Rechtsprechung
   BGH, 30.03.2006 - I ZR 24/03   

Volltextveröffentlichungen (19)

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Kurzfassungen/Presse (8)

  • MIR - Medien Internet und Recht (Leitsatz)

    Arzneimittelwerbung im Internet. Disclaimer muss eindeutig gestaltet und aufgrund seiner Aufmachung als ernst gemeint aufzufassen sein und vom Werbenden auch tatsächlich beachtet werden. Der Vertrieb von in Deutschland nicht zugelassenen Arzneimitteln durch in einem anderen EU Staat geschäftsansässige Unternehmen unterliegt innerstaatlichen Recht. §§ 2,31 AMG, § 3a HWG, § 4 Nr.11 UWG, § 4 TDG, Art. 5 Nr. 3 EuGVÜ

  • webshoprecht.de (Leitsatz und Auszüge)

    Europarechtlicher Arzneimittelbegriff - Einschränkung des Vertriebsgebiets und internationale Zuständigkeit

  • webshoprecht.de (Leitsatz und Auszüge)

    Wettbewerbsverletzungen im Internet - Erfolgsort

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  • ratgeberrecht.eu (Kurzinformation)

    Rechtliche Anforderungen an Disclaimer

  • dr-bahr.com (Kurzinformation und Auszüge)

    Reichweite und Bedeutung von Internet-Disclaimern

  • heuking.de , S. 18 (Leitsatz und Kurzanmerkung)

    Kein Verbot für Internet-Inhalte nach deutschem Recht bei eindeutigem und ernsthaftem Disclaimer

  • Lehrstuhl Prof. Hoeren (Auszüge und Entscheidungsanmerkung)
  • lto.de (Kurzinformation)

    Die RL 2004/27/EG hat einen neuen europarechtlich einheitlichen Arzneimittelbegriff für Funktionsarzneimittel eingeführt

Besprechungen u.ä. (4)

  • hk2.eu (Entscheidungsbesprechung)

    Arzneimittelwerbung im Internet

    Disclaimer und Herkunftslandsprinzip bei Internetangeboten

  • messner-buscher.de , S. 5 (Kurzaufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Abgrenzung Lebensmittel / Arzneimittel (RA Horst Meurers)

  • heuking.de , S. 18 (Leitsatz und Kurzanmerkung)

    Kein Verbot für Internet-Inhalte nach deutschem Recht bei eindeutigem und ernsthaftem Disclaimer

  • Lehrstuhl Prof. Hoeren (Auszüge und Entscheidungsanmerkung)

Sonstiges (7)

  • Europäischer Gerichtshof (Verfahrensmitteilung)

    Brüsseler Übereinkommen vom 27. September 1968

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 30.03.2006, Az.: I ZR 24/03 (Arzneimittelwerbung im Internet)" von Prof. Dr. Thomas Hoeren, original erschienen in: MMR 2006, 464.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Kurznachricht zu "Objektive Kriterien zur Feststellung des anwendbaren Rechts im Internationalen Wettbewerbs- und Immaterialgüterrecht (zu BGH, 30.3.2006 - I ZR 24/03 und Cour des Cassation, 11.1.2005 ...)" von Prof. Dr. Stefan Knoos, original erschienen in: IPRax 2007, 414 - 416.

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  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 30.03.2006, Az.: I ZR 24/03 (Arzneimittelwerbung im Internet)" von RA Dr. Andreas Reinhart, original erschienen in: ZLR 8/2006, 422 - 428.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 30.03.2006, Az.: I ZR 24/03 (Einschränkung des Verbreitungsgebiets von Werbung im Internet durch sog. Disclaimer)" von Dr. Sebastian Köhler, LL.M., original erschienen in: JR 2007, 284 - 286.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 30.03.2006, Az.: I ZR 24/03 (Internetwerbung für in Deutschland nicht zugelassene Arzneimittel)" von Prof. Dr. Ansgar Ohly, LL.M., original erschienen in: JZ 2006, 1187 - 1192.

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 30.03.2006, Az.: I ZR 24/03 (Internetwerbung und Vertrieb nicht zugelassener Arzneimittel durch niederländisches Unternehmen)" von Prof. Dr. Peter Mankowski, original erschienen in: GRUR Int. 2006, 609 - 612.

Verfahrensgang

  • LG Berlin, 18.03.2002 - 97 O 192/01
  • KG, 08.11.2002 - 5 U 149/02
  • BGH, 30.03.2006 - I ZR 24/03

Zeitschriftenfundstellen

  • BGHZ 167, 91
  • NJW 2006, 2630
  • MDR 2006, 941
  • GRUR 2006, 513
  • MMR 2006, 461
  • JR 2007, 280



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Wird zitiert von ... (138)  

  • BGH, 29.04.2010 - I ZR 69/08  

    Vorschaubilder

    Die Abbildungen der Kunstwerke der Klägerin sind als Vorschaubilder in der Suchmaschine der Beklagten bestimmungsgemäß (auch) in Deutschland zu sehen (vgl. BGHZ 167, 91 Tz. 21 - Arzneimittelwerbung im Internet, m.w.N.).
  • BGH, 26.06.2008 - I ZR 61/05  

    L-Carnitin II

    Die danach für die Beurteilung von Wettbewerbsverstößen durch Rechtsbruch heranzuziehenden Vorschriften des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb in der vor und ab dem 8. Juli 2004 geltenden Fassung unterscheiden sich jedenfalls im Ergebnis insoweit nicht, als Verstöße gegen §§ 2, 21 AMG, § 3a HWG in Rede stehen (vgl. BGHZ 163, 265, 274 - Atemtest; 167, 91 Tz. 37 - Arzneimittelwerbung im Internet).

    Danach war für die Einordnung eines Produkts als Arznei- oder Lebensmittel dessen an objektive Merkmale anknüpfende überwiegende Zweckbestimmung maßgeblich, wie sie sich für einen durchschnittlich informierten, aufmerksamen und verständigen Verbraucher darstellt (vgl. BGHZ 151, 286, 292 - Muskelaufbaupräparate; 167, 91 Tz. 32 - Arzneimittelwerbung im Internet).

    Diese Abgrenzung, die im Einklang mit der Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europäischen Gemeinschaften zum gemeinschaftsrechtlichen Arzneimittelbegriff nach der Richtlinie 2001/83/EG vom 6. November 2001 (und zuvor nach der Richtlinie 65/65/EWG vom 26.1.1965) stand (vgl. BGHZ 167, 91 Tz. 32 - Arzneimittelwerbung im Internet, m.w.N.; vgl. auch BVerfG GRUR 2007, 1083, 1085), ist, wie der Senat nach Erlass des Berufungsurteils entschieden hat, an den durch Art. 1 Nr. 1 der Richtlinie 2004/27/EG neu definierten Arzneimittelbegriff anzupassen (BGHZ 167, 91 Tz. 33 - Arzneimittelwerbung im Internet).

    Aufgrund der in diese Begriffsbestimmung neu aufgenommenen Wirkungserfordernisse sind nunmehr für den Arzneimittelbegriff objektive Merkmale des Produkts in höherem Maße von Bedeutung als nach der früher maßgeblichen Definition des Art. 1 Nr. 2 Unterabs. 2 der Richtlinie 2001/83/EG (vgl. BGHZ 167, 91 Tz. 33 - Arzneimittelwerbung im Internet, m.w.N.).

    Denn mit der Bestimmung des Begriffs des Arzneimittels in Art. 1 Nr. 1 lit. b der geänderten Richtlinie 2001/83/EG ist nunmehr anders als unter der Geltung des Arzneimittelbegriffs gemäß Art. 1 Nr. 2 in der ursprünglichen Fassung der Richtlinie 2001/83/EG (vgl. dazu EuGH WRP 2005, 863 Tz. 56 - HLH Warenvertrieb und Orthica; Urt. v. 15.11.2007 - C-319/05, GRUR 2008, 271 Tz. 36 f. = WRP 2008, 87 - Knoblauchkapseln) von einem einheitlichen europäischen Begriff des Funktionsarzneimittels und einer Vollharmonisierung in diesem Bereich auszugehen (BGHZ 167, 91 Tz. 33 - Arzneimittelwerbung im Internet, m.w.N.).

    (1) Die Revision weist allerdings mit Recht darauf hin, dass der Gerichtshof der Europäischen Gemeinschaften das Bestehen derartiger Risiken nicht als zwingende Voraussetzung für ein Arzneimittel, sondern (lediglich) als einen eigenständigen Faktor ansieht, der bei der Beurteilung, ob ein Erzeugnis als Funktionsarzneimittel einzustufen ist, berücksichtigt werden muss (vgl. EuGH WRP 2005, 863 Tz. 53 f. - HLH Warenvertrieb und Orthica; vgl. auch BGHZ 167, 91 Tz. 35 - Arzneimittelwerbung im Internet, m.w.N.).

  • BGH, 02.03.2010 - VI ZR 23/09  

    Verfahrensrecht - Persönlichkeitsverletzung im Internet: Deutscher Gerichtsstand

    So hält der I. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs die internationale Zuständigkeit der deutschen Gerichte gemäß Art. 5 Nr. 3 EuGVÜ bei Wettbewerbsverletzungen nur dann für gegeben, wenn sich der beanstandete Internetauftritt bestimmungsgemäß im Inland auswirken soll bzw. sich bestimmungsgemäß auch an deutsche Internetnutzer richtet (vgl. BGHZ 167, 91, 98 f.).
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