 1 MN 93/11  

    Nebeneinander zwei dominanter Gebäude zulässig!

    Die Gemeinden dürfen im Rahmen der kommunalen Selbstverwaltung das Festsetzungsinstrumentarium des § 9 BauGB für eine eigene Städtebau- und Verkehrspolitik zu nutzen (BVerwG, Beschl. v. 22.4.1997 - 4 BN 1.97 -, NVwZ-RR 1998, 217; Urt. v. 28.1.1999 - 4 CN 5.98 -, a.a.O.; Urt. v. 7.6.2001 - 4 CN 1.01 -, BVerwGE 114, 301 = NVwZ 2001, 1280; Beschl. v. 15.8.2007 - 4 BN 30.07 -, juris; Beschl. v. 26.1.2010 - 4 B 43.09 -, BauR 2010, 871).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 13.10.2011 - 2 D 119/09  

    Prüfung der Rechtmäßigkeit eines Bebauungsplans hinsichtlich Verkehrsflächen für

    vgl. BVerwG, Beschluss vom 26. Januar 2010 - 4 B 43.09 -, BauR 2010, 871 = juris Rn. 6, Urteil vom 28. Januar 1999 - 4 CN 5.98 -, BVerwGE 108, 248 = BRS 62 Nr. 4 = juris Rn. 18, Bschluss vom 22. April 1997 - 4 BN 1.97 -, BRS 59 Nr. 1 = juris Rn. 3; OVG NRW, Urteil vom 18. Dezember 2009 - 7 D 124/07.NE, - 7 D 128/08.NE -, BauR 2010, 1717 = juris Rn. 58.
  • BVerwG, 25.01.2011 - 4 BN 39.10  

    Straßenplanung: ein städtebaulich motiviertes Konzept!

    In der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ist geklärt, dass § 1 Abs. 3 BauGB den Gemeinden die Möglichkeit eröffnet, im Rahmen der Selbstverwaltung das Festsetzungsinstrumentarium des § 9 BauGB für eine eigene Verkehrspolitik zu nutzen (Urteil vom 28. Januar 1999 - BVerwG 4 CN 5.98 - BVerwGE 108, 248 ; Beschluss vom 26. Januar 2010 - BVerwG 4 B 43.09 - ZfBR 2010, 376 m. w. N.).
  • OVG Rheinland-Pfalz, 23.02.2011 - 8 C 10696/10  

    Anforderungen an die städtebauliche Erforderlichkeit eines Bebauungsplans;

    In der Rechtsprechung ist aner­kannt, dass § 1 Abs. 3 BauGB den Gemeinden auch die Möglichkeit eröffnet, im Rahmen der Selbstverwaltung das Festsetzungsinstrumentarium des § 9 BauGB für eine eigene "Verkehrspolitik" zu nutzen; Ausdruck einer solchen kommunalen "Verkehrspolitik" sind insbesondere planerische Vorstellungen, die in Anknüpfung an vorhandene städtische Straßeninfrastruktur das Ziel einer bestimmten Lenkung innerörtlicher sowie das Gemeindegebiet berührender überörtlicher Verkehrs­ströme verfolgen (vgl. dazu z.B. BVerwG, Beschluss vom 26. Januar 2010 - 4 B 43.09 -, ZfBR 2010, 376 und juris, Rn. 6, m.w.N.).
  • OVG Rheinland-Pfalz, 15.11.2011 - 8 C 10906/11  

    Lärm nicht berücksichtigt: Bebauungsplan unwirksam!

    Ein hieraus erwachsendes Planungshindernis ist seitens des Satzungsgebers beim Beschluss des Bebauungsplanes auf den beabsichtigten Zeitpunkt seines Inkrafttretens bezogen zu beurteilen (BVerwG, Beschluss vom 26. Januar 2010 - 4 B 43/09 -, ZfBR 2010, 376 und juris Rn. 12).
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