Rechtsprechung
   VGH Baden-Württemberg, 12.05.1997 - A 12 S 580/97   

Volltextveröffentlichungen (2)

  • Landesrecht Baden-Württemberg

    § 124 Abs 2 VwGO, § 146 Abs 5 S 3 VwGO, § 124 Abs 2 Nr 1 VwGO, § 124 Abs 2 Nr 3 VwGO
    Zulassung der Beschwerde: Darlegungserfordernis hinsichtlich der Zulassungsgründe der ernstlichen Zweifel bzw der grundsätzlichen Bedeutung; Umfang der Darlegung im Eilverfahren

  • VD-BW Rechts- und Vorschriftendienst(Abodienst, kostenloser Testzugang, Einzelerwerb möglich, Leitsatz frei) (Volltext und Leitsatz)

    Beschwerde; Zulassung; Grundsätzliche Bedeutung; Rechtssache; Ernstlicher Zweifel; Darlegung

Verfahrensgang

  • VG Freiburg, 22.01.1997 - 2 K 2723/96
  • VGH Baden-Württemberg, 12.05.1997 - A 12 S 580/97

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 1998, 1659 (Ls.)
  • VBlBW 1997, 379
  • DVBl 1997, 1327
  • NVwZ 1998, 305



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Wird zitiert von ... (105)  

  • OVG Sachsen-Anhalt, 03.01.2007 - 1 L 245/06  

    Bewilligung von Altersteilzeit im Blockmodell

    "Ernstliche Zweifel" an der Richtigkeit der angefochtenen Entscheidung bestehen nur dann, wenn der Erfolg des Rechtsmittels wahrscheinlicher ist als der Misserfolg; ist hingegen der Ausgang des Rechtsmittelverfahrens lediglich offen, rechtfertigt dies die Zulassung der Berufung nicht (vgl. VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 12. Mai 1997, DVBl. 1997, 1327; OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 6. November 1997, NVwZ 1998, 530; Beschluss vom 22. April 1998, DVBl. 1999, 120; OVG LSA in ständiger Rechtsprechung, etwa: Beschlüsse vom 26. Januar 1998 - Az.: A 3 S 197/97 -, vom 19. Februar 1999 - Az.: A 3 S 71/97 -, vom 22. April 2004 - Az.: 3 L 228/02 -, vom 16. Januar 2006 - Az.: 1 L 270/05 -).
  • OVG Thüringen, 15.06.1998 - 2 ZEO 383/97  

    Kommunalaufsichtsrecht; Kommunalaufsichtsrecht; Zulassung der Beschwerde;

    1998, 42; HessVGH, Beschluß vom 4. April 1997 - AuAS 1997, 158; VGH BW, Beschluß vom 12. Mai 1997 - A 12 S 580/97 - DVBl. 1997, 1327 = VBlBW 1997, 379; VGH BW, Beschluß vom 10. Juni 1997 - 7 S 662/97 - UPR 1997, 416; Seibert, DVBl. 1997, 932 m.w.N.).

    Nach verbreiteter Auffassung liegt dieser Zulassungsgrund nur dann vor, wenn die Rechtssache in tatsächlicher oder rechtlicher Hinsicht deutlich schwieriger als der Durchschnitt der in verwaltungsrechtlichen Verfahren zu entscheidenden Streitfälle ist (vgl. VGH BW, Beschluß vom 22. April 1997 - 14 S 913/97 - NVwZ 1997, 1230, Beschluß vom 12. Mai 1997 - A 12 S 580/97 - NdsOVG, Beschluß vom 27. März 1997 - 12 M 1731/97 - NVwZ 1997, 1225; OVG NW, Beschluß vom 13. Mai 1997 - 11 B 799/97 - NVwZ 1997, 1224; Meyer-Ladewig, in: Schoch/Schmidt- Aßmann/Pietzner, VwGO, § 124, Rdn. 28; Redeker/von Oertzen, VwGO, 12. Aufl. 1997, § 124 Rdn. 18; Schenke, NJW 1997, 81, 91).

    Aufgrund der lediglich summarischen Prüfung im Eilverfahren kommt eine Zulassung wegen grundsätzlicher Bedeutung nur dann in Betracht, wenn es sich um spezifische Fragen des Eilverfahrens handelt oder ohne die im Eilverfahren erfolgende Klärung eine solche - wegen Vorwegnahme der Hauptsache im Eilverfahren - nicht möglich wäre oder zu spät käme (vgl. ThürOVG, B. v. 28.11.1997 - 2 ZEO 186/97 - OVG NW, Beschluß vom 2. September 1997 - 13 B 1612/97 - VGH BW, Beschluß vom 12. Mai 1997 - A 12 S 580/97 - VBlBW 1997, 379; Beschluß vom 6. März 1997 - 14 S 424/97 - Beschluß vom 21. Februar 1997 - 8 S 483/97 - VBlBW 1997, 262).

  • OVG Sachsen-Anhalt, 06.06.2006 - 1 L 35/06  

    Zulage für die Wahrnehmung eines höherwertigen Amtes (§ 46 Abs. 1 Satz 1

    "Ernstliche Zweifel" an der Richtigkeit der angefochtenen Entscheidung bestehen nur dann, wenn der Erfolg des Rechtsmittels wahrscheinlicher ist als der Misserfolg; ist hingegen der Ausgang des Rechtsmittelverfahrens lediglich offen, rechtfertigt dies die Zulassung der Berufung nicht (vgl. VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 12. Mai 1997, DVBl. 1997, 1327; OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 6. November 1997, NVwZ 1998, 530; Beschluss vom 22. April 1998, DVBl. 1999, 120; OVG LSA in ständiger Rechtsprechung, etwa: Beschlüsse vom 26. Januar 1998 - Az.: A 3 S 197/97 -, vom 19. Februar 1999 - Az.: A 3 S 71/97 -, vom 22. April 2004 - Az.: 3 L 228/02 -, vom 16. Januar 2006 - Az.: 1 L 270/05 -).
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Rechtsprechung
   VGH Baden-Württemberg, 21.04.1997 - 8 S 667/97   

Volltextveröffentlichungen (2)

Verfahrensgang

  • VG Sigmaringen, 22.01.1997 - 5 K 1525/95
  • VGH Baden-Württemberg, 21.04.1997 - 8 S 667/97

Zeitschriftenfundstellen

  • VBlBW 1997, 380
  • DVBl 1997, 1327



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Wird zitiert von ... (43)  

  • VGH Baden-Württemberg, 22.10.1997 - NC 9 S 20/97  

    Zulassung der Beschwerde wegen ernstlicher Zweifel an der Richtigkeit unabhängig

    Eine Prüfung, ob darüber hinaus auch ernstliche Zweifel an der Richtigkeit des Entscheidungsergebnisses bestehen, d.h. ob die Antragstellerin glaubhaft gemacht hat, daß bei der Antragsgegnerin im Studiengang Architektur die Zulassungszahl in der Zulassungszahlenverordnung - FH vom 04.06.1996 (GBl. S. 431) - ZZVO-FH 1996/97 - zu niedrig festgesetzt worden ist und ihr ein Anspruch auf Zuweisung eines aufgedeckten Studienplatzes zusteht, ist im vorliegenden Verfahren auf Zulassung der Beschwerde nicht notwendig (so wohl auch VGH Baden-Württemberg, Beschluß vom 15.07.1997  - 1 S 1640/97 -, dagegen a. A. VGH Baden-Württemberg, Beschlüsse vom 07.10.1997 - 2 S 2057/97 -, vom 21.04.1997 - 8 S 667/97 - und wohl auch vom 22.04.1997 - 14 S 913/97 -, vgl. auch Nds OVG, Beschluß vom 27.03.1997, DÖV 97, 697).

    Nimmt der Verwaltungsgerichtshof im Rahmen des Zulassungsverfahrens eine ''Auswechslung der Begründung'' vor, wird deshalb - folgerichtig - gefordert, daß dem Rechtsmittelführer vor einer Ablehnung des Zulassungsantrags aus anderen Erwägungen rechtliches Gehör zu gewähren ist (siehe Beschluß des 8. Senats vom 21.04.1997, a.a.O., sowie Seibert, DVBl. 1997, 932).

  • VerfGH Sachsen, 12.07.2001 - 3-IV-01  
    1998, S. 140; VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 21. April 1997 ­ 8 S 667/97, DVBl. 1997, 1327; Beschluss vom 22. April 1997 ­ 14 S 913/97, NVwZ 1997, 1230; Beschluss vom 18. Dezember 1997 ­ A 14 S 3451/97, NVwZ 1998, 414; OVG Berlin, Beschluss vom 5. März 1998 ­ 8 M 9.98, NVwZ 1998, 650; OVG Niedersachsen, Beschluss vom 27. März 1997 ­ 12 M 1731/97, NVwZ 1997, 1225 [1227]; OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 31. Juli 1998 ­ 10 A 1329/98, NVwZ 1999, S. 202 [207]; a.A. VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 22. Oktober 1997 ­ NC 9 S 20/97, NVwZ 1998, 196).

    Hätte aber nach herrschender Meinung der Antrag auf Zulassung der Berufung nur dann Aussicht auf Erfolg haben können, wenn sämtliche Voraussetzungen für die Prüfungszulassung erfüllt gewesen wären, war das Oberverwaltungsgericht jedenfalls verfassungsrechtlich nicht gehalten, dem Antragsteller vor Erlass der angegriffenen Entscheidung mitzuteilen, dass es diese auch auf im erstinstanzlichen Urteil nicht berücksichtigte Gesichtspunkte stützen wolle (vgl. zur einfachrechtlichen Lage: SächsOVG, Beschluss vom 15. Dezember 1997 ­ 1 S 259/97, SächsVBl. 1998, S. 140; VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 21. April 1997 ­ 8 S 667/97, DVBl. 1997, 1327; OVG Berlin, Beschluss vom 19. August 1997 ­ 8 SN 295/97, NVwZ 1998, 197 [198]).

  • VerfGH Sachsen, 12.07.2001 - 94-IV-00  
    1998, S. 140; VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 21. April 1997 ­ 8 S 667/97, DVBl. 1997, 1327; Beschluss vom 22. April 1997 ­ 14 S 913/97, NVwZ 1997, 1230; Beschluss vom 18. Dezember 1997 ­ A 14 S 3451/97, NVwZ 1998, 414; OVG Berlin, Beschluss vom 5. März 1998 ­ 8 M 9.98, NVwZ 1998, 650; OVG Niedersachsen, Beschluss vom 27. März 1997 ­ 12 M 1731/97, NVwZ 1997, 1225 [1227]; OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 31. Juli 1998 ­ 10 A 1329/98, NVwZ 1999, S. 202 [207]; a.A. VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 22. Oktober 1997 ­ NC 9 S 20/97, NVwZ 1998, 196).

    Hätte aber nach herrschender Meinung der Antrag auf Zulassung der Berufung nur dann Aussicht auf Erfolg haben können, wenn sämtliche Voraussetzungen für die Prüfungszulassung erfüllt gewesen wären, war das Oberverwaltungsgericht jedenfalls verfassungsrechtlich nicht gehalten, dem Antragsteller vor Erlass der angegriffenen Entscheidung mitzuteilen, dass es diese auch auf im erstinstanzlichen Urteil nicht berücksichtigte Gesichtspunkte stützen wolle (vgl. zur einfachrechtlichen Lage: SächsOVG, Beschluss vom 15. Dezember 1997 ­ 1 S 259/97, SächsVBl. 1998, S. 140; VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 21. April 1997 ­ 8 S 667/97, DVBl. 1997, 1327; OVG Berlin, Beschluss vom 19. August 1997 ­ 8 SN 295/97, NVwZ 1998, 197 [198]).

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Rechtsprechung
   VGH Baden-Württemberg, 25.03.1997 - 1 S 599/97   

Volltextveröffentlichungen (2)

Verfahrensgang

  • VG Freiburg, 31.01.1997 - 4 K 2093/96
  • VGH Baden-Württemberg, 25.03.1997 - 1 S 599/97

Zeitschriftenfundstellen

  • ESVGH 47, 315 (Ls.)
  • NJW 1998, 259 (Ls.)
  • VBlBW 1997, 193 (Ls.)
  • DVBl 1997, 1327
  • DÖV 1997, 648
  • NVwZ 1997, 693



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Wird zitiert von ... (17)  

  • VGH Baden-Württemberg, 15.02.2001 - 13 S 964/00  

    Kein Vertretungszwang für Antrag auf Zulassung der Beschwerde wegen Versagung von

    Der Antrag auf Zulassung der Beschwerde gegen die Versagung von Prozesskostenhilfe durch das Verwaltungsgericht unterliegt nicht deswegen dem Vertretungszwang nach § 67 Abs. 1 Satz 1 und 2 VwGO, weil die Beschwerde nach § 146 Abs. 4 VwGO im Prozesskostenhilfeverfahren der Zulassung bedarf (wie VGH Baden-Württemberg, Beschlüsse vom 20.10.1998 - 9 S 2359/98 -, NVwZ-RR 1999, 149 = DVBl. 1999, 111 = VBlBW 1999, 95 und vom 25.1.2000 - 6 S 2641/99 -, a.A. VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 25.3.1997 - 1 S 599/97 - ESVGH 47, 315 = NVwZ 1997, 693 = DVBl. 1997, 1327).

    Der Senat ist wie der 6. und 9. Senat des erkennenden Gerichtshofs (vgl. dazu die Beschlüsse vom 20.10.1998 - 9 S 2359/98 - NVwZ 1999, 149 = DVBl. 1999, 111 = VBlBW 1999, 95 und vom 25.1.2000 - 6 S 2641/99 -, a.A. der 1. Senat des erkennenden Gerichtshofs vgl. den Beschluss vom 25.3.1997 - 1 S 599/97 - ESVGH 47, 315 = NVwZ 1997, 693 = DVBl. 1997, 1327) der Auffassung, dass nach Versagung von Prozesskostenhilfe durch das Verwaltungsgericht weder der Antrag auf Zulassung der Beschwerde noch ein nachfolgendes Beschwerdeverfahren dem Vertretungszwang des § 67 Abs. 1 Sätze 1 und 2 VwGO unterliegen.

    Die Vorschrift des § 67 Abs. 1 Satz 1 und 2 VwGO über den Vertretungszwang, die bei wörtlichem Verständnis zwar auch den zu stellenden Antrag auf Zulassung der Beschwerde erfasst (vgl. dazu den Beschluss des 1. Senats des erkennenden Gerichtshofs vom 25.3.1997, a.a.O.), ist daher entsprechend einschränkend auszulegen.

  • VGH Baden-Württemberg, 24.09.1997 - 11 S 2162/97  

    Streitwert: Festbetragsregelung im Verfahren über die Zulassung der Beschwerde

    Für den Antrag auf Zulassung der Beschwerde gegen einen Beschluß des Verwaltungsgerichts besteht der in VwGO § 67 Abs. 1 normierte Vertretungszwang auch dann, wenn mit dem Beschluß ein Antrag auf Prozeßkostenhilfe abgelehnt worden ist (So auch VGH Mannheim, 1997-03-25, 1 S 599/97, NVwZ 1997, 693).

    Nach den §§ 67 Abs. 1 S. 2, 146 Abs. 4 VwGO gilt dieser Vertretungszwang auch für den Antrag auf Zulassung der Beschwerde gegen die Ablehnung eines Antrags auf Bewilligung von Prozeßkostenhilfe und Beiordnung eines Rechtsanwalts durch das Verwaltungsgericht (VGH Bad.-Württ., Beschlüsse vom 25.3.1997, NVwZ 1997, S. 693, und vom 11.9.1997 - 11 S 1964/97).

  • VGH Baden-Württemberg, 20.10.1998 - 9 S 2359/98  

    Kein Anwaltszwang für Antrag auf Zulassung der Beschwerde gegen Versagung von

    Entgegen VGH Mannheim, 1997-03-25, 1 S 599/97, DVBl 1997, 1327; OVG Hamburg, 1998-02-05, Bs IV 171/97, NJW 1998, 2547; Vergleiche VGH Mannheim, 1998-03-30, 7 S 376/98, NVwZ 1998, 647.
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