Rechtsprechung
   BGH, 15.05.1997 - I ZR 10/95   

Volltextveröffentlichungen (5)

  • Jurion

    Verletzung des Wettbewerbsrechts durch Werbeanzeigen - Gefühlsbetonte Werbung - Meinungsäußerungsfreiheit im Wettbewerbsrecht - Anforderungen an Bestimmtheit von Klageantrag - Sittenwidriges Wettbewerbsverhalten - Absicht zur Förderung des Wettbewerbs

  • werbung-schenken.de

    Politikerschelte

    UWG § 1; HWG § 4
    Gefühlsbetonte Werbung; Pflichtangaben

  • archive.org

    Politikerschelte

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    "Politikerschelte"; Sittenwidrigkeit einer mit einer Politikerschelte verbundenen Imagewerbung; Werbung für namensidentisches Arzneimittel

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • lexetius.com (Pressemitteilung)

    Imagewerbung der Togalwerke erlaubt

  • rechtsanwalt.com (Kurzinformation)

    Politikerschelte in Anzeigenwerbung

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 1998, 604
  • ZIP 1997, 1604
  • MDR 1998, 360
  • GRUR 1997, 761
  • afp 1997, 905



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Wird zitiert von ... (30)  

  • BGH, 29.04.2010 - I ZR 202/07  

    Erinnerungswerbung im Internet

    Zusätzliche Angaben führen nur dann aus dem Anwendungsbereich des § 4 Nr. 6 HWG heraus, wenn sie einen in medizinischer Hinsicht relevanten Inhalt aufweisen (BGH, Urt. v. 9.6.1982 - I ZR 87/80, GRUR 1982, 684, 685 - Arzneimittel-Preisangaben; Urt. v. 15.5.1997 - I ZR 10/95, GRUR 1997, 761, 765 = WRP 1997, 940 - Politikerschelte; BGH GRUR 1998, 591 - Monopräparate).

    (2) Das Charakteristische der Werbeanzeigen beschränkt sich aber - anders als das Berufungsgericht gemeint hat - auch nicht auf die Bewerbung des konkreten Präparats, sondern erstreckt sich auf andere Arzneimittel (vgl. BGH GRUR 1997, 761, 763 - Politikerschelte; GRUR 2000, 438, 441 - Gesetzeswiederholende Unterlassungsanträge).

  • BGH, 06.07.2006 - I ZR 145/03  

    Kunden werben Kunden

    Es handelt sich nicht um eine bloße Unternehmenswerbung, sondern um eine den Verboten des Heilmittelwerbegesetzes unterfallende Werbung für konkrete, identifizierbare Produkte (zur Abgrenzung vgl. BGH, Urt. v. 17.6.1992 - I ZR 177/90, GRUR 1992, 871 - Femovan; Urt. v. 15.5.1997 - I ZR 10/95, GRUR 1997, 761, 765 = WRP 1997, 940 - Politikerschelte).
  • BGH, 26.03.2009 - I ZR 213/06  

    Festbetragsfestsetzung

    Für die Anwendung der Vorschriften des Heilmittelwerbegesetzes reicht es nach dessen Schutzzweck aus, dass die betreffende Maßnahme neben anderen Zwecken auch auf den Absatz eines oder mehrerer bestimmter Arzneimittel gerichtet ist (vgl. BGH GRUR 1983, 393, 394 - Novodigal/temagin; BGH, Urt. v. 15.5.1997 - I ZR 10/95, GRUR 1997, 761, 765 = WRP 1997, 940 - Politikerschelte).

    Die Meinungsäußerung als solche rechtfertigt daher nicht die Beurteilung, der Verstoß gegen § 4 Abs. 3 Satz 1 HWG sei trotz des hohen Schutzgutes der Gesundheit der Verbraucher nicht geeignet, den Wettbewerb zum Nachteil der Verbraucher i.S. des § 3 UWG 2004 nicht nur unerheblich zu beeinflussen (vgl. auch BGH GRUR 1997, 761, 765 - Politikerschelte).

  • BGH, 27.06.2002 - I ZR 86/00  

    Kontostandsauskunft

    Bei einer objektiv auf den Wettbewerb bezogenen Handlung eines Wirtschaftsunternehmens gilt eine tatsächliche Vermutung für ein Handeln zu Zwecken des Wettbewerbs (vgl. BGHZ 136, 111, 117 - Kaffeebohne; BGH, Urt. v. 25.6.1992 - I ZR 60/91, GRUR 1992, 707, 708 = WRP 1992, 770 - Erdgassteuer; Urt. v. 22.4.1993 - I ZR 75/91, GRUR 1993, 761, 762 = WRP 1993, 619 - Makler-Privatangebot; Urt. v. 15.5.1997 - I ZR 10/95, GRUR 1997, 761, 763 = WRP 1997, 940 - Politikerschelte).
  • BGH, 13.02.2003 - I ZR 41/00  

    Schachcomputerkatalog

    Denn die auf Förderung des eigenen oder fremden Wettbewerbs gerichtete Absicht braucht nicht der alleinige und auch nicht der wesentliche Beweggrund der Handlung zu sein, solange sie nicht hinter anderen Beweggründen völlig zurücktritt (st. Rspr.; BGH, Urt. v. 15.5.1997 - I ZR 10/95, GRUR 1997, 761, 763 = WRP 1997, 940 = NJW 1998, 604 - Politikerschelte; Urt. v. 6.12.2001 - I ZR 14/99, GRUR 2002, 987, 993 = WRP 2002, 956 - Wir Schuldenmacher, m.w.N.).
  • OLG Stuttgart, 30.07.2009 - 2 U 4/09  

    Wettbewerbsverstoß: Arzneimittelwerbung auf Lastkraftwagen; Abgrenzung zur

    Bei direkten Hinweisen auf namentlich genannte bestimmte oder sonst unzweideutig kenntlich gemachte Arzneimittel ist allerdings regelmäßig eine der Absatzförderung dieser Mittel dienende und damit produktbezogene Werbung anzunehmen (BGH GRUR 1983, 393, 394; vgl. ferner etwa BGH GRUR 1992, 871, 872 - Fermovan - und GRUR 1997, 761, 765 - Politikerschelte ).

    Da - wovon auch die Beklagte ausgeht (Berufungsbegründung S. 2, Bl. 150) - § 4 Abs. 6 Satz 2 HWG eine abschließende Legaldefinition der "Erinnerungswerbung" enthält und diese beschränkt auf die Bezeichnung des Arzneimittels nach § 4 Abs. 1 Nr. 2, die wahlweise mit Name, Firma oder Marke des pharmazeutischen Unternehmens oder (nur bei der Monopräparaten) mit der Angabe des Wirkstoffs verbunden werden kann, sind zusätzliche Angaben in Werbeanzeigen freistellungsschädlich, wenn es sich um Angaben medizinisch-relevanten Inhalts handelt, wie zum Beispiel auch die Benennung des Arzneimittels in seiner therapeutischen Wirkung (BGH GRUR 1982, 684, 685 - Arzneimittel-Preisangaben ; BGH GRUR 1997, 761, 765 - Politikerschelte ).

    Verstöße gegen den Schutz der Gesundheit dienenden Vorschriften sind jedoch in aller Regel erheblich (BGH GRUR 1997, 761, 765 - Politikerschelte ; BGH GRUR 2005, 778, 780 - Atemtest ; Hefermehl/Köhler/Bornkamm a.a.O., 26. Aufl., § 3 Rdnr. 79 und § 11 Rdnr. 11.58 a).

  • OLG Hamburg, 25.03.2010 - 3 U 126/09  

    Wettbewerbsverstoß: Bonusangebote der niederländischen Versandapotheke DocMorris

    Einbezogen in den Anwendungsbereich des § 7 HWG ist allerdings nur die produktbezogene Werbung, nicht aber eine allgemeine Firmen-, Unternehmens- oder Imagewerbung, die nur dem Ansehen des Unternehmens allgemein dient (BGH GRUR 1997, 761, 765 - Politikerschelte).
  • BGH, 05.12.2002 - I ZR 115/00  

    Stellenanzeige

    Eine solche Imagewerbung, die nicht hinter der Suche nach Arbeitskräften zurücktritt und geeignet ist, den Aussagegehalt der Stellenanzeigen zu beeinflussen, muß wegen ihrer Werbewirkung mit den Regeln des lauteren Wettbewerbs vereinbar sein (vgl. BGH, Urt. v. 6.7.1995 - I ZR 110/93, GRUR 1995, 595, 596 = WRP 1995, 682 - Kinderarbeit; Urt. v. 15.5.1997 - I ZR 10/95, GRUR 1997, 761, 764 = WRP 1997, 940 - Politikerschelte).
  • OLG Koblenz, 25.04.2006 - 4 U 1587/05  

    Fehlende Angabe zur Aufsichtsbehörde im Impressum

    Von der Erheblichkeit der Wettbewerbsbeeinträchtigung zum Nachteil der Verbraucher ist regelmäßig auszugehen, wenn Rechtsgüter von besonders hohem Rang, wie etwa die Gesundheit, betroffen sind (BGH, GRUR 1995, 419, 422 - Knoblauchkapseln; GRUR 1997, 761, 765 - Politikerschelte; GRUR 2001, 176, 178 - Myalgien; jew. m.w.N.).
  • BGH, 26.06.1997 - I ZR 53/95  

    Fachliche Empfehlung III - Mitgliederzahl; HWG - Irreführung/Wirksamkeit; HWG -

    Im Streitfall läßt schon die Beeinträchtigung des hohen Schutzgutes der Gesundheit die festgestellten Verstöße gegen das HWG als eine wesentliche Beeinträchtigung erscheinen (vgl. BGH, Urteil vom 19.1.1995 - I ZR 209/92, GRUR 1995, 419, 422 - Knoblauchkapseln; Urteil vom 15.5.1997 - I ZR 10/95, WRP 1997, 940, 946 - Politikerschelte).
  • KG, 11.04.2008 - 5 U 189/06  

    Wettbewerbsrecht: Werbung eines Apothekers mit einem Kundenbindungssystem in Form

  • BGH, 09.10.2008 - I ZR 100/04  

    Schoenenberger Artischockensaft

  • OLG Hamburg, 19.02.2009 - 3 U 225/06  

    Wettbewerbsverstoß einer ausländischen Versandapotheke: Anwendbarkeit deutschen

  • BGH, 09.10.1997 - I ZR 92/95  

    Professorenbezeichnung in der Arztwerbung III - Wesentliche Beeinträchtigung;

  • BGH, 10.07.1997 - I ZR 51/95  

    Unzulässige Werbung mit einem Arzneimittel durch Hinweis auf das Ergebnis eines

  • LG Aachen, 16.03.2006 - 1 O 126/05  
  • OLG München, 02.07.2009 - 29 U 4587/08  

    Unlauterer Wettbewerb: Bonusversprechen einer Versandapotheke für zuzahlungsfreie

  • OLG München, 22.03.2007 - 29 U 5300/06  

    Geld verdienen auf Rezept

  • OLG München, 22.01.2004 - 29 U 4872/03  

    Möglicher Wettbewerbsverstoß bei verdeckter journalistischer Recherche

  • LG München I, 13.08.2008 - 1 HKO 8390/07  

    Wettbewerbsverstoß: Bonusgewährung im grenzüberschreitenden Versandhandel mit

  • OLG Hamburg, 12.07.2012 - 3 U 65/10  

    Irreführung durch Bewerbung älterer Musiktitel ohne Hinweise auf die

  • OLG Stuttgart, 28.07.2000 - 2 U 25/00  

    Wettbewerbswidrigkeit der Werbung bei Muskelaufbaupräparat

  • OLG Hamburg, 06.11.2003 - 3 U 203/02  

    Wettbewerbsverstoß durch Bewerbung eines Arzneimittels für Anwendungsgebiet

  • OLG Hamburg, 11.10.2007 - 3 U 111/07  

    Eindeutigkeit der Einlegung eines Kosten-Widerspruchs - Erinnerungswerbung im

  • LG Bonn, 08.05.2014 - 8 S 19/14  

    Bestimmtheitsgebot eines Klageantrags i.R.d. Zulässigkeit einer Klage (hier:

  • OLG Hamm, 13.12.2001 - 4 U 143/01  

    Anspruch auf Unterlassung wegen der Abgabe einer Unterlassungserklärung;

  • LG Düsseldorf, 09.12.2003 - 4a O 143/03  

    Flaschenaufdruck "Patentierter Wirkstoffkomplex"

  • LG Berlin, 24.04.2007 - 15 O 718/06  

    Einstweiliges Verfügungsverfahren wegen wettbewerbswidriger Werbung einer

  • OLG Hamm, 25.10.2000 - 4 U 112/00  

    Rücknahme von Arzneimitteln und Weiterverteilung durch einen Arzt - rechtmäßig

  • OLG Hamm, 26.10.2000 - 4 U 112/00  
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