Rechtsprechung
   BGH, 10.08.2000 - I ZR 126/98   

Volltextveröffentlichungen (9)

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 2001, 602 (Ls.)
  • NJW-RR 2000, 1640
  • MDR 2001, 641
  • GRUR 2001, 73



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Wird zitiert von ... (30)  

  • BGH, 22.11.2001 - I ZR 138/99  

    Shell.de

    Wie der Senat bereits für die bekannte Marke (BGHZ 138, 349, 351 f. - MAC Dog; BGH, Urt. v. 14.1.1999 - I ZR 149/96, GRUR 1999, 992, 995 = WRP 1999, 931 - BIG PACK; Urt. v. 29.4.1999 - I ZR 152/96, GRUR 2000, 70, 73 = WRP 1999, 1279 - SZENE; Urt. v. 20.10.1999 - I ZR 110/97, GRUR 2000, 608, 610 = WRP 2000, 529 - ARD-1; BGHZ 147, 56, 60 f. - Tagesschau; BGH, Urt. v. 26.4.2001 - I ZR 212/98, GRUR 2002, 167, 171 = WRP 2001, 1320 - Bit/Bud) sowie für geographische Herkunftsbezeichnungen (BGHZ 139, 138, 139 f. - Warsteiner II; BGH, Urt. v. 10.8.2000 - I ZR 126/98, GRUR 2001, 73, 76 = WRP 2000, 1284 - Stich den Buben; Urt. v. 19.9.2001 - I ZR 54/96, GRUR 2002, 160, 161 = WRP 2001, 1450 - Warsteiner III) entschieden hat, ist in dem Anwendungsbereich der jeweiligen Bestimmungen des Markengesetzes für die gleichzeitige Anwendung der §§ 1 und 3 UWG oder des § 823 BGB grundsätzlich kein Raum.
  • BGH, 23.10.2008 - I ZB 48/07  

    POST II

    Zu den angesprochenen Verkehrskreisen gehörten daher auch die Richter des Bundespatentgerichts, die ohne Einholung eines Sachverständigengutachtens die Auffassung des Verkehrs von dem beschreibenden Gehalt des Begriffs "POST" für die beanspruchten Dienstleistungen feststellen konnten (vgl. BGH, Urt. v. 10.8.2000 - I ZR 126/98, GRUR 2001, 73, 75 = WRP 2000, 1284 - Stich den Buben; BGHZ 156, 250, 255 - Marktführerschaft).
  • BVerwG, 18.06.2008 - 3 C 5.08  

    Wein; Weinbezeichnung; geregelte fakultative Angabe; ergänzender traditioneller

    Während das vorherige Weinbezeichnungsrecht nur die Verwendung ausdrücklich zugelassener Bezeichnungen gestattete (sog. Verbotsprinzip), sieht die Verordnung (EG) Nr. 1493/1999 eine Öffnung auch für nicht ausdrücklich zugelassene Angaben vor, sofern die Verwendung nicht missbräuchlich erfolgt (sog. Missbrauchsprinzip; vgl. Hieronimi, WRP 2000, 458; BGH, Urteil vom 10. August 2000 - I ZR 126/98, Stich den Buben - GRUR 2001, 73 = ZLR 2001, 129 Rn. 20).
  • BGH, 28.06.2007 - I ZR 49/04  

    Cambridge Institute

    Zwar hat der Senat angenommen, dass von § 127 Abs. 1 MarkenG nicht der Fall erfasst wird, dass eine geographische Herkunftsangabe nicht zur Bezeichnung von Waren - für Dienstleistungen hat Entsprechendes zu gelten -, sondern in einer Firma Verwendung findet und sich das Verbot gegen eine Benutzung des Firmenbestandteils schlechthin richtet (BGH, Urt. v. 10.8.2000 - I ZR 126/98, GRUR 2001, 73, 76 = WRP 2000, 1284 - Stich den Buben).
  • BGH, 24.09.2013 - I ZR 89/12  

    Matratzen Factory Outlet

    Kommt es auf das Verständnis eines in der Werbung verwendeten Begriffs an, ist im Allgemeinen zusätzlich erforderlich, dass das Verständnis in einem bestimmten Sinne einfach und naheliegend ist und keine Gründe vorliegen, die Zweifel an dem vom Richter angenommenen Verkehrsverständnis wecken können (vgl. BGH, Urteil vom 17. Juni 1999 - I ZR 149/97, GRUR 2000, 239, 240 = WRP 2000, 92 - Last-Minute-Reise; Urteil vom 10. August 2000 - I ZR 126/98, GRUR 2001, 73, 75 = WRP 2000, 1284 - Stich den Buben).
  • BGH, 27.02.2003 - I ZR 25/01  

    Geimeinützige Wohnungsgesellschaft

    a) Das Berufungsgericht ist im Ansatz zutreffend davon ausgegangen, daß der Gebrauch einer Firmenbezeichnung irreführend sein kann, wenn ein Bestandteil der Firmierung geeignet ist, beim Verkehr unzutreffende Vorstellungen über die geschäftlichen Verhältnisse des Unternehmens hervorzurufen (st. Rspr.; vgl. BGHZ 44, 16, 19 - de Paris; BGH, Urt. v. 10.8.2000 - I ZR 126/98, GRUR 2001, 73, 74 = WRP 2000, 1284 - Stich den Buben, jeweils m.w.N.).
  • OLG Hamburg, 25.01.2008 - 5 U 90/07  

    Praxis Aktuell

    Die Beurteilung der Verkehrsauffassung aus eigener Sachkunde des Gerichts setzt im Normalfall die Zugehörigkeit der Richter zum angesprochenen Verkehrskreis und dem Bezug der Angabe auf Gegenstände des allgemeinen Bedarfs weiter voraus, dass es sich bei dem in der Werbung verwendeten Begriff um einen solchen handelt, dessen Verständnis in einem bestimmten Sinn einfach und nahe liegend ist, und dass keine Gründe vorliegen, die Zweifel an dem vom Gericht angenommenen Verkehrsverständnis wecken (BGH WRP 00, 1284, 1287 - Stich den Buben; BGH WRP 00, 92, 93 - Last-Minute-Reisen; BGH GRUR 95, 354, 357 - Rügenwalder Teewurst II; BGH GRUR 84, 457, 468 - Das unmögliche Möbelhaus).

    Selbst wenn zu den beteiligen Verkehrskreise nicht nur Endverbraucher, sondern z.B. auch Wiederverkäufer gehören und diese ferner nicht immer über überragende, Irrtümer von vornherein ausschließende Kenntnisse verfügen, ist das Gericht nicht an eigenen Feststellungen gehindert, wenn nicht ersichtlich ist, dass sich das Verständnis dieser nicht mit Sonderwissen ausgezeichneten Fachkreise von denen der Gruppe der Endverbraucher, zu denen die Mitglieder des Gerichts gehören, unterscheidet (BGH WRP 00, 1284, 1287 - Stich den Buben).

  • BGH, 30.04.2009 - I ZR 45/07  

    Lorch Premium II

    Das Verhalten der Beklagten ist nach § 3 UWG wettbewerbswidrig, wenn die von der Beklagten verwendeten Bezeichnungen "LORCH PREMIUM" und "LINIE PRESTIGE" gegen die geltenden Weinbezeichnungsvorschriften der Europäischen Gemeinschaften verstoßen (vgl. BGH GRUR 2000, 727, 728 - Lorch Premium I; BGH, Urt. v. 10.8. 2000 - I ZR 126/98, GRUR 2001, 73, 74 = WRP 2000, 1284 - Stich den Buben).
  • OVG Rheinland-Pfalz, 11.09.2013 - 8 A 10219/13  

    Irreführung der Bezeichnung einer von einer Weinkellerei abgefüllten Weinschorle

    Diese kann vom Gericht in eigener Sachkunde beurteilt werden, wenn es sich um einen Begriff handelt, dessen Verständnis in einem bestimmten Sinn einfach und naheliegend ist, die Richter selbst zu den angesprochenen Verkehrskreisen gehören und sich die Angabe auf Gegenstände des allgemeinen Bedarfs bezieht (BGH, Urteil vom 10. August 2000 - I ZR 126/98 - NJW-RR 2000, 1640 und juris, Rn. 29).

    Stattdessen gibt das Rücketikett die Beigeladene als Herstellerin des Getränkes an, und zwar ausdrücklich als Weinkellerei (vgl. zum "irrtumsausschließenden" Zusatz "e.G.": BGH, Urteil vom 10. August 2000, a.a.O., juris, Rn. 26).

  • OLG Hamburg, 16.06.2004 - 5 U 162/03  

    Tipp.ag - ein Urteil und seine Folgen

    Die Beurteilung der Verkehrsauffassung aus eigener Sachkunde des Gerichts setzt außer der Zugehörigkeit der Richter zum angesprochenen Verkehrskreis und dem Bezug der Angabe auf Gegenstände des allgemeinen Bedarfs voraus, dass es sich bei dem in der Werbung verwendeten Begriff um einen solchen handelt, dessen Verständnis in einem bestimmten Sinn einfach und nahe liegend ist, und dass keine Gründe vorliegen, die Zweifel an dem vom Gericht angenommenen Verkehrsverständnis wecken (BGH WRP 00, 1284, 1287 - Stich den Buben; BGH WRP 00, 92, 93 - Last-Minute-Reisen; BGH GRUR 95, 354, 357 - Rügenwalder Teewurst II; BGH GRUR 84, 457, 468 - Das unmögliche Möbelhaus).
  • OLG Hamburg, 21.12.2006 - 3 U 77/06  

    Irreführende Arzneimittelwerbung: Gesundheitsbezogene Werbung eines

  • BGH, 23.10.2008 - I ZB 38/07  

    Markenfähigkeit und Verkehrsdurchsetzung des Begriffs "Post)

  • LG Berlin, 05.04.2016 - 103 O 125/15  

    Irreführende Online-Werbung mit dem Begriff "Outlet"

  • OLG München, 11.03.2004 - 29 U 4513/03  

    Regionale Beschränung des Schutzbereichs des Unternehmenskennzeichens einer

  • BGH, 23.10.2008 - I ZB 45/07  

    Markenfähigkeit und Verkehrsdurchsetzung des Begriffs "Post)

  • BGH, 23.10.2008 - I ZB 37/07  

    Markenrechtliche Schutzfähigkeit des Begriffs "POST"

  • BGH, 23.10.2008 - I ZB 49/07  

    Löschung der Marke "POST"; Anforderungen an die Verkehrsdurchsetzung einer Marke

  • OLG Hamburg, 26.05.2005 - 3 U 157/04  

    Irreführung von Apothekern durch den Generika-Namen?

  • VG Trier, 28.11.2012 - 5 K 574/12  

    Der Bezeichnung eines nicht aromatisierten weinhaltigen Getränks als

  • OLG Köln, 07.06.2002 - 6 U 212/01  

    UWG -Recht; Verbraucherrecht; Computerrecht - Gebrauch prioritätsjüngerer

  • OLG Hamburg, 14.07.2005 - 2 Ws 130/05  
  • OVG Rheinland-Pfalz, 10.09.2015 - 8 A 10345/15  

    Verwendung der Bezeichnung "Superior" bei der Etikettierung von Wein als falsche

  • OLG München, 06.06.2002 - 29 U 2131/02  

    Keine Irreführung der angesprochenen Verkehrskreise i.S.d. § 3 UWG durch

  • OLG Jena, 01.12.2009 - 1 Ws 445/09  

    Irreführung durch Kennzeichnung mit der den Gebietsnamen enthaltenden Marke

  • OVG Rheinland-Pfalz, 11.02.2015 - 8 A 10959/14  

    Weinrechtliche Täuschung durch die Verwendung des Ausdrucks "Aperitif" oder

  • OLG Düsseldorf, 09.07.2002 - 20 U 154/01  

    Bezeichnung einer Weiterbildungseinrichtung als Akademie

  • OVG Rheinland-Pfalz, 21.04.2015 - 8 A 10050/15  

    Verbindung des Verbrauchers hinsichtlich der Angabe "Weinkellerei" mit einem den

  • BPatG, 30.04.2014 - 26 W (pat) 68/13  

    Markenbeschwerdeverfahren - Löschungsverfahren - "Lembergerland" - kein

  • LG Nürnberg-Fürth, 21.01.2015 - 3 O 1430/14  

    Irreführung durch Pilzmischung "Bayer. Pilze & Waldfrüchte", wenn die Pilze aus

  • LG Nürnberg-Fürth, 06.04.2005 - 3 O 5814/01  

    Nürnberger Bratwürste nur aus Nürnberg

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