Rechtsprechung
   BVerwG, 11.01.2011 - 1 C 23.09   

Volltextveröffentlichungen (5)

  • lexetius.com

    GG Art. 6; AufenthG § 1 Abs. 2 Nr. 1, § 5 Abs. 2, § 6 Abs. 4, § 14 Abs. 1 Nr. 2, § 27 Abs. 1, § 28 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1, § 99 Abs. 1 Nr. 2; FreizügG/EU §§ 1, 2 Abs. 1, § 11 Abs. 2; EMRK Art. 8; AufenthV § 31 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1, § 39 Nr. 3; AEUV Art. 20, 21 Abs. 1; SDÜ Art. 18 Satz 1
    Aufenthaltserlaubnis; Ehegattennachzug zu Deutschen; Einreise; Heirat in Dänemark; drittstaatsangehöriger Ehegatte; Schengen-Visum; Besuchsvisum; nationales Visum; erforderliches Visum; Visumerfordernis; Rechtsanspruch auf Aufenthaltserlaubnis; Nachholung des Visumverfahrens; unionsrechtliches Aufenthaltsrecht; unionsrechtliches Freizügigkeitsrecht; Unionsbürgerschaft; Rückkehrerfälle; Inländerdiskriminierung

  • openjur.de

    Aufenthaltserlaubnis; Ehegattennachzug zu Deutschen; Einreise; Heirat in Dänemark; drittstaatsangehöriger Ehegatte; Schengen-Visum; Besuchsvisum; nationales Visum; erforderliches Visum; Visumerfordernis; Rechtsanspruch auf Aufenthaltserlaubnis; Nachholung des Visumverfahrens; unionsrechtliches Auf

  • Bundesverwaltungsgericht

    GG Art. 6
    Aufenthaltserlaubnis; Ehegattennachzug zu Deutschen; Einreise; Heirat in Dänemark; drittstaatsangehöriger Ehegatte; Schengen-Visum; Besuchsvisum; nationales Visum; erforderliches Visum; Visumerfordernis; Rechtsanspruch auf Aufenthaltserlaubnis; Nachholung des Visumverfahrens; unionsrechtliches Aufenthaltsrecht; unionsrechtliches Freizügigkeitsrecht; Unionsbürgerschaft; Rückkehrerfälle; Inländerdiskriminierung.

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  • Informationsverbund Asyl und Migration (Volltext/Auszüge)

    AufenthV § 39 Nr. 3, AufenthG § 2 Abs. 2 S. 2, AufenthG § 28 Abs. 1 Nr. 1, GG Art. 6, AufenthG 1 Abs. 2 Nr. 1, AufenthG § 5 Abs. 2, AufenthG § 6 Abs. 4, AufenthG § 14 Abs. 1 Nr. 2, AufenthG § 27 Abs. 1, AufenthG § 99 Abs. 1 Nr. 2, FreizügG/EU § 1, FreizügG/EU § 2 Abs. 1, FreizügG/EU § 11 Abs. 2, EMRK Art. 8, AufenthV § 31 Abs. 1 S. 1, AEUV Art. 20, AEUV Art. 21 Abs. 1, SDÜ Art. 18 S. 1
    Ehegattennachzug, Familienzusammenführung, Visumsverfahren, Heirat in Dänemark, Dänemark, Aufenthaltserlaubnis, Aufenthaltserlaubnis aus familiären Gründen, Schengen-Visum, Besuchsvisum, Aufenthaltszweck, Ermessen, Einreise, unerlaubte Einreise, Besuchsvisum, nationales Visum, freizügigkeitsberechtigt, Unionsbürger, Inländerdiskriminierung, Rückkehrfall, Aufenthaltsrecht, Kurzaufenthalt, praktische Wirksamkeit, Dienstleistungsfreiheit, Vertrauensschutz, Beurteilungszeitpunkt, Deutschkenntnisse

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Voraussetzungen eines unionsrechtlichen Aufenthaltsrechts des drittstaatsangehörigen Ehegatten eines deutschen Staatsangehörigen; Bestimmung des erforderlichen Visums i.S.d. § 5 Abs. 2 S. 1 AufenthG; Auslegung des Begriffs der "Einreise" i.S.d. § 39 Nr. 3 Aufenthaltsverordnung (AufenthV); Zeitpunkt der Beurteilung des Vorliegens der Voraussetzungen eines Anspruchs auf Erteilung eines Aufenthaltstitels i.S.d. § 39 Nr. 3 AufenthV

Kurzfassungen/Presse (5)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Das Besuchsvisum und der spätere Ehegattennachzug

  • Bundesverwaltungsgericht (Pressemitteilung)

    Kein visumfreier Ehegattennachzug nach falschen Angaben für Besuchsvisum

  • lto.de (Kurzinformation)

    Nach falschen Angaben für Besuchsvisum kein visumfreier Ehegattennachzug

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  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    Falsche Angaben für Besuchsvisum schließen Möglichkeit zum visumfreien Ehegattennachzug aus - Nicht erste sondern letzte Einreise in Bundesgebiet ist für Aufenthaltserlaubnis entscheidend

  • lto.de (Kurzinformation)

    Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis nach Einreise zu anderem Zweck richtet sich nach Entstehenszeitpunkt der zentralen Anspruchsvoraussetzung

Besprechungen u.ä.

  • Informationsverbund Asyl und Migration (Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Der unionsrechtliche, aber nicht geregelte Anspruch auf Familiennachzug (RA Thomas Oberhäuser; Asylmagazin 2011, S. 223-227)

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • BVerwGE 138, 353
  • FamRZ 2011, 641
  • DÖV 2011, 495
  • NVwZ 2011, 871



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Wird zitiert von ... (40)  

  • VG Arnsberg, 17.01.2012 - 12 L 688/11  
    Ein sog. Rückkehrerfall, in dem das Freizügigkeitsgesetz/EU ausnahmsweise auch auf die Einreise und den Aufenthalt von Familienangehörigen deutscher Staatsangehöriger entsprechende Anwendung finden könnte, vgl. Bundesverwaltungsgericht (BVerwG), Urteil vom 11. Januar 2011 - 1 C 23/09 -, juris, liegt nicht vor.

    vgl. BVerwG, Urteil vom 16. November 2010 - 1 C 17.09 -, juris; BVerwG Urteil vom 11. Januar 2011 - 1 C 23/09 -, juris, jeweils mit Nachweisen zur Rechtsprechung des EuGH.

    vgl. BVerwG, Urteil vom 16. November 2010 - 1 C 17.09 -, juris; BVerwG Urteil vom 11. Januar 2011 - 1 C 23/09 -, juris.

    vgl. BVerwG, Urteil vom 16. November 2010 - 1 C 17/09 -, juris; BVerwG Urteil vom 11. Januar 2011 - 1 C 23/09 -, juris, jeweils mit weiteren Nachweisen.

    vgl. ausführlich BVerwG, Urteil vom 11. Januar 2011 - 1 C 23/09 -, juris.

    vgl. BVerwG, Urteil vom 16. November 2010 - 1 C 17/09 -, juris; BVerwG, Urteil vom 11. Januar 2011 - 1 C 23/09 -, juris.

  • VG Bayreuth, 09.09.2011 - B 1 S 11.559  

    Dänemarkehe; Nachholung des Visumverfahrens zumutbar; keine unzumutbare Härte bei

    Denn in diesem Fall erfordert es die praktische Wirksamkeit des Freizügigkeitsrechts nicht, Drittstaatsangehörigen wie der Antragstellerin zu 1 einen unionsrechtlichen Nachzugsanspruch zuzubilligen (BVerwG, Urteil vom 16.11.2010, Az.: 1 C 17/09, NVwZ 2011, 495/495 f. = InfAuslR 2011, 186/186-188, jeweils Rd.-Nr. 10-15; bestätigt durch Urteil vom 11.01.2011, Az.: 1 C 23/09, NVwZ 2011, 871/872 f., Rd.-Nr. 10-16 und neuestens durch Urteil vom 22.06.2011, Az.: 1 C 11/10, juris, Rd.-Nr. 9).

    Einreise im Sinne dieser Vorschrift ist die letzte Einreise ins Bundesgebiet, hier also die Einreise der Antragstellerin zu 1 nach Deutschland nach der Eheschließung in Dänemark am 26. oder 27.07.2011 (BVerwG, Urt. v. 11.01.2011, Az.: 1 C 23/09, NVwZ 2011, 871/874, Rd.-Nr. 25).

    Diese unterschiedlichen Sanktionen rechtfertigen die unterschiedliche Behandlung von Ehen im Aufenthaltsrecht, je nachdem, ob sie im In- oder im Ausland geschlossen wurden (BVerwG, Urt. v.11.01.2011, NVwZ 2011, 871/875, Rd.-Nr. 27).

    Außerdem führt die Ungleichbehandlung nur dazu, dass das eheliche Zusammenleben verzögert, aber in der Regel nicht verhindert wird (BVerwG, Urt. v. 11.01.2011, NVwZ 2011, 871/876, Rd.-Nr. 31).

    Seine Bedeutung würde geschmälert, wenn bei der Antragstellerin zu 1, aber auch bei anderen Ausländern der Eindruck entstünde, man könne es umgehen, wenn man vollendete Tatsachen schafft und ohne erforderliches Visum einreist (BVerwG, Urt. v. 11.01.2011, NVwZ 2011, 871/876, Rd.-Nr. 34).

  • VGH Bayern, 10.10.2011 - 19 CE 11.1800  

    Aufenthaltserlaubnis für den Ehegatten einer Ausländerin mit

    Mit diesem Tatbestandsmerkmal ist nicht die Einreise in den Schengenraum, sondern die (letzte) Einreise in das Bundesgebiet gemeint; die Vorschrift regelt eine Ausnahme von der nationalen Visumpflicht, wofür keine unionsrechtlichen Vorgaben bestehen (vgl. BVerwG vom 11.1.2011 NVwZ 2011, 871 ff.).

    Dies ist jedoch nicht der Fall, da § 39 Nr. 3 AufenthV auf den Zeitpunkt abstellt, in dem das zentrale Merkmal der jeweiligen Anspruchsnorm erfüllt worden ist, das den Aufenthaltszweck kennzeichnet (BVerwG vom 11.1.2011 a.a.O. unter Bezugnahme unter anderem auf die Beschlüsse des Senats vom 23.12.2008 Az. 19 CS 08.577 und vom 29.9.2009 Az. 19 CS 09.1405), und die im Zentrum des § 30 AufenthG stehende Eheschließung vorliegend vor der Rückreise des Antragstellers aus Dänemark stattgefunden hat.

    Soll das Visumverfahren seine Funktion wirksam erfüllen können, dürfen in die Ermessensausübung auch generalpräventive Aspekte einfließen (BVerwG vom 11.1.2011 a.a.O. unter Bezugnahme auf BVerwG vom 4.9.1986 BVerwGE 75, 20, 23 ff.).

    Diese Vorschriften verpflichten den Gesetzgeber nicht, den Ehegattennachzug unbeschränkt zuzulassen, und stehen einer vorübergehenden Trennung der Eheleute für die übliche Dauer des Visumverfahrens nicht entgegen (BVerwG vom 11.1.2011 a.a.O und vom 16.11.2010 a.a.O.; ebenso - und unter Hinweis auf die kurze Dauer der ehelichen Lebensgemeinschaft und der ungesicherten aufenthaltsrechtlichen Stellung des Ehegatten - Beschluss des Senats vom 29.6.2010 Az. 19 CS 10.447 betreffend die Dänemark-Ehe der Mutter des Antragstellers).

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  • VG Osnabrück, 06.11.2009 - 1 C 13/09  

    Zulassung zum Bachelorstudiengang Psychologie (WS 2009/2010)

    Die Antragsteller stellten - mit Ausnahme der Antragstellerin zu 1 C 13/09 - durch Schreiben vom 27.08.2009 bzw. 28.09.2009 (1 C 18/09), 31.08.2009 (1 C 19/09), 03.09.2009 (1 C 23/09), 10.09.2009 (1 C 29/09), 15.09.2009 (1 C 32/09), 28.09.2009 (1 C 33/09), 29.06.2009 (1 C 34/09), 02.10.2009 (1 C 36/09), 13.09.2009 (1 C 37/09), 13.09.2009 (1 C 40/09), 28.09.2009 (1 C 46/09), 30.09.2009 (1 C 47/09) und 30.09.2009 (1 C 48/09) bei der Antragsgegnerin jeweils einen Antrag auf außerkapazitäre Zulassung.

    Die Antragsteller haben am 26.08.2009 (1 C 13/09), 31.08.2009 (1 C 18/09), 31.08.2009 (1 C 19/09), 03.09.2009 (1 C 23/09), 29.09.2009 (1 C 29/09), 05.10.2009 (1 C 32/09), 07.10.2009 (1 C 33/09), 07.10.2009 (1 C 34/09), 07.10.2009 (1 C 36/09), 09.10.2009 (1 C 37/09), 13.10.2009 (1 C 40/09), 22.10.2009 (1 C 46/09), 22.10.2009 (1 C 47/09) und 28.10.2009 (1 C 48/09) Anträge auf vorläufigen Rechtsschutz mit der Begründung gestellt, dass die Antragsgegnerin ihre tatsächlich vorhandene Kapazität im Studiengang "Psychologie" (Bachelor) nicht ausgeschöpft habe.

    Die Antragsteller zu 1 C 13/09, 1 C 18/09, 1 C 19/09, 1 C 23/09, 1 C 29/09, 1 C 32/09, 1 C 46/09, 1 C 47/09 und 1 C 48/09 beantragen jeweils (sinngemäß) ,.

  • VG Würzburg, 15.02.2012 - W 7 S 11.1216  

    Voraussetzungen Ehegattennachzug zu Deutsch; Vorabzustimmung

    Auch geht insoweit der Antragsgegner in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts zu Recht von der Anwendbarkeit des AufenthG aus (vgl. hierzu nur BVerwG BVerwGE 138, 353; BVerwG NVwZ 2012, 52).

    Die Ausnahmeregelung des § 39 Nr. 3 AufenthV liegt nicht vor, da bei der letzten Einreise in die Bundesrepublik Deutschland die Ehe bereits bestand und somit die Voraussetzungen eines Anspruchs auf Erteilung eines Aufenthaltstitels nicht erst nach der Einreise entstanden sind (siehe hierzu nur BVerwG BVerwGE 138, 353 Ls. 3).

    Soll das Visumverfahren als wichtiges Steuerungsinstrument der Zuwanderung (vgl. BT-Drs 15/420 S. 70) seine Funktion wirksam erfüllen können, dürfen in die Ermessensausübung auch generalpräventive Aspekte einfließen (BVerwG BVerwGE 138, 353; BVerwGE 75, 20/23 f.).

  • VG Würzburg, 31.08.2012 - W 7 S 12.677  

    Familiennachzug; Nachholung des Visumverfahrens

    Die Behörde geht insoweit in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts zu Recht von der Anwendbarkeit des Aufenthaltsgesetzes aus (vgl. BVerwGE 138, 353; BVerwG, NVwZ 2012, 52).

    Die Ausnahmeregelung des § 39 Nr. 3 AufenthV liegt nicht vor, da bei der letzten Einreise in die Bundesrepublik Deutschland die Ehe bereits bestand und somit die Voraussetzungen eines Anspruchs auf Erteilung eines Aufenthaltstitels nicht erst nach der Einreise entstanden sind (BVerwGE 138, 353, Leitsatz 3).

    Soll das Visumsverfahren als wichtiges Steuerungsinstrument der Zuwanderung (vgl. BT-Drs. 15/420, S. 70) seine Funktion wirksam erfüllen können, dürfen in die Ermessensausübung auch generalpräventive Aspekte einfließen (BVerwGE 138, 353; BVerwGE 75, 20, BayVGH vom 10.05.2012 Az.: 19 CS 12.493).

  • VG Augsburg, 13.08.2012 - Au 6 S 12.988  

    Albanische Staatsangehörige; Aufenthaltserlaubnis zum Ehegattennachzug;

    Welches Visum als das erforderliche angesehen wird, bestimmt sich maßgeblich nach dem Aufenthaltszweck, der mit der im Bundesgebiet beantragten Aufenthaltserlaubnis verfolgt wird (BVerwG vom 16.11.2010 Az. 1 C 17.09 RdNr. 19; vom 11.1.2011 Az. 1 C 23/09 RdNr. 20).

    Bei dem beabsichtigten Daueraufenthalt kommt es für die Frage, ob die Voraussetzungen für die Erteilung eines Aufenthaltstitels erst nach der Einreise entstanden sind, entscheidend auf die letzte Einreise in das Bundesgebiet, nicht auf die letzte Einreise in den Schengen-Raum an (BVerwG vom 11.1.2011 a.a.O. RdNr. 25; BayVGH vom 18.5.2009 Az. 10 CS 09.853 RdNr. 19).

  • VG Bayreuth, 14.09.2011 - B 1 S 11.527  

    Dänemarkehe; früheres indisches Scheidungsurteil nicht legalisiert; Nachholung

    Da die Antragstellerin vor der Einreise aus Dänemark in das Bundesgebiet geheiratet hat, sind nicht alle für den Anspruch auf Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis wesentlichen Voraussetzungen erst nach der (letzten) Einreise entstanden, sondern insbesondere die zentrale Voraussetzung der Eheschließung mit dem aufenthaltsberechtigten Ehemann schon vorher (vgl. insbesondere BVerwG vom 11.1.2011 in NVwZ 2011, 871 und vom 16.11.2010 in NVwZ 2011, 495 = InfAuslR 2011, 186; BayVGH vom 12.8.2011 Az. 19 CS 11.1245 zu VG Bayreuth vom 6.5.2011 Az. B 1 S 11.62, vom 28.6.2011 Az. 19 CS 11.1143 zu VG Bayreuth vom 19.4.2011 Az. B 1 S 11.131, vom 10.11.2010 Az. 10 CS 10.2115, vom 29.6.2010 Az. 19 CS 10.447, vom 12.1.2010 Az. 10 CS 09.2705 und vom 29.9.2009 Az. 19 CS 09.1405).

    Schließlich kann die Antragstellerin die Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis auch nicht etwa darauf stützen, dass sie Ehefrau eines Unionsbürgers ist, weil ihr Ehemann nicht im dafür maßgeblichen Sinne von seinem Freizügigkeitsrecht Gebrauch gemacht hatte (vgl. insbesondere BVerwG vom 22.6.2011 Az. 1 C 11.10 und vom 11.1.2011 a.a.O.).

  • VG Augsburg, 11.01.2012 - Au 6 K 12.11  

    Usbekische Staatsangehörige; Aufenthaltserlaubnis zum Ehegattennachzug; Einreise

    Welches Visum als das erforderliche angesehen wird, bestimmt sich maßgeblich nach dem Aufenthaltszweck, der mit der im Bundesgebiet beantragten Aufenthaltserlaubnis verfolgt wird (BVerwG vom 16.11.2010 Az. 1 C 17.09 RdNr. 19; vom 11.1.2011 Az. 1 C 23/09 RdNr. 20).

    Bei dem beabsichtigten Daueraufenthalt kommt es für die Frage, ob die Voraussetzungen für die Erteilung eines Aufenthaltstitels erst nach der Einreise entstanden sind, entscheidend auf die letzte Einreise in das Bundesgebiet, nicht auf die letzte Einreise in den Schengen-Raum an (BVerwG vom 11.1.2011 a.a.O. RdNr. 25; BayVGH vom 18.5.2009 Az. 10 CS 09.853 RdNr. 19).

  • VG Augsburg, 18.01.2012 - Au 6 S 11.1824  

    Vietnamesische Staatsangehörige; Aufenthaltserlaubnis zum Ehegattennachzug;

    Welches Visum als das erforderliche angesehen wird, bestimmt sich maßgeblich nach dem Aufenthaltszweck, der mit der im Bundesgebiet beantragten Aufenthaltserlaubnis verfolgt wird (BVerwG vom 16.11.2010 Az. 1 C 17.09 RdNr. 19; vom 11.1.2011 Az. 1 C 23/09 RdNr. 20).

    Bei dem beabsichtigten Daueraufenthalt kommt es für die Frage, ob die Voraussetzungen für die Erteilung eines Aufenthaltstitels erst nach der Einreise entstanden sind, entscheidend auf die letzte Einreise in das Bundesgebiet, nicht auf die letzte Einreise in den Schengen-Raum an (BVerwG vom 11.1.2011 a.a.O. RdNr. 25; BayVGH vom 18.5.2009 Az. 10 CS 09.853 RdNr. 19).

  • VGH Baden-Württemberg, 14.09.2011 - 11 S 2438/11  

    Einreise eines Staatsangehörigen eines für Kurzaufenthalte von der Visumspflicht

  • OVG Niedersachsen, 07.04.2011 - 11 ME 72/11  

    Nachzug sonstiger Familienangehöriger (§ 36 Abs. 2 Satz 1 AufenthG)

  • VG Düsseldorf, 13.07.2011 - 22 K 3024/11  

    Rückwirkung Vertrauensschutz Eheliche Lebensgemeinschaft Trennungswille

  • OVG Hamburg, 26.10.2011 - 5 Bs 158/11  

    Aufenthaltserlaubnis zum Familiennachzug; Regelerteilungsvoraussetzung des

  • OVG Berlin-Brandenburg, 03.08.2011 - 2 S 44.11  

    Beschwerde; Anordnung der aufschiebenden Wirkung; Aufenthaltserlaubnis;

  • OVG Niedersachsen, 18.08.2011 - 4 ME 160/11  

    Fortgeltungsfiktion des § 81 Abs. 4 AufenthG

  • OVG Sachsen, 11.11.2011 - 3 A 862/10  

    Zum Vorliegen einer Scheinehe (im Einzelfall hier verneint)

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 24.04.2012 - 18 B 1572/11  

    Vorliegen der Voraussetzungen für die Erteilung einer Bescheinigung gem. § 5 Abs.

  • VG Regensburg, 24.04.2012 - RO 9 K 11.01164  

    Reist eine mit einem deutschen Staatsangehörigen verheiratete Ausländerin zum

  • VG Bayreuth, 14.08.2012 - B 4 S 12.609  

    Statthaftigkeit des Antrags nach § 80 Abs. 5 VwGO; Familiennachzug zu

  • VG Düsseldorf, 15.08.2012 - 22 L 1220/12  
  • VG Augsburg, 19.09.2012 - Au 6 K 12.559  

    Fehlen des erforderlichen nationalen Visums

  • VG Augsburg, 19.09.2012 - Au 6 K 12.564  

    FG Nürnberg - Fehlen des erforderlSTRE201270960

  • VG Augsburg, 19.09.2012 - Au 6 K 12.557  

    Fehlen des erforderlichen nationalen Visums

  • VG Augsburg, 19.09.2012 - Au 6 K 12.562  

    Fehlen des erforderlichen nationalen Visums

  • OVG Berlin-Brandenburg, 10.11.2011 - 2 B 11.10  

    Visum; Begründung einer gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaft mit einem

  • VG München, 21.07.2011 - M 12 K 11.1848  

    Serbischer Staatsangehöriger; Kindernachzug; alleiniges Personensorgerecht;

  • VG München, 16.09.2011 - M 12 S 11.2839  

    Familiennachzug; Sprachkenntnisse; Visumverfahren; Ausweisungsgrund

  • VG München, 06.10.2011 - M 12 K 11.3685  

    Aufenthaltserlaubnis; Ehegattennachzug; Sprachkenntnisse; Visumerfordernis

  • VG Ansbach, 04.01.2012 - AN 5 S 11.02262  

    Ablehnung der Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis nach Heirat in ... und

  • VG München, 19.03.2012 - M 10 S 12.533  

    Aufenthaltserlaubnis zum Ehegattennachzug; Visumsverstoß; Zumutbarkeit der

  • VG Augsburg, 11.05.2012 - Au 6 S 12.565  

    Fehlen des erforderlichen nationalen Visums; Geschäftsführertätigkeit bei einer

  • VG Augsburg, 11.05.2012 - Au 6 S 12.558  

    Fehlen des erforderlichen nationalen Visums; Geschäftsführertätigkeit bei einer

  • VG Augsburg, 11.05.2012 - Au 6 S 12.561  

    Fehlen des erforderlichen nationalen Visums; Geschäftsführertätigkeit bei einer

  • VG Augsburg, 11.05.2012 - Au 6 S 12.563  

    Fehlen des erforderlichen nationalen Visums

  • VG München, 05.07.2012 - M 12 K 12.2298  

    Aufenthaltserlaubnis zum Ehegattennachzug; Visumsverstoß; Ausweisungsgrund;

  • VG Ansbach, 14.02.2011 - AN 5 S 10.02563  

    Einreise mit Schengenvisum zu Besuchszwecken und erneute Einreise ohne

  • VG Ansbach, 07.03.2011 - AN 19 S 10.02641  

    Versagung eines Aufenthaltstitels zum Zweck der Führung einer ehelichen

  • VG München, 27.07.2011 - M 12 S 11.1590  

    Aufenthaltserlaubnis; Familiennachzug; Visumverstoß

  • VG München, 27.09.2011 - M 25 S 11.2834  

    Keine Visumbefreiung bei Heirat vor Einreise

Rechtsprechung
   BFH, 11.01.2011 - VI B 60/10   

Volltextveröffentlichungen (5)

  • lexetius.com

    Trennungsbedingte Umgangskosten sind keine außergewöhnliche Belastung - Besetzungsrüge

  • openjur.de

    Trennungsbedingte Umgangskosten sind keine außergewöhnliche Belastung; Besetzungsrüge

  • Bundesfinanzhof

    Trennungsbedingte Umgangskosten sind keine außergewöhnliche Belastung - Besetzungsrüge

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  • IWW
  • rechtsportal.de

    Abziehbarkeit von Aufwendungen eines Elternteils für Besuche des von ihm getrennt lebenden Kindes als außergewöhnliche Belastung; Außergewöhnlichkeit der Aufwendungen für einen Familienrechtsstreit; Zuordnung des Umgangsrechts zum "Kernbereich menschlichen Lebens"

Kurzfassungen/Presse (2)

  • arbeit-familie.de (Kurzmitteilung)

    Das Umgangsrecht und die liebe Steuer

  • lto.de (Kurzinformation)

    Typischer Lebensführung entsprechende Aufwendungen für Besuch des getrennt lebenden Kindes sind nicht abzugsfähig

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • FamRZ 2011, 641



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Wird zitiert von ... (3)  

  • BFH, 15.05.2012 - VI B 111/11  

    Trennungsbedingte Umgangskosten des barunterhaltspflichtigen Elternteils sind

    Dieser Rechtsprechung hat sich der VI. Senat des BFH angeschlossen (z. B. Urteil in BFH/NV 2009, 1111, und Beschluss vom 11. Januar 2011 VI B 60/10, BFH/NV 2011, 876).
  • FG Rheinland-Pfalz, 12.09.2011 - 5 K 2011/10  

    Besuchsfahrten zu Kindern als außergewöhnliche Belastung

    In seinem Beschluss vom 11. Januar 2011 führt der BFH schließlich aus (BFH-Beschluss vom 11. Januar 2011, VI B 60/10, BFH/NV 2011, 876), dass Umgangskosten nicht als außergewöhnliche Belastungen abzugsfähig sind.
  • FG Rheinland-Pfalz, 19.01.2012 - 4 K 1270/09  

    Aufwendungen für einen Telearbeitsplatz im häuslichen Arbeitszimmer sind in

    Der BFH hat mit Beschluss vom 11. Januar 2011 VI B 60/10 (BFH/NV 2011/876) klargestellt, dass es für die Frage der steuerlichen Berücksichtigung von Umgangsaufwendungen nicht darauf ankommt, ob der zum Barunterhalt verpflichtete Elternteil nicht sorgeberechtigt oder mit-sorgeberechtigt ist.

Rechtsprechung
   OLG Nürnberg, 21.10.2010 - 11 UF 1262/10   

Volltextveröffentlichungen (4)

  • openjur.de

    Ost-West-Versorgungsausgleich: Gesamtausgleich der in den alten und neuen Bundesländern erworbenen Anwartschaften bei einem Ausgleichswert der Entgeltpunkte (Ost) unter der Bagatellgrenze; Bemessung des Verfahrenswerts

  • BAYERN | RECHT

    § 18 Abs 1 VersAusglG, § 50 Abs 1 FamGKG
    Ost-West-Versorgungsausgleich: Gesamtausgleich der in den alten und neuen Bundesländern erworbenen Anwartschaften bei einem Ausgleichswert der Entgeltpunkte (Ost) unter der Bagatellgrenze; Bemessung des Verfahrenswerts

  • rechtsportal.de

    Berücksichtigung von Entgeltpunkten und Entgeltpunkten Ost in der gesetzlichen Rentenversicherung bei Durchführung des Versorgungsausgleichs

  • rechtsportal.de

    Berücksichtigung von Entgeltpunkten und Entgeltpunkten Ost in der gesetzlichen Rentenversicherung bei Durchführung des Versorgungsausgleichs

Kurzfassungen/Presse

  • lto.de (Kurzinformation)

    Ausgleich von Entgeltpunkten und Entgeltpunkten Ost hat im Rahmen der Bagatellanrechte durch Berechnung anhand addierten Kapitalwertes zu erfolgen

Verfahrensgang

  • AG Neumarkt/Oberpfalz, 05.08.2010 - 4 F 639/09
  • OLG Nürnberg, 21.10.2010 - 11 UF 1262/10

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 2011, 620
  • FamRZ 2011, 641



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Wird zitiert von ... (8)  

  • OLG Brandenburg, 11.03.2011 - 9 UF 19/11  

    Ausgleich geringfügiger Anrechte in der Rentenversicherung und der

    Hier stellen die in der gesetzlichen Rentenversicherung erworbenen Entgeltpunkte und Entgeltpunkte (Ost) separate Anrechte im Sinne des § 50 FamGKG dar (OLG Nürnberg, NJW 2011, 620).

    Anm. Rehbein, jurisPR-FamR 12/2010 Anm. 4; OLG Oldenburg, - 14 UF 96/10 - Beschl. v. 07.09.2010; OLG Koblenz, - 11 UF 403/10 - Beschl. v. 21.07.2010; OLG Nürnberg - 11 UF 1262/10 - Beschl. v. 21.10.2010; OLG Dresden, FamRB 2011, 40, 41; Bergner, NJW 2010, 3269, 3272), schließt sich der Senat hinsichtlich der Notwendigkeit der Differenzierung auch für die Bagatellfälle der ausführlich begründeten Ansicht des 3. Familiensenats des Brandenburgischen OLG (Beschl. v. 12.01.2011 - 15 UF 136/10, zit. nach juris) an.

  • OLG Frankfurt, 07.11.2011 - 5 UF 217/11  

    Anwendungsbereich des § 18 I oder II VersAusglG

    2011, 5 UF 278/10, FamFR 2011, S. 469; OLG Jena, B. v. 4.11.2010, 2 UF 349/10; OLG München, FamRZ 2011, S. 1062; OLG Nürnberg, NJW 2011, S. 620, 11; Bergner, NJW 2010, S. 3269, S. 3270 und wohl auch Borth, FamRZ 2010, S. 1210, S. 1212; a. A. OLG Düsseldorf, FamRZ 2011, S. 348; OLG Stuttgart, NJW 2010, S. 3312).

    Auf der Grundlage der obigen Erwägungen zu § 18 Abs. 2 VersAusglG liegt es näher, die Regelung des § 18 Abs. 1 VersAusglG zur Geringfügigkeit der Differenz von Ausgleichswerten jedenfalls dann nicht auf einen Teil der beiderseitigen ehezeitlichen Anrechte in der gesetzlichen Rentenversicherung anzuwenden, wenn die Differenz der Summe der korrespondierenden Kapitalwerte aller beidseitigen Ausgleichswerte von (Teil-) Anrechten in der gesetzlichen Rentenversicherung den Grenzwert übersteigt (vgl. OLG Nürnberg, FamRZ 2011, S. 641 und OLG Hamburg, FamRZ 2011, S. 1403).

  • OLG Hamburg, 10.01.2011 - 2 UF 63/10  

    Bagatellausgleich im Versorgungsausgleichsverfahren: Stufenprüfung bezüglich des

    Für die Frage, ob bei einem Zusammentreffen von Entgeltpunkten und Entgeltpunkten (Ost) der Ausgleich der Anrechte gemäß § 18 VersAusglG auszuschließen ist, ist deshalb auf die zusammengezählten Kapitalwerte abzustellen (OLG Nürnberg, Beschluss vom 21.10.2010, 11 UF 1262/10, zitiert nach juris).
mehr
  • OLG Brandenburg, 12.01.2011 - 15 UF 136/10  

    Durchführung des Versorgungsausgleichs bei Ost- und Westanrechten in der

    nach juris; OLG Nürnberg - 11 UF 1262/10 - Beschl. v. 21.10.2010, Zit.
  • OLG Brandenburg, 11.04.2011 - 15 UF 145/10  

    Verhältnis der Ausnahme vom Versorgungsausgleich wegen Geringfügigkeit der

    nach juris; OLG Nürnberg - 11 UF 1262/10 - Beschl. v. 21.10.2010, Zit.
  • OLG Brandenburg, 10.05.2011 - 9 UF 35/09  

    Aussetzung der Entscheidung über den Versorgungsausgleich wegen teilweiser

    Ferner ist zu berücksichtigen, dass eine getrennte Wertfestsetzung für die Entgeltpunkte und Entgeltpunkte (Ost) in der gesetzlichen Rentenversicherung zu erfolgen hat (OLG Nürnberg, FamRZ 2011, 641; OLG Jena, FamRZ 2011, 38; OLG Stuttgart, FamRZ 2010, 2098; OLG Brandenburg, Beschl. v. 12.01.2011 - 15 UF 136/10).
  • OLG Hamm, 28.06.2011 - 2 UF 62/10  
    Sie sind aufgrund ihrer - bislang noch vorhandenen - unterschiedlichen Werthaltigkeit als verschiedenartige Bezugsgrößen i. S. d. § 5 I VersAusglG zu behandeln und daher getrennt voneinander auszugleichen (vgl. auch: OLG Celle, FamRZ 2010, 979, 980; OLG Nürnberg NJW 2011, 620).
  • OLG Hamm, 24.10.2011 - 4 UF 158/11  

    Ausgleich mehrerer Anrechte in der gesetzlichen Rentenversicherung;

    Denn aus ihnen wird bei Eintritt des Versorgungsfalls für jeden Ehegatten ein sich zwar aus unterschiedlichen Entgeltpunkten zusammensetzendes, letztlich aber einheitliches Rentenanrecht in der gesetzlichen Rentenversicherung (OLG Schleswig, a.a.O.; OLG Oldenburg in NJW-RR 2011, 1087; OLG Hamburg in FamRZ 2011, 1403; OLG Dresden in FamRZ 2010, 1804; OLG Koblenz, Beschluss vom 21.07.2010, Az. 11 UF 403/10 [zitiert nach juris]; OLG Nürnberg in NJW 2011, 620; OLG Celle in FamRZ 2010, 979; Bergner in NJW 2010, 3269).

Rechtsprechung
   OLG Karlsruhe, 23.12.2010 - 18 UF 251/10   

Volltextveröffentlichungen

  • rechtsportal.de

    Begriff der Gleichartigkeit von Anrechten i.S. von § 18 Abs. 1 VersAusglG

Kurzfassungen/Presse

  • lto.de (Kurzinformation)

    Keine Gleichartigkeit von Anrechten aus Zusatzversorgung des öffentlichen Dienstes und betrieblicher Altersversorgung außerhalb des öffentlichen Dienstes

Verfahrensgang

  • AG Konstanz, 07.10.2010 - 3 F 202/09
  • OLG Karlsruhe, 23.12.2010 - 18 UF 251/10

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW-RR 2011, 809
  • FamRZ 2011, 641



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Wird zitiert von ... (5)  

  • OLG Karlsruhe, 18.05.2012 - 18 UF 324/11  

    Zur Beschwer des Versorgungsträgers bei unterschiedlicher Behandlung

    Denn die Antragstellerin verfügt lediglich über Anrechte in der gesetzlichen Rentenversicherung und einer öffentlich-rechtlich organisierten Zusatzversorgungskasse, die mit dem betrieblichen Versorgungsanrecht des Antragsgegners jeweils nicht gleichartig sind (vgl. Borth, a.a.O., Rn. 630; OLG Karlsruhe NJW-RR 2011, 809).

    Auch der Umstand, dass die Antragstellerin über ein - nicht gleichartiges - Versorgungsanrecht bei einer öffentlich-rechtlichen Zusatzversorgungskasse mit einem korrespondierenden Kapitalwert von 3.202,79 EUR verfügt, rechtfertigt den Ausgleich des bei der Beschwerdeführerin bestehenden Versorgungsanrechts, welches mit einem Ausgleichswert von 1.804,53 EUR deutlich unterhalb der o.g. Bagatellgrenze liegt, nicht (vgl. zu einem ähnlich gelagerten Fall: OLG Karlsruhe NJW-RR 2011, 809).

  • OLG Frankfurt, 16.01.2012 - 5 UF 381/10  

    Versorgungsausgleich: Beschwerdebefugnis des Versorgungsträgers

    Die Versorgungsträger haben nämlich neben eigenen finanziellen Belangen auch die Gesetzmäßigkeit der Festlegung zukünftig von ihnen zu erbringender Versorgungsleistungen zu wahren (OLG Saarbrücken, Beschl. vom 10.08.2011, 6 UF 82/11, mit zustimmender Besprechung Schwamb, FamFR 2011, 468; OLG Karlsruhe, FamRZ 2011, 641; OLG Frankfurt, Beschl. vom 19.12.2011, 5 UF 245/11).
  • OLG Frankfurt, 19.12.2011 - 5 UF 245/11  

    Beschwerdebefugnis privater Versorgungsträger

    Die Versorgungsträger haben nämlich neben eigenen finanziellen Belangen auch die Gesetzmäßigkeit der Festlegung zukünftig von ihnen zu erbringender Versorgungsleistungen zu wahren (OLG Saarbrücken, Beschl. vom 10.08.2011, 6 UF 82/11, mit zustimmender Besprechung Schwamb, FamFR 2011, 468; OLG Karlsruhe, FamRZ 2011, 641; ebenso bereits zu dem bis 31.08.2009 geltenden Recht: BGH, NJW 2003, 3772, für die Beschwerdebefugnis privater Versorgungsträger).
mehr
  • OLG Köln, 03.02.2012 - 4 UF 263/11  

    Ausschluss des Versorgungsausgleichs hinsichtlich einzelner Anrechte wegen

    Ausreichend ist eine strukturelle Übereinstimmung in den wesentlichen Fragen wie beispielsweise Leistungsspektrum, Finanzierungsarten und Anpassung von Anwartschaften und laufenden Versorgungen (vgl. OLG Karlsruhe FamRZ 2011, 641 unter Hinweis auf Bundestagsdrucksache 16/11903 S. 54 und 16/10144, S. 55; Ruland, Versorgungsausgleich, 5. Kapitel, Rz. 512 f.).
  • OLG Frankfurt, 16.02.2012 - 5 UF 381/10  

    Ausschluss wegen; Beschwerdebefugnis; Beschwerdeberechtigung; Geringfügigkeit;

    Die Versorgungsträger haben nämlich neben eigenen finanziellen Belangen auch die Gesetzmäßigkeit der Festlegung zukünftig von ihnen zu erbringender Versorgungsleistungen zu wahren (OLG Saarbrücken, Beschl. vom 10.08.2011, 6 UF 82/11, mit zustimmender Besprechung Schwamb, FamFR 2011, 468; OLG Karlsruhe, FamRZ 2011, 641 ; OLG Frankfurt, Beschl. vom 19.12.2011, 5 UF 245/11).
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