Rechtsprechung
   BGH, 01.06.2006 - I ZR 167/03   

Volltextveröffentlichungen (20)

  • openjur.de
  • bundesgerichtshof.de PDF
  • LawCommunity.de

    Unverlangte Telefax-Werbung - Telefax-Werbung II

  • Judicialis
  • JurPC

    UWG a.F. § 1; BGB §§ 677, 683 Satz 1, § 670; UWG § 7 Abs. 2 Nr. 3 F.: 03.07.2004
    Telefaxwerbung II

  • aufrecht.de

    Wettbewerbswidrigkeit von Telefaxwerbung (Telefaxwerbung II)

  • Kanzlei Prof. Schweizer

    UWG a.F. § 1; BGB §§ 677, 683 Satz 1, § 670; UWG § 7 Abs. 2 Nr. 3 F.: 3. Juli 2004
    Telefaxwerbung nach BGH weiterhin rechtswidrig: neue Technik ändert nichts

  • Jurion

    Voraussetzungen für einen Anspruch auf Zahlung von Abmahnkosten wegen wettbewerbswidrigen Verhaltens; Beurteilung einer Werbung als belästigend; Einordnung einer per Telefax unaufgefordert übermittelten Werbung gegenüber Gewerbetreibenden als wettbewerbswidrig; Anforderungen an die Ernsthaftigkeit des Unterlassungsverlangens

  • datenschutz.eu
  • debier datenbank(Leitsatz frei, Volltext 2,50 €)

    Telefax-Werbung II / Telefax Werbung II / Telefaxwerbung II

    § 7 Abs. 2 Nr. 3 UWG (i.d.F. vom 03.07.2004)

  • kanzlei.biz

    Telefax-Werbung II

  • Kanzlei Küstner, v. Manteuffel & Wurdack

    Zur Zulässigkeit von Werbung via Telefon, Fax und E-Mail

  • RA Kotz

    Telefaxwerbung - Wettbewerbswidrigkeit

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    "Telefax-Werbung II"; Wettbewerbswidrig unverlangt per Telefax übermittelter Werbung bei Empfang mit einem PC

  • DER BETRIEB(Abodienst) (Volltext/Ausführliche Zusammenfassung)

    UWG a. F. § 1
    Unaufgefordert übermittelte Werbung an Gewerbetreibenden wettbewerbswidrig

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Telefaxwerbung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (11)

  • MIR - Medien Internet und Recht (Leitsatz)

    Telefax-Werbung II

    Der Umstand, dass Telefaxsendungen immer häufiger unmittelbar auf einen PC geleitet und nicht mit einem herkömmlichen Faxgerät ausgedruckt werden, ändert nichts daran, dass eine per Telefax unaufgefordert übermittelte Werbung auch gegenüber Gewerbetreibenden grundsätzlich als wettbewerbswidrig anzusehen ist.

  • Kanzlei Prof. Schweizer (Kurzinformation)

    Technikargument der Versender zu deren Lasten umgekehrt.

  • advogarant.de (Kurzinformation)

    Unaufgeforderte Faxwerbung ist wettbewerbswidrig

  • ra-staudte.de (Kurzinformation)

    UWG a.F. § 1, UWG § 7 Abs. 2 Nr. 3 F.: 3. Juli 2004, BGB § 670, BGB § 677, BGB § 683 Satz 1
    Telefax-Werbung II; Internetrecht, Wettbewerbsrecht

  • rechtseck.de (Kurzinformation)

    Telefax-Werbung gegenüber Gewerbetreibenden

  • beck.de (Leitsatz)

    Telefax-Werbung II

  • dr-bahr.com (Kurzinformation und Auszüge)

    Entscheidung zum Fax-Spam

  • it-rechtsinfo.de (Kurzinformation)

    Fax-Spam ist unzulässig

  • kanzlei-richter.com (Kurzinformation)

    Fax-Spam trotz zunehmender Verbreitung von Computerfaxen rechtswidrig

  • rechtsanwalt.com (Kurzinformation)

    Unerwünschte Telefaxwerbung auch über PC unzulässig

  • taylorwessing.com PDF, S. 9 (Kurzinformation)

    Werbung gegenüber Gewerbetreibenden

Besprechungen u.ä. (3)

  • ewir-online.de (Entscheidungsbesprechung)

    UWG n. F. § 7 Abs. 2 Nr. 3, § 12 Abs. 1 Satz 2; UWG a. F. § 1; BGB §§ 677, 683 Satz 1, § 670
    Wettbewerbswidrigkeit von Telefax-Werbung auch an Gewerbetreibende per Computerfax ("Telefax-Werbung II")

  • mikap.de PDF, S. 10 (Kurzanmerkung)

    Unaufgeforderte Faxwerbung gegenüber Gewerbetreibenden rechtswidrig

  • avocado-law.com (Entscheidungsbesprechung)

    Unaufgeforderte Werbung gegenüber Gewerbetreibenden wettbewerbswidrig, auch wenn sie als Computerfax ankommen

Sonstiges

  • wkdis.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des BGH vom 01.06.2006, Az.: I ZR 167/03 (Unaufgefordert übermittelte Fax-Werbung gegenüber Gewerbetreibenden - Telefax-Werbung II)" von RA Dr. Stefan Ernst, original erschienen in: NJW 2006, 3781 - 3783.

Verfahrensgang

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW 2006, 3781
  • MDR 2007, 232
  • GRUR 2007, 164
  • VersR 2007, 127
  • WM 2006, 2280
  • MMR 2007, 46
  • BB 2006, 2604
  • DB 2006, 2685 (Ls.)
  • K&R 2007, 42
  • afp 2007, 37



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Wird zitiert von ... (17)  

  • BGH, 16.07.2008 - VIII ZR 348/06  

    Zur datenschutzrechtliche Einwilligung - Payback

    Dem steht die Rechtsprechung des für Rechtsstreitigkeiten über Ansprüche aus dem Gesetz über den unlauteren Wettbewerb zuständigen I. Zivilsenats des Bundesgerichtshofs nicht entgegen, soweit dort zur belästigenden Werbung im Sinne von § 1 UWG aF bzw. nunmehr § 7 Abs. 2 Nr. 3 UWG ausgeführt ist, dass durch die Zusendung von E-Mails zu Werbezwecken eine Belästigung für den Empfänger entstehe, die dieser nicht hinzunehmen brauche, wenn er nicht ausdrücklich oder konkludent sein Einverständnis erklärt habe (Urteile vom 11. März 2004 - I ZR 81/01, GRUR 2004, 517, unter II 2 b aa - E-Mail-Werbung; vom 1. Juni 2006 - I ZR 167/03, GRUR 2007, 164, Tz. 8 - Telefax-Werbung II).
  • BGH, 17.07.2008 - I ZR 219/05  

    Clone-CD

    Der Anspruch auf Erstattung der Abmahnkosten beruht auf der Erwägung, dass die berechtigte Abmahnung dem Schuldner zum Vorteil gereicht, weil der Gläubiger, der zunächst abmahnt, statt sofort Klage zu erheben oder einen Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung zu stellen, dem Schuldner damit die Möglichkeit gibt, eine gerichtliche Auseinandersetzung auf kostengünstige Weise durch Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung abzuwenden (BGH, Urt. v. 1.6.2006 - I ZR 167/03, GRUR 2007, 164 Tz. 12 = WRP 2007, 67 - Telefax-Werbung II).
  • BGH, 11.06.2015 - I ZR 19/14  

    Zur Schadensersatzpflicht wegen Teilnahme an einer Internet-Tauschbörse

    Mahnt der Gläubiger zunächst ab, statt sofort Klage zu erheben oder einen Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung zu stellen, gibt er damit dem Schuldner die Möglichkeit, die gerichtliche Auseinandersetzung auf kostengünstige Weise durch Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung abzuwenden (BGH, Urteil vom 1. Juni 2006 - I ZR 167/03, GRUR 2007, 164 Rn. 12 = WRP 2007, 67 - Telefax-Werbung II).
  • BGH, 11.06.2015 - I ZR 7/14  

    Zur Schadensersatzpflicht wegen Teilnahme an einer Internet-Tauschbörse

    Mahnt der Gläubiger zunächst ab, statt sofort Klage zu erheben oder einen Antrag auf Erlass einer einstweiligen Verfügung zu stellen, gibt er damit dem Schuldner die Möglichkeit, die gerichtliche Auseinandersetzung auf kostengünstige Weise durch Abgabe einer strafbewehrten Unterlassungserklärung abzuwenden (BGH, Urteil vom 1. Juni 2006 - I ZR 167/03, GRUR 2007, 164 Rn. 12 = WRP 2007, 67 - Telefax-Werbung II).
  • BGH, 19.04.2007 - I ZR 57/05  

    150 % Zinsbonus

    Demgegenüber ist für den Anspruch auf Erstattung der Abmahnkosten allein die rechtliche Beurteilung zum Zeitpunkt der Abmahnung maßgeblich (BGH, Urt. v. 1.6.2006 - I ZR 167/03, GRUR 2007, 164 Tz 7 = WRP 2007, 67 - Telefax-Werbung II).
  • BGH, 31.05.2012 - I ZR 45/11  

    Missbräuchliche Vertragsstrafe

    Auf vertragliche Ansprüche, insbesondere Zahlungsansprüche, ist die Vorschrift weder direkt noch entsprechend anwendbar (vgl. BGH, Urteil vom 1. Juni 2006 - I ZR 167/03, GRUR 2007, 164 Rn. 11 = WRP 2007, 67 - Telefax-Werbung II; Köhler in Köhler/Bornkamm, UWG, 30. Aufl., § 8 Rn. 4.8; Bergmann in Harte/Henning, UWG, 2. Aufl., § 8 Rn. 307; MünchKomm. UWG/Fritzsche, § 8 Rn. 448; Ohly in Piper/Ohly/Sosnitza, UWG, 5. Aufl., § 8 Rn. 157; offengelassen in BGH, Urteil vom 15.12.2011 - I ZR 174/10 Rn. 38 - Bauheizgerät).
  • OLG Stuttgart, 24.02.2011 - 2 U 104/10  

    Vertragsstrafenanspruch aus strafbewehrter Unterlassungserklärung: Überprüfung

    Dass die für die sich aus dem UWG ergebenden negatorischen Ansprüche entwickelten Grundsätze nicht ohne weiteres auf die Geltendmachung von Vertragsstrafeansprüchen als vertragliche Ansprüche übertragen werden können, folgt bereits daraus, dass der Anwendungsbereich des § 8 Abs. 4 UWG auf gesetzliche Unterlassungs- und Beseitigungsansprüche aus dem UWG beschränkt ist und die Vorschrift insbesondere auf vertragliche Ansprüche, insbesondere auch nicht analog angewendet werden kann (Köhler/Bornkamm, UWG, 29. Aufl. § 8 Rdnr. 4.8; Harte/Henning-Bergmann, UWG, 2. Aufl., § 8 Rdnr. 307; Piper/Ohly/Sosnitza, UWG, 5. Aufl., § 8 Rdnr. 157; BGH GRUR 2007, 164 Tz. 11 - Telefax-Werbung II - zum Aufwendungsersatzanspruch nach § 12 Abs. 1 Satz 2 UWG); vielmehr ist bei vertraglichen Ansprüchen auf die allgemeinen Grundsätze des Rechtsmissbrauchs zurückzugreifen (Harte/Henning-Bergmann, ebenda); also auf Treu und Glauben, § 242 BGB (Piper/Ohly/Sosnitza, ebenda; Köhler/Bornkamm, ebenda).

    Eine unterstellte Rechtsmissbräuchlichkeit der Abmahnung würde nicht zur Unzulässigkeit der Klage auf Erstattung der Abmahnkosten führen, denn zum einen ist § 8 Abs. 4 UWG auf diese nicht anwendbar, zum anderen führte auch die Rechtsmissbräuchlichkeit der Abmahnung nicht zur Unzulässigkeit der Erstattungsklage, sondern zur Unbegründetheit (BGH GRUR 2007, 164 Tz. 11 - Telefax-Werbung II; siehe auch bereits oben unter 1. a) bb)).

  • OLG Hamm, 25.10.2007 - 4 U 89/07  

    Wettbewerbswidrige Versendung elektronischer Werbung an Mitbewerber

    Auch für den gleichfalls in § 7 Abs. 2 Nr. 3 UWG genannten Fall der Telefaxwerbung hat der BGH die mutmaßliche Einwilligung anders als bei der Telefonwerbung - nicht genügen lassen, sondern verlangt, dass der Adressat ausdrücklich oder konkludent eingewilligt hat (BGH GRUR 2007, 164, 165 - Telefax-Werbung II).
  • OLG Naumburg, 22.12.2006 - 10 U 60/06  

    Rechtswidriger Eingriff in eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb bereits

    Bei den Übermittlungsformen per elektronischer Post ist für die Frage der unzumutbaren Belästigung nämlich nicht auf die einzelne Zusendung, sondern auf das Massenphänomen abzustellen (vgl. BGH; Urteil vom 01. Juni 2006, I ZR 167/03 bezüglich Telefaxwerbung; BGH NJW 2004, 1655 ff zitiert nach juris; OLG Düsseldorf MMR 2004, 820 - 821 zitiert nach juris; KG NJW-RR 2005, 51, 52).
  • OLG Stuttgart, 22.03.2007 - 2 U 159/06  

    Unerbetene Telefonwerbung: Einwilligung in Telefon- oder Telefaxwerbung bei

    a) Gemäß § 7 Abs. 2 Nr. 3 UWG ist eine unzumutbare Belästigung und damit gemäß Abs. 1 i.V.m. § 3 UWG eine Unlauterbarkeit anzunehmen bei einer Werbung unter Verwendung von Faxgeräten, ohne dass eine Einwilligung des Adressaten vorliegt (den hohen belästigenden Charakter auch gegenüber Gewerbetreibenden schon nach altem Recht bekräftigt nochmals BGH NJW 2006, 3781/3782 - Telefax-Werbung II ).

    Angesichts des hohen Lästigkeitsgrades und des Massenphänomens (vgl. BGH NJW 2006, 3781, 3782) ist schon im Hinblick auf das Allgemeininteresse von einer Überschreitung der Bagatellgrenze auszugehen (OLG Frankfurt a.a.O. 965), wobei von der von der Beklagten ins Feld geführten, angeblich bestehenden Geschäftsbeziehung angesichts der rechtlichen Unmaßgeblichkeit dieses Gesichtspunktes keine Schwächung der unlauteren Wettbewerbshandlung in ihrer Geeignetheit ausgeht, den Wettbewerb zum Nachteil der Mitbewerber, der Verbraucher oder der sonstigen Marktteilnehmer nicht nur unerheblich zu beeinträchtigen.

  • OLG Hamm, 13.11.2008 - 4 U 150/08  

    Rechtsmissbräuchlichkeit der Einschaltung eines Rechtsanwalts zum Zwecke der

  • OLG Hamm, 19.03.2009 - 4 U 179/08  

    Untersagung belästigender Werbung durch E-Mail

  • OLG Düsseldorf, 24.09.2015 - 2 U 3/15  

    Verantwortlichkeit des Anbieters von Elektrogeräten für Verstöße gegen die

  • OLG Saarbrücken, 23.10.2013 - 1 U 225/12  

    Unlauterer Wettbewerb: Wissenszurechnung im Rahmen des Verjährungsfristbeginns

  • LG Heidelberg, 04.04.2007 - 5 T 13/07  

    Streitwert bei Telefonwerbung - Im Fall unerwünschter Telefonwerbung bei Anrufen

  • OLG Hamm, 27.04.2010 - 4 U 150/09  

    Sofortige Geltendmachung einer Vertragsstrafe nach Abgabe der

  • LG Frankfurt/Main, 24.08.2011 - 8 O 65/11  
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