Rechtsprechung
   StGH Hessen, 07.01.1970 - P.St. 539   

Volltextveröffentlichungen (2)

  • openjur.de
  • Justiz Hessen

    Art 3 GG, Art 19 Abs 4 GG, Art 137 GG, Art 131 Abs 3 Verf HE, § 90 Abs 1 BVerfGG
    Hessen - Grundrechtsklage gegen verkündetes, aber noch nicht in Kraft getretenes Gesetz

Zeitschriftenfundstellen

  • ESVGH 20, 206
  • DVBl 1970, 524
  • DVBl 1970, 524 (L)
  • DÖV 1970, 234
  • DÖV 1970, 243



Kontextvorschau:





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (27)  

  • LVerfG Sachsen-Anhalt, 27.10.1994 - LVG 14/94  
    Auch der Hessische Staatsgerichtshof hat eine entsprechende Verfassungsbeschwerde als unmittelbar gegen das Wahlgesetz gerichtet behandelt (HessStGH, Urt. v. 7.1.1970 - P.St. 539 -, ESVGH 20, 206 [206 f]).

    1,2/69 -, ESVGH 20, 194 [198]; Urt. v. 10.7.1981 - GR 2/80 -, ESVGH 31, 167 [169]; VGH BW, Urt. v. 9.11.1992 - 1 S 65/92 -, EzKommR Nr. 5230.45 [S. 27 ] = BWVerwPr 1993, 113 [114]; HessStGH, ESVGH 20, 206 [217]; BayVfGH, Entschdg.

    Das Landesverfassungsgericht schließt sich für die Auslegung des Art. 91 Abs. 2 LSA-Verf der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts an, weil der (Landes-)Gesetzgeber Einschränkungen der Wählbarkeit direkt auf Art. 137 Abs. 1 GG stützen könnte, wenn die Landesverfassung keine eigenständige Ermächtigung enthielte (vgl. insoweit: BVerfGE 12, 73 [77]; 48, 64 [82]; 57, 43 [59]; HessStGH ESVGH 20, 206 [209]).

  • BVerfG, 04.04.1978 - 2 BvR 1108/77  

    Inkompatibilität/Kommunal beherrschtes Unternehmen

    Zu Recht ist deshalb schon immer angesichts der besonderen Verhältnisse im kommunalen Bereich der faktische Ausschluß von der Wählbarkeit dort als zumutbare Konsequenz anerkannt worden (BVerfGE 12, 73 [80]; HessStGH in DÖV 1970, 243 [245]; BayVfGH in BayVBl 1971, 381 [384]; OVG Lüneburg in DVBl 1975, 51 [52]).
  • StGH Hessen, 30.12.1981 - P.St. 880  

    Neuordnung der gymnasialen Oberstufe in Hessen

    Entgegen der Vorschrift des § 48 Abs. 3 Satz 1 StGHG, nach der ein Verfahren vor dem Staatsgerichtshof grundsätzlich nur stattfindet, wenn der Antragsteller zuvor eine Entscheidung des höchsten in der Sache zuständigen Gerichts herbeigeführt hat und binnen eines Monates seit Zustellung dieser Entscheidung den Staatsgerichtshof anruft, erkennt der Staatsgerichtshof in ständiger Rechtsprechung die Zulässigkeit einer unmittelbar gegen ein Gesetz gerichteten Grundrechtsklage an, sofern ein Antragsteller durch die angegriffene Norm selbst gegenwärtig und unmittelbar betroffen wird, ohne daß eine Ausführungsnorm oder ein Vollziehungsakt hinzutreten müßte (vgl. Hessischer Staatsgerichtshof, Urteil vom 7. Januar 1970 - P.St. 539 -, StAnz.

    1970, 342 = ESVGH 20, 206 = DÖV 1970, 243; Urteil vom 20. Dezember 1971 - P.St. 608.637 -, StAnz.

mehr
  • StGH Hessen, 20.12.1971 - P.St. 608  

    Art 59 Abs 2 Verf HE, Art 56 Verf HE, Art 55 Verf HE, Art 9 Verf HE, Art 2 Verf

    Der Staatsgerichtshof erkennt in ständiger Rechtsprechung die Zulässigkeit solcher Grundrechtsklagen unter der Voraussetzung an, dass die angegriffene Rechtsnorm ein Grundrecht des Antragstellers gegenwärtig und unmittelbar verletzt, ohne dass eine Ausführungsnorm oder ein Vollziehungsakt hinzutreten müsste (vgl. Urteil des Staatsgerichtshofs vom 7. Januar 1970 - P. St. 539 -, StAnz. 1970, 342 = ESVGH 20, 206 = DÖV 1970, 243).

    Die beiden Durchführungsverordnungen gehören zu den Rechtsverordnungen, die generelle abstrakte Rechtssätze sind, nicht im förmlichen Gesetzgebungsverfahren entstanden, aber dennoch allgemeinverbindlich sind und als Gesetze im materiellen Sinne bezeichnet werden (Forsthoff, Lehrbuch des Verwaltungsrechts, 9. Aufl., 1. Bd., 125 ff; Maunz-Dürig, Komm. z. GG, RdNr. 1 zu Art. 80; Hess. StGH, Urteile vom 3. Dezember 1969 - P. St. 569 -, StAnz. 1970, 53; vom 7. Januar 1970 - P. St. 539 -, StAnz. 1970, 342; vom 4. Februar 1970 - P. St. 533 -, StAnz. 1970, 531; vom 15. Juli 1970 - P. St. 548/563 -, StAnz. 1970, 1669).

  • StGH Hessen, 04.04.1984 - P.St. 1002  

    Rechtskraft - Bindungswirkung - geschäftsführende Landesregierung -

    Entgegen der Vorschrift des § 48 Abs. 3 Satz 1 StGHG, nach der ein Verfahren vor dem Staatsgerichtshof grundsätzlich nur stattfindet, wenn der Antragsteller zuvor eine Entscheidung des höchsten in der Sache zuständigen Gerichts herbeigeführt hat und innerhalb eines Monats seit Zustellung dieser Entscheidung den Staatsgerichtshof anruft, erkennt der Staatsgerichtshof in ständiger Rechtsprechung die Zulässigkeit einer unmittelbar gegen ein Gesetz gerichteten Grundrechtsklage an, wenn der Antragsteller selbst gegenwärtig und unmittelbar von der Norm betroffen wird (u.a. StGH, Urteil vom 7. Januar 1970 - P.St. 539 -, StAnz.

    1970, 324 = ESVGH 20, 206 = DÖV 1970, 234, und Urteil vom 20. Dezember 1971 - P.St. 608.638 -, StAnz.

  • StGH Hessen, 24.11.1982 - P.St. 907  

    Grundrechtsklage in Hessen - Bauvorlagenberechtigung - Berufsfreiheit -

    Aus diesem Grunde - aber auch im Hinblick auf den Grundsatz der Gewaltenteilung - bedarf es bei einer unmittelbar gegen ein Gesetz gerichteten Grundrechtsklage einer genauen Prüfung, in welchen Fällen das nicht zuletzt auch zum Zwecke der Wahrung der verfassungsrechtlichen Kompetenzverteilung zwischen den Gewalten geschaffene Verfahrensrecht dem Staatsgerichtshof die sachliche Prüfungsbefugnis über Akte der Legislative eröffnet (vgl. StGH, Urteil vom 7. Januar 1970 - P.St. 539 -, ESVGH 20, 206 (207); BVerfGE 49, 1 (7 f.); Maunz/Schmidt-Bleibtreu/Klein/Ulsamer, ... BVerfGG § 90 RdNr. 94).

    Vielmehr muß objektiv erkennbar sein, daß der Grundrechtskläger tatsächlich durch die angefochtene Norm selbst, gegenwärtig und unmittelbar in seiner durch die Grundrechte geschützten Rechtssphäre nachteilig betroffen wird (vgl. StGH, Urteil vom 7. Januar 1970, a.a.O., S. 206 f.; Urteil vom 12. Dezember 1973 - P.St. 651 -, ESVGH 25, 38 (39); Beschluß vom 17. Juli 1974 - P.St. 721 -, ESVGH 25, 131 (133 f.); Beschluß vom 1. April 1981 - P.St. 883 -, ESVGH 31, 171 (172); s. auch BVerfGE 6, 273 (277 f.); 40, 141 (156); 49, 1 (8); 51, 369 (376); 55, 37 (51 ff.)).

  • StGH Hessen, 07.07.1977 - P.St. 783  

    Verfassungswidrigkeit des sog ruhenden Mandats

    Insoweit spricht sie eher gegen die Einführung des ruhenden Mandats, weil es den Minister-Abgeordneten gerade dieser Wechselwirkung von Parlament und Regierung entzieht (vgl. Schneider, Gutachten, S. 22; StGH, Urteil vom 7. Januar 1970 - P. St. 539 -, StAnz. 1970, 342 [348] = ESVGH 20, 206 [216] = DÖV 1970, 243 = DVBl. 1970, 524 [L]).
  • LVerfG Sachsen-Anhalt, 27.10.1994 - LVG 18/94  
    Auch der Hessische Staatsgerichtshof hat eine entsprechende Verfassungsbeschwerde als unmittelbar gegen das Wahlgesetz gerichtet behandelt (HessStGH, Urt. v. 7.1.1970 - P.St. 539 -, ESVGH 20, 206 [206 f]).
  • StGH Hessen, 16.06.1971 - P.St. 602  

    Art 1 Verf HE, Art 3 Verf HE, § 46 Abs 1 StGHG, § 48 Abs 1 StGHG

    In einem solchen Ausnahmefall fehlt dem Betroffenen überhaupt die Möglichkeit, den Rechtsweg zu beschreiten, so daß nur die unmittelbare Anrufung der Verfassungsgerichtsbarkeit den Schutz der Grundrechte gewährleisten kann (Hess. StGH in ständiger Rechtsprechung, zuletzt im Urteil vom 7. Januar 1970 - P. St. 539 -, ESVGH 20, 206 = StAnz. 1970, 342 = DÖV 1970, 243 mit zahlreichen Nachweisen).

    Im Urteil vom 7. Januar 1970 - P. St. 539 - hat der Staatsgerichtshof offen lassen können, ob es für Grundrechtsklagen, die sich gegen ein Gesetz richten, mangels gesetzlicher Regelung überhaupt eine Frist gibt, weil in jenem Fall der Antragsteller seine Grundrechtsklage zu dem denkbar frühesten Zeitpunkt erhoben hatte.

  • VerfG Brandenburg, 25.01.1996 - VfGBbg 13/95  
    Der Hinweis im Urteil, die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts betreffe nur die Frage, ob Inkompatibilitätsvorschriften mit dem Grundgesetz vereinbar seien, läßt die Rechtsprechung der Landesverfassungsgerichte unerwähnt, die davon ausgehen, daß Art. 137 I GG auch zur Beschränkung der landesverfassungsrechtlich begründeten Grundrechte der Wählbarkeit ermächtigt (z.B. HessStGH, ESVGH 20, 206 (209]; StGHBaWü, VBIBW 1981, 348 [349]; SachsAnhVerfG, NVwZ-RR 1995, 457 [459]; im Ergebnis ebenso Bayerischer Verfassungsgerichtshof in BayVerfGH 27, 101, 105).
  • OVG Berlin-Brandenburg, 11.01.2007 - 3 B 32.05  

    Zur Anrechnung der Vergütung, die ein Bundestagsabgeordneter aus einer neben dem

  • StGH Hessen, 11.04.1973 - P.St. 697  

    Kommunale Neugliederung in Hessen - Anrufung des Staatsgerichtshofes

  • StGH Hessen, 27.07.1977 - P.St. 841  

    Verfahren vor dem Staatsgerichtshof des Landes Hessen: Grundrechtsklage -

  • StGH Hessen, 23.05.1979 - P.St. 839  

    Art 1 Verf HE, Art 131 Verf HE, Art 132 Verf HE, § 3 Nr 8 Alt 7 PflStdV HE 1970

  • StGH Hessen, 23.05.1979 - P.St. 854  

    Art 1 Verf HE, Art 131 Verf HE, § 12 Abs 2 PflichtstundenVO 1976, Art 132 Verf HE

  • StGH Hessen, 09.02.1972 - P.St. 665  

    Einsetzung eines Untersuchungsausschusses gegen Referent einer Volkshochschule

  • StGH Hessen, 29.05.1974 - P.St. 730  

    Art 131 Abs 3 Verf HE

  • StGH Hessen, 27.07.1977 - P.St. 838  

    Art 2 Abs 3 Verf HE, Art 131 Abs 1 Verf HE, § 48 Abs 1-3 StGHG, § 90

  • StGH Hessen, 02.04.1979 - P.St. 870  

    Grundrechtsklage gegen Rechtsverordnung; Qualifikation bei bundesgesetzlicher

  • StGH Hessen, 16.06.1971 - P.St. 617  

    Grundrechtsklage - Verwirkung

  • StGH Hessen, 02.08.1972 - P.St. 697  

    § 22 StGHG

  • StGH Hessen, 02.04.1979 - P.St. 887  

    Art 131 Verf HE, §§ 45 StGHG, § 69 StVollzG, § 70 StVollzG, VV

  • StGH Hessen, 01.04.1981 - P.St. 883  

    Zur Zulässigkeit der Grundrechtsklage gegen ein Gesetz oder eine Rechtsverordnung

  • StGH Hessen, 11.04.1973 - P.St. 694  

    Art 1 Verf HE, Art 131 Verf HE

  • StGH Hessen, 17.07.1974 - P.St. 721  

    Gebietsänderung - Grundrechtsklage in Hessen

  • StGH Hessen, 23.05.1979 - P.St. 867  

    §§ 45ff StGHG HE, § 45 StGHG HE, § 47 VwGO

  • StGH Hessen, 29.04.1970 - P.St. 583  

    Art 131 Verf HE, Art 132 Verf HE, § 17 Abs 2 StGHG, §§ 41 StGHG, §§ 45 StGHG

Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht