Rechtsprechung
   BGH, 24.10.2002 - I ZR 50/00   

Volltextveröffentlichungen (12)

  • bundesgerichtshof.de PDF
  • Judicialis
  • JurPC

    UWG § 3
    Computerwerbung II

  • Rechtsanwälte Peter

    Computerwerbung II

  • Jurion

    Wettbewerbsverstoß durch eine Werbeanzeige - Hinweis keine Mitnahmegarantie - Unzureichende Bevorratung nach einer Werbeaktion - Irreführungsgefahr trotz Hinweis

  • kanzlei.biz

    Computerwerbung II

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    UWG § 3
    "Computerwerbung II"; Erwartung der sofortigen Mitnahmemöglichkeit

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Zulässige Werbung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

Besprechungen u.ä.

  • ewir-online.de (Entscheidungsbesprechung)

    UWG § 3
    Keine irreführende Werbung für nicht vorrätige Computer bei entsprechendem Hinweis auf Nachbestellmöglichkeit ("Computerwerbung II")

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 2003, 894
  • MDR 2003, 404
  • GRUR 2003, 163
  • K&R 2003, 294



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Wird zitiert von ... (42)  

  • BGH, 19.04.2007 - I ZR 57/05  

    150 % Zinsbonus

    Dies ist dann anzunehmen, wenn davon auszugehen ist, dass der situationsadäquat aufmerksame Verbraucher die aufklärenden Hinweise wahrnimmt (BGH, Urt. v. 24.10.2002 - I ZR 50/00, GRUR 2003, 163, 164 = WRP 2003, 273 - Computerwerbung II; vgl. auch BGH GRUR 2003, 249 - Preis ohne Monitor).

    Da der Grad der Aufmerksamkeit bei dieser Art Werbung für eine Geldanlage erfahrungsgemäß hoch ist, kann im Allgemeinen davon ausgegangen werden, dass der Interessent den Fußnotenhinweis wahrnimmt (vgl. auch BGH GRUR 2003, 163, 164 - Computerwerbung II).

  • BGH, 28.11.2002 - I ZR 110/00  

    Preis ohne Monitor

    Eine irrtumsausschließende Aufklärung kann in solchen Fällen durch einen klaren und unmißverständlichen Hinweis erfolgen, wenn dieser am Blickfang teilhat und dadurch eine Zuordnung zu den herausgestellten Angaben gewahrt bleibt (vgl. BGHZ 139, 368, 376 - Handy für 0, 00 DM; BGH, Urt. v. 17.2.2000 - I ZR 254/97, GRUR 2000, 911, 912 = WRP 2000, 1248 - Computerwerbung I; Urt. v. 24.10.2002 - I ZR 50/00 - Computerwerbung II, zur Veröffentlichung vorgesehen).
  • BGH, 25.01.2007 - I ZR 133/04  

    Testfotos III

    MwSt. I; BGHZ 139, 368, 376 - Handy für 0, 00 DM; BGH, Urt. v. 17.2.2000 - I ZR 254/97, GRUR 2000, 911, 913 = WRP 2000, 1248 - Computerwerbung I; Urt. v. 24.10.2002 - I ZR 50/00, GRUR 2003, 163, 164 = WRP 2003, 273 - Computerwerbung II; Urt. v. 28.11.2002 - I ZR 110/00, GRUR 2003, 249 = WRP 2003, 379 - Preis ohne Monitor).
  • OLG Hamburg, 25.03.2010 - 3 U 108/09  

    Werbung im Internet: Irreführung bei dem Bewerben des Verkaufs von Tickets für

    Vielmehr kann es genügen, den Verbraucher durch einen klaren und unmissverständlichen Sternchenhinweis auf einschränkende Voraussetzungen für die Inanspruchnahme des durch den Blickfang beworbenen Angebotes hinzuweisen (BGH GRUR 1999, 264, 267 - Handy für 0, 00 DM; BGH GRUR 2000, 911, 913 f. - Computerwerbung I; BGH GRUR 2003, 163, 164 - Computerwerbung II; OLG Köln, Urt. v. 26. Juni 2009, 6 U 4/09, Rn. 8 f. - zitiert nach juris; OLG Koblenz GRUR-RR 2009, 262, 263f. - Dankeschön auspacken; OLG Hamm GRUR-RR 2010, 36 - 24 Stunden Lieferservice).

    Eine solche einen Irrtum ausschließende Aufklärung setzt voraus, dass der aufklärende Hinweis an dem Blickfang teilhat und dadurch eine Zuordnung zu den herausgestellten Angaben gewahrt bleibt (BGH GRUR 1999, 264, 267 - Handy für 0, 00 DM; BGH GRUR 2000, 911, 913 f. - Computerwerbung I; BGH GRUR 2003, 163, 164 - Computerwerbung II; OLG Köln, Urt. v. 26. Juni 2009, 6 U 4/09, Rn. 8 f. - zitiert nach juris; OLG Koblenz GRUR-RR 2009, 262, 263f. - Dankeschön auspacken; OLG Hamm GRUR-RR 2010, 36 - 24 Stunden Lieferservice; Hefermehl/Köhler/Bornkamm-Bornkamm, UWG, 27. Aufl. 2009, § 5 Rn. 2.98).

    Dies ist dann anzunehmen, wenn davon auszugehen ist, dass der situationsadäquat aufmerksame Verbraucher die aufklärenden Hinweise wahrnimmt (BGH GRUR 2007, 981, 983 - 150% Zinsbonus; BGH GRUR 2003, 163, 164 - Computerwerbung II).

  • BGH, 18.12.2014 - I ZR 129/13  

    Wettbewerbsverstoß im Möbelhandel: Blickfangwerbung für eine

    Vielmehr kann es genügen, dass es sich um eine Werbung - etwa für langlebige und kostspielige Güter - handelt, mit der sich der Verbraucher eingehend und nicht nur flüchtig befasst und die er aufgrund einer kurzen und übersichtlichen Gestaltung insgesamt zur Kenntnis nehmen wird (vgl. BGH, Urteil vom 24. Oktober 2002 - I ZR 50/00, GRUR 2003, 163, 164 = WRP 2003, 273 - Computerwerbung II; Bornkamm in Köhler/Bornkamm, UWG, 33. Aufl., § 5 Rn. 2.98; Großkomm.UWG/Lindacher, 2. Aufl., § 5 Rn. 105; Fezer/Peifer, UWG, 2. Aufl., § 5 Rn. 226).
  • OLG Düsseldorf, 13.11.2014 - 15 U 71/14  

    Wettbewerbswidrigkeit der Werbeaussage "Zwei Hörgeräte zum Preis von 1"

    Denn wenn ein nachvollziehbares Interesse an einer bestimmten Werbeaussage besteht, so kann es nicht als von vornherein unlauter angesehen werden, wenn der Blickfang nicht sämtliche Einschränkungen enthält, die für das beworbene Angebot in sachlicher, zeitlicher oder persönlicher Hinsicht gelten (zu einer zulässigen sachlichen Einschränkung eines weiter zu verstehenden Blickfangs vgl. BGH, GRUR 2003, 163 - Computerwerbung II, zur Korrigierbarkeit eines falschen Eindrucks vgl. auch BGH, GRUR 2000, 911, 913 f.; BGH, GRUR 2003, 249 f. - Preis ohne Monitor; zur Einschränkung der Zielgruppe des Angebots vgl. OLG Hamm, BeckRS 2011, 18366).

    Eine derart missverständliche, von den angesprochenen Verkehrskreisen nicht als abschließend verstandene Aussage kann aber durch einen entsprechenden Sternchenhinweis korrigiert werden (BGH, GRUR 2003, 163 - Computerwerbung II, BGH, GRUR 2000, 911, 913 f.; BGH, GRUR 2003, 249 f. - Preis ohne Monitor).

    Eine irrtumsausschließende Aufklärung durch einen klaren und unmissverständlichen Hinweis setzt voraus, dass dieser am Blickfang teilhat und dadurch eine Zuordnung zu den herausgestellten Angaben gewahrt bleibt (st. Rspr. des BGH, vgl. GRUR 2006, 164, -166 - Aktivierungskosten II; GRUR 2003, 249 - Preis ohne Monitor; GRUR 2000, 911, 913 f. - Computerwerbung; GRUR 2003, 163, 164 - Computerwerbung II).

    Bei der Beurteilung der Frage, ob eine irrtumsausschließende Aussage am Blickfang teilhat, ist auf das Verständnis des durchschnittlich informierten, verständigen und der Situation, in der er mit der Aussage konfrontiert wird, entsprechend aufmerksamen Durchschnittsverbrauchers abzustellen (BGH, GRUR 2003, 163, 164 - Computerwerbung II).

  • OLG Köln, 10.08.2012 - 6 U 27/12  

    Einzelhandel darf Rabattmarkenaktion nicht vorzeitig abbrechen // Geschäfte

    Die Rechtsprechung zum Vorratsmangel (BGH GRUR 2002, 1095 - "Telefonische Vorratsanfrage"; BGH GRUR 2003, 163 f - "Computerwerbung II") ist indes im vorliegenden Fall nicht anwendbar, weil der Beklagten nicht eine mangelhafte Bevorratung, sondern vorzuwerfen ist, dass sie die Verbraucher durch die ausdrückliche Angabe eines später nicht eingehaltenen Aktionszeitraumes in die Irre geführt hat.
  • OLG Düsseldorf, 28.05.2014 - 15 U 54/14  

    Anforderungen an die Zuordnung einer Preisangabe zu einer Rufnummer

    So sind auch im Rahmen von Blickfangwerbung weitere Produkthinweise in Sternchenauflösungen üblich und werden von der höchstrichterlichen Rechtsprechung und von den Instanzgerichten auch für zulässig gehalten, solange die Hinweise klar und unmissverständlich sind, der Hinweis am Blickfang teilhat und eine Zuordnung zu den herausgestellten Angaben gewahrt bleibt (BGH, NJW 2008, 231 - 150% Zinsbonus; BGH, NJW 2003, 894 - Computerwerbung II; OLG Hamm, BeckRS 2011, 18366, S. 6; OLG Köln, NJOZ 2010, 732), wenn also ein situationsadäquat aufmerksamer Durchschnittsverbraucher sie wahrnimmt (BGH, NJW 2008, 231 - 150% Zinsbonus; BGH, NJW 2003, 894 - Computerwerbung II; BGH, NJW 2008, 1595, 1596 - Umsatzsteuerhinweis).
  • BGH, 17.09.2015 - I ZR 92/14  

    Unzureichende Bevorratung der angepriesenen Ware ist klar und deutlich kenntlich

    Maßgeblich ist insoweit das Verständnis des durchschnittlich informierten, verständigen und situationsadäquat aufmerksamen Durchschnittsverbrauchers (BGH, Urteil vom 24. Oktober 2002 - I ZR 50/00, GRUR 2003, 163, 164 = WRP 2003, 273 - Computerwerbung II; Bornkamm in Köhler/Bornkamm, UWG, 33. Aufl., § 5 Rn. 8.7).
  • OLG Köln, 09.03.2005 - 6 U 197/04  

    UWG -Recht - "Zinsbonus Volltreffer"; Abhängigkeit des Zinssatzes vom

    Enthält die Werbung eine herausgestellte Aussage, darf diese in ihrer Darstellung für sich genommen weder unrichtig noch für den Verkehr missverständlich sein (vgl. BGH GRUR 2000, 911, 913 - "Computerwerbung I"; GRUR 2003, 163, 164 - "Computerwerbung II"; BGH a.a.O. - "Preis ohne Monitor").
  • OLG Stuttgart, 22.11.2007 - 2 U 45/07  

    Wettbewerbsverstoß durch irreführende Werbung: Unklare Bedingungen für einen

  • OLG Hamburg, 27.05.2004 - 3 U 181/03  

    Zur Zulässigkeit werblicher Äußerungen auf dem Mobilfunk-Telefonmarkt

  • OLG Hamburg, 24.01.2008 - 3 U 130/07  

    Klarstellungsgebot in der Werbung bei Angeboten in getrennten Wirtschaftsräumen

  • OLG Stuttgart, 30.06.2005 - 2 U 7/05  

    Unlauterer Wettbewerb: Irreführung, Bevorratung und Bewerbung

  • OLG Hamburg, 17.01.2008 - 3 U 143/07  

    Klarstellungsgebot in der Werbung bei Angeboten in getrennten Wirtschaftsräumen

  • OLG Hamburg, 17.01.2008 - 3 U 142/07  

    Unterlassungsanspruch nach dem Recht der Gleichnamigen: Gestaltung eines

  • OLG Hamm, 27.01.2005 - 4 U 175/04  

    Telekom-Werbung mit 300 Freiminuten war irreführend // Klage von Versatel

  • OLG Stuttgart, 19.07.2007 - 2 U 24/07  

    Irreführende Werbung: Verstoß gegen das Transparenzgebot bei Beschränkung einer

  • OLG Koblenz, 18.03.2009 - 4 U 1173/08  

    Unzulässige Blickfangwerbung als Geschenk für ein Abo (Web.de)

  • OLG Köln, 26.06.2009 - 6 U 4/09  

    Wettbewerbswidrigkeit der Werbung für einen Privatkredit

  • OLG Stuttgart, 20.08.2009 - 2 U 21/09  

    Internetwerbung: Irreführung durch die Aussage "Tierapotheke"

  • OLG Köln, 21.03.2003 - 6 U 130/02  

    Irreführung: "AdvoGarant" für eine Kooperation u.a. von Rechtsanwälten und

  • OLG Hamburg, 24.02.2005 - 3 U 173/04  

    Zur Frage der Wettbewerbswidrigkeit einer Werbung gegenübrer Endverbrauchern für

  • LG Köln, 19.08.2014 - 33 O 245/13  

    Abofalle bei Flirtcafé und Platzierung der Widerrufsbelehrung im Bestellprozess

  • OLG Hamm, 14.02.2012 - 4 U 143/11  

    Aktuelle Aufmachung des unter der Marke Schweppes vertriebenen Produkts

  • OLG Hamm, 10.01.2013 - 4 U 129/12  

    Wettbewerbswidrigkeitder Bewerbung angeblich reduzierter "Eröffnungspreise"

  • OLG Bremen, 05.09.2008 - 2 W 48/08  

    Blickfangwerbung darf nicht objektiv falsch sein / Zur Hinweispflicht

  • OLG Schleswig, 19.03.2014 - 6 U 31/13  

    (Irreführende Werbeaussage bei der Bezeichnung "SMS Flat" für einen auf 3.000 SMS

  • OLG Hamburg, 08.09.2005 - 5 U 159/04  

    Ihr Fernseher kann jetzt mehr

  • OLG Naumburg, 09.09.2010 - 1 U 13/10  

    Wettbewerbsverstoß eines Optikers: Irreführende Zeitungswerbung für eine

  • OLG Hamburg, 30.06.2005 - 3 U 147/04  

    Wettbewerbsrechtliche Zulässigkeit einer Werbeanzeige

  • LG Gießen, 14.07.2015 - 6 O 54/14  

    Werbung mit Weiterleitungs-Telefonnummern kann irreführend sein

  • OLG Düsseldorf, 10.08.2004 - 20 U 16/04  
  • LG Hamburg, 19.12.2006 - 416 O 44/05  
  • OLG Koblenz, 22.12.2010 - 9 U 610/10  

    Irreführende Werbung für "kostenloses" Sicherheitspaket

  • OLG Hamm, 31.05.2011 - 4 U 3/11  

    Anforderungen an die Klarheit und Eindeutigkeit von Preisnachlässen bei der

  • OLG Köln, 30.04.2003 - 6 U 202/02  
  • OLG Düsseldorf, 25.11.2003 - 20 U 30/03  

    Unterlassung irreführenden Blickfangwerbung; Werbung mit dem Satz "Jetzt

  • OLG Zweibrücken, 01.09.2011 - 4 U 4/11  

    Zur wettbewerbsrechtlich unzulässigen Werbung mit Testergebnis als

  • LG Oldenburg, 24.04.2008 - 5 O 854/08  

    Wettbewerbsverstoß: Irreführende Blickfangwerbung mit dem Namen eines

  • LG Bonn, 24.10.2003 - 11 O 58/03  

    Unwahre Werbeaussage

  • LG Hamburg, 17.03.2005 - 327 O 108/05  

    Irreführende Werbung: Bezeichnung „bodyrepair" für Körperpflegecreme;

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