Rechtsprechung
| EuGH, 24.11.1993 - C-267/91; C-268/91 |
Volltextveröffentlichungen (8)
- lexetius.com
- Alpmann Schmidt
EWGV Art. 30
- EU-Kommission
Strafverfahren gegen Keck und Mithouard
EWG-Vertrag, Artikel 30
Freier Warenverkehr ° Mengenmässige Beschränkungen ° Maßnahmen gleicher Wirkung ° Begriff ° Handelshemmnisse, die sich aus den Unterschieden zwischen den nationalen Rechtsvorschriften über Bedingungen ergeben, denen die Waren entsprechen müssen ° Einbeziehung ° Hemmnisse, die sich aus nationalen Bestimmungen ergeben, die die Verkaufsmodalitäten in nichtdiskriminierender Weise regeln ° Unanwendbarkeit von Artikel 30 des Vertrages ° Rechtsvorschriften, die den Weiterverkauf zum Verlustpreis verbieten
- opinioiuris.de
Keck / Mithouard
- riw-online.de(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)
Freier Warenverkehr: Weiterverkauf zum Verlustpreis
- Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)
- Betriebs-Berater(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)
Freier Warenverkehr: Weiterverkauf zum Verlustpreis
- ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)
Keine unzulässige Behinderung des freien Warenverkehrs durch das Verbot des Weiterverkaufs mit Verlust ("Keck und Mithouard")
Besprechungen u.ä. (3)
- europarecht-online.info
, S. 45 (Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)
Die Grundfreiheiten im Spannungsfeld von europäischer Marktfreiheit und mitgliedstaatlichen Gestaltungskompetenzen (Claus Dieter Classen; EuR 2004, 416)
- law-journal.de
, S. 10 (Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)
Keck und die Konvergenz der Grundfreiheiten (Johanna Croon; Bucerius Law Journal 3/2008, S. 119-124)
- mpifg.de
(Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)
Warum betreibt der Europäische Gerichtshof Rechtsfortbildung? Die Politisierungshypothese (Martin Höpner)
Sonstiges
- wikipedia.org (Wikipedia-Eintrag mit Bezug zur Entscheidung)
Keck-Entscheidung
Verfahrensgang
- Tribunal de grande instance de Strasbourg [Frankreich], 27.06.1991 - 25 561/90
- Tribunal de grande instance de Strasbourg [Frankreich], 27.06.1991 - 34 936/90
- EuGH, 18.11.1992 - C-267/91
- Generalanwalt beim EuGH, 18.11.1992 - C-267/91
- EuGH, 28.04.1993 - C-267/91
- EuGH, 24.11.1993 - C-267/91; C-268/91
- Tribunal de grande instance de Strasbourg [Frankreich], 03.03.1994 - 90/34936
Zeitschriftenfundstellen
- Slg. 1993, I-6097
- NJW 1994, 121
- ZIP 1993, 1813
- GRUR 1994, 296
- BB 1994, 76
- NVwZ 1994, 365 (Ls.)
Wird zitiert von ... (155)
- Generalanwalt beim EuGH, 13.09.2007 - C-244/06
Deutscher Jugendschutz bestätigt // Altersfreigaben aus dem Ausland gelten nicht
Im Übrigen ist nach der Rechtsprechung, die mit dem Urteil Keck und Mithouard(21) eingeleitet worden ist, die Anwendung nationaler Bestimmungen, die bestimmte Verkaufsmodalitäten beschränken oder verbieten, auf Erzeugnisse aus anderen Mitgliedstaaten nicht geeignet, den Handel zwischen den Mitgliedstaaten unmittelbar oder mittelbar, tatsächlich oder potenziell zu behindern, sofern diese Bestimmungen für alle betroffenen Wirtschaftsteilnehmer gelten, die ihre Tätigkeit im Inland ausüben, und sofern sie den Absatz der inländischen Erzeugnisse und der Erzeugnisse aus anderen Mitgliedstaaten rechtlich wie tatsächlich in der gleichen Weise berühren(22) .Selbst wenn es sich um die Regelung einer Verkaufsmodalität handeln würde, sei jedenfalls die erste der beiden im Urteil Keck und Mithouard aufgestellten Voraussetzungen nicht erfüllt, da die Regelung nur im Inland gelte und daher nur in Deutschland niedergelassene Unternehmen des elektronischen Handels, nicht aber auch die in den anderen Mitgliedstaaten niedergelassenen betreffe.
Selbst wenn es sich im vorliegenden Fall jedoch nur um die Regelung einer Verkaufsmodalität handeln würde, wäre die zweite im Urteil Keck und Mithouard aufgestellte Voraussetzung nicht erfüllt, da die in Deutschland hergestellten Bildträger die Anforderungen des deutschen Rechts in Bezug auf die Jugendfreiheit leichter erfüllen könnten als anderswo hergestellte.
Demgegenüber vertreten Dynamic Medien sowie die deutsche und die irische Regierung die Ansicht, dass das in Rede stehende Versandhandelsverbot eine Verkaufsmodalität betreffe und die beiden im Urteil Keck und Mithouard aufgestellten Voraussetzungen erfülle, so dass es nicht in den Anwendungsbereich von Art. 28 EG falle.
Da die in Rede stehende deutsche Regelung als Regelung von Verkaufsmodalitäten betrachtet werden kann, kann sie nur dann vom Anwendungsbereich des Art. 28 EG ausgenommen sein, wenn sie die beiden oben in Nr. 39 genannten Voraussetzungen, die durch das Urteil Keck und Mithouard aufgestellt worden sind, erfüllt.
Selbst wenn jedoch diese Erwägungen zu der Annahme führen könnten, dass das in Rede stehende Verbot die zweite der im Urteil Keck und Mithouard genannten Voraussetzungen nicht erfüllt, soweit es für in anderen Mitgliedstaaten als Deutschland niedergelassene Wirtschaftsteilnehmer gilt (31), so ist doch im vorliegenden Fall zu berücksichtigen, dass das betroffene Unternehmen, Avides, in Deutschland niedergelassen ist und der Versandhandel nicht von einem anderen Mitgliedstaat aus nach Deutschland erfolgt, sondern innerhalb des deutschen Hoheitsgebiets, in das die Ware zuvor eingeführt worden ist.
Zwar sind andere Umstände denkbar, die zu dem Ergebnis führen können, dass die in Rede stehende deutsche Regelung der Verkaufsmodalitäten, auch soweit sie für in Deutschland niedergelassene Wirtschaftsteilnehmer, die Bildträger aus anderen Mitgliedstaaten einführen, gilt, eine Maßnahme gleicher Wirkung darstellt, da sie nicht der zweiten im Urteil Keck und Mithouard aufgestellten Voraussetzung entspricht.
Wenn eine Unsicherheit dieser Art besteht, überlässt der Gerichtshof dem vorlegenden Gericht die Aufgabe der Prüfung, ob die im Urteil Keck und Mithouard erwähnte Voraussetzung erfüllt ist(35) .
(20) - Urteile vom 24. November 1993, Keck und Mithouard (C-267/91 und C-268/91, Slg. 1993, I-6097, Randnr. 15), und Deutscher Apothekerverband, Randnr. 67.
(34) - Bei einer anderen Betrachtungsweise könnte die Notwendigkeit auf wirtschaftlicher Ebene, die eingeführten Waren dem nationalen Prüf- und Einstufungsverfahren zu unterziehen und infolgedessen die Kennzeichnung anzupassen, statt anhand der zweiten im Urteil Keck und Mithouard genannten Voraussetzung bewertet zu werden, nach dem Kriterium einer wirklichen rechtlichen Verpflichtung behandelt werden und dazu führen, dass die in Rede stehende deutsche Regelung als Regelung in Bezug auf die Merkmale der Waren einzustufen wäre, was eine Anpassung dieser Waren zum Zweck ihres Absatzes in Deutschland verlangen würde.
- EuGH, 11.12.2003 - C-322/01
Artikel 28 EG und 30 EG - Richtlinien 92/28/EWG und 2000/31/EG - …
Ein solches Verbot falle aus den Gründen, die der Gerichtshof in seinen Urteilen vom 24. November 1993 in den Rechtssachen C-267/91 und C-268/91 (Keck und Mithouard, Slg. 1993, I-6097, Randnrn. 15 bis 17) und vom 15. Dezember 1993 in der Rechtssache C-292/92 (Hünermund u. a., Slg. 1993, I-6787, Randnr. 21) dargelegt habe, nicht in den Anwendungsbereich des Artikels 28 EG.Nach diesem Kriterium sind Hemmnisse für den freien Warenverkehr, die sich in Ermangelung einer Harmonisierung der Rechtsvorschriften daraus ergeben, dass Waren aus anderen Mitgliedstaaten, die dort rechtmäßig hergestellt und in den Verkehr gebracht worden sind, bestimmten Vorschriften entsprechen müssen, selbst dann, wenn diese Vorschriften unterschiedslos für alle Erzeugnisse gelten, nach Artikel 28 EG verbotene Maßnahmen gleicher Wirkung, es sei denn, dass sich ihre Anwendung durch einen Zweck rechtfertigen lässt, der im Allgemeininteresse liegt und den Erfordernissen des freien Warenverkehrs vorgeht (Urteil vom 20. Februar 1979 in der Rechtssache 120/78, Rewe, "Cassis de Dijon", Slg. 1979, 649, Randnrn. 6, 14 und 15, und Urteile Keck und Mithouard, Randnr. 15, und Familiapress, Randnr. 8).
68 Wie der Gerichtshof im Urteil Keck und Mithouard weiter festgestellt hat, können Handelsregelungen, auch wenn sie nicht die Merkmale der Waren selbst, sondern die Modalitäten von deren Verkauf betreffen, doch Maßnahmen gleicher Wirkung im Sinne von Artikel 28 EG sein, wenn sie zwei Voraussetzungen nicht genügen.
So müssen diese Regelungen erstens für alle betroffenen Wirtschaftsteilnehmer gelten, die ihre Tätigkeit im Inland ausüben, und sie müssen zweitens den Absatz der inländischen Erzeugnisse und der Erzeugnisse aus anderen Mitgliedstaaten rechtlich wie tatsächlich in gleicher Weise berühren (Urteile Keck und Mithouard, Randnr. 16, und Hünermund u. a., Randnr. 21, sowie Urteil vom 9. Februar 1995 in der Rechtssache C-412/93, Leclerc-Siplec, Slg. 1995, I-179, Randnr. 21).
- Generalanwalt beim EuGH, 17.07.2008 - C-205/07
Art. 28 EG bis 30 EG - Richtlinie 97/7/EG über den Verbraucherschutz …
Santurel beruft sich hierfür auf das Urteil Dassonville(3) sowie das Urteil Keck und Mithouard(4) und macht geltend, der Umstand, dass der Verkäufer gemäß der Auslegung des belgischen Verbraucherschutzgesetzes keine Kreditkartennummer vom Verbraucher verlangen dürfe, habe auf die Ausfuhr andere tatsächliche Auswirkungen als auf den Verkauf innerhalb Belgiens.Das bedeutet, dass er für die Definition der Maßnahmen mit gleicher Wirkung wie mengenmäßige Ausfuhrbeschränkungen die entsprechend angepasste Formulierung des Urteils Dassonville(41) heranzieht, dass er ausdrücklich eine Rechtfertigung dieser Maßnahmen durch die im Urteil Cassis de Dijon(42) genannten zwingenden Erfordernisse zulässt und dass er die Verkaufsmodalitäten unter den von ihm im Urteil Keck und Mithouard(43) aufgestellten Voraussetzungen von der Definition dieser Maßnahmen ausnimmt.
Meines Erachtens kann die Formel, die der Gerichtshof im Urteil Keck und Mithouard entwickelt hat, zwar auch im Rahmen der Prüfung nach Art. 29 EG herangezogen werden, sie ist jedoch den Merkmalen der Ausfuhr anzupassen.
Diese Verkaufsmodalitäten(59) sind auf jeden Fall nach der Keck-Formel zu prüfen, weil man sonst zum Stand vor dem Urteil Keck und Mithouard zurückkehren würde, als die Wirtschaftsteilnehmer jede Regelung beanstandeten, "die sich als Beschränkung ihrer geschäftlichen Freiheit auswirkt[e]"(60) .
(4) - Urteil vom 24. November 1993, Keck und Mithouard (C-267/91 und C-268/91, Slg. 1993, I-6097).
(6) - Urteil Keck und Mithouard (angeführt in Fn. 4).
(43) - Urteil Keck und Mithouard (angeführt in Fn. 4).
(52) - Urteil Keck und Mithouard (angeführt in Fn. 4).
(60) - Urteil Keck und Mithouard (angeführt in Fn. 4, Randnr. 14).
- EuGH, 10.02.2009 - C-110/05
Vertragsverletzung eines Mitgliedstaats - Art. 28 EG - Begriff 'Maßnahmen …
Es sei weder geboten noch erforderlich, die in den Randnrn. 16 und 17 des Urteils vom 24. November 1993, Keck und Mithouard (C-267/91 und C-268/91, Slg. 1993, I-6097), aufgezählten Kriterien auf die Modalitäten der Verwendung eines Erzeugnisses zu erstrecken und so eine zusätzliche Kategorie von Maßnahmen zu schaffen, die nicht in den Anwendungsbereich des Art. 28 EG fielen.Wie die Kommission spricht sich auch die Tschechische Republik dafür aus, die im Urteil Keck und Mithouard für die Modalitäten des Verkaufs von Erzeugnissen aufgestellten Kriterien nicht auf die Vorschriften über ihre Verwendung zu erstrecken.
Demgegenüber meinen das Königreich Dänemark, die Bundesrepublik Deutschland, die Hellenische Republik, die Französische Republik, die Republik Zypern und das Königreich Schweden, dass die Kriterien, die in der durch das Urteil Keck und Mithouard eingeleiteten Rechtsprechung aufgestellt worden seien, entsprechend auf eine nationale Vorschrift angewandt werden müssten, die bestimmte Modalitäten der Verwendung eines Erzeugnisses einschränke oder verbiete.
Nach ihrer Meinung kann aber, wenn die aus dem Urteil Keck und Mithouard hervorgegangene Rechtsprechung nicht auf Maßnahmen übertragen werde, die die Verwendung eines Erzeugnisses regelten, jede die Verwendung betreffende Maßnahme nach der im Urteil Dassonville aufgestellten Regel mit einem Verbot gleichgesetzt werden.
Was die Ausdehnung der durch das Urteil Keck und Mithouard eingeleiteten Rechtsprechung auf die Verwendungsmodalitäten eines Erzeugnisses betrifft, so gibt es nach Ansicht des Königreichs der Niederlande sowohl Argumente dafür als auch dagegen.
Schließlich verhindere sie, dass von der Ausnahme, die die aus dem Urteil Keck und Mithouard hervorgegangene Rechtsprechung darstelle, missbräuchlich Gebraucht gemacht werde, wenn es um Regelungen gehe, die zu einem Verwendungsverbot führten oder nur eine marginale Verwendung erlaubten.
Aus ebenfalls ständiger Rechtsprechung geht hervor, dass Art. 28 EG die Verpflichtung widerspiegelt, sowohl die Grundsätze der Nichtdiskriminierung und der gegenseitigen Anerkennung von Erzeugnissen, die in anderen Mitgliedstaaten rechtmäßig hergestellt und in den Verkehr gebracht wurden, einzuhalten als auch Erzeugnissen aus der Gemeinschaft einen freien Zugang zu den nationalen Märkten zu gewährleisten (vgl. in diesem Sinne Urteile vom 14. Juli 1983, Sandoz, 174/82, Slg. 1983, 2445, Randnr. 26, vom 20. Februar 1979, Rewe-Zentral, "Cassis de Dijon", 120/78, Slg. 1979, 649, Randnrn. 6, 14 und 15, und Keck und Mithouard, Randnrn. 16 und 17).
Sind diese Voraussetzungen erfüllt, ist die Anwendung derartiger Regelungen auf den Verkauf von Erzeugnissen aus einem anderen Mitgliedstaat, die den von diesem Staat aufgestellten Bestimmungen entsprechen, nämlich nicht geeignet, den Marktzugang für diese Erzeugnisse zu versperren oder stärker zu behindern, als sie dies für inländische Erzeugnisse tut (vgl. Urteil Keck und Mithouard, Randnrn. 16 und 17).
- Generalanwalt beim EuGH, 14.12.2006 - C-142/05
Angleichung der Rechtsvorschriften - Sportboote - Bestimmungen zur Nutzung von …
In seinem Urteil Keck und Mithouard konstatierte der Gerichtshof, dass sich Wirtschaftsteilnehmer immer häufiger auf Artikel 28 EG berufen, um jedwede Regelung zu beanstanden, die sich als Beschränkung ihrer geschäftlichen Freiheit auswirkt, auch wenn sie nicht auf Erzeugnisse aus anderen Mitgliedstaaten gerichtet ist.(21) Im Rahmen von Nutzungsmodalitäten kann es nun aber sogar vorkommen, dass sich Einzelne auf Artikel 28 EG berufen, um letztlich mitgliedstaatliche Regelungen zu beanstanden, die sich auf sie lediglich als Beschränkung ihrer allgemeinen Handlungsfreiheit auswirken.Für Verkaufsmodalitäten hat der Gerichtshof in seinem Urteil Keck und Mithouard entschieden, dass die Anwendung entsprechender nationaler Bestimmungen auf Erzeugnisse aus anderen Mitgliedstaaten nicht geeignet ist, den Handel zwischen den Mitgliedstaaten im Sinne des Urteils Dassonville unmittelbar oder mittelbar, tatsächlich oder potenziell zu behindern, sofern diese Bestimmungen für alle betroffenen Wirtschaftsteilnehmer gelten, die ihre Tätigkeit im Inland ausüben, und sofern sie den Absatz der inländischen Erzeugnisse und der Erzeugnisse aus anderen Mitgliedstaaten rechtlich wie tatsächlich in der gleichen Weise berühren.(22) Nicht unter die "Keck-Ausnahme" fallen die so genannten produktbezogenen Regelungen , die die Merkmale von Erzeugnissen betreffen.(23) Dem Urteil Keck und Mithouard lag das Verbot zu Grunde, Waren unter dem Einkaufspreis zu verkaufen.
(18) - Vgl. u. a. Urteile vom 11. Juli 1974 in der Rechtssache 8/74 (Dassonville, Slg. 1974, 837, Randnr. 5), vom 24. November 1993 in den Rechtssachen C-267/91 und C-268/91 (Keck und Mithouard, Slg. 1993, I-6097, Randnr. 11) und vom 14. September 2006 in den verbundenen Rechtssachen C-158/04 und C-159/04 (Alfa Vita Vassilopoulos, noch nicht in der amtlichen Sammlung veröffentlicht, Randnr. 15).
(19) - Vgl. Urteil Keck und Mithouard (zitiert in Fußnote 18, Randnr. 13).
(21) - Urteil Keck und Mithouard (zitiert in Fußnote 18, Randnr. 14).
(22) - Urteil Keck und Mithouard (zitiert in Fußnote 18, Randnr. 16).
- EuGH, 14.02.2008 - C-244/06
FSK-Altersfreigabekennzeichen und freier Warenverkehr (Art. 28 EG)
Dynamic Medien, die deutsche Regierung und Irland meinen, dass die im Ausgangsverfahren fragliche Regelung eine Verkaufsmodalität im Sinne des Urteils vom 24. November 1993, Keck und Mithouard (C-267/91 und C-268/91, Slg. 1993, I-6097), betreffe.Hingegen ist die Anwendung nationaler Bestimmungen, die bestimmte Verkaufsmodalitäten beschränken oder verbieten, auf Erzeugnisse aus anderen Mitgliedstaaten nicht geeignet, den Handel zwischen den Mitgliedstaaten im Sinne der durch das Urteil Dassonville eingeleiteten Rechtsprechung unmittelbar oder mittelbar, tatsächlich oder potenziell zu behindern, sofern diese Bestimmungen für alle betroffenen Wirtschaftsteilnehmer gelten, die ihre Tätigkeit im Inland ausüben, und sofern sie den Absatz der inländischen Erzeugnisse und der Erzeugnisse aus anderen Mitgliedstaaten rechtlich wie tatsächlich in der gleichen Weise berühren (vgl. u. a. Urteile Keck und Mithouard, Randnr. 16, vom 15. Dezember 1993, Hünermund u. a., C-292/92, Slg. 1993, I-6787, Randnr. 21, und vom 28. September 2006, Ahokainen und Leppik, C-434/04, Slg. 2006, I-9171, Randnr. 19).
Sind diese Voraussetzungen nämlich erfüllt, ist die Anwendung derartiger Regelungen auf den Verkauf von Erzeugnissen aus einem anderen Mitgliedstaat, die den von diesem Staat aufgestellten Bestimmungen entsprechen, nicht geeignet, den Marktzugang für diese Erzeugnisse zu versperren oder stärker zu behindern, als sie dies für inländische Erzeugnisse tut (vgl. Urteil Keck und Mithouard, Randnr. 17).
Im vorliegenden Fall ist festzustellen, dass die im Ausgangsverfahren fragliche nationale Regelung keine Verkaufsmodalität im Sinne der durch das Urteil Keck und Mithouard eingeleiteten Rechtsprechung betrifft.
- EuGH, 15.12.1995 - C-415/93
Union royale belge des sociétés de football association u.a. / Bosman u.a.
102 Diese Schlußfolgerung wird auch nicht durch die von der URBSFA und der UEFA angeführte Rechtsprechung des Gerichtshofes entkräftet, wonach die Anwendung von Artikel 30 des Vertrages auf Maßnahmen ausgeschlossen ist, die bestimmte Verkaufsmodalitäten beschränken oder verbieten, sofern sie für alle betroffenen Wirtschaftsteilnehmer gelten, die ihre Tätigkeit im Inland ausüben, und sofern sie den Absatz der inländischen Erzeugnisse und der Erzeugnisse aus anderen Mitgliedstaaten rechtlich wie tatsächlich in der gleichen Weise berühren (vgl. Urteil vom 24. November 1993 in den Rechtssachen C-267/91 und C-268/91, Keck und Mithouard, Slg. 1993, I-6097, Randnr. 16).Sie können daher nicht den Regelungen über die Modalitäten des Verkaufs von Waren gleichgestellt werden, die nach dem Urteil Keck und Mithouard nicht in den Anwendungsbereich von Artikel 30 des Vertrages fallen (vgl. für den freien Dienstleistungsverkehr auch Urteil vom 10. Mai 1995 in der Rechtssache C-384/93, Alpine Investments, Slg. 1995, I-1141, Randnrn. 36 bis 38).
- EuGH, 11.09.2008 - C-141/07
Vertragsverletzung eines Mitgliedstaats - Maßnahmen gleicher Wirkung wie eine …
Die Kommission begründet ihre Klage damit, dass die in den streitigen Bestimmungen vorgesehenen kumulativen Anforderungen an den Arzneimittelversorgungsvertrag zwar eine Verkaufsmodalität im Sinne des Urteils vom 24. November 1993, Keck und Mithouard (C-267/91 und C-268/91, Slg. 1993, I-6097), darstellten, trotzdem aber in den Anwendungsbereich von Art. 28 EG fielen, weil sie den Marktzugang von Waren aus anderen Mitgliedstaaten als der Bundesrepublik Deutschland stärker behinderten als den von inländischen Erzeugnissen.Diese Bestimmungen erfüllten die vom Gerichtshof im oben genannten Urteil Keck und Mithouard aufgestellten Voraussetzungen für die Nichtanwendbarkeit von Art. 28 EG.
Der Gerichtshof hat jedoch klargestellt, dass nationale Bestimmungen, die bestimmte Verkaufsmodalitäten beschränken oder verbieten und die zum einen für alle betroffenen Wirtschaftsteilnehmer gelten, die ihre Tätigkeit im Inland ausüben, und zum anderen den Absatz der inländischen Erzeugnisse und der Erzeugnisse aus anderen Mitgliedstaaten rechtlich wie tatsächlich in gleicher Weise berühren, nicht geeignet sind, den Handel zwischen den Mitgliedstaaten im Sinne der Dassonville-Rechtsprechung unmittelbar oder mittelbar, tatsächlich oder potenziell zu behindern (vgl. in diesem Sinne Urteil Keck und Mithouard, Randnr. 16).
Wie aus dem Urteil Keck und Mithouard hervorgeht, fallen derartige Verkaufsmodalitäten nur dann nicht unter das in Art. 28 EG vorgesehene Verbot, wenn sie die beiden in Randnr. 29 des vorliegenden Urteils aufgeführten Voraussetzungen erfüllen.
- EuGH, 13.05.2003 - C-463/00
Vertragsverletzung eines Mitgliedstaats - Artikel 43 EG und 56 EG - System …
Aus der Rechtsprechung des Gerichtshofes gehe klar hervor, dass Maßnahmen, die den Marktzugang nicht behinderten, nicht in dieser Weise gerechtfertigt sein müssten (vgl. insbesondere Urteil vom 24. November 1993 in den Rechtssachen C-267/91 und C-268/91, Keck und Mithouard, Slg. 1993, I-6097, Randnr. 17).58 Zu den in Artikel 3 Absatz 1 des Gesetzes Nr. 5/1995 vorgesehenen Maßnahmen trägt die Regierung des Vereinigten Königreichs, die sich insoweit auf das Urteil Keck und Mithouard stützt, vor, sie beschränkten den Marktzugang nicht und könnten daher den freien Kapitalverkehr nicht beeinträchtigen.
Die fraglichen Maßnahmen haben keine vergleichbaren Wirkungen wie die Regelungen, die dem Urteil Keck und Mithouard zufolge nicht in den Anwendungsbereich von Artikel 30 EG-Vertrag (nach Änderung jetzt Artikel 28 EG) fielen.
- Generalanwalt beim EuGH, 21.10.2008 - C-261/07
Zulässigkeit einer Vorlage zur Vorabentscheidung - Statthafter …
Somit betreffe das Verbot der Kopplungsangebote, wie es das belgische Gesetz vorsehe, eine Verkaufsmodalität im Sinne des Urteils Keck und Mithouard (Urteil vom 24. November 1993, C-267/91 und C-268/91, Slg. 1993, I-6097) und sei folglich nicht geeignet, die Warenverkehrsfreiheit zu behindern, da die beiden von dieser Rechtsprechung aufgestellten Voraussetzungen erfüllt seien.Der Gerichtshof hat jedoch im Urteil Keck und Mithouard(59) klargestellt, dass nationale Bestimmungen, die bestimmte Verkaufsmodalitäten beschränken oder verbieten, nicht geeignet sind, den Handel zwischen den Mitgliedstaaten zu behindern, sofern diese Bestimmungen zum einen für alle betroffenen Wirtschaftsteilnehmer gelten, die ihre Tätigkeit im Inland ausüben, und zum anderen den Absatz der inländischen Erzeugnisse und der Erzeugnisse aus anderen Mitgliedstaaten rechtlich wie tatsächlich in der gleichen Weise berühren.
(55) - Vgl. Urteile vom 11. Juli 1974, Dassonville (8/74, Slg. 1974, 837, Randnr. 5), vom 24. November 1993, Keck und Mithouard (C-267/91 und C-268/91, Slg. 1993, I-6097, Randnr. 11), vom 16. November 2000, Kommission/Belgien (C-217/99, Slg. 2000, I-10251, Randnr. 16), vom 19. Juni 2003, Kommission/Italien (C-420/01, Slg. 2003, I-6445, Randnr. 25), vom 23. September 2003, Kommission/Dänemark (C-192/01, Slg. 2003, I-9693, Randnr. 39), vom 2. Dezember 2004, Kommission/Niederlande (C-41/02, Slg. 2004, I-11375, Randnr. 39), vom 10. Januar 2006, De Groot en Slot Allium und Bejo Zaden (C-147/04, Slg. 2006, I-245, Randnr. 71), vom 26. Oktober 2006, Kommission/Griechenland (C-65/05, Slg. 2006, I-10341, Randnr. 27), vom 15. März 2007, Kommission/Finnland (C-54/05, Slg. 2007, I-2473, Randnr. 30), vom 20. September 2007, Kommission/Niederlande (C-297/05, Slg. 2007, I-7467, Randnr. 53), vom 8. November 2007, Ludwigs-Apotheke (C-143/06, Slg. 2007, I-9623, Randnr. 25), und vom 10. April 2008, Kommission/Portugal (C-265/06, Slg. 2008, I-0000, Randnr. 31).
(59) - Vgl. u. a. Urteile Keck und Mithouard (in Fn. 55 angeführt, Randnr. 16), vom 15. Dezember 1993, Hünermund u. a. (C-292/92, Slg. 1993, I-6787, Randnr. 21), vom 13. Januar 2000, TK-Heimdienst (C-254/98, Slg. 2000, I-151, Randnr. 23), Deutscher Apothekerverband (in Fn. 49 angeführt, Randnr. 68), vom 25. März 2004, Karner (C-71/02, Slg. 2004, I-3025, Randnr. 37), vom 26. Mai 2005, Burmanjer u. a. (C-20/03, Slg. 2005, I-4133, Randnr. 24), vom 23. Februar 2006, A-Punkt Schmuckhandel (C-441/04, Slg. 2006, I-2093, Randnr. 15), vom 28. September 2006, Ahokainen und Leppik (C-434/04, Slg. 2006, I-9171, Randnr. 19), und vom 14. Februar 2008, Dynamic Medien (C-244/06, Slg. 2008, I-0000, Randnr. 29).
(60) - Vgl. Urteile Keck und Mithouard (in Fn. 55 angeführt, Randnr. 15) und vom 6. Juli 1995, Mars (C-470/93, Slg. 1995, I-1923, Randnr. 12).
- EuGH, 19.02.2002 - C-309/99
Berufsständische Vertretung - Nationale Rechtsanwaltskammer - Regelung der Kammer …
- EuGH, 16.01.2003 - C-12/00
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- EuGH, 25.03.2004 - C-71/02
Freier Warenverkehr - Artikel 28 EG - Maßnahmen gleicher Wirkung - …
- BGH, 16.11.1995 - I ZR 229/93
Wegfall der Wiederholungsgefahr II - Wiederholungsgefahr
- EuGH, 11.11.2010 - C-543/08
Vertragsverletzung eines Mitgliedstaats - Art. 56 EG und 43 EG - …
- Generalanwalt beim EuGH, 22.06.1999 - C-176/96
- EuGH, 08.07.2010 - C-171/08
Vertragsverletzung eines Mitgliedstaats - Art. 56 EG und 43 EG - …
- Generalanwalt beim EuGH, 11.03.2003 - C-322/01
Apotheken müssen sich auf Internet-Konkurrenz einstellen // Deutsches Verbot …
- EuGH, 10.12.2002 - C-491/01
Richtlinie 2001/37/EG - Herstellung, Aufmachung und Verkauf von Tabakerzeugnissen …
- BGH, 17.09.1998 - I ZR 117/96
Bonusmeilen - verbotene Nebenleistung
- BGH, 15.07.1999 - I ZR 44/97
EG-Neuwagen I - Irreführung/Beschaffenheit
- EuGH, 14.12.2004 - C-309/02
Umwelt - Freier Warenverkehr - Verpackungen und Verpackungsabfälle - Richtlinie …
- EuGH, 14.12.2004 - C-463/01
Umwelt - Freier Warenverkehr - Verpackungen und Verpackungsabfälle - Richtlinie …
- BGH, 12.11.2002 - KVR 5/02
Kartellrecht - Waren unter Einstandspreis durch marktmächtiges Unternehmen
- EuGH, 23.02.2006 - C-441/04
Freier Warenverkehr - Artikel 28 EG und 30 EG - Maßnahmen gleicher Wirkung - …
- EuGH, 22.01.2002 - C-390/99
Artikel 30 und 59 EG-Vertrag (nach Änderung jetzt Artikel 28 EG und …
- EuGH, 13.05.2003 - C-98/01
Vertragsverletzung eines Mitgliedstaats - Artikel 43 EG und 56 EG - Rechte, die …
- EuGH, 10.11.2011 - C-212/09
Vertragsverletzung eines Mitgliedstaats - Art. 43 EG und 56 EG - …
- EuGH, 26.06.1997 - C-368/95
Maßnahme gleicher Wirkung - Vertrieb periodischer Druckschriften - …
- EuGH, 10.05.1995 - C-384/93
Alpine Investments / Minister van Financiën
- EuGH, 13.01.2000 - C-254/98
Artikel 30 EG-Vertrag (nach Änderung jetzt Artikel 28 EG) - Feilbieten im …
- EuGH, 29.06.1995 - C-391/92
Kommission / Griechenland
- EuGH, 09.07.1997 - C-34/95
Richtlinie 'Fernsehen ohne Grenzen' - Von einem Mitgliedstaat aus ausgestrahlte …
- BVerfG, 04.06.1998 - 1 BvR 2652/95
Erfolglose Verfassungsbeschwerde von Betreibern eines Metro-Großmarktes
- EuGH, 18.09.2003 - C-416/00
Artikel 30 und 36 EG-Vertrag (nach Änderung jetzt Artikel 28 EG und 30 EG) - …
- Generalanwalt beim EuGH, 11.12.2003 - C-239/02
Douwe Egberts NV gegen Westrom Pharma NV und Christophe Souranis,handelnd unter …
- Generalanwalt beim EuGH, 16.12.2004 - C-20/03
Strafverfahren gegen Marcel Burmanjer, René Alexander Van Der Linden und …
- EuGH, 23.10.1997 - C-158/94
Vertragsverletzungsverfahren - Ausschließliche Ein- und Ausfuhrrechte für …
- EuGH, 11.12.2003 - C-289/02
Freier Dienstleistungsverkehr - In einem Mitgliedstaat niedergelassener …
- EuGH, 15.12.1993 - C-292/92
Hünermund u.a. / Landesapothekerkammer Baden-Württemberg
- EuGH, 02.02.1994 - C-315/92
Verband Sozialer Wettbewerb / Clinique Laboratories und Estée Lauder
- Generalanwalt beim EuGH, 13.01.2000 - C-246/98
- EuGH, 08.03.2001 - C-405/98
Freier Warenverkehr - Artikel 30 und 36 EG-Vertrag (nach Änderung jetzt Artikel …
- Generalanwalt beim EuGH, 25.05.2004 - C-438/02
Artikel 31 EG - Staatliche Monopole - Monopol für den Einzelhandelsverkauf von …
- EuGH, 02.06.1994 - C-401/92
Strafverfahren gegen Tankstation 't Heukske und Boermans
- EuGH, 06.07.1995 - C-470/93
Verein gegen Unwesen in Handel und Gewerbe Köln / Mars
- EuGH, 28.10.1999 - C-6/98
Fernsehsendungen - Beschränkung der Sendezeit für Werbung
- OLG Frankfurt, 31.05.2001 - 6 U 240/00
Streit um Medikamentenverkauf im Internet dürfte bis zum EuGH gehen // …
- Generalanwalt beim EuGH, 20.09.2001 - C-430/99
- EuGH, 09.02.1995 - C-412/93
Leclerc-Siplec / TF1 und M6
- EuGH, 26.05.2005 - C-20/03
Freier Warenverkehr - Artikel 28 EG - Maßnahmen gleicher Wirkung - Ambulanter …
- EuGH, 30.04.2009 - C-531/07
Freier Warenverkehr - Nationale Rechtsvorschriften über die Preisbindung …
- EuGH, 06.06.2002 - C-159/00
Richtlinie 83/189/EWG - Informationsverfahren auf dem Gebiet der Normen und …
- OLG Hamburg, 07.07.2004 - 5 U 143/03
Bauhaus aus Italien
- EuGH, 15.07.2004 - C-239/02
Angleichung der Rechtsvorschriften - Auslegung des Artikels 28 EG sowie der …
- Generalanwalt beim EuGH, 07.10.2010 - C-400/08
Niederlassungsfreiheit - Beschränkungen für die Schaffung großer …
- EuGH, 02.12.2010 - C-108/09
Freier Warenverkehr - Öffentliche Gesundheit - Vertrieb von Kontaktlinsen über …
- OLG Stuttgart, 17.02.2011 - 2 U 65/10
Wettbewerbsverstoß: Telefonberatung beim Versandhandel mit Medikamenten; …
- EuGH, 14.12.1995 - C-387/93
Strafverfahren gegen Banchero
- BGH, 23.03.1995 - I ZR 221/92
2 für 1-Vorteil - Barzahlungsnachlaß
- EuGH, 13.09.2001 - C-169/99
Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe d letzter Satz der Richtlinie 76/768/EWG in der …
- EuGH, 14.09.2006 - C-158/04
Freier Warenverkehr - Artikel 28 EG - Mengenmäßige Beschränkungen - Maßnahmen …
- EuGH, 01.06.1994 - C-317/92
Kommission / Deutschland
- EuGH, 20.06.1996 - C-418/93
Semeraro Casa Uno u.a. / Sindaco del Comune di Erbusco u.a.
- EuGH, 11.05.1999 - C-255/97
Artikel 30 und 52 EG-Vertrag (nach Änderung jetzt Artikel 28 EG und 43 EG) - …
- Generalanwalt beim EuGH, 18.12.2008 - C-531/07
Buchpreisbindung - Art. 28 EG - Maßnahmen gleicher Wirkung wie …
- EuGH, 09.02.1999 - C-383/97
Etikettierung und Aufmachung von Lebensmitteln - Artikel 30 EG-Vertrag und …
- Generalanwalt beim EuGH, 07.04.2005 - C-446/03
EuGH-Verfahren lässt europäische Finanzminister zittern // Verfahren bedeutet …
- EuGH, 03.06.1999 - C-33/97
Rechtsangleichung - Informationsverfahren auf dem Gebiet der Normen und …
- Generalanwalt beim EuGH, 10.10.2002 - C-229/01
Susanne Müller.
- EuGH, 28.09.2006 - C-434/04
Freier Warenverkehr - Artikel 28 EG und 30 EG - Nationale Regelung, nach der es …
- EuGH, 07.06.2007 - C-254/05
Vertragsverletzung eines Mitgliedstaats - Art. 28 EG und 30 EG - …
- KG, 24.09.2009 - 8 U 250/08
Kein Vorteil für die englische Ltd. - Director einer englischen Limited mit …
- OVG Nordrhein-Westfalen, 24.06.2010 - 13 A 2775/07
Berechtigung zur Verwendung andere tierische Fette als Wiederkäuerfette …
- EuGH, 03.12.1998 - C-67/97
Freier Warenverkehr - Verbot mengenmäßiger Beschränkungen und Maßnahmen gleicher …
- Generalanwalt beim EuGH, 01.02.2006 - C-94/04
Rechtsanwälte - Mindestgebühren für Rechtsanwälte verstoßen gegen EU-Recht
- EuGH, 10.11.1994 - C-320/93
Ortscheit / Eurim-Pharm
- EuGH, 16.11.2000 - C-217/99
Vertragsverletzung - Freier Warenverkehr - Maßnahmen gleicher Wirkung - …
- Generalanwalt beim EuGH, 10.07.2001 - C-309/99
- OLG Düsseldorf, 29.10.2002 - 20 U 81/02
- VGH Baden-Württemberg, 01.04.2003 - 9 S 1490/02
Kein Arzneimittelverkauf an Autoschalter
- EuGH, 02.06.1994 - C-69/93
Punto Casa und PPV
- EuGH, 26.10.1995 - C-51/94
Kommission / Deutschland
- Generalanwalt beim EuGH, 18.03.2004 - C-36/02
Verbot von Laserdrome in Bonn // "Menschenwürde steht über Handelsfreiheit"
- Generalanwalt beim EuGH, 13.06.2006 - C-380/03
Tabak-Werbeverbot könnte auch in Deutschland kommen // Seehofer will nach …
- EuGH, 16.12.2008 - C-205/07
Art. 28 EG bis 30 EG - Richtlinie 97/7/EG - Verbraucherschutz bei …
- VGH Baden-Württemberg, 18.04.1994 - 9 S 3114/93
Werbeverbot für Apotheker durch Berufsordnung der Landesapothekerkammer
- EuGH, 11.08.1995 - C-63/94
Belgapom / ITM und Vocarex
- Generalanwalt beim EuGH, 06.05.2004 - C-463/01
Pflichtpfand // Benachteiligung ausländischer Hersteller
- Generalanwalt beim EuGH, 02.04.2009 - C-69/08
Sozialpolitik - Rechtsangleichung - Schutz der Arbeitnehmer bei …
- Generalanwalt beim EuGH, 02.06.2010 - C-81/09
Niederlassungsfreiheit - Art. 43 EG, 44 Abs. 2 Buchst. g EG und …
- Generalanwalt beim EuGH, 20.09.1995 - C-415/93
Union royale belge des sociétés de football association ASBL gegen Jean-Marc …
- OLG Dresden, 06.07.1999 - 14 U 3647/98
Etikettierung von Mineralwasserflaschen in italienischer Sprache als …
- OLG Düsseldorf, 29.10.2002 - 20 U 82/02
- OLG Düsseldorf, 29.10.2002 - 20 W 47/02
- Generalanwalt beim EuGH, 25.03.2004 - C-442/02
CaixaBank France gegen Ministère de l'Économie, des Finances et …
- Generalanwalt beim EuGH, 06.05.2004 - C-309/02
Pflichtpfand // Benachteiligung ausländischer Hersteller
- Generalanwalt beim EuGH, 06.05.2004 - C-72/03
Carbonati Apuani Srl gegen Comune di Carrara - Freier Warenverkehr , Zollunion , …
- Generalanwalt beim EuGH, 03.02.2009 - C-428/07
Art. 5 und Anhang IV der Verordnung (EG) Nr. 1782/2003 - Direktbeihilfen - …
- Generalanwalt beim EuGH, 15.07.2010 - C-163/09
Indirekte Steuern - Verbrauchsteuer auf Alkohol und alkoholische Getränke - …
- OLG Frankfurt, 10.01.2008 - 6 U 167/06
Warenverkehrsfreiheit: Gemeinschaftsrechtskonforme Auslegung nationaler …
- Generalanwalt beim EuGH, 02.12.2009 - C-171/08
Vertragsverletzung eines Mitgliedstaats - Art. 56 EG und 43 EG - …
- AGH Nordrhein-Westfalen, 17.08.2001 - 1 ZU 63/01
- AGH Niedersachsen, 26.11.2001 - AGH 17/01
- LG Halle, 17.12.2001 - 2 S 278/01
- AGH Niedersachsen, 14.01.2002 - AGH 25/01
- Generalanwalt beim EuGH, 01.02.2006 - C-202/04
Rechtsanwälte - Mindestgebühren für Rechtsanwälte verstoßen gegen EU-Recht
- Generalanwalt beim EuGH, 30.03.2006 - C-158/04
Freier Warenverkehr - Maßnahmen gleicher Wirkung - Inverkehrbringen …
- Generalanwalt beim EuGH, 03.09.2009 - C-304/08
Zulässigkeit einer Vorlage zur Vorabentscheidung - Statthafter …
- BGH, 04.07.1996 - I ZR 105/94
- OLG Köln, 13.11.1996 - 6 U 1/96
Ackern für Deutschland
- OLG Köln, 24.07.1998 - 6 U 172/97
Kreditangebot "Autocrash", Vergleichende Werbung
- AGH Bayern, 19.11.2001 - BayAGH I - 6/01
- Generalanwalt beim EuGH, 22.05.2003 - C-358/01
Kommission der Europäischen Gemeinschaften gegen Königreich Spanien - …
- Generalanwalt beim EuGH, 03.02.2005 - C-211/03
HLH Warenvertriebs GmbH (C-211/03) und Orthica BV (C-299/03 und C-316/03 bis …
- Generalanwalt beim EuGH, 24.05.2005 - C-147/04
Freier Verkehr landwirtschaftlicher Erzeugnisse - Mengenmäßige Beschränkungen - …
- Generalanwalt beim EuGH, 29.06.2006 - C-524/04
Auslegung der Artikel 43 EG, 49 EG und 56 EG - Nationale Steuervorschrift - …
- Generalanwalt beim EuGH, 13.12.2007 - C-265/06
Vertragsverletzung eines Mitgliedstaats - Art. 226 EG - …
- Generalanwalt beim EuGH, 31.01.2008 - C-500/06
Nationale Regelung, die die Werbung für medizinisch-chirurgische Behandlungen auf …
- Generalanwalt beim EuGH, 08.07.2008 - C-110/05
Wiedereröffnung der mündlichen Verhandlung - Vertragsverletzung eines …
- OLG Dresden, 21.01.1997 - 14 U 1405/96
Werbung für Verkauf von importierten "EG-Neuwagen" als Wettbewerbsverstoß
- OLG Saarbrücken, 21.10.1998 - 1 U 949/97
Zusage eines uneingeschränkten Umtausch- und Rückgaberechts
- Generalanwalt beim EuGH, 16.09.1999 - C-190/98
- OLG Celle, 24.02.2000 - 13 U 221/97
Wettbewerbsverstoß: Unzulässige Anlehnung bei Verwendung der Baureihen- und …
- Generalanwalt beim EuGH, 06.04.2000 - C-55/99
- VG Berlin, 12.11.2003 - 10 A 415.03
Zwangspfand für Einweggetränkeverpackungen nach wie vor rechtmäßig
- EuGH, 28.10.2004 - C-497/03
Vertragsverletzung eines Mitgliedstaats - Artikel 28 EG - Maßnahmen gleicher …
- EuG, 16.02.2005 - T-142/03
Nichtigkeitsklage - Klage einer juristischen Person - Handlung, die sie …
- OVG Rheinland-Pfalz, 24.01.2006 - 6 A 11237/05
Eichrecht, Fertigpackung, Fertigpackungsrecht, lose Ware, Nettogewicht, …
- OVG Berlin-Brandenburg, 27.03.2006 - 11 S 49.05
Pflanzenschutzmittel, Verkehrsfähigkeit, Verkaufsverbot, Vertriebsverbot, Import …
- LG Köln, 30.01.2008 - 28 O 340/06
- Generalanwalt beim EuGH, 16.09.1999 - C-220/98
- Generalanwalt beim EuGH, 16.01.2001 - C-123/00
- Generalanwalt beim EuGH, 08.04.2003 - C-71/02
Herbert Karner Industrie-Auktionen GmbH gegen Troostwijk GmbH - Freier …
- Generalanwalt beim EuGH, 23.02.2006 - C-95/04
Rechtsmittel - Missbrauch einer marktbeherrschenden Stellung (Artikel 82 EG) - …
- Generalanwalt beim EuGH, 10.04.2008 - C-141/07
Arzneimittelversorgung eines Krankenhauses durch eine externe Apotheke - …
- Generalanwalt beim EuGH, 01.10.2009 - C-514/07
Rechtsmittel - Recht auf Zugang zu Dokumenten der Organe - Von der Kommission in …
- KG, 21.05.2010 - 5 U 103/08
Irreführung durch die Bezeichnung von Papier als "recycled"
- Generalanwalt beim EuGH, 15.06.2010 - C-108/09
Freier Warenverkehr - Maßnahmen gleicher Wirkung - Verkaufsmodalitäten - Vertrieb …
- EuGH, 09.07.1997 - C-35/95
- Generalanwalt beim EuGH, 29.06.2000 - C-217/99
- Generalanwalt beim EuGH, 08.03.2001 - C-390/99
- LG Frankfurt/Main, 25.04.2001 - 12 O 50/01
Internetapotheke III: Kein Versandhandel in Deutschland
- Generalanwalt beim EuGH, 06.03.2003 - C-294/01
Granarolo SpA gegen Comune di Bologna - Landwirtschaft , Milcherzeugnisse
- Generalanwalt beim EuGH, 08.02.2007 - C-254/05
Automatische Brandmeldesysteme mit punktförmigem Melder ohne CE-Kennzeichnung - …
- EuGH, 09.07.1997 - C-36/95
- Generalanwalt beim EuGH, 18.05.1999 - C-254/98
- Generalanwalt beim EuGH, 22.02.2001 - C-30/99
- Generalanwalt beim EuGH, 18.09.2003 - C-289/02
AMOK Verlags GmbH gegen A & R Gastronomie GmbH - Niederlassungsrecht und …
- Generalanwalt beim EuGH, 28.06.2005 - C-366/04
Auslegung der Artikel 28 EG bis 30 EG und des Artikels 7 der …
- Generalanwalt beim EuGH, 05.10.2006 - C-110/05
Vertragsverletzung eines Mitgliedstaats - Artikel 28 EG - Freier Warenverkehr - …
- Generalanwalt beim EuGH, 11.01.2007 - C-54/05
Vertragsverletzung eines Mitgliedstaats - Art. 28 EG und 30 EG - …
- EuGH, 24.11.1993 - C-268/91
- Generalanwalt beim EuGH, 20.06.1995 - C-387/93
Strafverfahren gegen Giorgio Domingo Banchero.
- Generalanwalt beim EuGH, 30.11.1999 - C-58/98
Rechtsprechung
| EuGH, 24.11.1993 - C-268/91 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- DER BETRIEB(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz/Auszüge frei)
Gesetzliches Verbot des Weiterverkaufs zum Verlustpreis nicht als Hemmnis für den freien Warenverkehr zwischen EU-Mitgliedstaaten
- Judicialis
Zeitschriftenfundstellen
- DB 1994, 36
Wird zitiert von ... (6)
- BGH, 17.09.1998 - I ZR 117/96
Bonusmeilen - verbotene Nebenleistung
Dabei stellt sich zunächst die Frage, ob auch im Rahmen des Art. 59 EGV die Grundsätze der - zu Art. 30 EGV entwickelten - sogenannten Keck-Doktrin (EuGH, Urt. v. 24.11.1993 - C-267/91 und C-268/91, Slg. 1993, I-6097 = GRUR 1994, 296 - Keck und Mithouard) Anwendung finden (dazu Everling, ZLR 1994, 221, 231; Sack, WRP 1998, 103, 112 f. m.w.N.) und danach zu unterscheiden ist, ob es sich bei dem Zugabeverbot, wie es sich im Streitfall auswirken würde, um eine bloße Verkaufsmodalität oder um eine das Produkt selbst betreffende Beschränkung handelt. - BGH, 15.07.1999 - I ZR 44/97
EG-Neuwagen I - Irreführung/Beschaffenheit
Dabei kann offenbleiben, ob ein solches Verbot in den Anwendungsbereich dieser Vorschrift fällt oder ob es sich dabei - wie das Berufungsgericht gemeint hat (anders OLG Karlsruhe WRP 1996, 584, 586 und NJW-RR 1997, 1472) - um eine bloße Verkaufsmodalität im Sinne der Keck-Rechtsprechung des Gerichtshofes der Europäischen Gemeinschaften handelt, die - wenn sie für alle betroffenen Wirtschaftsteilnehmer gilt und den Absatz der inländischen und der Erzeugnisse aus anderen Mitgliedstaaten rechtlich wie tatsächlich in der gleichen Weise berührt - grundsätzlich nicht geeignet ist, den Handel zwischen den Mitgliedstaaten zu behindern (EuGH, Urt. v. 24.11.1993 - Rs. C-267/91 und C-268/91, Slg. 1993, I-6097 = GRUR 1994, 296, 297 Tz. 16 - Keck und Mithouard;… Urt. v. 15.12.1993 - Rs. C-292/92, Slg. 1993, I-6787 = GRUR 1994, 299, 300 Tz. 21 - Hünermund). - Generalanwalt beim EuGH, 07.10.2010 - C-400/08
Niederlassungsfreiheit - Beschränkungen für die Schaffung großer …
(29) - Urteile vom 24. November 1993, Keck und Mithouard (C-267/91 und C-268/91, Slg. 1993, I-6097, Randnrn. 16 f.), vom 29. Juni 1995, Kommission/Griechenland (C-391/92, Slg. 1995, I-1621, Randnr. 13), und vom 2. Juni 1994, Punto Casa und PPV (C-69/93 und C-258/93, Slg. 1994, I-2355, Randnr. 12).
- Generalanwalt beim EuGH, 06.04.2000 - C-55/99 26: - Urteile vom 24. November 1993 in den Rechtssachen C-267/89 und C-268/91 (Keck und Mithouard, Slg. 1993, I-6097, Randnr. 15) und vom 3. Juni 1999 in der Rechtssache C-33/97 (Colim, Slg. 1999, I-3175, Randnrn. 37 und 38).
- VG Berlin, 12.11.2003 - 10 A 415.03
Zwangspfand für Einweggetränkeverpackungen nach wie vor rechtmäßig
Unzulässig sind nach Art. 28 EGV als Maßnahmen gleicher Wirkung wie eine mengenmäßige Beschränkung alle Maßnahmen, die geeignet sind, den innergemeinschaftlichen Handel unmittelbar oder mittelbar, tatsächlich oder potenziell zu behindern (EuGH, Urteil vom 24. November 1993 - Rs. C-267/91 und C-268/91 - (Keck und Mithouard) - Slg. I 6097, 6130 Rn. 11). - LG Frankfurt/Main, 25.04.2001 - 12 O 50/01
Internetapotheke III: Kein Versandhandel in Deutschland
Diese weitgehende Definition des EuGH hat in seinem Urteil vom 24.11.1993 (Rechtssachen C-267/91 und C-268/91 "Keck" und "Mithouard") eine Einschränkung erfahren.
