Rechtsprechung
| EuGH, 21.01.2010 - C-398/08 P |
Volltextveröffentlichungen (8)
- lexetius.com
Rechtsmittel - Gemeinschaftsmarke - Verordnung (EG) Nr. 40/94 - Art. 7 Abs. 1 Buchst. b und Art. 63 - Wortmarke Vorsprung durch Technik - Marken, die aus Werbeslogans bestehen - Unterscheidungskraft - Markenanmeldung für eine Vielzahl von Waren und Dienstleistungen - Maßgebende Verkehrskreise - Umfassende Beurteilung und Begründung - Neue Unterlagen
- MIR - Medien Internet und Recht
Vorsprung durch Technik - Zur markenrechtlichen Schutzfähigkeit und Beurteilung der Unterscheidungskraft von Zeichen oder Angaben, die (auch) als Werbeslogans, Qualitätshinweise und Aufforderungen zum Kauf von Waren oder Dienstleistungen verwendet werden.
- markenmagazin:recht
"Vorsprung durch Technik”
- Europäischer Gerichtshof
Audi / HABM
Rechtsmittel - Gemeinschaftsmarke - Verordnung (EG) Nr. 40/94 - Art. 7 Abs. 1 Buchst. b und Art. 63 - Wortmarke Vorsprung durch Technik - Marken, die aus Werbeslogans bestehen - Unterscheidungskraft - Markenanmeldung für eine Vielzahl von Waren und Dienstleistungen - Maßgebende Verkehrskreise - Umfassende Beurteilung und Begründung - Neue Unterlagen
- Kanzlei Prof. Schweizer (Volltext/Auszüge)
Vorsprung durch Technik - Zur Eintragungsfähigkeit von "slogans"
- die-abmahnung.info
Audi gewinnt Verfahren vor EuGH: Slogan "Vorsprung durch Technik" ist originell und prägnant
- kanzlei.biz
"Vorsprung durch Technik" jetzt auch auf Schuhen
- rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
Rechtsmittel - Gemeinschaftsmarke - Verordnung (EG) Nr. 40/94 - Art. 7 Abs. 1 Buchst. b und Art. 63 - Wortmarke Vorsprung durch Technik - Marken, die aus Werbeslogans bestehen - Unterscheidungskraft - Markenanmeldung für eine Vielzahl von Waren und Dienstleistungen - Maßgebende Verkehrskreise - Umfassende Beurteilung und Begründung - Neue Unterlagen
Kurzfassungen/Presse (5)
- ratgeberrecht.eu (Kurzinformation)
Werbeslogan als Marke eintragungsfähig ("Vorsprung durch Technik")
- forum-institut.de (Kurzinformation)
"Vorsprung durch Technik": Sieg für Audi vor dem Europäischen Gerichtshof
- dr-bahr.com (Kurzinformation)
Audi kann den Werbeslogan "Vorsprung durch Technik" als Marke eintragen lassen
- lampmann-behn.de (Kurzinformation)
Nichts reimt sich auf Uschi - Ring frei für die zweite Runde
- lto.de (Kurzinformation)
Werbeslogan "Vorsprung durch Technik" ist eintragungsfähig
Besprechungen u.ä. (2)
- kanzlei-mww.de (Kurzanmerkung)
Werbeslogan "Vorsprung durch Technik" als Marke eintragungsfähig
- gewrs.de
, S. 11 (Entscheidungsbesprechung)
Werbeslogan "Vorsprung durch Technik" ist unterscheidungskräftig
Sonstiges
- Europäischer Gerichtshof (Verfahrensmitteilung)
Rechtsmittel der Audi AG gegen das Urteil des Gerichts Erster Instanz (Vierte Kammer) vom 09. Juli 2008 in der Rechtssache T-70/06, Audi AG gegen Harmonisierungsamt für den Binnenmarkt (Marken, Muster, Modelle), eingelegt am 16. September 2008
Verfahrensgang
- EuG, 09.07.2008 - T-70/06
- EuGH, 21.01.2010 - C-398/08 P
Zeitschriftenfundstellen
- Slg. 2010, I-535
- GRUR 2010, 228
- MIR 2010, Dok. 020
Wird zitiert von ... (214)
- EuGH, 12.07.2012 - C-311/11
Rechtsmittel - Gemeinschaftsmarke - Verordnung (EG) Nr. 40/94 - Art. 7 Abs. 1 …
22 bis 31 des angefochtenen Urteils auf die einschlägige Rechtsprechung zur Beurteilung der Unterscheidungskraft einer Marke hingewiesen, darunter insbesondere auf das Urteil des Gerichtshofs vom 21. Januar 2010, Audi/HABM (C-398/08 P, Slg. 2010, I-535), zur Unterscheidungskraft von Marken, die aus einem Werbeslogan bestehen.Mit diesem Vorgehen habe das Gericht die vom Gerichtshof in seinem Urteil Audi/HABM genannten Kriterien für die Beurteilung der Unterscheidungskraft von Werbeslogans verkannt.
Nach ständiger Rechtsprechung bedeutet die Unterscheidungskraft einer Marke im Sinne dieses Artikels, dass die Marke geeignet ist, die Ware, für die die Eintragung beantragt wird, als von einem bestimmten Unternehmen stammend zu kennzeichnen und diese Ware somit von denjenigen anderer Unternehmen zu unterscheiden (Urteile vom 29. April 2004, Procter & Gamble/HABM, C-468/01 P bis C-472/01 P, Slg. 2004, I-5141, Randnr. 32, vom 21. Oktober 2004, HABM/Erpo Möbelwerk, C-64/02 P, Slg. 2004, I-10031, Randnr. 42, vom 8. Mai 2008, Eurohypo/HABM, C-304/06 P, Slg. 2008, I-3297, Randnr. 66, und Audi/HABM, Randnr. 33).
Nach ebenfalls ständiger Rechtsprechung ist die Unterscheidungskraft einer Marke zum einen im Hinblick auf die Waren oder Dienstleistungen, für die sie angemeldet worden ist, und zum anderen im Hinblick auf ihre Wahrnehmung durch die maßgeblichen Verkehrskreise zu beurteilen (vgl. Urteile Procter & Gamble/HABM, Randnr. 33, Eurohypo/HABM, Randnr. 67, und Audi/HABM, Randnr. 34).
Die Eintragung einer Marke, die aus Zeichen oder Angaben besteht, die sonst als Werbeslogans, Qualitätshinweise oder Aufforderungen zum Kauf der Waren oder Dienstleistungen, auf die sich diese Marke bezieht, verwendet werden, ist nicht schon wegen einer solchen Verwendung ausgeschlossen (Urteile HABM/Erpo Möbelwerk, Randnr. 41, und Audi/HABM, Randnr. 35).
An die Beurteilung der Unterscheidungskraft solcher Marken sind keine strengeren Maßstäbe anzulegen als an sonstige Zeichen (Urteile HABM/Erpo Möbelwerk, Randnr. 32, und Audi/HABM, Randnr. 36).
Aus der Rechtsprechung des Gerichtshofs geht jedoch hervor, dass die Kriterien für die Beurteilung der Unterscheidungskraft zwar für alle Markenkategorien dieselben sind, dass sich aber im Zusammenhang mit der Anwendung dieser Kriterien zeigen kann, dass nicht jede dieser Kategorien von den maßgeblichen Verkehrskreisen notwendig in gleicher Weise wahrgenommen wird und dass es daher schwieriger sein kann, die Unterscheidungskraft der Marken bestimmter Kategorien nachzuweisen (vgl. Urteile Procter & Gamble/HABM, Randnr. 36, HABM/Erpo Möbelwerk, Randnr. 34, und Audi/HABM, Randnr. 37).
23 und 24 des vorliegenden Urteils angeführten Rechtsprechung ausgelegt worden ist, ersetzen oder von ihm abweichen (Urteile HABM/Erpo Möbelwerk, Randnrn. 35 und 36, sowie Audi/HABM, Randnr. 38).
Ebenso hat der Gerichtshof entschieden, dass bei einem Werbeslogan für die Annahme des nach Art. 7 Abs. 1 Buchst. b der Verordnung Nr. 40/94 erforderlichen Minimums an Unterscheidungskraft nicht verlangt werden kann, dass der Werbeslogan "phantasievoll" sei und "ein begriffliches Spannungsfeld, das einen Überraschungs- und damit Merkeffekt zur Folge ha[be]", aufweise (Urteile HABM/Erpo Möbelwerk, Randnrn. 31 und 32, sowie Audi/HABM, Randnr. 39).
Außerdem war der Gerichtshof der Auffassung, dass zwar eine Marke nur unterscheidungskräftig ist, soweit sie geeignet ist, die Waren oder Dienstleistungen, für die die Eintragung beantragt wird, als von einem bestimmten Unternehmen stammend zu kennzeichnen, aber dennoch die Tatsache allein, dass eine Marke von den angesprochenen Verkehrskreisen als Werbeslogan wahrgenommen wird und dass andere Unternehmen sie sich im Hinblick auf ihren lobenden Charakter zu eigen machen könnten, nicht ausreicht, um den Schluss zu ziehen, dass dieser Marke die Unterscheidungskraft fehlt (vgl. Urteil Audi/HABM, Randnr. 44).
Daraus ergibt sich, dass es, sofern diese Verkehrskreise die Marke als Herkunftshinweis wahrnehmen, für ihre Unterscheidungskraft unerheblich ist, dass sie gleichzeitig oder sogar in erster Linie als Werbeslogan aufgefasst wird (Urteil Audi/HABM, Randnr. 45).
Der Gerichtshof hat nämlich wiederholt Wortzeichen mit einem anpreisenden Sinn als Slogans bezeichnet (vgl. hierzu insbesondere Urteile vom 4. Oktober 2001, Merz & Krell, C-517/99, Slg. 2001, I-6959, insbesondere Randnrn. 39 und 40, HABM/Erpo Möbelwerk, Randnrn. 35, 36, 41 und 44, sowie Audi/HABM, Randnrn. 56, 58 und 59).
So habe der Fall im Urteil Audi/HABM gelegen, in dem es um einen - im Gegensatz zum hier streitigen Slogan - bekannten Slogan gegangen sei.
- BGH, 31.03.2010 - I ZB 62/09
Marlene-Dietrich-Bildnis II
Unterscheidungskraft i.S. des § 8 Abs. 2 Nr. 1 MarkenG (Art. 5 Abs. 1 lit. b MarkenRL) bedeutet nach ständiger Rechtsprechung, dass die Marke im Hinblick auf die Anschauung der maßgeblichen Verkehrskreise geeignet ist, die Ware oder Dienstleistung, für die die Eintragung beantragt wird, als von einem bestimmten Unternehmen stammend zu kennzeichnen und somit dieses Produkt von denjenigen anderer Unternehmen zu unterscheiden (…vgl. EuGH, Urt. v. 8.5.2008 - C-304/06 P, Slg. 2008, I-3297 = GRUR 2008, 608 Tz. 66 - Eurohypo; Urt. v. 21.1.2010 - C-398/08 P, GRUR 2010, 228 Tz. 33 = WRP 2010, 364 - Audi [Vorsprung durch Technik], m.w.N.; BGH, Beschl. v. 22.1.2009 - I ZB 52/08, GRUR 2009, 952 Tz. 9 = WRP 2009, 960 - DeutschlandCard, m.w.N.).a) Zeichen oder Angaben, die sonst als Werbemittel verwendet werden - beispielsweise als Werbeslogans, Qualitätshinweise oder Aufforderungen zum Kauf der Waren oder Dienstleistungen, auf die sich die Marke bezieht, ohne dass sie für diese beschreibend sind -, ist nicht schon wegen einer solchen Verwendung die Eintragung zu versagen (…vgl. EuGH, Urt. v. 4.10.2001 - C-517/99 P, Slg. 2001, I-6959 = GRUR 2001, 1148 Tz. 40 - Merz & Krell [Bravo], zu Art. 3 Abs. 1 lit. d MarkenRL;… vgl. ferner EuGH, Urt. v. 21.10.2004 - C 64/02 P, Slg. 2004, I-10031 = GRUR 2004, 1027 Tz. 41 - Erpo Möbelwerk [Das Prinzip der Bequemlichkeit]; EuGH GRUR 2010, 228 Tz. 35 - Audi [Vorsprung durch Technik], beide zu Art. 7 Abs. 1 lit. d GMV).
Die Schwierigkeiten, die bei solchen Zeichenkategorien möglicherweise mit der Bestimmung der Unterscheidungskraft verbunden sind, rechtfertigen es jedoch nicht, besondere Kriterien für deren Feststellung aufzustellen (vgl. EuGH GRUR 2004, 1027 Tz. 36 - Erpo Möbelwerk [Das Prinzip der Bequemlichkeit]; GRUR 2010, 228 Tz. 38 - Audi [Vorsprung durch Technik]).
Wenn die Verkehrskreise das Zeichen (auch) als Herkunftshinweis für die fraglichen Waren oder Dienstleistungen wahrnehmen, kann die Unterscheidungskraft nicht deshalb verneint werden, weil es gleichzeitig oder sogar in erster Linie als Werbemittel aufgefasst wird (vgl. für einen Werbeslogan EuGH GRUR 2010, 228 Tz. 45 - Audi [Vorsprung durch Technik]).
Aus diesem Grund kommt es für die Eintragung auch nicht darauf an, ob die Möglichkeiten, das Zeichen als Herkunftshinweis zu verwenden, gegenüber den Verwendungen überwiegen, bei denen der Verkehr darin keinen solchen Herkunftshinweis erblickt (vgl. EuGH GRUR 2010, 228 Tz. 45 - Audi [Vorsprung durch Technik]).
- EuG, 11.12.2012 - T-22/12 Die Unterscheidungskraft einer Marke im Sinne dieses Artikels bedeutet, dass die Marke geeignet ist, die Ware, für die die Eintragung beantragt wird, als von einem bestimmten Unternehmen stammend zu kennzeichnen und diese Ware somit von denjenigen anderer Unternehmen zu unterscheiden (Urteile des Gerichts vom 29. April 2004, Procter & Gamble/HABM, C-473/01 P und C-474/01 P, Slg. 2004, I-5173, Randnr. 32, vom 8. Mai 2008, Eurohypo/HABM, C-304/06 P, Slg. 2008, I-3297, Randnr. 66, und vom 21. Januar 2010, Audi/HABM, C-398/08 P, Slg. 2010, I-535, Randnr. 33), um es dem Verbraucher, der die mit der Marke gekennzeichnete Ware erwirbt, zu ermöglichen, bei einem späteren Erwerb seine Entscheidung davon abhängig zu machen, ob er gute oder schlechte Erfahrungen gemacht hat (Urteile des Gerichts vom 5. Dezember 2002, Sykes Enterprises/HABM [REAL PEOPLE, REAL SOLUTIONS], T-130/01, Slg. 2002, II-5179, Randnr. 18, und vom 13. Juni 2007, 1VG Immobilien/HABM [I], T-441/05, Slg. 2007, II-1937, Randnr. 39).
Die Unterscheidungskraft einer Marke ist zum einen im Hinblick auf die Waren oder Dienstleistungen, für die sie angemeldet worden ist, und zum anderen im Hinblick auf ihre Wahrnehmung durch die maßgeblichen Verkehrskreise zu beurteilen (Urteile des Gerichtshofs in den Rechtssachen Procter & Gamble/HABM, oben in Randnr. 13 angeführt, Randnr. 33, Eurohypo/HABM, oben in Randnr. 13 angeführt, Randnr. 67, und Audi/HABM, oben in Randnr. 13 angeführt, Randnr. 34).
Was Marken anbelangt, die aus Zeichen oder Angaben bestehen, welche sonst als Werbeslogans, Qualitätshinweise oder Aufforderungen zum Kauf der Waren oder Dienstleistungen, auf die sich diese Marken beziehen, verwendet werden, so ist ihre Eintragung nicht schon wegen einer solchen Verwendung ausgeschlossen (Urteile des Gerichtshofs vom 4. Oktober 2001, Merz & Krell, C-517/99, Slg. 2001, I-6959, Randnr. 40, vom 21. Oktober 2004, HABM/Erpo Möbelwerk, C-64/02 P, Slg. 2004, I-10031, Randnr. 41, und Audi/HABM, oben in Randnr. 13 angeführt, Randnr. 35).
Hinsichtlich der Beurteilung der Unterscheidungskraft solcher Marken hat der Gerichtshof bereits entschieden, dass an diese keine strengeren Maßstäbe anzulegen sind als an sonstige Zeichen (Urteile HABM/Erpo Möbelwerk, oben in Randnr. 15 angeführt, Randnrn. 32 und 44, und Audi/HABM, oben in Randnr. 13 angeführt, Randnr. 36).
Aus der Rechtsprechung ergibt sich indessen, dass zwar die Kriterien für die Beurteilung der Unterscheidungskraft für alle Markenkategorien dieselben sind, aber dass im Zusammenhang mit der Anwendung dieser Kriterien nicht notwendig jede dieser Kategorien von den maßgeblichen Verkehrskreisen in gleicher Weise wahrgenommen wird und es daher schwieriger sein kann, die Unterscheidungskraft der Marken bestimmter Kategorien nachzuweisen (Urteile Procter & Gamble/HABM, oben in Randnr. 13 angeführt, Randnr. 36, HABM/Erpo Möbelwerk, oben in Randnr. 15 angeführt, Randnr. 34, und Audi/HABM, oben in Randnr. 13 angeführt, Randnr. 37).
Der Gerichtshof hat nicht ausgeschlossen, dass diese Rechtsprechung auch für Wortmarken in Form von Werbeslogans maßgeblich ist (Urteile HABM/Erpo Möbelwerk, oben in Randnr. 15 angeführt, Randnr. 35, und Audi/HABM, oben in Randnr. 13 angeführt, Randnr. 38).
13 und 14 angeführten Rechtsprechung ausgelegt worden ist, ersetzen oder von ihm abweichen (Urteile HABM/Erpo Möbelwerk, oben in Randnr. 15 angeführt, Randnr. 36, und Audi/HABM, oben in Randnr. 13 angeführt, Randnr. 38).
Eine solche Marke kann daher von den angesprochenen Verkehrskreisen gleichzeitig als Werbeslogan und als Hinweis auf die betriebliche Herkunft der fraglichen Waren oder Dienstleistungen wahrgenommen werden (Urteil Audi/HABM, oben in Randnr. 13 angeführt, Randnrn. 44 und 45).
Der Gerichtshof war daher der Auffassung, dass es für die Schlussfolgerung, dass eine angemeldete Marke von den maßgeblichen Verkehrskreisen nicht als Hinweis auf die betriebliche Herkunft der fraglichen Waren oder Dienstleistungen wahrgenommen werde, nicht genügt, sich auf die Hervorhebung der Tatsache zu beschränken, dass diese Marke aus einem Werbeslogan bestehe und als solcher verstanden werde (Urteil Audi/HABM, oben in Randnr. 13 angeführt, Randnr. 46).
- BGH, 24.06.2010 - I ZB 115/08
TOOOR!
Unterscheidungskraft i.S. von § 8 Abs. 2 Nr. 1 MarkenG ist die einer Marke innewohnende (konkrete) Eignung, vom Verkehr als Unterscheidungsmittel aufgefasst zu werden, das die in Rede stehenden Waren oder Dienstleistungen als von einem bestimmten Unternehmen stammend kennzeichnet und die Waren oder Dienstleistungen damit von denjenigen anderer Unternehmen unterscheidet (vgl. EuGH, Urt. v. 21.1.2010 - C-398/08, GRUR 2010, 228 Tz. 33 = WRP 2010, 364 - Audi [Vorsprung durch Technik]; BGH, Beschl. v. 9.7.2009 - I ZB 88/07, GRUR 2010, 138 Tz. 23 = WRP 2010, 260 - ROCHER-Kugel).Aus diesem Grund kommt es für die Eintragung auch nicht darauf an, ob die Möglichkeiten, das Zeichen als Herkunftshinweis zu verwenden, gegenüber den Verwendungen überwiegen, bei denen der Verkehr darin keinen solchen Herkunftshinweis erblickt (vgl. EuGH GRUR 2010, 228 Tz. 45 - Audi [Vorsprung durch Technik]; BGH GRUR 2010, 825 Tz. 23 - Marlene-Dietrich-Bildnis II).
- BPatG, 03.03.2010 - 33 W (pat) 136/08 Die Eintragung einer Marke, die aus Zeichen oder Angaben besteht, die sonst als Werbeslogans, Qualitätshinweise oder Aufforderungen zum Kauf der Waren oder Dienstleistungen, auf die sich diese Marke bezieht, verwendet werden, ist allerdings nicht schon wegen einer solchen Verwendung ausgeschlossen (EuGH C-398/08 v. 21.01.2010 -Vorsprung durch Technik (Nr. 35); EuGH GRUR 2004, 1027 (Nr. 41) -DAS PRINZIP DER BEQUEMLICHKEIT).
Die Tatsache allein, dass eine Marke von den angesprochenen Verkehrskreisen als Werbeslogan wahrgenommen wird und andere Unternehmen sie sich im Hinblick auf ihren lobenden Charakter zu eigen machen könnten, reicht nicht aus, um den Schluss zu ziehen, dass dieser Marke die Unterscheidungskraft fehlt (EuGH C-398/08 v.
Eine solche Marke kann daher von den angesprochenen Verkehrskreisen auch dann als Hinweis auf die betriebliche Herkunft der fraglichen Waren oder Dienstleistungen wahrgenommen werden, wenn sie gleichzeitig als Werbeslogan mit einer darin enthaltenen Sachaussage aufgefasst wird (EuGH C-398/08 v.
Hinsichtlich der Beurteilung der Unterscheidungskraft solcher Marken sind auch keine strengeren Maßstäbe anzulegen als bei sonstigen Zeichen (EuGH C-398/08 v.
Es wäre daher unzulässig, besondere Kriterien aufzustellen, die das Kriterium der Unterscheidungskraft, ersetzen oder von ihm abweichen (EuGH C-398/08 v. 21.01.2010 -Vorsprung durch Technik (Nr. 38); EuGH GRUR 2004, 1027 (Nr. 35 und 36) -DAS PRINZIP DER BEQUEMLICHKEIT), etwa dergestalt, dass der Werbeslogan phantasievoll sein und ein begriffliches Spannungsfeld, das einen Überraschungsund damit Merkeffekt zur Folge habe, aufweisen müsse ((EuGH C-398/08 v. 21.01.2010 -Vorsprung durch Technik (Nr. 39); EuGH GRUR 2004, 1027 (Nr. 31, 32) -DAS PRINZIP DER BEQUEMLICHKEIT; vgl. BGH GRUR 2002, 1070 (1071) -Bar jeder Vernunft).
Wenngleich die Kriterien für die Beurteilung der Unterscheidungskraft für alle Markenkategorien dieselben sind, kann sich aber im Zusammenhang mit der Anwendung dieser Kriterien zeigen, dass nicht jede dieser Kategorien von den maßgeblichen Verkehrskreisen notwendig in gleicher Weise wahrgenommen wird, und dass es daher schwieriger sein kann, die Unterscheidungskraft der Marken bestimmter Bereiche, wie möglicherweise der Werbeslogans, nachzuweisen (EuGH C-398/08 v.
aa) Zwar kann eine Marke, die mehrere Bedeutungen hat, ein Wortspiel darstellt oder als phantasievoll, überraschend und unerwartet und damit merkfähig aufgefasst werden kann, geeignet sein, einem Werbeslogan Unterscheidungskraft zu verleihen (EuGH C-398/08 v. 21.01.2010 -Vorsprung durch Technik (Nr. 46); (BGH GRUR 2009, 949 My World (Nr. 12)).
Dies kann insbesondere dann der Fall sein, wenn diese Marke nicht nur in einer gewöhnlichen Werbemitteilung besteht, sondern eine gewisse Originalität oder Prägnanz aufweist, ein Mindestmaß an Interpretationsaufwand erfordert oder bei den angesprochenen Verkehrskreisen einen Denkprozess auslöst (EuGH C-398/08 v. 21.01.2010 -Vorsprung durch Technik (Nr. 57), vgl. BGH GRUR 2009, 949 My World (Nr. 12)).
- BGH, 01.07.2010 - I ZB 35/09
Die Vision
Die Kriterien für die Beurteilung der Unterscheidungskraft sind zwar für alle Arten von Zeichen dieselben; bei der Anwendung dieser Kriterien kann sich aber zeigen, dass die maßgeblichen Verkehrskreise nicht jede Art von Zeichen notwendig in gleicher Weise wahrnehmen (EuGH, Urt. v. 21.10.2004 - C-64/02, Slg. 2004, I-10031 = GRUR 2004, 1027, 1029 Tz. 34 - Erpo Möbelwerk [Das Prinzip der Bequemlichkeit] Urt. v. 21.1.2010 - C-389/08, GRUR 2010, 228 Tz. 37 - Audi [Vorsprung durch Technik]). - BPatG, 22.07.2010 - 25 W (pat) 507/10
Keine Markenschutz für die Wortfolge “Der perfekte Start zum Wunschgewicht”
In rechtlicher Hinsicht sei im Hinblick auf die aktuelle Entschiedung des EuGH GRUR 2010, 228 ff. -"Vorsprung durch Technik" bereits zu beachten, dass einer als Werbeslogan ausgestalteten Wortfolge eine Unterscheidungskraft nicht allein deswegen abgesprochen werden könne, weil sie auch einen sachbezogenen Aussagegehalt vermittele.Allein die Tatsache, dass ein Zeichen von den angesprochenen Verkehrskreisen als Werbeslogan wahrgenommen wird, reicht -für sich gesehen nicht aus, um die für die Schutzfähigkeit erforderliche Unterscheidungskraft zu verneinen (vgl. EuGH GRUR 2010, 228, Tz. 44 -VORSPRUNG DURCH TECHNIK).
Ferner kann selbst dann, wenn die jeweilige Marke zugleich oder sogar in erster Linie als Werbeslogan aufgefasst wird, deren Schutzfähigkeit in Betracht kommen, wenn sie zugleich auch als Hinweis auf die betriebliche Herkunft der beanspruchten Waren und Dienstleistungen aufgefasst wird (vgl. EuGH GRUR 2010, 228, Tz. 45 -VORSPRUNG DURCH TECHNIK).
Diese Grundsätze werden durch die Entscheidung des EuGH in GRUR 2010, 228 -VORSPRUNG DURCH TECHNIK nicht entscheidend modifiziert.
In dieser Entscheidung hat der EuGH im Anschluss an die Entscheidung "DAS PRINZIP DER BEQUEMLICHKEIT" bestätigt, dass Werbewirkung und Identifizierungsfunktion sich nicht gegenseitig ausschließen und daher, sofern (Hervorhebung durch Senat) der Verkehr die Marke als Herkunftshinweis wahrnimmt, es für ihre Unterscheidungskraft unerheblich ist, dass sie gleichzeitig oder sogar in erster Linie als Werbeslogan aufgefasst wird (GRUR 2010, 228, Tz. 45).
Auch wenn daher allein aus der Tatsache, dass es sich bei dem jeweiligen Zeichen um einen Werbeslogan handelt, nicht auf die fehlende Schutzfähigkeit dieses Zeichens geschlossen werden kann, so setzt die Bejahung der Unterscheidungskraft jedoch unverändert voraus, dass das Zeichen geeignet sein muss, die beanspruchten Waren und Dienstleistungen als von einem bestimmten Unternehmen stammend zu kennzeichnen (vgl. EuGH GRUR 2010, 228, Tz. 44 -VORSPRUNG DURCH TECHNIK).
Dies kann insbesondere dann der Fall sein, wenn die jeweilige Marke nicht nur in einer gewöhnlichen Werbemitteilung besteht, sondern eine gewisse Originalität oder Prägnanz aufweist, die ein Mindestmaß an Interpretationsaufwand erfordern oder bei den angesprochenen Verkehrskreisen einen Denkprozess auslösen (EuGH GRUR 2010, 228, Tz. 57 -VORSPRUNG DURCH TECHNIK).
- BPatG, 15.03.2011 - 33 W (pat) 507/10 Die Eintragung von Wortfolgen, die aus Zeichen oder Angaben bestehen, die als Werbeslogans, Qualitätshinweise oder Aufforderungen zum Kauf der Waren oder Dienstleistungen, auf die sich diese Marke bezieht, verwendet werden, ist allerdings nicht schon wegen einer solchen Verwendung ausgeschlossen (EuGH C-398/08 v. 21.1.2010 -Vorsprung durch Technik (Nr. 35); EuGH GRUR 2004, 1027 (Nr. 41) -DAS PRINZIP DER BEQUEMLICHKEIT).
Eine solche Marke kann daher von den angesprochenen Verkehrskreisen auch dann als Hinweis auf die betriebliche Herkunft der fraglichen Waren oder Dienstleistungen wahrgenommen werden, wenn sie gleichzeitig als Werbeslogan mit einer darin enthaltenen Sachaussage aufgefasst wird (EuGH C-398/08 v. 21.1.2010 -Vorsprung durch Technik (Nr. 45); enger noch: EuGH GRUR 2004, 1027 (Nr. 41) -DAS PRINZIP DER BEQUEMLICHKEIT).
Allerdings sind an die Beurteilung der Unterscheidungskraft von Wortfolgen keine strengeren Maßstäbe anzulegen als bei sonstigen Zeichen (EuGH C-398/08 v. 21.1.2010 -Vorsprung durch Technik (Nr. 36); EuGH GRUR 2004, 1027 (Nr. 32, 44) -DAS PRINZIP DER BEQUEMLICHKEIT; BGH GRUR 2009, 949 (Nr. 12) -My World; BGH GRUR 2009, 778 (Nr. 12) Willkommen im Leben).
Es wäre daher unzulässig, besondere Kriterien aufzustellen, die das Kriterium der Unterscheidungskraft, ersetzen oder von ihm abweichen (EuGH C-398/08 v. 21.1.2010 -Vorsprung durch Technik (Nr. 38); EuGH GRUR 2004, 1027 (Nr. 35 und 36) -DAS PRINZIP DER BEQUEMLICHKEIT), etwa dergestalt, dass die sloganartige Wortfolge phantasievoll sein und ein begriffliches Spannungsfeld, das einen Überraschungsund damit Merkeffekt zur Folge habe, aufweisen müsse (EuGH C-398/08 v. 21.1.2010 -Vorsprung durch Technik (Nr. 39); EuGH GRUR 2004, 1027 (Nr. 31, 32) -DAS PRINZIP DER BEQUEMLICHKEIT; vgl. BGH GRUR 2002, 1070 (1071) -Bar jeder Vernunft).
Wenngleich die Kriterien für die Beurteilung der Unterscheidungskraft für alle Markenkategorien dieselben sind, kann sich aber im Zusammenhang mit der Anwendung dieser Kriterien zeigen, dass nicht jede dieser Kategorien von den maßgeblichen Verkehrskreisen notwendig in gleicher Weise wahrgenommen wird, und dass es daher schwieriger sein kann, die Unterscheidungskraft der Marken bestimmter Bereiche, wie möglicherweise der Werbeslogans, nachzuweisen (EuGH C-398/08 v. 21.1.2010 -Vorsprung durch Technik (Nr. 37); EuGH GRUR 2004, 1027 (Nr. 34) -DAS PRINZIP DER BEQUEMLICHKEIT).
Eine Marke, die wie die hier begehrte, ein Wortspiel darstellt oder als phantasievoll, überraschend und unerwartet und damit merkfähig aufgefasst werden kann, kann geeignet sein, einem Werbeslogan Unterscheidungskraft zu verleihen (EuGH C-398/08 v. 21.1.2010 -Vorsprung durch Technik (Nr. 46); (BGH GRUR 2009, 949 -My World (Nr. 12)).
Dies kann insbesondere dann der Fall sein, wenn diese Marke nicht nur in einer gewöhnlichen Werbemitteilung besteht, sondern -wie die hier zu beurteilende ausrufähnliche Wortkombination -aus Vokabeln verschiedener Fremdsprachen und dadurch eine gewisse Originalität oder Prägnanz aufweist, ein Mindestmaß an Interpretationsaufwand erfordert oder bei den angesprochenen Verkehrskreisen einen Denkprozess auslöst (EuGH C-398/08 v. 21.1.2010 -Vorsprung durch Technik (Nr. 57), vgl. BGH GRUR 2009, 949 -My World (Nr. 12)).
- BGH, 17.08.2010 - I ZB 59/09
SUPERgirl
Den Rechtsbegriff der Unterscheidungskraft hat die Markenstelle rechtsfehlerfrei in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europäischen Union und des Bundesgerichtshofs im Sinne der konkreten Eignung des Zeichens bestimmt, die Waren und Dienstleistungen, für die die Eintragung begehrt wird, als von einem bestimmten Unternehmen stammend zu kennzeichnen und sie von denjenigen anderer Unternehmen zu unterscheiden (vgl. EuGH, Urteil vom 21. Januar 2010 - C-398/08 P, GRUR 2010, 228 Rn. 33 - Audi [Vorsprung durch Technik], mwN; BGH…, Beschluss vom 19. November 2009 - I ZB 76/08, GRUR 2010, 637 Rn. 12 = WRP 2010, 888 - Farbe gelb). - EuGH, 09.09.2010 - C-265/09
Rechtsmittel - Gemeinschaftsmarke - Antrag auf Eintragung des Bildzeichens '' - …
Nach ständiger Rechtsprechung bedeutet die Unterscheidungskraft einer Marke im Sinne dieser Bestimmung, dass diese Marke geeignet ist, die Ware, für die die Eintragung beantragt wird, als von einem bestimmten Unternehmen stammend zu kennzeichnen und diese Ware somit von denjenigen anderer Unternehmen zu unterscheiden (Urteile Henkel/HABM, Randnr. 34, vom 8. Mai 2008, Eurohypo/HABM, C-304/06 P, Slg. 2008, I-3297, Randnr. 66, und vom 21. Januar 2010, Audi/HABM, C-398/08 P, noch nicht in der amtlichen Sammlung veröffentlicht, Randnr. 33).Im Übrigen hat der Gerichtshof, wie das HABM in seiner Rechtsmittelschrift feststellt, befunden, dass diese Bewertungsmethode auch auf die Prüfung der Unterscheidungskraft von Zeichen, die nur aus einer Farbe als solcher bestehen, dreidimensionalen Marken und Slogans anwendbar ist (vgl. in diesem Sinne Urteile vom 21. Oktober 2004, KWS Saat/HABM, C-447/02 P, Slg. 2004, I-10107, Randnr. 78, Storck/HABM, Randnr. 26, sowie Audi/HABM, Randnrn. 35 und 36).
Auch wenn die Kriterien für die Beurteilung der Unterscheidungskraft für alle Markenkategorien dieselben sind, kann sich aber im Zusammenhang mit der Anwendung dieser Kriterien zeigen, dass nicht jede dieser Kategorien von den maßgeblichen Verkehrskreisen notwendig in gleicher Weise wahrgenommen wird und dass es daher schwieriger sein kann, die Unterscheidungskraft der Marken bestimmter Kategorien nachzuweisen (vgl. Urteile vom 29. April 2004, Procter & Gamble/HABM, C-473/01 P und C-474/01 P, Slg. 2004, I-5173, Randnr. 36, vom 21. Oktober 2004, HABM/Erpo Möbelwerk, C-64/02 P, Slg. 2004, I-10031, Randnr. 34, Henkel/HABM, Randnrn. 36 und 38, und Audi/HABM, Randnr. 37).
Hierzu hat der Gerichtshof bereits klargestellt, dass die Schwierigkeiten, die wegen der Natur solcher Marken möglicherweise mit der Bestimmung ihrer Unterscheidungskraft verbunden sind und deren Berücksichtigung zulässig ist, es nicht rechtfertigen, besondere Kriterien aufzustellen, die das Kriterium der Unterscheidungskraft, wie es in der Rechtsprechung ausgelegt worden ist, ersetzen oder von ihm abweichen (vgl. Urteile HABM/Erpo Möbelwerk, Randnr. 36, und Audi/HABM, Randnr. 38).
- BPatG, 02.11.2010 - 33 W (pat) 39/09
- EuG, 21.01.2011 - T-310/08
Gemeinschaftsmarke - Anmeldung der Gemeinschaftswortmarke executive edition - …
- BGH, 21.12.2011 - I ZB 56/09
Link economy
- BPatG, 30.10.2012 - 25 W (pat) 69/12
- BPatG, 30.10.2012 - 25 W (pat) 70/12
- EuG, 08.02.2011 - T-157/08
Gemeinschaftsmarke - Anmeldung der Gemeinschaftswortmarke INSULATE FOR LIFE - …
- BPatG, 24.11.2010 - 25 W (pat) 527/10
Keine “Gute Laune” bei Gericht - Wortmarke für Getränke nicht eintragungsfähig
- BPatG, 09.12.2010 - 25 W (pat) 537/10
Gegen die Eintragung der Marke “Mit Liebe gemacht” für Lebensmittel bestehen …
- BPatG, 29.07.2010 - 25 W (pat) 163/09
- BPatG, 29.07.2010 - 25 W (pat) 165/09
- BPatG, 28.10.2010 - 25 W (pat) 44/10
“Wach auf” ist keine eintragungsfähige Marke für Tee- und Kaffeeprodukte
- BPatG, 18.11.2010 - 25 W (pat) 18/10
“Guter Start” - Fehlende Unterscheidungskraft einer schlagwortartigen …
- BPatG, 24.11.2010 - 25 W (pat) 505/10
“Im Einklang” ist keine unterscheidungskräftige Bezeichnung für Getränke
- BPatG, 16.06.2011 - 25 W (pat) 504/11
- BPatG, 01.07.2010 - 25 W (pat) 4/09
“Bringing Flavor to life” ist nicht als Marke für Nahrungs- und Lebensmittel …
- BPatG, 24.11.2010 - 25 W (pat) 526/10
“Fühl Dich Wohl” mangels Unterscheidungskraft nicht als Wortmarke für Getränke …
- BPatG, 24.07.2012 - 24 W (pat) 542/10
- BPatG, 31.07.2012 - 25 W (pat) 9/12
- BPatG, 09.08.2012 - 25 W (pat) 516/12
- BPatG, 14.10.2010 - 25 W (pat) 505/10
- BPatG, 21.04.2011 - 25 W (pat) 538/10
- BPatG, 01.12.2011 - 25 W (pat) 43/11
- BPatG, 16.02.2012 - 25 W (pat) 505/12
- BPatG, 24.05.2012 - 25 W (pat) 539/11
- BPatG, 24.05.2012 - 25 W (pat) 544/11
Wortmarke “GIB DIR DEN KICK” ist für Süßwaren nicht schutzfähig
- BPatG, 30.05.2012 - 25 W (pat) 558/11
- BPatG, 09.07.2010 - 25 W (pat) 4/09
- BPatG, 27.10.2010 - 28 W (pat) 127/09
- BPatG, 31.08.2011 - 26 W (pat) 569/10
- BPatG, 31.08.2011 - 26 W (pat) 572/10
- BPatG, 29.10.2012 - 30 W (pat) 40/11
Aus Akten werden Fakten - Kein Markenschutz für Werbespruch
- BPatG, 29.10.2012 - 30 W (pat) 42/11
- BPatG, 16.02.2012 - 30 W (pat) 34/11
- BGH, 14.04.2011 - I ZR 41/08
Peek & Cloppenburg II
- BPatG, 25.10.2011 - 33 W (pat) 88/10
- BGH, 01.07.2010 - I ZB 68/09
Hefteinband
- EuGH, 13.01.2011 - C-92/10
Rechtsmittel - Gemeinschaftsmarke - Absolutes Eintragungshindernis - Fehlende …
- BPatG, 27.11.2012 - 25 W (pat) 551/12
- BPatG, 19.05.2011 - 30 W (pat) 501/11
“Wir machen morgen möglich” - Schutzfähigkeit von Slogans als Marke
- BPatG, 10.11.2010 - 27 W (pat) 84/10
“Young Wild & Sexy” nicht als Marke schutzfähig
- BPatG, 18.10.2011 - 25 W (pat) 512/11
- BPatG, 05.07.2012 - 30 W (pat) 92/10
- BPatG, 18.03.2010 - 27 W (pat) 32/10
- BPatG, 08.11.2012 - 30 W (pat) 541/11
- BPatG, 10.11.2010 - 28 W (pat) 553/10
- BPatG, 30.03.2011 - 26 W (pat) 518/10
- BPatG, 22.09.2011 - 25 W (pat) 33/11
- BPatG, 18.10.2011 - 25 W (pat) 513/11
- BPatG, 18.10.2011 - 25 W (pat) 514/11
- BPatG, 18.10.2011 - 25 W (pat) 515/11
“Insel der Kraft und Stärke” sowie diverse weitere “Inseln” nicht …
- BPatG, 18.10.2011 - 25 W (pat) 516/11
- BPatG, 09.11.2011 - 25 W (pat) 523/11
- BPatG, 07.12.2011 - 26 W (pat) 67/10
- BGH, 08.03.2012 - I ZB 13/11
Neuschwanstein
- BPatG, 27.11.2012 - 33 W (pat) 556/11
- BGH, 17.08.2010 - I ZB 61/09
Markenrecht - Mitwirkungspflicht der Anmelderin beim Patent- und Markenrecht
- BGH, 09.02.2012 - I ZR 100/10
pjur/pure
- BGH, 04.04.2012 - I ZB 22/11
Starsat
- BGH, 02.02.2012 - I ZR 50/11
Bogner B/Barbie B
- BPatG, 09.10.2012 - 33 W (pat) 531/10
- BPatG, 25.09.2012 - 33 W (pat) 552/10
“green follows function” ist als Wortmarke im Bereich Bauwesen eintragungsfähig
- EuG, 23.09.2011 - T-251/08
Gemeinschaftsmarke - Anmeldung der Gemeinschaftswortmarke PASSION FOR BETTER FOOD …
- EuG, 19.09.2012 - T-231/11
- EuG, 19.09.2012 - T-50/11
- EuG, 19.09.2012 - T-31/11
- EuG, 19.09.2012 - T-26/11
- BPatG, 20.07.2010 - 33 W (pat) 65/09
Eintragungsfähigkeit des Slogans “Keep the Change” als Marke
- BPatG, 20.09.2010 - 28 W (pat) 528/10
[Marmelade, Kaffee, Schokolade als Marke “Erneuerbare Energien” eintragungsfähig]
- BPatG, 15.12.2010 - 25 W (pat) 7/10
- BPatG, 10.05.2012 - 30 W (pat) 97/10
- EuG, 19.09.2012 - T-329/10
- EuG, 19.09.2012 - T-326/10
- BPatG, 29.03.2011 - 27 W (pat) 574/10
- BPatG, 04.05.2011 - 26 W (pat) 529/10
- BPatG, 19.04.2012 - 30 W (pat) 550/10
- BPatG, 31.03.2011 - 28 W (pat) 589/10
- BPatG, 25.07.2011 - 28 W (pat) 501/11
- BPatG, 15.03.2012 - 25 W (pat) 553/11
- EuG, 19.09.2012 - T-327/10
- EuGH, 13.09.2011 - C-546/10
Rechtsmittel - Gemeinschaftsmarke - Bildzeichen, das einen Gitarrenkopf darstellt …
- EuGH, 28.06.2012 - C-306/11
Rechtsmittel - Gemeinschaftsmarke - Verordnung (EG) Nr. 40/94 - Bildmarke Linea …
- EuG, 19.09.2012 - T-328/10
- BPatG, 16.10.2012 - 33 W (pat) 544/10
- BPatG, 24.03.2011 - 29 W (pat) 195/10
- BPatG, 18.09.2012 - 33 W (pat) 141/08
Der Begriff “Flatrate” kann nicht für Waren und Dienstleistungen aus dem …
- EuGH, 26.04.2012 - C-307/11
Rechtsmittel - Gemeinschaftsmarke - Verordnung (EG) Nr. 40/94 - Art. 7 Abs. 1 …
- BPatG, 23.10.2012 - 33 W (pat) 514/11
“MehrBank” ist keine eintragungsfähige Marke
- EuG, 16.10.2012 - T-371/11
- BPatG, 24.03.2011 - 29 W (pat) 211/10
“Volkswäsche” als Wortneuschöpfung eintragungsfähig
- BPatG, 24.03.2011 - 29 W (pat) 212/10
- BPatG, 24.03.2011 - 29 W (pat) 204/10
- BPatG, 28.03.2011 - 29 W (pat) 5/11
- BPatG, 28.02.2012 - 24 W (pat) 522/10
- BPatG, 25.09.2012 - 33 W (pat) 62/10
- BPatG, 24.03.2011 - 29 W (pat) 216/10
- BPatG, 24.03.2011 - 29 W (pat) 215/10
- BPatG, 24.03.2011 - 29 W (pat) 4/11
- BPatG, 24.03.2011 - 29 W (pat) 203/10
- BPatG, 04.04.2011 - 29 W (pat) 21/11
- BPatG, 04.04.2011 - 29 W (pat) 19/11
- BPatG, 04.04.2011 - 29 W (pat) 20/11
- BPatG, 04.04.2011 - 29 W (pat) 29/11
- BPatG, 04.04.2011 - 29 W (pat) 13/11
- BPatG, 18.05.2011 - 29 W (pat) 46/11
- BPatG, 31.05.2010 - 29 W (pat) 506/10
Slogan “SCHÜTZT WAS GUT IST” ist als Marke für Verpackungen schutzfähig
- BPatG, 09.02.2011 - 29 W (pat) 204/10
- BPatG, 18.05.2011 - 29 W (pat) 35/11
- BPatG, 18.05.2011 - 29 W (pat) 44/11
- BPatG, 18.05.2011 - 29 W (pat) 52/11
- BPatG, 21.12.2011 - 29 W (pat) 99/11
- BPatG, 16.02.2012 - 30 W (pat) 32/11
- BPatG, 12.03.2012 - 26 W (pat) 570/10
- BPatG, 03.03.2010 - 26 W (pat) 71/09
Werbeslogan “Energie mit Ideen” als Marke schutzfähig
- BPatG, 12.07.2010 - 28 W (pat) 83/09
Kein Markenschutz für das Wort “Dynamic”
- BPatG, 14.07.2010 - 26 W (pat) 110/09
“WER KENNT WEN” als Marke für Internetplattform schutzfähig
- BPatG, 15.11.2010 - 27 W (pat) 218/09
- BPatG, 01.12.2010 - 29 W (pat) 161/10
“gelbgewinnt” als Wortmarke eintragungsfähig für Software, Telekommunikation und …
- BPatG, 20.12.2010 - 29 W (pat) 186/10
LOHNSTAR als Marke für Lohnabrechnungs-, Buchführungs-, Beratungs-, Rechts- und …
- BPatG, 09.02.2011 - 29 W (pat) 85/07
“TOOOR!” ist als Marke für Sportbekleidung eintragungsfähig
- BPatG, 02.03.2011 - 29 W (pat) 209/10
“Gypsy Mania” nicht als Marke für Bekleidung und Musik schutzfähig
- BPatG, 30.12.2011 - 29 W (pat) 59/10
- BPatG, 16.02.2012 - 30 W (pat) 33/11
- EuG, 12.07.2012 - T-470/09
Gemeinschaftsmarke - Anmeldung der Gemeinschaftswortmarke medi - Absolutes …
- BPatG, 31.07.2012 - 27 W (pat) 527/11
- BPatG, 27.04.2010 - 29 W (pat) 17/10
- BPatG, 27.04.2010 - 29 W (pat) 6/10
- BPatG, 31.05.2010 - 29 W (pat) 103/10
Schutz eines Warenkorb-Icons mit Slogan „MeineWahl“ als Marke
- BPatG, 01.12.2010 - 26 W (pat) 501/09
FLINKSTER nicht als Wortmarke für Transportdienstleistungen schutzfähig
- BPatG, 24.02.2011 - 30 W (pat) 524/10
“Best for Skin” nicht als Marke eintragungsfähig - Werbeslogans
- BPatG, 23.03.2011 - 26 W (pat) 571/10
- BPatG, 24.03.2011 - 30 W (pat) 523/10
- BPatG, 28.03.2011 - 29 W (pat) 23/10
- BPatG, 14.04.2011 - 30 W (pat) 533/10
- BPatG, 05.05.2011 - 30 W (pat) 44/10
- BPatG, 09.06.2011 - 30 W (pat) 547/10
- BPatG, 21.07.2011 - 30 W (pat) 83/10
- BPatG, 05.08.2011 - 28 W (pat) 72/10
Syltsilber - Markenanmeldung für Flaschenöffner schutzfähig
- BPatG, 20.10.2011 - 30 W (pat) 513/11
“B & P” - Zum Freihaltebedürfnis von Buchstabenkombinationen
- BPatG, 27.10.2011 - 30 W (pat) 523/11
- BPatG, 24.01.2012 - 33 W (pat) 509/11
EY - Markenschutz für Buchstabenfolge
- BPatG, 18.07.2012 - 27 W (pat) 539/12
- BPatG, 07.08.2012 - 27 W (pat) 29/12
- BPatG, 12.05.2010 - 26 W (pat) 99/09
Markenschutz für Slogan “Habt Ihr kein Zuhause?”
- BPatG, 01.06.2010 - 33 W (pat) 127/08
Schutz der Wortmarke “Wunschlage”
- BPatG, 23.06.2010 - 28 W (pat) 522/10
- BPatG, 25.08.2010 - 28 W (pat) 543/10
- BPatG, 11.11.2010 - 30 W (pat) 13/10
- BPatG, 09.12.2010 - 30 W (pat) 505/10
- BPatG, 18.01.2011 - 27 W (pat) 158/10
- BPatG, 24.02.2011 - 30 W (pat) 47/10
- BPatG, 11.03.2011 - 28 W (pat) 2/09
“Sweeter Than Love!” nicht als Kennzeichnung für Lebensmittel eintragungsfähig, …
- BPatG, 30.03.2011 - 28 W (pat) 581/10
- BPatG, 30.03.2011 - 28 W (pat) 65/10
Abstrakte Farbmarke “grün” nicht für Rohre zur Trinkwasserversorgung …
- BPatG, 31.03.2011 - 28 W (pat) 98/10
- BPatG, 07.04.2011 - 30 W (pat) 23/10
- BPatG, 07.04.2011 - 30 W (pat) 24/10
- BPatG, 11.05.2011 - 26 W (pat) 524/10
- BPatG, 12.05.2011 - 30 W (pat) 554/10
- BPatG, 26.05.2011 - 30 W (pat) 23/09
- BPatG, 30.06.2011 - 30 W (pat) 96/10
- BPatG, 21.07.2011 - 30 W (pat) 34/10
- BPatG, 26.07.2011 - 33 W (pat) 511/10
Der Slogan “Entdecke die Nachbarschaft für Dich!” kann nicht als Marke für Waren …
- BPatG, 10.08.2011 - 26 W (pat) 6/11
“primaklimastrom” nicht markenfähig - Zum Freihaltebedürfnis für Mitbewerber
- BPatG, 18.08.2011 - 27 W (pat) 512/11
- BPatG, 06.09.2011 - 24 W (pat) 503/10
“Lovely Moments” ist als reine werbende Anpreisung nicht als Marke …
- BPatG, 19.10.2011 - 29 W (pat) 14/11
- BPatG, 19.10.2011 - 29 W (pat) 550/10
- BPatG, 17.11.2011 - 30 W (pat) 515/10
- BPatG, 13.12.2011 - 24 W (pat) 514/10
- BPatG, 18.01.2012 - 29 W (pat) 546/10
- BPatG, 15.02.2012 - 30 W (pat) 86/10
- BPatG, 29.02.2012 - 29 W (pat) 538/10
- BPatG, 17.04.2012 - 24 W (pat) 93/10
- BPatG, 04.06.2012 - 29 W (pat) 124/10
- BPatG, 13.06.2012 - 29 W (pat) 160/10
- BPatG, 04.07.2012 - 26 W (pat) 42/12
- BPatG, 18.07.2012 - 29 W (pat) 514/12
- BPatG, 18.07.2012 - 29 W (pat) 535/11
- BPatG, 18.07.2012 - 29 W (pat) 513/12
- BPatG, 22.08.2012 - 26 W (pat) 23/11
- BPatG, 27.10.2010 - 28 W (pat) 539/10
- BPatG, 07.12.2010 - 33 W (pat) 131/09
- BPatG, 10.05.2011 - 27 W (pat) 509/11
- BPatG, 15.06.2011 - 28 W (pat) 554/10
- BPatG, 22.07.2011 - 28 W (pat) 523/11
- BPatG, 19.09.2011 - 27 W (pat) 534/10
- BPatG, 28.09.2011 - 26 W (pat) 545/10
- BPatG, 15.12.2011 - 30 W (pat) 527/11
- BPatG, 18.01.2012 - 28 W (pat) 549/10
- BPatG, 26.01.2012 - 30 W (pat) 65/10
- BPatG, 26.01.2012 - 30 W (pat) 66/10
- BPatG, 26.01.2012 - 30 W (pat) 16/11
- BPatG, 23.02.2012 - 30 W (pat) 85/10
- BPatG, 27.02.2012 - 25 W (pat) 87/11
- BPatG, 29.02.2012 - 26 W (pat) 507/11
Der Slogan “Ihre Fotos als echtes Buch!” kann für den Bereich Fotografie nicht …
- BPatG, 20.03.2012 - 27 W (pat) 523/11
- BPatG, 26.03.2012 - 30 W (pat) 503/11
- BPatG, 29.03.2012 - 30 W (pat) 72/10
- BPatG, 10.07.2012 - 33 W (pat) 34/10
- BPatG, 24.07.2012 - 33 W (pat) 523/10
- BPatG, 22.08.2012 - 26 W (pat) 501/12
- BPatG, 03.08.2010 - 27 W (pat) 183/09
- BPatG, 25.01.2012 - 26 W (pat) 37/10
- BPatG, 07.03.2012 - 26 W (pat) 527/10
