Rechtsprechung
   BGH, 15.05.2003 - I ZR 217/00   

Volltextveröffentlichungen (10)

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  • IWW
  • aufrecht.de

    Wettbewerb unter Ärzten

  • Rechtsanwälte Peter

    Sanfte Schönheitschirugie

  • NWB SteuerXpert START

    UWG § 1; ÄBerufsO BW 1997 § 27 (i.d.F. der Bekanntmachung v. 10.4.2003)

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    "Sanfte Schönheitschirurgie"; Zulässigkeit der Werbung mit ambulanten ärztlichen Leistungen im Bereich der Schönheitschirurgie

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Wettbewerbsrecht - Werbung für ambulante ärztliche Leistungen

  • Judicialis(Leitsatz frei, Volltext 3 €)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • aerzteblatt.de (Kurzinformation)

    Werbung für Schönheitschirurgie: Hautarzt klagte erfolglos gegen eine Klinik

  • financialmind.de (Kurzinformation)

    Wettbewerbsrecht: Schönheit darf das Ziel sein

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW-RR 2003, 1288
  • GRUR 2003, 798



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Wird zitiert von ... (15)  

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  • OLG Düsseldorf, 25.11.2003 - 20 U 63/03  

    Wettbewerbswidrigkeit der Werbung einer zahnärztlichen Praxisgemeinschaft;

    bb) Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (NJW 2000, 2734 - Werbung für eine Zahnklinik; NJW 2000, 1635 - Sponsoring; NJW 2001, 1331 - Implantalogie; NJW 2002, 1331 - Spezialisten; NJW 2002, 3091 - Tierarztwerbung; NJW 2003, 2818 - Klinikwerbung; zuletzt Beschlüsse vom 26.08.2003 - 1 BvR 1003/02 - und vom 26.09.2003 - 1 BvR 1608/02) und des Bundesgerichtshofs (zuletzt GRUR 2003, 798) können jedoch lediglich berufswidrige Werbung, nicht jedoch interessengerechte und sachangemessene Informationen verboten werden, die keinen Irrtum erregen.

    Werbeverbote und -beschrän-kungen sollen eine Verfälschung des (zahn-)ärztlichen Berufsbildes verhindern, die einträte, wenn der Arzt Werbemethoden verwendete, wie sie in der gewerblichen Wirtschaft üblich sind (vgl. BVerfG NJW 2000, 2734 - Werbung für eine Zahnklinik; BVerfG NJW 2001, 2788 - Implantologie; BVerfG NJW 2002, 1331 - Spezialisten; BVerfG NJW 2002, 3091 - Tierarztwerbung), wobei allerdings aus dem benutzten Medium nicht von vornherein auf "gewerbliche Werbemethoden" geschlossen werden darf (vgl. BVerfG NJW 2002, 3091 - Tierarztwerbung; Beschluss vom 26.09.2003 - 1 BvR 1608/02; BGH GRUR 2003, 798 unter II.3.a)).

    Sie ist weder "marktschreierisch" (vgl. BVerfG NJW 2003, 2818 - Klinikwerbung) noch übermäßig anpreisend (vgl. BGH GRUR 2003, 798).

    Die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (vgl. Beschluss vom 26.08.2003 - 1 BvR 1003/02 unter II.2.b)bb)(1)(b)) und des Bundesgerichtshofs (GRUR 2003, 798 unter II.3.b)) verstehen das "Sachlichkeitsgebot" jedoch nicht in der Weise, dass nur "nüchterne Praxisdaten" mitgeteilt werden dürften oder dass Werbesprüche von vornherein unzulässig wären.

    Das Logo kann auch nicht - unabhängig von der Platzierung usw. - als "marktschreierisch" (vgl. BVerfG NJW 2003, 2818 - Klinikwerbung) oder "übermäßig anpreisend" (vgl. BGH GRUR 2003, 798) angesehen werden.

  • OLG Düsseldorf, 25.11.2003 - 20 U 67/03  

    Wettbewerbswidrigkeit der Werbung eines Zahnarztes

    a) Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (NJW 2000, 2734 - Werbung für eine Zahnklinik; NJW 2000, 1635 - Sponsoring; NJW 2001, 1331 - Implantalogie; NJW 2002, 1331 - Spezialisten; NJW 2002, 3091 - Tierarztwerbung; NJW 2003, 2818 - Klinikwerbung; zuletzt Beschlüsse vom 26.08.2003 - 1 BvR 1003/02 und vom 26.09.2003 - 1 BvR 1608/02) und des Bundesgerichtshofs (zuletzt GRUR 2003, 798) können lediglich die berufswidrige Werbung, nicht jedoch interessengerechte und sachangemessene Informationen verboten werden, die keinen Irrtum erregen.

    Werbeverbote und -beschränkungen sollen eine Verfälschung des (zahn-)ärztlichen Berufsbildes verhindern, die einträte, wenn der Arzt Werbemethoden verwendete, wie sie in der gewerblichen Wirtschaft üblich sind (vgl. BVerfG NJW 2000, 2734 - Werbung für eine Zahnklinik; BVerfG NJW 2001, 2788 - Implantologie; BVerfG NJW 2002, 1331 - Spezialisten; BVerfG NJW 2002, 3091 - Tierarztwerbung), wobei allerdings aus dem benutzten Medium nicht von vornherein auf "gewerbliche Werbemethoden" geschlossen werden darf (vgl. BVerfG NJW 2002, 3091 - Tierarztwerbung; BVerfG Beschluss vom 26.09.2003 - 1 BvR 1608/02; BGH GRUR 2003, 798 unter II.3.a)).

    Sie ist weder "marktschreierisch" (vgl. BVerfG Beschluss vom 17.07.2003 - 1 BvR 2115/02) noch übermäßig anpreisend (vgl. BGH GRUR 2003, 798).

    Die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts (vgl. Beschluss vom 26.08.2003 - 1 BvR 1003/02 unter II.2.b)bb)(1)(b)) und des Bundesgerichtshofs (GRUR 2003, 798 unter II.3.b)) versteht das "Sachlichkeitsgebot" nicht in der Weise, dass nur "nüchterne Praxisdaten" mitgeteilt werden dürften oder dass Werbesprüche von vornherein unzulässig wären.

  • BVerfG, 27.10.2004 - 1 BvR 2292/04  

    Erschöpfung des Rechtswegs gegen eine einstweilige Verfügung in einer

    Das Hauptsacheverfahren eröffnete zum einen die Möglichkeit, die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs zum Werberecht des freiberuflich Tätigen (vgl. BGH, NJW-RR 2003, S. 1288; NJW 2004, S. 440; NJW 2004, S. 1099) in die Beurteilung der konkreten Werbung miteinzubeziehen.
  • OLG Hamburg, 01.07.2010 - 3 U 129/08  

    Allgemeine Geschäftsbedingungen eines Telekommunikationsanbieters: Erhebung eines

    Das entspricht der ständigen Rechtsprechung (Köhler/Bornkamm-Köhler, UWG 28. Auflage, 2010, § 12 Rn. 2.23 unter Hinweis auf BGH GRUR 2003, 798, 800 - Sanfte Schönheitschirurgie; BGH GRUR 2005, 875, 876 - Diabetesteststreifen; BGH GRUR 2006, 421 Tz 25 - Markenparfümverkäufe; BGH GRUR 2006, 960 Tz 15 - Anschriftenliste; BGH GRUR 2007, 605 Tz 25 - Umsatzzuwachs; BGH GRUR 2008, 187 Tz 15 - Telefonaktion; BGH WRP 2009, 956Tz 18 - UHU).
  • OLG Köln, 15.08.2008 - 6 U 20/08  
    Allerdings sind die werbebeschränkenden Vorschriften der ärztlichen Berufsordnungen unter Würdigung der jeweiligen Werbung im Kontext ihres gesamten Inhalts stets grundrechtsfreundlich auszulegen (BVerfG, GRUR 2006, 425 = NJW 2006, 282; vgl. BGH, GRUR 2003, 798 [799 f.] - Sanfte Schönheitschirurgie).
  • OLG Düsseldorf, 29.03.2004 - 5 U 46/04  
    Dieser Rspr. ist der BGH gefolgt (vgl. für die Werbung der Ärzte: BGH, NJW-RR 2003, 1288; vgl. im Zusammenhang mit § 59k BRAO und § 9 BORA: BGH, NJW 2004, 1099).
  • AGH Sachsen, 04.11.2004 - AGH 18/03  
    Dieses wird bei seiner erneuten Entscheidung auch die inzwischen ergan- genen Entscheidungen des BGH (NJW-RR 2003, 1288; NJW 2004, 440; NJW 2004, 1099) berücksichtigen können.
  • OLG Hamm, 02.06.2005 - 4 U 12/05  

    Wettbewerbswidriges Angebot einer anwaltlichen Erstberatung mit einer

  • BGH, 21.04.2005 - I ZR 94/02  

    Wettbewerbsrecht - Irreführende Werbung für Ginseng-Arzneimittel

  • LG Berlin, 23.10.2007 - 15 O 974/06  
  • AGH Rheinland-Pfalz, 04.09.2003 - 2 AGH 18/02  
  • BGH, 21.07.2005 - I ZR 94/02  
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