Rechtsprechung
   BVerwG, 26.04.1994 - 1 C 17.92   

Volltextveröffentlichungen (2)

Verfahrensgang

  • VG Ansbach, 15.06.1989 - AN 4 K 88.388
  • BVerwG, 26.04.1994 - 1 C 17.92

Zeitschriftenfundstellen

  • BVerwGE 95, 363
  • NVwZ-RR 1995, 23
  • DVBl 1995, 39
  • DÖV 1995, 243
  • GewArch 1994, 474



Kontextvorschau:





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (12)  

  • BFH, 30.09.2003 - III R 6/02  

    Steuerrecht - Fortgeltung der Eintragung in die Handwerksrolle

    Eine GmbH & Co. KG, deren alleinige Komplementärin eine GmbH ist, ist aber nach dem Urteil des BVerwG vom 26. April 1994 1 C 17/92 (BVerwGE 95, 363, m.w.N.) wegen der für sie geltenden Haftungsbeschränkung handwerksrechtlich wie eine juristische Person zu behandeln.
  • BSG, 15.06.2000 - B 12 RJ 4/99 R  

    Versicherungspflicht des Gesellschafters und handwerklichen Betriebsleiters einer

    Eine GmbH & Co KG ist jedoch, wie das BVerwG mit Urteil vom 26. April 1994 (1 C 17.92, BVerwGE 95, 363, 373/374 = Buchholz 451.45 § 6 HwO Nr. 3, BayVBl 1994, 757 und DVBl 1995, 39, 42/43) klargestellt hat, handwerksrechtlich als juristische Person zu behandeln, wenn alleiniger Komplementär eine GmbH ist.

    Seinerzeit war umstritten, ob eine GmbH & Co KG überhaupt eintragungsfähig sei und bejahendenfalls nach welcher Vorschrift dies zu geschehen habe (vgl BVerwGE 95, 363, 373 = DVBl 1995, 39, 42 mwN; Honig, Gewerbearchiv 1997, 230, 234 mwN).

  • VGH Baden-Württemberg, 08.10.2001 - 14 S 1108/01  

    Eintragung in die Handwerksrolle - Personenbezogenheit - Löschung -

    Für einen Zweitbetrieb - wie hier - ist vielmehr erst dann ein eigener Betriebsleiter zu bestellen, wenn eine ausreichende Leitung vom Hauptbetrieb aus nicht mehr gewährleistet erscheint (BVerwG, Urteil vom 26.04.1994, GewArch 1994, 474, 478).

    Die Eintragung in die Handwerksrolle ist folglich personenbezogen, nicht betriebsbezogen (so auch BVerwG, Beschluss vom 01.09.1987, Buchholz 451.45, § 6 Nr. 2; Urteil vom 26.04.1994, GewArch 1994, 474, 475; OVG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 21.05.1987, GewArch 1987, 306 sowie Siegert-Musielak, Recht des Handwerks, 2. Aufl. 1984, § 6 HwO Randnr. 7; Seidl in Aberle, Die deutsche Handwerksordnung, Stand 2001, § 6 Randnr. 23, Honig, HwO, 2. Aufl., § 6 Randnr. 10).

    In diesem Fall ergibt sich bereits aus dem gesetzlichen Wortlaut (§§ 6, 7 HWO), dass eine mehrfache Eintragung in die Handwerksrolle der jeweils örtlich zuständigen Handwerkskammer erforderlich ist (vgl. BVerwG, Urteil vom 26.04.1994, GewArch 1994, 474; OVG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 25.02.1988, GewArch 1988, 197; Beschluss vom 08.04.1983, GewArch 1983, 194; VG Ansbach, Urteil vom 15.06.1989, GewArch 1990, 99).

mehr
  • BFH, 04.11.2004 - III R 2/03  

    Eintragung einer GmbH

    Handwerksrechtlich wird allerdings eine GmbH & Co. KG, deren alleinige Komplementärin eine GmbH ist, wegen der für sie geltenden Haftungsbeschränkung wie eine juristische Person behandelt (Urteil des Bundesverwaltungsgerichts --BVerwG-- vom 26. April 1994 1 C 17/92, BVerwGE 95, 363, m.w.N.).
  • BVerwG, 01.04.2004 - 6 B 5.04  
    Die Voraussetzungen, unter denen ein Gewerbe, das einem der in der Anlage A zur Handwerksordnung aufgeführten dazu gehört weiterhin das Maler- und Lackierergewerbe (Anlage A Nr. 10) und damit zulassungspflichtigen Handwerke zuzuordnen ist , handwerksmäßig betrieben wird, sind in der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts geklärt, soweit sich diese Frage überhaupt fallübergreifend beantworten lässt (vgl. insoweit Urteile vom 21. November 1978 BVerwG 1 C 49.74 , vom 12. Juli 1979 BVerwG 5 C 10.79 Buchholz 451.45 § 1 HwO Nr. 15 und Nr. 17 = GewArch 1979, 262 und 377 und vom 26. April 1994 BVerwG 1 C 17.92 BVerwGE 95, 363 = GewArch 1994, 474).
  • BVerwG, 08.11.1996 - 8 C 25.96  

    Recht der Soldaten - Wehrpflichtrecht, Unzumujtbare Härte bei Heranziehung eines

    Dementsprechend muß sogar für handwerkliche Zweigbetriebe ein eigener Betriebsleiter bestellt werden, wenn eine den dargelegten Anforderungen genügende Leitung vom Hauptbetrieb aus nicht mehr gewährleistet ist (vgl. Urteil vom 26. April 1994 - BVerwG 1 C 17.92 - Buchholz 451.45 § 6 HwO Nr. 3 S. 1 [11] m.w.N.).
  • VGH Baden-Württemberg, 10.10.2001 - 14 S 1134/01  

    Löschung aus der Handwerksrolle - keine notwendige Beiladung der IHK

    Nur wenn der Inhaber nach der gesamten Struktur seines Betriebs nicht mehr die Möglichkeit hat, auf die Arbeit seiner Mitarbeiter im Einzelnen bestimmenden Einfluss zu nehmen oder sie wenigstens laufend zu überwachen, kann nicht mehr davon ausgegangen werden, dass dessen persönliches Können, wie für das Handwerk kennzeichnend, dem Betrieb das Gepräge gibt; dieses "personale Prinzip" als handwerkstypisches Merkmal kann allerdings je nach Art der Arbeiten in unterschiedlichem Maße zum Tragen kommen (vgl. hierzu BVerwG, Urt. v. 26.04.1994 - 1 C 17.92 -, Buchholz 451.45, § 6 HwO Nr. 3).

    In der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ist indessen bereits geklärt, dass sich die Frage, ob ein Gewerbebetrieb zum Bereich des Handwerks oder der Industrie zu rechnen ist, unter Würdigung verschiedener für die handwerkliche bzw. die industrielle Betriebsweise sprechender Merkmale nur unter Berücksichtigung des jeweils in Betracht kommenden Gewerbezweigs beantworten und mit annähernder Sicherheit nur für den Einzelbetrieb anhand seiner Gesamtstruktur beurteilen lässt (vgl. zuletzt BVerwG, Urt. v. 26.04.1994 - 1 C 17.92 -, Buchholz 491.45, § 6 HwO Nr. 3 m.w.N.).

  • BVerwG, 25.07.2002 - 6 B 37.02  
    Dazu hat das Bundesverwaltungsgericht wiederholt Stellung genommen, zuletzt in seinem Urteil vom 26. April 1994 - BVerwG 1 C 17.92 - (BVerwGE 95, 363 = GewArch 1994, 474) wie folgt:.
  • VGH Baden-Württemberg, 16.12.2005 - 6 S 1601/05  

    Gewerberecht - Abgrenzung Handwerk und Industrie beim Fassadenbau

    Letztlich entscheidend ist, ob nach dem Gesamtbild des Betriebes die Elemente der handwerksmäßigen oder der industriellen Betriebsweise überwiegen (BVerwG, Urteil vom 26. April 1994, BVerwGE 95, 363, 370; Beschluss vom 25.07.2002, GewArch 2003, 79; Beschluss vom 01.04.2004, GewArch 2004, 488).
  • VG Gelsenkirchen, 14.10.2008 - 9 K 478/07  

    Löschung, Handwerksrolle, handwerkliche Betriebsform, industrielle Betriebsform,

    vgl. BVerwG, Urteil vom 26. April 1994 - 1 C 17.92 - Detterbeck, a.a.O., § 1 Rn. 50.

    Denn das Gesetz geht in § 1 Abs. 2 Satz 1 HwO davon aus, dass es bei den dort geregelten zulassungspflichtigen Handwerken eine besondere, typische handwerkliche Betriebsweise gibt, womit ein technischer Vorgang, eine spezifische Art und Weise der handwerklichen Produktionstätigkeit, vgl. BVerwG, Urteil vom 26. April 1994 - 1 C 17/92 -, gemeint ist.

  • VGH Baden-Württemberg, 14.09.2001 - 14 S 2726/00  

    Handwerkskammer - Beitragspflichtiger - Filialbetrieb - Beitragsstaffelung nach

  • BVerwG, 01.04.2004 - 6 PKH 1.04  
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht