Rechtsprechung
| BVerwG, 28.11.1985 - 5 C 64.82 |
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Kurzfassungen/Presse
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BAföG § 7
Zeitschriftenfundstellen
- FamRZ 1986, 397
- NVwZ 1986, 563
Wird zitiert von ... (21)
- BVerfG, 24.08.2005 - 1 BvR 309/03
Erfolgreiche Verfassungsbeschwerde gegen Verweigerung von BAföG nach …
Als förderungsunschädlich galt grundsätzlich der Wechsel von einem so genannten Parkstudium in ein Wunschstudium, in dem ein Student nicht sofort einen Platz erhalten hatte (vgl. BVerwG, FamRZ 1986, S. 397 [398]; Tz. 7.3. 12 f. BAföGVwV). - OVG Nordrhein-Westfalen, 14.03.2000 - 8 A 1242/98 Ungeachtet der Zweckverfehlung ist die Begründung von Mitgliedschaftsrechten aus der Immatrikulation im Falle des Klägers zu missbilligen, weil er - wie jeder Studierende - mit Immatrikulation und Rückmeldung konkludent die Erklärung abgibt, ein (Vollzeit-)Studium (oder jedenfalls ein studium generale) betreiben bzw. fortsetzen zu wollen (vgl. auch § 64 Abs. 7 Satz 1 UG NRW), vgl. BVerwG, Urteil vom 28. November 1985 - 5 C 64.82 -, FamRZ 1986, S. 397; Urteil vom 3. Juni 1988 - 5 C 59.85 -, FamRZ 1989, S. 216 (217); Urteil vom 6. November 1990 - 5 B 110.90 -, Buchholz 436.96, § 3 BAföG Nr. 21, obwohl seine Erklärung unter den genannten Voraussetzungen wissentlich falsch ist.
Die mit der Immatrikulation und der periodischen Rückmeldung (§ 64 Abs. 7 UG NRW) konkludent abgegebene Erklärung, ein Studium der bezeichneten Fachrichtungen betreiben zu wollen, die nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts regelmäßig ein verlässliches Beweisanzeichen für die Aufnahme einer entsprechenden Ausbildung ist, vgl. BVerwG, Urteil vom 28. November 1985 - 5 C 64.82 -, FamRZ 1986, S. 397; Urteil vom 3. Juni 1988 - 5 C 59.85 -, FamRZ 1989, S. 216 (217); Urteil vom 6. November 1990 - 5 B 110.90 -, Buchholz 436.96, § 2 BAföG Nr. 21, trifft im Falle des Klägers nach den gegebenen tatsächlichen Umständen nicht zu.
vgl. BVerwG, Urteil vom 28. November 1985 - 5 C 64.82 -, FamRZ 1986, S. 397; Urteil vom 3. Juni 1988, a.a.O.; Urteil vom 6. November 1990 - 5 B 110.90 -, Buchholz 436.96, § 3 BAföG Nr. 21.
- BVerwG, 22.06.1989 - 5 C 42.88
D
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- LSG Nordrhein-Westfalen, 27.08.2012 - L 19 AS 525/12
Grundsicherung für Arbeitsuchende
Bei einer Hochschulausbildung begründet der Auszubildende seine Zugehörigkeit zu der Universität durch die Immatrikulation, die ihrerseits die Einschreibung in eine bestimmte Fachrichtung notwendig macht (BVerwG Urteil vom 28.11.1985 - BVerwG 5 C 64/82 = FamRZ 1986, 397). - BVerwG, 05.12.1991 - 5 C 58.88
BAföG BAföG (1983) § 7 Abs. 2 Satz 2, § 7 Abs. 3
Kontextvorschau leider nicht verfügbar - BVerwG, 26.09.2002 - 5 C 15.01
Anrechnung von Studienleistungen bei Fachrichtungswechsel aus wichtigem Grund; …
Nach dieser Rechtsprechung war ein Förderungsanspruch nach einem Fachrichtungswechsel erst dann ausgeschlossen, wenn ein vorangegangenes (Park-)Studium länger als vier Semester gedauert hatte (vgl. Urteil vom 22. Juni 1989 - BVerwG 5 C 42.88 - ); im Rahmen der Interessenabwägung bei der Prüfung der Voraussetzungen eines "wichtigen Grundes" war die Anrechenbarkeit von Studienleistungen aus einem Parkstudium auf das Wunschstudium zu berücksichtigen, wenn sich dadurch die Semesterzahl dieses Studiums verminderte (vgl. etwa Urteil vom 28. November 1985 - BVerwG 5 C 64.82 - ; Urteil vom 16. Mai 1990 - BVerwG 5 C 9.87 - ). - BVerwG, 08.03.1990 - 5 C 30.87
Wichtiger Grund für einen Fachrichtungswechsel - Parkstudium
Dabei kann offenbleiben, ob diese Zuordnung im Hinblick auf das Urteil des erkennenden Senats vom 28. November 1985 - BVerwG 5 C 64.82 - (Buchholz 436.36 § 7 BAföG Nr. 50 = FamRZ 1986, 397 ) mit dem Berufungsgericht darauf gestützt werden kann, daß der Kläger in dem genannten Semester die Übung "Physikalisches Praktikum für Mediziner" besucht und insoweit an einer Studienveranstaltung teilgenommen hat, die sich auf sein Wunschstudium bezog.Auch wenn dieser Argumentation nicht gefolgt werden könnte, etwa deshalb, weil nach den Erkenntnissen der Vorinstanz die Dauer des Wunschstudiums durch die Anrechnung der in dem Physikalischen Praktikum erbrachten Studienleistungen - anders als in dem in dem Urteil BVerwG 5 C 64.82 entschiedenen Fall - nicht verkürzt wurde, wäre davon auszugehen, daß es sich bei dem politikwissenschaftlichen Studium des Klägers um ein Parkstudium gehandelt hat.
- BVerwG, 27.05.1988 - 5 B 151.87 Kontextvorschau leider nicht verfügbar
- BVerwG, 03.06.1988 - 5 C 59.85
BAföG § 2 Abs. 5 S. 1 Hs.2
Kontextvorschau leider nicht verfügbar - BSG, 22.03.2012 - B 4 AS 102/11 R
Grundsicherung für Arbeitsuchende - Leistungsausschluss für Studenten während …
Bei einer Hochschulausbildung begründet der Auszubildende seine Zugehörigkeit zu der Universität durch die Immatrikulation, die ihrerseits die Einschreibung in eine bestimmte Fachrichtung notwendig macht (BVerwG Urteil vom 28.11.1985 - BVerwG 5 C 64/82, FamRZ 1986, 397). - BVerwG, 16.05.1990 - 5 C 9.87
Begriff des wichtigen Grundes in § 7 Abs. 3 BAföG - Parkstudium
- LSG Nordrhein-Westfalen, 24.05.2012 - L 9 SO 427/10
Sozialhilfe
- BVerwG, 13.06.1989 - 5 B 31.89
- OVG Nordrhein-Westfalen, 24.10.2000 - 16 A 2971/00
"BAföG" trotz späten Fachrichtungswechsels
- BVerwG, 13.11.1987 - 5 B 99.86
- VGH Baden-Württemberg, 05.07.2000 - 7 S 1509/99
Ausbildungsförderung für "Besuch einer im Ausland gelegenen Ausbildungsstätte"
- VGH Hessen, 07.07.1987 - 9 TG 1014/87
Wichtiger Grund iSd BAföG § 7 Abs 3
- BVerwG, 22.06.1989 - 5 C 119.83
- OVG Nordrhein-Westfalen, 29.11.1999 - 16 A 3413/98
- BVerwG, 22.06.1989 - 5 C 23.86
- VGH Baden-Württemberg, 11.09.1992 - 7 S 1462/92
Fachrichtungswechsel iSv BAföG § 7 Abs 3 hier: neue Bundesländer
