Rechtsprechung
   BVerwG, 26.10.1976 - 7 B 158.76   

Kurzfassungen/Presse

Zeitschriftenfundstellen

  • DÖV 1977, 105



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Wird zitiert von ... (8)  

  • VGH Baden-Württemberg, 19.11.2009 - 5 S 575/09  

    Anspruch auf Wiederaufgreifen eines Verwaltungsverfahrens bei Verkehrsschildern

    Hinzu kommt, dass einem rechtsstaatlich gebotenen Vertrauensschutz nicht Rechnung getragen zu werden braucht, da es sich bei der Anordnung einer Radwegebenutzungspflicht schon um keinen Dritte begünstigenden Verwaltungsakt handelte; die Grundsätze über den Widerruf begünstigender Verwaltungsakte fänden freilich ohnehin keine Anwendung (vgl. BVerwG, Urt. v. 26.10.1976 - VII B 158.76 -, Buchholz 442.151 § 41 StVO Nr. 1 zur Anwendung der Grundsätze über den Widerruf r e c h t m ä ß i g - b e g ü n s t i g e n d e r Verwaltungsakte; OVG NW, Urt. v. 21.07.1976 - XIII A 1320/75 -, NJW 1977, 597; Nieders. OVG, Urt. v. 04.11.1993 - 12 L 39/90 -).
  • VGH Hessen, 16.04.1991 - 2 UE 2858/88  

    Rechtswidrigkeit einer die straßenrechtliche Widmung beschränkende

    In der Rechtsprechung ist anerkannt, daß die Verkehrsbehörde eine für einen Verkehrsteilnehmer oder einen Anlieger günstige Verkehrsregelung beseitigen kann, ohne an den Grundsatz des Vertrauensschutzes nach Maßgabe der Vorschriften über Widerruf und Rücknahme begünstigender Verwaltungsakte gebunden zu sein (vgl. OVG Münster, Urteil vom 21. Juli 1976, DVBl. 77, 257; und BVerwG, Beschluß vom 26. Oktober 1976, DÖV 77, 105).
  • OVG Niedersachsen, 05.12.2003 - 12 LA 467/03  

    Zum Mindeststandard für linksseitige Radwege; Bindungswirkung; Ermessen;

    Anspruchsgrundlage für den Kläger sind nicht die Vorschriften über die Rücknahme und den Widerruf von Verwaltungsakten (§§ 48, 49 VwVfG), die bei der Aufhebung von Verkehrszeichen nicht anwendbar sind (vgl. BVerwG, Beschl. v. 26.10.1976 - BVerwG VII B 158.76 - DÖV 1977, 105 zu der Rechtslage vor Inkrafttreten des VwVfG; Stelkens/Bonk/Sachs, Kommentar zum VwVfG, 6. Aufl. 2001, § 35 Rn. 246; Manssen, Anordnungen nach § 45 StVO im System des Verwaltungsrechts und des Verwaltungsprozessrechts, DVBl. 1997, 633, 635; Urteil des erkennenden Senats v. 4.11.1993 - 12 L 39/90 - Nds. MBl. 1994, 1052).
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  • VG Arnsberg, 12.08.2008 - 7 L 444/08  

    Menkenstraße in Witten bleibt für den Durchgangsverkehr gesperrt

    vgl. zu dieser Problematik: BVerwG, Beschluss vom 26. Oktober 1976 - VII B 158.76 -, DÖV 1977, 105; OVG NRW, Beschluss vom 12. Februar 1997 - 25 B 2562/96 -, a.a.O.; Urteil vom 21. Juli 1976 -XIII A 1320/75-, DVBl. 1977, 257; Nds. OVG, Urteil vom 4. November 1993 - 12 L 39/90, juris; VGH Bad.Württ., Urteil vom 20. März 1980 - V 692/79 -, juris.
  • VG Freiburg, 15.03.2007 - 4 K 2130/05  

    Streit um Radwegbenutzungspflicht

    Da das aus dem Verkehrszeichen 241 folgende Gebot, den Radweg zu benutzen, zugleich das Verbot enthält, die Fahrbahn zu benutzen, ist ergänzend § 45 Abs. 9 Satz 1 und 2 StVO heranzuziehen ( soweit die Kammer im Urteil vom 18.05.2004, a.a.O., eine Überprüfung bestandskräftiger Verkehrszeichen anhand der §§ 48 ff. LVwVfG vorgenommen hat, hält sie daran mit Blick auf die [wohl als h. M. zu bezeichnende] Auffassung in Rechtsprechung und Literatur, die § 45 StVO insoweit als lex specialis zu den §§ 48 ff. LVwVfG ansieht, nicht mehr fest; vgl. hierzu BVerwG, Beschluss vom 26.10.2976, DÖV 1977, 105; Nieders.
  • VG Koblenz, 04.12.2006 - 4 K 379/06  

    Hinweisschilder auf Hotel müssen vorerst nicht entfernt werden

    In der Rechtsprechung ist daher anerkannt, dass die Verkehrsbehörde eine für einen Verkehrsteilnehmer oder einen Anlieger günstige Verkehrsregelung beseitigen kann, ohne an den Grundsatz des Vertrauensschutzes nach Maßgabe der Vorschriften über Widerruf und Rücknahme begünstigender Verwaltungsakte gebunden zu sein (BVerwG, Beschluss vom 26.10.1976, - VII B 158.76 -, DÖV 1977 105, 106 für die Rechtslage vor Inkrafttreten des VwVfG; OVG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 13.03.1984, - 7 B 10/84 -, AS 18, 428 und ESOVGRP; Niedersächsisches OVG, Urteil vom 04.11.1993, - 12 L 39/90 - Hessischer VGH, Urteil vom 16.04.1991, - 2 UE 2858/88 -, NVwZ-RR 1992, 5, 6).
  • OVG Niedersachsen-Schleswig-Holstein, 13.09.1984 - 12 A 170/82  
    In der Rechtsprechung ist daher zutreffendermaßen anerkannt, daß die Anordnungen nach § 45 StVO "auf konkrete Verkehrssituationen bezogene Maßnahmen darstellen, die sich fortlaufend der gegebenen Situation anpassen müssen, also jederzeit abänderbar sind" (BVerwGE 27, 181 [184] = NJW 1967, 1627; BVerwG, NJW 1976, 2175 [2176]; vgl. auch BVerwG, DÖV 1977, 105 [106]; OVG Münster, NJW 1977, 597).
  • VG Aachen, 30.10.2006 - 2 K 2808/04  
    Die Kläger verfolgen ihr Begehren zutreffend mit der Verpflichtungsklage, vgl. hierzu BVerwG, Beschluss vom 26.10.1976 - VII B 158.76 -, DöV 1977, 105 f.; OVG NRW, Urteil vom 21.07.1976 - XIII A 1320/75 -, NJW 1977, 597.
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