Rechtsprechung
   VGH Baden-Württemberg, 12.07.2010 - 1 S 349/10   

Volltextveröffentlichungen (5)

  • openjur.de

    Skinheadkonzert als Versammlung; polizeiliches Einschreiten/Auflösung

  • Justiz Baden-Württemberg

    Skinheadkonzert als Versammlung; polizeiliches Einschreiten/Auflösung

  • Landesrecht Baden-Württemberg

    Art 8 Abs 1 GG, § 1 Abs 1 VersammlG, § 5 Nr 4 VersammlG, § 13 Abs 1 S 1 Nr 4 VersammlG, § 1 PolG BW, § 3 PolG BW, § 113 Abs 1 S 4 VwGO
    Skinheadkonzert als Versammlung; polizeiliches Einschreiten/Auflösung

mehr
  • kohlhammer.de
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Behandlung des Konzerts einer rechtsextremistischen Skinheadband als Versammlung wegen dem typischerweise zugrundeliegenden Zweck der Rekrutierung neuer Anhänger und deren ideologischer Festigung; Zulässigkeit der Auflösung eines Skinheadkonzerts zur Bekämpfung nicht versammlungsspezifischer Gefahren wie einer Brandgefahr auf der Grundlage der polizeilichen Generalklausel; Berücksichtigung des hohen Rangs der von Art. 8 GG geschützten Versammlungsfreiheit bei der Anwendung der polizeilichen Generalklausel

Kurzfassungen/Presse (5)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Skinheadkonzerte

  • wkdis.de (Pressemitteilung)

    Auflösung eines Skinhead-Konzerts aus feuerpolizeilichen Gründen gerechtfertigt

  • vghmannheim.de (Pressemitteilung)

    Auflösung eines Skinhead-Konzerts aus feuerpolizeilichen Gründen gerechtfertigt

mehr
  • lto.de (Kurzinformation)

    Der Rekrutierung von Anhängern dienendes Skinhead-Konzert ist als Versammlung zu behandeln


  • Vor Ergehen der Entscheidung:


  • vghmannheim.de (Pressemitteilung - vor Ergehen der Entscheidung)

    Öffentliche Verhandlung: "Auflösung einer Skinheadveranstaltung in Geislingen"

Sonstiges

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des VGH Mannheim vom 12.07.2010, Az.: 1 S 349/10 (Verbot eines Skinheadkonzerts)" von RegDir Klaus Weber, original erschienen in: KommJur 2011, 107 - 115.

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • ESVGH 61, 185
  • VBlBW 2010, 468
  • DVBl 2010, 1254
  • DÖV 2010, 866



Kontextvorschau:





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (4)  

  • VGH Baden-Württemberg, 11.10.2012 - 1 S 36/12  

    Gehsteigberatung

    Versammlungen im Sinne des Art. 8 GG sind demnach örtliche Zusammenkünfte mehrerer Personen zu gemeinschaftlicher, auf die Teilhabe an der öffentlichen Meinungsbildung gerichteten Erörterung oder Kundgebung (vgl. BVerfG, Beschl. v. 24.10.2001 - 1 BvR 1190/90 u.a. - BVerfGE 104, 92 ; BVerfG [Kammer], Beschl. v. 12.07.2001 - 1 BvQ 28 und 30/01 - NJW 2001, 2459 ; Senatsurteil vom 12.06.2010 - 1 S 349/10 - VBlBW 2010, 468).
  • VGH Baden-Württemberg, 25.10.2012 - 1 S 1401/11  

    Tagesbruchgefahr: Keine Haftung des Grundstückseigentümers!

    Geht es um den Schutz besonders hochwertiger Rechtsgüter, wie etwa Leben und Gesundheit von Menschen, so kann auch die entferntere Möglichkeit eines Schadenseintritts ausreichen (vgl. BVerwG, Urt. v. 03.07.2002 - 6 CN 8.01 - BVerwGE 116, 347; Senatsurteile vom 15.11.2007 - 1 S 2720/06 - VBlBW 2008, 134 und vom 12.07.2010 - 1 S 349/10 - VBlBW 2010, 468).
  • VGH Baden-Württemberg, 14.12.2010 - 1 S 338/10  

    Anscheinsstörer; Personenfeststellung; Vorlage eines gültigen Ausweises;

    Ein Vorverfahren i. S. von § 68 VwGO war nicht erforderlich, da dieses seine Aufgabe (Selbstkontrolle der Verwaltung, Zweckmäßigkeitsprüfung) nicht mehr hätte erfüllen können (vgl. BVerwG, Urt. v. 09.02.1967 - I C 49.64 - BVerwGE 26, 161) und eine Widerspruchsentscheidung in der Sache unzulässig gewesen wäre (vgl. BVerwG, Urt. v. 12.04.2001 - 2 C 10.00 - NVwZ 2001, 1288; Senatsurteil vom 12.07.2010 - 1 S 349/10 - VBlBW 2010, 468).

    Ein solches Interesse ist nach einer erledigten polizeilichen Maßnahme dann als berechtigt anzuerkennen, wenn mit ihr ein Eingriff in grundrechtlich geschützte Rechtspositionen verbunden und sie geeignet war, das Ansehen des Betroffenen in der Öffentlichkeit herabzusetzen (vgl. Senatsurteil vom 12.07.2010 - 1 S 349/10 - a.a.O.; BVerwG, Beschl. v. 09.08.1990 - 1 B 94.90 - NVwZ 1991, 270; Kopp/Schenke, VwGO, 16. Aufl., § 113 Rn. 142 m.w.N.; BayVGH, Urt. v. 02.12.1991 - 21 B 90.1066 - BayVBl 1993, 429).

  • VGH Baden-Württemberg, 02.08.2012 - 1 S 618/12  

    Feststellung der Rechtswidrigkeit einer an einen Versammlungsleiter gerichteten

    b) Die Durchführung des mit Einlegung des Widerspruchs eingeleiteten Vorverfahrens war nicht erforderlich, da dieses seine Aufgabe (Selbstkontrolle der Verwaltung, Zweckmäßigkeitsprüfung) nicht mehr hätte erfüllen können (vgl. BVerwG, Urt. v. 09.02.1967 - I C 49.64 - BVerwGE 26, 161) und eine Widerspruchsentscheidung in der Sache unzulässig gewesen wäre (vgl. BVerwG, Urt. v. 12.04.2001 - 2 C 10.00 - NVwZ 2001, 1288; Senatsurteil vom 12.07.2010 - 1 S 349/10 - VBlBW 2010, 468).

    b) Da das Versammlungsgesetz sich für unmittelbar versammlungsbezogene Eingriffe als abschließende Regelung darstellt, die einen Rückgriff auf das allgemeine Polizeirecht und damit auch auf die polizeiliche Generalklausel ausschließt (Dietel/Gintzel/Kniesel, VersammlG, 16. Aufl., § 1 Rn. 193; Senatsurteil vom 12.07.2010, a.a.O.), kommen hier in Ermangelung einer versammlungsrechtlichen Generalermächtigung nur die speziellen Ermächtigungsgrundlagen des Versammlungsgesetzes in Betracht.

Rechtsprechung
   OVG Nordrhein-Westfalen, 02.06.2010 - 13 B 191/10   

Volltextveröffentlichungen (4)

Kurzfassungen/Presse

  • lto.de (Kurzinformation)

    Einstellen eines Disclaimers auf mit Verbotsverfügung belegter Website stellt keine hinreichende Maßnahme der Verbotsbefolgung dar

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • DVBl 2010, 1254
  • DÖV 2010, 87
  • DÖV 2010, 987



Kontextvorschau:





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (12)  

  • OVG Berlin-Brandenburg, 19.05.2011 - 10 B 7.10  

    Nutzungsuntersagung; Hundezwinger; Unterlassungsgebot; Beitreibung von

    Soweit das Verwaltungsgericht die Auffassung vertreten hat, bei einem Verstoß gegen ein Unterlassungsgebot sei für die weitere Vollstreckung entscheidend und hinreichend, dass der Pflichtige nach der jeweiligen Zwangsgeldandrohung während einer Zeit, in welcher das Unterlassungsgebot gelte, gegen dieses verstoßen habe (so auch OVG Bremen, Urteil vom 25. Juni 1970 - I A 6/68, II BA 33/69 -, DVBl. 1971, 282 und Beschluss vom 30. Dezember 1994 - 1 B 109/94 -, juris Rn. 5; OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 21. Dezember 1988 - 7 A 2555/87 -, NVwZ-RR 1990, 17, 18 und Beschluss vom 18. Juli 1996 - 4 E 461/95 -, NVwZ-RR 1997, 764, juris Rn. 6; unter Hinweis auf eine gesetzliche Neuregelung auch Beschluss vom 2. Juni 2010 - 13 B 191/10 -, DVBl. 2010, 1254, juris Rn. 10 f.; OVG Sachsen-Anhalt, Urteil vom 13. März 1996 - 2 L 60/95 -, DÖV 1996, 926, juris Rn. 27 ff.; OVG Saarland, Urteil vom 27. November 2001, a.a.O., Rn. 29 f.; OVG Brandenburg, Beschluss vom 24. März 2004 - 3 B 147/03 -, BA S. 3; Lemke, a.a.O., § 15 VwVG Rn. 19; App/Wettlaufer, a.a.O., § 37 Rn. 27), vermag der Senat dem nicht zu folgen.

    Soweit die Gegenmeinung geltend macht, die späte Befolgung eines Unterlassungsgebots sei kein Fall der Zweckerreichung, weil eine ununterbrochene Beachtung der ausgesprochenen Verpflichtung geschuldet gewesen sei (OVG Saarland, Urteil vom 27. November 2001, a.a.O., Rn. 29; OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 2. Juni 2010, a.a.O., Rn. 13), vermag dies die Zulässigkeit nachträglicher Zwangsvollstreckungsmaßnahmen nicht zu begründen.

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 16.11.2012 - 5 B 530/12  
    vgl. OVG NRW, Beschluss vom 12. Mai 2011 - 2 A 192/10 -, juris, Rn. 19, bezogen auf Unterlassungspflichten siehe auch OVG NRW, Urteil vom 9. Februar 2012 - 5 A 2152/10 -, juris, Rn. 25, Beschluss vom 2. Juni 2010 - 13 B 191/10 -, OVG S.-A., Beschluss vom 4. August 2011 - 2 L 50/10 -, NVwZ-RR 2011, 942; a. A. OVG NRW, Urteil vom 4. Juli 1989 - 13 A 1393/88 -, NVwZ-RR 1990, 444 ff.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 14.07.2011 - 13 B 696/11  

    Landeskasse Düsseldorf darf nicht eine Pfändungsverfügung und

    vgl. OVG NRW, Beschluss vom 2. Juni 2010 - 13 B 191/10 -, juris sowie Urteil vom 30. September 1992 - 4 A 3840/91 -, NWVBl.
mehr

Rechtsprechung
   OVG Nordrhein-Westfalen, 20.05.2010 - 13 B 170/10   

Volltextveröffentlichungen (4)

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • DVBl 2010, 1254
  • DÖV 2010, 948



Kontextvorschau:





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ...  

  • OVG Thüringen, 18.03.2011 - 2 EO 471/09  

    Recht der Landesbeamten; Konkurrentenstreitigkeit, Dokumentationspflicht der

    Es bedarf daher keiner Entscheidung, ob die erstinstanzliche Entscheidung ausnahmsweise - ungeachtet der vom Beschwerdeführer dargelegten Gründe - auch allein wegen der fehlenden Dokumentation der Auswahlentscheidung (vgl. 2 a.) hätte abgeändert werden können oder ob der Senat hieran gemäß § 146 Abs. 4 Satz 6 VwGO gehindert gewesen wäre (vgl. zur Abänderungsbefugnis bei offensichtlichen Fehlern: Thüringer OVG, Beschluss vom 11. Februar 2003 - 3 EO 387/02 - ThürVGRspr 2003, 173; Hessischer VGH, Beschluss vom 18. Januar 2006 - 5 TG 1493/05 - DÖV 2006, 1055; OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 20. Mai 2010 - 13 B 170/10 - DVBl 2010, 1254; vgl. auch Kopp/Schenke, VwGO, Kommentar, 16. Auflage, § 146 Rn. 43 a. E.; Meyer-Ladewig/Rudisile in: Schoch/Schmidt-Aßmann/Pietzner, VwGO, Loseblattkommentar, Stand Mai 2010, § 146 Rn. 15 m. w. N.).
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht