Rechtsprechung
   BGH, 25.11.2009 - XII ZB 46/09   

Volltextveröffentlichungen (8)

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  • IWW
  • Deutsches Notarinstitut
  • fr-blog.com

    Anspruch auf Prozesskostenvorschuss gegen neuen Ehepartner

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Prozesskostenvorschussanspruch gegen den neuen Ehegatten für einen Rechtsstreit auf Zugewinnausgleich gegen den früheren Ehegatten; Auslegung des Begriffs "persönliche Angelegenheit"

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Prozesskostenvorschuss für den Zugewinnausgleich gegen den Ex

  • lto.de (Kurzinformation)

    Für einen Anspruch auf Zugewinnausgleich besteht ein Prozesskostenvorschussanspruch gegen den neuen Ehegatten

Sonstiges (2)

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Beschluss vom 25.11.2009, Az.: XII ZB 46/09 (Für einen Anspruch auf Zugewinnausgleich besteht ein Prozesskostenvorschussanspruch gegen den neuen Ehegatten)" von RA/FAFamR Dr. Walter Kogel, original erschienen in: FamRB 2010, 69.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Anmerkung zum Beschluss des BGH v. 25.11.2009 - XII ZB 46/09 (PKV-Pflicht des neuen Ehegatten im Zugewinnausgleichsverfahren)" von Helmut Borth, original erschienen in: FamRZ 2010, 189 - 191.

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 2010, 372
  • MDR 2010, 214
  • FamRZ 2010, 189



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Wird zitiert von ... (14)  

  • BGH, 01.03.2010 - II ZB 1/10  

    Bestellung eines Sonderprüfers bei der IKB

    Vielmehr bezeichnet der Begriff die gesamte, bei Einlegung entsprechender Rechtsmittel auch mehrere Instanzen umgreifende gerichtliche Tätigkeit in einer Sache (BGH, Urt. v. 25. November 2009 - XII ZR 8/08, FamRZ 2010, 192 Tz. 5; Beschl. v. 25. November 2009 - XII ZB 46/09, FamRZ 2010, 189 Tz. 2; OLG Dresden MDR 2010, 104 f.; OLG Düsseldorf FGPrax 2009, 284 f.; OLG Hamm FGPrax 2009, 285 f.; OLG Köln FGPrax 2009, 286 f.; FGPrax 2009, 287, 288; OLG Schleswig FGPrax 2009, 289 (LS); FGPrax 2009, 290 f.; Bahrenfuß, FamFG Einl. Rdn. 69; Horndasch/ Viefhues, Kommentar zum Familienverfahrensrecht Artikel 111 FGG-RG Rdn. 3; MünchKommZPO/Pabst, Artikel 111 FGG-RG Rdn. 16; Meysen/Niepmann, FamFG Artikel 111 FGG-RG Rdn. 3; Musielak/Borth, Familiengerichtliches Verfahren Einl. Rdn. 90; Schulte-Bunert/Weinreich/Schürmann, FamFG 2. Aufl. Artikel 111 FGG-RG Rdn. 24; Demharter, RPfleger 2010, 68; Schnitzler, FF 2010, 17 f.; a.A. Prütting/Helms, FamFG Artikel 111 FGG-RG Rdn. 5; Zöller/Geimer, ZPO 28. Aufl. FamFG Einl. Rdn. 54; ders., FamRB 2009, 386).
  • BAG, 05.11.2012 - 3 AZB 23/12  

    Prozesskostenhilfe - Rechtsschutz durch die Gewerkschaft

    Dies ist nicht der Fall, wenn die Partei zwar selbst bedürftig ist, jedoch gegen einen Dritten Anspruch auf Bevorschussung, etwa aus dem Unterhaltsrecht (vgl. etwa BGH 25. November 2009 - XII ZB 46/09 - Rn. 4, NJW 2010, 372; 10. Juli 2008 - VII ZB 25/08 - Rn. 8, MDR 2008, 1232), oder auf Übernahme der Verfahrenskosten, zB durch eine Rechtsschutzversicherung (vgl. etwa BGH 20. Juni 2006 - VI ZR 255/05 - zu II 1 der Gründe, VersR 2007, 132; 25. April 2006 - VI ZR 255/05 - ZfSch 2006, 503), hat.
  • LG Duisburg, 28.09.2012 - 7 T 130/12  

    Ehegatte Insolvenzeröffnungsverfahren Stundung Unterhalt Verfahrenskosten

    Der Anspruch des Schuldners gegen seinen (hier: getrennt lebenden) Ehegatten auf Zahlung eines Vorschusses für die Kosten des Insolvenzverfahrens ist nicht davon abhängig, dass die Verbindlichkeiten, die Gegenstand des Insolvenzverfahrens sind, im Zusammenhang mit der ehelichen Lebensgemeinschaft stehen (Anschluss BGH, Beschluss vom 25.11.2009 - XII ZB 46/09; entgegen BGH, Beschluss vom 24.07.2003 - IX ZB 539/02).

    Mit dem Amtsgericht ist auch die Kammer der Auffassung, dass die von der Schuldnerin zitierte Rechtsprechung des 9. Zivilsenats des Bundesgerichtshofs (Beschluss vom 24.07.2003 - IX ZB 539/02, NJW 2003, 2910) nach dem Beschluss des 12. Zivilsenats vom 25.11.2009 (XII ZB 46/09, NJW 2010, 372) teilweise überholt ist, auch wenn die letztgenannte Entscheidung nicht speziell die Durchführung eines Insolvenzverfahrens, sondern einen Prozesskostenvorschuss gegen den neuen Ehegatten für einen Zugewinnausgleichsanspruch seines Partners gegen dessen früheren Ehegatten betraf.

    Der leistungsfähige Ehegatte soll den wirtschaftlich schwachen bei der Durchsetzung seiner persönlichen Ansprüche unterstützen (BGH, Beschluss vom 25.11.2009 - XII ZB 46/09, a. a. O.).

    Die Kammer hat gemäß §§ 4 InsO, 574 Abs. 3 S. 1, Abs. 2 ZPO die Rechtsbeschwerde zugelassen, weil die Sache grundsätzliche Bedeutung hat und die Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung im Hinblick auf die divergierenden Entscheidungen des Bundesgerichtshofs vom 24.07.2003 (IX ZB 539/02) und vom 25.11.2009 (XII ZB 46/09) eine Entscheidung des Rechtsbeschwerdegerichts in Gestalt des für Insolvenzsachen zuständigen 9. Zivilsenats des Bundesgerichtshofs erfordert.

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  • OLG Frankfurt, 15.02.2010 - 4 W 85/09  

    Anspruch auf Prozesskostenvorschuss bei persönlicher Angelegenheit

    Nach der Rechtsprechung des BGH (BGHZ 31, 384; NJW 2010, 372, 373) zählen neben den die Person berührenden nicht vermögensrechtlichen Angelegenheiten (wie Vormundschafts-, Pflegschafts-, Betreuungs-, Unterbringungs- und Strafsachen) auch auf vermögensrechtliche Leistungen gerichtete Ansprüche dann zu den persönlichen Angelegenheiten eines Ehegatten, wenn sie ihre Wurzeln in der Lebensgemeinschaft der Ehegatten haben, die auch die wirtschaftliche Existenz der Ehegatten umgreift.

    Schließlich widerspräche eine einschränkende Auslegung dem Grundsatz, dass Familiensolidarität staatlicher Fürsorge vorgeht (Palandt/Brudermüller, § 1360 a Rdnr. 14; BGH NJW 2010, 372, 374).

  • OLG Karlsruhe, 19.02.2010 - 5 WF 28/10  

    Zwangsmittel im Zusammenhang mit einer Umgangsregelung: anwendbares Recht bei

    Nach zwischenzeitlich gefestigter Rechtsprechung (OLG Zweibrücken, Urteil vom 08.01.2010, 2 UF 138/09; OLG Köln, FGPrax 2009, 240; OLG Düsseldorf, FGPrax 2009, 284; BGH, Beschluss vom 25.11.2009, XII ZB 46/09; BGH NJW 2010, 440) ist die Übergangsvorschrift des Art. 111 FGG-ReformG dahin auszulegen, dass sich für Verfahren, die in erster Instanz bis zum Inkrafttreten des FGG-ReformG eingeleitet worden sind, auch die Durchführung des Rechtsmittelverfahrens nach dem bisher geltenden Recht richtet.
  • OLG Dresden, 22.02.2010 - 24 WF 147/10  

    Maßgebliches Verfahrensrecht für die Festsetzung der Vergütung des Vormundes in

    Maßgeblich ist dabei der Zeitpunkt der Verfahrenseinleitung des erstinstanzlichen Verfahrens (mittlerweile st. Rspr. des Bundesgerichtshofs, vgl. nur BGH FamRZ 2010, 189; 192; 196; ausführlich hierzu OLG Dresden, Beschluss vom 20.10.2009, - 3 W 1077/09 -, veröffentlicht bei Juris).
  • OLG Köln, 29.03.2010 - 27 WF 41/10  

    Beschwerdebefugnis des Antragstellers im Prozesskostenhilfeverfahren

    Für das Verfahren ist gem. Artikel 111 Absatz I FGG-RG noch das bis Ende August 2009 geltende Prozessrecht anwendbar, weil der Rechtsstreit vor diesem Zeitpunkt eingeleitet worden ist (vgl. BGH, NJW 2010, 372 ff. Tz 2 mwN, u.a. auf OLG Köln, FGPrax 2009, 241 = FamRZ 2009, 1852).
  • LSG Rheinland-Pfalz, 09.06.2011 - L 1 SO 19/11  

    Prozesskostenvorschuss bei Verfahren vor dem Landessozialgericht

    Zu den persönlichen Angelegenheiten zählen neben den die Person berührenden nicht vermögensrechtlichen Angelegenheiten auch auf vermögensrechtliche Leistungen gerichtete Ansprüche insbesondere dann, wenn sie ihre Wurzeln in der Lebensgemeinschaft der Ehegatten haben, die auch die wirtschaftliche Existenz der Ehegatten umgreift (vgl. Bundesgerichtshof (BGH), Beschluss vom 25.11.2009 - XII ZB 46/09 -, NJW 2010, 372).
  • OLG Jena, 01.03.2010 - 1 UF 29/10  

    Art. 111 Abs. 1 FGG-RG und Beschwerdeverfahren

    Dies gilt auch für das Beschwerdeverfahren (BGH, FamRZ 2010, 189; OLG Stuttgart, OLGR 2009, 872; OLG Düsseldorf, MDR 2009, 1352; OLG Köln, FamRZ 2009, 1852), da es auf die Einleitung des Verfahrens ankommt.
  • OLG Dresden, 14.06.2010 - 23 UF 373/10  

    Wiedereinsetzung; Übergangsrecht; FGG-RG

    Das gilt auch für das Beschwerdeverfahren, auch wenn die angefochtene Entscheidung nach dem 01.09.2010 ergangen ist (vgl. BGH FamRZ 2010, 189; OLG Jena, Beschluss vom 01.03.2010, 1 F 29/10, zitiert nach Juris; KG FÜR 2010, 103; OLG Saarbrücken, Beschluss vom 23.11.2009, zitiert nach Juris; OLG Stuttgart, OLGR 2009, 872; vgl. auch Krause, FÜR 2010, 76).
  • LAG Rheinland-Pfalz, 11.01.2012 - 6 Ta 263/11  

    Ehelicher Prozesskostenvorschussanspruch als vermögenswertes Recht bei der

  • KG, 28.02.2012 - 18 UF 184/09  

    Anordnung eines Betreuungs-Wechselmodells gegen den Willen eines Elternteils

  • OLG Brandenburg, 12.03.2012 - 11 Wx 17/11  

    Nachträgliche Aufhebung der Feststellung der Berufsmäßigkeit der Betreuung

  • OLG Saarbrücken, 24.05.2012 - 6 UF 148/11  

    Maßgeblicher Zeitpunkt für die Bewertung der Vermögens- und

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