Rechtsprechung
   BVerwG, 23.09.1999 - 4 C 6.98   

Volltextveröffentlichungen (6)

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  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Bebauungsrecht; Immissionsschutzrecht - Im Zusammenhang bebauter Ortsteil; Eigenart der näheren Umgebung; allgemeines Baugebiet; Baulücke; Nachbarschaft zum Sportplatz; Sportlärm; unzumutbare Belästigungen; Eigenart des Baugebiets; Vorbelastung; heranrückende Wohnbebauung; Rücksichtnahmegebot.

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)

    Im Zusammenhang bebauter Ortsteil; Eigenart der näheren Umgebung; allgemeines Baugebiet; Baulücke; Nachbarschaft zum Sportplatz; Sportlärm; unzumutbare Belästigungen; Eigenart des Baugebiets; Vorbelastung; heranrückende Wohnbebauung; Rücksichtnahmegebot.

Kurzfassungen/Presse

  • nomos.de , S. 46 (Zusammenfassung und Entscheidungsanmerkung)

    § 34 Abs. 1 Satz 2 u. Abs. 2 BauGB; § 15 Abs. 1 Satz 2 BauNVO; § 22 BImSchG; § 2 Abs. 2 u. 6 Satz 2 18. BImSchV
    Baugenehmigung/Eigenart der näheren Umgebung/Nachbarschaft zum Sportplatz/Immissionsschutz/unzumutbare Lärmbelästigungen

Besprechungen u.ä. (2)

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Neue Wohnbebauung neben Sportplatz zulässig? (IBR 2000, 284)

  • nomos.de , S. 46 (Zusammenfassung und Entscheidungsanmerkung)

    § 34 Abs. 1 Satz 2 u. Abs. 2 BauGB; § 15 Abs. 1 Satz 2 BauNVO; § 22 BImSchG; § 2 Abs. 2 u. 6 Satz 2 18. BImSchV
    Baugenehmigung/Eigenart der näheren Umgebung/Nachbarschaft zum Sportplatz/Immissionsschutz/unzumutbare Lärmbelästigungen

Sonstiges

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Zusammenfassung von "Sportanlagen und Bauplanungsrecht" von Prof. Dr. Gerrit Manssen, original erschienen in: SpuRt 2004, 199 - 201.

Verfahrensgang

  • VG Koblenz, 05.10.1995 - 1 K 547/95
  • OVG Rheinland-Pfalz, 25.09.1997 - 1 A 13513/95
  • BVerwG, 23.09.1999 - 4 C 6.98

Zeitschriftenfundstellen

  • BVerwGE 109, 314
  • NZM 2001, 249 (Ls.)
  • DVBl 2000, 192
  • DÖV 2000, 463
  • BauR 2000, 234
  • IBR 2000, 284
  • NVwZ 2000, 1050
  • ZfBR 2000, 128



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Wird zitiert von ... (283)  

  • VG Augsburg, 14.04.2008 - Au 5 K 06.809  

    Verpflichtungsklage auf Erteilung eines Bauvorbescheids zur Errichtung von

    Insoweit ermöglicht und gebietet es eine "Feinabstimmung" mit der Folge, dass die grundsätzlich nach Baugebieten zusammengefassten Zulässigkeitsmaßstäbe je nach Lage des Einzelfalls durch situationsbezogene Zumutbarkeitskriterien zu ergänzen sind (BVerwG vom 23.9.1999 BVerwGE 109, 314, 321 f.).

    Welche Anforderungen sich hieraus im einzelnen ergeben, hängt maßgeblich davon ab, was dem Rücksichtnahmebegünstigten einerseits und dem Rücksichtnahmeverpflichteten andererseits nach Lage der Dinge zuzumuten ist (BVerwG vom 25.2.1977 BVerwGE 52, 122, 126; BVerwG vom 23.9.1999 a.a.O.).

    Dabei ist das bauplanungsrechtliche Gebot der Rücksichtnahme als gegenseitiges Rücksichtnahmegebot ausgestaltet, wie auch der Verordnungsgeber in der Regelung des § 15 Abs. 1 Satz 2 Alternative 2 BauNVO in besonderer Weise zum Ausdruck bringt (BVerwG vom 23.9.1999 a.a.O.).

    Hat er aber seine Obliegenheit zur Minderung der Immissionen erfüllt, so kann ihm das Baurecht nicht allein deshalb vorenthalten werden, weil der emittierende Nachbar seine Pflichten zur Emissionsminderung tatsächlich nicht erfüllt (BVerwG vom 23.9.1999 a.a.O.).

    Die Frage, ob ein Wohnbauvorhaben, das an bestehende Gewerbebetriebe unmittelbar heranrückt, unzumutbaren Lärmimmissionen ausgesetzt sein würde und deshalb bauplanungsrechtlich unzulässig ist, entscheidet sich jedoch nicht allein und abschließend danach, ob die entsprechenden Richtwerte eingehalten oder überschritten werden (BVerwG vom 23.9.1999 a.a.O.).

    Eine Orientierung an diesen Werten trägt der gesetzgeberischen Wertung Rechnung, dass die genannten Baugebiete neben der Unterbringung von (nicht wesentlich) störenden Gewerbebetrieben auch dem Wohnen dienen und die hierauf zugeschnittenen Immissionsrichtwerte für den Regelfall gewährleisten, dass die Anforderungen an gesunde Wohnverhältnisse gewahrt sind (BVerwG vom 23.9.1999 a.a.O.).

    Wie oben bereits dargelegt, wäre ein Wohnbauvorhaben auf einem wie hier durch Geruchs- und Lärmeinwirkungen vorbelasteten Grundstück rücksichtslos, wenn bei seiner Verwirklichung auf naheliegende, technisch mögliche und wirtschaftlich vertretbare Gestaltungsmittel oder bauliche Vorkehrungen verzichtet wird, die die Lärm- und Geruchsbetroffenheit der Wohnnutzung spürbar mindern könnten (BVerwG vom 23.9.1999 a.a.O.).

    § 15 Abs. 1 Satz 1 Alternative 2 BauNVO begründet hier eine Obliegenheit des Bauherrn, durch ihm mögliche und zumutbare Maßnahmen, z.B. durch eine entsprechende Ausrichtung des Gebäudes auf dem Grundstück, durch den äußeren Zuschnitt des Hauses, durch eine immissionsabgewandte Anordnung der Wohnräume und der notwendigen Fenster, gegebenenfalls auch durch die immissionsmindernde Gestaltung der Außenwohnbereiche auf die Geruchs- und Lärmemissionen der benachbarten Gewerbebetriebe Rücksicht zu nehmen (BVerwG vom 23.9.1999 a.a.O.).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 01.06.2011 - 2 A 1058/09  

    Aus Fabrik wird MFH: Gewerbenachbar abwehrberechtigt?

    BVerwG, Urteile vom 23. September 1999 - 4 C 6.98 -, BVerwGE 109, 314 = BRS 62 Nr. 86 = juris Rn. 20, und vom 18. Mai 1995 - 4 C 20.94 -, BVerwGE 98, 235 = BRS 57 Nr. 67 = juris Rn. 21.

    BVerwG, Urteile vom 23. September 1999 - 4 C 6.98 -, BVerwGE 109, 314 = BRS 62 Nr. 86 = juris Rn. 21 (zur 18. BImSchV), und vom 18. Mai 1995 - 4 C 20.94 -, BVerwGE 98, 235 = BRS 57 Nr. 67 = juris Rn. 26; Hansmann, in: Landmann/Rohmer, Umweltrecht, Band III, BImSchG, Loseblatt, Stand Oktober 2006, § 22 Rn. 20 und 25.

    BVerwG, Urteile vom 23. September 1999 - 4 C 6.98 -, BVerwGE 109, 314 = BRS 62 Nr. 86 = juris Rn. 22 f. (zur 18. BImSchV), und vom 18. Mai 1995 - 4 C 20.94 -, BVerwGE 98, 235 = BRS 57 Nr. 67 = juris Rn. 22 (zur Anknüpfung an Gebietskategorien); OVG NRW, Beschluss vom 1. September 2005 - 8 A 2810/03 -, BRS 69 Nr. 44 = juris Rn. 4 ff. (ebenfalls zur Gebietsbezogenheit des durch die Bauleitplanung vermittelten Immissionsschutzniveaus).

    BVerwG, Urteile vom 23. September 1999 - 4 C 6.98 -, BVerwGE 109, 314 = BRS 62 Nr. 86 = juris Rn. 26 f. (zur 18. BImSchV), und vom 18. Mai 1995 - 4 C 20.94 -, BVerwGE 98, 235 = BRS 57 Nr. 67 = juris Rn. 22 und 25.

    BVerwG, Urteil vom 23. September 1999 - 4 C 6.98 -, BVerwGE 109, 314 = BRS 62 Nr. 86 = juris Rn. 25 (zur 18. BImSchV), und vom 18. Mai 1995 - 4 C 20.94 -, BVerwGE 98, 235 = BRS 57 Nr. 67 = juris Rn. 22; zur gebietsbezogenen Differenzierung der Nr. 6.1 der TA Lärm: Hansmann, in: Landmann/Rohmer, Umweltrecht, Band IV, Loseblatt, Stand Dezember 2006, TA Lärm, Nr. 6 Rn.13.

    BVerwG, Urteil vom 23. September 1999 - 4 C 6.98 -, BVerwGE 109, 314 = BRS 62 Nr. 86 = juris Rn. 28 f. (zur 18. BImSchV); OVG NRW, Beschluss vom 24. Oktober 2006 - 7 A 253/05 -, juris Rn. 17.

    BVerwG, Urteile vom 23. September 1999 - 4 C 6.98 -, BVerwGE 109, 314 = BRS 62 Nr. 86 = juris Rn. 30 (zur 18. BImSchV), und vom 18. Mai 1995 - 4 C 20.94 -, BVerwGE 98, 235 = BRS 57 Nr. 67 = juris Rn. 24 ff.; OVG NRW, Beschluss vom 24. Oktober 2006 - 7 A 253/05 -, juris Rn. 17.

  • VGH Bayern, 23.11.2004 - 25 B 00.366  
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