Rechtsprechung
   OVG Niedersachsen, 29.04.1998 - 4 L 5876/96   

Volltextveröffentlichungen (3)

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BSHG § 68 Abs. 6 § 68a § 69a; SGB XI § 15 § 17
    Sozialhilferecht: Zeitaufwand bei der Abgrenzung der Pflegestufen nach § 69a Abs. 1 bis 3 BSHG

  • Jurion(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Pflegestufe; Pflege; Pflegebedürftigkeit

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Verfahrensgang

  • VG Hannover, 23.09.1996 - 3 A 906/96
  • OVG Niedersachsen, 29.04.1998 - 4 L 5876/96

Zeitschriftenfundstellen

  • FEVS 49, 175



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Wird zitiert von ... (7)  

  • OVG Schleswig-Holstein, 31.07.2001 - 2 L 126/01  
    Maßgeblich für die Feststellung des Umfangs der Pflegebedürftigkeit sind die erforderlichen Leistungen der Grundpflege und nicht die tatsächlich erbrachten Pflegeleistungen (im Anschluss an OVG Niedersachsen, 12.04.2000 - 4 L 161/00 -, FEVS 52, 33 ff.; 29.4.1998 - 4 L 5876/96 -, FEVS 49, 175 ff.).

    Damit ist ein zeitlicher Mindestaufwand verbindlich definiert, ohne den zumindest im Regelfall Schwerpflegebedürftigkeit nicht vorliegt (OVG Niedersachsen, 29.04.1998 - 4 L 5876/96 -, FEVS 49, 175 ff.).

    Maßgeblich für die Feststellung des Umfangs der Pflegebedürftigkeit sind die erforderlichen Leistungen der Grundpflege und nicht die tatsächlich erbrachten Pflegeleistungen (OVG Niedersachsen, 12.04.2000 - 4 L 161/00 -, FEVS 52, 33 ff.; 29.4.1998 - 4 L 5876/96 -, FEVS 49, 175 ff.).

  • VG Sigmaringen, 06.09.2001 - 6 K 263/00  

    Aufstockendes Pflegegeld - Leistungsausschluss; Bindungswirkung der

    Damit besteht die Bindungswirkung gemäß § 68a BSHG auch dann, wenn die Entscheidung der Pflegekasse überwiegend auf dem zeitlichen Pflegeeinsatz der Pflegepersonen beruht (so: LPK, a.a.O. § 68a BSHG RdNr. 5; Fichtner, a.a.O., § 68a BSHG RdNr. 2; Schellhorn/Jirasek/Seipp, § 68a BSHG RdNr. 7, § 68 RdNr. 34; vgl. auch OVG Niedersachsen, Urteil vom 29.04.1998 - 4 L 5876/96 -, FEVS 49, 175).

    Dies würde zur Gefahr schwer nachvollziehbarer unterschiedlicher Einschätzungen des Grades der Pflegebedürftigkeit führen und die Absicht des Gesetzgebers vereiteln, den Pflegebegriff möglichst weitgehend zu vereinheitlichen (vgl. Schellhorn/Jirasek/Seipp, a.a.O., § 68a BSHG RdNr. 7; zur Entstehungsgeschichte der Vorschriften vgl. OVG Niedersachsen, Urteil vom 29.04.1998, a.a.O. unter Hinweis auf BT-Drs. 12/5262).

  • LSG Baden-Württemberg, 29.08.2013 - L 7 SO 2971/09  
    Das folgt aus der Bestimmung des § 61 Abs. 6 SGB XII (in der hier maßgeblichen Fassung des Gesetzes zur Einordnung des Sozialhilferechts in das SGB vom 27. Dezember 2003 ), welche auf die Richtlinien der Pflegekassen nach § 17 SGB XI verweist (vgl. H. Schellhorn in Schellhorn/Schellhorn/Hohm, SGB XII, 18. Auflage, § 64 Rdnr. 7; Meßling in jurisPK-SGB XII, § 64 Rdnrn. 8, 25 ; Krahmer/Sommer in LPK-SGB XII, 9. Auflage, § 64 Rdnr. 1; ferner schon OVG Niedersachsen FEVS 49, 175); demnach sind die zur Bestimmung der Merkmale der Pflegebedürftigkeit erlassenen Pflegebedürftigkeits-Richtlinien (hier in der Fassung vom 11. Mai 2006; abrufbar unter www.gkv-spitzenverband.de/.../richtlinien.../richtlinien.../PflRi_110506_Genehmigung.pdf) entsprechend anzuwenden.
  • OVG Niedersachsen, 12.04.2000 - 4 L 161/00  

    Feststellung des Umfangs der Pflegebedürftigkeit;; Arztbesuch;

    Hierzu hat der Senat in seinem 29. April 1998 (4 L 5876/96, FEVS Bd. 49 S. 175) ausgeführt, dass zwar grundsätzlich nur solche Hilfen im Bereich der Mobilität der pflegebedürftigen Person im Sinne des § 69 a Abs. 2 BSHG erforderlich seien, die im Zusammenhang mit den sonstigen Verrichtungen des täglichen Lebens stünden und die demgemäß regelmäßig innerhalb der Wohnung stattfänden, dass Ausnahmen aber in dem Maße zulässig seien, in dem die (weitere) Bewegung wegen der jeweiligen Behinderung (medizinisch) geboten sei.
  • VG Düsseldorf, 02.06.2005 - 11 K 7837/03  
    vgl. OVG Lüneburg, Urteil vom 29. April 1998 - 4 L 5876/96 -, FEVS 49, 175; Krahmer in: LPK-BSHG, 6. Aufl., § 69a Rdnr. 2; Schellhorn/Schellhorn, Bundessozialhilfegesetz - Kommentar, 16. Aufl., § 69a Rdnr. 5a. .
  • OVG Schleswig-Holstein, 17.07.2006 - 2 O 18/06  
    Nach überwiegender Auffassung ist damit ein zeitlicher Mindestaufwand verbindlich definiert, ohne den zumindest im Regelfall Schwerpflegebedürftigkeit i.S.d. § 69 a Abs. 2 BSHG nicht vorliegt (OVG Niedersachsen, 29.04.1998 - 4 L 5876/96 -, FEVS 49, 175, 177 m.w.N.; Krahmer in: LPK-BSHG, 6. Aufl., § 69 a Rdnr. 2 f.; Lachwitz in: Fichtner [Hrsg.] BSHG, 2. Aufl., § 69 a Rdnr. 1).
  • VG Hannover, 06.03.2003 - 7 A 2284/01  

    Berücksichtigung von Spaziergängen und Arztbesuchen beim Pflegeaufwand;

    Damit ist ein zeitlicher Mindestaufwand verbindlich definiert, ohne den - zumindest im Regelfall - Schwerpflegebedürftigkeit im Sinne des § 69a Abs. 2 BSHG nicht vorliegt (vgl. OVG Niedersachsen, 29.04.1998 - 4 L 5876/96 -, FEVS 49, 175).

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