Schlußanträge unten: Generalanwalt beim EuGH, 30.06.2005

Rechtsprechung
   EuGH, 22.11.2005 - C-144/04   

Volltextveröffentlichungen (11)

  • lexetius.com

    Richtlinie 1999/70/EG - Paragrafen 2, 5 und 8 der Rahmenvereinbarung über befristete Arbeitsverträge - Richtlinie 2000/78/EG - Artikel 6 - Gleichbehandlung in Beschäftigung und Beruf - Diskriminierung aufgrund des Alters

  • IWW
  • Judicialis
  • Europäischer Gerichtshof

    Mangold

    Richtlinie 1999/70/EG - Paragrafen 2, 5 und 8 der Rahmenvereinbarung über befristete Arbeitsverträge - Richtlinie 2000/78/EG - Artikel 6 - Gleichbehandlung in Beschäftigung und Beruf - Diskriminierung aufgrund des Alters

  • arbeitsrecht-rheinland-pfalz.de

    Befristungen aufgrund des Alters; Diskriminierungsverbot ("Mangold")

  • opinioiuris.de

    Mangold

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Europarechtswidrigkeit der Regelung des TzBfG über die Zulässigkeit einer uneingeschränkten Befristung von Arbeitsverträgen bei älteren Arbeitnehmern ("Mangold/Helm")

  • uni-bayreuth.de

    Mangold

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Richtlinie 2000/78/EG Art. 6
    Sozialvorschriften, Grundsätze, Ziele und Aufgaben der Verträge - Richtlinie 1999/70/EG - Paragrafen 2, 5 und 8 der Rahmenvereinbarung über befristete Arbeitsverträge - Gleichbehandlung in Beschäftigung und Beruf - Diskriminierung aufgrund des Alters

  • DER BETRIEB(Abodienst) (Volltext/Ausführliche Zusammenfassung)

    Richtlinie 1999/70/EG
    Europarechtliches Verbot der Diskriminierung wegen des Alters: Verstoß durch uneingeschränkte Zulässigkeit der Vereinbarung einer Befristung für Arbeitnehmer ab 52. Lebensjahr

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (15)

  • Europäischer Gerichtshof (Pressemitteilung)

    Sozialpolitik - DER GERICHTSHOF FESTIGT DEN SCHUTZ DER ARBEITNEHMER IN BEZUG AUF UNGLEICHBEHANDLUNGEN WEGEN DES ALTERS

  • IWW (Kurzinformation)

    Arbeitsrecht - Befristete Verträge mit Mitarbeitern über 52 Jahre

  • IWW (Kurzinformation)

    Befristete Verträge mit Mitarbeitern über 52 Jahre

  • IWW (Leitsatz und Kurzanmerkung)

    Befristetes Arbeitsverhältnis - EuGH: Unbegrenzte Befristungsmöglichkeit für ältere Arbeitnehmer ist unwirksam

  • beck-blog (Kurzinformation)

    Herzog fordert: Stoppt den EuGH

  • meyer-koering.de (Kurzinformation)

    Altersbefristung nach § 14 Abs. 3 S. 4 Teilzeit- und Befristungsgesetz (TzBfG)

  • Europäischer Gerichtshof (Leitsatz)

    Mangold

    Richtlinie 1999/70/EG - Paragrafen 2, 5 und 8 der Rahmenvereinbarung über befristete Arbeitsverträge - Richtlinie 2000/78/EG - Artikel 6 - Gleichbehandlung in Beschäftigung und Beruf - Diskriminierung aufgrund des Alters

  • arcor-secure.de (Kurzinformation)

    § 14 Abs. 2 Satz 4 TzBfG
    Unzulässige Befristung des Arbeitsverhältnisses bei Erreichung des 52. Lebensjahres

  • hensche.de (Kurzinformation)

    Die "Mangold-Rechtsprechung" des EuGH und des BAG auf dem Prüfstand des Verfassungsrechts

  • hensche.de (Rechtsprechungsübersicht)

    Top 10 der arbeitsgerichtlichen Entscheidungen 2007

  • rp-online.de (Kurzinformation)

    EuGH verwirft Befristung von Arbeitsverträgen ab 52 Jahren

  • rpmed.de PDF (Kurzinformation)

    Verbot der Altersdiskriminierung - "Mangold"

  • streifler.de (Kurzinformation)

    Befristung: Unwirksame Befristung von Arbeitsverträgen mit älteren Arbeitnehmern

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    EuGH festigt Schutz älterer Arbeitnehmer - Hartz-Gesetz insoweit nichtig - Ältere Arbeitnehmer dürfen nicht unbegrenzt mit befristeten Verträgen beschäftigt werden

  • 123recht.net (Pressemeldung, 22.11.2005)

    Befristung von Arbeitsverträgen ab 52 Jahren // Hartz-I-Regelung gekippt

Besprechungen u.ä. (17)

  • zjs-online.com PDF (Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Europarecht und nationale Rechtsordnung: "Mangold" in geklärtem dogmatischem Kontext (Benedikt Forschner; ZIS 2011, 456)

  • IWW (Leitsatz und Kurzanmerkung)

    Befristetes Arbeitsverhältnis - EuGH: Unbegrenzte Befristungsmöglichkeit für ältere Arbeitnehmer ist unwirksam

  • nomos.de PDF (Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Effet utile als Auslegungsgrundsatz (Prof. Dr. Dr. Michael Potacs; EuR 2009, 465)

  • ewir-online.de (Entscheidungsbesprechung)

    RL 2000/78/EG Art. 6 Abs. 1; RL 1999/70/EG; TzBfG § 14 Abs. 3
    Europarechtswidrigkeit der uneingeschränkten Befristung von Arbeitsverträgen bei älteren Arbeitnehmern ("Mangold/Helm")

  • RA Hensche (Entscheidungsbesprechung)
  • Universität des Saarlandes (Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Rechtsstaatswidriger Griff in die Kasse des Arbeitgebers? - Rückwirkende Änderung von Arbeitsverträgen durch die Rechtsprechung (Stephan Weth)

  • rpmed.de PDF (Entscheidungsbesprechung)

    Verbot der Altersdiskriminierung (RA Dr. Berit Jaeger)

  • mpifg.de PDF (Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Warum betreibt der Europäische Gerichtshof Rechtsfortbildung? Die Politisierungshypothese (Martin Höpner)

  • zaoerv.de PDF (Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Die Architektonik des europäischen Grundrechtsraums (Dr. Hans-Georg Dederer; ZaöRV 2006, 575)

  • examensrelevant.de (Fallbesprechung - aus Ausbildungssicht)

    Mangold-Urteil des EuGH verfassungsrechtlich nicht zu beanstanden

  • avocado-law.com (Entscheidungsbesprechung)

    Möglichkeit zur Altersbefristung nach § 14 Abs. 3 TzBfG unwirksam

  • rav.de (Entscheidungsanmerkung)

    Ein klagbares Recht auf Nichtdiskriminierung - auch ohne Antidiskriminierungsgesetz! Der EuGH korrigiert die mangelnde Umsetzungsbereitschaft Deutschlands

  • gleisslutz.com PDF (Entscheidungsbesprechung)

    Auf "Junk" folgt "Mangold" - Europarecht verdrängt deutsches Arbeitsrecht (Dr. Jobst-Hubertus Bauer / Dr. Christian Arnold; NJW 2006, 6-12)

  • tu-dresden.de PDF (Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Der Untergang des Abendlandes: Von einem Kreuzzung gegen der Erfinder der europäischen Grundrechte - Erwiderung auf Herzog/Gerken (Thomas Groh; myops 5/2009, S. 9)

  • uni-hannover.de PDF (Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Grundrechte vs. "effet utile" - Vom Umgang des EuGH mit seiner Doppelrolle als Fach- und Verfassungsgericht (Leslie Manthey, Christopher Unseld; ZEuS 2011, 323)

  • cep.eu PDF (Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Stoppt den Europäischen Gerichtshof (Prof. Dr. Roman Herzog / Dr. Lüder Gerken; F.A.Z vom 08.09.2008)

  • Universität des Saarlandes (Entscheidungsbesprechung)

    "Mangold" als ausbrechender Rechtsakt (Lüder Gerken / Volker Rieble / Günter H. Roth / Torsten Stein / Rudolf Streinz; 2009)

Sonstiges (23)

  • Europäischer Gerichtshof (Verfahrensmitteilung)

    Ersuchen um Vorabentscheidung, vorgelegt aufgrund des Beschlusses des Arbeitsgerichts München vom 26. Februar 2004 in Sachen Werner Mangold gegen Rüdiger Helm.

  • wikipedia.org (Wikipedia-Eintrag mit Bezug zur Entscheidung)

    Mangold-Entscheidung

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Zusammenfassung von "Neues aus dem Befristungsrecht" von VPräs. BAG Hans-Jürgen Dörner, original erschienen in: NZA 2007, 57 - 63.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Zusammenfassung von "Unbegrenzte Prüfungsbefugnis des EuGH?" von Prof. Dr. Folkmar Koenigs, original erschienen in: DB 2006, 49 - 50.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Das "Sozialthema" zwischen EuGH und Nationalstaat - Überlegungen nach dem Lissabon-Urteil des BVerfG" von Prof. Dr. Eva Kocher, original erschienen in: AuR 2009, 332 - 338.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Der EuGH als Superrevisionsinstanz in arbeitsrechtlichen Diskriminierungsstreitigkeiten" von Dr. Roland Abele, original erschienen in: BB 2005, 1.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Der Fall Mangold - eine "kopernikanische Wende im Europarecht"?" von Prof. Dr. Rudolf Streinz und Dr. Christoph Herrmann, LL.M., original erschienen in: RdA 2007, 165 - 169.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Mangold und die Folgen" von Dr. Tonio Gas, original erschienen in: EuZW 2007, 713.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Mangold/Helm (EuGH, BB 2005, 2748) - Reform tut Not!" von RA Dr. Gernod Meinel, original erschienen in: BB 2006, 1.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Viel Lärm um Mangold" von StA Dr. Lorenz Leitmeier, original erschienen in: FA 2010, 4 - 7.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Zusammenfassung von "Altersdiskriminierung und erleichterte Befristung gemäß § 14 Abs. 3 TzBfG: ein Praxistest" von RA Dr. Matthias Kast, FAArbR, und RA Dr. Rajko Herrmann, original erschienen in: BB 2007, 1841 - 1846.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Anmerkung zur Entscheidung des EuGH vom 22.11.2005, Rs.: C-144/04 (Gemeinschaftsrechtswidrigkeit der sachgrundlosen Befristungsmöglichkeit bei Arbeitnehmern ab 52 Jahren)" von Prof. Dr. Dr. h.c. Norbert Reich, original erschienen in: EuZW 2006, 20 - 22.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "BB-Kommentar zum Urteil des EuGH vom 22.11.2005, Az.: C-144/04 (Verstoß des § 14 Abs. 3 TzBfG gegen das gemeinschaftsrechtliche Diskriminierungsverbot)" von RA Dr. Derk Strynby, WissMit, original erschienen in: BB 2005, 2753 - 2754.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Zusammenfassung von "Befristung von Arbeitsverträgen älterer Arbeitnehmer nach der Mangold-Entscheidung des EuGH" von RA Dr. Jörg Laber, FA ArbR und RA Markus J. Goetzmann, LL.M., original erschienen in: ArbRB 2006, 51 - 54.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Das Verbot der Altersdiskriminierung als allgemeiner Grundsatz des Europarechts: Anmerkung zu EuGH, Urteil vom 22.11.2005, C-144/04 - Mangold/Helm" von Ass. iur. Marc Alexander Zedler, original erschienen in: GPR 2006, 151 - 154.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Das Verbot der Altersdiskriminierung als allgemeiner Grundsatz des Gemeinschaftsrechts - der Beginn eines umfassenden europäischen Antidiskriminierungsrechts?" von Wiss. Mit. Tobias Richter und Wiss. Mit. Ssoufian Bouchouaf, original erschienen in: NVwZ 2006, 538 - 541.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Der Fall Mangold: Entdeckung eines europäischen Gleichbehandlungsprinzips?" von Prof. Dr. Hermann Reichold, original erschienen in: ZESAR 2006, 55 - 58.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Europäisches Verbot der Altersdiskriminierung in Beschäftigung und Beruf" von Prof. Dr. Marita Körner, original erschienen in: NZA 2005, 1395 - 1398.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Grundsätzliche Bedeutung der gemeinschaftlichen Diskriminierungsverbote nach der Entscheidung Mangold" von Prof. Dr. Dagmar Schieck, original erschienen in: AuR 2006, 145 - 150.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Umfang und Grenzen eines europäischen Verbots der Altersdiskriminierung im deutschen Recht" von Prof. Dr. Monika Böhm, original erschienen in: JZ 2008, 324 - 330.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Zusammenfassung von "Verbot der Antidiskriminierung als Gemeinschaftsgrundrecht" von Prof. Dr. Ulrich Preis, original erschienen in: NZA 2006, 401 - 410.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Zusammenfassung von "Zukunft des Arbeitsrechts: Eingriff in das nationale Arbeitsrecht durch den EuGH - Missachtung des Subsidiaritätsprinzips?" von Prof. Dr. Herbert Buchner, original erschienen in: BB-Special 2008, 6 - 11.

  • Europäischer Gerichtshof (Verfahrensdokumentation)

    Auslegung der Paragraphen 5 Nummer 1 und 8 Nummer 3 des Anhangs der Richtlinie 1999/70/EG des Rates vom 28. Juni 1999 zu der EGB-UNICE-CEEP-Rahmenvereinbarung über befristete Arbeitsverträge (ABl. L 175, S. 43) und des Artikels 6 der Richtlinie 2000/78/EG des Rates vom 27. November 2000 zur Festlegung eines allgemeinen Rahmens für die Verwirklichung der Gleichbehandlung in Beschäftigung und Beruf (ABl. L 303, S. 16) - Verbot altersbedingter Diskriminierungen bei Fehlen objektiver Rechtfertigungsgründe - Durch das Alter der Arbeitnehmer gerechtfertigtes befristetes Arbeitsverhältnis

Zeitschriftenfundstellen

  • Slg. 2005, I-9981
  • NJW 2005, 3695
  • ZIP 2005, 2171
  • NVwZ 2006, 558 (Ls.)
  • EuZW 2006, 17
  • NZA 2005, 1345
  • WM 2005, 2327
  • DVBl 2006, 107
  • BB 2005, 2748
  • BB 2006, 52
  • DB 2005, 2638



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Wird zitiert von ... (322)  

  • BAG, 26.04.2006 - 7 AZR 500/04  

    Befristung - Altersdiskriminierung - Unanwendbarkeitsausspruch

    Nach der Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs vom 22. November 2005 (- C-144/04 [Mangold] - ABl. EU 2006 Nr. C 36, 10) verstößt § 14 Abs. 3 Satz 4 TzBfG gegen Gemeinschaftsrecht und ist von den nationalen Gerichten nicht anzuwenden.

    Das folgt aus der den Senat bindenden Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs vom 22. November 2005 (- C-144/04 [Mangold] - AP Richtlinie 2000/78/EG Nr. 1 = EzA TzBfG § 14 Nr. 21, Rn. 78).

    Zwar sei das mit der Vorschrift verfolgte Ziel, die berufliche Eingliederung arbeitsloser älterer Arbeitnehmer zu fördern, grundsätzlich als eine objektive und angemessene Rechtfertigung der auf dem Merkmal des Alters beruhenden Ungleichbehandlung anzusehen (EuGH 22. November 2005 - C-144/04 [Mangold] - AP Richtlinie 2000/78/EG Nr. 1 = EzA TzBfG § 14 Nr. 21, Rn. 61).

    Der den Mitgliedstaaten bei der Wahl der Maßnahmen zur Erreichung ihrer Ziele im Bereich der Arbeits- und Sozialpolitik zustehende weite Ermessensspielraum (EuGH 22. November 2005 aaO, Rn. 63) werde aber überschritten, wenn die nationale Vorschrift das Alter des betroffenen Arbeitnehmers als einziges Kriterium für die Befristung des Arbeitsvertrags vorsehe, sofern nicht nachgewiesen sei, dass die Festlegung einer Altersgrenze unabhängig von der Struktur des jeweiligen Arbeitsmarkts und der persönlichen Situation des Betroffenen zur beruflichen Eingliederung arbeitsloser älterer Arbeitnehmer erforderlich sei.

    Derartige nationale Vorschriften könnten daher nicht nach Art. 6 Abs. 1 der RL 2000/78/EG gerechtfertigt werden (EuGH 22. November 2005 aaO, Rn. 65).

    Der Feststellung einer nicht gerechtfertigten Ungleichbehandlung stehe nicht entgegen, dass die Umsetzungsfrist für die RL 2000/78/EG noch nicht abgelaufen sei (EuGH 22. November 2005 - C-144/04 [Mangold] - AP Richtlinie 2000/78/EG Nr. 1 = EzA TzBfG § 14 Nr. 21, Rn. 66).

    Erstens dürften die Mitgliedstaaten bereits während der Laufzeit der Umsetzungsfrist einer Richtlinie die Erreichung des Richtlinienziels durch ihre Rechtssetzung nicht ernsthaft in Frage stellen (EuGH 22. November 2005 - C-144/04 [Mangold] - AP Richtlinie 2000/78/EG Nr. 1 = EzA TzBfG § 14 Nr. 21, Rn. 67).

    Außerdem werde am 31. Dezember 2006 ein beachtlicher Teil der Arbeitnehmer, mit denen nach § 14 Abs. 3 Satz 4 TzBfG sachgrundlos befristete Arbeitsverhältnisse vereinbart worden seien, weiter unter die Regelung des § 14 Abs. 3 TzBfG fallen, so dass diese Personengruppe von bestandsgeschützten unbefristeten Arbeitsverhältnissen voraussichtlich auf Dauer ausgeschlossen sei (EuGH 22. November 2005 - C-144/04 [Mangold] - AP Richtlinie 2000/78/EG Nr. 1 = EzA TzBfG § 14 Nr. 21, Rn. 68 bis 73).

    Diese bezwecke lediglich die Schaffung eines allgemeinen Rahmens zur Bekämpfung der Diskriminierungen wegen der in der RL 2000/78/EG genannten Merkmale (EuGH 22. November 2005 - C-144/04 [Mangold] -AP Richtlinie 2000/78/EG Nr. 1 = EzA TzBfG § 14 Nr. 21, Rn. 74).

    Das Verbot der Diskriminierung wegen des Alters sei somit als allgemeiner Grundsatz des Gemeinschaftsrechts anzusehen (EuGH 22. November 2005 aaO Rn. 75).

    Es obliege daher dem nationalen Gericht, bei dem ein Rechtsstreit über das Verbot der Diskriminierung wegen des Alters anhängig sei, im Rahmen seiner Zuständigkeiten den rechtlichen Schutz, der sich für den Einzelnen aus dem Gemeinschaftsrecht ergebe, zu gewährleisten, indem es jede möglicherweise entgegenstehende Bestimmung des nationalen Rechts unangewendet lasse (EuGH 22. November 2005 aaO Rn. 76 und 77).

    Zu den allgemeinen Grundsätzen des Gemeinschaftsrechts zählt nach Auffassung des Europäischen Gerichtshofs auch der Grundsatz der Gleichbehandlung in Beschäftigung und Beruf, der einer Diskriminierung wegen der in Art. 1 RL 2000/78/EG genannten Merkmale entgegensteht (EuGH 22. November 2005 - C-144/04 [Mangold] - AP Richtlinie 2000/78/EG Nr. 1 = EzA TzBfG § 14 Nr. 21, Rn. 74 f.).

  • EuGH, 23.04.2009 - C-378/07  

    Angelidaki u.a. - Richtlinie 1999/70/EG - Paragrafen 5 und 8 der

    Aus dem Urteil vom 22. November 2005, Mangold (C-144/04, Slg. 2005, I-9981, Randnrn. 41 bis 43), ergebe sich nämlich, was auch die hellenische und die italienische Regierung geltend machen, dass Paragraf 5 Nr. 1 der Rahmenvereinbarung lediglich zum Ziel habe, Missbrauch durch aufeinander folgende befristete Arbeitsverträge zu verhindern, und deshalb nicht anwendbar sei, wenn der fragliche Vertrag der erste oder einzige zwischen den Parteien geschlossene Arbeitsvertrag sei.

          Außerdem ist insoweit darauf hinzuweisen, dass der Gerichtshof im Urteil Mangold nach der Feststellung in den Randnrn.

          Außerdem müssen die Mitgliedstaaten bei der Ausübung des ihnen mit Paragraf 5 Nr. 1 der Rahmenvereinbarung eingeräumten Ermessens auch das Gemeinschaftsrecht beachten, insbesondere dessen allgemeinen Grundsätze und die übrigen Bestimmungen der Rahmenvereinbarung (vgl. in diesem Sinne Urteil Mangold, Randnrn. 50 bis 54 und 63 bis 65).

    Wie nämlich der Gerichtshof bereits entschieden hat, werden solche befristeten Arbeitsverträge von Paragraf 5 Nr. 1 der Rahmenvereinbarung, worunter nur die Verhinderung von Missbrauch durch aufeinander folgende befristete Arbeitsverträge oder -verhältnisse fällt, nicht erfasst, weshalb die in Paragraf 5 Nr. 1 Buchst. a genannten sachlichen Gründe nur die Verlängerung solcher Verträge oder Verhältnisse betreffen (vgl. Urteil Mangold, Randnrn. 41 bis 43).

        Feste Beschäftigungsverhältnisse stellen demnach einen wichtigen Aspekt des Arbeitnehmerschutzes dar (vgl. Urteil Mangold, Randnr. 64), während, wie aus dem zweiten Absatz der Präambel der Rahmenvereinbarung und aus Nr. 8 ihrer Allgemeinen Erwägungen hervorgeht, befristete Arbeitsverträge nur unter bestimmten Umständen den Bedürfnissen sowohl der Arbeitgeber als auch der Arbeitnehmer entsprechen können (Urteile Adeneler u. a., Randnr. 62, und Impact, Randnr. 87, sowie Beschluss Vassilakis u. a., Randnr. 83).

        Sodann ist zur Tragweite von Paragraf 8 Nr. 3 der Rahmenvereinbarung daran zu erinnern, dass sich schon aus dem Wortlaut dieses Paragrafen ergibt, dass die Umsetzung der Rahmenvereinbarung für die Mitgliedstaaten nicht als Grund für die Senkung des allgemeinen Niveaus des zuvor nach innerstaatlichem Recht garantierten Arbeitnehmerschutzes in dem von der Vereinbarung erfassten Bereich dienen kann (Urteil Mangold, Randnr. 50).

        Demnach ist eine Senkung des den Arbeitnehmern im Bereich der befristeten Arbeitsverträge garantierten Schutzes nicht als solche durch die Rahmenvereinbarung verboten, sondern sie wird nur von dem Verbot gemäß deren Paragraf 8 Nr. 3 erfasst, wenn sie zum einen mit der "Umsetzung" der Rahmenvereinbarung zusammenhängt und zum anderen das "allgemeine Niveau des [S]chutzes" befristet beschäftigter Arbeitnehmer betrifft (vgl. in diesem Sinne Urteil Mangold, Randnr. 52).

        Was erstens die Voraussetzung des Zusammenhangs mit der "Umsetzung" der Rahmenvereinbarung angeht, hat der Gerichtshof bereits entschieden, dass mit diesem in Paragraf 8 Nr. 3 der Rahmenvereinbarung ohne weitere Erläuterung verwendeten Ausdruck nicht nur die ursprüngliche Umsetzung der Richtlinie 1999/70 und insbesondere ihres die Rahmenvereinbarung enthaltenden Anhangs gemeint sein kann, sondern dass er alle nationalen Maßnahmen erfassen muss, die die Erreichung des mit der Richtlinie verfolgten Zieles gewährleisten sollen, einschließlich derjenigen, mit denen nach der eigentlichen Umsetzung die bereits erlassenen nationalen Rechtsvorschriften ergänzt oder geändert werden (Urteil Mangold, Randnr. 51).

    Dies wäre der Fall, wenn die Senkung nicht durch das Erfordernis der Umsetzung der Rahmenvereinbarung gerechtfertigt ist, sondern durch die Notwendigkeit, auf ein anderes Ziel als die Umsetzung hinzuwirken (vgl. in diesem Sinne Urteil Mangold, Randnrn. 52 und 53).

    Ein solcher Vertrag wird nämlich von Paragraf 5 Nr. 1 der Rahmenvereinbarung, die nur die Vermeidung von Missbrauch durch aufeinander folgende befristete Arbeitsverträge oder -verhältnisse betrifft, nicht erfasst (Urteil Mangold, Randnrn. 41 bis 43).

        Nach der Rechtsprechung des Gerichtshofs ergibt sich aus den Art. 10 Abs. 2 EG und 249 Abs. 3 EG in Verbindung mit der betreffenden Richtlinie, dass die Mitgliedstaaten, an die die Richtlinie gerichtet ist, während der Frist für deren Umsetzung keine Vorschriften erlassen dürfen, die geeignet sind, die Erreichung des in der Richtlinie vorgeschriebenen Ziels ernstlich zu gefährden (Urteile Inter-Environnement Wallonie, Randnr. 45, vom 8. Mai 2003, ATRAL, C-14/02, Slg. 2003, I-4431, Randnr. 58, und Mangold, Randnr. 67).

  • BAG, 27.06.2006 - 3 AZR 352/05  

    Altersdiskriminierung in der betrieblichen Altersversorgung

    Der Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften hat nämlich in seinem Urteil in der Rechtssache Mangold (22. November 2005 - C-144/04 - AP Richtlinie 2000/78/EG Nr. 1 = EzA TzBfG § 14 Nr. 21) festgestellt, dass das Verbot der Diskriminierung wegen des Alters sich nicht aus der Rahmenrichtlinie selbst ergibt, sondern dass es als allgemeiner Grundsatz des Gemeinschaftsrechts anzusehen ist.

    Der Gerichtshof hat in der Rechtssache Mangold einerseits dem vorlegenden Gericht Auslegungshinweise unter Hinweis darauf erteilt, dass die dort streitbefangene Maßnahme in den Geltungsbereich des Gemeinschaftsrechts fiel (22. November 2005 - C-144/04 - AP Richtlinie 2000/78/EG Nr. 1 = EzA TzBfG § 14 Nr. 21, Rn. 75).

    Er hat andererseits dem nationalen Gericht umfassend auferlegt, dem Einzelnen den rechtlichen Schutz zu gewähren, der aus diesem Verbot folgt (22. November 2005 - C-144/04 - aaO, Rn. 77).

    Der Gerichtshof hat in der Rechtssache Mangold (22. November 2005 - C-144/04 - AP Richtlinie 2000/78/EG Nr. 1 = EzA TzBfG § 14 Nr. 21) dem nationalen Gericht aufgegeben, die volle Wirksamkeit des allgemeinen Verbots der Diskriminierung wegen des Alters zu gewährleisten und jede möglicherweise entgegenstehende Bestimmung des nationalen Rechts unangewendet zu lassen (Rn. 77 und 78).

    Soweit der Gerichtshof hinsichtlich des Verbots der Diskriminierung wegen des Alters Rechtfertigungsgründe erwogen hat, verlangt er einerseits, dass ein legitimes Ziel vorliegt und andererseits die gewählten Mittel zur Erreichung dieses Zieles angemessen und erforderlich sind (22. November 2005 - C-144/04 - [Mangold] AP Richtlinie 2000/78/EG Nr. 1 = EzA TzBfG § 14 Nr. 21, Rn. 58).

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Rechtsprechung
   Generalanwalt beim EuGH, 30.06.2005 - C-144/04   

Volltextveröffentlichungen (2)

  • Europäischer Gerichtshof

    Mangold

    Richtlinie 1999/70/EG - Befristete Arbeitsverträge- Einschränkungen - Verschlechterungsverbot - Richtlinie 2000/78/EG - Verbot der Diskriminierung aufgrund des Alters - Nationale Regelung, die den Abschluss von befristeten Arbeitsverträgen mit älteren Arbeitnehmern gestattet - Keine Einschränkungen - Vereinbarkeit - Richtlinien - Noch nicht abgelaufene Umsetzungsfrist - Unmittelbare horizontale Wirkungen - Verpflichtung zu konformer Auslegung

  • Jurion

    Schlussantrag des Generalanwalts vor dem Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften im Rahmen eines Vorabentscheidungsverfahrens - Verbot der Diskriminierung auf Grund des Alters - Zulässigkeit des Abschlusses von befristeten Arbeitsverträgen mit älteren Arbeitnehmern - Auslegung der Richtlinien 1999/70 in Bezug auf die deutsche Regelung zur Zulässigkeit von befristeten Arbeitsverträgen - Differenzierung der verschiedenen Ausformungen der Verschlechterungsverbote - Pflicht eines Gerichts zur gemeinschaftsrechtskonformer Auslegung einer nationalen Norm in einem Verfahren zwischen zwei Privatpersonen - Vereinbarkeit des Teilzeitgesetzes und Befristungsgesetzes (TzBfG) in der Fassung des Hartz-Gesetzes mit der gemeinschaftsrechtlichen Festlegung eines allgemeinen Rahmens für die Verwirklichung der Gleichbehandlung in Beschäftigung und Beruf

Kurzfassungen/Presse (3)

  • wkdis.de (Kurzinformation)

    Schlussanträge zur Frage der unbeschränkten Zulässigkeit von befristeten Arbeitsverträgen mit älteren Arbeitnehmern

  • avocado-law.com (Kurzinformation)

    Altersbefristung ab dem 52. Lebensjahr europarechtswidrig?

  • 123recht.net (Pressemeldung, 30.6.2005)

    EuGH könnte Hartz-Regelung kippen // Gutachter gegen grundlose Befristung für ältere Arbeitnehmer

Zeitschriftenfundstellen

  • Slg. 2005, I-9981



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Wird zitiert von ... (14)  

  • LAG Hamm, 23.09.2005 - 7 Sa 1196/05  

    Massenentlassung, Anzeigepflicht, Kündigung, Vertrauensschutz,

    Ein nationales Gericht, bei dem ein Rechtsstreit ausschließlich zwischen Privaten anhängig ist, muss bei der Anwendung der Bestimmungen des innerstaatlichen Rechts, die zur Umsetzung der in einer Richtlinie vorgesehenen Verpflichtungen erlassen worden sind, das gesamte nationale Recht berücksichtigen und es soweit wie möglich anhand des Wortlauts und des Zweckes der Richtlinie auslegen, um zu einem Ergebnis zu gelangen, das mit dem von der Richtlinie verfolgten Ziel vereinbar ist (EuGH, Urteil vom 05.10.2004 - Rs C-379/01 - Pfeiffer, AP Nr. 12 zu EWG-Richtlinie Nr. 93/104; EuGH, Schlussanträge des Generalanwalts vom 30.06.2005 - C-144/04 - Mangold ./. Rüdiger Helm, EzA Schnelldienst, Heft 14/05 vom 08.07.2005).
  • LAG Hamm, 11.11.2005 - 7 Sa 822/05  

    Massenentlassung, Anzeigepflicht, Kündigung, Vertrauensschutz,

    Ein nationales Gericht, bei dem ein Rechtsstreit ausschließlich zwischen Privaten anhängig ist, muss bei der Anwendung der Bestimmungen des innerstaatlichen Rechts, die zur Umsetzung der in einer Richtlinie vorgesehenen Verpflichtungen erlassen worden sind, das gesamte nationale Recht berücksichtigen und es soweit wie möglich anhand des Wortlauts und des Zweckes der Richtlinie auslegen, um zu einem Ergebnis zu gelangen, das mit dem von der Richtlinie verfolgten Ziel vereinbar ist (EuGH, Urteil vom 05.10.2004 - Rs C-379/01 - Pfeiffer, AP Nr. 12 zu EWG-Richtlinie Nr. 93/104; EuGH, Schlussanträge des Generalanwalts vom 30.06.2005 - C-144/04 - Mangold ./. Rüdiger Helm, EzA Schnelldienst, Heft 14/05 vom 08.07.2005).
  • LAG Hamm, 11.11.2005 - 7 Sa 1536/05  

    Massenentlassung, Anzeigepflicht, Kündigung, Vertrauensschutz,

    Ein nationales Gericht, bei dem ein Rechtsstreit ausschließlich zwischen Privaten anhängig ist, muss bei der Anwendung der Bestimmungen des innerstaatlichen Rechts, die zur Umsetzung der in einer Richtlinie vorgesehenen Verpflichtungen erlassen worden sind, das gesamte nationale Recht berücksichtigen und es soweit wie möglich anhand des Wortlauts und des Zweckes der Richtlinie auslegen, um zu einem Ergebnis zu gelangen, das mit dem von der Richtlinie verfolgten Ziel vereinbar ist (EuGH, Urteil vom 05.10.2004 - Rs C-379/01 - Pfeiffer, AP Nr. 12 zu EWG-Richtlinie Nr. 93/104; EuGH, Schlussanträge des Generalanwalts vom 30.06.2005 - C-144/04 - Mangold ./. Rüdiger Helm, EzA Schnelldienst, Heft 14/05 vom 08.07.2005).
  • LAG Hamm, 12.08.2005 - 7 Sa 721/05  

    Parallelsache zu 7 Sa 685/05 Massenentlassung, Anzeigepflicht, Kündigung,

    Ein nationales Gericht, bei dem ein Rechtsstreit ausschließlich zwischen Privaten anhängig ist, muss bei der Anwendung der Bestimmungen des innerstaatlichen Rechts, die zur Umsetzung der in einer Richtlinie vorgesehenen Verpflichtungen erlassen worden sind, das gesamte nationale Recht berücksichtigen und es soweit wie möglich anhand des Wortlauts und des Zweckes der Richtlinie auslegen, um zu einem Ergebnis zu gelangen, das mit dem von der Richtlinie verfolgten Ziel vereinbar ist (EuGH, Urteil vom 05.10.2004 - Rs C-379/01 - Pfeiffer, AP Nr. 12 zu EWG-Richtlinie Nr. 93/104; EuGH, Schlussanträge des Generalanwalts vom 30.06.2005 - C-144/04 - Mangold ./. Rüdiger Helm, EzA Schnelldienst, Heft 14/05 vom 08.07.2005).
  • LAG Hamm, 08.07.2005 - 7 Sa 684/05  

    Massenentlassung, Anzeigepflicht, Kündigung, Vertrauensschutz,

    Ein nationales Gericht, bei dem ein Rechtsstreit ausschließlich zwischen Privaten anhängig ist, muss bei der Anwendung der Bestimmungen des innerstaatlichen Rechts, die zur Umsetzung der in einer Richtlinie vorgesehenen Verpflichtungen erlassen worden sind, das gesamte nationale Recht berücksichtigen und es soweit wie möglich anhand des Wortlauts und des Zweckes der Richtlinie auslegen, um zu einem Ergebnis zu gelangen, das mit dem von der Richtlinie verfolgten Ziel vereinbar ist (EuGH, Urteil vom 05.10.2004 - Rs C-379/01 - Pfeiffer, AP Nr. 12 zu EWG-Richtlinie Nr. 93/104; EuGH, Schlussanträge des Generalanwalts vom 30.06.2005 - C-144/04 - Mangold ./. Rüdiger Helm, EzA Schnelldienst, Heft 14/05 vom 08.07.2005).
  • Generalanwalt beim EuGH, 17.11.2010 - C-477/09  

    Defossez - Sozialpolitik - Schutz der Arbeitnehmer bei Zahlungsunfähigkeit des

    Verschiedene Generalanwälte, darunter Generalanwalt Jacobs (Schlussanträge vom 20. Mai 1992 in der Rechtssache Parlament/Rat, C-295/90, Urteil vom 7. Juli 1992, Slg. 1992, I-4193, Nr. 43), Generalanwalt Darmon (Schlussanträge vom 17. November 1993 in der Rechtssache Regione Lombardia, C-236/92, Urteil vom 23. Februar 1994, Slg. 1994, I-483, Nr. 27), Generalanwalt Tizzano (Schlussanträge vom 30. Juni 2005 in der Rechtssche Mangold, C-144/04, Urteil vom 21. November 2005, Slg. 2005, I-9981, und vom 27. April 2006 in der Rechtssache Cordero Alonso) und Generalanwältin Kokott (Schlussanträge vom 27. Oktober 2005 in der Rechtssache Adeneler u. a.), haben Argumente für die Ausdehnung dieser Verpflichtung auch auf die Zeit während des Laufs der Frist für die Umsetzung der Richtlinie vorgebracht.

    15 - Urteil vom 22. November 2005 (C-144/04, Slg. 2005, I-9981).

  • LAG Hamm, 11.07.2005 - 7 Sa 623/05  

    Massenentlassung, Anzeigepflicht, Kündigung, Vertrauensschutz,

    Ein nationales Gericht, bei dem ein Rechtsstreit ausschließlich zwischen Privaten anhängig ist, muss bei der Anwendung der Bestimmungen des innerstaatlichen Rechts, die zur Umsetzung der in einer Richtlinie vorgesehenen Verpflichtungen erlassen worden sind, das gesamte nationale Recht berücksichtigen und es soweit wie möglich anhand des Wortlauts und des Zweckes der Richtlinie auslegen, um zu einem Ergebnis zu gelangen, das mit dem von der Richtlinie verfolgten Ziel vereinbar ist (EuGH, Urteil vom 05.10.2004 - Rs C-379/01 - Pfeiffer, AP Nr. 12 zu EWG-Richtlinie Nr. 93/104; EuGH, Schlussanträge des Generalanwalts vom 30.06.2005 - C-144/04 - Mangold ./. Rüdiger Helm, EzA Schnelldienst, Heft 14/05 vom 08.07.2005).
  • LAG Hamm, 08.07.2005 - 7 Sa 685/05  

    Massenentlassung, Anzeigepflicht, Kündigung, Vertrauensschutz,

    Ein nationales Gericht, bei dem ein Rechtsstreit ausschließlich zwischen Privaten anhängig ist, muss bei der Anwendung der Bestimmungen des innerstaatlichen Rechts, die zur Umsetzung der in einer Richtlinie vorgesehenen Verpflichtungen erlassen worden sind, das gesamte nationale Recht berücksichtigen und es soweit wie möglich anhand des Wortlauts und des Zweckes der Richtlinie auslegen, um zu einem Ergebnis zu gelangen, das mit dem von der Richtlinie verfolgten Ziel vereinbar ist (EuGH, Urteil vom 05.10.2004 - Rs C-379/01 - Pfeiffer, AP Nr. 12 zu EWG-Richtlinie Nr. 93/104; EuGH, Schlussanträge des Generalanwalts vom 30.06.2005 - C-144/04 - Mangold ./. Rüdiger Helm, EzA Schnelldienst, Heft 14/05 vom 08.07.2005).
  • LAG Hamm, 12.08.2005 - 7 Sa 720/05  

    Massenentlassung, Anzeigepflicht, Kündigung, Vertrauensschutz,

    Ein nationales Gericht, bei dem ein Rechtsstreit ausschließlich zwischen Privaten anhängig ist, muss bei der Anwendung der Bestimmungen des innerstaatlichen Rechts, die zur Umsetzung der in einer Richtlinie vorgesehenen Verpflichtungen erlassen worden sind, das gesamte nationale Recht berücksichtigen und es soweit wie möglich anhand des Wortlauts und des Zweckes der Richtlinie auslegen, um zu einem Ergebnis zu gelangen, das mit dem von der Richtlinie verfolgten Ziel vereinbar ist (EuGH, Urteil vom 05.10.2004 - Rs C-379/01 - Pfeiffer, AP Nr. 12 zu EWG-Richtlinie Nr. 93/104; EuGH, Schlussanträge des Generalanwalts vom 30.06.2005 - C-144/04 - Mangold ./. Rüdiger Helm, EzA Schnelldienst, Heft 14/05 vom 08.07.2005).
  • LAG Hamm, 11.11.2005 - 7 Sa 1314/05  

    Massenentlassung, Anzeigepflicht, Kündigung, Vertrauensschutz,

    Ein nationales Gericht, bei dem ein Rechtsstreit ausschließlich zwischen Privaten anhängig ist, muss bei der Anwendung der Bestimmungen des innerstaatlichen Rechts, die zur Umsetzung der in einer Richtlinie vorgesehenen Verpflichtungen erlassen worden sind, das gesamte nationale Recht berücksichtigen und es soweit wie möglich anhand des Wortlauts und des Zweckes der Richtlinie auslegen, um zu einem Ergebnis zu gelangen, das mit dem von der Richtlinie verfolgten Ziel vereinbar ist (EuGH, Urteil vom 05.10.2004 - Rs C-379/01 - Pfeiffer, AP Nr. 12 zu EWG-Richtlinie Nr. 93/104; EuGH, Schlussanträge des Generalanwalts vom 30.06.2005 - C-144/04 - Mangold ./. Rüdiger Helm, EzA Schnelldienst, Heft 14/05 vom 08.07.2005).
  • LAG Hamm, 08.07.2005 - 7 Sa 512/05  

    Massenentlassung, Anzeigepflicht, Kündigung, Vertrauensschutz

  • LAG Hamm, 11.07.2005 - 7 Sa 487/05  

    Massenentlassung, Anzeigepflicht, Kündigung, Vertrauensschutz,

  • Generalanwalt beim EuGH, 27.10.2005 - C-212/04  

    Adeneler u.a. - Pflicht zur richtlinienkonformen Auslegung des nationalen Rechts

  • Generalanwalt beim EuGH, 27.04.2006 - C-81/05  

    Cordero Alonso - Schutz der Arbeitnehmer bei Zahlungsunfähigkeit des Arbeitgebers

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