Rechtsprechung
   EuGH, 12.06.2014 - C-118/13   

Volltextveröffentlichungen (13)

  • lexetius.com

    "Vorabentscheidungsersuchen - Sozialpolitik - Richtlinie 2003/88/EG - Arbeitszeitgestaltung - Bezahlter Jahresurlaub - Abgeltung im Todesfall"

  • IWW
  • Europäischer Gerichtshof

    Bollacke

    Vorabentscheidungsersuchen - Sozialpolitik - Richtlinie 2003/88/EG - Arbeitszeitgestaltung - Bezahlter Jahresurlaub - Abgeltung im Todesfall

  • EU-Kommission

    Gülay Bollacke gegen K + K Klaas & Kock B.V. & Co. KG.

    Ersuchen um Vorabentscheidung: Landesarbeitsgericht Hamm - Deutschland. Vorabentscheidungsersuchen - Sozialpolitik - Richtlinie 2003/88/EG - Arbeitszeitgestaltung - Bezahlter Jahresurlaub - Abgeltung im Todesfall.

  • Jurion
  • arbeitsrecht-rheinland-pfalz.de

    Urlaubsabgeltung auch im Todesfall

  • Betriebs-Berater

    Kein Untergang des Jahresurlaubsanspruchs mit dem Tod des Arbeitnehmers

  • zip-online.de

    Vererblichkeit des Urlaubsabgeltungsanspruchs ("Bollacke")

  • aufrecht.de

    Urlaubsabgeltung auch im Todesfall

  • hensche.de
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Vorabentscheidungsersuchen - Sozialpolitik - Richtlinie 2003/88/EG - Arbeitszeitgestaltung - Bezahlter Jahresurlaub - Abgeltung im Todesfall

  • DER BETRIEB(Abodienst) (Volltext/Ausführliche Zusammenfassung)

    AEUV Art. 267
    Aufgrund Krankheit im gesamten Bezugszeitraum nicht genommener Jahresurlaub - Abgeltung auch bei Tod des Arbeitnehmers

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (34)

  • Europäischer Gerichtshof (Pressemitteilung)

    SOPO - Der Anspruch eines Arbeitnehmers auf bezahlten Jahresurlaub geht mit seinem Tod nicht unter

  • beck-blog (Kurzinformation)

    Urlaub(sabgeltung) auch für Tote

  • wbs-law.de (Kurzinformation)

    Anspruch auf bezahlten Jahresurlaub besteht auch nach dem Tod des Arbeitnehmers

  • lawblog.de (Kurzinformation)

    Urlaub ist seit heute vererbbar

  • raheinemann.de (Kurzinformation)

    Kein Untergang des Urlaubsanspruchs durch Tod des Arbeitnehmers

  • ratgeberrecht.eu (Kurzinformation)

    Jahresurlaub geht auch mit dem Tod nicht unter

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Postmortale Urlaubsabgeltung

  • bund-verlag.de (Kurzinformation)

    Abgeltung des Urlaubs: Anspruch auf bezahlten Urlaub endet nicht mit dem Tod

  • mahnerfolg.de (Kurzmitteilung)

    EuGH kippt BAG-Rechtsprechung zur Vererblichkeit von Urlaubsansprüchen

  • nwb.de (Kurzmitteilung)

    Der Jahresurlaub geht auch mit dem Tod nicht unter

  • otto-schmidt.de (Kurzinformation)

    Kein Erlöschen des Urlaubsanspruchs mit dem Tod des Arbeitnehmers

  • kanzlei-nickert.de (Kurzinformation)

    Urlaub-Vererblich

  • aerztezeitung.de (Pressemeldung, 26.06.2014)

    Urlaub kann vererbt werden

  • aerztezeitung.de (Pressemeldung)

    Urlaub kann vererbt werden

  • anwalt-suchservice.de (Kurzinformation)

    Der Anspruch eines Arbeitnehmers auf bezahlten Jahresurlaub geht mit seinem Tod nicht unter!

  • anwalt-suchservice.de (Kurzinformation)

    Urlaubsanspruch ist vererbbar

  • arbeit-und-arbeitsrecht.de (Kurzinformation)

    Urlaub: deutsches Recht

  • channelpartner.de (Kurzinformation)

    Finanzieller Ausgleich ist rechtens - Urlaubsanspruch bleibt nach Tod bestehen

  • deutscheranwaltspiegel.de (Kurzinformation)

    Urlaubsabgeltung post mortem? - Urlaubsrecht

  • dreher-partner.de (Kurzinformation)

    Arbeitsrecht: Urlaubsanspruch erlischt nicht mit Tod des Arbeitnehmers

  • etl-rechtsanwaelte.de (Kurzinformation und Auszüge)

    Anspruch der Erben eines verstorbenen Arbeitnehmers auf Geltendmachung des Urlaubsabgeltungsanspruchs des Verstorbenen

  • haufe.de (Kurzinformation)

    Bezahlter Urlaub auch nach dem Tod

  • kanzlei-zink.de (Kurzinformation)

    Anspruch auf Urlaubsabgeltung ist vererblich

  • lto.de (Kurzinformation)

    Abgeltung von Urlaub auch nach dem Tod - Auch Tote haben Anspruch auf bezahlten Urlaub

  • lutzabel.com (Kurzinformation)

    Vererbbarkeit des Urlaubsabgeltungsanspruchs

  • osborneclarke.com (Kurzinformation)

    Auch Tote haben Anspruch auf Urlaub

  • osborneclarke.com (Kurzinformation)

    Urlaubsabgeltung post mortem? - EuGH verwirft erneut gefestigte Rechtsprechung des BAG zum Urlaubsrecht

  • rechtsanwalt-arbeitsrecht-berlin.com (Zusammenfassung)

    Der Anspruch auf bezahlten Jahresurlaub erlischt mit Tod nicht / Der Anspruch auf Abgeltung bleibt bestehen

  • roggelin.de (Kurzinformation)

    Urlaub nach dem Tod

  • wkdis.de (Kurzinformation)

    Anspruch auf bezahlten Jahresurlaub gilt über den Tod hinaus

  • wkdis.de (Kurzinformation)

    Der Anspruch eines Arbeitnehmers auf bezahlten Jahresurlaub geht mit seinem Tod nicht unter

  • wkdis.de (Kurzinformation)

    Urlaubsabgeltung beim Tod des Arbeitnehmers

  • wkdis.de (Kurzinformation)

    Urlaubsabgeltungen nach dem Tod beitragsfrei

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    Anspruch auf Abgeltung bezahlten Jahresurlaubs bleibt auch im Falle des Todes eines Arbeitnehmers erhalten - Ausschluss der Abgeltung für nicht genommenen bezahlten Jahresurlaub im Falle des Todes nicht mit Unionsrecht vereinbar

Besprechungen u.ä. (7)

  • cmshs-bloggt.de (Entscheidungsbesprechung)

    Urlaubsanspruch auch für Tote

  • ewir-online.de (Entscheidungsbesprechung)

    RL 2003/88/EG Art. 7 Abs. 1, 2; BUrlG § 7
    Vererblichkeit des Urlaubsabgeltungsanspruchs ("Bollacke")

  • deloitte-tax-news.de (Entscheidungsbesprechung)

    Zur Vererblichkeit des Urlaubsanspruchs

  • goerg.de (Entscheidungsbesprechung)

    Kein Untergang des Anspruchs auf bezahlten Jahresurlaub mit dem Tod des Arbeitnehmers

  • hensche.de (Entscheidungsbesprechung)

    Der Anspruch auf Urlaubsabgeltung ist vererblich

  • wkdis.de (Entscheidungsbesprechung)

    Erben haben Anspruch auf Urlaubsabgeltung nach dem Tod des Arbeitnehmers

  • labourlawjournals.com PDF, S. 27 (Entscheidungsbesprechung)

    Abgeltung für nicht genommenen Urlaub im Todesfall

Sonstiges (7)

  • Europäischer Gerichtshof (Verfahrensmitteilung)

    Bollacke

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Abgeltung des Urlaubsanspruchs nach dem Tod des Arbeitnehmers" von Dr. Gerrit Forst, LL.M., original erschienen in: FA 2014, 226 - 231.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des EuGH vom 12.06.2014, Rs. C-118/13 (Abgeltung des bezahlten Jahresurlaubs im Todesfall)" von RA/FAArbR Prof. Dr. Tim Jesgarzewski, original erschienen in: BB 2014, 1727 - 1728.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des EuGH vom 12.06.2014, Rs. C-118/13 (Anspruch des Erben auf Abgeltung des bis zum Versterben des Arbeitnehmers nicht genommenen Urlaubs)" von RAin/FAinArbR Dr. Anke Freckmann, original erschienen in: RIW 2014, 515 - 518.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des EuGH vom 12.06.2014, Rs. C-118/13 (Urlaubsabgeltungsanspruch bei Tod des Arbeitnehmers)" von RA Dr. Sebastian Naber, original erschienen in: NJW 2014, 2415 - 2417.

  • Europäischer Gerichtshof (Verfahrensmitteilung)

    Vorabentscheidungsersuchen

  • Europäischer Gerichtshof (Verfahrensdokumentation)

    Vorabentscheidungsersuchen - Landesarbeitsgericht Hamm - Auslegung von Art. 7 Abs. 1 und 2 der Richtlinie 2003/88/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 4. November 2003 über bestimmte Aspekte der Arbeitszeitgestaltung (ABl. L 299, S. 9) - Jahresurlaub - Anspruch des Erben auf Abgeltung der vom Verstorbenen nicht genommenen Urlaubstage

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 2014, 2415
  • ZIP 2014, 1348
  • EuZW 2014, 590
  • NZA 2014, 651
  • BB 2014, 1727
  • DB 2014, 1437



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Wird zitiert von ... (16)  

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 03.06.2015 - 6 A 2326/12  

    Anspruch eines Ruhestandsbeamten auf finanzielle Abgeltung nicht in Anspruch

    Dieser weise in seinem Urteil vom 12. Juni 2014 - C-118/13 - erneut auf die weitergehenden und günstigeren nationalen Regelungen hin.

    Auch das Urteil des EuGH vom 12. Juni 2014 - C-118/13 - rechtfertigt keine andere Bewertung hinsichtlich der Begrenzung des Abgeltungsanspruchs auf den Mindesturlaub von 20 Tagen.

    Nichts anderes lässt sich dem Urteil des EuGH vom 12. Juni 2014 - C-118/13 - entnehmen.

    vgl. EuGH, Urteile vom 12. Juni 2014 - C 118/13 -, juris, Rn. 18 und 23 bis 26, vom 3. Mai 2012 - C-337/10 -, juris, Rn. 29, vom 22. November 2011 - C-214/10 -, juris, Rn. 26 bis 28, und vom 20. Januar 2009 - C-350/06 -, a.a.O., Rn. 43, 52, 55, 61.

    vgl. EuGH, Urteile vom 12. Juni 2014 - C 118/13 -, , Rn. 20, vom 3. Mai 2012 - C-337/10 -, juris, Rn. 28, vom 22. November 2011 - C-214/10 -, , Rn. 37, und vom 20. Januar 2009 - C-350/06 -, , Rn. 22 ff., jeweils a.a.O. und mit zahlreichen weiteren Nachweisen.

  • LAG Düsseldorf, 29.10.2015 - 11 Sa 537/15  

    Urlaubsabgeltungsanspruch

    Sie hat die Auffassung vertreten, dass ihr auf Grund der geänderten Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofes (EuGH vom 12.06.2014 - C-118/13 in NZA 2014, 651) der Urlaubsabgeltungsanspruch ihres verstorbenen Ehemannes zustehe.

    Der Beklagte hat gemeint, dass die Klägerin nach der Entscheidung des EuGH vom 12.06.2014 - C-118/13 nur den gesetzlichen Urlaubsanspruch verlangen könne, da nur dieser von Art. 7 Abs. 2 RL 2003/88/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 04.11.2003 über bestimmte Aspekte der Arbeitszeitgestaltung geschützt werde.

    Das Arbeitsgericht hat mit Urteil vom 25.03.2015 der Klage stattgegeben und dies im Wesentlichen damit begründet, dass die Klägerin durch das vorgelegte Testament ihre Erbberechtigung hinreichend belegt habe und dass der Entscheidung des EuGH vom 12.06.2014 - C - 118/13 zu folgen sei.

    Der Entscheidung des EuGH vom 12.06.2014 - C - 118/13 könne nicht gefolgt werden, denn dieser habe sich nicht mit der Frage von Sinn und Zweck des Urlaubsanspruches auseinandergesetzt.

    Die Entscheidung des EuGH vom 12.06.2014 - C - 118/13 stehe nicht mit seiner Entscheidung vom 22.11.2011 - C - 214/10 im Einklang, nach welcher der Urlaubsanspruch bei lang andauernden Erkrankungen auf einen Zeitraum von 15 Monaten nach Beendigung des Urlaubsjahres beschränkt ist.

    Der Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH) hat jedoch in der Entscheidung vom 12.06.2014 - C-118/13 (Gülay Bollacke/K + K Klaas & Kock B.?V. & Co. KG, NJW 2014, 2415) aus Artikel 7 der RL 2003/88/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 04.11.2003 über bestimmte Aspekte der Arbeitszeitgestaltung einen Anspruch auf Abgeltung des Urlaubs auch bei Beendigung des Arbeitsverhältnis durch Tod hergeleitet und die Voraussetzungen und den Umfang des Anspruchs bestimmt.

  • LAG Berlin-Brandenburg, 12.06.2014 - 21 Sa 221/14  

    Urlaubsabgeltung als Schadensersatz

    Der Arbeitgeber ist aufgrund seiner Organisationsmacht verpflichtet, seinen Betrieb so zu organisieren, dass die arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen eingehalten werden (Kothe, FS f. Schwerdtner, S. 115; HK-ArbSchR-Hinrichs, Urlaubs- und Gesundheitsschutz Rn. 14 m. w. N.; vgl. auch Staudinger-Oetker, § 618 Rn. 20 und 123 ff.; LAG Hamm, Vorlagebeschluss vom 14.02.2013 - 16 Sa 1511/12 - Rn. 85, AuR 2013, 362, dazu jetzt auch EuGH vom 12.06.2014 - C-118/13 (Bollacke) -, NZA 2014, 651).
  • VG Karlsruhe, 16.07.2015 - 3 K 24/15  

    Urlaubsabgeltungsanspruch bei Tod des Beamten - Vererbbarkeit des

    Zur Begründung tragen sie im Wesentlichen vor, dass aus der Rechtsprechung des EuGH zur Vererblichkeit des unionsrechtlichen Urlaubsabgeltungsanspruchs für Angestellte (Urt. v. 12.06.2014 - Rs. C-118/13, Bollacke -) in Verbindung mit der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts zur Abgeltung krankheitsbedingt nicht genommenen Urlaubs bei Eintritt eines Beamten in den Ruhestand (BVerwG, Urt. v. 31.01.2013 - 2 C 10/12 -) folge, dass ein entsprechender Anspruch auch den Hinterbliebenen eines Beamten zustehe.

    Ein solcher Anspruch ergebe sich auch nicht aus dem Urteil des EuGH vom 12.06.2014 (Rs. C-118/13, Bollacke), da dieses der bisherigen Auffassung des Bundesarbeitsgerichts widerspreche, das bisher davon ausgegangen sei, dass der Urlaubsanspruch in einem solchen Fall untergehe (BAG, Urt. v. 20.09.2011 - 9 AZR 416/10 - und v. 12.03.2013 - 9 AZR 532/11 -).

    a) Nach der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs sind einzelstaatliche Rechtsvorschriften oder Gepflogenheiten, wonach der Anspruch auf bezahlten Jahresurlaub ohne Begründung eines Abgeltungsanspruchs für nicht genommenen Urlaub untergeht, wenn das Arbeitsverhältnis durch den Tod des Arbeitnehmers endet, nicht mit Art. 7 der Richtlinie 2003/88/EG vereinbar (EuGH, Urt. v. 12.06.2014 - C-118/13, Bollacke -, juris, Rn. 14ff., 30).

    Denn der EuGH hat aus Art. 7 Abs. 2 RL 2003/88/EG einen vererblichen Anspruch auf Abgeltung nicht genommenen Urlaubs auch bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses durch Tod des Arbeitnehmers hergeleitet und auch Voraussetzungen, Umfang und Grenzen dieses Anspruchs bestimmt (EuGH, Urt. v. 12.06.2014 - C-118/13, Rs. Bollacke -, juris, Rn. 19ff.); diese Auslegung des Unionsrechts ist für die nationalen Gerichte bindend (vgl. BVerwG, Urt. v. 31.01.2013 - 2 C 10/12 -, juris, Rn. 10).

    Da auch die Richtlinie 2003/88/EG keine Aussage zur Verzinsung des Abgeltungsanspruchs trifft und der EuGH den Anspruch auf bezahlten Jahresurlaub nicht als Entgeltanspruch, sondern als - wenngleich besonders bedeutsamen - "Grundsatz des Sozialrechts der Union" begreift (vgl. u.a. EuGH, Urt. v. 12.06.2014 - Rs. C-118/13, Bollacke -, juris, Rn. 15), erscheint eine entsprechende Anwendung des § 288 Abs. 1 BGB nicht geboten.

  • LAG Düsseldorf, 13.01.2016 - 4 Sa 888/15  

    Urlaubsabgeltung; Tod des Arbeitnehmers

    Zur Begründung hat es im Wesentlichen ausgeführt, der Urlaubsabgeltungsanspruch eines im Arbeitsverhältnis verstorbenen Arbeitnehmers folge aus der neueren Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs (Urteil vom 12.06.2014 - C-118/13, NZA 2014, 651).

    Dem steht jedoch die - spätere - Entscheidung des EuGH vom 12.06.2014 (C-118/13 - Gülay Bollake, NJW 2014, 2415) entgegen.

  • LAG Düsseldorf, 15.12.2015 - 3 Sa 21/15  

    ..

    Nach der Entscheidung des EuGH vom 12.06.2014 (Rechtssache C-118/13) über die Vererbbarkeit von Urlaubsabgeltungsansprüchen für den Mindesturlaub von vier Wochen wandte sich die Klägerin am 03.07.2014 erneut an die Beklagte und verlangte nochmals unter Verweis auf die Entscheidung Urlaubsabgeltung.

    Der Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH) hat jedoch in der Entscheidung vom 12.06.2014 - C-118/13 (Gülay Bollacke/K + K Klaas & Kock B.?V. & Co. KG, NJW 2014, 2415) aus Artikel 7 der RL 2003/88/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 04.11.2003 über bestimmte Aspekte der Arbeitszeitgestaltung einen Anspruch auf Abgeltung des Urlaubs auch bei Beendigung des Arbeitsverhältnis durch Tod hergeleitet und die Voraussetzungen und den Umfang des Anspruchs bestimmt.

  • ArbG Berlin, 07.10.2015 - 56 Ca 10968/15  

    Urlaubsanspruch und Tod des Arbeitnehmers

    Die Kläger sind unter Hinweis auf die Entscheidung des EuGH vom 12.06.2014 - C - 118/13 der Ansicht, dass der Urlaubsabgeltungsanspruch bei Tot ihrer Tochter entstanden und vererbbar sei.

    Dem entgegen ist Artikel 7 Abs. 2 RL 2003/88/EG dahingehend auszulegen, dass er einzelstaatlichen Rechtsvorschriften oder Gepflogenheiten entgegensteht, wonach der Anspruch auf bezahlten Jahresurlaub ohne Begründung eines Abgeltungsanspruchs für nicht genommenen Urlaub untergeht, wenn das Arbeitsverhältnis durch den Tod des Arbeitnehmers endet (EuGH vom 12.06.2014 - C - 118/13, NZA 2014, 651).

  • BAG, 15.10.2013 - 9 AZR 374/12  

    Kürzung der Urlaubsdauer wegen Krankheit

    Vor diesem Hintergrund ist es unerheblich, ob der Arbeitgeber aus dem Unionsrecht verpflichtet ist, auch ohne Aufforderung des Arbeitnehmers von sich aus den vollen Urlaubsanspruch im Urlaubsjahr zu erfüllen (vgl. LAG Hamm 14. Februar 2013 - 16 Sa 1511/12 - zu C II 4 der Gründe, anhängig beim EuGH unter - C-118/13 - [Bollacke]) .
  • VGH Bayern, 04.12.2014 - 6 ZB 14.1994  

    Soldatenrecht; Verpflichtungsklage; sachliche Unzuständigkeit der Behörde;

    Hierdurch soll verhindert werden, dass ihm wegen der Unmöglichkeit, tatsächlich bezahlten Jahresurlaub zu nehmen, jeder Genuss des Anspruchs auf bezahlten Jahresurlaub, selbst in finanzieller Form, vorenthalten wird (EuGH, U.v. 12.6.2014 - Rs. C-118/13 - ZBR 2014, 314/315).

    Die Entscheidung des EuGH vom 12. Juni 2014 (Rs. C-118/13 ZBR 2014, 314) enthält nicht die Aussage, dass es nicht darauf ankomme, wieviel Urlaub der Betreffende im konkreten Jahr genommen hat; vielmehr stellt sie - wie die Vorentscheidungen auch - für einen Urlaubsabgeltungsanspruch darauf ab, dass der Arbeitnehmer nicht den gesamten europarechtlich garantierten Jahresurlaub von vier Wochen pro Urlaubsjahr genommen hat.

  • BVerwG, 19.11.2015 - 2 C 3.15  

    Finanzielle Abgeltung nicht in Anspruch genommenen Urlaubs aus der

    Nach der Rechtsprechung des zur verbindlichen Auslegung von Unionsrecht berufenen Gerichtshofs der Europäischen Union (Art. 267 Abs. 1 Buchst. a AEUV) folgt unmittelbar aus Art. 7 Abs. 2 der RL 2003/88/EG ein Anspruch auf finanzielle Abgeltung des bis zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses nicht in Anspruch genommenen Mindestjahresurlaubs (stRspr, vgl. zuletzt EuGH, Urteil vom 12. Juni 2014 - C-118/13, Bollacke - EuZW 2014, 590 Rn. 23).
  • LAG Berlin-Brandenburg, 07.05.2015 - 10 Sa 86/15  

    Arbeitgeberseitige Verantwortung für die rechtzeitige Gewährung des gesetzlichen

  • AG Hamburg-Barmbek, 13.04.2015 - 811a C 118/14  
  • VGH Bayern, 19.01.2016 - 6 ZB 14.2519  

    Keine Urlaubsabgeltung für Soldaten

  • VGH Bayern, 29.02.2016 - 6 ZB 15.2493  

    Versetzung in den Ruhestand wegen Dienstunfähigkeit

  • VGH Bayern, 25.11.2015 - 6 ZB 15.2167  

    Erholungsurlaub, Mindesturlaub, Bruttobetrag, Bundespolizeidirektion,

  • VG Kassel, 10.03.2015 - 1 K 1994/14  

    Urlaubsabgeltung bei Tod des Beamten

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