Rechtsprechung
   EuGH, 19.05.2009 - C-171/07 und C-172/07   

Volltextveröffentlichungen (10)

  • lexetius.com

    Niederlassungsfreiheit - Art. 43 EG - Gesundheit der Bevölkerung - Apotheken - Vorschriften, die allein Apothekern das Recht vorbehalten, eine Apotheke zu betreiben - Rechtfertigung - Sichere und qualitativ hochwertige Versorgung der Bevölkerung mit Arzneimitteln - Berufliche Unabhängigkeit der Apotheker

  • webshoprecht.de

    Apotheke - Gesundheit - Nahrungsergänzungsmittel

  • Europäischer Gerichtshof

    Apothekerkammer des Saarlandes u.a.

    Niederlassungsfreiheit - Art. 43 EG - Gesundheit der Bevölkerung - Apotheken - Vorschriften, die allein Apothekern das Recht vorbehalten, eine Apotheke zu betreiben - Rechtfertigung - Sichere und qualitativ hochwertige Versorgung der Bevölkerung mit Arzneimitteln - Berufliche Unabhängigkeit der Apotheker

mehr
  • Deutsches Notarinstitut
  • NWB SteuerXpert START

    EG Art. 43, Art. 48
    Sichere und qualitativ hochwertige Versorgung der Bevölkerung mit Arzneimitteln – Berufliche Unabhängigkeit der Apotheker

  • riw-online.de(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    EG Art. 43 und Art. 48; Richtlinie 2005/36/EG
    Niederlassungsfreiheit und Fremdbesitzverbot für Apotheken - "Doc Morris"

  • kanzlei.biz

    DocMorris - Nur ein Apotheker darf Apotheken betreiben

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Niederlassungsfreiheit - Art. 43 EG - Gesundheit der Bevölkerung - Apotheken - Vorschriften, die allein Apothekern das Recht vorbehalten, eine Apotheke zu betreiben - Rechtfertigung - Sichere und qualitativ hochwertige Versorgung der Bevölkerung mit Arzneimitteln - Berufliche Unabhängigkeit der Apotheker

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)
  • Judicialis

Kurzfassungen/Presse (21)

  • Betriebs-Berater (Kurzinformation)

    Besitz und Betrieb einer Apotheke dürfen ausschließlich Apothekern vorbehalten bleiben

  • Betriebs-Berater (Kurzinformation)

    Fremdbesitzverbot bei Apotheken verstößt nicht gegen Europarecht

  • IWW (Pressemitteilung)

    Besitz und Betrieb von Apotheken dürfen Apothekern vorbehalten bleiben

mehr
  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Keine Apothekenketten

  • wkdis.de (Kurzinformation)

    Zulässigkeit der Regelung des ausschließlichen Besitzes und Vertriebs von Apothekern durch Apotheker

  • ebnerstolz.de (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Ausschluss von Nichtapothekern vom Apothekenbetrieb in Deutschland ist mit Gemeinschaftsrecht vereinbar

  • dr-bahr.com (Pressemitteilung)

    Besitz und Betrieb von Apotheken dürfen Apothekern vorbehalten bleiben

  • beckmannundnorda.de (Kurzinformation und Pressemitteilung)

    Mitgliedsstaaten dürfen den Besitz und Betrieb einer Apotheke Apothekern vorbehalten - Doc Morris

  • europa.eu (Zusammenfassung)
  • europa-uni.de (Kurzinformation und Auszüge)

    Doc Morris II

  • messner-buscher.de , S. 7 (Kurzinformation)

    Fremdbesitzverbot bei Apotheken

  • medi-ip.de (Kurzinformation)

    Fremdbesitzverbot für Apotheken bestätigt (DocMorris) - Konsequenzen für den Binnenmarkt

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    DocMorris: Fremdbesitzverbot bei Apotheken mit EU-Recht im Einklang

  • cbh.de (Kurzinformation)

    Festhaltung am deutschen Apothekerfremdbesitzverbot bezüglich Doc Morris Apotheken

  • pfitzer-law.de (Kurzinformation)

    Besitz von Apotheken nur durch Apotheker

  • wekwerth.de (Kurzinformation)

    EuGH bestätigt Verbot von Apothekenketten in Deutschland (Fremdbesitzverbot)

  • akademiker-im-www.de (Kurzinformation)

    Apothekenketten bleiben in Deutschland verboten - Schlappe für Doc Morris

  • spiegel.de (Pressebericht)

    Apotheker besiegen Pharmadiscounter

  • rechtsanwaltdrach.de (Kurzinformation)

    Ausschluss von Nichtapothekern vom Betrieb einer Apotheke rechtmäßig

  • spiegel.de (Pressebericht)

    Regierung bejubelt Urteil gegen Discount-Apotheken

  • lto.de (Kurzinformation)

    Deutsche Regelung europarechtskonform, nach der nur Apothekern der Besitz und Betrieb von Apotheken vorbehalten bleibt

Besprechungen u.ä. (4)

  • esmt.org (Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Arzneimitteldistribution im Umbruch (Dr. Katharina Lange; Pharm. Ind. 2008, 1307)

  • reference-global.com (Entscheidungsbesprechung)

    Der EuGH hält das Fremdbesitzerverbot für Apotheken für mit dem EG-Vertrag vereinbar (Prof. Dr. Claus Dieter Classen; JURA 2010, 56)

  • bundestag.de (Entscheidungsbesprechung)

    Zum Fremdbesitzverbot bei Apotheken (Dr. Christina Last)

  • streifler.de (Entscheidungsbesprechung)

    Apothekenrecht: Niederlassungsfreiheit und berufliche Unabhängigket der Apotheker

Sonstiges (10)

  • Europäischer Gerichtshof (Verfahrensmitteilung)

    Vorabentscheidungsersuchen des Verwaltungsgerichts des Saarlandes (Deutschland) eingereicht am 30. März 2007 - Apothekerin Helga Neumann-Seiwert gegen das Saarland und das Ministerium für Justiz, Gesundheit und Soziales, beigeladen: DocMorris N.V.

  • sueddeutsche.de (Meldung mit Bezug zur Entscheidung)

    DocMorris sperrt in Saarbrücken wieder auf

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Anmerkung zum Urteil des EuGH (Große Kammer) v. 19.5.2009 - C-171/07 u. C-172/07 Apothekerkammer des Saarlandes u.a./Saarland u.a. (Fremdbesitzverbot bei Apotheken - Filialerlaubnis für DocMorris)" von Prof. Dr. Mario Martini, original erschienen in: NJW 2009, 2012 - 2116.

mehr
  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des EuGH vom 19.05.2009, Az.: C-171,172/07 (Fremdbesitzverbot bei Apotheken kein Verstoß gegen europäisches Recht - DocMorris)" von Capsar Behme und Radmila Petrovic, original erschienen in: NZG 2009, 791 - 795.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des EuGH vom 19.05.2009, Az.: C-171/07, C-172/07 (Fremdbesitzerverbot bei Apotheken - DocMorris)" von RA Prof. Dr. Axel Pestke, FASteuerR und RA Rudolf Reibel, LL.M., original erschienen in: Stbg 2009, 421 - 426.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des EuGH vom 19.05.2009; Az.: C-171/07 (Fremdbesitzverbot des deutschen Apothekengesetzes keine unzulässige Beschränkung der Niederlassungsfreiheit des EG-Vertrages)" von Prof. Dr. Reinhard Singer, original erschienen in: DStR 2010, 78 - 79.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des EuGH vom 19.5.2009, Rs. C-171/07 und C-172/07 (Schranken der Niederlassungsfreiheit für Apotheker im Binnenmarkt)" von Prof. Dr. Dr. h.c. Eberhard Eichenhofer, original erschienen in: MedR 2009, 597 - 598.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zur Entscheidung des EuGH vom 19.5.2009, Az.: C-171, 172/07 (Fremdbesitzverbot bei Apotheken kein Verstoß gegen europäisches Recht)" von Prof. Dr. Christoph Herrmann, LL.M., original erschienen in: EuZW 2009, 413 - 415.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Anmerkung zum Urteil des EuGH vom 19.05.2009, Az.: C-171/07 und 172/07 (Die Art. 43 und 48 EG stehen einer nationalen Regelung nicht entgegen, die Personen, die nicht Apotheker sind, den Besitz...)" von Tobias Fuchs, original erschienen in: JZ 2009, 790 - 793.

  • info-medizinrecht.de (Sitzungsbericht)

    Kapitalgesellschaften als Apothekenbetreiber?

Zeitschriftenfundstellen

  • Slg. 2009, I-4171
  • NJW 2009, 2112
  • EuZW 2009, 409
  • NJ 2009, 422
  • DVBl 2009, 837
  • DÖV 2009, 633



Kontextvorschau:





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (51)  

  • Generalanwalt beim EuGH, 30.09.2009 - C-570/07  

    Schlussanträge zur Frage der Vereinbarkeit der asturischen Rechtsvorschriften zur

    Wenn es zusätzlicher Vorkehrungsmaßnahmen bedürfte, um Apotheker zur Erfüllung ihrer Berufspflichten anzuhalten, hätte der Gerichtshof in den Urteilen Apothekerkammer des Saarlandes u. a. und Kommission/Italien nicht zu dem Ergebnis gelangen können, dass das Erfordernis, dass der Inhaber einer Apotheke ein Apotheker sein muss, zur Erreichung des Ziels einer qualitativ hochwertigen Versorgung angemessen ist.

    10 - Urteile vom 19. Mai 2009, Apothekerkammer des Saarlandes u. a. (C-171/07 und C-172/07, Slg. 2009, I-0000, Randnr. 18), und vom 11. September 2008, Kommission/Deutschland (C-141/07, Slg. 2008, I-6935, Randnr. 22).

    11 - Urteile Apothekerkammer des Saarlandes u. a., Randnr. 18, und Kommission/Deutschland vom 11. September 2008, Randnr. 22.

    12 - Urteile Apothekerkammer des Saarlandes u. a., Randnr. 18, und Kommission/Deutschland vom 11. September 2008, Randnrn.

    13 - Urteile Apothekerkammer des Saarlandes u. a., Randnr. 22, und vom 10. März 2009, Hartlauer (C-169/07, Slg. 2009, I-0000, Randnr. 33).

    15 - Urteile Apothekerkammer des Saarlandes u. a., Randnr. 23, Hartlauer, Randnr. 34, und vom 6. März 2007, Placanica u. a. (C-338/04, C-359/04 und C-360/04, Slg. 2007, I-1891, Randnr. 42).

    26 - Urteile Apothekerkammer des Saarlandes u. a., Randnr. 27, Hartlauer, Randnr. 46, und Kommission/Deutschland vom 11. September 2008, Randnrn.

    27 - Vgl. Urteil Apothekerkammer des Saarlandes u. a., Randnr. 19.

    35 - Vgl. Urteil Apothekerkammer des Saarlandes u. a., Randnr. 19.

    36 - Urteil Apothekerkammer des Saarlandes u. a., Randnr. 42.

    51 bis 57, und Apothekerkammer des Saarlandes u. a., Randnr. 41 bis 50.

    44 - Urteile Apothekerkammer des Saarlandes u. a., Randnrn.

    46 - Urteil Apothekerkammer des Saarlandes u. a., Randnrn.

  • EuGH, 01.06.2010 - C-570/07  

    Art. 49 AEUV - Richtlinie 2005/36/EG - Niederlassungsfreiheit -Gesundheit

    Jedoch müssen die Mitgliedstaaten bei der Ausübung dieser Zuständigkeit das Unionsrecht und insbesondere die Vertragsbestimmungen über die Grundfreiheiten beachten; diese Bestimmungen untersagen es den Mitgliedstaaten, ungerechtfertigte Beschränkungen der Ausübung dieser Freiheiten im Bereich der Gesundheitsversorgung einzuführen oder beizubehalten (vgl. in diesem Sinne Urteil Hartlauer, Randnr. 29, vom 19. Mai 2009, Kommission/Italien, C-531/06, Slg. 2009, I-0000, Randnr. 35, und vom 19. Mai 2009, Apothekerkammer des Saarlandes u. a., C-171/07 und C-172/07, Slg. 2009, I-0000, Randnr. 18).

    Da sich dieses Niveau von einem Mitgliedstaat zum anderen unterscheiden kann, ist den Mitgliedstaaten ein Wertungsspielraum zuzuerkennen (vgl. in diesem Sinne Urteile vom 11. September 2008, Kommission/Deutschland, C-141/07, Slg. 2008, I-6935, Randnr. 51, und Apothekerkammer des Saarlandes u. a., Randnr. 19).

    Beschränkungen der Niederlassungsfreiheit, die ohne Diskriminierung aus Gründen der Staatsangehörigkeit gelten, können nach ständiger Rechtsprechung durch zwingende Gründe des Allgemeininteresses gerechtfertigt sein, sofern sie geeignet sind, die Erreichung des mit ihnen verfolgten Ziels zu gewährleisten, und nicht über das hinausgehen, was zur Erreichung dieses Ziels erforderlich ist (Urteile Hartlauer, Randnr. 44, und Apothekerkammer des Saarlandes u. a., Randnr. 25).

    Als Zweites geht aus Art. 52 Abs. 1 AEUV hervor, dass der Schutz der Gesundheit der Bevölkerung Beschränkungen der vom Vertrag gewährleisteten Grundfreiheiten wie der Niederlassungsfreiheit rechtfertigen kann (vgl. insbesondere Urteile Hartlauer, Randnr. 46, und Apothekerkammer des Saarlandes u. a., Randnr. 27).

    Im Einzelnen lassen sich Beschränkungen der Niederlassungsfreiheit mit dem Ziel rechtfertigen, eine sichere und qualitativ hochwertige Arzneimittelversorgung der Bevölkerung sicherzustellen (Urteile Kommission/Italien, Randnr. 52, und Apothekerkammer des Saarlandes u. a., Randnr. 28).

    Viertens kann der Mitgliedstaat, wenn eine Ungewissheit hinsichtlich des Vorliegens oder der Bedeutung der Gefahren für die Gesundheit der Bevölkerung bleibt, Schutzmaßnahmen treffen, ohne warten zu müssen, bis der Beweis für das tatsächliche Bestehen dieser Gefahren vollständig erbracht ist (Urteil Apothekerkammer des Saarlandes u. a., Randnr. 30).

    Nach der Rechtsprechung des Gerichtshofs sind die verschiedenen Regeln und die nationalen Rechtsvorschriften insgesamt nämlich nur dann geeignet, die Erreichung des geltend gemachten Ziels zu gewährleisten, wenn sie tatsächlich dem Anliegen gerecht werden, es in kohärenter und systematischer Weise zu erreichen (vgl. in diesem Sinne Urteile Hartlauer, Randnr. 55, und Apothekerkammer des Saarlandes u. a., Randnr. 42).

  • EuGH, 16.12.2010 - C-89/09  

    Vertragsverletzung eines Mitgliedstaats - Niederlassungsfreiheit - Art. 43

    In ihrer Erwiderung führt die Kommission aus, dass die Entscheidung des Gerichtshofs in den nach Eingang der Klageschrift und der Klagebeantwortung in der vorliegenden Rechtssache ergangenen Urteilen, in denen es um Beschränkungen in Bezug auf die Inhaberschaft an Apotheken gegangen sei (Urteile Kommission/Italien, C-531/06, und vom 19. Mai 2009, Apothekerkammer des Saarlandes u. a., C-171/07 und C-172/07, Slg. 2009, I-4171), nicht auf Labore für biomedizinische Analysen übertragen werden könne.

    Diese Bestimmungen untersagen es den Mitgliedstaaten, ungerechtfertigte Beschränkungen der Ausübung dieser Freiheiten im Bereich der Gesundheitsversorgung einzuführen oder beizubehalten (vgl. in diesem Sinne Urteile vom 10. März 2009, Hartlauer, C-169/07, Slg. 2009, I-1721, Randnr. 29, Kommission/Italien, C-531/06, Randnr. 35, Apothekerkammer des Saarlandes u. a., Randnr. 18, sowie vom 1. Juni 2010, Blanco Pérez und Chao Gómez, C-570/07 und C-571/07, Slg. 2010, I-0000, Randnr. 43).

    Da sich dieses Niveau von einem Mitgliedstaat zum anderen unterscheiden kann, ist den Mitgliedstaaten ein Wertungsspielraum zuzuerkennen (vgl. in diesem Sinne Urteile vom 11. September 2008, Kommission/Deutschland, C-141/07, Slg. 2008, I-6935, Randnr. 51, Apothekerkammer des Saarlandes u. a., Randnr. 19, sowie Blanco Pérez und Chao Gómez, Randnr. 44).

    Nach ständiger Rechtsprechung können Beschränkungen der Niederlassungsfreiheit, die ohne Diskriminierung aus Gründen der Staatsangehörigkeit gelten, durch zwingende Gründe des Allgemeininteresses gerechtfertigt sein, sofern sie geeignet sind, die Erreichung des mit ihnen verfolgten Ziels zu gewährleisten, und nicht über das hinausgehen, was zur Erreichung dieses Ziels erforderlich ist (Urteile Hartlauer, Randnr. 44, Apothekerkammer des Saarlandes u. a., Randnr. 25, und Blanco Pérez und Chao Gómez, Randnr. 61).

    (vgl. in diesem Sinne Urteile vom 19. Mai 2009, Kommission/Italien, Randnr. 59, und Apothekerkammer des Saarlandes u. a., Randnr. 35).

    Demnach ist festzustellen, dass sie nicht die gleichen Garantien wie Biologen bieten (vgl. in diesem Sinne Urteile vom 19. Mai 2009, Kommission/Italien, Randnr. 62, und Apothekerkammer des Saarlandes u. a., Randnr. 38).

    Jedoch kann in Anbetracht des den Mitgliedstaaten überlassenen Wertungsspielraums, auf den in Randnr. 42 des vorliegenden Urteils hingewiesen worden ist, ein Mitgliedstaat der Ansicht sein, dass die Gefahr besteht, dass in der Praxis gegen die Rechtsvorschriften zur Sicherstellung der beruflichen Unabhängigkeit der Biologen verstoßen wird, weil das Interesse eines Nichtbiologen an der Erzielung von Gewinnen nicht entsprechend dem der selbständigen Biologen gemäßigt würde und die Unterstellung von Biologen als Angestellte unter eine mehrheitlich im Besitz von Nichtbiologen stehende SELARL, die Labore für biomedizinische Analysen betreibt, es für sie schwierig machen könnte, sich den von diesen Nichtbiologen erteilten Anweisungen zu widersetzen (vgl. in diesem Sinne Urteile vom 19. Mai 2009, Kommission/Italien, Randnr. 84, und Apothekerkammer des Saarlandes u. a., Randnr. 54).

mehr
  • BGH, 09.09.2010 - I ZR 72/08  

    Sparen Sie beim Medikamentenkauf!

    Da sich das Niveau von einem Mitgliedstaat zum anderen unterscheiden kann, steht den Mitgliedstaaten insoweit ein Wertungsspielraum zu (vgl. EuGH, Urteil vom 19. Mai 2009 - C-171 und 172/07, Slg. 2009, I-4171 = NJW 2009, 2112 Rn. 18 f. - Apothekenkammer u.a./Saarland, mwN).

    Außerdem können sie diejenigen Maßnahmen treffen, die eine Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung einschließlich einer Gefahr für die sichere und qualitativ hochwertige Arzneimittelversorgung der Bevölkerung weitestgehend verringern (EuGH, NJW 2009, 2112 Rn. 30 - Apothekenkammer u.a./Saarland).

    In diesem Zusammenhang ist der ganz besondere Charakter der Arzneimittel zu berücksichtigen, die der Gesundheit aufgrund ihrer therapeutischen Wirkungen bei nicht veranlasster oder falscher Einnahme schweren Schaden zufügen können, ohne dass sich der Patient dessen bei ihrer Verabreichung bewusst ist (EuGH, NJW 2009, 2112 Rn. 31 f. - Apothekenkammer u.a./Saarland).

    Ein entsprechender Fehlgebrauch von Arzneimitteln führt zudem zu einer Verschwendung finanzieller Mittel, die umso schädlicher ist, als der Pharmabereich erhebliche Kosten verursacht und wachsenden Bedürfnissen entsprechen muss, die für die Gesundheitspflege verfügbaren finanziellen Mittel aber nicht unbegrenzt sind (EuGH, NJW 2009, 2112 Rn. 33 - Apothekenkammer u.a./Saarland).

  • EuGH, 13.04.2010 - C-73/08  

    Unionsbürgerschaft - Art. 18 und 21 AEUV - Richtlinie 2004/38/EG -

    Um gerechtfertigt zu sein, muss die betroffene Maßnahme geeignet sein, die Erreichung des mit ihr verfolgten Ziels zu gewährleisten, und sie darf nicht über das hinausgehen, was zur Erreichung dieses Ziels erforderlich ist (vgl. in diesem Sinne Urteile vom 16. Oktober 2008, Renneberg, C-527/06, Slg. 2008, I-7735, Randnr. 81, und vom 19. Mai 2009, Apothekerkammer des Saarlandes u. a., C-171/07 und C-172/07, Slg. 2009, I-0000, Randnr. 25).

    Bei der Prüfung dieser Gefahren hat das vorlegende Gericht zunächst zu berücksichtigen, dass zwischen der Ausbildung des künftigen medizinischen Personals und dem Ziel der Aufrechterhaltung einer qualitativ hochwertigen, ausgewogenen und allgemein zugänglichen medizinischen Versorgung nur ein mittelbarer Zusammenhang besteht, der weniger kausal ist als der Zusammenhang zwischen dem Ziel der öffentlichen Gesundheit und der Tätigkeit des bereits auf dem Markt verfügbaren medizinischen Personals (vgl. Urteile Hartlauer, Randnrn. 51 bis 53, sowie Apothekerkammer des Saarlandes u. a., Randnrn. 34 bis 40).

    Sodann hat das vorlegende Gericht bei der konkreten Würdigung des Sachverhalts der Ausgangsverfahren den Umstand zu berücksichtigen, dass der Mitgliedstaat, wenn eine Ungewissheit hinsichtlich des Vorliegens oder der Bedeutung der Gefahren für die öffentliche Gesundheit bleibt, Schutzmaßnahmen treffen kann, ohne warten zu müssen, bis es an medizinischem Personal fehlt (vgl. entsprechend Urteil Apothekerkammer des Saarlandes u. a., Randnr. 30 und die dort angeführte Rechtsprechung).

    Der Nachweis, dass solche Gefahren tatsächlich bestehen, obliegt daher den zuständigen nationalen Stellen (vgl. entsprechend Urteil Apothekerkammer des Saarlandes u. a., Randnr. 39).

  • VGH Baden-Württemberg, 10.12.2009 - 6 S 1110/07  

    Sportwettenmonopol in Baden-Württemberg mit Verfassungsrecht und europäischem

    Diese sind allein im Hinblick auf die von den zuständigen Stellen des betroffenen Mitgliedstaats verfolgten Ziele und auf das von ihnen angestrebte Schutzniveau zu beurteilen (vgl. EuGH, Urt. vom 08.09.2009, a.a.O., Rdnr. 56 ff. ; Urt. vom 06.03.2007, a.a.O., Rdnr. 47 ; Urt. vom 06.11.2003, a.a.O., Rdnr. 63 ; Urt. vom 24.03.1994, Rdnr. 32 ; ebenso zur Bestimmung des Schutzniveaus durch den Mitgliedstaat bei Beschränkungen der Dienstleistungs- und der Niederlassungsfreiheit außerhalb des Bereichs des Glücksspiels: EuGH, Urt. vom 19.05.2009 - C-171/07, C-172/07 -, Rdnr. 19 m.w.N. ; Urt. vom 10.03.2009 - C-169/07 -, Rdnr. 30 , mit Bespr.

    Diese Beschränkungen müssen schließlich auf jeden Fall in nicht diskriminierender Form angewandt werden (vgl. EuGH, Urt. vom 08.09.2009, a.a.O., Rdnr. 59 ff. ; Urt. vom 06.03.2007, a.a.O., Rdnr. 48 f. ; Urt. vom 06.11.2003, a.a.O., Rdnr. 67 ff. ; Urt. vom 21.10.1999, a.a.O., Rdnr. 36 ff. ; Urt. vom 21.09.1999, a.a.O., Rdnr. 31 ; ebenso zum Verhältnismäßigkeitsprinzip bei Beschränkungen der Dienstleistungsfreiheit und der Niederlassungsfreiheit in anderen Bereichen: EuGH, Urt. vom 19.05.2009, a.a.O., Rdnr. 25 ; Urt. vom 10.03.2009, a.a.O., Rdnr. 44 ; Urt. vom 13.07.2004, a.a.O., Rdnr. 24 ).

    Dieses schließt sachlich begründete Ausnahmen von der eine Grundfreiheit beschränkenden mitgliedstaatlichen Regelung nicht aus (vgl. EuGH, Urt. vom 19.05.2009, a.a.O., Rdnr. 43 ff. ).

  • EuGH, 08.09.2010 - C-46/08  

    Art. 49 EG - Freier Dienstleistungsverkehr - Inhaber einer in Gibraltar

    Daher ist nicht ersichtlich, dass eine solche Übergangsfrist, die durch Erwägungen der Rechtssicherheit gerechtfertigt erscheint (vgl. entsprechend Urteil vom 17. Juli 2008, ASM Brescia, C-347/06, Slg. 2008, I-5641, Randnrn. 68 bis 71), die Kohärenz der Maßnahme, mit der das Anbieten von Glücksspielen im Internet verboten wird, und ihre Eignung zur Erreichung der mit ihr verfolgten legitimen Ziele zu beeinträchtigen vermag (vgl. entsprechend zu einer vorübergehenden Ausnahme von einem Verbot des Betriebs von Apotheken durch Personen, die keine Apotheker sind, Urteil vom 19. Mai 2009, Apothekerkammer des Saarlandes u. a., C-171/07 und C-172/07, Slg. 2009, I-4171, Randnrn. 45 bis 50).
  • BVerwG, 24.11.2010 - 8 C 15.09  

    Beurteilungszeitpunkt bei Anfechtungsklage; Bundesstaat; Bund und Länder;

    Der Gerichtshof erkennt in seiner Rechtsprechung an, dass Schutzmaßnahmen zu Gunsten gewichtiger Belange wie etwa der Gesundheit der Bevölkerung schon vor einer tatsächlichen Gefahrenrealisierung getroffen werden dürfen (Urteil vom 19. Mai 2009 - Rs. C-171/07, DocMorris - Slg. 2009 I-04171 = NJW 2009, 2112 ).
  • BVerwG, 24.11.2010 - 8 C 14.09  

    Beurteilungszeitpunkt bei Anfechtungsklage; Bundesstaat; Bund und Länder;

    Der Gerichtshof erkennt in seiner Rechtsprechung an, dass Schutzmaßnahmen zu Gunsten gewichtiger Belange wie etwa der Gesundheit der Bevölkerung schon vor einer tatsächlichen Gefahrenrealisierung getroffen werden dürfen (Urteil vom 19. Mai 2009 - Rs. C-171/07, DocMorris - Slg. 2009 I-04171 = NJW 2009, 2112 ).
  • VGH Baden-Württemberg, 17.12.2009 - 3 S 2110/08  

    Ziele der Raumordnung: Kommunale Planungshoheit?

    Art. 49 AEUV steht jeder nationalen Maßnahme entgegen, die zwar ohne Diskriminierung aus Gründen der Staatsangehörigkeit anwendbar ist, aber geeignet ist, die Ausübung der durch den Vertrag garantierten Niederlassungsfreiheit durch die Gemeinschaftsangehörigen zu unterbinden, zu behindern oder weniger attraktiv zu machen (st. Rspr. des EuGH, vgl. Urteil vom 19.05.2009 - C-171/07 - u. - C-172/07 -, NJW 2009, 2112; Urteil vom 10.03.2009 - C-169/07 -, GewArch 2009, 195, mit Bespr.

    Derartige der Niederlassungsfreiheit Schranken setzende nationale Maßnahmen sind zulässig, wenn sie in nicht diskriminierender Weise angewandt werden, aus zwingenden Gründen des Allgemeininteresses gerechtfertigt sind, geeignet sind, die Verwirklichung des mit ihnen verfolgten Zieles zu gewährleisten und nicht über das hinausgehen, was zur Erreichung dieses Ziels erforderlich ist (EuGH, Urteil vom 19.05.2009 - C-171/07 - u. - C-172/07 -, , NJW 2009, 2112; Urteil vom 10.03.2009 - C-169/07 -, , GewArch 2009, 195, mit Bespr.

    Die Plansätze 3.3.7 (Z) Satz 1 und 3.3.7.1 (Z) Satz 1 LEP 2002 verstoßen auch nicht gegen das an den jeweiligen Mitgliedstaat gerichtete Verbot widersprüchlichen Verhaltens innerhalb des betroffenen Sachbereichs (Kohärenzgebot; EuGH, Urteil vom 19.05.2009 - C-171/07 - u. - C-172/07 -, NJW 2009, 2112; Urteil vom 10.03.2009 - C-169/07 -, GewArch 2009, 195, mit Bespr.

  • FG Düsseldorf, 07.07.2010 - 2 K 4450/08  

    Widerruf der Anerkennung einer GmbH als Steuerberatungsgesellschaft; Widerruf;

  • Generalanwalt beim EuGH, 02.06.2010 - C-89/09  

    Vertragsverletzung eines Mitgliedstaats - Verstoß gegen Art. 43 EG -

  • Generalanwalt beim EuGH, 15.06.2010 - C-108/09  

    Freier Warenverkehr - Maßnahmen gleicher Wirkung - Verkaufsmodalitäten - Vertrieb

  • OVG Sachsen-Anhalt, 17.02.2010 - 3 L 6/08  

    Vereinbarkeit des Sportwettenmonopols in Sachsen-Anhalt nach dem

  • EuGH, 12.01.2010 - C-341/08  

    Richtlinie 2000/78/EG - Art. 2 Abs. 5 und Art. 6 Abs. 1 - Verbot der

  • Generalanwalt beim EuGH, 03.09.2009 - C-341/08  

    Richtlinie 2000/78/EG - Verbot der Altersdiskriminierung - Nationale Regelung,

  • EuGH, 16.12.2010 - C-137/09  

    Dienstleistungsfreiheit - Freier Warenverkehr - Diskriminierungsverbot - Maßnahme

  • Generalanwalt beim EuGH, 11.11.2010 - C-379/09  

    Art. 45 AEUV und 48 AEUV - Freizügigkeit der Arbeitnehmer - Soziale

  • EuGH, 25.02.2010 - C-562/08  

    System zur Überwachung der bovinen spongiformen Enzephalopathie - Verordnung (EG)

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 14.04.2010 - L 21 KR 69/09  

    Vergabe - Hilfsmittelverträge dürfen ohne Vergabeverfahren abgeschlossen werden!

  • EuGH, 05.10.2010 - C-512/08  

    Vertragsverletzung eines Mitgliedstaats - Art. 49 EG - Soziale Sicherheit -

  • EuG, 26.10.2010 - T-23/09  

    Wettbewerb - Verwaltungsverfahren - Entscheidung, mit der eine Nachprüfung

  • EuGH, 24.03.2011 - C-400/08  

    Vertragsverletzung eines Mitgliedstaats - Niederlassungsfreiheit - Art. 43

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 08.10.2009 - L 21 KR 39/09  

    Vergabe - Rabattverträge

  • BVerwG, 23.03.2011 - 8 C 47.09  

    Aufnahme; Beitritt; Bestandsübertragung; hoheitlich; Lebensversicherung;

  • VGH Bayern, 27.09.2012 - 20 BV 11.2690  

    Feststellungsklage

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 08.10.2009 - L 21 KR 44/09  

    Krankenversicherung

  • OVG Sachsen-Anhalt, 14.10.2010 - 2 L 245/08  

    Konkurrentenklage eines Apothekers erfolgreich

  • EuGH, 21.12.2011 - C-28/09  

    Vertragsverletzung eines Mitgliedstaats - Art. 28 EG und 29 EG -

  • VGH Baden-Württemberg, 04.07.2012 - 3 S 351/11  

    Die Ansiedlung eines Einkaufzentrums und die Ziele der Raumordnung und

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 19.11.2009 - L 21 KR 55/09  

    Krankenversicherung

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 16.12.2010 - L 21 SF 260/10  

    Krankenversicherung

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 19.08.2010 - 13 A 182/08  
  • Generalanwalt beim EuGH, 02.07.2009 - C-169/08  

    Freier Dienstleistungsverkehr (Art. 49 EG) - Staatliche Beihilfen (Art.

  • OLG Düsseldorf, 24.11.2011 - Verg 62/11  

    Vergabe - Rahmenvereinbarung: Welche Kriterien für Einzelauftragsvergabe?

  • Generalanwalt beim EuGH, 08.03.2011 - C-10/10  

    Vertragsverletzung eines Mitgliedstaats - Art. 258 AEUV - Art. 56 EG

  • Generalanwalt beim EuGH, 14.04.2011 - C-255/09  

    Art. 226 EG - Vertragsverletzung eines Mitgliedstaats - Art. 49 EG -

  • FG Nürnberg, 20.08.2009 - 7 K 1702/08  

    Nichtanerkennung einer als Vorratsgesellschaft angedachten

  • OVG Niedersachsen, 02.05.2012 - 8 LA 78/11  

    Widerruf der Approbation als Apotheker wegen Unwürdigkeit.

  • Generalanwalt beim EuGH, 22.10.2009 - C-197/08  

    Mindestpreise - Tabakwaren - Richtlinie 95/59/EG - Schutz der Gesundheit

  • EuGH, 21.06.2012 - C-84/11  

    Art. 49 AEUV - Niederlassungsfreiheit - Öffentliche Gesundheit - Apotheken

  • Generalanwalt beim EuGH, 03.03.2011 - C-439/09  

    Art. 81 Abs. 1 EG - Wettbewerb - Selektiver Vertrieb - Allgemeines und

  • Generalanwalt beim EuGH, 22.10.2009 - C-221/08  

    Kommission / Irland - Mindestpreise - Tabakwaren - Richtlinie 95/59/EG - Schutz

  • Generalanwalt beim EuGH, 18.04.2012 - C-562/10  

    Kommission / Deutschland - Vertragsverletzung eines Mitgliedstaats - Art.

  • Generalanwalt beim EuGH, 02.01.2009 - C-197/08  

    Mindestpreise - Tabakwaren - Richtlinie 95/59/EG - Schutz der Gesundheit

  • Generalanwalt beim EuGH, 22.10.2009 - C-198/08  

    Kommission / Österreich - Mindestpreise - Tabakwaren - Richtlinie 95/59/EG -

  • VG München, 22.09.2009 - M 16 K 09.1201  

    Öffentlichkeitsarbeit bzw. Werbekampagne der Bayerischen Apothekerkammer und der

  • LG Berlin, 23.03.2011 - 96 O 38/10  
  • FG Hessen, 09.02.2010 - 1 K 839/08  

    Ansparrücklage bei Verstoß der beabsichtigten Betriebsgründung gegen ein

  • VK Bund, 02.12.2010 - VK 3-120/10  
  • VG München, 25.05.2011 - M 18 K 09.2210  

    Kein Anspruch auf genehmigungsfreies Versenden von tierischen Nebenprodukten aus

Rechtsprechung
   Generalanwalt beim EuGH, 16.12.2008 - C-171/07   

Volltextveröffentlichungen

  • Europäischer Gerichtshof

    Apothekerkammer des Saarlandes u.a.

    Niederlassungsfreiheit - Gesundheit der Bevölkerung - Apotheken - Nationale Rechtsvorschriften, nach denen nur Apotheker eine Apotheke besitzen und betreiben dürfen - Angemessene Arzneimittelversorgung der Bevölkerung

Kurzfassungen/Presse (3)

  • 123recht.net (Pressebericht, 16.12.2008)

    Gutachter billigt deutsche Regelungen für Apotheken

  • eep-law.de , S. 6 (Kurzinformation)

    Fremd- und Mehrbesitzverbot bei Apotheken

  • Jurion(Abodienst) (Verschiedene Textarten)

    Nationale Regelung, nach der nur Apotheker eine Apotheke besitzen oder betreiben dürfen, ist europarechtskonform

Zeitschriftenfundstellen

  • Slg. 2009, I-4171



Kontextvorschau:





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ...  

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 24.06.2010 - 13 A 2775/07  

    Berechtigung zur Verwendung andere tierische Fette als Wiederkäuerfette

    Mit Blick auf dieses Verständnis ist davon auszugehen, dass die Gemeinschaft und die Mitgliedstaaten gemeinsam für den Gesundheitsbereich zuständig sind, wobei insbesondere durch die Worte "ergänzt" in Art. 152 Abs. 1 Satz 2 EG und "die Verantwortung" werde "in vollem Umfang gewahrt" in Art. 152 Abs. 5 Satz 1 EG eine nationale Dominanz - vgl. i. d. S.: Schlussanträge des Generalanwalts Yves Bot vom 16. Dezember 2008, Verbundene Rechtssachen - C - 171/07 und C - 172/07 -, www.curia.europa.eu und juris Rdnr. 25 - und zum Ausdruck kommt, dass die Mitgliedstaaten "Herren der Gesundheitspolitik" bleiben.

    Daraus lässt sich folgern, dass es vor allem Sache der Mitgliedstaaten ist, den Schutz der Gesundheit der Bevölkerung sicherzustellen sowie zu bestimmen, auf welchem Niveau sie diesen Schutz gewährleisten wollen und wie dieses Niveau erreicht wird - vgl. hierzu EuGH, Urteile vom 19. Mai 2009 C 171/07 und C - 172/07 -, Apothekerkammer des Saarlandes u. a., ABl.

Rechtsprechung
   EuGH, 01.06.2007 - C-171/07   

Volltextveröffentlichungen (2)

Kurzfassungen/Presse

  • 123recht.net (Pressebericht, 3.9.2008)

    Streit um Saarbrücker DocMorris-Apotheke vor EuGH // Saarland will Markt für Kapitalgesellschaften öffnen

Rechtsprechung
   EuGH, 06.07.2009 - C-171/07   

Volltextveröffentlichungen

Kurzfassungen/Presse


    Vor Ergehen der Entscheidung:


  • aerztezeitung.de (Pressemeldung zum Verfahren - vor Ergehen der Entscheidung)

    Deutsches Apothekenrecht auf europäischem Prüfstand

Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht