Rechtsprechung
   EuGH, 23.03.2010 - C-236/08, C-237/08, C-238/08   

Volltextveröffentlichungen (14)

  • lexetius.com

    Marken - Internet - Suchmaschine - Werbung anhand von Schlüsselwörtern ('keyword advertising') - Anhand von Schlüsselwörtern, die Marken entsprechen, erfolgende Anzeige von Links zu Internetseiten von Mitbewerbern der Inhaber der betreffenden Marken oder Internetseiten, auf denen nachgeahmte Waren dargeboten werden - Richtlinie 89/104/EWG - Art. 5 - Verordnung (EG) Nr. 40/94 - Art. 9 - Verantwortlichkeit des Betreibers der Suchmaschine - Richtlinie 2000/31/EG ('Richtlinie über den elektronischen Geschäftsverkehr')

  • markenmagazin:recht

    Zulässigkeit von Google AdWords ("Keyword Advertising”)

  • Telemedicus

    Werbung im Rahmen eines Internetreferenzierungsdienstes - Google Adwords

  • webshoprecht.de

    Google-Adwordswerbung mit Schlüsselwörtern, die mit Markenbezeichnungen identisch sind

  • JurPC

    "Keyword advertising" in Suchmaschinen

  • Europäischer Gerichtshof

    Google France und Google

    Marken - Internet - Suchmaschine - Werbung anhand von Schlüsselwörtern ("keyword advertising") - Anhand von Schlüsselwörtern, die Marken entsprechen, erfolgende Anzeige von Links zu Internetseiten von Mitbewerbern der Inhaber der betreffenden Marken oder Internetseiten, auf denen nachgeahmte Waren dargeboten werden - Richtlinie 89/104/EWG - Art. 5 - Verordnung (EG) Nr. 40/94 - Art. 9 - Verantwortlichkeit des Betreibers der Suchmaschine - Richtlinie 2000/31/EG ("Richtlinie über den elektronischen Geschäftsverkehr")

  • Europäischer Gerichtshof

    Google France

    Marken - Internet - Suchmaschine - Werbung anhand von Schlüsselwörtern ("keyword advertising") - Anhand von Schlüsselwörtern, die Marken entsprechen, erfolgende Anzeige von Links zu Internetseiten von Mitbewerbern der Inhaber der betreffenden Marken oder Internetseiten, auf denen nachgeahmte Waren dargeboten werden - Richtlinie 89/104/EWG - Art. 5 - Verordnung (EG) Nr. 40/94 - Art. 9 - Verantwortlichkeit des Betreibers der Suchmaschine - Richtlinie 2000/31/EG ("Richtlinie über den elektronischen Geschäftsverkehr")

  • Jurion

    Werbung anhand von mit Marken identischen bzw. markenähnlichen Schlüsselwörtern im Internet ['keyword advertising']; Unterlassungsanspruch der Markeninhabers; Google France SARL und Google Inc. Gegen Louis Vuitton Malletier SA u.a.

  • Betriebs-Berater

    Google verletzt mit AdWord-Werbung keine Markenrechte

  • kanzlei.biz

    Google AdWords

  • riw-online.de(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)

    Reichweite des Markenrechts, um die Anzeige von schlüsselwortbasierten Werbelinks zu untersagen

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Werbung anhand von mit Marken identischen bzw. markenähnlichen Schlüsselwörtern im Internet ['keyword advertising']; Unterlassungsanspruch der Markeninhabers; Google France SARL und Google Inc. Gegen Louis Vuitton Malletier SA u.a.

  • rechtsportal.de

    Werbung anhand von mit Marken identischen bzw. markenähnlichen Schlüsselwörtern im Internet ['keyword advertising']; Unterlassungsanspruch der Markeninhabers; Google France SARL und Google Inc. Gegen Louis Vuitton Malletier SA u.a.

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (19)

  • Europäischer Gerichtshof (Pressemitteilung)

    Rechtsangleichung - Google hat dadurch, dass es Werbenden die Möglichkeit bietet, Schlüsselwörter zu kaufen, die Marken von Mitbewerbern entsprechen, nicht das Markenrecht verletzt

  • damm-legal.de (Kurzinformation)

    Art. 5 Abs. 1 lit. a. EU-RL 89/104; Art. 14 EU-RL 2000/31
    Google-Adwords-System verstößt nicht gegen das Markenrecht

  • internet-law.de (Kurzinformation)

    Google verletzt mit AdWords keine Markenrechte

  • beck-blog (Kurzinformation)

    EuGH erlaubt Googlead

  • raheinemann.de (Kurzinformation)

    Google verstößt mit Adwords-System nicht gegen Markenrecht

  • kanzlei-lachenmann.de (Kurzinformation)

    Nutzung von Markennamen in Google AdWords

  • Europäischer Gerichtshof (Leitsatz)

    Google France und Google

    Marken - Internet - Suchmaschine - Werbung anhand von Schlüsselwörtern ("keyword advertising") - Anhand von Schlüsselwörtern, die Marken entsprechen, erfolgende Anzeige von Links zu Internetseiten von Mitbewerbern der Inhaber der betreffenden Marken oder Internetseiten, auf denen nachgeahmte Waren dargeboten werden - Richtlinie 89/104/EWG - Art. 5 - Verordnung (EG) Nr. 40/94 - Art. 9 - Verantwortlichkeit des Betreibers der Suchmaschine - Richtlinie 2000/31/EG ("Richtlinie über den elektronischen Geschäftsverkehr")

  • wkdis.de (Pressemitteilung)

    Keine Markenrechtsverletzung durch Google hinsichtlich des Verkaufs von Schlüsselwörtern

  • heise.de (Pressebericht)

    Google-Anzeigendienst ist EU-rechtskonform

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Fremde Marken im Googles Adwords-Programm

  • mahnerfolg.de (Kurzmitteilung)

    Google haftet nicht für unzulässige Adword-Werbung

  • it-recht-kanzlei.de (Kurzinformation)

    Google-Markenrichtlinie für AdWords in Kraft

  • it-recht-kanzlei.de (Kurzinformation)

    Kein Markenrechtsverstoß bei Google-Adwords-Werbung

  • lto.de (Kurzinformation)

    AdWords verletzen keine Markenrechte

  • ra-dr-graf.de (Kurzinformation)

    Google AdWords

  • shopsicherheit.de (Kurzinformation)

    Google verletzt keine Markenrechte, wenn Anzeigenkunden Schlüsselwörter kaufen können, die eingetragenen Marken entsprechen

  • socialmediarecht.de (Kurzinformation)

    SEO und SEM

  • wettbewerbszentrale.de (Kurzinformation)

    Google verletzt keine Markenrechte, wenn Anzeigenkunden Schlüsselwörter kaufen können, die eingetragenen Marken entsprechen

  • wettbewerbszentrale.de (Kurzinformation)

    Google verletzt keine Markenrechte, wenn Anzeigenkunden Schlüsselwörter kaufen können, die eingetragenen Marken entsprechen

Besprechungen u.ä. (8)

  • markenmagazin:recht (Entscheidungsbesprechung)

    Leitfaden Marken als Keywords - Markenschutz in Google-AdWords

  • Telemedicus (Entscheidungsbesprechung)

    AdWords

  • nomos.de PDF, S. 37 (Entscheidungsbesprechung)

    Keyword Advertising

  • heise.de (Kurzanmerkung)

    EuGH-Entscheidung zu Google Adwords bringt noch keine Rechtssicherheit

  • deutscheranwaltspiegel.de PDF, S. 11 (Entscheidungsbesprechung)

    Keyword-Advertising: Google verletzt nicht das Markenrecht (RA Gabriele Engels, LL.M.; Deutscher AnwaltSpiegel 7/2010, S. 11-13)

  • medi-ip.de (Entscheidungsbesprechung)

    Keine markenrechtlichen Unterlassungsansprüche gegenüber Google bei der Verwendung markenidentischer oder -ähnlicher AdWords

  • goerg.de (Entscheidungsbesprechung)

    Grenzen für AdWord-Werbung

  • it-recht-kanzlei.de (Entscheidungsbesprechung)

    Werbung im Internet - Google Adwords sind rechtmäßig!

Sonstiges (10)

  • Europäischer Gerichtshof (Verfahrensmitteilung)

    Vorabentscheidungsersuchen der Cour de cassation (Frankreich), eingereicht am 3. Juni 2008 - Google France /CNRRH, Pierre-Alexis Thonet, Bruno Raboin, Tiger, Franchisenehmer von "UNICIS

  • rechtzweinull.de (Meldung mit Bezug zur Entscheidung)

    Google Adwords & Markenrecht - Google ändert Richtlinien in Reaktion auf Urteile des Europäischen Gerichtshofs

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des EuGH vom 23.03.2010, Rs. C-236/08 bis C-238/08 (Werbung mittels Marken entsprechenden Schlüsselwörtern in Internetsuchmaschine - Verantwortlichkeit des Suchmaschinenbetreibers...)" von RA Dr. Roland Knaak und Wiss. Mit. Philipp Venohr, original erschienen in: GRUR Int. 2010, 395 - 398.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zur Entscheidung des EuGH vom 23.03.2010, Rs.: C - 236/08, C- 237/08, C-238/08 (Gemeinschaftsrechtskonforme Möglichkeit zum Kauf von den Marken von Mitbewerbern entsprechender Marken ...)" von RA/FAGewRSchutz Dr. Lars Jaeschke, LL.M., original erschienen in: EuZW 2010, 419 - 427.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Fremde Marken als Keywörter - Orakelsprüche des EuGH als Antwort auf biblische Fragen" von Dr. Stephan Ott und Mag. Maximilian Schubert, LL.M., original erschienen in: MarkenR 2010, 160 - 166.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Keyword Advertising - eine europäische Rechtsprechungsrichtlinie beginnt..." von Prof. Gerald Spindler und Aileen Prill, original erschienen in: CR 2010, 303 - 311.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Nochmals: AdWord-Werbung unter Verwendung fremder Kennzeichen - markenrechtsverletzend?" von RA Dr. Alexander R. Klett und RAin Daja Apetz, LL.M., original erschienen in: K&R 2010, 289 - 292.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Google France und Google - Klärung bei Markenrechtsverletzungen" von RA Dr. Andreas Splittgerber, original erschienen in: NJW 2010, 2014 - 2017.

  • spiegel.de (Meldung mit Bezug zur Entscheidung, 04.08.2010)

    Neue Werberichtlinien: Google erlaubt das Kapern von Markennamen

  • Europäischer Gerichtshof (Verfahrensdokumentation)

    Vorabentscheidungsersuchen der Cour de cassation (Frankreich) - Auslegung des Art. 5 Abs. 1 Buchst. a und b und Abs. 2 der Ersten Richtlinie 89/104/EWG des Rates vom 21. Dezember 1988 zur Angleichung der Rechtsvorschriften der Mitgliedstaaten über die Marken (ABl. 1989, L 40, S. 1), des Art. 9 Abs. 1 Buchst. a bis c der Verordnung (EG) Nr. 40/94 des Rates vom 20. Dezember 1993 über die Gemeinschaftsmarke (ABl. 1994, L 11, S. 1) und des Art. 14 der Richtlinie 2000/31/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 8. Juni 2000 über bestimmte rechtliche Aspekte der Dienste der Informationsgesellschaft, insbesondere des elektronischen Geschäftsverkehrs, im Binnenmarkt (ABl. L 178, S. 1) - Begriff der "Benutzung" der Marke und Rechte des Markeninhabers - Erbringer entgeltlicher Referenzierungsdienstleistungen im Internet, der nicht für eigene Waren oder Dienstleistungen wirbt, jedoch Anzeigenkunden Stichwörter zur Verfügung stellt, die eingetragene Marken wiedergeben oder nachahmen, und der nach dem Referenzierungsvertrag dafür sorgt, dass auf der Grundlage dieser Stichwörter verkaufsfördernde Links zu Websites, auf denen nachgeahmte Waren angeboten werden, gebildet und an herausgehobener Stelle angezeigt werden - Voraussetzungen, unter denen der Dienstleistungserbringer, der durch die Empfänger seiner Dienstleistungen eingegebene Informationen speichert, von einer Verantwortlichkeit befreit ist

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • Slg. 2010, I-2417
  • NJW 2010, 2029
  • GRUR 2010, 445
  • EuZW 2010, 419
  • MMR 2010, 315
  • BB 2010, 988
  • K&R 2010, 320



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Wird zitiert von ... (100)  

  • BGH, 22.01.2009 - I ZR 125/07  

    Bananabay

    Die Vorlagefrage ist auch Gegenstand des Vorabentscheidungsersuchens des Österreichischen Obersten Gerichtshofs vom 26. Juni 2008 (Aktenzeichen des Gerichtshofs: C-278/08) und der drei Vorabentscheidungsersuchen der Cour de Cassation vom 20. Mai 2008 (Aktenzeichen des Gerichtshofs: C-236/08, C-237/08 und C-238/08).
  • BGH, 13.12.2012 - I ZR 217/10  

    MOST-Pralinen

    Da er das als Schlüsselwort ausgewählte Zeichen verwendet, um das Erscheinen seiner Anzeige auszulösen, benutzt er das Zeichen auch im geschäftlichen Verkehr (vgl. EuGH, Urteil vom 23. März 2010 - C-236/08 bis C-238/08, Slg. 2010, I-2417 = GRUR 2010, 445 Rn. 50 bis 59 - Google France und Google; Urteil vom 25. März 2010 - C-278/08, Slg. 2010, I-2517 = GRUR 2010, 451 Rn. 18 - BergSpechte/trekking.

    Vielmehr reicht es aus, dass der Werbende mit der Auswahl eines der Marke entsprechenden Schlüsselworts erreichen möchte, dass der Internetnutzer nach Eingabe des Suchworts den Werbelink anklickt und die von ihm auf der sich öffnenden Internetseite angebotenen Waren oder Dienstleistungen wahrnimmt (vgl. EuGH, GRUR 2010, 445 Rn. 60 bis 74 - Google France und Google; GRUR 2010, 451 Rn. 19 - BergSpechte/trekking.

    Es hat mit Recht angenommen, dass es deshalb auf die Frage der Verwechslungsgefahr ankommt (vgl. EuGH, GRUR 2010, 445 Rn. 78 - Google France und Google; GRUR 2010, 451 Rn. 22 - BergSpechte/trekking. at Reisen; GRUR 2010, 841 Rn. 50 - Portakabin/Primakabin) und der Schutz einer Marke vor Verwechslungsgefahr auf die Fälle beschränkt ist, in denen die Benutzung des Zeichens durch einen Dritten die Hauptfunktion der Marke, das heißt die Gewährleistung der Herkunft der Ware oder Dienstleistung gegenüber dem Verbraucher, beeinträchtigt oder beeinträchtigen könnte (EuGH, Urteil vom 12. Juni 2010 - C-533/06, Slg. 2008, I-4231 = GRUR 2008, 698 Rn. 57 - O2/Hutchison, mwN; BGH, Urteil vom 13. Januar 2011 - I ZR 46/08, MMR 2011, 608 Rn. 24, mwN).

    Ist aus der Anzeige für einen normal informierten und angemessen aufmerksamen Internetnutzer nicht oder nur schwer zu erkennen, ob die dort beworbenen Waren oder Dienstleistungen vom Inhaber der Marke oder von einem mit ihm wirtschaftlich verbundenen Unternehmen oder vielmehr von einem Dritten stammen, ist die herkunftshinweisende Funktion der Marke beeinträchtigt (vgl. zum mit der Marke identischen Schlüsselwort EuGH, GRUR 2010, 445 Rn. 82 bis 87 - Google France und Google; GRUR 2010, 451 Rn. 35 - BergSpechte/trekking. at Reisen; GRUR 2010, 641 Rn. 24 - Eis. de/BBY; GRUR 2010, 841 Rn. 34 - Portakabin/Primakabin; GRUR 2011, 1124 Rn. 44 - Interflora/M & S Interflora Inc.; zum der Marke ähnlichen Schlüsselwort GRUR 2010, 451 Rn. 38 f. - BergSpechte/trekking. at Reisen; GRUR 2010, 841 Rn. 52 - Portakabin/Primakabin).

    Dasselbe gilt, wenn die Anzeige das Bestehen einer wirtschaftlichen Verbindung zwar nicht suggeriert, hinsichtlich der Herkunft der fraglichen Ware oder Dienstleistung aber so vage gehalten ist, dass ein normal informierter und angemessen aufmerksamer Internetnutzer aufgrund des Werbelinks und der ihn begleitenden Werbebotschaft nicht erkennen kann, ob der Werbende im Verhältnis zum Markeninhaber Dritter oder vielmehr mit ihm wirtschaftlich verbunden ist (EuGH, GRUR 2010, 445 Rn. 89 f. - Google France und Google; GRUR 2010, 451 Rn. 36 und 40 - BergSpechte/trekking. at Reisen; GRUR 2010, 641 Rn. 26 f. - Eis. de/BBY; GRUR 2010, 841 Rn. 35 und 53 - Portakabin/Primakabin; GRUR 2011, 1124 Rn. 45 - Interflora/M & S Interflora Inc.).

    Ob nach diesen Grundsätzen eine Beeinträchtigung der herkunftshinweisenden Funktion vorliegt oder vorliegen kann, ist Sache der Würdigung durch das nationale Gericht (EuGH, GRUR 2010, 445 Rn. 88 - Google France und Google; GRUR 2010, 451 Rn. 37 - BergSpechte/trekking. at Reisen; GRUR 2010, 641 Rn. 25 - Eis. de/BBY; GRUR 2010, 841 Rn. 36 - Portakabin/Primakabin; EuGH, GRUR 2011, 1124 Rn. 46 - Interflora/M & S Interflora Inc.).

    Die französische Cour de cassation hat nach der Vorabentscheidung des Gerichtshofs in einer der Sachen "Google France und Google" (GRUR 2010, 445) die Annahme des Berufungsgerichts als nicht rechtsfehlerhaft erachtet, dass nicht jede Verwechslungsgefahr ausgeschlossen sei, auch wenn die Anzeige die fragliche Marke nicht erwähne, das eigene, nicht verwechselbare Unterscheidungszeichen verwende und in einer separaten Kolumne unter der Überschrift "geschäftliche Links" oberhalb oder rechts von den Ergebnissen der eigentlichen Recherche erscheine (Urteil vom 13. Juli 2010, GRUR Int. 2011, 625, 627 - CNRRH; vgl. dazu Henning-Bodewig, GRUR Int. 2011, 592).

  • BGH, 29.04.2010 - I ZR 69/08  

    Vorschaubilder

    Art. 14 Abs. 1 der Richtlinie 2000/31/EG ist auf die Bereitstellung der Dienstleistungen von Suchmaschinen anwendbar, wenn die betreffende Tätigkeit des Suchmaschinenbetreibers rein technischer, automatischer und passiver Art ist und er weder Kenntnis noch Kontrolle über die von ihm gespeicherte oder weitergeleitete Information besitzt (EuGH, Urt. v. 23.3. 2010 - C-236/08 bis C-238/08 Tz. 114 - Google France/Louis Vuitton).
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Rechtsprechung
   Generalanwalt beim EuGH, 22.09.2009 - C-236/08; C-237/08; C-238/08   

Volltextveröffentlichungen (4)

Kurzfassungen/Presse (8)

  • Europäischer Gerichtshof (Pressemitteilung)

    Rechtsangleichung - NACH AUFFASSUNG VON GENERALANWALT POIARES MADURO HAT GOOGLE KEINE MARKENRECHTE VERLETZT, INDEM SIE ANZEIGENKUNDEN ERLAUBTE, STICHWÖRTER ZU ERWERBEN, DIE EINGETRAGENEN MARKEN ENTSPRECHEN

  • markenmagazin:recht (Kurzinformation)

    Haftung von Google für AdWords

  • wkdis.de (Kurzinformation)

    Schlussanträge zur Frage der Markenverletzung durch Google

  • cbh.de (Kurzinformation)

    Google AdWords

  • 123recht.net (Pressebericht, 22.09.2009)

    Nur Teilerfolg für Google im Streit um Markenanzeigen // Suchmaschine darf nicht Nachahmern helfen

  • res-media.net (Kurzinformation)

    Nutzung fremder Marken als AdWords keine Markenverletzung

  • spiegel.de (Pressemeldung, 22.09.2009)

    Streit um Luxusmarken: EU-Generalanwalt sieht Google im Recht

  • wettbewerbszentrale.de (Kurzinformation)

    Verletzt Google Markenrechte, wenn Anzeigenkunden Stichwörter kaufen können, die eingetragenen Marken entsprechen?

Besprechungen u.ä.

  • Telemedicus (Entscheidungsbesprechung)

    Der Schlussstrich unter AdWords?

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • Slg. 2010, I-2417
  • MMR 2009, 797 (Ls.)
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Rechtsprechung
   EuGH, 23.03.2010 - C-237/08   

Volltextveröffentlichungen

  • Europäischer Gerichtshof

    Google France

    Marken - Internet - Suchmaschine - Werbung anhand von Schlüsselwörtern ("keyword advertising") - Anhand von Schlüsselwörtern, die Marken entsprechen, erfolgende Anzeige von Links zu Internetseiten von Mitbewerbern der Inhaber der betreffenden Marken oder Internetseiten, auf denen nachgeahmte Waren dargeboten werden - Richtlinie 89/104/EWG - Art. 5 - Verordnung (EG) Nr. 40/94 - Art. 9 - Verantwortlichkeit des Betreibers der Suchmaschine - Richtlinie 2000/31/EG ("Richtlinie über den elektronischen Geschäftsverkehr")

Verfahrensgang




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Wird zitiert von ... (2)  

  • EuGH, 23.03.2010 - C-236/08  

    Google France und Google - Marken - Internet - Suchmaschine - Werbung anhand von

    Luteciel SARL (C-237/08).

     C - Rechtssache C-237/08.

    Die in Rede stehenden Kunden vertreiben Nachahmungen von Waren des Markeninhabers (C-236/08) bzw. stehen einfach mit ihm in Wettbewerb (C-237/08 und C-238/08).

          Mit seiner ersten Frage in der Rechtssache C-236/08, der ersten Frage in der Rechtssache C-237/08 sowie der ersten und zweiten Frage in der Rechtssache C-238/08, die gemeinsam zu prüfen sind, möchte das vorlegende Gericht wissen, ob Art. 5 Abs. 1 Buchst. a und b der Richtlinie 89/104 sowie Art. 9 Abs. 1 Buchst. a und b der Verordnung Nr. 40/94 dahin auszulegen sind, dass der Inhaber einer Marke es einem Dritten verbieten darf, auf ein mit der Marke identisches oder ihr ähnliches Schlüsselwort, das von diesem Dritten ohne Zustimmung des Markeninhabers im Rahmen eines Internetreferenzierungsdienstes ausgewählt oder gespeichert wurde, eine Anzeige für Waren oder Dienstleistungen, die mit den von der Marke erfassten identisch oder ihnen ähnlich sind, zu zeigen bzw. zeigen zu lassen.

          In der ersten Frage in der Rechtssache C-236/08, der ersten Frage in der Rechtssache C-237/08 und der zweiten Frage in der Rechtssache C-238/08 wird insoweit darauf abgestellt, dass der Anbieter des Referenzierungsdienstes ein solches Schlüsselwort speichert und dafür sorgt, dass auf dieses Schlüsselwort die Anzeige seines Kunden erscheint, während in der ersten Frage in der Rechtssache C-238/08 die Auswahl des Zeichens als Schlüsselwort durch den Werbenden und das mittels des Referenzierungsmechanismus durch diese Auswahl bewirkte Erscheinen der Anzeige im Vordergrund steht.

          Dagegen kommt in den Fällen der Rechtssachen C-237/08 und C-238/08 in der Anzeige des Dritten kein mit der Marke identisches Zeichen vor.

          Nach alledem ist auf die erste Frage in der Rechtssache C-236/08, die erste Frage in der Rechtssache C-237/08 sowie die erste und zweite Frage in der Rechtssache C-238/08 zu antworten:.

        Mit seiner dritten Frage in der Rechtssache C-236/08, der zweiten Frage in der Rechtssache C-237/08 und der dritten Frage in der Rechtssache C-238/08 möchte das vorlegende Gericht wissen, ob Art. 14 der Richtlinie 2000/31 dahin auszulegen ist, dass ein Internetreferenzierungsdienst einen Dienst der Informationsgesellschaft darstellt, der in der Speicherung von durch den Werbenden eingegebenen Informationen besteht, so dass diese Daten Gegenstand von "Hosting" im Sinne dieses Artikels sind und die Verantwortlichkeit des Anbieters des Referenzierungsdienstes nicht geltend gemacht werden kann, solange er von dem rechtswidrigen Verhalten dieses Werbenden keine Kenntnis hat.

        Folglich ist auf die dritte Frage in der Rechtssache C-236/08, die zweite Frage in der Rechtssache C-237/08 und die dritte Frage in der Rechtssache C-238/08 zu antworten, dass Art. 14 der Richtlinie 2000/31 dahin auszulegen ist, dass die darin aufgestellte Regel auf den Anbieter eines Internetreferenzierungsdienstes Anwendung findet, wenn dieser keine aktive Rolle gespielt hat, die ihm eine Kenntnis der gespeicherten Daten oder eine Kontrolle über sie verschaffen konnte.

  • Generalanwalt beim EuGH, 22.09.2009 - C-236/08  

    Google France und Google

    Verbundene Rechtssachen C-236/08, C-237/08 und C-238/08.

      ii)   Rechtssache C-237/08 (im Folgenden: zweite Vorlage).

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Rechtsprechung
   EuGH, 08.07.2008 - C-237/08   

Volltextveröffentlichungen

Verfahrensgang




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Wird zitiert von ...  

  • Generalanwalt beim EuGH, 24.03.2011 - C-323/09  

    Interflora und Interflora British Unit - Marken - Werbung anhand von

    Das Urteil Google France und Google betraf drei Rechtssachen: In der Rechtssache C-236/09 erschien die in Rede stehende Marke in der Werbung des Dritten, während in den Rechtssachen C-237/08 und C-238/08 die in Rede stehende Marke in der Werbung nicht erschien (vgl. Randnrn. 62 und 63 des Urteils).
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   Generalanwalt beim EuGH, 22.09.2009 - C-237/08   

Verfahrensgang

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